Was wurde eigentlich aus…

04. Dezember 2009 um 23:53 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

… den “DonsTagAward Of The Moment”-Gewinnern?
Ein Blick in die linke Sidebar verrät, dass ich diesen Award vor genau zwei Jahren das letzte mal vergeben habe (damits komplett ist, hier auch noch der Link zur ersten Verleihung) und es wird echt mal Zeit, hier in die dritte Runde zu gehen.
Aber vorher schauen wir uns doch mal an, was aus den bisherigen Gewinnern geworden ist und wie ich heute zu denen stehe.

Der erste Gewinner des goldenen Awards war Inishmore. Und diese Ehre möchte ich ihm auch nicht streitig machen, hat er immer noch mindestens genauso sehr verdient. Ich könnte hier jetzt einen aktuellen, eindeutigen Beleg verlinken, der zeigt, warum Inishmore meine erste Anlaufstelle in Sachen TV-Serien und so ist, aber diese Perle des Serien-Schnellkritik-Duetts muss wohl behütet sein, darum gibts keinen direkten Link, so dass nur derjenige hinfindet, der dieser Sache auch würdig ist. Kleiner Tipp: Wer nur die Beiträge liest, kriegt nicht alles mit…

Der zweite goldene Award ging an den Film-Podcast “Ohrensessel”. Da sieht es mittlerweile ganz anders aus, hab mich von denen vor langer Zeit schon verabschiedet, da es mit dem Abgang von Benjamin Maack nicht nur unlustiger wurde, sondern auch die Filmauswahl nicht mehr meinen Geschmack traf. Schade…

Kommen wir zu den silbernen Awards, die gingen an Jikkijitsu/deralphablogger.de, ein Blog, das nicht mehr existent ist und an den Podcast zur Radioshow “Wie war dein Tag Liebling”, der mich über all die Zeit auch weiterhin mit skurrilen kleinen Geschichtchen bei Laune gehalten hat und immer noch eine absolute Empfehlung ist.

Bronze ging an Schnitzel, der zwischenzeitig das Blog gewechselt hat, dort aber eher ein stille Zeitgenosse ist. Ok, hat gerade auch mit Umzug und sonstigem Zeug viel um die Ohren, da sein das verziehen. Hier auf DonsTag ist es ja auch ruhiger geworden…
Und dann wäre da noch Sympatexter, die ebenfalls Bronze bekommen hat und bei der es momentan außer Sneak-Reviews auch kaum was anderes zu lesen gibt (das Blog macht quasi ein kleines Sneackerchen, oder so…), was sehr schade ist.

Fazt: man darf sich nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen, Inishmore macht das souverän vor, andere dürfen sich da mal eine Scheibe abschneiden ;-)

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Lost

03. März 2009 um 23:58 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Anmerkung am Anfang: Es geht hier zwar um die in Deutschland noch nicht gelaufene 5. Staffel von Lost, trotzdem kann jeder diesen Artikel lesen, da er komplett Spoilerfrei ist (und wenn doch mal was eingestreut ist, merkt das der Unwissende gar nicht…).

Geht es eigentlich nur mir so, oder ist die aktuell in Amerika laufende fünfte Staffel von Lost einfach unglaublich wow? Natürlich weiß ich die Antwort: Nein, es geht nicht nur mir so.
Momentan kommt mir Lost vor, wie die schnellste und tollste Achterbahn in nem Vergnügungspark: Man steigt ein und zack, gehts in Hochgeschwindigkeit los (nein, nicht erst eine langsame Berganfahrt, das ist so eine Achterbahn mit elektromagnetischem Linearantrieb) (ja, das mit dem Magneten kann man ruhig auch direkt auf Lost beziehen). In einem wahnsinnigen Tempo wird man nach oben, unten links und rechts gewirbelt, kriegt kaum was mit, steigt am Ende total benebelt aus und hat nur zwei Gedanken: Zuerst “Wo bin ich?” und dann “Nochmal! Nochmal!”.
Echt jetzt: Es tut Lost ungemein gut, dass das Ende fest vorgegeben wurde, denn mit einem Ziel in Sicht, schreibt es sich doch viel besser und man muss nicht immer alles ewig strecken, sondern bringt auch mal Antworten und eine straffe Handlung.
Ich werfe jetzt mal mein erfachtes Konzept über Bord und springe wild rum (ja, auch das passt zu Lost): Frau Bü und ich sind von der Achterbahn so durcheinandergewirbelt, dass wir zwischen den einzelnen Fahrten eine kleine Verschnaufpause machen müssen und uns die Bahn von außen genauer angucken. Heißt: Wir fangen nochmal ganz von vorne an und haben jetzt in einer Woche die 25 Folgen der 1. Staffel durch (Frau Bü braucht ja auch etwas, dass ihren Kopf für die Diss frei macht…).
Und da fällt mir erst auf, wie laaaangsam am Anfang doch alles ging. Wie viele Folgen hat es gedauert, bis die Hatch endlich auf war? Ewigkeiten! Sowas ist heute gar nicht mehr vorstellbar. Klar, damals war das genau richtig, schließlich müssen wir ja erst einmal die Charaktere (die Insel eingeschlossen) kennenlernen, aber im Vergleich zur fünften Staffel ist das ja echt ein Kinderkarussel. Und neben dem Karussell steht die Hatch, die man immer nur nach einer ganzen Umrundung mal kurz zu Gesicht bekommt, seinen Arm nach ihr austreckt, sie aber nicht erreicht, weil das Karussell sich unweigerlich weiterbewegt.
In der heutigen Achterbahn würde die Hatch auf einmal mitten über der Strecke auftauchen, man würde mit dem Kopf in Höchstgeschwindigkeit gegendonnern (das gibt Nasenbluten sag ich dir) und wüsste nicht, wie einem passiert ist.

So, ich trabe auf der Stelle. Auf jeden Fall: Wow! Wie Lost kontinuierlich (ok, die zweite Staffel evtl. mal ausgenommen) Tempo und Qualität gesteigert hat. Ich frag mich, was da in der letzten Staffel noch alles auf uns wartet.
Und ich frag mich, was ich dann alles tun muss, um noch mitzukommen. Denn momentan höre ich zwischen den neuen Episoden schon mindestens 2 Podcast zu der zuletzt gesehen Folge (die alle länger als die eigentliche Folge dauern), um mir von meinen Achterbahnkollegen ihre Sicht erzählen zu lassen und daraus dann einen groben Plan von der Fahrt skizzieren zu können.
Damit hab ich diese Staffel erst angefangen, vorher war das irgendwie nicht nötig (da hab ich nur den offiziellen ABC-Lost Audio- und Video-Podcast gehört/gesehen, was ich jetzt zusätzlich natürlich auch noch mache). Und so stand ich also erstmal vor dem Problem: Welcher Podcast ist denn gut? Ist ja nicht so, dass die Auswahl da gering wäre. Also einfach mal das Lost Podcasting Network abonniert, der über 30 verschiedene Lost-Podcasts in sich vereint. Nachdem ich da dann zu jeder Folge so 4-5 angehört hatte, habe ich für mich “The Transmission” und “Jacobs Cabin” als beste Lost-Podcasts auserkoren. Beide sind sehr gut strukturiert (was man nicht wirklich von allen behaupten kann) und dauern etwas über eine Stunde.
“The Transmission” wird von audible gesponsort, was dann tollerweise dazu führt, dass der Podcast nicht nur als mp3 daherkommt, sondern auch im audible-Format, was eine Gliederung nach Kapiteln mit sich bringt (ich berichtete). So kann man z.B. die ersten 8 Minuten (in denen die Handlung der Folge nacherzählt wird) einfach überspringen. Gerade wenn man mehrere Podcast hört, nervt es doch, wenn jeder nochmal die Folge zusammenfasst. Brauch ich nicht. Es folgt dann ein längerer Sektor, in denen die beiden Macher (Ryan & Jen) sich über die Folge unterhalten, Theorien aufstellen und Besonderheiten erwähnen, die ihnen aufgefallen sind, dann ein weiterer großer Block, in dem Sprachnachrichten von Zuschauern eingespielt und diskutiert werden (heißt treffenderweise “You all everybody”), dann das gleiche nochmal mit Nachrichten, die nicht in Sprachform vorliegen (also Mails oder Kommentare auf deren Blog) und schließlich (mit Vorwarnung) ein abschließender Spoiler-Bereich in dem sehr häufig erzählt wird, was gerade so gedreht wird, da die beiden auf Hawaii wohnen und daher so einiges mitbekommen. Hier sollte ich mir angewöhnen, vorher abzuschalten, da ich es ja eigentlich noch gar nicht wissen will. Bisher hab ich das aber noch nie geschafft…
Bei “Jacobs Cabin” wurde die Zusammenfassung der Folge (bis mir mal das deutsche Wort für “recap” eingefallen ist) glücklicherweise vor einiger Zeit auf Hörerwunsch eingestellt, dafür gibt es jetzt am Anfang kurz sehr coole Gedichte oder Tagebucheinträge, die das Geschehene ganz knapp aus ungewohnter Perspektive (letztens hat z.B. Lockes Rollstuhl sein Tagebuch geschrieben) wiedergeben. Im Unterschied zur Transmission gibts hier nur eine Podcasterin “Anna in Indiana”, die erstmal ihre Meinung zur Folge wiedergibt, dann kommen auch eingespielte und vorgelesene Hörermeinungen und schließlich wird dann doch noch jemand “zugeschaltet” und zu zweit auf Theorienjagd gegangen.

Beides sehr empfehlenswerte Podcasts. Und wenn noch was Zeit ist: Donald is Lost (mit mehr Comedy-Elementen, da Donald gerne die Losties imitiert und sie so selber zu Wort kommen lässt) und Delta Park gets Lost. Auch und dann hab ich da ja auch noch das YouTube-Abo von smolesiuk. Hier sieht man dann auch mal, worüber eigentlich gesprochen wird. Ist halt nur etwas aufwändiger und daher erst deutlich später online als die Podcasts.
Hab auch mal eine Folge in den deutschen Podcast “Lost Unlocked” gehört (via Abspannsitzenbleiber), aber der ist echt nicht zu gebrauchen (sorry). Viel zu viele Leute haben viel zu wenig Konzept, bringen sich selber immer wieder ab, vermischen Theorien mit Rückblick und kommen viel zu oft vom Thema ab. Ne, da ist das Angebot an erstklassigen amerikanischen Podcasts einfach zu hoch…

Ihr merkt: Bei mir dreht sich gerade alles nur um Lost. Meine ganzen anderen Podcasts sammeln sich auf dem iPod an und werden kaum abgearbeitet und auf dem Festplattenrekorder sammeln sich andere aufgenommene Sendungen an (irgendwann wird das mal noch ein Problem, wenn der Platz voll ist), da Frau Bü und ich die tägliche Überdosis Lost brauchen (heute haben wir dann mal noch einen Arztbesuch bei House dazwischen geschoben, der ja wieder seinen Dienst aufgenommen hat). Man hat es echt nicht leicht…

Aber mal wieder zurück (ich hätte doch bei meinem Konzept bleiben sollen) zu meiner Anfangsaussage: Auch diese Podcasts geben mir immer wieder recht und sprechen fast wöchentlich von der besten Lost-Folge “ever”. Jede Woche stimme ich dem sicher nicht zu, aber die fünfte Staffel stellt wirklich alles davor gewesene in den Schatten.
Und da bin ich dann auch mal ganz froh, wenn es so Folgen wie die Rousseau-Folge oder die letzte “The Life and Death of Jeremy Bentham”-Folge gibt, die einem hauptsächlich das zeigt, was man eh schon wusste (weil es Stückchenweise in der Serie erzählt wurde), aber eben noch nicht gesehen hat. Das gibt einem theoretisch eine kurze Verschnaufpause, aber eben nur theoretisch, denn es wird drumherum doch noch so viel Nasenbluten-verursachendes Zeug erzählt, dass einem gar nicht langweilig werden kann. In “The Transmission” haben sie da ein gutes Bild für gefunden (grob wiedergegeben): “Lost ist wie ein 5.000-Teile-Puzzle, bei dem man zuerst mal den Rand zusammengebaut hat. Jetzt werden immer mehr Teile eingefügt und das Bild wird erkennbar. Irgendwann sind da nur noch kleine Lücken, bei denen man ganz genau weiß, was hinkommt. Aber einsetzten muss man sie trotzdem noch. Und die Kunst besteht darin, auch bis zum letzten Teil noch spannend und unterhaltsam zu sein.”
Wobei ich fest davon ausgehe, dass die auch in der letzten Folge noch ein Puzzletzeil aus dem Hut zaubern, mit dem ich dann doch nicht gerechnet habe, welches aber optimal passt.

Abschließend noch eine Frage (dass die jetzt nur noch die 2-3 Lost-Fans lesen, die den ganzen Text tapfer durchgehalten haben ist egal, die anderen könnten eh nicht antworten): Als Blu-Ray gibt es bisher für mein Abspielgerät nur die vierte Staffel, oder? In Amerika ist ja auch die dritte draußen, aber in UK noch nicht, oder? Die kann ich auf der Amazon-Seite komischerweise nicht finden (dafür aber die 1. und die 2., die für Juni (oder so) angekündigt sind). Lohnt sich das Warten auf Blu-Ray, oder kauf ich mir die dritte Staffel jetzt auch schon auf DVD, damit wir die in gescheiter Qualität gucken können, wenn wir so weit sind (ich geb uns noch bis Sonntag)? Das Bonusmaterial wird das gleiche sein, oder? (Ach, zum Bonusmaterial von der ersten Staffel: Ist ja echt mal ulkig, wer da alles von der aktuellen Crew für Sawyer vorgesprochen hat. Ich hab das Gefühl, die haben nur für Sawyer und Kate (Sun sollte echt Kate sein?) gecastet und dann allen, die es nicht geworden sind irgendwelche neuen Rollen auf den Leib geschrieben. Auf jeden Fall sehr interessant anzusehen…)

So, das war mein Senf, in den Kommentaren erlaube ich uns jetzt wild zu spoilern. Ich geb auch gleich mal einen Startpunkt fest, nämlich die Frage, die sich mir gerade am öftesten stellt: Wer ist der Böse? Ich kann mich einfach nicht entscheiden. Sind am Ende beide böse?

PS: Ist jetzt doch ganz schön lang geworden, lasse ich die ganzen (älteren) Videos mit Lostbezug einfach mal weg, mit denen ich hier eigentlich ein wenig füllen wollte. Das kann ich dann ja nach der Staffel machen, wenn mir Langweilig wird…

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YouTube-Videos aus beliebigem RSS-Feed in Podcast umwandeln

21. Januar 2009 um 22:33 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Vor 11 Monaten fragte ich:

 

Geschickt wäre es, wenn iTunes meinen “to watch”-Feed einfach einlesen könnte, sich die YouTube (und Co)-Videos raussucht (das könnte ja auch wer anders, z.B. Yahoo Pipes übernehmen) und ich mir die dann auf dem Arbeitsweg auf dem iPod anschauen kann.
Leider konnte ich noch keine vollautomatische Lösung finden. Höchstens sowas wie Ares Tube, aber das ist dann doch auch noch zu viel händischer Aufwand, wenn ich das richtig sehe. Gibts was Besseres?

Und seit kurzem habe ich dafür auch eine selbstgebastelte Lösung, die vielleicht auch irgendwen von euch interessieren könnte:
Geht jetzt so:

Ich lese all meine Feeds wie gehabt auf Newsgator Online, dem Feedreader meiner Wahl. Beiträge mit YouTube-Videos, die ich gerne auf meinem iPod hätte (um Zeit zu sparen und diese dann auf dem Weg von und zur Arbeit zu gucken), lege ich in einem dafür angelegten Ordner ab (nennt sich bei Newsgator dann “Clipping”). Das praktische ist nun, dass man diesen Ordner wieder als RSS-Feed freigeben kann.
So habe ich also schonmal einen Feed, der alle Beiträge enthält, deren Videos ich brauche.

Der nächste Schritt ist dann ein kleines PHP-Skript. Dieses liest den Feed ein (mit MagpieRSS) und durchsucht jeden Beitrag nach eingebetten YouTube-Videos oder Links zu YouTube. Dadurch komme ich dann an die Video-ID (ich teste über die YouTube-API (mit Zend-Framework) noch, ob es das Video (noch) gibt), mit der ich dank youtubemp4.com direkt einen Link zu einer mp4-Version generieren kann. Der lautet dann nämlich ganz einfach http://youtubemp4.com/video/VIDEO_ID.mp4.
Jetzt bastelt man daraus einfach einen vernünftigen Podcast-Feed (der eben genannte Link zur mp4-Datei kommt dabei in das enclosure-Tag) und kann dann das PHP-Skript einfach in iTunes als Podcast abonnieren. Fertig.
Ich bin echt begeistert…

Ach ja, einen kleinen Schritt habe ich noch ausgelassen: Newsgator liefert irgendwie kein gescheites Dokument als Feed, damit kann MagpieRSS nichts anfangen. Darum schleuse ich das erstmal noch durch Yahoo Pipes (Newsgator-Feed als Quelle und dann einfach wieder ausgeben. Da kommt dann was wohlgeformtes bei raus).

Insgesamt ist es eine sehr dreckige Lösung (so sieht auch der Code aus), weswegen ich das Teil ungern in die Öffentlichkeit gebe. Aber vielleicht hat ja wer Interesse, das ganze mal gescheit zu implementieren, ich geb dann gern meinen Code als Ausgangsbasis raus. Für mehr ist der aber besser nicht zu gebrauchen…

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Ich packe meinen iPod und nehme mit…

28. Juli 2008 um 13:23 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

In der heutigen Zeit muss man für einen Urlaub (der Counter tickt in der linken Sidebar unaufhaltsam weiter, wohoo!) ja nicht nur seinen Koffer packen (das sollte ich heute Abend dann auch ziemlich erledigt haben, nachdem am freitag schnell noch ein Koffer gekauft wurde…), sondern auch den iPod (nano, in meinem Fall), damit man dann im Urlaub auch mal faul irgendwo rumliegen kann und was nettes zum Anhören hat.

Momentan sieht das bei mir (jetzt nur bei den Podcasts, “normale Musik” hab ich natürlich auch noch drauf, wobei Frau Bü vermutlich 50% der Musik nicht als “normale Musik” bezeichnen würde…) so aus:

Podcasts
Die Podcast ohne Häkchen haben momentan nix neues für mich zu bieten und kommen darum nicht mit in den Urlaub

Wer mag mir sagen, was ich da noch tolles dazupacken könnte? Ist immerhin noch ca. 1GB frei (die könnte ich natürlich auch noch mit weiteren “Ted Talks” oder “Buschka entdeckt Deutschland”-Videos füllen, aber ich glaub von denen hab ich schon genug drin, ich brauch mehr Abwechslung). Ich nehme sowohl Audio- als auch Video-Podcast-Tipp an…

PS: Die “Meditation Station” ist auf dem Weg von der Arbeit nach hause sehr cool (ich vermute, auf Außenstehende wirke ich dann wie diese Blondinge aus dem  “Einatmen, Ausatmen”-Witz, weil ich da schon irgendwie ganz anders atme, wenn ich das höre), hab ich letztens erst neu entdeckt. Allerdings ist es ziemlich Kontraproduktiv, wenn mitten in der Meditations-Superphase das iPod-Drecksteil einfach mal wieder selbständig auf Pause schaltet. Das macht macht dann doch eher aggressiv…

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DonsTagAward Of The Moment (II)

04. Dezember 2007 um 14:57 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Ich heiße euch recht herzlich willkommen bei der Verleihung des “DonsTagAward Of The Moment”. Die erste Verleihung ist jetzt schon fast ein halbes Jahr her, da wird es Zeit, sich mal nach neuen Preisträgern umzugucken (die alten Preisträger dürfen ihren Award natürlich behalten, sonst müsste ich ihn an Inishmore immer wieder vergeben, allein für die  Verlinkung des klasse Kommentars zur aktuellen Fernsehlage von Oliver Kalkofe hat er ihn sich wieder verdient).
Diese Mal wird nur ein Blog ausgezeichnet, die anderen beiden Awards gehen an Podcasts, die ich jedem nur wärmstens an Herz legen kann. Allein wegen dein beiden hat sich der Kauf meines iPods mehr als gelohnt. Hatte bis dahin nie mit einem Podcast Kontakt. Ein Fehler…

Los gehts:

DonsTagAward Verleihung - bronzeDer “DonsTagAward Of The Moment” in Bronze geht an  Sympatexter, weil Sympatexter so ein schönes feines, reines Blog ist. Kein “Blogospheren”-Kram, kein Trendhopping, keine  uncoolen Sachen und keine selbst auferlegte Blogpflicht. Dafür gibts oft weise Worte, kleine feine Wortspielereien, meist unterhaltsame Skizzen, (Sneak-)Filmkritiken und die Garantie, dass es sich lohnt, vorbeizugucken. Weils halt so ist, wie bloggen sein sollte. Außerdem hat sie  das gleiche Stickerheft, das ich als Kind auch hatte…

Frau Sympatexter: Hiermit überreiche ich Ihnen den Award. Herzlichen Glückwunsch und weiter so!
DonsTagAward in bronze

DonsTagAward Verleihung - silberDer “DonsTagAward Of The Moment” in Silber geht an  Wie war dein Tag, Liebling?, weil mir da genau das geboten wird, was ich um Überleben brauche: Skurrile Geschichten / Erlebnisse / Fundstücke aus allen möglichen Bereichen. Anke Engelke und Christian Thees erzählen sich in ihrem Telefongespräch gegenseitig eine solche Geschichte (also zwei pro Folge) und es kommt eigentlich nie vor, dass ich nicht dümmlich vor mich hingrinsen muss, während ich im Bus sitze und die Stöpsel im Ohr trage. Muss doof aussehen, macht aber ungemein viel Spaß. Und wenn dann irgendwer nen kleinen Patzer macht und versehentlich  eine Version online stellt, in der man auch das Vorgespräch noch mithören kann, dann macht es nochmal mehr Spaß.

Wehrte Frau Engelke und wehrter Herr Thees: Hiermit überreiche ich Ihnen den Award. Herzlichen Glückwunsch und weiter so!
DonsTagAward in silber

DonsTagAward Verleihung - goldUnd der “DonsTagAward Of The Moment” in Gold geht schließlich an den  Ohrensessel, weil das einfach der beste Podcast ist, den es gibt. Bisher waren ja die  Fünf Filmfreunde meine Meinungsmacher im Internet. Guck ich mir den Film an, oder nicht? Erst mal bei den 5F nachgucken. Jetzt sind aber die 3 B’s vom Ohrensessel (Bernd Begemann (der wohl auch sonst so  ganz toll sein soll), Benjamin Maack und Ben Schadow) meine Meinungsbilder. Denn wo die Filmfreunde nur geschriebenen Text haben, haben die Ohrensesselsitzer ein (ca. halbstündiges) Gespräch über ein Thema, bei dem aber sehr gerne auch mal abgeschweift wird und dadurch einfach viel mehr rüberkommt. Atmosphäre, Meinungen, Emotionen und und und. Und die drei passen auch einfach zu gut zueinander, jeder hat eine eigene Rolle (die von Ben besteht darin, einfach die Klappe zu halten und pro Podcast (meist auf Aufforderung) nur so 2-3 Sätze von sich zu geben, die die anderen dann aber immer ganz ganz toll finden. Und Benjamin ist quasi das weibliche Element der Runde. Der, der Gefühle hat und Dirty Dancing toll fand…
Wer den Ohrensessel (wird übrigens im Auftrag von Universal Pictures produziert, was aber nicht bedeutet, dass nur Filme von denen besprochen werden oder die Kritiken irgendwie parteiisch wären) noch nicht kennt, sollte sich auf jeden Fall mal eine Folge anhören. Bitte nicht die aktuellste (Mord ist ihr Hobby), denn die ist ganz anders, da haben die sich noch Frauen eingeladen…  Sucht euch am besten eine zu dem Thema raus, das euch am meisten zusagt und habt euren Spaß. Und dann werdet ihr sicher so schnell nicht mehr aufhören, da mithören zu wollen.

Sehr geehrte Ohrensessel-Crew: Hiermit überreiche ich Ihnen feierlich den Award. Herzlichen Glückwunsch und weiter so!
DonsTagAward in gold

PS: Bin dafür, dass die Filmfreunde sich auch mal an so einen Podcast wagen, das kann nur gut gehen…

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