
von oilcorner für diesen Worth1000-Contest. Toll finde ich es immer, wenn die Photoshop-Zauberer ihre Quellbilder mit angeben, so dass man das mal ein wenig nachvollziehen kann. So war es auch hier der Fall.

von oilcorner für diesen Worth1000-Contest. Toll finde ich es immer, wenn die Photoshop-Zauberer ihre Quellbilder mit angeben, so dass man das mal ein wenig nachvollziehen kann. So war es auch hier der Fall.
So, nachdem ich vom phæno und dem Fußballspiel ja schon berichtet habe, fehlt von dem Wochenende jetzt noch die Autostadt in Wolfsburg und die CeBIT.
Die Autostadt hat uns nicht so ganz überzeugt, was aber hauptsächlich an dem schlechten (Nieselregen) Wetter und der Tasache liegen könnte, dass wir beide nicht wirklich so Auto-interessiert sind. Ich seh das bei Autos so ähnlich wie bei Handys: Sie sollen sich bewegen bzw. man soll mit ihnen telefonieren können und fertig. So leicht ich mich für technischen Schnickschnack begeistern lasse: Bei den beiden Gerätschaften lässt mich das alles ganz schön kalt.
Bei gutem Wetter hätte uns das schöne Gelände der Autostadt sicher milder gestimmt, aber so… Man geht also von einem Haus zum anderen (Audi-Haus, Skoda-Haus etc.) und lässt sich überraschen, was es da denn nun wieder gibt. Denn “Autos” trifft es nur selten, es geht viel mehr um “Emotionen”. Naja…
Das ganze Gelände war übrigens mit den verschiedensten Ostereiern (ungefähr menschenhoch) bestückt, mit denen ich im nächsten Monat noch ein kleines Ostergewinnspiel veranstalten werde. Ihr dürft also gespannt sein. Hier schonmal ein Ei als Vorgeschmack:
Die CeBIT war da schon um einiges spannender. War mein erster Besuch und daher wusste ich nicht wirklich, was mich erwartet. Hab mir das eher so vorgestellt, dass ich mir lustige technische Spielereien angucke, mich irgendwann langweile und dann in der Konsolenecke lande, um endlich mal die Wii zu testen. Dann entdeckte ich aber die Vorträge. Während ich mir also Photoshop Lightroom präsentieren ließ, klingelte mein Handy und Frau Bü (die sich über Outsourcing-Inder informieren ließ) wollte wissen, ob mir der Name “Robert Basic” etwas sagen würde? Klar tat es das und so beschloss ich dann ganz schnell, mir auch so ein (zunächst missachtete, da als “das interessiert mich eh nicht”-Zeug abgestempelt) Programm-Heft zuzulegen.
Als ich dann überpünktlich (20 Minuten vor Vortragsbeginn, ein kleiner Plausch kann ja nie schaden) an der ausgewiesenen Stelle eintraf, war Robert schon in vollem Gange (pft!). Das Thema hieß “Weblogging und Content Management: Zwei unterschiedliche Welten”. War jetzt nix, was ich noch nicht gehört hätte, aber es ist halt schon ein Unterschied, ob man Robert nur liest oder auch mal hört. Danach wollte ich den kurzen Plausch dann nachholen, außer einem Händeschütteln passierte dann aber aufgrund mysteriöser Ereignisse nicht mehr viel. Dafür hab ich dann die EKM-Blog-Bettina kennengelernt, das hats entschädigt. Auch wenn Bettina mich tatsächlich auf dem falschen Fuß erwischt hat…
Da der verschwundene Robert mir nun keine Tipps mehr geben konnte, welche Vorträge sich für Blogger denn noch lohnen würden, musste ich das Programm selber durchstöbern und fand noch ein paar Vorträge, die sich dann als mehr oder weniger interessant rausstellten. Nebenher noch ein wenig über Photoshop CS3 gestaunt (sehr krass, was man da alles viel einfacher machen kann) und auch noch ein paar Tricks gelernt, die auch in älteren Versionen klappen.
Was ich nicht gemacht habe (und darüber bin ich sehr stolz): große Tüten gesammelt, in denen dann wieder andere große Tüten untergebracht werden können (oder auch mal ne Frisbee, wohoo!). Außer den Tüten (und Äpfeln bzw. Bonbons) hab ich auch nur sehr wenig gesehen, was man hätte mitnehmen können. Ausnahme bildet der Grafikkartenhersteller Sapphire, aber da hätte ich lieber nicht gesehen, wie die Teile verschenkt werden. Denn irgendwie war es nur peinlich, wie sich die Menschen da zum Affen gemacht haben, um an irgendeinen Quatsch zu kommen:

Ach ja, tolle technische Spielereien hab ich dann doch noch gesehen. Zum Beispiel diesen Monitor, der für den Betrachter aus “zweiter Reihe” nicht wirklich zu gebrauchen war. Ein Raster vor dem Bildschirm bewirkt, dass man je nach Guck-Perspektive unterschiedliche Bilder sieht. Aus den meisten Perspektiven sieht man die dann bunt gemischt. Sitzt man aber direkt vor dem Bildschirm (wie Frau Bü auf dem Foto), dann nehmen zwei integrierte Kameras den Betrachter auf und Detektieren die Augenposition. Zu diesen Augenpositionen werden nun die Bilder berechnet und für den Betrachter erscheint nun ein superklares 3D-Bild ( hier gibts mehr Infos, die schreiben da allerdings nur von einer Kamera, evtl. also ein anderer Bildschirm…). Und wenn man dann ein 3D-Video eines Motorradfahres ganz ohne 3D-Brille sieht, oder das Menü durch Fingerfuchteln in der Luft (da schweben nun mal die 3D-Tasten rum) bedient, dann ist das schon ein ungewöhnliches Erlebnis…
Meine Mutter hat mich letztens gefragt, wie die denn diese krassen Bilder bei Worth1000 machen und so eine richtig gescheite Antwort konnte ich dann auf die Schnelle nicht geben, würde ich das doch zu gerne auch so gut können und bin schon oft heimlich gescheitert.
Aber Gott sei Dank hab ich jetzt im Photoshop-Weblog gelesen, dass es auf Worth1000 auch Tutorials gibt (hab ich bisher wohl immer übersehen), in denen das Schritt für Schritt erklärt wird. Zum Beispiel, wie man ein Nashorn in ein Zebra-Fell steckt, oder die Zunge wie einen Frosch aussehen lässt. Oder aber noch ganz viele andere Sachen.
Eigentlich würde ich ja mal gerne einen Digitalender nur mit solchen (natürlich selbstgefertigten Bildern) Bildern machen, aber dafür fehlt mir dann doch irgendwie die Zeit. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt.
Vor ein paar Jahren hab ich zumindest das mit dem “Menschen unsichtbar machen” mal einigermaßen erfolgreich probiert (anklicken für größere Version):
Das links ist der Don (dämlicherweise die Hände in die Hüften gelegt, aber man wächst ja an den Herausforderungen) und wer das rechts ist wird nicht verraten (außer die Person outet sich in den Kommentaren selbst…)

Vor 2 Jahren war ich in Hamburg und hab mir da auch die riesige Modelleisenbahnanlage angeguckt, die wirklich beeindruckend detailliert unsere Erde nachgebildet hat. Heute bin ich dann im Phtoshop Weblog über Fotos gestolpert, die auch nach wundervollen Miniaturen aussahen, aber tatsächlich echte Fotos sind. Der Effekt kommt dadurch zustande, dass sie entweder mit einer Tilt-Shift-Linse geschossen, oder später in Photoshop bearbeitet wurden. Viele Links zu dem Thema gibts bei blogfrog, die meiner Meinung nach schönste Galerie ist diese hier.


Mein Vater hat mir heute diese Powerpoint-Präsentation geschickt, in der einige ziemlich gute und (wie ich finde) einfallsreiche Fotomontagen zu sehen sind. Mein Adamskostüm-Schuh würde da sicher auch gut zu passen und irgendwie haben diese Bilder die Lust geweckt, endlich mal die vielen Idee-Skizzen, die auf meinem Schreibtisch als Skizzen rumliegen in “richtige” Bilder umzusetzen. Eigentlich sollte schon der Digitalender05 nur aus solchen Fotomontagen bestehen, dann der Digitalender06. Mal sehen, vielleicht klappt es ja im nächsten Jahr…
Ach, an dieser Stelle einfach noch ein Link zu worth1000, die auch ständig coole Bilder haben.