Nachdem René mich nach Fotos von dem hier kurz erwähnten Pop-Up-Buch der Phobien (Amazon-Partnerlink) gefragt hatte und Babba ja auch interessiert scheint, gibts hier auch nochmal ein paar Details von dem Buch.
Und da Fotos ja gar eigentlich nicht ausreichen, hab ich auch gleich noch ein Video gedreht. Die Glossophobia (Angst davor, vor Leuten zu reden, laut Wikipedia auf deutsch “Lampenfieber“, was ich aber anders gedeutet hätte) klappt leider nicht so ganz, das Mikro will sich einfach nicht entfalten. Hat vielleicht auch Angst…
Dentophobie (Zahnbehandlungsphobie), mit sich drehendem Bohrkopf (leider kaum zu erkennen, achtet mal drauf, wenn ich zur nächsten Seite umblätter)
Aviophobie (Flugangst, im Buch steht Aerophobia, aber die Aerophobie ist laut Wikipedia die Angst davor, Luft zu verschlucken bzw.schädliche Gase einzuatmen…)
Necrophobie (Die Angst vor allem, was mit dem Tod zu tun hat, das Bild erinnert mich aber eher an die Taphephobie, also die Angst, lebendig begraben zu werden)
Das Thema Popup-Buch hatte ich hier ja schonmal etwas ausführlicher. Vielleicht ein Grund, warum mir Roke zum Geburtstag eben ein solches geschenkt haben. Warum es aber die Variante mit den Phobien war, kann ich mir nicht erklären, vielleicht wollten sie mal testen, ob ich wirklich so todesmutig bin, wie ich aussehe ;-)
[UPDATE: Mehr Infos (mit Video) zu diesem wirklich schicken Buch gibts nun in einem extra Beitrag]
Wenn deren Sohn dann mal was älter wird und in das Lego-Alter kommt, kann er mir das Buch ja mal aus Lego nachbauen (wobei da das Thema Phobien vielleicht doch nicht das Beste ist, oder wie früh konfrontiert man Kinder mit so Themen wie “lebendig begraben werden”?), so schwer sieht das doch gar nicht aus:
Kurzkritik: Interessante Dokumentation über Künstliche Intelligenz, die vor allem durch die sympathische Art des ehemaligen MIT-Professorn Joseph Weizenbaum getragen wird, der den ganzen Entwicklungen sehr kritisch gegenüber steht.
Und das in meinen Augen vollkommen zu Recht. Relativ oft hab ich mir im Laufe der 90 Minuten die Frage gestellt: "Und warum genau sollte man das wollen?"
Ich hatte (auch aufgrund des Untertitels "Von Computern und anderen Menschen") eher ein breiteres Spektrum erwartet als nur die KI und musste dann bald Erfahrungen aus meinem Studium wiederholen: KI ist zwar ein Thema, für das ich mich gerne interessieren würde, aber dann wird mir doch relativ schnell langweilig. Im Studium hab ich zweimal versucht (bei verschiedenen Dozenten) die KI-Vorlesung durchzuhalten, hab es aber nie über 3 Wochen geschafft.
Und auch der Film verlor im hinteren Teil einen Teil meiner Aufmerksamkeit...