Das Jahr geht zu Ende und so langsam lohnt es sich wieder, den TV anzuschalten. Wann?
Einmal am 18.12. um 20:15 auf Sat.1, wenn Wolfgang und Anneliese endlich wieder ihr Repertoire zum besten geben…
… und dann nochmal am 22.12. um 23:50 im ZDF (Frühinsbettgeher finden das sicher kurz danach in der Mediathek vom ZDF), wenn wieder der grandiose satirische Jahresrückblick über die Bildschirme flimmert.
Doch da muss ich gleich mal mein geplantes Programm unterbrechen, denn der Amazon Adventskalender, der jeden Tag ein paar Sachen im Sonderangebot hat (hab ich leider viel zu spät von erfahren, da waren schon ein paar Sachen dabei, die durchaus interessant waren) hat da heute ein paar Sachen im Angebot, die ich hier zuerst mal anbringen muss.
Da gibt es dann (wie gesagt: Nur heute, morgen sieht das wieder ganz anders aus) die Blu-Ray vom unglaublich genialen Shaun of the Dead für knapp 11 statt 18 Euro, oder die Box “Loriot - Vollständige Fernseh-Edition (6 DVDs)“, die alleine wegen der Weihnachtsfolge (“Früher war mehr Lametta”) an Weihnachten in keinem Haushalt fehlen darf für knapp 23 Euro.
Und viel mehr (GTA IV, Norah Jones etc.), einfach mal täglich bis Weihnachten vorbeigucken.
Bei der Gelegenheit noch schnell ein Link zu Milan-Spiele, die einen solchen Adventskalender für Brettspiele anbieten.
Aber nun zu der CD, über die ich hier schon viel viel länger mal schreiben wollte, nämlich einer CD, auf der sich 16 verschiedene Versionen von “Light my Fire” befinden. Heißt dann passenderweise auch “Light My Fire - A Collection Of Various Interpretations“.
Zu der gekommen bin ich, als ich im Radio (freeFM, also kein Mainstreamzeug) mal eine ausgefallene Version des Liedes hörte und die dann gerne haben wollte. Also gleich mal recherchiert, wie man an die wohl (legal) kommen könnte und dabei bin ich dann auf eben diese CD gestoßen. Na gut, da ich eh ein Fan von Cover-Versionen bin, hab ich sie einfach mal relativ blind bestellt und war dann doch ziemlich begeistert. Hätte nicht gedacht, dass man sich die CD tatsächlich in einem Rutsch anhören kann, aber die Versionen sind doch alle so unterschiedlich, dass das gut geht, zumal mir das Lied (immer noch) gefällt.
Und jetzt wollte ich euch hier eigentlich auch die Version vorspielen, die ich damals im Radio gehört hatte, aber so wirklich sicher bin ich mir gar nicht mehr, da ich jetzt alle Versionen halt schon soo oft gehört habe…
Es war aber auf jeden Fall eine langsame Version mit Frauenstimme und ich bin mir ziemlich sicher, dass es diese hier (mit Weltraumorgelakustik) war:
Und um mal noch die Versionsbreite ein wenig mehr zu zeigen, hier noch eine andere Version:
Sehr strange ist auch eine deutsche Version, die kann ich auf YouTube aber leider nicht finden. Auf Amazon könnt ihr aber in alle Stücke reinhören, Nummer 12 ist die deutsche.
Und da auch anderen Leuten die CD gefallen hat, hab ich von einem von denen dann auch zum Geburtstag das gleiche mit dem Stück “Sunny” bekommen, um da dann gleich auch eine Privatkopie zurückzugeben…
Von Sunny gibt es übrigens so viele Lieder, dass es da gleich 2 CDs von gibt, ich hab die zweite, die schien mir vom Probehören nen Tacken besser als die erste.
Gibts noch mit mehr Liedern, hier sollten sie alle zu finden sein (bis auf die zweite Sunny CD).
So, da das jetzt schon wieder viel zu lang wurde, verweise ich für die Lemon Jelly-CDs einfach auf einen älteren Beitrag von mir, in dem es auch viele Videos gibt.
UPDATE:Oha, typischer Fall von schlechter Recherche. Gibts erst am Mitte Januar im Handel, mit “unterm Baum” wirds also nix. Oder den Baum einfach bis dahin stehen lassen… Sorry…
Kommen wir zu den DVS und da fang ich einfach mal mit “Oben” (DVD, Blu-Ray) an, da dieser neueste Streich von Pixar zwar nicht deren Meisterwerk ist (da würde ich Wall-e zu zählen), aber mir in den ersten Minuten sowas von die Tränen in die Augen gebracht hat, wie es lange lange kein Film mehr geschafft hat (ich glaub davor war es “Das letzte Einhorn“, wobei ich da gut 20 Jahre jünger war…)
Da das deutsche Fernsehen nicht wirklich viel zustande bringt, ist es meine große Pflicht, euch auf die wenigen perlen aufmerksam zu machen, die es dann doch gibt. Und dazu gehört eindeutig Pastewka, dessen 4 Staffeln (die vierte läuft momentan noch in der Erstaustrahlung, hab sie noch nicht ganz gesehen, bin nach der schwächeren dritten aber wieder enorm begeistert) es jetzt mit einigem Bonusmaterial (welches bei Pastewkas Reise-DVDs ein Highlight waren, mit Audiokommentar war es fast noch lustiger als mit Originalton) auf 9 DVDs in der Pastewka-Box gibt.
Wobei das nur bedingt was für Leute ist, die wirklich nur die Perlen aus dem TV picken, da man sonst die ganzen Gaststars und Anspielungen ja gar nicht kennt. Auf meinem Wunschzettel ist es aber auf jeden Fall gelandet.
Heute wird das Comedy-Highlight des letzten Jahres, “Fröhliche Weihnachten” mit Wolfgang und Anneliese, wiederholt. Wer es im letzten Jahr verpasst hat, sollte das unbedingt nachholen!
Leider wird es in diesem Jahr nur bei einer Konserve (immerhin mit 2 neuen Moderationen) bleiben, obwohl Anke Engelke z.B. hier in dem interessanten Interview schon von den Vorbereitungen erzählt hat und meinen Mund vor Speichel hat nur so fließen lassen. Dummerweise wurde sie dann aber immer schwangerer und eine Weihnachtsshow, in der nur Tine Wittler parodiert wird, wäre ja auch nichts gewesen. Naja, Schade.
Aber wie wäre es dann mit Frohe Ostern mit Wolfgang und Anneliese”? (hm, lese gerade: Die Weihnachtsshow 2009 ist fest, also doch noch ein ganzes Jahr länger warten…)
Heute Abend könnte es lustig werden: “Fröhliche Weihnachten” (Link anklicken, da gibts Bilder und Trailer. Sat.1-Gucker kennen die evtl schon, an mir ist das bisher aber vollkommen vorbeigegangen, zum Glück gibts das Fernsehlexikon), die Weihnachtsshow-Parodie auf Sat.1
Pastewka ist einer der wenigen guten deutschen Comedians und Engelke kann auch lustig sein (nur nicht in ner LateNight-Show). Ich hab den Festplattenrekorder auf jeden Fall mal programmiert…
Der Countdown in der linken Sidebar zählt unaufhaltsam nach nach unten, was bedeutet, dass ich immer fleißiger lernen sollte. Das Wochenende in Wolfsburg und Hannover (dazu ein andermal mehr, jetzt erstmal genug Zeit mit Anmeldeformalitäten vertrödelt) war da evtl. nicht 100%ig geeignet (obwohl ich die Zugfahrten schon genutzt hab), aber was Uwe vom magerquark.de gemacht hat, grenzt wirklich an übelste Sabotage: Schenkt der mir doch just in dieser Zeit die DVD der ersten Pastewka-Staffel (stand auf meinem Wunschzettel).
Das tollste an der DVD ist, dass da drei Folgen mit einem Audiokommentar versehen sind. Denn “Audiokommentare” und “Bastian Pastewka”, das passt unglaublich gut zusammen. Ich hab hier diebeiden “Pastewka in…”-DVDs in meinem Regal stehen und da sind eben diese Kommentare das absolute Highlight. Müsste ich mich zwischen einer DVD ohne Kommentar und einer ohne Original-Sound, sondern nur mit Kommentar entscheiden, würde ich sofort die Kommentar-Variante nehmen. Ohne Witz! Allein wegen denen lohnen sich die beiden (Doppel-)DVDs.
Ob der Kommentar bei Pastewka auch so gut ist, werde ich euch dann wohl in 2 Wochen mitteilen können, bis dahin lass ich die DVD mal lieber unangetastet…
Auf jeden Fall ein fettes Dankeschön an Uwe (huch… gerade ist er von seinem Stuhl aufgestanden… wo geht er denn hin?)!
Kurzkritik: Interessante Dokumentation über Künstliche Intelligenz, die vor allem durch die sympathische Art des ehemaligen MIT-Professorn Joseph Weizenbaum getragen wird, der den ganzen Entwicklungen sehr kritisch gegenüber steht.
Und das in meinen Augen vollkommen zu Recht. Relativ oft hab ich mir im Laufe der 90 Minuten die Frage gestellt: "Und warum genau sollte man das wollen?"
Ich hatte (auch aufgrund des Untertitels "Von Computern und anderen Menschen") eher ein breiteres Spektrum erwartet als nur die KI und musste dann bald Erfahrungen aus meinem Studium wiederholen: KI ist zwar ein Thema, für das ich mich gerne interessieren würde, aber dann wird mir doch relativ schnell langweilig. Im Studium hab ich zweimal versucht (bei verschiedenen Dozenten) die KI-Vorlesung durchzuhalten, hab es aber nie über 3 Wochen geschafft.
Und auch der Film verlor im hinteren Teil einen Teil meiner Aufmerksamkeit...