Das Thema öfter mal was Neues hatten wir ja schon. Nach unserem spektakulären Platztausch von vor knapp 2 Wochen kommt nun die zweite Neuerung: ein neuer Demmy!
Ursache: Nachdem mein Demmy im wohlverdienten Urlaub ist, sitze ich gaaanz alleine im Büro. Besorgt, ich könnte nicht genug persönlichen Klatsch und Trasch los werden (oder besser besorgt, es könne dann sie selbst betreffen) haben mir meine Kollegen einen Ersatz-Papier Demmy gebastelt. Der klebt jetzt auf Demmys Stuhl und lächelt zu seinem Bildschirm hinüber. Ganz genau so, wie es der echte Demmy immer macht.
Wirkung: Hach mir geht es doch gleich besser. So ein Bild von einem lächelnden Demmy ist doch immer erheiternd. Wie kann man da vor lauter zurückgehaltenen Klatsch und Tratsch noch trübselig sein? Gar nicht!!
Ich bin immer noch dabei, meine ganzen 2blog-Sachen abzuarbeiten und hab mir extra dafür die neue “Ein Thema – viele Links”-Reihe ausgedacht. Der Name spricht für sich, denke ich…
Den Anfang macht das Thema “Kinder”, da gerade um mich rum ständig irgendwer schwanger ist (nein, Frau Bü ist nicht schwanger, es sind wirklich immer die anderen).
Bevor man aber mal ein Kind haben kann, muss man (bzw. Frau) bekanntlich erstmal schwanger sein. Ich hab das Gefühl, dass das nicht unbedingt die lustigste Zeit im Leben einer Frau ist (vom Leben des Mannes sprechen wir hier einfach mal gar nicht), aber je öfter mir das folgende Video (via smileblue) so angucke (und ich kann es mir sehr sehr oft ansehen), desto schwerer wird es mir fallen, beim Anblick von Babybäuchen nicht laut loszulachen und von der Bauchinhaberin ein Pfeifen zu verlangen. So lustig:
[eingebundes video putt, einfach auf den link vorher klickern]
Aber jede Schwangerschaft geht mal zu Ende und dann fängt der eigentliche Spaß ja erst an. Nicht nur für einen selbst, sondern z.B. auch für alle, die während eines Fluges von München nach Sidney in Hörweite des Neugeborenen sitzen. Aber zumindest die Leute, die auch in Sichtweite sitzen, wird man bestimmt mit diesem “Congratulations you get to sit near me”-Shirt ruhig stellen können, denn wer kann da dann noch meckern?
Vielleicht höchstens dann, wenn das Baby gerade Fieber hat und noch ununterbrochener rumschreit, als es das handelsübliche Lungenvolumen hergeben würde. Also sicherheitshalber vor dem Flug nochmal Fieber messen. Das ist aber auch so eine Sache, denn so Fieberthermometer haben glaube ich noch nie ein Lächeln auf das Gesicht eines Kindes gezaubert. Ich denke, da würde auch ein Thermometer in Spongebob-Optik helfen, welches nach getaner Arbeit die Spongebob-Titelmelodie vorspielt. Ich denke, das wird mittelfristig eher den Spaß an Spongebob nehmen… Viel mehr Potential sehe ich da in dem Schnuller-Thermometer, das ist echt mal eine gute Idee, die das Temperaturmessen sicher leichter macht.
Damit das Kind nicht nur ein Hemd anhat, wenn es gerade Flugzeug fliegt, sollte man ruhig ein paar mehr Strampler kaufen. Zum Beispiel bei Babyrocker (via Sichelputzer), wo es z.B. einen “Abi 2026″-Strampler gibt.
Allerdings: Dieser Strampler verpflichtet. Denn wie steht man denn da, wenn die Freunde des Kindes nach dessen abgebrochendem Hauptschulbesuch das Fotoalbum in die Hände bekommen? geht gar nicht. Also muss man schon früh dafür sorgen, dass das Kind auch was in der Birne hat. Und so schwer ist das auch gar nicht. Um das Alphabet zu lernen, nimmt man z.B. nicht die üblichen “A wie Apfel”, “B wie Ball”, “C wie Clown”-Karten, sondern macht die ganze Sache etwas anspruchsvoller:
Das komplette “Nerd ABC” gibts hier (20$ sollte einem die Bildung seins Kindes ja wohl wert sein, oder nicht?), via OhGizmo.
Und wenn man dem Kind dann noch dieses Bier-Puzzle-Gehirntraingsingens in die Hand drückt, kann man später seinen Freunden mit gutem gewissen das Fotoalbum überlassen, da kann dann eigentlich nichts mehr schief gehen (außer das Kind wird Alkoholiker).
Das (also das Fotoalbum angucken, nicht das Alkoholproblem des Kindes) dürfte vor allem dann lustig werden, wenn man da solch schaurig-lustige Bilder drin hat, wie sie hier gemacht wurden: Einfach mal den Babykopf mit dem des Vaters austauschen (via Inishmore). Ich finds saulustig und bin mir sicher, dass ich das irgendwann mal ausprobieren werde, müssen nichtmal meine Kinder sein ;-)
Man sollte manche Sachen ja eh erst einmal mit fremden Kindern ausprobieren, damit man bei den eigenen dann nichts mehr falsch macht. Zum Beispiel, wie man denn nun dem Kind die haare wäscht, ohne dass es gleich anfängt rumzuheulen, weil Schaum in die Augen gekommen ist. Eine meiner schwangeren Freundeskreisteilnehmer hat da wohl in einer Fachzeitschrift (oder auch einem Buch) gelesen, dass man ein Poster an die Decke hängen solle, damit das Kind schön nach oben guckt. Ich selber bin ja (zumindest bei Oma) mit der “Handtuch auf die Augen”-Methode groß geworden. Immer erfolgreich war das aber auch nicht. Vielleicht hat dieses Platikteil (via coolest gadgets) ja eine höhere Tränenverhinderungsquote…
Sollte es aber doch mal zu Tränen kommen, so sind die meistens (behaupte ich einfach mal) schnell weg, wenn man dem Kind bunte Stifte und ein Blatt Papier in die Hand drückt. Denn dann ist es abgelenkt und total damit beschäftigt, seine abgedrehten Phantasien aufs Papier zu bekommen. Als Elternteil sitzt man dann davor und überlegt sich, was einem das Kind wohl damit schon wieder sagen will. Wie gut, dass es Menschen gibt, die einem helfen wollen und die obskuren Striche aus Kinderhänden in echte Fotos verwandeln (via uarrr, der momentan mit dem Kinder-Zeugungsprozess Quote macht, aber sowas von…). Heraus kommt dann zum Beispiel sowas:
Aber da man ja umweltbewusst leben will und gerne Papier sparen würde und weil das Kind ja auch schon in früher Phase alle möglichen physikalischen Phänomene kennen soll, empfehle ich, das Kind einfach vor den PC zu setzen, damit es da malen kann. Aber nicht etwa in Paint, sondern in diesem kleinen Spielchen, in dem man im Level Elemente malen muss, die dank Schwerkraft und Hebelwirkungszeug lustig mit einer Kugel interagieren, die dadurch bitte zum Ziel gebracht werden soll (via BasicThinking). Auch für Eltern was schönes, ich hab da schon die merkwürdigsten Dinge zusammengebautmalt, macht echt Spaß…
Und wenn man dann so viel Papier gespart hat, kann man davon dann doch wieder was benutzen, denn man soll es ja auch nicht übertreiben. Ich würde es dann aber eher zum Basteln als zum Malen benutzen. Sehr coole (kostenpflichtige) Bastelanleitungen für interaktive Pappsachen findet man hier und hier. Ich hatte als Kind auch mal so ein Bastelbuch (das muss auch irgendwo noch sein. Etwa sogar in der Kiste mit Mal- und Bastelzeug, die ich letztens mit nach Ulm genommen habe?) und war wirklich schwer begeistert. Es war jetzt nicht soo schwer, dass man es als Kind nicht hätte basteln können, dafür war der Effekt am Ende aber wirklich genial. Seht selbst:
Und wenn das Kind dann ein Bastelguru geworden ist, kann es sich ja auch mal an solchen Arbeiten versuchen.
Bis es aber so weit ist, soll es erstmal ein wenig mit Lego spielen, denn auch damit kann man sehr schöne Dinge machen (via Nerdcore).
Und womit man auch schöne Sachen machen kann, sind Puppen. Ja, ruhig auch, wenn man Jungs hat. Solange es zugeht, wie in diesem urkomischen Video (via pl0g.de), kann ich das voll und ganz unterstützen. Ein Kracher:
So lernt das Kind endlich mal, wie es ist, ein nerviges, dauerfragendes Kind zu haben. Wobei, zu viel sollte ein Kind auch nicht lernen, denn es sollte nie schlauer werden als die Erziehungsberechtigten. Nicht, dass es irgendwann den Opa austrickst, wie in dieser auf belauscht.de gefundenen Anekdote:
Die Tochter (4 Jahre) eines Freundes war nicht artig und hat deshalb Fernsehverbot. Sie geht zu Opa zum Spielen.
Enkelin: “Opa, lass uns was spielen.” Opa: “Was möchtest du denn spielen ?” Enkelin: “Vater, Mutter, Kind…. Ich bin die Mutter – du das Kind!” Die Kleine nimmt die Fernbedienung vom Tisch. Enkelin: “Ich mach Dir jetzt erst mal einen schönen Kinderfilm an…!”
Puh, alle Links abgearbeitet und sogar überall einigermaßen passende Überleitungen hinbekommen. Ich bin stolz auf mich…
Kurze Frage: So mit weiteren Themen weitermachen, oder einfach nur Linklisten hinklatschen? Oder gar nix von beidem?
So, die letzten 3 Wochen war ich ja mit allerlei Dingen beschäftigt (dazu mehr in “Die letzten 3 Wochen in Bildern”), so dass ich kaum dazu kam, mal was gescheites zu bloggen (abgesehen “hustle the sluff”-Aktion). Mittlerweile haben sich demzufolge so viele “2blog”-Links bei mir angesammelt, dass ich die nun etwas kompakter abarbeiten muss, um wieder auf den aktuellsten Stand zu kommen, sonst hinke ich ja konstant nach.
Der erste Teil dieser Reihe beschäftigt sich mit “schönen Dingen”, wobei der Betreff vor allem wegen des ersten Links ausgewählt wurde, denn da bin ich echt total begeistert. Und zwar gibt es da einen Künstler, der nur aus einem Bogen Papier die unglaublichsten Sachen herstellt. Das Prinzip ist denkbar einfach: Aus dem Papier wird etwas rausgeschnitten und aus dem rausgeschnittenen Teil wird dann etwas zusammengebastelt, welches mit dem Rest-Papier geschickt kombiniert wird. Die Palette reicht von unglaublich kompliziert bis verblüffend einfach mit starkem Effekt. Zu zweiter Kategorie zählt auch meine Lieblingsarbeit, nämlich die links, die ich wohl bald mal nachbasteln werde, ist ja nicht so schwer…
Das hier ist dann schon aufwändiger:
Etwas, was ich schon im letzten Jahr gemacht habe sind diese 4BildervonBäumen , die sich den Platz zurücknehmen, den die Menschen ihnen genommen haben (huch, das FAlbum-Plugin ist kaputt… grad keine Zeit, ist notiert..). Krassere Bilder der gleichen Art (da wird mal ein ganzes Fahrrad “aufgressen” und ein gutes Stück nach oben befördert) habe gibt es hier. Noch spannender sind allerdings die weiteren Bilder, bei denen Bäume beim wachsen so manipuliert wurden, dass sie zum Beispiel einen Stuhl bilden. Braucht man sicher viel zeit für, sieht aber nett aus. Wär doch was für den eigenen Garten, oder nicht?
(via deineIP)
Eher nicht im Garten haben möchte man sicher Wölfe. Wär ja noch schöner… Aber in einer Kunstaustellung dürfen sie dann (ausgestopft bitte) aber doch auftauchen. Vor allem, wenn sie in großer Masse verbraten werden und so atemberaubend aussehen wie hier bzw. hier oder hier:
Und wo wir gerade bei Tieren (dazu auch noch schnell dieser Link) sind: Innerhalb der letzten 3 Wochen ist irgendwann dann auch die letzte Ameise aus unserem Antquarium verreckt. Also nochmal eine gute Gelegenheit, um jedem von dem Teil abzuraten. Es mag auf den Fotos zwar klasse aussehen, ist aber in Wahrheit stinklangweilig und so viele Gänge graben die auch nicht. Besser beraten ist man da vielleicht mit der digitalen Antquarium-Variante. Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass das spannender ist…
Abschließend noch ein kleiner Link, der zeigt, wie man seine alten Autoreifen noch schön verwerten kann.
(via (wie sollte es anders sein) DeineIP)
Kurzkritik: Interessante Dokumentation über Künstliche Intelligenz, die vor allem durch die sympathische Art des ehemaligen MIT-Professorn Joseph Weizenbaum getragen wird, der den ganzen Entwicklungen sehr kritisch gegenüber steht.
Und das in meinen Augen vollkommen zu Recht. Relativ oft hab ich mir im Laufe der 90 Minuten die Frage gestellt: "Und warum genau sollte man das wollen?"
Ich hatte (auch aufgrund des Untertitels "Von Computern und anderen Menschen") eher ein breiteres Spektrum erwartet als nur die KI und musste dann bald Erfahrungen aus meinem Studium wiederholen: KI ist zwar ein Thema, für das ich mich gerne interessieren würde, aber dann wird mir doch relativ schnell langweilig. Im Studium hab ich zweimal versucht (bei verschiedenen Dozenten) die KI-Vorlesung durchzuhalten, hab es aber nie über 3 Wochen geschafft.
Und auch der Film verlor im hinteren Teil einen Teil meiner Aufmerksamkeit...