Ulmer Alpenblick

06. Februar 2012 um 15:33 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Vor exakt 5 Jahren bloggte Manu hier auf DonsTag über ein Alpenpanoramabild, welches von Ulm aus auf genommen wurde. Die Panorama-Tools, die er da vorstellte, waren mir bis dahin nicht bekannt, gehören aber mittlerweile alle zu meinem Panoramabild-Default-Workflow.

Am 30.12.2009 hatte ich dann auch selber ein Alpenpanorama von Ulm aus erstellt und euch hier vorgestellt (hier der Direktlink zum Bild).

Und offenbar ist der Jahreswechsel eine optimale Jahreszeit, um die Alpen von hier zu sehen, denn ziemlich genau 2 Jahre später hab ich das Gleiche schon wieder getan.
Am 01.01.2012 vom botanischen Garten aus und am 02.02.2012 von unserem Balkon aus (ich werde diese Aussicht vermissen).

Und irgendwann werde ich auch mal dran denken, Blende, Belichtung und so weiter bei Panoramaaufnahmen manuell einzustellen, um die dämlichen Verläufe im Himmel loszuwerden. Mensch!

Auf Google+ hab ich die Bilder übrigens schon vor ner Weile veröffentlicht (kann man da eigentlich nicht zoomen? Hab jetzt oben extra mal Picasa verlinkt, weil man da schön zoomen kann. Warum auch immer Google das bei Google+ nicht übernommen hat…), da hab ich dann mit “Alfred Nothing” (den Bloglesern hier unter einem anderen Namen bekannt, aber ich weiß nicht, ob da eine Verbindung hergestellt werden darf) ein wenig rekonstruiert, was man da denn genau sieht. Die Zugspitze zum Beispiel (jeweils der höchste Punkt in den hier eingebundenen Ausschnitten).
“Alfred” hat dann (unter anderem) auch noch dieses Alpenpanorama gefunden, wo man sich Marker einblenden lassen kann, die die ganzen Berge und andere wichtige Punkte dann benennen. Sehr sehr praktisch.
Und hat mich wieder dran erinnert, dass ich doch mal nach Ermingen fahren wollte, wenn die Alpen gut zu sehen sind, denn da ist die Aussicht nochmal deutlich besser (ich berichtete) und fabrikfreier…

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Spaziergang durch Ermingen

09. August 2010 um 20:11 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Da Frau Dr. Bü seit heute Urlaub hat und das Wetter dann auch ein wenig mitgespielt hat, haben wir mal einen weiteren Punkt auf unserer “Dinge, die wir um Ulm rum noch angucken wollen”-Liste abgehakt.
Und zwar ging es uns heute um den Sonnwendplatz in Ermingen:

ermingen_header

Und da der alleine jetzt nicht unbedingt so viel Zeit beansprucht, haben wir uns auch noch den Rest des Dorfes angeschaut. Die Aussicht ist von dort wirklich gigantisch (ich glaub bisher die beste Aussicht, die ich um Ulm gesehen habe) und das Örtchen traumhaft idyllisch. Nur Geschäfte scheinen die da gar nicht zu haben, nicht mal nen Bäcker…
Dafür haben sie aber noch die Turritellenplatte (noch mehr Infos hier), die wegen den Millionen dort zu findenden, etwa streichholzlanger Turmschnecken (Turritella turris) so benannt ist (siehe erstes Foto in der nachfolgenden Sammlung).

ermingen

Alle Fotos (inklusive eines Panoramablickes) gibt es wie immer in höherer Auflösung auf Flickr.

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Gute Aussichten

30. Dezember 2009 um 20:15 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

alpen_440

Nur, um nochmal festzuhalten, was das absolute Highlight unserer Wohnung ist, hab ich hier mal ein Panoramabild zusammengebastelt, wie man es vom Wohnzimmer aus sieht:

alpenblick

Erkennt man nix? Dann einfach die ca. 26mal breitere Version angucken…

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Interaktives 360° Panorama-Video

31. Juli 2009 um 17:46 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Einfach starten und dann mit der Maus per Drag&Drop den Kopf bewegen”.
Wow:

Funktioniert quasi wie die Google StreetView-Autos (die letztens übrigens auch durch Ulm gefahren sind, hab aber leider keins gesehen), nur halt mit 6 Video- statt Fotokameras.
Bei yellowBird gibts mehr Infos.

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Video-Panorama

27. Februar 2009 um 11:03 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Nachdem ja mittlerweile jeder gescheite Foto-Panoramas herstellen kann, gehts einen Schritt weiter:

Hier ein Mini-Making-Of:

[via dasistdasen.de, vor langer Zeit...]

So Bildstabilisierungen (hier wohl mit Apples Motion 3 gemacht) machen übrigens agnz schön was aus, hier mal die Ermordungen von JFK (das beste beispiel, das ich finden konnte) einmal in der Orginal-Superverwackelt-Version und dann stabilisiert:

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Silvester 08 – Der krönende Jahresabschluss

02. Januar 2009 um 17:24 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Silvester

So, wo fange ich an? Am Besten mal geh ich nochmal zurück zur Besichtigung unserer neuen Wohnung. Denn schon als wir da die Aussicht von unserem Balkon über Ulm (und um Ulm herum, ist echt so) gesehen hatten, war klar, dass Silvester 2008 bei uns gefeiert wird. Da fällt mir auf, dass ich die hier auf de, Blog noch gar nicht erwähnt hatte. Okay, hier ist sie:

Panorama

Gibts natürlich auch in groß. Und bei gutem Wetter, können wir ganz hinten sogar die Alpen erkennen (sehr deutlich sogar, aber das kennt ihr ja schon, war von Daimler oben ja nicht anders. Besser zu sehen aber noch auf dem  Münsterblickpanorama, das Manu hier mal vorgestellt hat).
Und bei der Einweihungsparty im April waren dann auch unsere 8 Gäste schon informiert. So früh wusste ich noch nie, wo ich Silvester feier…

Für das Thema “krönender Jahresabschluss” muss man dann nicht so weit zurückgehen, das kam einfach beim Suchen nach passender Silvester-Deko kurz vor Weihnachten. Da war nicht wirklich viel vernünftiges zu finden, dafür um so mehr Kronen. Also erdachten wir uns schnell einen Bezug zwischen Kronen und Silvester und schon war das Thema fertig. Vor allem, da der geplante Nachtisch dazu einfach perfekt passte. Für den müssen wir jetzt dann wieder ein wenig weiter zurück, nämlich bis in den August zu unserem Tauchurlaub. Da war es es uns tagsüber über Wasser einfach zu heiß, so dass wir zwischendurch in unserem Hotelzimmer vor dem Fernseher verschnaufen mussten. Und da gab es dann bei  “Unter Volldampf” die  “Dom Schokolade a la Wolfgangka”, die einfach nur lecker aussah. Kaum wieder in Deutschland (2 Tage danach) haben wir das ganze dann auch gleich mal ausprobiert und waren dann auch vom Geschmack begeistert. Also: Bloß nicht drüber bloggen, soll ja schließlich geheim bleiben…

Der Probenachtisch sah damals so aus (man beachte die Krone):

Dom Schokolade a la Wolfgangka
(Vom Original-Silvesternachtisch hab ich irgendwie kein vernünftiges Bild gemacht, später kommts hier noch in klein, aber auf dem Foto sieht das Probeteil einfach leckerer aus…)

Einen Tipp für den, der es selber nachmachen will (was ich nur empfehlen kann): Die Mengenangabe in dem Rezept ist utopisch! Die Zutaten für 4 Personen reichen dicke für 8 Leute. Dicke! Wir hatten das irgendwie wieder vergessen (der Probenachtisch war ja schon so lange her) und hatten dann daher (mit der Menge für 8 Personen) trotzdem 10 so riesige Döme wie auf dem Foto oben (statt einem Dom in der Größe der Kaffeetasse daneben). Und selbst ohne ein opulentes Raclette davor, ist so ein großer Dom nur von geübten Essern zu schaffen. Schließlich sind in so einem einzigen Dom dann eine Tafel Schokolade, ein halber Becher Sahne und 2 Eier.

Wenn man vom Tauchurlaub jetzt nochmal etwa einen Monat zurück geht, kommt man zu einem weiteren Punkt, der schon sehr früh feststand: Ich hatte Ke nämlich versprochen, ihr spätestens Silvester Marshmallows zu machen (die leckeren, mit dem einfachen Puderzucker-Wasser-Gelatine-Rezept). Und da ich vorher irgendwie nicht dazu kam, war das also auch unumgänglich. Hat diesmal auch ganz ohne Probleme geklappt (sogar in weiß!) und geschmeckt haben sie auch. Noch leckerer waren sie allerdings (das haben wir dann erst gestern festgestellt, als alle Gäste schon weg waren und wir den Affenplaneten betrachteten), nachdem man sie mit dem Flambierfeuerzeug ein wenig bearbeitet hatte. So mit lecker Karamellkruste und flüssiger Matsche drunter. Wow!

Da man aber nicht nur von Nachtisch und Marshmallows leben kann, gabs dann auch noch das schon erwähnte Raclette und eine Vorspeisenplatte, zu der Frau Bü sehr leckere Lachs- und Olivencreme zauberte. Meine Aufgabe war es, die Cocktails als Häppchen zu servieren. Details dazu gibt es später in einem separaten Beitrag, hier gehen wir jetzt nur mal die Schritte zurück. Nämlich erst einmal zu meinem allerersten Blogbeitrag, in dem ich schon mein Interesse an molekularer Küche bekundete. Und dann gehen wir zu meinem Geburtstag in diesem Jahr, zu dem mir RoKe nicht nur die Bacon Mints schenkten, sondern (damals nur geheimnistuerisch erwähnt, da auch das eine Überraschung für Silvester werden sollte) auch ein Set um Molekular-Cocktails herzustellen. Aber wie gesagt: Dazu später mehr, das würde hier jetzt den Rahmen sprengen.

Jetzt erstmal ein paar Eindrücke vom Essen und der Kronen-Tischdekoration:

Silvester

Wie man sieht, gab auch das traditionelle Bleigießen, für Gummibärchenorakel und Dinner for One war irgendwie keine Zeit mehr, was aber nicht wirklich schlimm war. Viel toller waren da eh die persönlichen Jahresrückblicke, die die Gäste in je 15 Minuten vortragen durften. Schließlich waren darunter auch  welche, die das letzte Jahr komplett durch Abwesenheit glänzten und da will man ja (mal abgesehen von den Blogbeiträgen) auch auf den aktuellen Stand gebracht werden. Und so gab es dann Videos, Fotos (Analog wie Digital) und auch Zeichnungen zu sehen.
Ich bedanke mich jetzt noch schnell bei meinen Gästen, die natürlich auch viel zu dem gelungenen Abend (und der Nacht) beigetragen haben und bin dann hier jetzt auch mal fertig…

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Tauchen im Verzasca-Tal

21. August 2007 um 00:48 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

So, hier nun also die versprochene Auflösung, was denn mein letztes Wochenende mit dem Trailer zu James Bond zu tun hatte. Ganz einfach: Frau Bü und ich hatten unseren ersten Freiwassertauchgang (ihr erinnert euch: Wir lernen gerade fleißig Tauchen, um dann auf den Malediven viel Spaß zu haben…). Und den hatten wir nicht in irgendeinem Drecksbaggersee in der Nähe von Ulm (da dürften wir wohl morgen reinspringen), sondern in einem Bergfluss in  Verzasca in der Schweiz (ich Depp hätte mich vorher auch mal genauer informieren können, wo das denn nun liegt (nämlich genau  hier), dann wäre ich auch nicht so verwundert gewesen, dass da alles auf italienisch und nicht auf deutsch ist…). Aber bevor ich nun vollends vom Kurzurlaub anfange, schnell nochmal die Kurve zurück zu James Bond. Denn eben dieser sprang in besagtem Trailer nämlich von der  Staumauer am Ende vom Verzasca-Tal:

Staumauer

Wie man sieht, kann man da für reichlich Geld (über 200 Franken, also etwa einen Franken pro Meter) auch heute noch einen auf Bond machen, aber das überlasse ich dann doch anderen (siehe auch  YouTube). Mir hat der  Blick runter vollkommen gereicht…

Gleich hinter dem Staudamm ist dann natürlich auch ein Stausee (in dem die Flaschen schwammen), in dem es sogar ein versunkenes Dorf gibt. Augenscheinlich ein Paradies für Taucher, nur eben leider verboten. Darum waren wir dann da auch nicht drin, sondern im  Fluss, der im Stausee endet. Fluss? Tauchen? Ja, denn der Fluss hat sich tief in die Felsen eingegraben (richtig schöne Canyons) und so kamen Frau Bü und ich dann auch auf eine Tiefe von 8m (geht wohl noch etwas tiefer). Der Artenreichtum im Fluss konnte uns zwar nicht überzeugen (ich hab einen einzigen Fisch entdeckt, Frau Bü gleich dreimal so viele), dafür waren die Felsformationen aber unglaublich schön. Hier mal ein Panorama von unserem Tauchplatz, ein Klick aus Bild führt zur  Großansicht:

Verzasca Panorama

Leider blieb es an dem Wochenende aber bei einem einzigen Tauchgang, da das Wetter nicht wirklich mitgespielt hat. Auf einmal fing es an aus allen erdenklichen Himmelsöffnungen zu schütten. Sollte an sich kein Problem fürs Tauchen sein, aber der Fluss hatte sowieso schon eine recht starke Strömung (gegen die wir erst angeschwommen sind, um uns dann ganz bequem wieder zurück zum Ein- und Ausstiegsplatz treiben zu lassen um dort rechtzeitig vor dem “Wildwasserteil” des Flusses wieder an Land zu gehen), die sich durch die neuen Wassermassen immer weiter verstärkte. War dann auch für Profis nicht mehr schön. Die beiden Bilder unten links verdeutlichen mal, was der Regen so angerichtet hat. Die Bilder zeigen unsere Einstiegsstelle, die anfangs noch schön ruhig war…

Regen

Außerdem sieht man oben auch noch Dimi, unseren Tauchlehrer vom  “Auqarius Dive In” (uneingeschränkt empfehlenswert, sehr spaßig) in Neu-Ulm und die “Regenrinne” unseres provisorisch aufgestellten Unterschlupfes. Schließlich wollten wir ja noch grillen und sowas lässt man sich auch vom Dauerregen nicht vermiesen.

Eindrücke aus Verzasca

Unter den Fotos der obigen Sammlung werdet ihr übrigens vergebens Fotos von mir oder Frau Bü in Tauchermontur finden, davon hab ich keine Bilder hier, irgendwer sollte aber welche gemacht haben, könnten also evtl. nachgereicht werden. Hab da in der Aufregung nicht dran gedacht, selber welche zu machen…
Mittig übrigens der Berg-Grappa, von dem ich vorher schon viele Geschichten hören durfte und der tatsächlich überhaupt nicht geschmeckt hat seine Wirkung nicht verfehlt hat und so ab dem dritten Glas sogar einigermaßen erträglich war. Aber was sollte man bei dem Wetter denn auch anderes machen? Zumal in meinem Heimatort ja gerade Kirmes war und mein Körper daher ganz natürlich seine jährliche Überdosis Alkohol einforderte…

Wobei ich die “Was soll man denn auch anderes machen?”-Frage auch tatsächlich beantworten kann: Man kann sich die Gegend anschauen, denn die Art, wie dort die Häuser gebaut waren war einfach richtig urig, romantisch und wunderschön (nur halt nicht unbedingt vertrauenerweckend):

Gasse

Mehr Architekturfotos gibt es in  diesem Flickr-Set, in dem auch einige der obigen Bilder (und mehr) noch in höherer Auflösung zu finden sind.

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Skiurlaub im Pitztal

12. März 2007 um 12:11 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

So, nun komme ich auch mal dazu (wieso eigentlich? Ich sollte doch lernen…), auf meinen Skiurlaub in der letzten Woche einzugehen.
Entgegen mancher Vermutungen hatten wir da auch wirklich Schnee. Das ist halt der Vorteil, wenn man auf nem Gletscher fährt. Gewöhnt haben wir direkt neben einer Piste im Rifflsee-Skigebiet (bei Mandarfen) auf 1800 Metern. Da war der Schnee aber nicht so besonders, morgens vereist und abends sulzig.  Direkt nebendran ist aber der Pitztaler Gletscher, wo man bis auf 3440m hochkommt. Und auf dem Gletscher war der Schnee einfach fantastisch. Zweimal hat es in der Nacht geschneit, tagsüber hatten wir aber fast ausschließlich blauen Himmel und Sonnenschein. Echt ein Traum.

Vor allem der Ausblick von ganz oben (3440m, ihr erinnert euch) war fantastisch, darum hab ich euch mal ein kleines Panorama gebastelt. Bis gestern hab ich so Teile immer von Hand in Photoshop zusammengezimmert, aber nachdem Manu hier auf DonsTag ja mal tolle Panorama-Software vorgestellt hat, musste ich das natürlich gleich mal ausprobieren und bin begeistert. Zu seinem Beitrag möchte ich nur noch zwei Links ergänzen: Einmal eine  GUI für Enblend (ging bei mir nicht) sowie Smartblend. Und zum anderen eine  Anleitung, wie man sich durch die verschiedenen Programme durcharbeiten muss, um an ein tolles Ergebnis zu kommen.
Und das hier ist nun mein Ergebnis, mit Klick auf das Bild kommt ihr zu einer größeren Ansicht:

Pitztal Panorama

Und jetzt noch ein paar mehr Fotos (auch hier: Klick für Großansicht), unter anderem von dem Rifflsee (oben links), unserer Hütte, dem Gletschereis, Frau Bü und dem Don. Frau Bü hat übrigens eine sehr merkwürdige Vorstellung von “gutem Wetter”, sie war nämlich von dem einen Tag sehr angetan, an dem die Sicht nur etwa 20 Meter betrug. Frauen sind merkwürdig…

Skiurlaub im Pitztal

Und auch bei meinem fünften Skiurlaub hat sich mal wieder niemand die Knochen gebrochen. Dafür hab ich zum zweiten Mal in Folge meine Skistöcke in Mitleidenschaft gezogen. Bei einer Abfahrt von oben nach unten bin ich dann irgendwie wohl doch etwas zu schnell geworden und hab mir dann auf der beinahe komplett leeren Piste den einzigen anderen Skifahrer ausgesucht, dem ich dann hinten über die Skier gefahren bin. Er ist ganz normal weitergefahren, ich bin allerdings in hohem Bogen über die Piste geflogen, wonach ein Skistock nun eine dezente Kurve sein eigen nennt (War übrigens mein zweiter richtiger Sturz in der Woche. Beim erstem Mal hab ich an einem windigen Tag eine kurze Windstille abgepasst um einen kleinen Sprung zu machen. Dummerweise kam gerade in meiner Schwebephase eine ganz schöne Böe an, gegen die ich mit meinem eher geringen Gewicht keine Chance hatte…).
Vorher hatte ich die gleiche Abfahrt mal mit meiner Kamera abgefahren, die dürft ihr nun hier bewundern (so richtig los gehts erst ab Minute 2, vorher hat es sich etwas gestaut…). Wer auf der Karte nachgucken will, wo ich da langfahre: Von der Hinteren Brunnenkogel runter auf der 28, 26 und 20. Der Skifahrer, den ich die ganze Zeit verfolge und der Snowboardfahrer, der nur am Anfang zu sehen ist, gehören übrigens zu unserer Gruppe dazu. Gruß von dieser Stelle!
Noch ein paar interessante Zeitstempel: Bei 3:19 hats mich dann (wie oben beschrieben) bei der nächsten Fahrt hingelegt. Bei 4:40 versuche ich euch zu winken, hab dann aber den Schatten dummerweise nicht mehr im Bild. Bei 6:00 fahre ich an einer Gruppe Menschen vorbei, die alle an so einer Hubbelpiste (nicht Buckelpiste, sondern so eine, wo man schön springen kann) vorbei. Die haben da alle angestanden, darum konnte ich da leider nicht noch drüber fahren…

Aus irgendeinem Grund ist der Ton verschwunden (UPDATE: Darum ist jetzt doch was zu hören), aber außer dem Wind hätte man eh nicht viel gehört (ok, noch mein “Wohoo” ganz am Ende, aber das könnt ihr euch ja denken). Was ich aber nicht verstehe (und wo ich auf euer Fachwissen hoffe): Warum haben meine YouTube-Videos immer so eine grottige Qualität? Was muss ich tun, damit die nicht so arg klobig aussehen? Irgendwie sehen doch alle anderen YouTube-Videos nicht so aus und das Originalvideo hat auch eine deutlich bessere Qualität…

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BLOGS?

06. März 2007 um 21:00 von Manu | Kommentar abgeben | Trackback

BLOGS?Was sind Blogs eigentlich? Was ist die Blogospäre? Wie ist es so in Klein-Bloggersdorf?

Ich hab hier ja ne ganz interessante Position als Auswechselspieler bzw. Gastblogger … von der Bank sieht man manchmal mehr als mitten im Spiel, aber man hat auch mehr Einblick als die Zuschauer. Ich werde einfach mal ein bischen was dazu schreiben …

DonsTag fing ganz klein an und Don hat eher persönliche Artikel geschrieben. Als DonsTag dann langsam bekannter wurde haben sich auch die Themen geändert. Für die vielen neuen Leser (z.B. durch den Stöckentracker), von denen viele auch ein eigenes Blog haben, haben sich die Themen mehr in Richtung “Web und Blogs” verschoben. Und dann gab es dann sogar Gastblogger: Frau Bü schreibt eher persönliche Geschichten und ich eher unpersönlich aber trotzdem subjektiv. Nun will Don ja anscheinend parallel wieder etwas persönlicheres starten.

Man kann insgesamt ein paar ganz unterschiedliche Blogstile ausmachen. Ein einzelnes Blog ist aber trotzdem meist eine Kombination von mehreren Stilen und auch die einzelnen Stile sind nicht klar abgegrenzt.

Persönliche Weblogs beschäftigen sich meist mit dem näheren Umfeld des Bloggers und sind wohl die dem Webtagebuch ähnlichste Blogform. Die meisten Leser stammen selbst aus dem direkten Umfeld des Bloggers.

Blog Community Blogs beschäftigen sich mit der Blogosphäre, anderen Blogs und Bloggern und knüpfen ein dichtes Netz. Es besteht eine gewisse Ähnlichkeit zu anderen Communities, allerdings ist alles dezentral verwaltet und jedes Mitglied kümmert sich selbst um seinen Teil des Netzwerks. In diesen Blogs gibt es viele Aktionen innerhalb der Community wie z.B. Stöckchen und viele nur innerhalb der Community interessante Themen. Es gibt sogar Rankings innerhalb dieser Community und auch Vernetzungsübersichten.

In Weblinksammlungsblogs finden sich primär Links und kleine Beiträge zu anderen Webinhalten. Oft handelt es sich bei den verlinkten Inhalten um bunt gemischte Unterhaltung: Videos, Gadgets, News und vieles andere. Meist kristallisieren sich ein paar bevorzugte Themen heraus.

Themenblogs haben sich stark auf ein bestimmtes Thema fokussiert. Die Themen sind beliebig, z.B. New Economy, Hundezucht, Web Engineering, Kochen, Politik, Werbung, News, Bildbearbeitung. Die Professionalität der Inhalte unterscheidet sich von Blog zu Blog stark.

Gemeinsam ist den Blogs normalerweise eine gewisse Regelmäßigkeit der Updates. Von Foren unterscheiden sie sich durch die Fokussierung auf wenige Autoren pro Einzelblog, in der Summe ist die Bloggosphäre aber einem Forum sehr ähnlich. Viele Blogs kombinieren inzwischen wieder zeitweise konstante Inhalte wie auf normalen Webseiten mit den variablen Logs (bzw. News). Manchmal wird Blogsoftware auch nur als Content Management System für eine eher statische Seite benutzt.

DonsTag wurde manchmal als Panorama Blog bezeichnet … ein Rundblick mit etwas von allem.

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Panoramabild: Die Alpen mit Blick aus Ulm

06. Februar 2007 um 21:31 von Manu | Kommentar abgeben | Trackback

Alpen Panorama von Ulm aus

Alpen von Ulm ausPablo d’Angelo hat in  seinem WebAlbum ein paar nette Panoramabilder, unter anderem  eines mit den Alpen gesehen vom Ulmer Münster aus.

hugin und enblend LogoUm derartige Panoramabilder selbst zu erstellen kann man freie Programme benutzen:  Hugin hilft dabei die Bilder anhand von markanten Punkten richtig zusammenzufügen. Mit den Tools  autopano-sift oder auch  autopano lässt sich auch dieser Teil noch automatisieren. Wenn man dann die Bilder zueinander ausgerichtet hat sieht man meist noch irgendwelche Kanten. Hier kommt dann  enblend oder  smartblend ins Spiel, das die Bilder ineinander überblendet. Ergänzung von Don:  GUI für enblend und eine  Komplettanleitung.
Dann mal viel Spass beim werkeln.

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