There’s a nap for that!

08. Januar 2011 um 18:27 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Es ist schon irgendwie erschreckend, wie sehr Babys und Kleinkinder von einen iPod angezogen werden, wenn man ihnen nur mal kurz zeigt, was für lustige Geräusche es macht, wenn man draufdrückt. Hat mir schon so manchen Babysitter-Einsatz gerettet. Und auch Sohnvanone entwickelt jetzt schon ein Verlangen nach dem Teil.

Was liegt also näher, als das zu tun, was Gabriels Oma Harriet getan hat. Das iPhone Quilt:

iphone_quilt

Zeug für andere

06. April 2009 um 20:26 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Heute bin ich mal wieder total sozial und denke nicht an mich, sondern nur an andere (alle hier erwähnten Zielgruppen, sind mir übrigens aus dem nahen Freundes- und Familienkreis bekannt, ich nenne aber mal keine Namen…). Und verteile Links und so. Los gehts:

Für Leute, die in diesem Jahr ihren Doktortitel erreichen wollen und sich so langsam auf das Kolloquium vorbereiten könnten:
Bedenkt, dass ihr noch genug Zeit einplanen müsst, um auch den dazugehörigen Tanz einzustudieren, damit ihr dann beim AAAS/Science Dance Contest mitmachen könnt. Hier der Tanz zur DOktorarbeit mit dem vielsagenden Titel “Resolving Pathways of Functional Coupling in Human Hemoglobin Using Quantitative Low Temperature Isoelectric Focusing of Asymmetric Mutant Hybrids”:

[via esib]

Für alle Babies, die gerade das Laufen gelernt haben, aber noch zu klein sind um Türen zu öffnen:
Dies Tür in der Tür in der Tür. Da ist für jeden die richtige Größe dabei.

slam-door-three-style

[via neatorama]

Für Eulen-Liebhaber, die auch mal selbstgestrickte Pullies tragen:
Kate Davies hat da was entworfen:

owl-sweater

Hier gibts das Strickmuster. [via neatorama]

Für Leute, die beruflich was mit 3D-Animation zu tun haben und der Freundin mal zeigen wollen, wir romantisch das doch alles ist:
(und für alle anderen, weil das echt ein klasse gemachtes Video ist)


World Builder (HD) von Bruce Branit
[via Hayungs]

Für alle Babies, denen es ab und an kalt ist und die in ihrem Deckenanzug einfach total niedlich aussehen wollen:
The Babyseal” wurde nur für dich erfunden:

babyseal

[via the daily what]

Für Frau Bü, die jetzt ganz traurig ist, weil sie kein Baby mehr ist, ihr aber trotzdem “ab und an” kalt ist und sie in ihrem Deckenanzug einfach total niedlich aussehen will:
Einfach einen Klick weiter gucken

Für alle, die gerne töpfern und zuhause einen Computer stehen haben, der mehr rumzickt als gescheit zu arbeiten und eh eine neue Töpferscheibe brauchen:


USB Pottery Wheel – video powered by Metacafe
[via OhGizmo!]

Für Leute, die gerne Kuscheltiere nähen, und gerne mal “was anderes” machen würden:
Hier nur ein Link, das Bild binde ich lieber nicht ein, will ja niemanden vergraulen…

Für Leute, die sich langsam Gedanken machen sollten, was für Seife sie auf dem Weihnachtsmarkt verkaufen wollen und auch mal gerne “was anderes” im Angebot hätten:
Welche Zielgruppe solls denn sein? Der Gamer, der Rentner, oder der Alkoholiker?
[via dasistdasen.de, Nerdcore und nochmal Nerdcore]

Für Leute, die sich fragen, wie Google denn vor dem Internet aussah (YouTube kennen wir ja schon):
So:

imagesgoogle-20classic-small

[via Bits and Pieces]

Für Leute, die sich vor Höhenangst in die Hose machen und das kurieren wollen:
Man sucht sich am besten den Ort aus, an dem man sich nicht in die Hose machen kann und konfrontiert sich mit der Angst. Sieht dann z.B. so aus.

Für Leute, die es doof finden, dass an Ostern immer nur die Schale der Eier bemalt wird und man dann ja doch nur normale weiße Eier isst:
Jayne hat da mal ein wenig herumexperimentiert (auf jeden Fall erst bis zum Ende lesen und dann erst nachmachen, in den Updates wird manches nochmal korrigiert):

450teaeggs

[via neatorama, mal wieder…]

Für alle, die am Donnerstag den HSV im UEFA-Cup gegen Manchester City gewinnen sehen wollen, aber keinen Fernsehanschluss haben:
Sat 1 überträgt das Spiel auch kostenlos im Internet, ich bin begeistert. Okay, werde ich (zumindest am Donnerstag) nicht brauchen (und das ist auch der einzige Punkt, wo ich tatsächlich niemanden im Hinterkopf habe), aber irgendwann könnte das ja mal nützlich sein. Und ja, Ro: Donnerstag ist wieder “richtiger” Männerabend

Für alle, die das alles durchgelesen haben, aber nichts für sich gefunden haben und jetzt ganz traurig sind:
Sucht in den Kommentaren Trost. Und wenn ihr mir euer Problem schildert, finde ich bestimmt auch noch was für euch…

Mein neuer bester Freund

05. April 2009 um 20:24 von Frau Bü | Kommentar abgeben | Trackback

Darf ich vorstellen?! — ähm… irgendwie finde ich keinen tollen Namen für meinen neuen besten Freund. Hilfe!!

sitzsack_mit_frau_bue

Das ist übrigens sein neues zu Hause. Zumindest solange bis sein Halbbruder fertig ist.

sitzsack_in_wohnzimmer

*ich freu mich*

Mein Nähstudio – Teil 4

18. April 2008 um 08:59 von Frau Bü | Kommentar abgeben | Trackback

(wegen Reperaturarbeiten verzögert sich Teil 3 auf unbestimmte Zeit)

Die Reifeprüfung

Nackte, kahle Fenster… von heimeligem Wohnambiente keine Spur. Das WAR unser Schlafzimmer bis Sonntag den 6.April. Aber fange ich doch besser vorne an:

Im Showfenster des hiesigen TTL fanden wir unsere Traum Vorhänge. WOW! Toll! Kreativ! Afrikanisch – genau wie unsere Möbel und Dekoausrichtung im Schalfzimmer. Punktum: Sie waren perfekt! Es gab nur einen klitzekleinen Haken von weit über 600 Euro die das gute Stück kosten sollte. Alleine das nähen eines Elementes (von letztendlich 6) hätte 150 Euro gekostet!! Zu teuer, fürs Schlafzimmer, wo die Vorhänge doch nicht so präsent sind wie in den anderen Räumen. Man schläft ja die meiste Zeit und Besuch empfängt man dort auch nicht unbedingt…

Wir haben lange überlegt – uns weiter umgeschaut. Uns war aber eines klar: das war unser Traum-Vorhang für unser Afrikanisches Schlafzimmer. Schwarzes Leder schmiegt sich an dezentes Tiermuster und Karo…. Nach mehreren Inspektionen des Vorhangs im Schaufenster stand der Entschluss: dieser muss es sein!

Nachdem mein Nähstudio ja gerade in der Mache war (damals natürlich noch nur das gute Ding ohne Overlock Verstärkung) kam der Gedanke: warum nicht die Vorhänge (zumindest teilweise) selbst nähen? Nach nochmaliger Inspektion des Vorhangs (diesesmal mit Detailblick auf die Nähte und Machart) fiel die Entscheidung: ich würde den Vorhang ganz komplett und jedes Teil selbst nähen. Die Nähanleitung hatte ich ja vor Augen (fotographisches Gedächtnis sei Dank). Gesagt getan: nur Minuten später stellten wir alle Teile zusammen:

http://www.donvanone.de/wp-content/uploads_donvanone/2008/04/ttl_bestellung3.jpg

Da ich bis zur Einweihungsparty die Vorhänge fertig nähen wollte, ging es auch direkt und zügig los (nur unterbrochen von der ein oder anderen Prachtstück-Pause ;) Die spannende Frage ist nun: Wie näht man einen Vorhang in 9 Tagen ohne Nervenzusammenbruch? Gar nicht!!! Oder etwas konstruktiver ausgedrückt – NICHT SO:

Richtig: Man schneide die Lederbahnen entsprechend der geplanten Maße zu
Falsch: Man schneide die Lederbahnen 38cm zu kurz zu und merkt dies erst nach dem Zuschnitt (unter Schneiderinnen auch als “point of no return” bekannt :)
Falls man es doch falsch gemacht haben sollte hilft dies: An der Klettbandnaht (ich weiß, ich spreche in Rätseln, aber es wird sich alles auflösen, wie in “The 6th Sense” versprochen!) näht man ein 16 cm langes Stück an. Das Klettband versteckt die Naht. Dann schneidet man je 4 Schlaufen zu mit je 34 cm Länger und 4,5cm Briete (bei Leder keine Nahtzugabe notwendig, verfranst nicht), die dann an dem Verlängerungsstück als zusätzliche Verlängerung angenäht werden. Dann schlägt man den Saum der Lederbahnen so eng wie möglich ein. Macht in Summe nur ein minus f ür die Gesamtlänge von 7 cm. Mehr ist ohne Schönheitsverlust einfach nicht herauszuholen. Am Ende Fädchen vernähen und auf das Beste hoffen (siehe Foto).

http://www.donvanone.de/wp-content/uploads_donvanone/2008/04/leder.jpg

Richtig: Man schneide den feinen Deko-Stoff (der auf die Lederband geklettet wird) entsprechend der geplanten Maße zu
Falsch: Man schneide ihn zu schmal
Abhilfe, falls man ihn doch zu schmal geschnitten haben sollte: Tut mir leid, wenn man sich nicht mit was schlechterem zufrieden geben kann dann hilft nur Stoff nachkaufen und nochmal versuchen. In diesem fall auch kein Thema, denn gerade dieser Stoff war sehr günstig… kein Problem für unser Budget ;)

http://www.donvanone.de/wp-content/uploads_donvanone/2008/04/store.jpg

Richtig: Man schneidere beide Raffvorhänge gleich breit.
Falsch: Man schneidere den einen zu schmal und den anderen beim Angleichen noch schmäler….
Abhife: Weg gucken. Ganz ehrlich, ich habe keine Ahnung was da schief gegangen ist und weiß bis heute nicht wo die drei (!!!) Zentimeter beim ersten und dann nochmal ein Zentimeter beim zweiten geblieben sind. Wenn ich nicht wüßte, dass das Bermuda Dreieck auf dem Speicher von Kerstins Elternhaus liegt, dann hätte ich zumindest einen Verdacht.

Ein paar praktische Hinweise am Rande: man nimmt den Reihfaden immer in einer stofffremden Farbe und reiht nicht direkt dort wo später die Naht verläuft. Man pult sonst am Ende stundenlang den Reihfaden wieder raus, den man nur schwer vom Nähfaden unterscheiden kann. Nach meiner ersten gereihten Naht ist mir dieser weise Hinweis meiner Schneiderlehrerin wieder eingefallen.
Blaue Schneiderkreide und feine Store in weiß/beige vertragen sich nur so lange gut, wie man den blauen Strich SEHEN soll.
Raffrollo-Bänder immer gut reihen, sie rutschen nämlich sehr stark auf dem Stoff. Feststecken nützt da nicht viel, denn der Verzug an den Nadeln ist noch schlimmer (es schlingert sonst sehr stark, weil das Band sehr starr ist). Für diese Bänder würde ich mir wünschen, dass man sie auch festbügeln kann, wie z.B. Vlieseline oder die Durchschubsbänder.

http://www.donvanone.de/wp-content/uploads_donvanone/2008/04/raffvorhang.jpg

Richtig: Man bringe die Deko-Ringe in gleichmäßigen Abständen an.
Falsch: Man zeichne die auszuschneidenden Ringe in ungleichmäßigen Abständen auf.
Abhilfe: Man stellt es rechtzeitig fest (*puh*). Denn schließlich lernt man bei den ganzen schief gegangenen Schnippeleien was dazu. Und wenn nicht, reißt euch mal gefälligst ein bisserl zusammen.

Richtig: Man bringe den Beschwerungs-Raffvorhang/-rollo-Halter durch einfaches verknoten der Raffrollo-Bänder an.
Falsch: Man baut einen Flaschenzug und wundert sich warum der Vorhang nicht stufenlos und automatisch in jeder Position hält.
Abhilfe: Man fährt zum Inhofer und diskutiert mit dem Personal, dass es auch noch ein schwereres Objekt geben muss und entdeckt dabei in der Ausstellung ein richtig verwendetes Beschwerungs-Raffvorhang/-rollo-Halter Teil.

So Geschichten erinnern mich wieder daran, warum ich so gerne nähe. Denn selbst wenn alles total schief geht, das Ergebnis lässt sich meistens sehen:

Tadaa!

Ich freu mich ;)

Mein Nähstudio – Teil 2

10. April 2008 um 11:46 von Frau Bü | Kommentar abgeben | Trackback

Meine neue Nähmaschine

Wie in Teil 1 erwähnt hat mir meine gute alte Nähmaschine knapp 13 Jahre treu zur Seite gestanden. Mit den selbstgenähten Vorhängen fürs Schlafzimmer viel leider auch der Vorhang für das gute Ding, eine Necchi 559: Als Einwegnähmschine produziert um von Aldi verkauft zu werden. Wie erwähnt, meine Nählehrerin glaubte nicht, dass das gute Ding mehr als den Schneiderkurs überleben würde. Doch sie hat sich getäuscht. Dabei habe ich die Maschine kein einziges Mal geölt (gut doch einmal, aber erst dann, als sie im Sterben lag – die letzte Ölung hat sie also empfangen ;) und dann ging alles so plötzlich:
Zunächst fing alles ganz harmlos an… ich hab noch alles auf das Leder geschoben, dass ich mit meiner überforderten Necchi trotzdem bearbeitet habe, die dafür doch eigentlich so gar nicht geeignet ist (zu dick, kann trotz Seidenpapier nicht richtig transportiert werden). Da der Unterfaden überhaupt nicht mit machen wollte und die Naht nur “verkehrt herum” gut aussah, habe ich also alle Nähte “blind” genäht; d.h. von der falschen Seite. Damals habe ich noch geglaubt mit einem anderen Stoff geht die Maschine auch wieder richtig. Leider hat der Fehler beim Unterfaden auch beim Bearbeiten eines ganz-und-gar-nicht Lederstoffes angehalten. Die Verzweiflung wuchs, da diese Nähte einfach nicht blind zu nähen waren. Der Pfusch musste hier also enden. Da ich das gute Ding nicht so einfach aufgeben wollte habe ich zu dem netten  Fachhandel getragen (dort habe ich mir auch die Overlock gekauft). Ein Blick auf das Namensschildchen hat zur Ferndiagnose gereicht:

“Egal WAS da kaputt ist, da ist nichts zu machen. Es gibt kein Inspektions- oder Ersatzteilservice für die Maschine.”
Ich hab dann gekämpft und ihm eine Probenaht untergehalten: “Sehen Sie doch! Das macht sie, der Unterfaden hängt einfach irgendwie… aber am Garn liegt es nicht!!”
Der nette Händler schüttelte den Kopf und meinte nur: “Das Einzige, das ich für Sie tun kann ist die Maschine entsorgen und da bin ich nicht besonders scharf drauf.” (er hat das natürlich nett gesagt… ist ein älterer Herr, vermutlich har er auch nicht “scharf drauf” gesagt, sondern etwas vergleichbares..)
Mir blieb darauf nur zu sagen: “Dann zeigen Sie mir mal welche Maschine ich als Ersatz kaufen kann!” Und das hat er dann getan:

Ein zeigt mir die  brother innov is 10A (Anniversary)!!! WOW. Was die alles kann! Näht Knopflöcher automatisch in der richtigen Größe, hat sogar ein Füsschen zum Knöpfe annähen (2 und 4 Loch!!), kann Reißverschlüsse einnähen (bisher nur mit der Hand möglich), kann Risse und Löcher stopfen, hat ein Nähfüsschen für ganz ganz knappe Abschlüsse, vernäht automatisch, hat eine Einfädelautomatik, man kann ohne Pedal nähen, super Aufspulautomatik für den Unterfaden (stoppt automatisch wenn die Spule voll ist) und der Unterfaden ist jederzeit sichtbar, damit man ihn rechtzeitig auswechseln kann, LCD Display, Fehlererkennung und Warnung (die Maschine näht nciht, wenn z.B. das Füßchen noch oben ist, oder man bei dem Stichprogramm das falsche Füsschen ausgewählt hat) und und und… und schließlich kann sie auch ganz normal super extra geradeaus nähen (7 Transporteure!!) WOW WOW WOW!!

nahenmitderneuen4oben1.jpg

Ich war begeistert von dem Ding und da ich weder quilten noch Buchstaben sticken will hat mir dieses “Einstiegsmodell” von brother auch völlig ausgereicht. (Brother macht normalerweise übrigens Faxgeräte und Drucker und sind daher etwas Elektrik/ Elektronik verliebt, was man ihren Nähmaschinen mit Display und sonstigem Vierlefanz anmerkt). Mein Nähstudio ist nun wieder “komplett” und das nähen der Schlafzimmervorhänge – ob hauchdünner Store oder Lederstoff oder beides zusammen (Foto)…. ging nochmal deutlich leichter und angenehmer von der Hand… Dazu aber mehr in Teil 4!!

Ich freu mich ;)

Vor(hänge)²n

07. April 2008 um 01:02 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Auf deutsch: Vorhänge hängen.
Und zwar ganz neu in Wohnzimmer, Küche und Schlafzimmer.
Fotos und Berichte (vor allem zu den Schlafzimmervorhängen dürft ihr was erwarten, denn die hat Frau Bü höchstpersönlich genäht. Ich sag nur: WOW!) folgen aber erst in frühestens einer Woche. Bis dahin ist Sperrfrist, damit es zur Einweihungsparty wenigstens noch ein paar Überraschungen gibt…