Babycontent: Aus dem Internet lernen?

05. März 2010 um 12:17 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Wie bereitet man sich eigentlich am Besten darauf vor, ein Vater zu werden? In der heutigen zeit eigentlich ganz klar: Mit dem Internet. Wenn es mit dessen Hilfe sogar schafft, ein Baby auf die Welt zu bringen, dann sollte es da doch auch genug Tipps für die Zeit danach geben.

Zum Beispiel könnte man sich ja fragen, was es denn noch für schöne Schlaflieder gibt, außer den üblichen Verdächtigen.
Hier gibt der geniale Ricky Gervais in der Sesamstraße eine Antwort:

Überzeugt bin ich nicht. Aber die Sesamstraße bringt ja auch Spielzeug auf den (amerikanischen) Markt, dass die Kinder schnell zu Rammstein-Fans macht:

Und was das dann für Auswirkungen hat, ist auch klar. Denn wenn man dann das typische “Wie macht der Hahn?”-Spiel mit dem Kind spielt (warum bringt man denen eigentlich zuerst Tiergeräusche bei, statt direkt mit “ich habe Hunger” oder “mir tut was weh”-Geräuschen anzufangen?), wird es sich vermutlich eher an diesem Hahn hier orientieren:

Irgendwie scheint das Internet doch nicht der beste Ratgeber zu sein.

Wobei… wo sonst lernt man, wie man das baby mit einem einfachen Linux-Shell-Script in den Schlag (ups…) Schlaf wiegen kann?

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Lena Meyer-Landrut

21. Februar 2010 um 14:34 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

So, es wird mal Zeit, mich als “Unser Star für Oslo”-Gucker zu outen. Im Gegensatz zu dem immer mieser werdenden DSDS (was man so mitbekommt, wenn man versehentlich mal reinzappt, oder was man so drüber liest), gehts hier wirklich nur um die Musik (statt um Schicksale im Leben) und das merkt man dann auch ganz gut daran, dass bei USfO wirklich jeder sehr gut singen kann.

Und ganz oben auf meiner Liste steht da eben Lena Meyer-Landrut, die (was man so auf ihrem Steckbrief liest) nämlich nicht nur einen Musikgeschmack hat, der sich gut mit meinem deckt, sondern auch eben auch so singt, solche Lieder wählt und noch dazu ganz nett anzusehen ist und der Bühne eben einhaucht. Hat was Miss Li-mäßiges (siehe hier) oder auch Kate Nash. Halt weibliche Quietschestimme, genau das, was mir gerade am besten gefällt.

Hier mal ihre bisherigen Auftritte, jeweils mit der Original-Version des Liedes, wobei mir ihre überdrehte Interpretationen beide besser gefallen:

“My Same” von Adele

Lena muss man hier gucken, da von YouTube ganz schnell gelöscht wird und die ihre Videos nicht einbinden lassen. Doof!

Original:

“Diamond Dave” von The Bird and the Bee

Lena gibts dann wieder hier.

Original:

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Ergänzungsvideos

25. Januar 2010 um 23:07 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Irgendwie kommen mir in letzter Zeit wieder vermehrt bloggenswerte Videos unter die Finger, so dass ich wieder zwischen “ja, das muss auf DonsTag” und “ne, eigentlich ist das doch ein wenig zu banal” entscheiden muss. Darum lass ich die Schmunzelpause dann doch nicht sterben und werde da die ausgesiebten (weil “nur lustig”) Videos nach und nach einstellen.
Hier aber nun ein paar Videos, die als Ergänzung zu alten DonsTag-Artikeln gesehen werden können.

So hatte ich doch zum Beispiel (ja huch, das war ja gar nicht hier, sondern eben auf der Schmunzelpause. Komisch, ist eigentlich eher ein DonsTag-Video…) vor einiger Zeit das Lied, das anhand von Vögeln, die auf Stromleitungen saßen und als Noten interpretiert wurden, erstellt wurde. Hier wurde den Vögeln nun noch mehr musikalische Selbstbestimmung gegeben, sie dürfen auf der Installation von Céleste Boursier-Mougenot nämlich E-Gitarre spielen. Und das machen sie gar nicht mal so schlecht:


[via Nerdcore]

Und dann hatte ich auch noch ein Video, das zeigt, wie sich Star Wars mit Laughtrack anhören würde. Jetzt drehen wir den Spieß mal um und löschen eben diesen Laugh Track aus einer Sitcom (”The Big Bang Theory”, sehr zu empfehlen), was ungleich dämlicher wirkt:

Abschließend zu einem deutlich älterem Beitrag: Damals war ich fasziniert (bin ich immer noch) von Delphinen, die mit selbsterzeugten Luftringen gespielt haben. Heute bin ich fasziniert von Delphinen, die Ringe im seichten Wasser ziehen, um so an Nahrung zu kommen:

So, das reicht erst mal, sonst krieg ich wieder geschimpft ;-)

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Ideen rund um die Hochzeit

30. Juli 2009 um 10:48 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Momentan stehen bei mir zwei Hochzeiten auf der Warteschlange, zu denen ich in diesem und dem nächsten Jahr eingeladen bin, was ja schonmal ganz toll ist. Das könnten aber ruhig noch mehr werden.
Darum hier mal eine Sammlung von Ideen vom Anfang bis zum Ende, also vom Antrag, über die Einladung zur Hochzeit, den Einmarsch in die Kirche bis hin zu Vorträgen der Gäste und das abschließende Erinnerungsvideo. Sollte also für jeden (der das ganze nicht schon hinter sich hat) was dabei sein.

Zunächst einmal der Antrag. Hier eine sehr nette Variante, in der der Weltrekord in der längsten funktionierenden “Stille Post”-Kette gebrochen werden soll. Es beginnt ein junger Mann und ganz am Ende kommt die Nachricht dann bei seiner Freundin wieder an. Dreimal dürft ihr jetzt raten, was denn der Satz ist…

Sehr witzig, wie sie erst den Überbringer der Nachricht anschaut, bis der sie darauf hinweist, von wem dieser Satz doch eigentlich kommt.. [via Neatorama]

Damit wäre der Anfang also gemacht. Nun braucht man eine Einladung, damit auch schön viele Gäste (und vor allem der Don mit seiner Frau) zur Hochzeit kommen.

Wer viel Zeit hat, der kann sich ja mal an einer Sop-Motion-Video-Einladung versuchen, wie dieser hier: Einfach nur wow:

[via Neatorama]

Nun sind die Gäste alle da und warten in der Kirche darauf, dass das Brautpaar endlich den Gang entlang geschritten kommt. Den Hochzeitsmarsch hat man schon im Ohr, doch dann…. ja warum sollte man das ganze nicht mal etwas anders aufziehen:

[via Bits&Pieces, mittlerweile hab ich es aber auch schon auf Spiegel Online und sogar im Fernsehen gesehen, ihr kennt es vermutlich also eh schon alle]

Nun zu dem Punkt: “Was kann man als gast denn tolles zu der Hochzeit beitragen?”
Dazu hab ich hier einen wirklich sehr starken Vortrag gefunden. Es fängt ziemlich lahm an, indem der Vortragende erst kein Wort sagt, sondern nur Zettel hochhält, auf denen steht, dass zu der Braut (Amy) ja gar nichts sagen könne, weil man das einfach nicht durch eine Rede ausdrücken könne, was er alles zu sagen hätte. Darum muss er eine andere (höhere) Kommunikationsform finden und so wandelt sich das ganze dann in eine Musical-Nummer (Amy ist wohl Musicalfan) rund um Amy (der arme Bräutigam wird nur am Ende mal kurz erwähnt…). Und das wird dann erst dadurch so unglaublich schön, dass der halbe Saal eingeweiht ist und mitmacht:

Ich binde es mal mit diesen nervigen Kommentaren im Video an, da die hier wirklich hilfreich sind, um am Anfang den Text auf den Tafeln lesen zu können:

Und am Ende soll ja noch was dabei rauskommen, was man sich aufheben kann und immer wieder rauskramen kann, um sich an diesen (hoffentlich) schönen Tag zu erinnern. Und getreu dem Motto “das beste kommt zum Schluss”, hier nun wirklich ein fantastisches Erinnerungsvideo. Wieder ein Musical, diesmal aber nur Playback und wieder mit allen Gästen:

Brian & Eileen’s Wedding Music Video. from LOCKDOWN projects on Vimeo.

Auf der VimeoSeite vom Mache (LOCKDOWN projects) gibts noch mehr tolle Videos dieser Art. Einfach super gemacht, würde ich nochmal heiraten, würde ich die glatt engagieren…
[auch wieder via Neatorama]

Alle Beiträge der Reihe 'Ideen rund um die Hochzeit'

  1. Ideen rund um die Hochzeit
  2. Ideen rund um die Hochzeit II: Hochzeitstortenfiguren
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Torhymnen 1.Bundesliga 2009/2010

23. Juli 2009 um 23:38 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Nicht mehr lange und die Bundesliga geht los (und ja, ich habe Tickets (also theoretisch, sie müssen nur noch in meinem Briefkasten landen), aber das ist eine andere Geschichte, heieiei). Zeit also, sich darauf einzustimmen (zumal es beim HSV ja auch schon in weniger als einer Woche ernst wird, wie gut, dass wir jetzt alle Spieler beisammen haben).

Hier eine Ansammlung der Torhymnen aller Vereine. Beim Anschauen stelle man sich bitte vor, dass man in einer vollen Fankurve steht, und alle um einen rum gerade ausflippen, weil in der letzten Minute das entscheidende Tor gefallen ist:

Und da muss ich ganz ehrlich sagen: Die vom HSV ist im direkten Vergleich noch schlechter, als ich sie eh schon fand. Das ist doch keine Torhymne. Um sich die Highlights eines Spieles anzuschauen, mag das toll und emotional sein, aber doch nicht als Torhymne…
Naja, da jubelt man halt einfach ein wenig lauter, dann hört man das nicht. War in der letzten Saison auch ehrlich gesagt nie der Fall, dass ich mich nach einem Tor des HSV über die Musik aufgeregt hab ;-)
Trotzdem war “früher alles besser”, als in der Prä-NDR-Ära noch jeder Spieler seine eigene Hymne hatte

Kurz noch eine Auflistung der einzelnen Lieder:

1.Wolfsburg = Rama Lama Ding Dong Song
2.Bayern = Schürzenjäger- Zillertaler Hochzeitsmarsch
3.Stuttgart = Pennywise - Bro Hymn Tribute
4.Hertha BSC = Hertha Hertha ei ei ei
5.Hamburg = Goldplay - Viva la Vida
6.Dortmund = Ole hier kommt der BVB
7.Hoffenheim = Die Höhner - Was wollen wir trinken
8.Schalke = Blau und Weiß ein Leben lang
9.Leverkusen = Status Quo - Rockin all over the World
10.Bremen = Nebelhorn + Torfiesta
11.Hannover = Toy Dolls - Nellie the elephant 11
12.Köln = Köln Hymne
13.Frankfurt = Franz von der Suppe - Overtüre
14.Bochum = Blau und Weiß ein Leben lang
15.Gladbach = Scooter - Maria I like it loud
16.Freiburg = SC Freiburg vor, immer wieder vor
17.Mainz 05 = Narhalla Marsch
18.Nürnberg = Matt Cunningham - Blur Song 2

Ach, und um den Gladbacher Scooter mal in Aktion zu sehen (natürlich gegen Bremen ;-):

Das ist doch mal ne Tormusik. Sonst nicht zu gebrauchen, aber als Tormusik tatsächlich passend

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Wise Guys & das WDR Rundfunkorchester

10. Juli 2009 um 12:05 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Ich hab euch auf die Ausstrahlung im Radio hingewiesen, ich hab euch auf die Ausstrahlung im Fernsehen hingewiesen, ich hab euch die Wise Guys ganz allgemein ans Herz gelegt. Für die ganz faulen, und solche, die nie nur rechten Zeit am rechten Ort waren, hier nun der letzte Schritt. Ich binde euch einfach ein paar Ausschnitte aus dem Auftritt der besten deutschen Acappella-Gruppe mit Unterstützung des WDR Rundfunkorchesters hier ein.

Fangen wir mit “Erzähl mir die Geschichte” an, da ich mich ja bei “Füenf” so darüber beschwert hatte, dass alle Acapella-Gruppen denken, sie müssten lustig sein. “Erzähl mir die Geschichte” ist eines der vielen sehr guten Lieder der Wise Guys, welches das gegenteil behauptet. Zusammen mit dem Orchester nochmal ne Stufe besser:

Dann meinte ich, dass es ja auch subtil lustig ginge. Hier also das Lied “Seemann”, das eigentlich ernst ist und eine traurige Geschichte erzählt (der Wind ruft den Seemann “mit Macht hinaus” und so muss er seine Frau mal wieder allein daheim lassen”). Eine gut platzierte Pointe sorgt dann aber für eine ganz andere Betrachtungsweise…

Weiter gehts mit “Quäl dich fit”, wo es jetzt deutlich näher in Richtung lustig (aber nicht zwangsläufig auch albern, liebe Amateurgruppen) geht. Thema: Was die Regierung uns nicht alles verbietet (Aufhänger ist das Rauchverbot) um uns fit zu halten:

Und dann mal noch was, was es nur in diesem Konzert gibt, klassische Musik von den Wise Guys begleitet: “Rondo Alla Turca”

So, und jetzt findet die Wise Guys verdammt noch mal auch gut!

PS: Hier noch das Lied “Jetzt ist Sommer”, welches (mit “Lach doch mal” ) meine Einstiegsdroge zu den Wiese Guys war. Hier ist die Orchesterbegleitung aber eher minimalistisch, was durch das viele Geklatsche des Publikums (ich kann sie verstehen…) noch verstärkt wird

PPS: Auf YouTube finden sich natürlich noch mehr Lieder (werden sicher auch noch mehr folgen, kam ja erst vor ein paar tagen im Fernsehen), darunter auch das neue Lied “Im Flugzeug” (ohne Orchesterbegleitung), welches von Flugangst handelt und bei der Radioaufzeichnung gefehlt hat, wenn ich mich nicht ganz täusche. Hab da Lied nämlich nie zuvor gehört…

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Mein Ulmer Zelt 2009 (+WiseGuys-Fernsehtipp)

05. Juli 2009 um 13:36 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

So, die Zelt-Session ist vorbei, Zeit also, mal kurz zurückzublicken.
In der Programmvorschau war ja schon erkennbar, dass ich mich mit dem diesjährigen Programm nicht so wirklich anfreunden konnte, und so blieb es dann auch bei drei Veranstaltungen.

Den Anfang durfte Karan Casey, die mit irischem Liedgut Gänsehaut und Wohlfühlpartikel auf meinen Körper zauberte. Gráda fand ich damals zwar besser (da ich mehr auf die schnelleren Nummern stehe), aber Karan Casey braucht sich dahinter nicht verstecken.

Wobei ich ehrlich gesagt bei ihr auch die Nummern besser fand, bei der sie kurz Pause machte und ihre Band alleine spielen ließ. Und wie ich gerade bei Recherchen herausfinden konnte (da Ro mir erzählte, dass sich eben die von mir favorisierten Lieder nicht auf der von ihm gekauften Casey-CD befinden würden), heißt die Band wohl “Buille” und hat diese Lieder auf eigenen CDs rausgebracht. Konkret handelt es sich da “1st of August” (siehe nachfolgendes Video) und “2nd of August”:

Wieder eine CD, die auf meinem Wunschzetel gelandet ist…

Ein Vorgang, auf den die Acapella-Gruppe “Füenf” lange warten kann, denn hier haben wir es (wie ich schon andeutete) nur bis zur Pause ausgehalten. Und bevor ich jetzt anfange zu meckern, erwähne ich besser noch, dass Frau Bü und ich offensichtlich eine Ausnahme bildeten (vermutlich durch die Wise Guys verwöhnt), denn das ganze Zelt um uns brauch ständig in Extase aus und jubelte und lachte ununterbrochen. Wir wechselten dagegen nur verstörte Blicke und hofften, dass bald die Pause kommen würde, damit wir uns verkrümeln können. Denn irgendwie ging es den Musikern nicht wirklich darum, gute Musik zu machen, sondern lustig zu sein. Wobei es da dann auch nur um flache Witze ging. Und um eben diese Pointen ins Lied zu bekommen, wurde dann eben auch mal das Versmaß missachtet oder sonst irgendwelche Abstriche gemacht. Oder eben, weil der Witz sich nicht über ein ganzes Lied trägt, auf Medleys gesetzt, in denen dann z.B. 20 Textzeilen aus bekannten Liedern (meist der Refrain) zu einem bestimmten Thema umgetextet wurde. Hier mal beispielhaft der Ernährungsmedley:

Ne, tut mir leid, dass war gar nix. Wenn man mal gesehen oder gehört hat, wie die Wise Guys (hatte ich hier schon öfter empfohlen) es schaffen, intelligenten (teils subtilen) Humor in musikalisch anspruchsvolle Lieder bringen (und auch öfter ernste Lieder bringen, ich weiß nicht, warum in Deutschland offensichtlich die Annahme gilt, dass Acapella immer auch lustig sein muss), dann wirkt das hier doch wie ein pubertierender Schulchor. Gut, dass ich die Tickets für die Wise Guys 2010 schon in der Schublade habe…
Ach: Am Dienstag (7.7.) kommt um 23:55 im WDR ein Mitschnitt des Auftrittes der Wise Guys mit dem WDR Rundfunkorchester, welches ich euch ja schon als Radiosendung empfohlen hatte
und wirklich wirklich zu empfehlen ist. Je öfter ich die Leider höre, desto mehr bin ich von der Kombination begeistert. Und jetzt stelle man sich “Füenf” mal mit Orchesterbegleitung vor. Totaler Quatsch…

Aber zurück zum Ulmer Zelt. Den Abschluss machten dann vorgestern die japanischen Trommler “Gocoo”, die dann wieder fantastisch waren. Bis kurz vor der Pause gab es nur nett anzusehende japanische Frauen (und ein paar Männer, aber nur dezent im Hintergrund), die ausschließlich mit Trommeln dafür sorgtem, dass man den Körper nicht wirklich still halten konnte (ok, ein paar im Zelt haben das komischerweise doch geschafft, aber ich kann das nicht. Wenn sich der Herzschlag schon dem Rhythmus der Trommeln anpasst, warum dann nicht auch der Rest des Körpers…). Mal so richtig in den Rhtytmus eintauchen, alles um einen rum vergessen und sich einfach nur wohl fühlen. Toll. Ganz toll.
Kurz vor der Pause kam dann noch ein älterer japanischer Mann auf die Bühne, der in Hollywood-Filmen immer den betrunkenen Penner spielen würde, der total verrückt ist und Menschen mit Flüchen belegen kann. Er steuerte dann etwas Didgeridoo bei, was wirklich gut gepasst hat, wie man hier hören kann:

Nach dem Lied verabschiedeten sich die Trommler dann aber in die Pause und der alte Mann blieb. So ist das halt, schnekt men einem Penner erstmal etwas Aufmerksamkeit, wird man ihn so schnell nicht mehr los. Und dann wurde es merkwürdig, denn er zog ganz seltsame Instrumente aus seiner Tasche (z.B. einen blauen Schlauch, der in Kombo mit dem Mikro manches Tromelfell zum Platzen brachte) und machte komische Musik (teilweise auch weniger komisch, wenn das Didgeridoo zum Einsatz kam). Mitten in diese Performance wurde dann die Pause eingeleitet (war so wohl nicht abgesprochen, keine Ahnung).
Und als es dann nach der Pause weiterging und der Typ einfach nicht von der Bühne verschwinden wollte, sank meine Laune kurz. Denn dann kamen auf einmal auch Muscheln und andere Blasinstrumente ins Spiel, die zwar auch nett waren, aber eben dieses Verschmelzen mit dem Rhythmus unmöglich machten. Ich war viel zu sehr damit beschäftigt, mir zu überlegen, was wohl passieren würde, wenn ich den Typ einfach von der Bühne zerren würde.
Aber ok, nach 2-3 Liedern ging es dann wieder hauptsächlich nur um die Trommeln und der Typ beschränkte sich auf dezente Didgeridoo-Begleitung.
Alles in allem das Highlight meiner Zelt-Saison, wenn man mal von den Minuten um die Pause herum absieht…

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Jetzt haben Segways ihre Daseinsberechtigung

23. Juni 2009 um 22:21 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Bisher war mir nie so ganz klar, wofür so ein Segway (nie gehört? Hier ein kurzes Einführungsvideo) gut ist. Ok, die Polizei hat es für sich entdeckt und auch in Wien haben wir mal eine Segway-Tour gesehen (faules Pack…), aber irgendwie kann es das doch nicht gewesen sein?
Und tatsächlich, eben bin ich bei Neatorama über den wahren Einsatzzweck der Teile gestoßen. Seht selbst:

Fast noch toller finde ich aber den “Feuermaler”…

Noch schnell die Fakten zu Video: “A segment from the amazing street performance “Glissendo” at a French art festival: “Lightning” by Philip Glass. Concept and technical design by Ulik (the mechanical clown).”

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150 Jahre Bundesfestung Ulm/Neu-Ulm

14. Juni 2009 um 17:07 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

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Dieses Wochenende wurde das im Titel genannte Jubiläum eröffnet, was allerlei Aktionen rund um die im gesamten Stadtgebiet verteile Bundesfestung zur Folge hatte (mehr Details auf www.diebundesfestung.de).
Und so schnappte ich mir zwei tapfere Begleiter, um mit meinem Garmin-Gerät auch endlich mal einen Geocache zu heben:

begleitung

Denn eben zu diesem Jubiläum wurden solche extra in und um die Bundesfestung versteckt, wir entschieden uns (welch weise Wahl) für den Cache “Zitadelle”.

Und so ging es dann rund um die Wilhelmsburg, wo wir dann auf auf den vor wenigen Tagen eröffneten Festungsweg stießen. Merkwürdigerweise gibt es von diesem Weg keinen Plan auf der Webseite, hat man aber erstmal eine der 32 Informationstafeln gefunden (die auf den ca. 12,5 Kilometern verteilt sind), braucht man dann ja nur den Schildern folgen. Und manche der Infotafeln haben dann sogar Flyer, mit einer Kate des Weges.

teil1

Und obwohl es die Festung jetzt schon 150 Jahr gibt und ich von der Zeit ja doch immerhin schon ca. 7,5 Jahre in Ulm verbracht habe, hab ich die Wilhelmsburg bisher noch nie aus der Nähe gesehen (immerhin eine sehr empfehlenswerte Führung durch das Fort Oberer Kuhberg hab ich vor einiger Zeit mal gemacht). Das wäre nun also endlich nachgeholt und den Festungsweg werde ich dann auch mal (sicher stückweise) abwandern. Fotogen ist sie ja, die Festungsanlage…

teil2

Zum Cache selbst, will (darf?) ich nicht viel schreiben, außer, dass das Finale (über 10 Etappen mussten wir Hinweise sammeln, um dann zum letzten Punkt gelangen zu können) wirklich unglaublich war. Dort wartet ja in der Regel ein Behältnis, in dem sich ein Logbuch und evtl. noch kleinere Sachen zum Austauschen befinden. Die Behältnisse gibt es in klein (z.B. Filmdosen) und größer (Tupperdosen). Dieses hier war Kategorie “groß”, was ich nur unterschreiben kann. Für alle, die mit Geocaching nichts zu tun haben, es nie machen wollen, oder wenn dann nicht in Ulm, also alle, denen die diese Schnitzeljagd nie machen wollen und sich also keinen Spaß verderben lassen, hier mal ein Foto vom Ziel.

Abends ging es dann noch den Stummfilm “Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens” (eine Dracula-Adaption) mit Live-Musik. Wobei ich es glaub lieber “stumm” vorgezogen hatte, denn die extra für diesen Abend komponierte Musik war nicht wirklich nach meinem Geschmack. Die Instrumentauswahl aus Theremin, Trautonium, Camera Musicale (das in dem Video ist auch der Musiker, der an dem Abend da war) zeigt schon, das das ganze sehr experimentell war. Dazu kam noch Duduk, Flöte und Saxophon, sowie eine Sopran-Sängerin, die dem Theremin in Sachen “Rumgejaule” starke Konkurrenz gemacht hat. Auch fiel es mir öfter schwer, den Zusammenhang zwischen Musik und Film zu erkennen. Aber okay, man muss ja alles mal gesehen und gehört haben. Kann ich jetzt also auch abhaken.

Eigentlich wollte ich das auch mal kurz auf Video festhalten, um meine Kritik zu untermalen, dummerweise war die Kamera aber auf Zeitraffer eingestellt, so dass ich nun doch keinen Ton habe. Hätte ich aber eh nicht veröffentlichen dürfen…

nosferatu

Zumindest im Vorprogramm gab es aber sehr schöne Musik von vier Saxophonisten (siehe Foto), da war es dann gar nicht so schlecht, dass die Sonne sich etwas Zeit mit dem untergehen gelassen hatte…

Wie immer gibt es auch hier ein Flickr-Album zu.

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CD-Tipp: “35th Anniversary Hits Collection” von Three Dog Night

09. Juni 2009 um 12:36 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Während ich immer noch mit meinem Rechner (bzw. dem Monitor) kämpfe und es hier auf DonsTag darum nicht ganz so viel gibt, lasse ich euch mal ein wenig Musik da, damit ihr euch nicht so alleine fühlt. Außerdem ist das eine solch tolle Gute-Laune-Musik, dass ich selber meinen Monitor-Kack ganz schnell vergesse.

Zuerst geb ich euch aber mal einen Einblick, wie leicht der Don eigentlich zu beeinflussen ist und verrate euch, was mich veranlasst hat, diese CD zu kaufen: “Lost” war nämlich Schuld. Genauer gesagt die Szene, in der Hurley den Van zum laufen brachte:

Wenn das mal nicht gute Laune ausstrahlt, was dann? Also schnell recherchiert, was das denn für ein Lied ist und schließlich “Shambala” von “Three Dog Night” gefunden:

Und zack, war die CD “35th Anniversary Hits Collection” von Three Dog Night auch schon bestellt. Vorher kurz mal über die restlichen Lieder quergehört und für akzeptabel befunden.
Als die CD dann da war, wurde aus dem “akzeptabel” ein “sehr gut”. Denn auf der Platte ist wirklich eine Menge gute Musik drauf, darunter einige Cover-Versionen, von denen ich eh ein Fan bin, vor allem, wenn sie eh schon gute Lieder in einer mindestens genauso guten, aber neuen Version beinhalten.
So z.B. “One” von Harry Nilsson, welches ich aber nur in der phantastischen Cover-Version von Aimee Mann kenne, welche ich mir übrigens auch aufgrund einer TV- bzw. Kino-Erfahrung gekauft habe, in dem Fall eben dem wunderschönen “Aimee Mann”-Soundtrack von “Magnolia”. Hier aber nun die Version von “Three Dog Night”:

Auch sehr schön: “Family Of Man”

Auf Amazon kann man in alle Lieder mal reinhören, aber ihr könnt auch einfach meinem Urteil vertrauen: Sehr hörenswert!

PS: Wenn man dann noch bedenkt, dass ich neben den beiden CDs auch noch Staffelboxen von Lost und die Magnolia-DVD hier rumstehen habe, frage ich mich echt, was genau die Musik- und Filmindustrie für Probleme hat…

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