Neil Patrick Harris geht ja immer.
Am Wochenende hat er zum dritten Mal die Tony Awards (US-amerikanischer Theater- und Musicalpreis) moderiert (für eine vorherige Moderation wurde er mit dem Emmy ausgezeichnet, dessen Verleihung er auch schon einmal ansehnlich moderierte). Und die Eröffnung sah so aus:
Wir erinnern uns: NPH hatte im letzten Jahr auch die Oscar-Verleihung mit einer Musical-Nummer eröffnet (hier ab 1:45), leider aber aber nicht komplett moderiert (die letzten 2 Jahre kann man moderationstechnisch ja in die Tonne werfen). Im jahr davor moderierte Hugh Jackman die Oscars und eröffnete ebenfalls mit einer Musical-Nummer (DonsTag berichtete).
Und um nun den Bogen zu schließen: Bei den vorgestrigen Tony Awards lieferten sich sich eben Neil Patrick Harris und Hugh Jackman (der auch schon die Tony Awards moderierte und dafür auch einen Emmy gewann) ein Duell, wer wohl der bessere Moderator einer solchen Show ist:
Am Montag startet auf Super RTL (…) die erste Staffel von Glee. Ist aber auch egal, denn wer will das schon synchronisiert sehen? Eben. Also doch auf DVD kaufen oder nach anderen Quellen suchen.
Und warum? Na wegen der Musik. Die Handlung dieser Highschool-Musical-Serie kann man getrost vergessen (das ist dann auch der Grund, warum Glee bei uns dann doch nur als Lückenstopfer herhalten muss), sie dient nur dazu, in einer Folge möglichst viele thematisch ähnliche Lieder unterzubringen. Daher geht es vor allem beziehungstechnisch oft drunter und drüber und Storylines, die man gut über mehrere Folgen hätte strecken können, werden in einer Folge abgefrühstückt.
Aber egal, Hauptsache die Musik ist gut (übrigens ist es nicht die Art Musical, wo Leute auf einmal anfangen sich singend zu unterhalten, sondern wo die Musik nur über Aufführungen (Der Glee Club ist quasi der Schulchor) und Tagträume eingebaut wird) und eine schöne Mischung aus aktuellen Charts und alten Perlen (gerne auch mal unbekannt).
Gutes Beispiel für beides: Dieses Mashup von “Umbrella” und “Singing in the rain”, mit Gwyneth Paltrow als Gaststar (und die kann mal richtig gut singen):
Und das ist nur eines der 104 Lieder, die Glee laut TV Spielfilm 104 in anderthalb Jahren bereits in die US-Charts der Billboard Hot 100 hieven konnte. Erfolgreicher war in der Hinsicht nur Elvis Presley, dessen Rekord (108) aber bald geschlagen sein dürfte. Merkwürdigerweise fehlt aber genau dieses Lied auf der vierten Glee-CD (die drei Vorgänger befinden sich übrigens alle in unserem Besitz). Komisch, muss man wohl einzeln kaufen…
Ein weiterer, sehr wichtiger Punkt, warum es sich lohnt Glee zu schauen, ist Sue Sylvester (gespielt von Jane Lynch, die dafür auch den Emmy erhielt). Hier jetzt ein Sue-Sylvester-Best-of-Video reinzustellen macht keinen Sinn. So aus dem Zusammenhang gerissen, kommt ihre richtig schön fiese Art nicht rüber.
Aber das hier kann dann doch sein:
Update: Sofia Vergara (Gloria aus Modern Family) gibt mir übrigens in Sue Sylvester-Outfit Recht:
Der Adventskalender hier auf DonsTag hat hinter jedem Türchen eine “Sache”, die ich mir irgendwann mal als “zu bloggen” markiert habe. Da ich nie dazu kam, hat sich zu viel angesammelt. Zeit, die Liste abzuarbeiten!
Frau Bü und ich gehen gerne mal in Musicals (ich würd gerne mal wieder in den König der Löwen, der ist einfach unglaublich klasse). Frau Bü findet Spiderman total toll (oder doch nur Tobey Maguire?).
Da scheint das hier doch wie gemacht für uns zu sein:
Wer Interesse hat, dass ich meine Liste auch nach dem 24. Dezember weiter abarbeite (wobei die Sachen dann immer unaktueller werden), sollte hier einfach munter kommentieren. Das motiviert ;-)
Momentan stehen bei mir zwei Hochzeiten auf der Warteschlange, zu denen ich in diesem und dem nächsten Jahr eingeladen bin, was ja schonmal ganz toll ist. Das könnten aber ruhig noch mehr werden.
Darum hier mal eine Sammlung von Ideen vom Anfang bis zum Ende, also vom Antrag, über die Einladung zur Hochzeit, den Einmarsch in die Kirche bis hin zu Vorträgen der Gäste und das abschließende Erinnerungsvideo. Sollte also für jeden (der das ganze nicht schon hinter sich hat) was dabei sein.
Zunächst einmal der Antrag. Hier eine sehr nette Variante, in der der Weltrekord in der längsten funktionierenden “Stille Post”-Kette gebrochen werden soll. Es beginnt ein junger Mann und ganz am Ende kommt die Nachricht dann bei seiner Freundin wieder an. Dreimal dürft ihr jetzt raten, was denn der Satz ist…
Sehr witzig, wie sie erst den Überbringer der Nachricht anschaut, bis der sie darauf hinweist, von wem dieser Satz doch eigentlich kommt.. [via Neatorama]
Damit wäre der Anfang also gemacht. Nun braucht man eine Einladung, damit auch schön viele Gäste (und vor allem der Don mit seiner Frau) zur Hochzeit kommen.
Wer viel Zeit hat, der kann sich ja mal an einer Sop-Motion-Video-Einladung versuchen, wie dieser hier: Einfach nur wow:
Nun sind die Gäste alle da und warten in der Kirche darauf, dass das Brautpaar endlich den Gang entlang geschritten kommt. Den Hochzeitsmarsch hat man schon im Ohr, doch dann…. ja warum sollte man das ganze nicht mal etwas anders aufziehen:
[via Bits&Pieces, mittlerweile hab ich es aber auch schon auf Spiegel Online und sogar im Fernsehen gesehen, ihr kennt es vermutlich also eh schon alle]
Nun zu dem Punkt: “Was kann man als gast denn tolles zu der Hochzeit beitragen?”
Dazu hab ich hier einen wirklich sehr starken Vortrag gefunden. Es fängt ziemlich lahm an, indem der Vortragende erst kein Wort sagt, sondern nur Zettel hochhält, auf denen steht, dass zu der Braut (Amy) ja gar nichts sagen könne, weil man das einfach nicht durch eine Rede ausdrücken könne, was er alles zu sagen hätte. Darum muss er eine andere (höhere) Kommunikationsform finden und so wandelt sich das ganze dann in eine Musical-Nummer (Amy ist wohl Musicalfan) rund um Amy (der arme Bräutigam wird nur am Ende mal kurz erwähnt…). Und das wird dann erst dadurch so unglaublich schön, dass der halbe Saal eingeweiht ist und mitmacht:
Ich binde es mal mit diesen nervigen Kommentaren im Video an, da die hier wirklich hilfreich sind, um am Anfang den Text auf den Tafeln lesen zu können:
Und am Ende soll ja noch was dabei rauskommen, was man sich aufheben kann und immer wieder rauskramen kann, um sich an diesen (hoffentlich) schönen Tag zu erinnern. Und getreu dem Motto “das beste kommt zum Schluss”, hier nun wirklich ein fantastisches Erinnerungsvideo. Wieder ein Musical, diesmal aber nur Playback und wieder mit allen Gästen:
Auf der VimeoSeite vom Mache (LOCKDOWN projects) gibts noch mehr tolle Videos dieser Art. Einfach super gemacht, würde ich nochmal heiraten, würde ich die glatt engagieren…
[auch wieder via Neatorama]
Also noch nicht direkt, aber bald. RoKe, Frau Bü und ich wollen uns in absehbarer Zukunft Wicked in Stuttgart angucken (Termin muss noch gefunden werden, aber zumindest Blue Man Group ist schon gebucht, wohoo!).
Um uns gebührend darauf vorzubereiten, habe wir uns letztens “Den Zauberer von Oz” angeschaut. Wollte ich schon ewig mal machen, aber irgendwie hats nie geklappt. Aber es hat sich gelohnt, ist echt immer noch ein schöner Film, auch wenn er schon knappe 70 Jahre auf dem Buckel hat. Und jetzt versteh ich bestimmt auch 40% mehr an Anspielungen in amerikanischen Filmen…
Vor allem von der Schrittfolge der Gruppe auf der yellow brick road waren wir angetan und bis zum Wicked-Termin müssen wir das selber auch draufhaben, um genau so zu unseren Plätzen zu laufen/tanzen:
Im Trailer sind noch ein paar mehr von den Szenen:
Oder auch in dieser merkwürdigen Montage:
Also RoKe und Frau Bü: Diese Videos täglich studieren und schön üben!
*sing*We’re off to see the Wizard, The Wonderful Wizard of Oz.*sing*
Kurzkritik: Interessante Dokumentation über Künstliche Intelligenz, die vor allem durch die sympathische Art des ehemaligen MIT-Professorn Joseph Weizenbaum getragen wird, der den ganzen Entwicklungen sehr kritisch gegenüber steht.
Und das in meinen Augen vollkommen zu Recht. Relativ oft hab ich mir im Laufe der 90 Minuten die Frage gestellt: "Und warum genau sollte man das wollen?"
Ich hatte (auch aufgrund des Untertitels "Von Computern und anderen Menschen") eher ein breiteres Spektrum erwartet als nur die KI und musste dann bald Erfahrungen aus meinem Studium wiederholen: KI ist zwar ein Thema, für das ich mich gerne interessieren würde, aber dann wird mir doch relativ schnell langweilig. Im Studium hab ich zweimal versucht (bei verschiedenen Dozenten) die KI-Vorlesung durchzuhalten, hab es aber nie über 3 Wochen geschafft.
Und auch der Film verlor im hinteren Teil einen Teil meiner Aufmerksamkeit...