Wenn ein Haustier stirbt, ist das ziemlich kacke. Noch unschöner ist es aber, wenn es stirbt, während man im Urlaub ist und es dann über den Haustiersitter erfährt. Für einen selber, aber natürlich auch für den Hausschtiersitter.
Auch wenn der dafür gar nichts kann.
Woran unsere Rasputine gestern gestorben ist, weiß ich nicht, wir waren letztens erst beim Tierarzt, wo Milben in Verbindung mit einem schlechten Immunsystem festestellt wurden, was keine gute Kombi ist. Sollte man mal beobachten. Vor allem, warum das Immunsystem schlecht ist. Jetzt gibt es leider nichts mehr zu beobachten.
Außer einem nun einsamen Meerschweinchen, dass seine langjährige Freundin verloren hat. Mal schauen, was wir nun mit ihr machen. Alleine lassen geht nicht, also entweder abgeben, oder Nachschub holen.
Erst aber mal drüber schlafen.
Machs gut, Rasputine. Und sorry, dass wir dich am Ende alleine gelassen haben.
Letztens hatte ich ja viele tolle Fische aufgezeigt.
Da fragt man sich, warum der Don denn kein Quarium zuhause hat.
Nun, zum Einen sollten diese tollen Salzwasserfische ja viel lieber in ihrer natürlichen Umgebung wohnen und nicht eingeengt zwischen 5 Glasscheiben.
Zum Anderen finde ich Aquarien aber auch total langweilig. Da kann man sich mal einen Tag mit beschäftigen (maximal), aber dann war es das. Schwimmen halt immer die gleichen Fische auf immer den gleichen Bahnen rum. Ne, das lockt mich überhaupt garnicht.
Ähnlich wenig begeistern kann ich mich für Vögel, die man sich im Käfig hält. Hüpfen mal von Stange zu Stange und gucken traurig rein. Wenn man sie dann mal im kleinen Zimmer fliegen lässt, fühlt man sich wie ein ganz netter Mensch, ist es aber trotzdem nicht. SO ein Vogel braucht ja mal viel mehr Platz. Und spannend anzushauen ist er im Käfig aber auch nicht. Kann ich auch nicht nachvollziehen.
(Ja, liebe Auquariums. und Vogelhalter. Jetzt dürft ihr mich mit Hasskommentaren überschütten. Ich bin grad eh nicht da, also legt los…)
Was ich aber vor längerer Zeit mal bei OhGizmo gefunden habe, könnte mich dann tatsächlich so 2-3 Tage länger begeistern: Ein Auqarium, in dem in der Mitte noch ein Vogelkasten ist. Sieht witzig aus:
PS: @Roke: Was machen eigentlich unsere Meerschweine?
Bin grad meine Fotos mal wieder am Sortieren (damit ich dann ein Backup machen kann, was dringen mal wieder Zeit wird) und da auf folgendes Bild gestoßen, das ich hier schon lange mal zeigen wollte:
Das ist das Ergebnis, wenn man den Meerschweinchen Möhren zu esen gibt, die ihnen nicht wirklich schmecken (z.B. die von Lidl, oder aber auch die ganz leckeren Öko-Möhren, wo noch Grünzeug dran ist und die beim Schälen so riechen wie bei Oma aus dem Garten. Die Viecher haben echt keinen guten Geschmack…)
Mittlerweile fühlen sich auch unsere Meerschweine in ihrer neuen Wohnung wohl und haben sich nun auf das neue “gleich gibt es Essen-Geräusch” eingestellt. Kaum zieht man die Schublade unterm Käfig Terrarium auf, kommen sie (mittlerweile wirklich beide, erst hat die Weiße immer die Braune vorgeschickt, um zu gucken, ob die Luft auch wirklich rein ist) an die Stelle gerannt, an der gleich die Fensterscheibe aufgeschoben wird und das lecker Essen auf sie wartet.
Dumm nur, dass es noch 8 Schubladen unter ihnen gibt, die kein Meerschweinchenfutter enthalten und beim Öffnen trotzdem diesen unausschlagbaren Blick, den sonnst nur der Kater aus Shrek drauf hat, nach sich zieht (siehe Foto ganz oben). Aber das Lernen die auch noch. Sofern wir irgendwann diesem Blick widerstehen können…
Ich zeig euch doch noch ein paar Bilder vom Wohnzimmer, hab so ein schlechtes Gewissen…
Erstmal die Essecke mit original Sri Lanka-Batiken:
Und hier ein etwas größerer Ausschnitt, der zum einen das neue Meerschweinchen-Gehege (120*60cm) zeigt und zum anderen darüber Aufschluss gibt, dass von unseren Plänen der 1. in er dritten Zeile das Rennen gemacht hat.
Ist übrigens das einzige Ikea-lastige Zimmer (die neuen Markör-Teile haben wir übrigens überraschend unkompliziert bekommen. Wenn man da mal an die Geschichte vor ziemlich genau zwei Jahren denkt…), alle anderen Zimmer sind fast ausschließlich powered by Inhofer, europas größtem Einrichtungshaus oder so (“einrichten mit Inhofer ist in”, “Inhofer Ausfahrt Senden” und so weiter kennt man wohl deutschlandweit aus dem Radio, oder?)…
Die Wohnung nimmt immer konkretere Formen an (wobei es tatsächlich nur “Formen” sind, der Inhalt der Möbel zieht nämlich erst am Sonntag um) und da dachte ich mir, ist es doch langsam an der Zeit, euch auch mal ein wenig Bilder zu zeigen, damit ihr ne Ahnung bekommt, warum hier in letzter Zeit aber sowas von ziemlich gar nix los ist.
Fangen wir mal mit dem Wohnzimmer an:
Hier stehen jetzt auch schon alle Möbel drin (und ein funktionsfähiger Fernseher, wohoo!), davon hab ich aber noch kein Foto. Auch nicht von dem genial wirkenden Wandbild. Ich sag nur: Wow! (gleiches gilt auch für das neue, größere, durchsichtigere Meerschweinchengehege)
Bekommt ihr aber erst zu sehen, wenn das Wohnzimmer dann komplett fertig ist, damits auch richtig wirkt ;-)
(Oder aber, wenn ihr beim Umzug helft…)
Aber ihr könnt ja mal raten, wie wir denn die Möbel stehen haben. Einer unserer Papierpläne ist es tatsächlich geworden, nachdem sich unsere beiden Favoriten als nicht wirklich realisierbar herausgestellt hatten…
An dieser Stelle nochmal ein ganz großes Dankeschön an meine SchwiegerBüs, die uns eine Woche lang tatkräftig zur Seite standen (bzw. wir ihnen…). Ohne euch wäre das nie so toll geworden. Bei meinen Eltern bedanke ich mich dann auch nochmal für die finanzielle Hilfe. Die physische Hilfe leisten sie gerade (nacheinander) wohl bei meinen meinen Brüdern, die auch umziehen (und auch nicht wirklich weit weg von der vorherigen Wohnung, unsere Wurzeln haben sich wohl schon zu fest gezogen).
So, Frau Bü und ich sind heute wieder in Ulm angekommen und morgen gehts dann auch gleich wieder an die Arbeit. Werde in den nächsten Tagen die Fotos mal sichten und aufbereiten, erstmal muss aber fertig ausgepackt und fleißig Wäsche gewaschen werden.
War auf jeden Fall ein fantastischer Urlaub.
Lustig waren dann auch die Pflanzen, die uns in
der Wohnung begrüßt haben:
Waren wohl etwas früher wieder da, als die Meerschweinsitter gedacht haben. Haben uns prächtig amüsiert. An dieser Stelle dann auch ein Dankeschön an alle, die in den 3 Wochen auf unsere beiden Schweine aufgepasst haben, wir lassen uns da noch was einfallen…
Aber jetzt fange ich mal an, die über 1.600 neuen Blogbeiträge in meinem Feedreader abzuarbeiten. Die Mails hab ich schon alle durch.
Eine andere Sache, die mich heute daheim erwartet hat waren zwei gelbe Dr. Web-Tassen, die ich als Dankeschön für die Verlosungsgeschichte erhalten habe:
Hab dann gleich mal die Chance genutzt, euch mal einen kleinen Trick der einen Glücksfee zu zeigen: Meine kleine Rasputine kann nämlich ganz brav auf dem Rücken liegen, was den Tierarzt bei (hoffentlich nicht eintretender) Gelegenheit (mal so ne Spritze in den Bauch rammen oder so) sicher überwältigen wird…
So, ich habe die Überschrift mal extra ganz ohne Bindestriche gehalten, damit gleich erkennbar wird, dass es sich hier um einen Beitrag zum Dr. Web Weblog handelt.
Ich habe diese Woche die ehrenvolle Aufgabe, jeden Tag 3 Gewinner zu bestimmen, die je 2 Kaffebecher gewinnen (dummerweise ist damit gleich klar, dass ich selbst leer ausgehe, aber ich hab ja meine Spongebob-Tasse…). Wie ich diese Gewinner bestimme ist mir vollkommen freigestellt, nur neutral sollte es auch sein. Heute haben aber doch glatt ganz zufällig drei gute Freunde von mir gewonnen…
Natürlich nicht… und damit mir das keiner unterstellen kann, werde ich jeden Tag ein ziemlich schummelsicheres Auslosungssystem anwenden. Es kann allerdings vorkommen, dass manchmal bestimmte Zahlengruppen (zum Beispiel die geraden Zaheln, Primzahlen, Quadratzahlen oder so) keine Chance haben, aber das nenn ich dann mal natürliche Vorselektion und fühl mich dabei gar nicht schlecht…
Zum Auftakt hatten heute aber alle Zahlen eine Chance, ich habe nämlich unsere Meerschweinchen (ja, die mit den Haarlingen) die Entscheidung fällen lassen. Hab ich mir ehrlich gesagt leichter vorgestellt, als es dann wirklich war, aber wir haben es jetzt doch noch hinbekommen (mit Möhren statt Tomaten ging es überraschenderweise viel schneller) und ich komme nur leicht zu spät zur Arbeit…
Zum Versuchsaufbau: Die Meerschweinchen wurden in die Mitte des Käfigs platziert, drumherum Zettel von 0-9, auf denen jeweils ein Stück Möhre lag. Die zuerst angefressene Möhre lieferte die erste Gewinnzahl. Das ganze wurde dreimal durchgeführt um eine dreistellige Nummer zu erhalten (anfangs lagen nur auf 0,1 und 2 eine Möhre, da die Zahlen alle unter 300 sein sollten).
Der erste Durchlauf ergab die Nummer 184. Der zweite Durchlauf ging dann etwas schneller von Statten, so dass ich davon auch ein kleines (gekürztes) Video zeigen kann, es kam die Nummer 091 heraus:
Daraufhin wollte ich den beiden dann etwas Ruhe geben und erstmal das Video zuammenschneiden, aber die waren jetzt so in ihrer Glücksfee-Rolle drin, dass sie die dritte Nummer gleich auf eigene Faust bestimmt haben:
PS: Noch eine kleine Anmerkung am Rande: Da ich meine Verlosung immer auf den Zahlen basieren lasse, hätte man natürlich einen Vorteil, wenn man öfter kommentieren würde. Ich werte allerdings immer nur den ersten Kommentar einer Person. Sollte ich die Zahl eines späteren Kommentares auslosen, so ist diese Zahl ungültig und eine neue muss her…
Kurzkritik: Interessante Dokumentation über Künstliche Intelligenz, die vor allem durch die sympathische Art des ehemaligen MIT-Professorn Joseph Weizenbaum getragen wird, der den ganzen Entwicklungen sehr kritisch gegenüber steht.
Und das in meinen Augen vollkommen zu Recht. Relativ oft hab ich mir im Laufe der 90 Minuten die Frage gestellt: "Und warum genau sollte man das wollen?"
Ich hatte (auch aufgrund des Untertitels "Von Computern und anderen Menschen") eher ein breiteres Spektrum erwartet als nur die KI und musste dann bald Erfahrungen aus meinem Studium wiederholen: KI ist zwar ein Thema, für das ich mich gerne interessieren würde, aber dann wird mir doch relativ schnell langweilig. Im Studium hab ich zweimal versucht (bei verschiedenen Dozenten) die KI-Vorlesung durchzuhalten, hab es aber nie über 3 Wochen geschafft.
Und auch der Film verlor im hinteren Teil einen Teil meiner Aufmerksamkeit...