Recht hat er. Und hört sich mindestens genauso gut an. Das Hang:
Auf der YouTube-Seite vom oberen Künstler kann man sich noch viel mehr Stücke anhören. Sehr chillig, gefällt mir.
Und wer sich jetzt fragt, welches Instrument denn nun das ältere von den beiden (Mbira oder Hang) ist, dem kann ich die Antwort gerne über Wikipedia geben:
Das Hang ist ein von Felix Rohner und Sabina Schärer (PANArt Hangbau AG) in Bern entwickeltes Schlaginstrument. Es wurde im Laufe des Jahres 2000 entwickelt und 2001 auf der Frankfurter Musikmesse vorgestellt.
Wer jetzt wieder (wie bei Choupo-Moting) auf einen Spieler des HSV tippt, der liegt falsch, bringt mich aber kurz zu einer Anmerkung, dass ich heute trotz der drei großen Ausfälle (Van der Vaart, Demel und Kompany) von der Leistung der Hamburger sehr angetan war und wir das Ding auch ruhig hätten gewinnen können (verdient sogar).
Aber zurück zum Mbira. Dabei handelt es sich nämlich um ein Musikinstrument, über das ich gerade auf YouTube gestolpert bin. So sieht es aus und hört sich an:
Die Mbira (auch Kalimba, Sanz oder Daumenklavier genannt) ist ein fast 1.000 Jahre altes Musikinstrument aus Afrika. Die europäische Bezeichnung lautet Lamellophon, obgleich dieser Begriff nicht nur Mbiras beschreibt.
Ursprünglich vom Volk der Shona in Simbabwe und Mosambik entwickelt und gespielt, gilt sie heute als Nationalinstrument Simbabwes und ist im südlichen Afrika verbreitet. Nur in Simbabwe reifte das Mbira-Spiel zu einer eigenen Kunst heran.
Und ich sag: Das ist mal wirklich eine schöne Musik zum Entspannen. Vor allem die Videos von puppetpatti sind wunderschön, da sie eher meinem Musikgeschmack entsprechen, als die Lieder der Afrikaner, die auf YouTube zu finden sind. Hier mal ein puppetpatti-Video, nämlich “Carol of the Bells”:
Am Anfang etwas lahm, aber dann wirds gut find ich. Und wer es richtig schnell will, der soll sich mal diesen kurzen Versuch am “Hummelflug” antun. Da schlackert man mit den Ohren…
Zum Abschluss lass ich dann nochmal Wikipedia zu Wort kommen, um weiter dem Schildkrötencontent zu frönen:
Als Resonanzkörper kommt ein hohler Kürbis oder ein Schildkrötenpanzer, in neuerer Zeit auch eine Kunststoffschale zum Einsatz, in dem die Mbira befestigt wird.
Bilder dazu hab ich natürlich auch gesucht und gefunden.
Kurzkritik: Interessante Dokumentation über Künstliche Intelligenz, die vor allem durch die sympathische Art des ehemaligen MIT-Professorn Joseph Weizenbaum getragen wird, der den ganzen Entwicklungen sehr kritisch gegenüber steht.
Und das in meinen Augen vollkommen zu Recht. Relativ oft hab ich mir im Laufe der 90 Minuten die Frage gestellt: "Und warum genau sollte man das wollen?"
Ich hatte (auch aufgrund des Untertitels "Von Computern und anderen Menschen") eher ein breiteres Spektrum erwartet als nur die KI und musste dann bald Erfahrungen aus meinem Studium wiederholen: KI ist zwar ein Thema, für das ich mich gerne interessieren würde, aber dann wird mir doch relativ schnell langweilig. Im Studium hab ich zweimal versucht (bei verschiedenen Dozenten) die KI-Vorlesung durchzuhalten, hab es aber nie über 3 Wochen geschafft.
Und auch der Film verlor im hinteren Teil einen Teil meiner Aufmerksamkeit...