Eat Poop You Cat – Vom Staubsaugerroboter zum C64 spielenden Piraten

21. Juli 2011 um 12:20 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Jorge Garcia ist ja nicht nur ein Schauspieler (Hurley aus Lost), sondern bloggt auch, podcastete (über Lost) und ist leidenschaftlicher Brettspiele-Fan, was ihn mir nur noch sympathischer macht.

So bloggte er vor einiger Zeit über die (noch bis Ende des Monats kostenlose) iPhone App iDixit zum (sehr schönen) Spiel des Jahres 2010 “Dixit”, da er da dringend Mitspieler brauchte. Ich erwähne das hier nur, weil es immer noch nicht genug Mitspieler sind, ich hab noch nie ein Spiel spielen können, da nie ein anderer Spieler online war…

Vor kurzen hieß es dann: “We Have A New Favorite Game At The House”, was meine Ohren (bzw. Augen) natürlich enorm spitzte.
Dort stellte er Telestrations und Cranium Scribblish vor, die beide sehr ähnlich sind. Zu “Telestrations” gibt es hier ein Review- und Erklär-Video, ich kann es aber auch in wenigen Sätzen erklären: Über Karten und Würfel wird für jeden Spieler ein Wort bestimmt, welches er auf einen Zettel schreiben muss. Dann gibt er den Zettel an den nächsten Spieler weiter, dieser schaut sich das Wort an und malt es darunter. Der nächste Spieler sieht nun nur noch das Bild und schreibt darunter, was er sieht. Der darauffolgende Spieler sieht wieder nur dieses Wort und muss es malen. Und so weiter, bis das Papier voll ist, oder jeder einmal dran war. Man kann da am Ende dann auch Punkte vergeben, macht aber wohl kaum einer, da es nur um den Spaß geht.

“Cranium Scribblish” geht nun ziemlich genauso, nur dass es hier nicht um einzelne Wörter geht, sondern um ganze Sätze, die gemalt werden müssen, was das ganze in meinen Augen nochmal deutlich lustiger macht.
Und wenn man dieses Spiel nicht kauft, sondern einfach mit Stift und Papier spielt und sich die Sätze selber ausdenkt (statt sie sich von Karten vorscheiben zu lassen), dann nennt sich dieses Spiel in Amerika wohl Eat Poop You Cat und wurde beim gestrigen Spieleabend gleich mal von uns getestet (der Vorteil gegenüber Papier und Stift ist bei “Telestrations” übrigens, dass es dort abwischbare Blöcke gibt, was das ganze etwas komfortabler macht).

Hier unser Highlight der siebenköpfigen Spielrunde:

Aus “Der Ehemann steht einsam vor dem Kino, während seine Frau Harry Potter 7-2 schaut.” wurde am Ende “Bei der Theateraufführung fechtet der Mann mit Schwert und Buch bewaffnet den Bettkampf seines Lebens aus.”, was so ausssah:

Den Verlauf von “Mona Lisa war eigentlich ein Mann – Oh Schreck!” kann ich euch hier nicht zeigen, da das in Richtung “homoerotisches Männermagazin” abdriftete.
Aber meine Mona Lisa kann ich euch zeigen (ich war der erste, der zu dem Text das Bild malen musste und meine Nachfolgerin hat das Bild sogar exakt richtig gedeutet). Man beachte, dass ich sogar den geschwungenen Weg links neben der Frau Lisa mit aufgenommen habe (hier das Original zum Vergleich), da hat sich der Kunst Leistungskurs damals also doch gelohnt…

Und mein harmloser Einstiegssatz “Highlight des Ulmer Nabadas war ein Junge, der auf zwei Schwänen Wasserski fuhr.” nahm dann auch eine dramatische Wendung:


“Beim Nabada ertrinkt ein Mensch, während alle anderem dem Menschen zujubeln.”

Auf BoardGameGeek (quasi das IMDb für Spiele) gibt es noch viele weitere lustige Ergüsse aus anderen Spielrunden.
So wird aus “Molly in a Spaceship flying to Saturn” dann (nachdem es zwischenzeitig mal um Pizza ging) “A sad man dreaming of dice (it’s me)”, oder “Only the good die young” wird zu “Three Vikings visit Christ” und “They had been fighting for the longest time” wird zum ganz abstrusen “Having considered all possible orientations, he realized he would be unhappy no matter how the piece of wood was placed.”

Vor einer Woche wurde übrigens Telesketch für oPhone, iPod touch und iPad veröffentlicht, damit kann man das ganze dann auch online spielen (ebenfalls kostenlos). Und da man hier nicht zeitgleich anwesend sein muss, geht das dann auch wirklich (nicht so wie bei iDixit). Momentan hängt sich das aber noch ziemlich oft auf, wenn man (etwas umständlich) die Vorgeschichte seiner Bilder anschauen will.

PS: Auch ein sehr gutes Malspiel (bei dem man nicht malen könne muss) ist Identik. Muss ich hier bei Gelegenheit auch mal vorstellen…

Mal mal ein Pferd!

20. Juni 2008 um 13:21 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Hallo lieber Leser. Darf ich dich mal kurz für einen Test missbrauchen? Dankeschön, tut auch nicht weh, geht ganz schnell und findet nur in deinem Kopf statt. Ganz harmlos also.
Also: Stell dir vor, du würdest auf meine Bitte hin ein Pferd auf ein Blatt Papier malen. Also stell dir nicht vor, wie ein Pferd aussieht, sondern wie du mit ein Pferd malen würdest. Wie würde das wohl aussehen?

[Jetzt bitte im Kopf einmal schön vorstellen, denn gleich kommt die Frage und dann muss dieser Schritt schon passiert sein]

In welche Richtung guckt das Pferd?

Mein Pferd würde definitiv nach links gucken (so wie dieses Exemplar, welches ich vor einigen Jahren auf Papier brachte), so wie alle Tiere nach links gucken würden, die ich zeichne. Aber warum? Spricht doch eigentlich gegen die Leserichtung (von links nach rechts), oder?

Drauf gekommen bin ich, weil letztens jemand über diese Suchanfrage auf meine Seite kam: “warum kann man tiere mit kopf leichter nach links zeichnen?”

Ob es wirklich leichter ist, wage ich zu bezweifeln. Und wenn dann bestimmt nur, weil man es so gewohnt ist. Aber warum ist man es so gewohnt? Oder ist man das gar nicht und ich schließe fälschlicherweise von mir und dem Google-Sucher auf alle?

In welche Richtung hat also euer Pferd geguckt? Und warum?

Dies und das zur EM

12. Juni 2008 um 13:13 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Kinderbild: Don malt ein Fußballstadion

Ich starte den Beitrag einfach mal passend zu der Kinderbildergeschichte aus dem letzten Linksammelbeitrag mit einem Original-Don-Bild, welches laut Rückseitenbeschriftung im August 88 entstanden ist, also vermutlich geprägt durch die  EM im eigenen Lande.

Mittlerweile hab ich den Pinsel leider gar nie mehr in der Hand, hab mich aber letztens mit allerlei Werkzeug aus meinem alten Kinderzimmer in der Heimat versorgt, um das einfach mal wieder ein wenig öfter zu betreiben, war doch ein schönes Hobby (bis dahin muss man eben gucken, was Jojo so zum Thema Fußball zeichnet. Der hat aber eben  gar keinen Sachverstand ;-). Mittlerweile sind Statistiken ja zu einem großen Hobby geworden (wenn ich da nur an die letzte Hochzeit denke… aber pscht!) und so verwundert es nicht, dass  BloggingTom mich mit dem Link zur  On-the-Ball-Statistik zur EURO 08 begeistern konnte. Hier findet man nicht die auch interessanten, aber nicht ganz so spannenden Statistiken, wie die  UEFA bietet (gewonnene Zweikämpfe, Fehlpässe etc.), sondern das, was wirklich interessiert: Anzahl Schwalben, Natonalhymnenmitsingverweigerer im Team, vorgetäuschte Verletzungen und so weiter.

Statistiken zur EM

Das ganze kann man dann in einer großen Tabelle nach belieben sortieren, graphisch darstellen, vereinigen und so weiter. Irgendwie kann man da alles machen, was die ganze Sache auch etwas komplizierter macht. Vor allem stört mich, dass in der Gesamttabelle jedes Land pro Spiel einen eigenen Eintrag hat. Man kann zwar auch gruppieren, aber dann immer nur für eine Spalte. Aber auch nicht weiter schlimm, denn es gibt diverse Exportmöglichkeiten, so dass man das im Auswertungsprogramm seiner Wahl bearbeiten kann. Werde nachd er EM vielleicht mal “scharf draufgucken” und euch dann mitteilen, warum der Europameister zu einem solchen geworden ist…

Heute Abend guck ich erst mal scharf auf den Fernseher, wenn das Deutschlandspiel läuft. Da Frau Bü ja in Barcelona verweilt, muss ich das heute ganz alleine machen. Da trifft es sich ganz gut, das ich gestern eine Einladung zum  Telewebber bekommen habe: Man guckt sich das Spiel im Fernsehen an und unterhält sich gleichzeitig online mit Gleichgesinnten darüber.ich bin mal gespannt, die Auswertung des ersten Tests (das erste Deutschlandspiel, es geht hier aber am Ende nicht wirklich nur um Fußballspiele, sondern um Fernsehen allgemein, nicht, dass hier ein falscher Eindruck entsteht) sieht schon mal  ziemlich lustig aus.

Apropos lustig: Hier meine bisherigen Lieblingszitate zur EM:

Deutschland – Polen (2:0)

 

Unsere statistische Abteilung hat errechnet, dass die polnische Aufstellung die höchste Punktzahl aller Aufstellungen beim Scrabblen erzielen würde. Wundern Sie sich nicht, wenn wir heute Abend die Spieler nur bei den Nummern nennen werden.

(Gary Lineker auf BBC, via  allesaussersport)

Griechenland – Schweden (0:2)

 

Ich habe ein kurzweiliges Spiel gesehen. Als ich mir zur Halbzeit ein Glas Wasser einschenken wollte, war ich jedoch ein wenig überrascht, dass erst acht Minuten gespielt waren.

( Malte@Spreeblick)

PS: Eigentlich sollte jetzt auch die neue Fußball-Tapete online gehen, aber aufgrund der Beschwerde von xiongShui hab ich das mal vorgezogen. lso: Cache löschen, oder Strg+Refresh. und schon hats hier ne nette Fußballtapete:

Neue Fußballtapete

Ein Thema – viele Links: Kinder!

11. Juni 2008 um 23:08 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Ich bin immer noch dabei, meine ganzen 2blog-Sachen abzuarbeiten und hab mir extra dafür die neue “Ein Thema – viele Links”-Reihe ausgedacht. Der Name spricht für sich, denke ich…

Den Anfang macht das Thema “Kinder”, da gerade um mich rum ständig irgendwer schwanger ist (nein, Frau Bü ist nicht schwanger, es sind wirklich immer die anderen).

Bevor man aber mal ein Kind haben kann, muss man (bzw. Frau) bekanntlich erstmal schwanger sein. Ich hab das Gefühl, dass das nicht unbedingt die lustigste Zeit im Leben einer Frau ist (vom Leben des Mannes sprechen wir hier einfach mal gar nicht), aber je öfter mir das folgende Video (via  smileblue) so angucke (und ich kann es mir sehr sehr oft ansehen), desto schwerer wird es mir fallen, beim Anblick von Babybäuchen nicht laut loszulachen und von der Bauchinhaberin ein Pfeifen zu verlangen. So lustig:

[eingebundes video putt, einfach auf den link vorher klickern]

Aber jede Schwangerschaft geht mal zu Ende und dann fängt der eigentliche Spaß ja erst an. Nicht nur für einen selbst, sondern z.B. auch für alle, die während eines Fluges von München nach Sidney in Hörweite des Neugeborenen sitzen. Aber zumindest die Leute, die auch in Sichtweite sitzen, wird man bestimmt mit diesem  “Congratulations you get to sit near me”-Shirt ruhig stellen können, denn wer kann da dann noch meckern?
Vielleicht höchstens dann, wenn das Baby gerade Fieber hat und noch ununterbrochener rumschreit, als es das handelsübliche Lungenvolumen hergeben würde. Also sicherheitshalber vor dem Flug nochmal Fieber messen. Das ist aber auch so eine Sache, denn so Fieberthermometer haben glaube ich noch nie ein Lächeln auf das Gesicht eines Kindes gezaubert. Ich denke, da würde auch ein  Thermometer in Spongebob-Optik helfen, welches nach getaner Arbeit die Spongebob-Titelmelodie vorspielt. Ich denke, das wird mittelfristig eher den Spaß an Spongebob nehmen… Viel mehr Potential sehe ich da in dem  Schnuller-Thermometer, das ist echt mal eine gute Idee, die das Temperaturmessen sicher leichter macht.
Damit das Kind nicht nur ein Hemd anhat, wenn es gerade Flugzeug fliegt, sollte man ruhig ein paar mehr Strampler kaufen. Zum Beispiel bei  Babyrocker (via  Sichelputzer), wo es z.B. einen  “Abi 2026″-Strampler gibt.

Allerdings: Dieser Strampler verpflichtet. Denn wie steht man denn da, wenn die Freunde des Kindes nach dessen abgebrochendem Hauptschulbesuch das Fotoalbum in die Hände bekommen? geht gar nicht. Also muss man schon früh dafür sorgen, dass das Kind auch was in der Birne hat. Und so schwer ist das auch gar nicht. Um das Alphabet zu lernen, nimmt man z.B. nicht die üblichen  “A wie Apfel”, “B wie Ball”, “C wie Clown”-Karten, sondern macht die ganze Sache etwas anspruchsvoller:

Nerd ABC

Das komplette  “Nerd ABC” gibts hier (20$ sollte einem die Bildung seins Kindes ja wohl wert sein, oder nicht?), via  OhGizmo.
Und wenn man dem Kind dann noch dieses  Bier-Puzzle-Gehirntraingsingens in die Hand drückt, kann man später seinen Freunden mit gutem gewissen das Fotoalbum überlassen, da kann dann eigentlich nichts mehr schief gehen (außer das Kind wird Alkoholiker).
Das (also das Fotoalbum angucken, nicht das Alkoholproblem des Kindes) dürfte vor allem dann lustig werden, wenn man da solch schaurig-lustige Bilder drin hat,  wie sie hier gemacht wurden: Einfach mal den Babykopf mit dem des Vaters austauschen (via  Inishmore). Ich finds saulustig und bin mir sicher, dass ich das irgendwann mal ausprobieren werde, müssen nichtmal meine Kinder sein ;-)
Man sollte manche Sachen ja eh erst einmal mit fremden Kindern ausprobieren, damit man bei den eigenen dann nichts mehr falsch macht. Zum Beispiel, wie man denn nun dem Kind die haare wäscht, ohne dass es gleich anfängt rumzuheulen, weil Schaum in die Augen gekommen ist. Eine meiner schwangeren Freundeskreisteilnehmer hat da wohl in einer Fachzeitschrift (oder auch einem Buch) gelesen, dass man ein Poster an die Decke hängen solle, damit das Kind schön nach oben guckt. Ich selber bin ja (zumindest bei Oma) mit der “Handtuch auf die Augen”-Methode groß geworden. Immer erfolgreich war das aber auch nicht. Vielleicht hat  dieses Platikteil (via  coolest gadgets) ja eine höhere Tränenverhinderungsquote…
Sollte es aber doch mal zu Tränen kommen, so sind die meistens (behaupte ich einfach mal) schnell weg, wenn man dem Kind bunte Stifte und ein Blatt Papier in die Hand drückt. Denn dann ist es abgelenkt und total damit beschäftigt, seine abgedrehten Phantasien aufs Papier zu bekommen. Als Elternteil sitzt man dann davor und überlegt sich, was einem das Kind wohl damit schon wieder sagen will. Wie gut, dass es Menschen gibt, die einem helfen wollen und die  obskuren Striche aus Kinderhänden in echte Fotos verwandeln (via  uarrr, der momentan mit dem Kinder-Zeugungsprozess  Quote macht, aber  sowas von…). Heraus kommt dann zum Beispiel sowas:

Kinderbilder als Foto

Aber da man ja umweltbewusst leben will und gerne Papier sparen würde und weil das Kind ja auch schon in früher Phase alle möglichen physikalischen Phänomene kennen soll, empfehle ich, das Kind einfach vor den PC zu setzen, damit es da malen kann. Aber nicht etwa in Paint, sondern in  diesem kleinen Spielchen, in dem man im Level Elemente malen muss, die dank Schwerkraft und Hebelwirkungszeug lustig mit einer Kugel interagieren, die dadurch bitte zum Ziel gebracht werden soll (via  BasicThinking). Auch für Eltern was schönes, ich hab da schon die merkwürdigsten Dinge zusammengebautmalt, macht echt Spaß…
Und wenn man dann so viel Papier gespart hat, kann man davon dann doch wieder was benutzen, denn man soll es ja auch nicht übertreiben. Ich würde es dann aber eher zum Basteln als zum Malen benutzen. Sehr coole (kostenpflichtige) Bastelanleitungen für interaktive Pappsachen findet man  hier und  hier. Ich hatte als Kind auch mal so ein Bastelbuch (das muss auch irgendwo noch sein. Etwa sogar in der Kiste mit Mal- und Bastelzeug, die ich letztens mit nach Ulm genommen habe?) und war wirklich schwer begeistert. Es war jetzt nicht soo schwer, dass man es als Kind nicht hätte basteln können, dafür war der Effekt am Ende aber wirklich genial. Seht selbst:

Pappsaurier

Und wenn das Kind dann ein Bastelguru geworden ist, kann es sich ja auch mal  an solchen Arbeiten versuchen.
Bis es aber so weit ist, soll es erstmal ein wenig mit Lego spielen, denn auch damit kann man  sehr schöne Dinge machen (via  Nerdcore).

Und womit man auch schöne Sachen machen kann, sind Puppen. Ja, ruhig auch, wenn man Jungs hat. Solange es zugeht, wie in diesem urkomischen Video (via  pl0g.de), kann ich das voll und ganz unterstützen. Ein Kracher:

So lernt das Kind endlich mal, wie es ist, ein nerviges, dauerfragendes Kind zu haben. Wobei, zu viel sollte ein Kind auch nicht lernen, denn es sollte nie schlauer werden als die Erziehungsberechtigten. Nicht, dass es irgendwann den Opa austrickst, wie in dieser  auf belauscht.de gefundenen Anekdote:

 

Die Tochter (4 Jahre) eines Freundes war nicht artig und hat deshalb Fernsehverbot. Sie geht zu Opa zum Spielen.

Enkelin: “Opa, lass uns was spielen.”
Opa: “Was möchtest du denn spielen ?”
Enkelin: “Vater, Mutter, Kind…. Ich bin die Mutter – du das Kind!”
Die Kleine nimmt die Fernbedienung vom Tisch.
Enkelin: “Ich mach Dir jetzt erst mal einen schönen Kinderfilm an…!”

Puh, alle Links abgearbeitet und sogar überall einigermaßen passende Überleitungen hinbekommen. Ich bin stolz auf mich…
Kurze Frage: So mit weiteren Themen weitermachen, oder einfach nur Linklisten hinklatschen? Oder gar nix von beidem?

Montagsmaler

31. März 2008 um 23:59 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Wie auch immer man einem Elefanten ein solches Kunst-Stück beibringt:

Und für das hier musste sicher auch ganz schön geübt werden:

Ob da Zuckerstückchen und Peitschenhiebe ausgereicht haben?

(beide via Malte,  hier und  da)

Pustemonster

25. Januar 2007 um 23:43 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Eigentlich sollte es ja niemanden geben, der  Jojos Blog nicht liest (nein, nur die tägliche DonsTag-Lektüre reicht nicht), aber für die 2-3 Leser, die das aus irgendeinem mir unerfindlichen Grund nicht tun, greife ich mal die  dort abgegebene (und nachgeahmte) Empfehlung aus: Das  “Daily Monster” von Stefan G. Bucher. Jeden Tag wird ein Tintenklecks auf einem Blatt Papier “zerpustet” und dann dies als Grundlage für ein Monster genommen. Dabei kommen immer wieder andere, wunderschöne Monster raus. Und das tollste ist: Man wird nicht mit dem fertigem Bild abgespeist (wie gerade hier bei mir), sondern darf den kompletten Entstehungsprozess miterleben. Wenn ich mal wieder mehr Zeit habe, muss ich mir die alle mal angucken, wobei es ja auch stetig mehr werden…

Daily Monster

Und noch ganz kurz, speziell für Schnitzel: Heute wieder 13 Stunden bei Daimler an der Diplomarbeit gehockt (Mittags- und Kaffeepause noch nicht rausgerechnet) und deutlich mehr geschafft als gestern. Jetzt morgen nochmal ein paar Ergebnisse produzieren und ich hab am Wochenende mehr als genug zum Schreiben.

Monstergeburtstage

13. November 2006 um 01:41 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Geschenke für DonAm Samstag hab ich in Ulm (nachträglich) meinen Geburtstag traditionell mit einem Spieletag gefeiert. Dazu gabs diesmal auch eine nette Einladung (es soll ja mehr Leute geben, die auf  individuelle Einladungen stehen), die thematisch passend gestaltet wurde und die ich einfach mal an alle meine Leser als Quiz (nicht als Einladung, dazu ist es ja jetzt zu spät) weitergebe. Also:  Wer erkennt die meisten Spiele?

Dieser Einladung sind dann auch tatsächlich überraschend viele Leute gefolgt (vielen Dank nochmal an alle, war ein netter Tag), die alle auch ganz tolle Geschenke dabei hatten. Besonders erwähnt sei hier mal das Kartenspiel  “Saboteur”, welches schon seit längere, auf meiner “könnte man mal kaufen”-Liste stand, dann aber immer von anderen Spielen ausgestochen wurde. Ein Fehler, wie sich nun herausstellte, denn das Spiel ist wirklich klasse. Ebenso ist es bei dem zwei-Personen-Spiel  “Jambo”, welches 2005 für das “Spiel des Jahres” nominiert wurde. Hier wollte ich vor dem Kauf erst mal eine Proberunde spielen, da ich nicht 100%ig sicher war, kam aber nie dazu. Und auch hier hat sich dann heute herausgestellt, dass ich ruhig früher mal hätte zugreifen können, auch ein klasse Spiel.
Und dass mein Diplomarbeits-”Betreuer” mich nach so kurzer Zeit schon so gut einschätzen kann und mit einem blinkenden Gummibäbyspielzeugball und einem Band aus  “Schotts Sammelsurium” eine Punktlandung hingelegt hat, hat mich doch ziemlich erschrocken…
Nur die Glückwunschkarte war dann… also.. naja, seht selbst:

Gute Menschen kommen aus Bayern

Auch das T-Shirt, welches ihr ganz oben auf dem Bild bewundern könnt, habe ich geschenkt bekommen, allerdings mit einer kleinen Nebenbedingung, die da lautet, dass ich doch bitte auf diesem Blog über das Label schreiben solle. Und da mir das T-Shirt so gut gefallen hat, nehme ich die Prostitutions-Beschimpfungen (ich nenne keine Namen) gerne auf mich und werde morgen dann dieser Bitte nachkommen. Bis dahin gibt es auch noch keinen Link, damit ihr noch viel viel neugieriger werdet und es kaum erwarten könnt, endlich mehr zu erfahren…

Unter den vielen Spielen, die am Samstag gespielt wurden, war auch  “Monstermaler”, von  Friedemann Friese (der deutsche Spieleautor für ausgefallenere Spiele, wie zum Beispiel die allesamt tollen Spiele  “Finstere Flure”,  “Fiji”,  “Fische, Fluppen, Frikadellen” oder  “Funkenschlag”),  Marcel-André Casasola-Merkle (hat auch schon bei  “Fiese Freunde Fette Feten” mit Friedemann Friese zusammengearbeitet und mit  “Meuterer” gezeigt, dass er auch alleine gute Spiele auf die Beine gestellt bekommt) und  Andrea Meyer (das ist die, die mit “Linq” in diesem Jahr das (meiner Meinung nach) beste Spiel auf der Messe dabei hatte). In dem Spiel geht es darum, dass zwei Leute eine berühmte Person malen, die dann von den anderen Mitspielern erkannt werden soll. Dabei muss jeder Spieler eine Körperhälfte malen, darf die andere Hälfte dabei aber nicht sehen. Damit die Proportionen einigermaßen hinkommen, gibts einen Block, in dem schonmal Menschenproportionen leicht vorgedruckt sind, wofür man dann doch mal etwa 3 Euro ausgeben kann.
Und wie ich bei  Jojo in den Kommentaren schon versprochen hatte, gibt es hier nun also ein paar der entstandenen Kunstwerke (die unteren beiden sind von der ersten Geburtstagsparty in Neuwied), allerdings gibt es bei mir keine Lösungen, das überlasse ich auch euch (wow, zwei Quizze in einem Beitrag, nicht schlecht…):

Monstermaler

So, jetzt fehlen noch zwei kurze Bemerkungen, für die ich noch einmal die Verspätungsschilder rauskramen muss:

Verspätungswochen: Manus Geburtstag

Mein Co-Blogger Manu hatte am 12.11. Geburtstag und so gabs dann ab Mitternacht noch ein Co-Geburtstagkind. Von mir auch von dieser Stelle noch einmal alles Gute und viel Erfolg beim cobloggen ;-)

Geburtstagskuchen für Manu

Verspätungswochen: Hennings Geburtstag

Und dann war da auch am 11.11. noch ein Geburtstag, den ich vor lauter Partyvorbereitungen, WDR-gucken (war ja der 11.11. und so kriege ich hier in Ulm wenigstens ein wenig davon mit) und Party dann total vergessen hatte.
Darum gibts auch hier nur ein nachträgliches “Alles Gute” in Richtung Stuttgart zum  Schlüsselkind-Henning ohne “n” im Nachnamen.

Henning

Drachenbilder

30. Juli 2006 um 13:21 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Ich hab euch ja letztens von dem Drachen-Spiel von Lookouts-Games berichtet, zu dem ich dank eine Malwettbewerbes zwei Grafiken beisteuer. Nachdem mir nun von Seiten des Verlages geantwortet wurde, darf ich euch meine Drachenbilder hier zeigen (ich war mir da nicht ganz sicher). Zwei dieser Bilder werden im Spiel (erscheint wohl im Herbst 2006) verwendet, welche beiden das sind, weiß ich allerdings nicht. Sobald ich das Spiel in den Händen halte, werde ich hier wieder drüber berichten…
Die ersten beiden Drachen basierten auf der Idee, einen Drachen nur aus mathematischen Drachen (hey, ich bin Informatiker, was will man da erwarten) zu konstruieren. Das sah dann allerdings etwas lasch aus, darum hab ich dem ganzen (auf dem PC) noch einen South-Park-Tonpapier-Look gegeben und war dann doch recht zufrieden. Frau Bü hat sich allerdings an den … äh… Auswüchsen an der Schnauze (haben die nen Namen?) gestört, darum hab ich dann noch eine zweite Version gemacht, wo die Dinger nicht auftauchen.

Drachen Drachen

Drachen Drachen v2

Der dritte Drachen ist im Original gerade mal 4 Zentimeter groß. Ich hab einfach mal drauflos ein paar Drachen gekritzelt, da ich mich mit den Viechern vorher noch nicht wirklich beschäftigt hatte. Und dieser hier gefiel mir dann ganz gut, nur in groß hab ich ihn nicht mehr so schön hinbekommen. Also hab ich einfach die Miniversion eingescannt und auf dem PC dann coloriert und von kleineren Fehlern befreit.

Drachen

Wer mehr Drachenbilder (oder Drachenfiguren, Drachenposter, Bettwäsche etc.) sucht, der sollte mal hier gucken:

Spiel des Jahres 2006 und 2007

17. Juli 2006 um 22:53 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

UPDATE: Spiel des Jahres 2007 ist Zooloretto, die Brettspielvariante von Coloretto. Die Auszeichnung “Kinderspiel des Jahres 2007″ geht an Beppo der Bock.

Spiel des Jahres-PöppelHeute Mittag wurde das  Spiel des Jahres 2006 erkoren. Es handelt sich um  “Thurn und Taxis”, welches ich leider noch nicht spielen konnte. Die Kritiken sind ziemlich unterschiedlich und des öfteren wird erwähnt, dass es Ähnlichkeiten zu  “Zug um Zug” (Spiel des Jahres 2004, die Europa-Version ist aber noch besser. Märklin soll wohl dazwischen liegen) aufweisen würde. Naja,  spätestens im Oktober werde ich es dann ja spielen. Das Spiel des Jahres 2005 (Niagara) hatte mir ja gar nicht gefallen, ich muss mich wohl mehr an dem  Deutschen Spielepreis (jetzt noch  abstimmen!) orientieren, da werden eher die Vielspieler-Spiele statt der Familienspiele ausgezeichnet. Das Kinderspiel des Jahres ging für mich völlig überraschend an  “Der Schwarze Pirat”. Ich hätte all mein Geld auf  “Die Nacht der Magier” gesetzt, welches ich zwar auch noch nicht gespielt hatte, aber eigentlich überall nur in den höchsten Tönen gelobt wurde.
Zur Vollständigkeit noch die beiden Sonderpreise:
Der  “Sonderpreis Fantastisches Spiel” ging an  “Schatten über Camelot”, welches mich etwas enttäuscht hat. Letztes Jahr war ich mir vor dem Messebesuch in Essen 100%ig sicher, dass ich mit eben diesem Spiel die Messe verlassen würde, dann hat mich das Spiel aber doch nicht so sehr begeistert, wie die wirklich fantastische Aufmachung versprochen hat.
Der  “Sonderpreis Komplexes Spiel” ging an  “Caylus”, welches auch ein heißer Kandidat für den Deutschen Spielepreis ist. Ist auch wirklich ein sehr gutes Spiel, braucht halt seine 2-3 Stunden und davor noch eine dreiviertel Stunde zum erklären, aber es lohnt sich. Und bei der zweiten Partie braucht man dann ja auch nicht mehr erklären. Eigentlich sind die Regeln auch nicht schwer, es ist nur schwer, diese kurz und einfach zu erklären…
Ich weiß übrigens auch schon, welches Spiel im nächsten Jahr den roten Pöppel auf seiner Schachtel tragen kann. Den Namen kann ich leider noch nicht nennen, da das Spiel noch in Produktion ist, aber sicher ist schonmal, dass es bei dem Spiel des Jahres 2007 um Drachen gehen wird. Und auch der Herausgeber ist schon bekannt:  Lookout Games (bekannt und beliebt geworden durch unzählige  Bohnanza-Erweiterungen).
Woher ich das weiß? Na weil das Spiel einfach die beste Grafik hat, die je gesehen wurde. Zu verdanken ist das einer Vielzahl von Normalsterblichen, die an dem ausgeschriebenen Drachenmalwettbewerb teilgenommen haben. So hat zum Beispiel mein  Animationsbetreuer der Uni Ulm (der wirklich verdammt gut malen kann, wie man  auf seiner Seite sehen kann) zwei Drachen erfolgreich eingereicht. Und auch der Don (das bin ich) hat es doch  tatsächlich geschafft, dass in dem Spiel (erscheint im Herbst) zwei Drachen aus seiner Feder (naja, aus Photoshop) stammen. Wohoo!
Da ich nicht weiß, ob ich die Bilder hier veröffentlichen darf, oder ob die Rechte jetzt allein bei dem Verlag liegen (das  “Kleingedruckte” sagt darüber nichts aus, hab mal ne Mail geschrieben, da kam aber noch nichts zurück…), vertröste ich euch einfach mal. Spätestens im Herbst bekommt ihr was zu sehen, versprochen!
PS: Huiuiui, ich glaub so ne fette Linkdichte hatte ich schon lange nicht mehr…

UPDATE: Jetzt zuschlagen und das Spiel mit Grafiken von donvanone und anderen zum unschlagbaren Preis bei Amazon kaufen:

kurze Werbeunterbrechung (III)

20. Mai 2006 um 11:10 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Dieser Beitrag ist eigentlich nur darum da, damit ich gleich einen kleinen Pingbacktest machen kann, denn gestern (bzw. heute Nacht) hat es bei einem Beitrag komischerweise funktioniert, danach aber wieder nicht. Das einzige, was bei dem Beitrag anders war, war die Tatsache, dass er schon ein paar Tage hier rumliegt und auf seine Veröffentlichung gewartet hat. Und genauso wird es auch mit dem folgenden “Tach, Post”-Beitrag sein, den ich eben geschrieben habe und erst nach der Veröffentlichung dieses Beitrages frei lassen werde. Wobei mir da auffällt, dass das bei den “Tach, Post“-Briefen ja eigentlich immer so war und die Pingbacks nie gestimmt haben, aber ich versuchs einfach mal.
Hier also nun der Mini-Werbe-Content dieses Pseudo-Beitrages:
Adidas hat Schuhe entwickelt, die man wohl selbst farblich gestalten darf. Früher gabs doch auch mal so Schuhe, wo Stifte dabei waren. So in etwa stell ich mir das vor. Aber wie macht man da jetzt gute Werbung für? Mir würden ein paar Ideen einfallen, aber keine wäre so gut wie die von Adidas. Die haben nämlich (fast) leere Plakatwände aufgestellt und gewartet, bis diese von den ortseigenen Deppen mit Graffitis vollgesprüht wurden (könnte mir auch vorstellen, dass da unten auf dem (fast) leeren Plakat steht, dass man es besprühen soll). Und dann wurde über dieses Werk ein neues Plakat mit dem Adidas-Schuh geklebt, wobei an der Stelle des Schuhstoffes Löcher waren, so dass das Graffiti als Bemalung des Schuhes herauskam. Mehr Fotos gibts hier, ich finds klasse…
AdidasUnd dann hab ich hier noch eine Werbung, die ich immer mal irgendwo unterbringen wollte, es aber augenscheinlich nie geschafft habe:
KammPassend dazu noch eine kleine kostenlos-eBook-Empfehlung (für die, die das ebenfalls kostenlose Dr. Web-Buch schon durch haben): Das Guerilla Marketing Buch (auch als Hörbuch Podcast oder Website Blog erhältlich)