Mr ist egal, ob es vielleicht ein Fake ist oder nicht, Tatsache ist, dass das hier unglaublich lustig ist.
Jemand, der noch nie Lost gesehen hat und auch kaum etwas darüber wusste (siehe Einleitung) sieht sich nun die sechste Staffel an und fasst sie zusammen, wobei er zu verstehen versucht, was er da gerade gesehen hat.
Da das nichtmal leicht ist, wenn man die ersten 5 Staffeln kennt, kommen dabei die abstrusesten Sachen raus.
Und in der letzten Folge hat er dann gelernt, dass Sayid gar kein Inder ist ;-)
Ach, und wer Spaß mit Lost haben will, der sollte diese Seite auch regelmäßig besuchen. Irgendwie wurde die bis vor kurzem vor mir geheim gehalten…
Abschließend noch schnell ein themenrelevantes Video, was will man mehr?
Hier stapeln sich irgendwie die Videos, die ich bei Gelegenheit mal bloggen wollte, also hau ich jetzt einfach mal einen ganzen Schwung raus, schön verbunden mit einer Assoziationskette.
Lasst euch von der großen Anzahl nicht abschrecken, da sind wirklich ganz tolle Sachen dabei.
Fangen wir an mit Josh Holloway, der bekanntlich “Sawyer” in Lost spielt (Frau Bü und ich haben jetzt innerhalb erschreckend kurzer Zeit die fünfte Staffel nochmal durchgeschaut, wann gehts denn endlich weiter???). Im folgenden Video ist er zu Gast in der Talkshow von Ellen DeGeneres und redet ein wenig über die sechste Lost-Staffel (keine Spoiler, nur für die, die die fünfte noch nicht gesehen haben). Viel witziger ist aber der Part, wo er über seine 9 Monate Alter Tochter spricht (man kann übrigens gestrost nur bis zur ersten Werbepause gucken, danach kommt nur noch Montagsmaler):
Ellen DeGeneres hat übrigens 2007 die Oscar-Verleihung nominiert. Und das sehr gut, wie ich finde. Etwas ähnliches gibt es heute Nacht, da werden nämlich die Golden Globes vergeben (quasi eine Mischung aus Oscars und Emmys, also für Filme und Serien gemischt), was von niemand anderem moderiert wird als dem grandiosen Gicky Gervais.
Hier ist er auch bei Ellen in der Talkshow und spricht eben genau über diese kommende Moderationsaufgabe. Ich bin mir sicher, dass das ganz fantastisch wird (hab die Globes bisher noch nie komplett gesehen, heute Nacht werde ich sie aber aufnehmen):
Ich geh mal davon aus, dass auch “30 Rock” wieder einen Golden Globe abbekommt (dazu gehört “Tina Fey”, deren Pappkarte man da oben im Standbild sieht). Eine Serie, die Frau Bü und ich vollkommen zu Unrecht ignoriert haben und nun begeistert gucken. Mit dazu gehört Jack McBrayer, der einen bei NBC angestellten dauergrinsenden Pagen namens “Kenneth” spielt. [Bonus-Video: Auch im normalen Leben scheint Jack McBrayer immer zu grinsen und gar nicht so weit weg von seiner Rolle zu sein (siehe z.B. seinen Auftritt bei Ellen, um in der Kette zu bleiben), wer ihn aber mal wütend (und weit weit weg) sehen will, der muss nur hier gucken...]
Und jetzt muss ich dann doch etwas ausholen. Auf NBC läuft nämlich seit ca. 60 Jahren die “Tonight Show”, die vor wenigen Monaten von Jay Leno an Conan O’Brien übergeben wurde. Das war vor vielen Jahren schon so abgesprochen. Jetzt läuft aber dummerweise Lenos neue Show um 22 Uhr nicht mehr so toll, so dass NBC umstellen will und daher am Ende O’Brien vermutlich gekündigt wird (da er nicht zu einer späteren Uhrzeit laufen will, wie NBC ihm angeboten hat). Mehr Infos dazu gibt es hier.
Und nun verbinden wir das wieder mit “Kenneth”, der nämlich während einer Tonight Show eine Führung durch eben diese Studios machte:
Wir bleiben beim “Late Night War II”. Hier ein Ausschnitt aus Lenos 22 Uhr-Show und einem Segment, wo er wohl anderen Talkshow-Menschen 10 Fragen stellt (10 at 10). Diesmal dabei: Der (ABC-) Late Night Talker Jimmy Kimmel (der übrigens ein großer Lost-Fan ist). Und der haut ordentlich drauf, schein eher ein Conan-Fan zu sein:
Kimmel hat eine seiner Show übrigens letztens komplett als Jay Leno moderiert, kann man sich hier anschauen.
Das sind aber alles Late Night Shows, die ich mir nicht wirklich angucke (den Kimmel nur, wenn es mal wieder Lost-Zeug gibt), die einzige Late Night Show (bzw. Late Late Night), die ich regelmäßig (auf dem Weg zur Arbeit auf meinem iPod) gucke, ist Craig Ferguson, der das ganze ganz anders aufzieht und einen fantastischen Humor hat. Seinen Monolog zu dem Thema kann man übrigens hier finden.
Fergusons Show ist meist totaler Nonsens, der meist komplett improviesiert und konzeptlos wirkt, manchmal gibt es aber auch sehr ernste Töne. Z.B. dieser wirklich lohnenswerte Monolog, in dem er (angeregt durch das Mediengetue um den Totalausfall von Britney Spears, als sie sich die Glatze rasierte) über seine überwundene Alkoholsucht (inkl. Beinahe-Selbstmordversuch) redet. Wirklich anschauenswürdig:
Letztens war übrigens Jason Segel zu Gast, der “Marshall” in der grandiosen Serie “How I met your mother” spielt. Es ging aber mehr um seine Nacktszenen in dem duchwachsenen Film “Nie wieder Sex mit der Ex” (Forgetting Sarah Marshall). Dann weiter über Nasebohren und Pipigeschichten aus der Kindheit. Sehr sehr amüsant:
Die Dracula-Szene, von der die beiden da reden, stammt übrigens auch aus “Nie wieder Sex mit der Ex”, hier der angesprochene Auftritt bei Craig zur 1000. Folge, die von Wavy moderiert wurde:
Und von der 1000. Folge mit Musical-Einlage nun zur 100. Folge mit Musical-Einlage, nämlich der von How I met your mother. Hier hatte Jason nur eine kurze Gesangseinlage, den Hauptteil übernimmt der fantastische Neil Patrick Haris, der übrigens (um die Kette ungefähr zu schließen) bei den Golden Globes nicht nur (eben für seine Rolle in HIMYM) nominiert ist (wird er aber eher nicht gewinnen, da sehe ich Michael Emerson (Ben Linus in Lost) und John Lithgow (Trinity-Killer in Dexter) weiter vorne), sondern auch eine Laudatio halten wird. Noch ein Grund mehr, reinzuschauen. (Ach letztes Jahr hatte er ja auch noch die Emmys moderiert, was auch ganz toll war).
Aber hier nun die “nothing suits me like a suit”-Musicaleinlage aus der 100. HIMYM-Folge:
Und hier ein Blick hinter die Kulissen:
Noch mehr Blicke hinter die Kulissen gibt es hier und hier.
Und damit wäre ich erstmal fertig. Eine neue Kette ist aber schon in der gedanklichen Planung. Ricky Gervais wird da auch wieder dabei sein…
In 25 Tagen (das wäre dann der 2.2.2010) ist es endlich so weit (Obama hätte es fast verhindert, ist aber nochmal gut gegangen): Lost geht in Amerika in die letzte Staffel.
Wer noch keine Folge von Lost gesehen hat, sollte das schleunigst nachholen, denn schließlich handelt es sich hier um die beste Serie, die es jemals gab. Ungelogen.
Aber schafft ihr das in den 25 Tagen überhaupt noch? Klar. Um die ersten fünf Staffeln bis dahin gesehen zu haben, muss man nur jeden Tag drei Stunden investieren, wie die folgende Grafik (via lostblog) zeigt:
Und weiterlesen solltet ihr hier auch nicht, da die folgenden Videos, die ein wenig auf das bevorstehende Ereignis einstimmen soll, enthält durchaus Spoiler (aber nicht zur sechsten Staffel, keine Angst). Also nur weiterlesen, wenn man auch die fünfte Staffel schon gesehen hat (hab sie mittlerweile als Blu Ray hier rumstehen und werde sie (nicht alle Staffeln) bis Anfang Februar nochmal ausgiebig studieren, man will ja vorbereitet sein…). Mehr »
Eigentlich wollte ich das hier kurz nach unserem Wien-Urlaub schreiben, dann ist da aber dieses Flugzeug abgestürzt und ich habs lieber nochmal (hatte es schon im Jahr davor beim Ägypten-Urlaub überlegt) aufgeschoben.
Aber jetzt darf man ja wieder über Flugzeugabstürze reden, ohne gleich geschimpft zu bekommen, darum komme ich auch gleich zum Punkt.
Die weltbeste Fernsehserie “Lost” beginnt ja bekanntlich damit, dass ein Passagierflugzeug auf einer einsamen (..) Insel abstürzt und die Flugzeuginsassen sich nun auf der Insel zurechtfinden müssen. Ganz grob gesagt, im Laufe der Serie wird das ganze natürlich um einiges komplizierter, aber der Startpunkt ist nun mal eben jener.
Und seit ich nun also Lost-süchtig bin, nehme ich Abflughallen ganz anders war. Früher versuchte man mühsam mit einem Buch oder ähnlichem, die Zeit bis zum Abflug irgendwie überbrückt zu bekommen, heute nehme ich all meine Mitflieger genau unter die Lupe und überlege, wer auf der Insel dann wohl welche Rolle einnehmen würde. Wer wird der Anführer, wer ist der Querulant, was für Gruppen würden sich bilden und so weiter.
Eine sehr amüsante Beschäftigung, auch wenn ich mir natürlich nicht wünsche, tatsächlich abzustürzen.
Mir ist aber noch nie ein Flugzeug untergekommen, dass in meinen Augen eine gute Menschenmischung mit Fernsehserienpotential in sich trug. Alles irgendwie deutlich langweiliger. Mehr Krawattenmenschen als in Lost und auch viel mehr ältere Leute.
Und natürlich viel zu viele nervige Kinder. Da wurde mir dann auch klar, warum es eine gute Idee war (mal abgesehen von dem zu schnellen Alterungsprozess, siehe Walt), dass in Lost die Kinder einfach entführt und dann vergessen wurden. Ein sehr geschickter Schachzug.
Gibts noch jemanden, der dieses Spiel in Flugzeugwartehallen spielt?
Apropos warten: Nen genauen Termin für den Start der letzten Lost-Staffel gibts noch nicht, ich hoffe aber mal, dass ich nicht länger als bis Ende Januar warten muss. FlashForward füllt die Lücke zwar ganz gut, aber Lost ist es eben doch nicht. Und diesmal bin ich auch sehr darauf bedacht, mir keine Spoiler einzufangen und beim Start der Staffel noch keine Ahnung zu haben, wie es denn weitergeht. Gut, dass die Produzenten das auch so sehen und einfach keine Infos rausgeben wollen. Bleiben nur noch die Hawaii-Besucher und -bewohner, die die Dreharbeiten ja mitbekommen. Augen zu und durch…
In SanDiego findet gerade die ComicCon statt und morgen gibt es dann zum letzten Mal ein Lost-Panel. Und bevor da dann ganz viele tolle Neuigkeiten und Antworten auf uns einprasseln, arbeite ich doch schnell noch das Zeug ab, das ich hier zu Lost noch rumliegen habe.
Wer Staffel 5 noch nicht gesehen hat, sollte schnell wieder wegklicken, hier soll ja niemandem der Spaß verdorben werden.
Fangen wir mit einem unglaublich fantastisch tollen Video an: “In Preparation for LOST Season 6 - Episode 1: ‘Origins’”
Hier werden aus allen Staffeln die Kinderszenen zu einer unglaublich stimmungsvollen Kombination zusammengeschnitten. Das “in Preparation for” bedeutet übrigens so viel wie: “Damit man es noch weniger erwarten kann, dass es endlich in Staffel 6 geht”:
Während Staffel 5 lief, haben Frau Bü und ich uns ja nochmal die ersten vier Staffeln gegeben, um die alten Folgen mal unter neuen Gesichtspunkten zu sehen, das ganze viel besser zu verstehen und eben nochmal aufzufrischen, was passiert ist. Bevor im nächsten Jahr dann die letzte Staffel startet, sollte Staffel 5 auch nochmal aufgefrischt werden und ich hab auch schon gefunden, wo wir das tun können. Vermutlich für viele ein alter Hut, aber obwohl ich sowohl den offiziellen abc-Lost-Video- als auch -Audio-Podcast abonniert habe, hab ich nichts von den genialen “Dude, We are Lost! Lost Untangled”-Zusammenfassungen mitbekommen. Erst gestern bin ich auf abc.com zufällig drauf gestoßen.
Hier mal die urkomische Zusammenfassung des Staffelfinales von Season 5:
Mehr davon auf YouTube, muss ich alle noch sehen, einfach nur köstlich…
So, was hab ich hier noch rumliegen? Oh, .. ok, das hier ist jetzt eigentlich schon veraltet. Ein Interview mit Carlton Cuse und Damon Lindelof, kurz vor dem Finale der fünften Staffel. Einige der Fragen sind nun beantwortet, daher sind Teile des Interviews nicht mehr ganz so spannend, was aber egal ist, da die beiden so witzig zu lesen (bzw. hören, der ABC-Lost-Podcast ist ein Must-Hear!) und es auch andere Einblicke gibt. Z.B. über den unglaublich sinnfreien “Wie Jack sin Tattoo bekam”-Flashback…
Dann wäre hier noch der wunderbare Michael Emerson (Benjamin Linus) bei Jimmy Fallon, wo ich nicht nur erfahren habe, dass Emerson früher mal Illustrator war (es werden auch sehr strange Bilder gezeigt), sondern wo Emerson auch einen Kindervers im Ben-Style vorträgt, was dann alles andere als beruhigend klingt…
Diese alten Dharma-Werbeanzeigen aus Fake-Zeitschriften gingen vor einiger Zeit ja schon durch alle Blogs, ich liste sie hier der Vollständigkeit halber trotzdem mal noch auf.
Kommen wir nun zu einem Video, speziell für Frau Bü. Der habe ich nämlich die Figur des Sayid komplett versaut, indem ich ihr erzählte, dass der Schauspieler (Naveen Andrews) in Wahrheit gar kein Iraker ist, sondern Inder. Seit dem muss ich mir jedesmal, wenn Sayid auf dem Bildschirm erscheint ein “Das ist doch ein Inder!” oder ähnliches anhören. Irgendwie nimmt sie ihm die Rolle jetzt nicht mehr ab…
Und da ist es vermutlich nicht wirklich hilfreich, wenn ich hier nun einen Ausschnitt aus “Bride and Prejudice” zeige, in dem Naveen Andrews locker flockig zu typischer Bollywood-Musik tanzt und lacht. Aber egal, viel mehr kann ich da ja nicht kaputt machen…
Passend dazu hier eine Übersicht, was verschiedene Lost-Darsteller vorher schon so auf de Leinwand getrieben haben. Ich setze den Link mal nach ganz hinten, da es dort eben um Andrews geht. Mit schickem Foto aus “Der englische Patient”, wo er einen Turban trägt…
Dort wird auch das Musikvideo von Aerosmith zum Lied “Cryin’” erwähnt, welches ich hier mal verlinke, ohne zu verraten, welchen Lost-Darsteller ihr dort zu sehen bekommt. Lasst euch überraschen…
Am Ende dann noch ein kleiner Ausblick, zu dem es vermutlich dann morgen beim Panel mehr gibt: Die Lost Univerity (sehr cooles Logo wie ich finde). Momentan ist noch nicht so ganz klar, worum es da eigentlich geht und was es ist (Ein neues ARG? Nur Werbung für die BluRay der Season 5 (wird es wohl sein)? Echt lehrreiche Vorträge über Mythologie, Zeitreisen etc.?), aber ich hab mich da einfach mal eingetragen (in den Newsletter, mehr geht erst am 22. September, was übrigens nicht “irgendein Datum” ist).
Während ich immer noch mit meinem Rechner (bzw. dem Monitor) kämpfe und es hier auf DonsTag darum nicht ganz so viel gibt, lasse ich euch mal ein wenig Musik da, damit ihr euch nicht so alleine fühlt. Außerdem ist das eine solch tolle Gute-Laune-Musik, dass ich selber meinen Monitor-Kack ganz schnell vergesse.
Zuerst geb ich euch aber mal einen Einblick, wie leicht der Don eigentlich zu beeinflussen ist und verrate euch, was mich veranlasst hat, diese CD zu kaufen: “Lost” war nämlich Schuld. Genauer gesagt die Szene, in der Hurley den Van zum laufen brachte:
Wenn das mal nicht gute Laune ausstrahlt, was dann? Also schnell recherchiert, was das denn für ein Lied ist und schließlich “Shambala” von “Three Dog Night” gefunden:
Und zack, war die CD “35th Anniversary Hits Collection” von Three Dog Night auch schon bestellt. Vorher kurz mal über die restlichen Lieder quergehört und für akzeptabel befunden.
Als die CD dann da war, wurde aus dem “akzeptabel” ein “sehr gut”. Denn auf der Platte ist wirklich eine Menge gute Musik drauf, darunter einige Cover-Versionen, von denen ich eh ein Fan bin, vor allem, wenn sie eh schon gute Lieder in einer mindestens genauso guten, aber neuen Version beinhalten.
So z.B. “One” von Harry Nilsson, welches ich aber nur in der phantastischen Cover-Version von Aimee Mann kenne, welche ich mir übrigens auch aufgrund einer TV- bzw. Kino-Erfahrung gekauft habe, in dem Fall eben dem wunderschönen “Aimee Mann”-Soundtrack von “Magnolia”. Hier aber nun die Version von “Three Dog Night”:
Auch sehr schön: “Family Of Man”
Auf Amazon kann man in alle Lieder mal reinhören, aber ihr könnt auch einfach meinem Urteil vertrauen: Sehr hörenswert!
PS: Wenn man dann noch bedenkt, dass ich neben den beiden CDs auch noch Staffelboxen von Lost und die Magnolia-DVD hier rumstehen habe, frage ich mich echt, was genau die Musik- und Filmindustrie für Probleme hat…
Gehts nur mir so, oder ist Hurley neben Ben die beste Rolle in Lost? Hurley und Charly waren ein super Team, und seine Szenen mit Miles waren einfach göttlich.
Von der Rolle jetzt auf den Schauspieler dahinter zu schließen ist natürlich Unsinn, aber was man so an Bonusmaterialien und Interviews (hier empfehle ich mal dieses Interview von “The Transmission” mit Jorge und Daniel Dae Kim (Jin), sehr amüsant, zeitlich zwischen 2. und 3. Staffel) sieht und hört, scheint der von der Rolle gar nicht so weit weg zu sein und lustig und sympatisch zu sein.
Und das alles habe ich jetzt nur nochmal bestätigt bekommen, als ich letztens sein Blog entdeckt habe, dass sich natürlich ein wenig mit Lost beschäftigt (wer noch nicht mit Staffel 5 durch ist, sollte also besser nicht vorbeigucken), aber hauptsächlich privat ist (wohl auch, weil es da mal Ärger gab, weil er zu viel ausgeplaudert hat).
Kurz: Dieses Blog ist einfach köstlich und gehört komplett gelesen. Ich könnte hier jetzt jeden zweiten Beitrag gesondert verlinken, weil ich mich nicht entscheiden kann, aber ich hab mich dann doch mal auf jeden dritten beschränkt…
So war er zum Beispiel letztens in Deutschland auf Promo-Tour (natürlich in München (inkl. Neuschwanstein), damit das Ausland auch ja immer denkt, dass ganz Deutschland wie Bayern aussieht) und hat sich da über die Ausfahrt-Schilder amüsiert, todesmutig unbekannte Sachen von der nicht übersetzten Speisekarte bestellt, oder Feldversuche mit deutschem Sprudelwasser unternommen (erinnert mich ein wenig an Frau Bü in Barcelona).
Sehr cool ist auch, wie er die Entwicklung seines Autogrammes während einer großen Plakate-Signieraktion untersucht. Krönender Abschluss: “This one was just sloppy. Sorry to whoever gets this one. It’s not a signature, it’s a chromosome.”
Er scheint aber auch künstlerisch nicht untalentiert zu sein, denn dieses Foto ist tatsächlich das Beste, was man in einen Hand-Bilderrahmen packen kann.
Manchmal liegen aber auch nur verwirrte Leute in einem Baum im Garten rum, er bloggt über eine Cherimoya (siehe Roke) oder zeigt Fotos von der schicken “100. Lost-Folge”-Torte.
Aber wie gesagt, dass war jetzt nur jeder dritte Link, die zwei dazwischen sind auch nicht zu verachten, also gleich das komplette Blog lesen und in den Feedreader stecken…
Das sieht hier in den Kommentaren ja so aus, als stünde Redebedarf. Und da meine Meinung zum Finale eh länger wird, als ich es in einen Lost-Seriencheck packen würde, gibts das jetzt hier separat.
Damit niemand, der noch nicht so weit ist versehentlich gespoilert wird, stecke ich meinen Text auch in die Kommentare. Wer also das Finale von Staffel 5 noch nicht gesehen hat: Nicht weiterlesen, erst angucken (ruhig bei Staffel 1 anfangen, falls man noch gar nichts gesehen hat, es lohnt sich).
Gott sei Dank haben wir gleich im Anschloss die neue Lost Folge gesehen, die so dermaßen gut war, dass ich alles davor (z.B. Pitroipa oder diese verfickte Papierkugel) einfach vergessen habe.
Und ich denke auch einfach nicht weiter drüber nach. Ist ja eh immer das gleiche mit dem HSV. Immer…
PS: Wow, was ne Folge. Die hatte einfach alles. Beste der fünften Staffel würd ich sagen. Ob ich mir das Staffelfinale für den Tag aufheben soll, wo der HSV dann in der Bundesliga die Chamignonsleague-Teilnahme verspielt?
Erstmal zum “spoilerfrei”: Da ich Roke dazu gebracht habe, sich auch mal in die Welt von Lost zu stürzen (und ja, sie sind süchtig, gerade aber erst in Staffel 2), kennzeichne ich hier jetzt sicherheitshalber immer, was die beiden schon lesen dürfen und was nicht. Also auch in den Kommentaren bitte nix spoilern.
Und jetzt die ultimative Lost-Titelmelodie, wie sie wohl geklungen hätte, wenn Lost 10-20 Jahre früher im TV erschienen wäre:
Auf dem Bonusmaterial von Staffel 1 (Frau Bü und ich gehen ja gerade alle Staffeln nochmal durch, mittlerweile haben wir Staffel drei hinter uns gelassen) war auch eine Variante zu sehen, die Dominic Monaghan (Charlie) mit Jimmy Kimmel improvisiert hat:
Bei Kimmel gabs auch eine exklusive Vorschau zum Lost-Musical: