Comic-Collab #18 Alltag (inkl. Aufruf zum Lovestorm)

15. März 2013 um 07:00 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

So, es ist der 15. im Monat und somit wieder Zeit für die (?) Comic-Collab.

Das Thema ist diesmal “Alltag” und eigentlich hatte ich mir (schon vor zwei Monaten, als das Thema bekannt gegeben wurde) vorgenommen, hier was über das Problem vom “Tag” im “All” zu produzieren.
Denn was ist ein “Tag”? Das ist genau der Zeitraum, den die Erde braucht, sich einmal um die eigene Achse zu drehen. Ist man nun im All, gibt es keine Erde, die sich dreht.
Das bedeutet, dass man sich selber um die eigene Achse drehen muss, um einen Tag zu durchleben. Und wenn man sich geschickt dreht und dann einfach damit aufhört, kann man ein ausgiebig verlängertes Wochenende genießen:

Enden sollte das ganze dann mit dem traurigen Moment, in dem der Astronaut erkennt, dass er zwar die ganze Zeit Wochenende haben kann, es bis zu seinem nächsten Geburtstag (den man dann ja auch endlos anhalten könnte, um so dauerhaft Partys zu machen, allerdings ohne Luftballons) aber ein sehr weiter Weg ist. Denn dafür muss ja ein Jahr vergehen. Und das ist eben nicht über eine bestimmte Anzahl Tage definiert…

Analog zum letzten Comic hätte ich auch wieder ein YouTube-Video integriert, dieses hier, um genau zu sein. Einfach trotzdem anschauen, sehr faszinierend (und hier noch passende Fotos dazu).
Aber die Idee musste ich dann fallen lassen, da mein erster Comic-Collab-Beitrag im letzten Monat mich auf etwas anderes gebracht hat.
Und da ich keine Zeit mehr hatte, mir die ganzen neuen “How to draw really good”-Videos anzuschauen, die ich das letzte Mal vorgestellt hatte, hab ich mir diesmal professionelle Hilfe geholt. Mein Kopf kommt im folgenden Comic aus der Feder von niemand anderem, als Sohnvanone persönlich.. Allerdings ist nur der erste die Originalversion, in den folgenden beiden Versionen musste ich (ohne Zustimmung, aber ich hab auch nicht gefragt…) den Mund anpassen. Und nein, ich habe neuerdings keinen Kinnbart, ich glaube das ist nur ein zusätzliches Ohr, das er mir gemalt hat. Muss ich Frau Bü+ nochmal fragen, die war dabei, als das Werk entstand…

Aber jetzt los:

Grob gesagt geht es darum, mal wieder ein wenig Liebe in die Blogosphäre zu schütten. Dazu gab es ja mal die Aktion “Ein ♥ für Blogs”, wo jeder an einem definierten Tag seine Lieblingsblogs vorstellen konnte. Dadurch kamen dann endlos viele empfehlenswerte Blogs zusammen, die man erkunden konnte, wenn man die Muße dazu hatte. Waren aber halt auch endlos viele, wodurch bei dem einzelnen Blogger dann nur eine Mini-Portion der Liebe ankam.

Ich will das ganze umdrehen und nicht die Liebe unter allen aufteilen, sondern die Liebe von vielen gesammelt an ein bis zwei Personen geben, so dass die von der Liebe fast erdrückt werden und platzen.

Denn so ein Peak in der Statistik ist was ganz tolles, das hab ich ja jetzt schon ein paarmal erlebt auf diesem Blog (es gab übrigens mal Zeiten, da war die Höhe, die der Peak da oben hat, der Alltag auf diesem Blog…). Ich brauch das also gar nicht mehr. Aber irgendwo da draußen gibt es bestimmt irgendwen, der es verdient hätte, einmal beachtet zu werden. Aus welchen Gründen auch immer.

Daher ist der Plan (um endlich mal zum Punkt zu kommen) der Folgende:

Ich sammel hier eine Armee an Menschen (müssen nicht nur Blogger sein) zusammen, die bereit sind, etwas Liebe anzugeben. Gleichzeitig sammel ich Vorschläge, an wen die Liebe dann gehen soll (jemand, der irgend was ganz fantastisches macht, aber nicht beachtet wird. Oder irgendwer, der gerade eine bekackte Situation durchmacht und wieder aufgebaut werden muss. Oder was weiß ich. Darum frag ich ja euch).
Daraus suche ich dann (je nach Teilnehmerzahl) 1-3 Ziele aus und schreibe alle Teilnehmer dann per Rundmail an, wo ich diese Seiten vorstelle. Dazu gibt es einen Termin, der ein paar Tage hinter dieser Mail liegt (der genaue Termin wird aber vorher nicht verraten). Bis dahin haben alle Zeit, sich die Seite oder die Seiten anzuschauen und sich zu überlegen, ob man immer noch dabei ist und wie genau.
Zu dem festgelegten Termin rollt die Lawine dann los. Die Blogger veröffentlichen Blogbeiträge, auf der sie die Seite (ich schreibe “Seite”. Muss kein Blog sein, ich bin offen für alles) dann vorstellen und verlinken. Falls man bei der Zielseite kommentieren kann, wird dort fleißig kommentiert (Kommentare sind noch viel toller als hohe Besucherzahlen. Und damit meine ich jetzt nicht Kommentare wie “Tolle Seite”, sondern auch wirklich sinnvolle Kommentare. Ihr habt ja vorher extra Zeit, euch mit der Seite zu beschäftigen). Gibt es eine Facebook-Seite dazu, sollen sich da die Likes anhäufen. Gibt es nen Twitter-Account, sollen die Follower Schlange stehen.
Und das alles, ohne den Lovestorm zu erwähnen.

Ich hab da mal ein Formular vorbereitet, um die Daten zu sammeln (wer Google (ich hasse euch für das Abschalten des Google Readers!) die Daten nicht geben will, kann mir auch eine Mail an donstag [at] donvanone [punkt] de schicken, aber lieber wär mir das Formular, das macht weniger Arbeit. Ich lösch die Daten da auch nach der Aktion wieder, was auch immer Google dann genau macht…):

Und damit das ganze kein Love-Lüftchen wird, wärs natürlich klasse, wenn ihr die Aktion verbreiten würdet, damit möglichst viele Menschen mitmachen. Hier ist der Link direkt zum Formular, könnt ihr über diesen Code auch bei euch einbinden:

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Und jetzt bin ich mal gespannt, ob sich “die Blogosphäre” in der heutigen Zeit noch zu so was aufrappeln lässt…

Ach, und wo ich gerade die ganzen Comic-Blogger hier auf meiner Seite habe: Mag mir nicht wer ein Logo für den Lovestorm spendieren?

Hier dann (immer wieder aktualisiert) die Liste der anderen Comic-Collab-Teilnehmer:

Schlogger
MarvComics
Regenmonster
Wolkenkuckucksheim
isla volante
Spinken
Henning
Blogrovic (ebenfalls mit All-Tag)
Flausen
Kales Sofakinder
JO’STUFF
L.I.N.S.
Steffen
Doppelgänger
JuSt kritzeling (noch ein All-Tag)
Swimsuit competition
Fuggiano Comocs

PS: Ein Extra-Danke an Jojo für die indirekte Ideengebung und den Besucherpeak, den er vermutlich durch seinen Kommentar zu meinem Beitrag noch etwas höher hat werden lassen:

WTF zu Valentinstag

14. Februar 2009 um 18:10 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Ja, der Pfeil des Amor kann manchmal ganz schön schmerzen:

[via Bits&Pieces]

Unser erstes Mal

14. Dezember 2007 um 09:02 von Frau Bü | Kommentar abgeben | Trackback

Eigentlich war es ja abzusehen. So nach der Hochzeit musste ich damit ja einfach rechnen. Als es jetzt wirklich ernst wurde, habe ich getan, was ich in solch schwierigen Situationen immer mache – ich habe meine Kollegen gefragt. Ich habe ausschließlich männliche Kollegen, was die Sache einfacher machte, denn wer kennt sich mit Männerzeugs besser aus als eben Männer? Also habe ich sie gefragt, was ich machen und wie ich vorgehen soll. Welche Strategie wäre wohl die Beste? Die Vorlieben meiner Kollegen sind wirklich sehr unterschiedlich, die einen stehen mehr aufs Äußere und auf Sportlichkeit, andere auf „Flexibilität“ und Temperament und die Länge, ja die Länge wäre doch von Bedeutung!

Irritiert und verstört von zu vielen Details, die ich so nicht hören wollte, habe ich mich in ein Medium gestürzt, dass mir die notwendige Anonymität für meine Recherchen erlaubte. Ich habe das Internet befragt, habe Geschichten von Gleichgesinnten gelesen, habe mich beraten lassen und bin sogar einem Club beigetreten, der mir die Vorzüge und Nachteile der einzelnen Techniken und Praktiken näher brachte. Entscheiden konnte ich mich dennoch nicht. Also ließ ich mich ein paar Nächte lang auf erste zögerliche Annäherungen ein. Richtig geprickelt hat es nicht, oft hab ich nur noch rot gesehen, rückblickend oft gar nichts mehr!

Schließlich beendete nur eins meine Unsicherheit, ein offenes Gespräch, eine Einigung auf ein Modell, dass sich Frau und Mann vorstellen konnten, das auch dauerhaft funktionieren könnte. Eins das jedem genug Raum gibt, ohne Enge, dafür aber mit jahrelangen Verpflichtungen.

Nächste Woche Freitag wird es dann soweit sein. Wir werden es tun. Zum ersten Mal. Wir freuen uns schon drauf obwohl ein bisschen Angst schon mitschwingt, dass etwas schief gehen könnte. Das man sich verletzen könnte oder zerstört, was man lieb gewonnen hat. Aber wir sind zuversichtlich, dass es unsere Beziehung verbessern wird. Es wird uns gut tun. Und wenn wir dann zu dritt sind, werden wir viel mehr Spaß haben, beim Einkaufen, an Besuchen zu Hause, wenn unser kleiner im Mittelpunkt steht und an den wenigen ruhigen Momenten. Wir freuen uns auf unser neues Familienmitglied. Liebevoll nennen wir ihn schon jetzt „UNSEREN” VW Golf Plus!

Das Buch ohne Namen: Kapitel 2

21. Januar 2007 um 11:11 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

(Warum? Darum!)

Endlich hat das warten ein Ende, wir sitzen im Flugzeug. Ich habe mir einen Platz am Fenster ergattert. Es war zwar etwas schwer, sich gegen Sutsche und Effi durchzusetzen, aber ich habe es doch geschafft. Sabrina wollte nicht ans Fenster, die hat nämlich eine Maske an, die ihm der Sebastian eben aus Langeweile gebastelt hat. Leider hat er aber vergessen ihr Augen zu machen und so hätte sie sowieso nichts von dem guten Ausblick. Sie sieht aber sehr witzig aus mit ihrer Maske, gefertigt aus einer spontan von allen gekauften und schnell geleerten Mc Donalds-Pommes-Tüte.

Nunja, auf jeden Fall sitzen wir jetzt alle in 2 Reihen im Flieger, aber beinahe hätte auch das nicht geklappt. Denn als wir einchecken wollte mussten wir unsere Karte bei einem sehr kräftigen Mann vorzeigen, der etwas aussah wie eine Mischung aus Quasimodo, Karl Dall und Hebbäät Weigel. Riesige Warzen und Pickel zieren sein faltiges Gesicht, einige sind aufgeplatzt und Eiterspuren laufen sein Gesicht runter, treffen sich am Kinn und tropfen zu Boden, wo sich langsam eine kleine Pfütze bildete. Nun ja, Bastian und Simon hatten schon eingecheckt, da kam Effi an die Reihe. Als der Mann sie dann mit seiner sehr tiefen Stimme, die der des spazierenden Bären ähnelte, mit dem Wort „Karte!“ aufforderte, ihm ihre Karte zu zeigen, bekam Effi Panik und rannte auf Toilette und schloss sich ein. Es dauerte eine geschlagene viertel Stunde, bis sie dort wieder freiwillig rauskam, weitere 30 Minuten, bis sie es schaffte, am Toilettenspiegel vorbeizukommen. Um ein Haar hätten wir wegen ihr den Flieger verpasst, Gott sei dank ging aber noch einmal alles gut.

So sitze ich nun also neben meinem Bruder, daneben Sabrina. Vor uns sitzen Susanne (am Fenster), Bastian und Effi. Eigentlich sollte ich gar nicht neben meinem Bruder sitzen, sondern neben der Sabrina. Das wollte de Bastian aber nicht, da ist der doch immer noch etwas vorsichtig. Dabei braucht der doch gar keine Angst zu haben.

Vor einem Jahr hab ich mit der Sabrina Schluss gemacht, weil ich mich in eine andere verliebt hatte. Bis ich dann aber mal gemerkt hab, dass Sailor Moon kein echtes Mädchen ist und ich darum wahrscheinlich nie mit ihr zusammenkommen werde, war mein Bruder schon mit Sabrina zusammen. Naja, wenigstens blieb es in der Familie. Als Bastian dann klar wurde, dass ich mich innerlich von Sailor Moon verabschiedet habe, wurde er immer vorsichtiger und stellt sich so oft es ging zwischen mich und meine Ex. Dabei braucht er sich wirklich nicht zu sorgen, denn ich nimm doch meinem Bruder nichts weg. Ich war immer der liebe Bruder. Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, daß bei zweieiigen Zwillingen der Zweitgeborene immer der böse ist. Bei uns stimmt das auch. Bastian hat mir immer mein Spielzeug weggenommen, meine Lego-Bauten zerstört, mich mit Flips und anderem Kram beschmissen und und und. Ich hingegen war immer brav und habe ihn machen lassen. Genauso lasse ich ihn jetzt mit Sabrina machen. Es ist ja schließlich seine. Ich hab auch nie mit seiner blonden Gummiepuppe rumgemacht, die er hinter dem Kleiderschrank versteckt hat. Oder mit der dunkelhaarigen unter dem Bett. Ich hab nur mal in eins der Heftchen geguckt, die unter den langen Unterhosen liegen, aber nur ganz kurz. Und nur geguckt. Ich war da doch erst 9. Keine Ahnung, was der Basti mit denen gemacht hat.

Aber wo war ich stehen geblieben, ach ja, ich sitze also doch nicht neben Sabrina, sondern neben meinem Bruder. Na toll, als könne ich mir nichts besseres vorstellen, als 2 Stunden neben meinem Bruder nach Menorca zu fliegen. Ich weiß noch, wie wir einmal, so vor 8 bis 9 Jahren zur Oma gefahren sind. Die wohnte damals noch am Bodensee und wir sind 6 Stunden gefahren. Irgendwann ist der Bastian dann eingeschlafen und hat sich gegen meine Schulter gelehnt. Ich bin dann auch eingedöst. Als wir dann ankamen und uns unsere Mutter weckte, hatte ich einen großen Sabberfleck vom Bastian an meiner Schulter. Bah!
Trotz allem startet der Pilot jetzt, und wenn der Bastian mal müde wird wird er sich wahrscheinlich eher an die Sabrina lehnen als an mich. Hoffe ich zumindest.