AngemEssen ins Wochenende: “Feine Röllchen von Lachs und Heilbutt”

16. Januar 2011 um 15:36 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Gestern war Frau Bü mals fürs Essen zaubern zuständig. Und so gab es “Feine Röllchen von Lachs und Seezunge Heilbutt”, mal wieder (wie schon hier und hier) etwas aus dem Buch “Einfach beeindruckend”):

Und auch auf die Gefahr hin, dass ich mich in dieser Reihe wiederhole: Lecker, lecker, lecker!

AngemEssen ins neue Jahr: “Rotkohlknödel mit Enten-Pilz-Geschnetzeltem” und “Schoko-Knödel auf Gewürz-Orangen-Carpaccio”

04. Januar 2011 um 00:08 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

So, nachdem die hier angekündigte “kugelige” Fortsetzung gestern deswegen ausfallen musste, hab ich mich heute mal wieder in die Küche gestellt.
Da der Magen immer noch nicht in Topform ist, haben wir die Vorspeise weggelassen.

Also gleich zum Hauptgang:

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Und was soll das sein? Offenbart sich erst, wenn man das “Überraschungsei” aufschneidet:

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Und siehe da, es ist ein “Rotkohlknödel mit Enten-Pilz-Geschnetzeltem”.
Sehr lecker (auch, wenn wir die benötigten alkoholischen Zutaten sehr frei mit unserer Hausbar umgesetzt haben), sehr ausgefallen anzusehen (und dabei wirklich leicht zu machen) und sicher nochmal auf dem Tisch, wenn Gäste da sind…

Danach gings dann passend weiter:

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Auch hier lohnt sich ein Blick ins Innere der Kugel:

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Da hätten wir dann “Schoko-Knödel auf Gewürz-Orangen-Carpaccio” (beide Rezepte wieder aus dem Buch “Einfach beeindruckend”).
Die Gewürz-Orangen (Gewürz = Vanille, Kardamom, Chili, Anis, Zimt) sind unglaublich lecker, der Schokoknödel aber deutlich fummeliger herzustellen als der rotkohlige. Aber vermutlich hätte ich die Schokolade nur mal kurz in den Gefrierschrank stellen sollen, damit sie noch etwas fester wird. So rund, wie im Buch wird sie aber wohl trotzdem nie werden. Dafür sehen meine Semmelbrösel dann aber auch nicht wie Sägespäne aus…

Lecker, lecker, lecker.

AngemEssen ins neue Jahr: “Geräuchertes Schweinefilet auf Bohnenpüree”, “Carprese-Türmchen mit Crostini-Chips” und “Apfel-Trifle mit Zimtbiskuit und Sauerrahm-Mousse”

02. Januar 2011 um 00:22 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Der 1. Januar war bisher immer ein Feiertag, den ich meist schlafend verbracht habe und so nicht wirklich als “Feiertag” gewürdigt habe, sondern als “Erholungstag vom Feiertag” missbraucht habe.
Nicht nett, eigentlich. Dabei sollte man doch viel mehr das neue Jahr feiern, statt das Alte. Denn mit dem Neuen sollte man es sich ja nicht verscherzen…

Wie auch immer. Mit Sohn ist ein “Schlaftag” nicht mehr drin und so haben wir heute auch mal das neue Jahr gefeiert.
Und da es die letzten Tage und Wochen (dazu demnächst mehr) ja nicht genug zu Essen gab, haben wir uns für heute und morgen dann mal in diesem und diesem Buch nach insgesamt 6 schicken Gängen umgeschaut.

Heute gab es dann als Hauptgang das wirklich richtig leckere “Geräuchertes Schweinefilet auf Bohnenpüree”, wobei das Bohnenpüree tatsächlich das Highlight war.

neujahr_hauptgang

Auf dem Bild ebenfalls zu erkennen sind übrigens selbstgemachte Kartoffelchips. Dies ist dann auch schon das einzige Rezept aus “Stilvoll anrichten”, dem Geschwisterbuch meines momentanen Lieblingsrezeptbuches.

Vorspeise (leider optisch nicht ganz so schick wie auf dem Cover, dafür trotzdem lecker: “Carprese-Türmchen mit Crostini-Chips”) und Nachspeise (“Apfel-Trifle mit Zimtbiskuit und Sauerrahm-Mousse”, dazu noch Bonbon-Chips. Optisch ebenfalls hinter dem Original, geschmacklich sehr lecker, aber eher sommerlich, wird in der warmen Jahreszeit bestimmt nochmal auf den Tisch kommen) kamen dann aus “Einfach beeindruckend” (wobei ich nun festgestellt habe, dass das “einfach” nicht mit “schnell und einfach” gleichzusetzen ist…) :

vorspeise_hauptgang

Morgen gehts weiter, dann ziemlich “kugelig”…

Unbedingte Kochbuchempfehlung: Tartelettes – Kleine Kuchen pikant & süß

03. Oktober 2010 um 23:18 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

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Mit Kochbüchern ist das ja so eine Sache: Irgendwie stehen da unzählige im Regal rum, in 4-5 von denen guckt man (und mit “man” meine ich im folgenden mich, ich schließe aber gerne von mir auf andere) auch wirklich ab und zu von rein und aus denen hat man dann auch mal 2-3 Rezepte ausprobiert.
Wenn man ein Rezept braucht, ist es eh viel leichter, schnell im Internet nachzugucken, da werden einem die Zutatenmengen dann auch noch direkt für die richtige Personenanzahl umgerechnet und man kann sich schnell das Rezept aussuchen, zu dem man auch die passenden Zutaten hat und wo es ein schickes Bild gibt (ja, ich brauche ein Bild beim Rezept, sonst kann ich das nicht kochen).

Wozu also Kochbücher?

Noch größer ist meine Skepsis dann bei Büchern, die nur mit einem Haushaltsgerät kombiniert verkauft werden (Backform, Nudelholz, Plätzchenausstecher und was weiß ich noch alles). Da frag ich mich immer: Sind die Rezepte so schlecht, dass man da noch ein Gimmick dabei legen muss, damit das Buch überhaupt verkauft wird. Reine “Geschenk-Bücher”, oder nicht? Wer kauft sich sowas selbst? Meist sind die ja auch schön eingeschweißt (wegen des Gimmicks), so dass man nicht mal einen Blick reinwerfen kann, was die Skepsis dann nur noch größer werden lässt.

Und so komme ich nun zu einer unbedingten Kochbuch-Kaufempfehlung. Ein Kochbuch, mit Gimmick. Ein Geschenk-Buch (Frau Dr. Bü hats geschenkt bekommen). Ein wirklich fantastisches Buch: Tartelettes – Kleine Kuchen pikant & süß

tarteletttes-buch

Das Gimmick ist klar: 4 Backformen (mit rausnehmbarem Boden, was ein echter Segen ist, denn so kriegt man wirklich jedes Tartelette unbeschadet aus der Form). Insgesamt gibt es 34 Rezepte (Gemüsetartelettes, Tartelettes mit Fisch & Fleisch und süße Tarteletets), von denen wir inzwischen schon 5 ausprobiert haben (und es werden sicher noch einige folgen, vermutlich sogar solche, die nicht bebildert sind…). Und 4 von den 5 waren unglaublich lecker, das eine war “nur” lecker.

Unglaublich unglaublich lecker sind z.B. die “Avocado-Tartelletes mit Chorizo Garnelen” (alle Fotos zeigen unsere Ergebnisse, im Buch sehen die natürlich noch einen Ticken besser aus).

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Ehrlich: Allein wegen diese Rezept lohnt sich der Kauf des Buches. Ein Traum! Gabs bei und daher auch nicht nur einmal…
(Und ja, von denen habe ich euch hier schon vorgeschwärmt, aber da ich gestern wieder so von dem Buch überzeugt wurde, muss ich das einfach nochmal gesammelt loswerden)

Anderes Tartelette aus der “pikant”-Richtung: Die “Spargel-Blätterteig-Tartelettes mit Ziegenkäse”

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(das waren die, die “nur” lecker waren. War aber auch gemein, dass die im direkter Konkurrenz zu dem Garnelen-Tartelettes standen, da zieht jeder den Kürzeren…)

Gestern (und heute, da mir das Internet ja nicht die Menge für 2 Personen ausrechnen kann und ich darum immer gleich 4 Tartelettes machen “muss”) gabs dann “Maracuja-Créme-brûlé-Tartelettes” (da kriegt man ja nen Krampf in den Fingern), die mir zwar die erschreckend hohen Preise für Maracujas aufgezeigt haben, aber davon jeden Cent wert waren. Mjam mjam mjam!

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Und dann gabs bei uns auch noch vor Längerem (Frau Dr. Bü berichtete) diese beiden Vertreter der süßen Sorte:

tarte

Da hätten wir links die “warmen Schokoladentartelettes mit Macadamianüssen” und rechts “Kirschtartelettes mit Baiserhaube”. Beide lecker, links aber leckererer.

Und wie man hier schon sieht: Die Vielfalt ist sehr groß, allein hier haben wir schon die verschiedensten Teigarten (Mürbeteig (die Grundlage der meisten Rezepte), Blätterteig und Tortilla-Chips), womit das volle Spektrum aber noch nicht abgedeckt ist. Und apropos “abgedeckt”: “Pies” (also “Pasteten”, aber wie klingt das denn…) gibt es auch in dem Buch, z.B. “Steak-Pies mit Brunnenkressesalat”. Muss ich unbedingt auch noch probieren…

So, zum Abschluss noch die Anmerkung: Nein, ich wurde für diesen Beitrag nicht bezahlt, ich bin tatsächlich so begeistert von dem Buch. Aber ja: Wenn ihr das Buch über meinen Link kauft (was ich euch nur empfehlen kann), krieg ich da eine kleine Provision ab.
Aber das ist nicht so wichtig. Viel wichtiger ist, was auf den Tisch kommt. Und das ist LECKER!!!

PS: Dieses war der erste Streich. Unser zweitbestes Kochbuch stell ich euch dann demnächst auch noch vor. Aufmerksame DonsTag-Leser dürften es aber auch schon kennen, hab ich letztens erst in einem Klammersatz empfohlen, verdient aber auch eine größere Plattform.

Oh du schöne Elternzeit

29. Juni 2010 um 23:53 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Über 7 Wochen bin ich nun also Vater und ziemlich genau diese Zeit (den Klinikaufenthalt am Anfang muss man natürlich abziehen) habe ich auch mit Frau Dr. Bü und Sohnvanone nun daheim verbracht. Eltermzeit (für mich) und Mutterschutz (für Frau Dr. Bü) sei Dank.
Zeit, ein kleines Résumé zu ziehen.

Und zur Feier des Tages, auch erstmal einen kleines Häppchen Sohnvanone, quasi sein Highlight, dass gleich von allen als erstes bestaunt wird: Seine schon seit Geburt vorhandene Mähne, hier im donvanone-Style:

sohnvanone_frisur

Aber nun nur Elternzeit und gleich der Kernaussage: Wer auch immer die Chance hat, die Elternzeit zu nutzen, sollte das unbedingt tun!! Die letzten 7 Wochen im trauter Dreisamkeit waren mit die schönsten Wochen in meinem Leben.
Nicht nur, weil da auf einmal auf wundersame Art und Weise ein neuer Mensch in unserem Leben ist, sondern weil diese drei Wochen auch nochmal noch enger zusammengeschweißt haben. Gemeinsam diese neue Aufgabe zu meistern, gemeinsam den neuen Lebensrhythmus zu lernen und sich gemeinsam voll uns ganz dem Kleinen hingeben zu können, ist etwas, das mit Geld nicht aufzuwiegen ist.
Und da man dank des Elterngeldes diese unglaubliche Zeit vom Staat auch noch finanziert bekommt (grob 2/3 des bisherigen Netto-Gehaltes), sollte das für die meisten auch finanzierbar sein. Dann gibt es halt mal in nächster Zeit keinen Urlaub, der kommt eh nicht an das ran, was sonst in dieser Zeit verpassen würde.

Und überhaupt: Die letzten 7 Wochen haben sich eh wie ein sehr langer, sehr schöner Urlaub angefühlt. Ich glaube nicht, dass ich mit Frau Dr. Bü vorher (in so einem kurzen Zeitraum) je so oft Essen war und so viel spazieren gegangen bin.
Das mit dem “Essen gehen” hat dann auch noch so halb was mit einem Gutscheinheft zu tun, dass Frau Dr. Bü von meinen Eltern geschenkt bekommen hat. Irgendwie dachten wir, dass wir da mit Kind wohl nicht mehr so viel einlösen könnten. Wie sehr wir uns doch getäuscht hatten…

Aber auch die eigene Küche blieb nicht ungenutzt. Da wir ja immer zu zweit waren (“wir sind einer mehr als er”) und uns die ganzen Arbeiten schön geteilt haben, hatte der andere auch immer mal wieder Zeit, um irgendwas zu machen. Zum Beispiel lecker Essen.
Und das Highlight kam da dann wieder aus einem Geschenk meiner Eltern zustande, nämlich dem Buch Tartelettes – Kleine Kuchen pikant & süß, aus dem auch schon diese Leckereien hier stammten.

Diesmal sollten es aber keine süßen Tartelettes sein, sondern (da zu einem Brunch) deftige.

spargel_tartelette_und_gedeckter_tisch

Waren die Spargel-Tartelettes (siehe oben) noch “lecker, aber nichts Besonderess”, so vermochten die “Avocado-Tartelletes mit Chorizo Garnelen” (mit einem Boden aus Tacco-Chips) mehr als zu überzeugen. Ein echter Traum:

avocadotartelettes

Müssen unbedingt noch einmal gemacht werden. Und noch viel mehr aus dem Buch, da sieht echt ein Tartelette leckerer aus als das Andere. Absolute Empfehlung!

Und da das Wetter ja stellenweise auch mitzuspielen wusste, gab es auch ein paar erfrischendere Sachen. Zum Beispiel Spaghetti mit Zitronen-Sahne-Sauce und Scampis, oder (und jetzt kommts… wieder unglaublich lecker!) Rosmarin-Zitronen-Sorbet (wir haben noch noch zwei Eiweiß reingeschlagen, übrigens ohne Eismaschine, unsere war kaputt, haben jetzt aber wieder eine neue gekauft, um eine neue Ladung dieser süchtigmachenden Geschmackskombi zu produzieren).

Apropos Geschmackkombi. Aufgrund dieses Blogeintrages von Jorge Garcia (Hurley aus Lost) hab ich dann auch mal einen Fluffernutter-Milchshake (Marshmallowcreme und Erdnussbutter, zwei Sachen, die wir eigentlich immer im Haus haben) nach diesem Rezept ausprobiert. Kann sich trinken lassen ;-)

Und um nochmal kurz zu den Spaziergängen zurückzukommen: Mit so einem Kinderwagen und dem ziellosen Umherziehen, auf der Suche nach immer neuen Wegen, entdeckt man seine Stadt noch einmal komplett neu. Ich hab jetzt schon so viele Ecken von Ulm (und Umgebung) gesehen, die ich zuvor noch gar nicht kannte, dass da bald nicht mehr viel kommen kann…
Meist wird das dann gleich mit einem Einkauf oder eben einem der auswärtigen Essen (egal ob Eis, Kaffee oder richtige Mahlzeit) kombiniert.

Hier mal eine Auswahl verschiedener Spaziergänge:

spaziergaenge1

Oben gibts lecker Grillzeug (und mehr) zu kaufen, da drunter wohnen wir, ganz unten gibts die Pampers und links unten gabs nen Geocache…

Aber auch die entferntere Umgebung wird erkundet. Bad Urach war z.B. sehr nett, leider hatte ich da keinen Fotoapparat dabei, sonst hätte ich hier sicher ein paar schöne Bilder präsentieren können…

Naja, diese Woche haben wir dann also noch zu dritt, ab dann muss ich schauen, wie ich mit Sohnvanone alleine klarkomme, Frau Dr. Bü kümmert sich dann um die Haushaltskasse. Mal gespannt, ob ich dann in zwei Monaten immer noch so von der Elternzeit schwärme, bisher glaube ich aber fest dran. Sohnvanone gibt sich auch alle Mühe, das ganze so angenehm wir nur möglich zu gestalten.

So, jetzt muss ich aber schnell ins Bett, hab schließlich heute Nachtschicht und morgen steht schon wieder Auswärts-Frühstücken auf dem Programm…

Tatata-Tarte!

03. März 2010 um 09:02 von Frau Bü | Kommentar abgeben | Trackback

Ich wusste gar nicht, dass promovieren wie Weihnachten ist. Die ganze Familie kommt zusammen, es wird über Tage hinweg lecker geschmaust und es gibt sooo viele Geschenke! Vor inzwischen schon 10 Tagen wurde dann ein Geschenk endlich eingeweiht. Es handelt sich um 4 Tartelets-Förmchen, antihaftbeschichtet und mit herausnehmbaren Boden. Praktischerweise lag den Förmchen auch direkt ein Büchlein mit leckeren Rezepten bei. Dabei gab es sowohl die Kategorie herzhaft, wie auch süß. Ich hab mich zunächst mal auf süß konzentriert und zumindest optisch sind mir die Tartes geglückt.

tarte

Bei den Schoko-Tartes ist mir allerdings die Schokolade beim schmelzen zu heiß geworden, so dass hier eine zweite Versuchsreihe ansteht. Unter der leckeren Baisehaube (die im Kühlschrank auch hübsche Goldtröpfchen gezogen hat) verstecken sich übrigens Kirschen. Hier fand ich den Teig allerdings irgendwie zu unsüß. Mag auch an der anderen Mehlzusammensetzung gelegen haben, dass mir der Teig sehr trocken vorkam. Inzwischen hab ich auch verstanden, dass Tartelettes nicht das gleiche sind wie Tortelets, auch wenn Tortelets der eingedeutsche Begriff für Tarteletts ist. Der Unterschied liegt im Teig. Hab mich schon gewundert, warum in dem Buch ausschließlich Mürbeteige vorkommen und keine Biskuitteige…. Apropo Mürbeteige. Ich hasse die Zubereitung von Mürbeteigen. Das ist immer ein gekrümels und wenn ich nicht getrickst hätte (ich hab noch etwas Eigelb mehr verwendet) dann wäre da nie im Leben eine Masse herausgekommen, die man in eine Form pressen kann. Was aber nie und nimmer ging bei den Rezepten war das Ausrollen des Teiges. Natürlich kann man Staub und Krümel noch mit einem Wellholz bearbeiten, aber so wie auf den Bildern im Backbuch, dass da ein zwarter Teig herauskommt, den man dann über die Form legen kann und sogar Ränder abschneiden kann (nicht abbrechen), sah das bei mir nie aus. Was mache ich denn falsch? Mürbeteig ist ja eigentlich lecker, aber die Bearbeitungsweise des Teigs schreckt mich immer ab. Dabei will ich doch unbedingt noch die herzhaften Rezepte ausprobieren….

Unliveblogging vom Hochzeitstag

05. Oktober 2009 um 08:00 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

zeichnungen_hochzeit

Vor einem Jahr hab ich euch hier ja hautnah an den Feierlichkeiten zu unserem ersten Hochzeitstag teilhaben lassen.
Heute jährt sich dieses Ereignis nun zum zweiten Mal und da heute Montag ist und wir ja beide fleißig arbeiten müssen, ist da nix mit “Alle Hochzeitsgänge nachkochen” und sonstigen “Traditionen”.
Aber wir sind da nicht so genau und haben das ganze einfach gestern mal vorgefeiert, schließlich war auszuschließen, dass das ganze noch durch eine Scheidung hätte nicht gemacht werden können, so schnell geht das ja gar nicht.

Wie auch im letzten Jahr ging es mit der Vorspeise von unserem Hochzeitsessen los. Auf das Carpaccio musste Feiertagsbedingt (muss ja frisch sein) verzichtet, dafür wurde ein neues Kartoffelplätzchen-Rezept ausprobiert, welches das letztjährige deutlich hinter sich gelassen hat und somit im nächsten Jahr wieder dabei sein darf.

vorspeise

Nur die Ente war diesmal irgendwie nicht so der Bringer (das nächste mal wieder vom Metzger), das hat (wie auch immer ich das angestellt habe) nur nach Kassler geschmeckt. Sehr merkwürdig…
Die Zettelkiste sind wir heute nicht mehr durchgegangen (eigentlich hatten wir mal geplant, das Hochzeitsvideo anzugucken, aber daraus wurde auch nichts, vielleicht ja heute…), aber ich hab gerade nochmal über die “nochmal gesondert anzuschauenden” Zettel geschaut und denen die oben abgebildeten Skizzen entnommen. So haben unsere Gäste also die Hochzeit gesehen…

Die Reihenfolge vom letzten Jahr haben wir diesmal auch etwas variiert, so dass vor dem Teil 2 (diesmal kein Bild, sah aber ähnlich aus, nur das die Sektgläser ohne Ständer auskommen mussten, was dann auch die Kerze eliminierte) diesmal die Torte kam:

torte

Dann (auch das ist Tradition) gabs mal wieder ein HSV-Spiel, zu dem fleißig Hemden gebügelt wurde (das Bügeleisen kam dann tatsächlich zu Weihnachten, so dass auch hier ein Fortschritt zu vermelden ist). Und wie auch im letzten Jahr gewann der HSV auswärts im Osten Deutschlands. Nur die Tore waren heute deutlich abstruser, da bin ich mal auf nächstes Jahr gespannt…
Frau Bü hat diesmal übrigens keinen Kleiderschrank aufräumen müssen, dafür stand die Doktorarbeit auf dem Plan, die immer näher Richtung Ende geht. Mal gespannt, was sie dann im nächsten Jahr für eine Ablenkung gefunden hat.

Danach dann der Hauptgang. Im letzten Jahr war es der Schinken im Kräutermantel, dieses Jahr zur Abwechslung (den Schinken hatten wir mit der Ente ja eh schon) dann den Burgundertopf. Wieder mit Rosmarinkartöffelchen, das nächste Mal machen wir den aber besser mit Spätzle…

hauptgang

Und anders als im letzten Jahr, war dann gestern auch noch Platz für eine Nachspeise, die mit “weißer Mousse au Chocolat” sehr sehr lecker, aber dann doch wirklich sehr stopfend war. Puh…

In diesem Sinne: Alles gute zum Hochzeitstag, Frau Bü!

Kochduell Nr.2

18. Januar 2009 um 20:05 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Etliche Monate nach der ersten Ausgabe in der neuen Küche, gab es gestern den zweiten Anlauf zu unserem “Kochduell” mit den Nachbarn. Die Regeln gibt es im eben verlinkten Beitrag zum nachlesen, hier nur nochmal die Kurzfassung:

  • Die Teams “Vorspeise” und “Hauptgericht” werden unter Ro Ke, Frau Bü und mir ausgelost
  • Dann zieht jedes Team aus einem Säckchen ein abstraktes Themengebiet
  • Team Vorspeise darf nun 10 Euro, Team Hauptgericht 20 Euro ausgeben. Dazu sind 30 Minuten Zeit
  • Alles, was sich in unserer Küche an Zutaten schon befindet, darf “kostenlos” mitgenutzt werden.
  • Und so kam es, dass ich mal wieder für die Vorspeise zuständig war, diesmal mit Ke. Unser Thema war “kernig”. Ro und Frau Bü durften die Aufgabe meistern, ein Hauptgericht zum Thema “Kraut & Rüben” zu zaubern.

    Und das waren unsere (gekauften) Zutaten:

    kopchduell2_zutaten
    Links: Vorspeise, rechts: Hauptgericht

    Mit ca. 8 Euro für die Vorspeise und 14 Euro für das Hauptgericht blieben wir auch beide gut im Rahmen (ok, unser Vorspeisen-Einkauf wäre eigentlich bis zur Grenze kalkuliert gewesen, aber an der Kasse fiel uns dann auf, dass wir beide Speckwürfel eingekauft hatten und uns eine Packung eigentlich auch reichen würde. Also durfte das Hauptgericht-Team das zahlen…

    kochduell2

    Unsere Vorpeise mit dem Namen “Des Puffers Kern” bestand dann aus einem Kartoffelpuffer, der mit Speckwürfeln, Sonnenblumen- sowie Pinienkernen, Sesamkörnern und mit Honig ummantelten Erdnüssen bespickt war. Darauf ein Feldsalat mit Sprossenmix, auch den eben genannten Kernen, etwas Paprika, einer Feige (mit Honig-Erdnuss als Kern) und Vollkernkornstangen. Das ganze noch etwas mit Essig und Öl verfeinert und den Teller mit reduziertem Balsamico-Essig und Sesam optisch abgerundet:

    dpk_ergebnis

    Der Grund, warum ich das so ausführlich beschreibe ist übrigens schlicht und einfach, dass ich (nicht nur ich, die anderen auch) das ganze so unglaublich lecker fand, dass das auf jeden Fall nochmal nachgekocht werden muss.
    Da haben wir uns irgendwie selbst übertroffen.

    Als Nachspeise gab es dann “Kraut & Rüben”: Puten-Rouladen mit Pesto-Frischkäsefüllung, gekochte Möhren mit Balsamico-Essig-Zucker-Gemüsebrühe-Sauce und einem Gemüsemix:

    kr_ergebnis

    Hier fasse ich mich nicht nur darum kürzer, weil es mir nicht so super geschmeckt hat, sondern weil ich eben auch nicht in dem Team war und daher kaum was von der Zubereitung und den Zutaten mitbekommen habe. Dürfen Ro oder Frau Bü aber gerne in den Kommentaren erweitern…

    Freu mich schon aufs nächste Mal.

    Liveblogging vom Hochzeitstag (I)

    05. Oktober 2008 um 13:41 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

    Frau Bü zu Tisch

    So, die Wohnung ist geputzt und gerade gabs auch schon lecker Mittagessen. Darf ich vorstellen: Kartoffelplätzchen mit Sauerrahm, Roastbeefcarpaccio (an Himbeeressig), gebratene Entenbrust mit Orangensauce und Anti-Pasti

    Mittagessen

    Hochzeitgästen dürfte das bekannt vorkommen, das war nämlich ein Teil unserer Vorspeise (nur diesmal selbst gemacht). Wer die Karte zufällig eingesteckt hat, der kann auch erahnen, was uns heute noch bevorstehen könnte…

    Kiste aufmachen

    Aus der “Eindrücke von der Hochzeit”-Kiste haben wir auch schon ein paar Zettel gelesen (@Jochen: Nein, wenn wir diesen Zettel lesen wohnst du nicht mehr bei den Eltern) und auch schon eine Flasche von dem lecker lecker Wein aus Südafrika getrunken. Hui, war der lecker. Und hui, merken wir den schon…

    Barcelona – Tag 2

    12. Juni 2008 um 20:44 von Frau Bü | Kommentar abgeben | Trackback

    Nach der ersten Nacht in Barcelona, erleuchtet von einem übergroßen SONY Schriftzug auf dem Dach eines benachbarten Hotels, erwacht ein neuer schöner Tag. Zunächst wollte ich mich auf eine kleine Joggingrunde durch die Stadt begeben, allerdings war die Zeit ein bisschen knapp und meine Angst mich zu verlaufen und nicht rechtzeitig geduscht zu meinem Vortrag zu kommen zu groß. Gerade aber das Duschen sollte noch zu einem Problem werden. Es hat wirklich eeeeeewig gedauert, bis warmes Wasser kam. Ich hatte schon fast all meine Hoffnungen aufgegeben, als es endlich lauwarm (und später brühend heiß) aus der Leitung sprudelte…
    Naja, irgendwann war ich dann doch sauber und begutachtete zuerst einmal das Frühstücksbüfett. Was mir ein bisschen spanisch vorkam (*hihi*) waren die kleinen Spießchen beim Obst. Die Antwort auf meine imaginäre Frage stand ganz plötzlich braun, glänzend, blubbernd vor mir: ein Schokoladenbrunnen!! Kein Wunder, dass die sich erlauben können die Fitness-Studio Preise so hoch zu machen (10€ am Tag!).
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    Doch nun zum wichtigsten: der Workshop, mein Vortrag! Noch während der erste Teilnehmer sein Thema vorgestellt hat kamen mir Demmys Worte wieder in den Sinn. So hat er mir doch folgendes mit auf den Weg gegeben: „Das schöne an den Konferenzen ist, dass man lernt sich selbst besser einzuschätzen, weil die meisten Vorträge einfach nur schlecht sind.“ Gut so krass würde ich mein Resümee jetzt nach dem Workshop nicht formulieren aber aus der Rolle des Zuhörers fällt einem doch schon das ein oder andere auf. Z.B. wurde ein Vortrag komplett von den Folien abgelesen und ein anderer Vortrag, so könnte ich schwören, wurde auf Italienisch gehalten. Aber das weit größere Problem war, dass die Themen für mich inhaltlich nicht interessant waren. Nachdem ich einen ganzen Workshop alleine ausfüllen durfte (nur ein Beitrag für den TCoB Workshop, zählt das eigentlich wirklich????) und der Rest der Zeit von den anderen Workshops gefüllt wurde waren die anderen Vorträge doch ein bisschen zu fachfremd für mich. Ich schätze dieses Urteil wird noch über so manche Vorträge in den nächsten Tagen ergehen.

    Kleine Notiz zum Mittagessen: LECKER!!! Spinat mit Trockenfrüchten!! Warum ist mir das bisher nicht eingefallen?

    Nach dem diese erste Hürde nun genommen ist traf ich mich mit einer Kollegin im Hotel um ein par Casas unsicher zu machen, die ein Künstler namens Gaudi entworfen und gebaut hat. Leider war der Eintrittspreis im ersten Haus mit 16.50€ sehr hoch und wir entschieden uns nicht hinein zugehen. Dafür besuchten wir dann ein zweites Haus des Künstlers, das wir als gerade noch erschwinglich fanden (9.50€) aber ich fand das nicht so spannend. Das erste wäre sicher netter gewesen.. aber als armer (Hot)dok (*ich muss immernoch grinsen*).
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    Danach sind wir dann quer durch die Stadt zurück zu unseren Hotels spaziert und nach einer erneuten Trennung, habe ich mich erneut auf die Nahrungsuche begeben und dabei erstmalig unter den streikenden Lastwagenfahrern gelitten. Wasser (vorallem keine Ahnung 1 und 2) waren überall aus! Also bin ich mit Fanta und keine Ahnung 3 gefrustet zu meiner Lieblingsbäckerei gegangen und tada! Meine Lieblingsbäckerei hatte (neben meinem Abendessen) sogar noch keine Ahnung 1 und 2 vorrätig! Nachdem ich allerdings schon einen stolzen Getränkevorrat von 6 Litern, korrigiere 5 Litern hatte, habe ich dummerweise nur eine Flasche gekauft. Naja, ist ja nur ein paar Gehminuten vom Hotel entfernt. Ich hol mir einfach Nachschub. (den hab ich mir essens technisch sehr früh geholt, aber ich muss ja nicht alle meine Kalorienrationen auf die Nase binden ;)

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    Jetzt wird noch ein bisschen entspannt bei DVD und ein paar Leckereien…. und morgen sehen wir dann weiter… ich muss unbedingt meinen zweiten Vortrag noch “rund” bekommen und in unter 16 Minuten (nämlich exakt 15) schaffen…. aber bis Samstag ist es ja noch so lange hin ;)

    *ich freu mich*