(erinnert mich an einen unserer USA-Urlaube, wo die ganze Straße voll von fliegenden Heuschrecken oder so war. Fuhr man durch, sprang es auf beiden Seiten lustig vom Auto weg. Ebenso spannend anzusehen…)
Mir ist gerade nicht wirklich langweilig, das letztens angekündigte Projekt macht Fortschritte und Gott sei Dank scheint die Idee genügend Alphabloggern zu gefallen, so dass die Aktion wohl Montag oder Dienstag starten kann. Bis dahin hab ich daran aber noch einiges zu basteln.
Was macht man aber, wenn man zum Beispiel während der Arbeit ständig kleinere Pausen hat, in denen man auf das Fertigcompilieren seines Codes warten muss? Ein nicht namentlich genannter Arbeitskollege von mir (hey, mein Diplomarbeitsbetreuer hat von diesem Blog Wind bekommen, ich muss mich jetzt benehmen…) vertreibt sich diese Zeit zum Beispiel mit Allgemeinwissensauffrischungen, oder kleinen YouTube-Videos, wo meistens irgendwas kaputt geht. Ob er dieses Video auch schon gesehen hat?
Aber irgendwann wird das bestimmt auch langweilig und so müssen neue Ideen her. Also: Was macht ihr so, um kleiner Pausen zu überbrücken? Ich hab mir da gerade auch mal ein paar Gedanken zu gemacht und kam zu folgenden Punkten:
Schon etwas älter sehr alt, aber in einem Gespräch mit ihm ging es mal um etwas ähnliches und jetzt ist mir das wieder eingefallen, sollte ihm eigentlich gefallen: not pr0n. Ein gigantisches Rätsel in schönen kleinen Häppchen, mit dem man sich gut und gerne 2-3 Monate beschäftigen kann. Es geht immer nur darum, die URL zum nächsten Rätsel rauszubekommen, dabei sind alle Regeln (außer der Komplettlösung) ausdrücklich erlaubt. Da heißt es dann mal Quelltext angucken, Sounddateien oder Bilder bearbeiten und seine Computer- (bzw. Internet)kenntnisse gezielt einsetzen. Man sollte damit definitiv nicht anfangen, wenn man die nächsten Wochen etwas vorhat, denn dieses Spiel fesselt ungemein! (Und nicht gleich abschrecken lassen, wenn es viel zu leicht anfängt, der Schwierigkeitsgrad nimmt rasant zu, genießt den Anfang)
Zwiebelfisch nebenher lesen kann nie schaden und ist denke ich sinnvoller, als die griechischen Götter zu lernen…
Und jetzt ihr: Was könnte man noch so nebenher machen?
und wo wir gerade bei Arbeitskollegen sind: Constantin schreibt gerade auch bei Daimler Diplomarbeit und freut sich irre über neue Freunde übers studivz. Frauen sollten sich aber nur bedingt melden, das könnte gefährlich werden… (Link übrigens von einer Arbeitskollegin, hier kommt bald die ganze Abteilung zu Wort)
Passend dazu auch noch ein YouTube-Video (allerdings nicht zum nebenher angucken, denn da braucht man Sound für…)
PS: Einen Arbeitskollegen hab ich noch vergessen, aber da der ja immer Segelurlaub macht kann das schomal passieren. Aber auch für den hab ich was.
PPS: Das große “ausgefallene Armbanduhren”-Special um mich bei meinem Betreuer einzuschleimen kommt demnächst auch noch. Soviel Zeit muss ein ;-)
Ganz einfach: Im Sommer ist immer sehr wenig los, da alle Leute Sommerurlaub machen (auch die Politiker). Die Journalisten dürfen aber keinen Urlaub machen, weil die ganzen Leute, die jetzt faul daheim rumsitzen nicht wissen, was sie mit ihrer Zeit anfangen sollen und darum Zeitung lesen wollen.
Jetzt haben die Journalisten das Problem, dass eben nichts passiert und darum entweder irgendwas erfinden müssen, oder aber kleiner, meist total belanglose und uninteressante Sachen so dermaßen strecke müssen, dass sie damit locker eine Woche lang die Titelseiten füllen können. (mehr dazu auf wikipedia)
Dieses Jahr wäre der Braunbär ein solches Thema, also muss man sich etwas anders suchen. Wie wäre es zum Beispiel mit der überaus interessanten Geschichte, dass ein Blogger bekannt gibt, dass ein bekanntes Internet-TV-Format bald auf eine andere Plattform wechseln würde. Und dann tritt genau dies auch später ein. Das wäre doch der Hammer, oder? Damit könnte man locker ein paar Tage rumkriegen. Und jetzt passt mal genau auf, liebe Journalisten: Genau das ist passiert: wirres.net hat geschrieben, dass Toni Mahoni bald auf focus.de zu sehen sein wird und wie sich jetzt herausstellte, hatte er damit auch recht. Klasse, oder? Und jetzt los: Die Konkurrenz schläft nicht…
So, wollte nur kurz Bescheid geben, dass ich das Wochenende überlebt habe. Leider bin ich gerade kaum motiviert, hier was gescheites zu schreiben. Wenn man schonmal (ganz) daheim ist, hat man doch andere Sachen im Kopf. Darum vergnügt ihr euch bis Mittwoch einfach irgendwie anders. Heute solltet ihr zum Beispiel eine 1.Mai-Wanderung unternehmen und morgen könnt ihr ja mit eurem Handy spielen. Also wirklich mit dem Handy, so ganz wirklich. Wie? Na mit dieser weiteren klasse Designstudie von plusminus: Die Handytasten sind verschiebbar, wie man es von diesen Kinderspielen kennt, wo man so Kästchen verschieben muss, damit das Bild erkennbar wird. Kacke, wie soll man das erklären, warum hat das keinen richtigen Namen? Das wäre dann am Besten auch eine weitere Aufgabe für euch: Recherchiert den Namen dieses Spielprinzipes oder erfindet einen. Das Ergebnis bitte in die Kommentare.
Kurzkritik: Interessante Dokumentation über Künstliche Intelligenz, die vor allem durch die sympathische Art des ehemaligen MIT-Professorn Joseph Weizenbaum getragen wird, der den ganzen Entwicklungen sehr kritisch gegenüber steht.
Und das in meinen Augen vollkommen zu Recht. Relativ oft hab ich mir im Laufe der 90 Minuten die Frage gestellt: "Und warum genau sollte man das wollen?"
Ich hatte (auch aufgrund des Untertitels "Von Computern und anderen Menschen") eher ein breiteres Spektrum erwartet als nur die KI und musste dann bald Erfahrungen aus meinem Studium wiederholen: KI ist zwar ein Thema, für das ich mich gerne interessieren würde, aber dann wird mir doch relativ schnell langweilig. Im Studium hab ich zweimal versucht (bei verschiedenen Dozenten) die KI-Vorlesung durchzuhalten, hab es aber nie über 3 Wochen geschafft.
Und auch der Film verlor im hinteren Teil einen Teil meiner Aufmerksamkeit...