Gestern, Heute, Morgen

27. Januar 2008 um 01:10 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Gestern:
Gestern war ich mit Frau Bü und einigen Ihrer Kollegen unterwegs. Das ganze nennt sich “Statteiltrinken” und geht so: Man sucht sich einen Stadtteil aus und besucht dort so viele Kneipen wie möglich. In jeder Kneipe muss jeder ein kleines Bier trinken (ich musste da am Anfang mal kurz gegen die Auflagen verstoßen, da mir nicht sonderlich gut war, konnte dann aber bald wieder voll einsteigen), auf einem Fragebogen die Kneipe anhand diverser Kriterien (Tempo, Geschmack (des Biers), Aussehen (des Personals), Atmosphäre etc.) bewerten und dann auch gleich weiterziehen zur nächsten Kneipe. Sollte dem Anführer das Lokal gar nicht zusagen, so verkündet er dies an Anfang und das Bier muss ex getrunken werden. Eine Kneipe auslassen geht mal gar nicht!
Nachdem die Truppe im letzten Jahr schon die Innenstadt abgehakt hat, ging es gestern nach  Söflingen. Außer dem Schatten (das ist das Restaurant, wo es die Riesenschnitzel gibt), kannte ich da noch nichts und war auch nicht sonderlich optimistisch, da auf was gescheites zu stoßen. Und so waren dann auch ein paar “Kneipen” dabei, die exakt so waren, wie ich mir das da vorgestellt hatte. Dittsche-live sozusagen.
Eindeutiger Sieger und große Überraschung war das  Söflinger Weinstadl, dass an dem Tag eigentlich eine geschlossene Gesellschaft hatte. Wir haben uns an dem “geschlossen”-Schild aber nicht sonderlich gestört (hey, da waren Leute drin, wie kann das also geschlossen sein) und haben dann tatsächlich auch noch einen Platz in einem Weinfass bekommen.

Im Weinfass

Vom Chef haben wir dann erfahren (ja, der hatte da gerade eine Weinprobe, hat es sich aber nicht nehmen lassen, auf nen Plausch bei uns vorbei zu kommen), dass er die Fässer (und das gesamte Stadl, wenn ich mich recht erinnere) alle in Handarbeit angefertigt hat. Echt klasse gemacht und sehr sympatisches Personal. Das Bier war dann zwar meiner Meinung nach das schlechteste am ganzen Abend, aber in nem Weinstadl sollte man ja auch eigentlich kein Bier trinken…

Sonstige Kuriositäten am Abend:

  • In eine Kneipe kamen wir genau rechtzeitig zum Bingo-Spiel. Das Publikum sah entsprechend aus. Sehr gruselig…
  • Ich wurde mal wieder dran erinnert, warum ich so ungerne in Diskotheken gehe: “Darf ich mal deinen Ausweis sehen???”
  • In einer Kneipe gab es im Nebenraum einen Billardtisch, den wir natürlich (entgegen der “Nur ein Bier und dann schnell weiter”-Regel nutzen wollten. Da konnten uns auch die merkwürdigen “Rocker” nicht aufhalten, die im Gang zu eben diesem Raum saßen, den Arm wie eine Grenzschranke hielten und nur ein “Grenze!” verlauten ließen. Während wir dort also spielten (wohoo, ratet mal, wer gewonnen hat…), hat ein Kollege Bü mit denen die Formalitäten ausgehandelt, was uns wohl allen das Leben gerettet hat. Vielen Dank dafür!
  • Und dann war da noch diese leicht zerkratzte Motorhaube:
    leicht zerkratzte Motorhaube
  • Heute:
    Erstmal gemütlich ausgeschlafen (das Bier muss ja verarbeitet werden) und dann das übliche Samstags-Programm: Zeug für die neue Wohnung kaufen. Und jetzt können wir Bodenbeläge, 2 Lampen, total praktische Aufbewahrungskisten (Ja, Kerstin: Kisten!!!) und nen größeres Meerschweinchengehege von der To-Do-Liste streichen. Fehlt also nicht mehr so viel. By the way: Hat jemand Erfahrungen mit ner Hoover-Waschmaschine (wie der HNL 6146) oder nem Siemens-Trockner (wie dem WT44 E100) gemacht? Da stehen nämlich noch Entscheidungen an…
    Abend gab es dann zur (Vor-)Feier der rossigen Schungelkönigswahl lecker Champignons mit Spinat-Champignon-Schafskäse-Sonnenblumenkern-Füllung. Gibts bei uns normalerweise immer mit selbst gepflückten Berennnesseln statt Spinat, aber da haben wir heute mal eine Ausnahme gemacht.

    gefüllte Champignons

    Morgen:
    Morgen werden die ersten Umzugskartons gepackt (hui, es geht jetzt so richtig los…) und Abends gibts dann zur Belohnung nen Videoabend mit RoKe. Bin noch nicht sicher, ob es nur “Hot Fuzz”, oder auch “Shaun of th dead” gibt, irgendwie hab ich von denen noch keine Antwort erhalten. Könnte aber auch daran liegen, dass mein Mailfach irgendwie in den letzten Tagen/Wochen etwas rumzickt, also einfach nochmal melden…

    So gehts ja auch nicht…

    24. Januar 2007 um 22:59 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

    Hm, irgendwie kann ich den letzten Artikel jetzt doch nicht so alleine stehen lassen, denn eigentlich ist DonsTag ja nicht dafür bekannt Miese Stimmung zu verbreiten. Also bin ich schnell mal meine “2blog”-Liste durchgegangen und präsentiere euch hier ein paar merkwürdige Sachen. Manche sind ganz nett, auf andere trifft die Überschrift dann wieder gut zu.

    Fangen wir mit dem  USB-Schlüsselanhänger an. Die Idee mag zwar ganz nett und originell sein, die Ausführung auch relativ elegant (Apple-Style eben), aber durchdacht ist es nicht wirklich, oder? Wo kommt denn der Deckel hin, der üblicherweise auf den USB-Stick gehört? Und so lange das Schlüsselbrett nicht über W-LAN mit dem Computer verbunden ist, braucht man da gar nicht drüber reden. Das ist verschenktes Potential. Der zweite Link führt uns dagegen zu einem Tellerdesign, der ganz klar einen praktischen Hintergrund hat. Denn wer kennt das nicht: Man ist auf einer Party (die sich sicher größtenteils in der Küche abspielen wird, man kennt das ja) und hat sich ordentlich mit Essen eingedeckt. Und da es ja was zu feiern gibt, hat man eben noch ein Sektglas in der Hand. Jetzt steht man da also rum, in der einen Hand den Teller, in der anderen Hand das Glas und bräuchte noch eine dritte Hand, um das Essen vom Teller in den Mund zu befördern, gesprächsfördernde Gesten zu machen oder den andern Gästen an den Hintern zu fassen. Bisher ein Ding der Unmöglichkeit, dank  diesem Teller mit integriertem Glashalter kein Problem mehr. Aber wie bitte soll da eine Bierflasche reinpassen?

    Teller

    Und wo wir gerade bei den Partys sind, kommen wir mal zu einem andern Problem, welches auf Studentenparty tendenziell häufiger auftritt. Das Besteck reicht nicht aus. Und da man ja nicht alles mit den Fingern essen kann (mir fällt gerade allerdings kein passendes Beispiel ein), könnte man ja zu  diesen merkwürdigen Dingern greifen, die auch gleich die Frage lösen, wozu dieses komische Gemüse im Kühlschrank eigentlich gut ist. Essen will das ja eh keiner, oder?
    Aber braucht man für Chips, Erdnüsse und Co eigentlich Besteck? Ne, braucht man nicht. Da braucht man nur eine Schüssel für. Und wenn am 4. Februar wieder der Superbowl steigt (die letzten Jahre hab ich ihn ja immer gesehen, mal schauen, wie mir die Diplomarbeit da die Zeit zu lässt), wird man um  diese passenden Schüsseln wohl nicht drumrum kommen. Danach dürfen sie aber ruhig wieder für ein Jahr im Keller verschwinden…

    Und da ich ja ein Held der Überleitungen bin, mache ich auch gleich mit dem Keller weiter. Denn das ist meistens der einzige Raum im Haus, in dem die Beleuchtung nur aus einer simplen Glühbirne besteht. Und so kann ich jetzt geschickt zu  dieser genialen Birne überleiten, die einigen aufwändigen und teuren Lampen die Show stiehlt. Ob die hier auch teuer ist weiß ich nicht, da ich mit der Preisangabe  im Shop nichts anfangen kann…

    lamplamp

    Und wer trotz so einer kuscheligen Beleuchtung nichts mit sich und seinem Partner anfangen kann, der sollte  hier mal klicken. Ich finds irgendwie… merkwürdig…