St.James Infirmary - Dusty 45s via aurgasm.us
Jazzy…
St.James Infirmary - Dusty 45s via aurgasm.us
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‘Ljósið’ Ólafur Arnalds - ‘Found Songs’
via aurgasm.us


Mal ein wenig Schwangerschaftscontent: Der Bauch der Frau Dr. Bü


Kurz nach unserem Wien-Urlaub bin ich auf Flickr über ein Space-Invader-Bild aus Wien gestoßen, über das ich dann auch erfahren habe, dass das wohl eine weltweite Aktion ist und allein in Wien über 50 von den Teilen quer durch die Stadt verteilt sind. Hier gibts 176 Fotos aus Wien, weltweit sind es über 13.500 Bilder. Da war ich schon etwas traurig, das erst danach gelesen zu haben, hätte so ein Teil doch gerne mal in echt gesehen.
Und jetzt geh ich gerade die Fotos vom vierten Tag durch und zack: Hab ich doch glatt einen fotografiert (hat wohl den Namen WN_24). Ich hatte es beim fotografieren irgendwie nur auf die Fisch-Ente abgesehen und den Space-Invader gar nicht erkannt, hat in dieser invertierten umrahmten Form eher was von einem Hundekopf oder so…
Hier gibts das Bild in groß.
So, nach kurzer Pause gehts nun mit dem Wien-Urlaub weiter. Zunächst wie immer unsere Tour:
Wien - Tag 3 auf einer größeren Karte anzeigen
Los ging es in der Hofburg, bei der wir eigentlich die “Morgenarbeit” (also das Training) der spanischen Hofreitschule anschauen wollten. Das “öffentlich” hatten wir irgendwie als “kostenlos” interpretiert, dem war aber nicht so, was wir erst bemerkten, als wie in der immer länger werdenden Schlange fast ganz vorne standen und 12 Euro für Dehnübungen war uns dann doch zu viel.
Also gleich weiter ins Sissi-Museum in der Hofburg. Dazu muss man anmerken, dass ich mich nicht erinnern kann, jemals einen Sissi-Film gesehen zu haben, was ich bisher auch nie bereut hatte. Aber die Führung (lohnt sich auf jeden Fall) war dann so nett (ich war übrigens der einzige Mann in der Gruppe, mal vom Führer abgesehen), dass ich das jetzt doch mal nachholen will. Allein, um die Kulissen wiederzuerkennen, ist ja schon was anderes, wenn Filme an Orten spielen, wo man schon war (deswegen will ich auch noch “Der Dritte Mann” sehen, obwohl wir uns die Kanalbesichtigung gespart haben, vielleicht ja das nächste Mal…).
Nach dem Sissi-Museum ging es dann noch in die Silberkammer (war halt im Preis mit drin), durch die wir dann am Ende nur noch zielstrebig zum Ausgang gespurtet sind, da Silberteller, Besteck und Porzellangeschirr jetzt nicht wirklich so lange einen Spannungsbogen aufrecht erhalten kann (ok, bei mir war schon nach der zweiten Gabel Schluss…).
Zeit also, sich den großen Hofburgkomplex mal von Außen anzusehen:

Weiter ging es dann mit der Tour “Das Herz der Kaiserstadt” aus unserem Reiseführer (zu der natürlich die Hofburg schon gehörte) und so ging es für uns dann in einige Kirchen:

Da hätten wir oben links die Michaelerkirche, daneben die Dreifaltigkeitssäule. Dann links (und rechts dieser schmale Platzhalter) die Peterskirche und auf den beiden unteren Bildern in der rechten Spalte die Augustinerkirche mit einer Gesamtansicht des Grabmals, das ich euch hier ja schon gezeigt hatte.
In der Augustinerkirche gibt es übrigens die Herzgruft, in der die herzen der Habsburger liegen. Die haben wir aber nicht besucht, wir haben uns mit den eingelegten Gedärmen in der Gruft unter dem Stephansdom zufrieden gegeben (dazu an einem anderen Tag mehr). Auch die Kapuzinergruft, in der dann die restlichen Teile liegen, haben wir nur bis zum Kassenhäuschen gesehen. Eine Gruft reicht…
Weiter ging es dann durch den Burggarten (bei dem wir dann doch mal eine Bank nutzten, um unseren Füßen eine Erholung zu geben) zum Naschmarkt, von dem wir dann aber ziemlich enttäuscht waren.
Vielfalt wurde uns versprochen, aber irgendwie hatte jeder Stand das gleiche: Wasabi-Nüsse und Trockenobst. Ok, das haben wir dann auch gleich beides gekauft (aber nicht bei einem der aggressiven Stände, die die penetranten Straßenverkäufer in Sri Lanka oder Ägypten erinnerten), aber irgendwie hatten wir da deutlich mehr erwartet.
Nunja, weiter ging es zur Karlskirche, die am vorherigen Tag ja dummerweise zu war, als wir davor standen. Nun war sie offen und nach einem nicht direkt günstigen Eintritt erwartete uns folgender Anblick des Decken-Fresko:

Unser etwas älterer Reiseführer sagte dazu:
Während der Restaurierungsarbeiten (voraussichtliches Ende 2006) bringt ein Lift Besucher bis zu den Fresken in die Kuppel
Wikipedia meint zu dem “2006″:
Derzeit (bis etwa 2010) sind die Fresken in der Kuppel der Karlskirche über einen Panoramaaufzug zugänglich, der Besucher gut 32 Meter über Bodenniveau hebt; von dort aus ist auch der Zugang zur Laterne möglich.
Nun gut. Zum Einen ist es natürlich schade, dass man die Fresken nun nicht mit einem Blick sehen kann, sondern immer was im Weg ist, zum Anderen hat man natürlich selten die Gelegenheit, so ein Kunstwerk mal direkt aus der Nähe zu betrachten. Ok, das kommt jetzt nicht wirklich gegen die Höhenangst der Frau Bü an, die es auf der Plattform auch wegen der dort angebrachten Warnschilder nicht lange aushielt.
Aber auch mir wurde es auf dem letzten Abschnitt hoch in die Laterne etwas mulmig. Das Schild am Aufgang sagte etwas von “nicht mehr als 10 Personen gleichzeitig”, was aber von unten nicht wirklich abzählbar war. Die dort genannte Aufsichtsperson war auch nicht vorhanden, so dass man es halt einfach drauf ankommen lassen musste. Wohliger wurde mir dann auch nicht wirklich, als mir eine Gruppe von fülligeren Frauen entgegen kam, die das Gerüst doch ganz schön in Bewegung brachten. Naja, also schnell Fotos geschossen (die Aussicht über Wien von ganz oben ist übrigens aufgrund der Gitterfenster nicht wirklich berauschend, da hab ich deutlich besseres gesehen. Hab darum auch nur ein Bild von den Geldhaufen gemacht, die ganz oben auf den Fenstersimsem liegen) und dann nix wie runter auf den sicheren Boden.
Aber als Fazit fand ich es dann doch mal was besonderes, vor allem dieser Taube gang ganz oben (die mich in der Peterskriche schon faszinierte, oben bei den Bildern sieht man sie da auch ganz klein) mal so richtig Nahe zu kommen. Wer also vor 2006 2012 noch nach Wien kommt und mit Höhenangst kein Problem hat, sollte sich das mal angucken.

Enttäuscht vom Nachmarkt, verärgert über den viel zu kleinen und viel zu teuren Topfen-Strudel direkt daneben und verängstigt von der Höhe, musste Frau Bü jetzt erstmal aufgebaut werden. Und wie könnte man das besser machen, als mit einem Besuch der Geschäfte in den Ringstraßen-Galerien? Schließlich musste ja eh eine neue Handtasche her.
Die war dann auch bald zur großen Freude gefunden, nur leider nur noch in braun (statt schwarz) auf Lager. Naja, egal, braun tuts auch, dann muss halt irgendwann nochmal eine schwarze gekauft werden, Handtaschen kann man ja nie genug haben. Nach abgewickeltem Kauf, sollte es dann wieder raus aus den Gallerien gehen, doch als wir am Schaufenster eben “unseres” Ladens vorbeikamen, fiel Frau Bü dann gleich eine Schaufensterpuppe ins Auge, die “ihre” Handatsche trug. In schwarz! Also schnell wieder rein in den Laden und nett gefragt, ob die Puppe nicht auch ohne die Handtasche glücklich ist. Nach kurzer Bedenkzeit wurde dem dann zugestimmt und wir konnten die Taschen tauschen. Doch hui, beim Blick auf den Kassenzettel der braunen Tasche guckte die Verkäuferin ungläubig und fragte, ob wir die heute gekauft hätten. Ja, hatten wir, vor wenigen Minuten, ein Stock höher. Ja huch, da ist wohl was falsch gelaufen, denn eigentlich hätte es da 20% drauf geben sollen.
Und so kam es dann, dass wir wieder aus dem Laden gingen, diesmal aber mit der Handtasche in der richtigen Farbe und mehr Geld im Geldbeutel. Und schon war Frau Bü kuriert.
Da konnte ihr auch die “Mozart-Mafia” nichts mehr antun: Überall lauerten Männer in Mozart-Kostümen, die einem Tickets für eine Musik-Veranstaltung aufdrücken wollten. Schon etwas nervig…

Nach einem sehr leckeren türkischen Abendesssen direkt neben unserem Hotel wartete ich dann noch die “blaue Stunde” ab, um mich mit der Kamera mal der Votivkirche (auch direkt beim Hotel) anzunehmen. Von da sah ich dann in der Ferne eine andere schön beleuchtete “Kirche”, die sich aus der Nähe dann (die blaue Stunde war mittlerweile schon vorbei, ohne gescheites Stativ (hatte nur ein Miniteil dabei, gelegentlich musste dann mein Schuh aushelfen) dauerte das alles doch etwas länger) als Rathaus entpuppte. Trotzdem schön…

(Das “Hotel Regina” war übrigens nicht unser Hotel (zu dem dann am letzten Tag mehr), war einfach nur nett beleuchtet)
Mehr Bilder in hoher Auflösung wie immer im zugehörigen Flickr-Set.
So, weiter gehts mit Tag 2 des Wien-Urlaubes, hier zunächst die Tour mit wichtigen Etappen als Bildern:
Wien - Tag 2 auf einer größeren Karte anzeigen
Los ging es in der Wiener Staatsoper, die nur an diesem Tag bei der “10 Uhr”-Führung auch einen Gang auf die Bühne versprach. Und diese Führung kann ich nur jedem empfehlen, das sah da nicht nur alles äußert riesig und prunkvoll aus, es gab auch noch etliche unglaubliche Informationen. Z.B., dass dort wegen der täglich wechselnden Vorstellungen und der Proben für Stücke weiter vorausliegender Tage zweimal am Tag die Kulisse komplett ab- und aufgebaut wird, wobei die in schöne kleine Teile zerlegt werden muss, da sie nicht in der Oper, sondern 3km entfernt gelagert werden muss. Oder aber, dass die Oper im Jahr so viel Strom wie eine 30.000-Einwohner-Stadt verbraucht und daher 2 eigene Kraftwerke hat.
Aber allein für den imposanten Eindruck, den der Zuschauerraum bietet, hat sich das schon gelohnt. Ok, das hätte man auch billiger haben können, denn täglich werden da Stehplatzkarten für 3 Euro verkauft. Dabei muss man dann aber nicht nur während der mehrstündigen Oper Stehvermögen beweisen, sondern auch davor beim mehrstündigen Anstehen an der Kasse. Das war dann irgendwie nichts für uns, aber irgendwann kommen wir sicher mit einer Sitzplatzkarte wieder…

Jeder Sitz hat übrigens (sieht man unten rechts) ein kleines Display, auf dem man sich den gerade gesungenen Text in verschiedenen Sprachen anzeigen lassen kann.
Weiter ging es dann mit einem kurzen Abstecher zum Nachmarkt, um zu prüfen, ob der am Feiertag wohl zu hat (hatte er) und dann zur Karlskirche, die zu der Zeit aber auch zu hatte. Das Wien-Museum hatte dann immerhin offen, hat uns aber nicht interessiert.
Also direkt weiter zum Stadtpark, in dem man dann endlich auch mal den Fluss sieht, der der Stadt Wien den Namen gegeben hat:

Von da ging es dann ausnahmsweise mit der U-Bahn weiter, was aber nicht verhindern konnte, dass dieser Tag mit fast 20km Laufweg der längste Marsch des Urlaubs wurde. Neben schmerzenden Füßen kamen da dann immer mehr auch Rückenschmerzen dazu. Man wird alt..
Naja, mit der U-Bahn ging es dann auf jeden Fall zur alten Donau, wo sich der gesamte obere Strandbereich (über 1km) als abgesperrtes Strandbad herausstellte, so dass wir da außer einen grünen Hecke nicht wirklich viel zu sehen bekamen. Ich kann daher Nachahmern nur empfehlen, durch den Donaupark zum Donauturm zu gehen, da wird dem Auge (wir wir dann von oben vorm Turm aus sehen konnten) mehr geboten.
Das Café am Fuße des Turmes kann ich übrigens nur empfehlen, das ist preislich tatsächlich in Ordnung und die Torten waren sehr sehr lecker (ich glaub die besten des Urlaubs, Frau Bü sieht es aber nur auf Platz 2). Hier hab ich dann auch in einer herumliegenden Zeitung von der UEFA-CUp-FInal-Niederlage von Bremen erfahren. Da läuft es sich dich gleich viel beschwingter weiter…
Vom Turm aus planten wir dann auch die weitere Route, kurz hinter dem Turm ging es über die Brücke auf die Donauinsel, die eine gigantische Grünanlage mit Strand auf beiden Seiten darstellt und (wie auch schon das Strandbad und sicher auch die in der Nähe gelegene Schwimmbad-Insel “Gänsehäufel“) von Menschen rege befüllt war (Feiertag und gutes Wetter, klar).

Von da dann die Skyline der UNO-City bewundern und über die Reichsbrücke weiter zum Prater, wo wir und die Fahrt auf dem Riesenrad natürlich nicht haben nehmen lassen, von den restlichen Achterbahnen und so hielten wir uns aber fern, es musste ja weitergehen.

Hinter dem kleinen “Volksprater” liegt der große “eigentliche” Prater, der sich wieder als riesige Grünfläche mit unendlich vielen Menschen (meist leicht bekleidet und auf Handtüchern liegend) herausstellte. An mangelnden Naherholungsgebieten kann sich ein Wiener ganz sicher nicht beklagen, das ist echt mehr als vorbildlich. Untermalt wurde das ganze dann noch von rhythmischen Samba-Trommelern. Sehr schön.
Aber dann irgendwann auch wieder vorbei und schwups, standen wir auch schon vor dem Hundertwasserhaus. Gegenüber in der “Hundertwasser Village” konnte man dann auch eine Toilette im Hundertwasser-Stil bewundern, was jetzt aber nicht der Riesenbrüller ist. Da lohnt sich das KunstHausWien dann mehr, welches auch im Hundertwasser-Stil gehalten ist und eben auch seine Bilder ausstellt. Sehr schick, auch wenn der Typ mit in dem dort gezeigten Video doch irgendwie sehr strange vorkam…

So, in der “restliche Bilder”-Collage gibts dann jetzt auch noch ein paar Bilder von der Karlskirche, mehr dazu aber an einem anderen Tag, als die dann auch mal offen hatte als wir da waren. Außerdem ein Blick in das Schaufenster der Hofzuckerbäckerei Demel und das vom Seifenladen Lush, der sicher auch was für Ke wäre…

Abens gab es im Hinterholz (sehr netter Biergarten) dann nochmal ein kulinarisches Highlight. Und damit meine ich nicht mein Wiener Schnitzel (musste einmal im Urlaub ja sein), sondern Frau Büs “Alt Wiener Tafelspitz” mit Cremespinat, Rösti und Apfelkren. Für alle Nicht-Bayern und Nicht-Österreicher: “Kren” ist Meerrettich. Und Apfelkren dann eben Apfelkompott mit Meerrettich (Hier gibts Rezepte). Die Kimbo klingt irgendwie gewagt, aber geschmacklich war es echt perfekt, eine sehr empfehlenswerte Kombination, wird von uns sicher noch nachgekocht. Lecker, lecker, lecker

Mehr Bilder in hoher Auflösung wie immer im zugehörigen Flickr-Set.
(Dazu mal kurz meine Strategie: Die Fotos auf der Google-Karte sind mehr ortsbeschreibende Fotos, also “da waren wir”, die Fotos hier im Blog sind dann dazu da, das im Text beschriebene zu bebildern und auf Flickr gibts dann nur die “schönsten” Bilder, also nicht die typischen Urlaubsschnappschüsse, sondern besonderere Aufnahmen. Es kann also Fotos geben, die nur in einem der drei Orte zu finden sind, es gint aber auch Überschneidungen)
Da mir keine gescheite Überschrift eingefallen ist, hab ich die einfach bei nomnomnom mitgeklaut. Passt aber auch sehr gut hierzu:
SCINTILLATION from Xavier Chassaing on Vimeo.
Eigentlich wollte ich bei den Pop-Up-Büchern noch diesen Pinguin erwähnen, habs aber total vergessen:
Ist von den gleichen Machern, die auch dieses phänomenale Zahnrad-Herz gemacht haben:
Gibts übrigens auch als Würfel, noch mehr (vor allem viele weitere Figunen wie den Pinguin in deren YouTube-Kanal)
Vorwort (ganz am Ende erst geschrieben): Huch, ist da lang geworden. Huiuiuiuiuiui.. Davon dürft ihr euch aber nicht abschrecken lassen. Und auch nicht davon, dass in dem Artikel soviele Amazon-Partnerlinks stecken, wie ich sonst in einem Jahr nicht einbaue. Denn hier ist für jeden was dabei. Für Bastler, für Eltern, für Star-Wars-Fans, Computer-Nerds, für das Kind in dir und auch sonst für jeden. Versprochen! (Ach huch: Für den Designfreund ja auch, da muss ich schnell noch was ganz hinten anfügen…)(Und für den, der im Internet immer nur nach dem Einen sucht, nach dem ja angeblich alle suchen…)
Irgendwie hab ich das Gefühl, dass Popup-Bücher wieder voll im Kommen sind. Als wir damals mit Roke im Boesner waren, haben die sich (nach langer Beratung) ein saucooles Dinosaurier-Pop-Up-Buch gekauft (nach längerer Diskussion mit Beteiligung Unbeteiligter), welches deutlich das gesprengt hat (besonders der T-Rex hatte es mir angetan), was ich bisher immer mir solchen Büchern in Verbindung gebracht habe (nämlich hauptsächlich dieses “an einer Lasche ziehen”). Nein, hier poppt wirklich alles von alleine aus dem Buch und das an allen möglichen Stellen, jede Seite hat nochmal 3-5 weitere Miniseiten zum aufklappen, die ihrerseits auch noch mehr beinhalten können. Und dann alles auch noch vollgestopft mit Informationen über die Saurier, die man da gerade sieht.
Da ich aber glaube, dass ich meine Leser nicht mit Dinosauriern überzeugen kann, gehe ich mal schnell weiter zum Star-Wars-Popup-Buch vom gleichen Autoren. Auch hier das gleiche Prinzip, insgesamt sind es wohl 37 verschiedene Aufklappdinger. Und die gehen nicht einfach irgendwie auf, sondern de Autor (selber Star-Wars-Fan) hat sich dabei auch noch was gedacht. Das merkt man vor allem bei der Maske von Darth Vader, die nicht nur einfach aufoppt, sondern so aufpoppt, dass man vorher noch einen Blick in die Maske werfen kann und dort Anakin (oder was noch von ihm übrig ist) erkennen kann. Aber das soll er euch in diesem Making-Of einfach selber zeigen:
Sehr cool find ich auch Han Solo, der erst im Buch normal steht und dann beim weiteren Aufklappen in Karbonit eintaucht. Das gibts nicht in dem obigen Video, aber in diesem Speeddurchblättern, wo man auch nochmal das tatsächlich leuchtende Lichtschwert bewundern kann:
Aber nicht nur im Boesner stolper ich über Pop-Up-Bücher, nein, auch im TV (Pushing Dayisies…) und auf meinen Streiftouren durch die Blogosphäre. Von irgendwo (kann den Link nicht mehr finden) bin ich da auf dieses Interview mit dem oben schon vorgestellten Autoren (wird wohl mal Zeit seinen Namen zu nennen: Er heißt Matthew Reinhart), in dem er in einem zusätzlichen Video sein neuestes Buch “Encyclopedia Mythologica: Fairies and Magical Creatures” über Fabelwesen vorstellt und dabei seine Arbeit ein wenig beschreibt und auch auf ältere Bücher eingeht (den Wirbelsturm aus dem Zauberer von Oz-Buch find ich auch ganz toll). Hier auch das Video noch:
Inside the Pop-Up Studio from paul b on Vimeo.
Und dann dachte ich mir so, dass es sowas zu meiner Kindheit ja nicht gegeben hat und wollte fast schon mein Schmollgesicht aufsetzen, da bin ich (während ich auf YouTube alle möglichen Videos zu dem Thema durchzappte) auf ein Pop-Up-Buch gestoßen, dass wir (mein Vater? Mein Bruder?) früher auch hatten und mich bestimmt zu dem Informatiker gemacht hat, der ich heute bin: “Inside The Personal Computer” (gibt es tatsächlich noch (gebraucht) bei Amazon für schlappe 5 Euro zu kaufen, da muss eigentlich jeder Geek zuschlagen):
Was in dem Video nicht rüberkommt und mir damals fast am meisten Spaß gemacht hat: Wenn man beim Nadeldrucker an dem Teil zieht, bewegt sich nicht nur der Druckkopf, sondern er macht auch das typisch knatternde Geräusch…
So, ich hab eigentlich schon fast genug Videos eingebunden, oder? Schade eigentlich, denn ich bin immer noch so begeistert, dass ich mich von den ganzen Filmchen nicht trennen will. Zum Beispiel dem vom Peter-Pan-Buch, oder Alice im Wunderland (der Spielkartenbogen am Ende ist am Besten, der tiefe Fall durch die vielen Bücher kommt hier aber besser rüber). Ihr seht, es gibt da schon eine ganz schöne Themen-Vielfalt, am Besten einfach mal bei Amazon nach Matthew Reinhart suchen, der scheint da der Experte zu sein. Leider ist sein Unterwasserbuch auf “Haie und andere Unterwassermonster” spezialisiert, wenns ein allgemeineres Unterwasserbuch gewesen wäre, wäre das für mich ein Pflichtkauf gewesen…
Aber so muss ich wohl selber in die Popup-Buch-Industire einsteigen, zum Glück gibts da auch ein Buch für, wie man sowas selber macht (ein ähnliches Buch hatte ich mal, aber das ging mehr in Richtung einfachere Popup-Karten, wie dieses hier. Für einfache Sachen kann ich nach meinen heutigen Recherchen aber auch definitiv YouTube empfehlen, da gibt es zig Toutorials, wie so Zeug basteln kann. Diese Wasserfallkarte find ich nicht schlecht und sieht wirklich einfach aus (aber hey: Ich brauch so einen Falzstift!).)
So, abschließend noch etwas passend aufbereitete Musik und einen Webespot zu dem Thema, dann bin ich fertig…
Ist doch “etwas” länger geworden, als ich dachte, aber wenn ich mal von was begeistert bin, lässt es mich halt nicht mehr los…
So, da bin ich doch nochmal, gerade das Vorwort fertig geschrieben. Wer mit diesen Themenbüchern nicht viel anfangen kann, der kann sich ja mal die Bücher von David A. Carter angucken (“One Red Dot” ist das einzige, dass bei Amazon ein paar Bilder vom inneren des Buches hat, “Die blaue 2″ und “600 schwarze Punkte” sind aber ähnlich aufgebaut. Hier geht es nur um abstrakte Formen und viele verschiedene überraschende Effekte. Hab die damals alle in der Hand gehabt, kann mich aber nicht mehr erinnern, welches mir am besten gefallen hat. Kann man sich aber auf jeden Fall alle gut aufgeklappt als Dekostück irgendwo hinstellen…
So, jetzt bin ich wirklich fertig (oder sollte ich für die Klickzahlen noch erwähnen, dass es auch ein Sex-Pop-Up-Buch gibt (nein, kein Pin-Up…), zu dem es auf YouTube natürlich auch ein Video gibt. Kommt definitiv von der Originalität nicht an die anderen ran, hat aber auch ein paar gute Ideen, z.B. das Flugzeug oder die peitschende Frau).


Ein interessantes 1-Mann Kunst/Spieleprojekt:
LOVE by Eskil Steenberg