Dons Spielecheck – Spiel 2016

18. Oktober 2016 um 12:58 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

ausbeute_spiel16

So, dann ist die Spielemesse in Essen auch schon wieder vorbei und die langjährigen Leser wissen, was das hier auf dem ansonsten recht leblosen Blog bedeutet. Genau: Es gibt einen ewig langen Artikel über die von mir gespielten Neuheiten. Was war gut, was war doof und warum hab ich ein eigentlich gutes Spiel nicht gekauft (sehr wichtig für mich, damit ich das in nem Jahr nochmal nachlesen kann, wenn ich überlege, was denn noch so auf meinen Wunschzettel könnte).
Ihr kennt das ja. Von 2015, 2014, 2011, 2000 (Teil 1, 2 und 3), 2008 oder 2006.

Links sieht man die diesjährige Ausbeute, wobei nur der obere Teil mir gehört (von oben nach unten): Level 8 (geschenkt bekommen), The Game Extreme, EXIT, Goths save the Queen (gewonnen), Panic Station (getauscht), Steam Park mit Erweiterung und Sonar.
Darunter dann die piele, die ich einem Spieleabend-Kollegen mitgebracht habe (auf meine Empfehlung hin, wir waren in regem Austausch): Boomtown Bandit, nochmal EXIT, IceCool, Ulm und Junk Art.
Mehr zu den Spielen dann gleich.

Panic Station habe ich über einen MathTrade von BoardGameGeek getauscht (da gibt jeder an, was er gerne loswerden möchte, wählt dann am Ende aus, was er dafür von den angebotenen Spielen alles hätte und dann wird berechnet, wie man Ringtausche machen kann, so dass möglichst viele zufrieden werden.
Kostenlos dazu gab es noch ein Wimmelbild-Spiel, denn vor der Messe musste man dann zum vereinbarten Treffpunkt seinen Tauschpartner finden:

math_trade

Und auch die Stadt Essen hatte in sich Zusammenarbeit mit der Messe ein kleines Spiel überlegt. So gab es vor der Messe eine lebensgroße Version des tollen Einpersonen-Logipuzzles “Rush Hour”. Am Freitagmorgen fand ich mich vor meinem sonst sehr sehr gut befahrbaren Lieblingsparkhaus im Level “6 zu 1 – Reißverschlussverfahren auf der Kreuzung):

rush_hour

Hat eine gute Weile gedauert, bis ich die Lösung raus hatte.
Am Samstag waren die Parkplätze dann alle schon voll, obwohl ich noch früher da war, so dass ich außerhalb mit Park & Ride vorlieb nehmen musste. Samstag und Sonntag (da waren wir dann nochmal 10 Minuten früher da) war es dann kein Problem.
Aber sowas hab ich da noch nicht erlebt. Und das müsste jetzt mein 12. oder 13. Besuch der Spiel in Essen gewesen sein…

Aber es werden ja auch immer mehr Besucher, jedes Jahr neue Rekorde. Dieses Jahr wurde das Vorjahr mit 174.000 Besuchern nochmal um 7% getoppt.

So, das sollte an Einleitungsworten dann auch mal genügen. Die Brettspielbox hat eh schon alles wichtige zusammengeschrieben (inkl. schickem Trend-Graphen), also einfach da weiterlesen (und allen weiterführenden Links folgen. Nur nicht vergessen wieder zu kommen…)

Nun aber meine Sammlung an Spielen.
Ich hab mal alle wichtigen Daten mit zusammen getragen (hatte ich eh alle in einem Google-Spreadsheet stehen, war dann ein einfacher Export), inklusive Link zu Boardgamegeek, wo man dann wirklich alle weiteren Informationen findet (Fotos, Reviews, Videos, Diskussionsforen etc.), sowie einen Amazon-Partnerlink, falls es das Spiel dort gibt.
Als Anhaltspunkt noch einen realistischen Preis. Manche Spiele liegen bei Amazon gerade bei über 100€, das ist Quatsch und wieder so ein Bot, der Angebot und Nachfrage “clever” verrechnet. Aber das normalisiert sich schon wieder, war bei Pandemic Legacy auch so, als ich hier drüber geschrieben hatte…

Die Spiele sind von superduper bis grottig sortiert (nach meiner subjektiven Meinung, bei manchen Spielen habe ich auch noch ne Wertung meiner Mitspieler dabei, um die Aussagekraft etwas zu erhöhen), allerdings erst beginnend bei “Orctoberfest”. Davor kommen Spiele, die ich von der Messe mitgenommen habe, aber noch nicht spielen konnte. Da reiche ich dann eine Bewertung noch nach.
Und nun holt euch nen Kaffe, nen Tee oder ne heiße Schokolade und habt viel Spaß mit meinen Kurzkritiken:

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Dons Spielemesse-Nachbetrachtung 2015

15. Oktober 2015 um 23:22 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Yay! Letzte Woche war ich (diesmal zur Abwechslung nochmal mit Ro, während unsere Frauen daheim die Kinder hüteten, vielen Dank an dieser Stelle nochmal!) mal wieder auf der Spielemesse in Essen. Und nicht nur für die Messe war es das Jahr der Rekorde (so groß wie nie: 63.000 m², so viele Aussteller wie nie: 910 aus 41 Ländern, so viele Neuheiten wie nie: ca. 1.000, so gut besucht wie nie: 162.000 Besucher), sondern auch für mich.
Denn mit 3,5 Tagen war ich da vermutlich so lange wie noch nie (bei den ersten 3 Jahren bin ich nicht sicher, länger war ich auf jeden Fall noch nicht. Meist aber nur 2,5 Tage) und dann hab ich da auch so viele Spiele gespielt wie noch nie, nämlich 41 (der vorherige Bestwert war 38 Spiele in 2004, was dafür spricht, dass ich da auch schon 3,5 Tage dort war).

Aber ich war auch so vorbereitet wie noch nie, was die Spielmenge dann zusätzlich nach oben getrieben hat (denn ich bin dieses Jahr auch so wenig ziellos über die Messe geschlendert wie noch nie).

Aber bevor ich euch hier gleich meine Meinung zu all den 41 Spielen hinklatsche (die sich vermutlich eh niemand komplett anschaut, ich mach das hier auch tatsächlich mehr für mich), schauen wir uns doch erst einmal an, mit was ich so nach Hause gekommen bin:

spieleausbeute

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Dons Spielecheck – Spiel 2014

19. Oktober 2014 um 13:48 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

So, die letzten drei Tage habe ich endlich mal wieder mit Frau Bü (vielen Dank an die Schwiegereltern fürs Sitten) auf der Spielemesse in Essen verbracht und am laufenden Band Spiele gespielt.
Und da ich nicht so bin, will ich euch meine Erkenntnisse nicht vorenthalten.
Hier also eine Liste aller von uns gespielten Spiele (nur erklärte Spiele und Kinderspiele ausgenommen), grob von “toll” bis “mies” sortiert.
Bei der Wertung ist die erste Zahl meine Wertung, die zweite Wertung ist die von Frau Bü.
Aufgrund unser Spielgruppen-Vorlieben handelt es sich hier nur um leichtere Kost (mit manchmal leichten Tendenzen nach oben), also keine großen Strategie-Grübelspiele, wo man 2 Stunden stillschweigend am Tisch sitzt.

Irgendwie sind es sehr viele Würfelspiele geworden, warum auch immer.

Aber nun los (bei 4 Spielen fehlt ein selbstgschossenes Foto, die reiche ich evtl. noch von offizieller Seite nach. Ebenso wie weitere Infos und Links zu den Spielen):

El Gaucho (Argentum Verlag)

el_gaucho

Würfelspiel, das aber dadurch glücksunabhängiger wird, da immer der Startspieler mit (Anzahl Spieler)*2+1 Würfeln würfelt und sich dann nacheinander davon jeder zwei Würfel aussucht und mit denen Kühe oder Sonderfähigkeiten erwirbt. Da jeder andere Kühe sammelt, kann meist jeder noch irgendwas brauchbares machen, durch die Sonderfähigkeiten gibts auch noch ein wenig (aber wirklich nur ein wenig) Interaktion. Nach der Schlusswertung waren wir dann aber doch sehr überrascht, hatten wir (Frau Bü, ich und 2 Unbekante) doch einen ganz anderen Ausgang erwartet. Zudem waren die ersten 3 Plätze dann nur jeweils einen Punkt auseinander (bei Punkten rund um 140).
Diese Undurchsichtigkeit ist dann auch mein einziger Minuspunkt, sonst ein ganz gutes Spiel.

Wertung: 8/10 | 8/10

Five Tribes (Days of Wonder)

five_tribes

Ein interessantes “Personen-Verschieb-Spiel”, bei dem man immer sehr viele Möglichkeiten hat (und nicht, wie bei manch anderen Spielen eh kaum eine Wahl hat, was man tut) und verschiedenste Strategien verfolgen kann. Wir hatten den Eindruck, dass ein Spieler im ersten Zug schon das Spiel entschieden hätte, weil er eine sehr starke Spezialfähigkeit erworben hat, dann hat er aber wohl doch zu sehr nur diese Strategie verfolgt, denn zu unserer aller Überraschung habe ich (ohne eine klare Linie) dann mit deutlichem Abstand gewonnen.
Die Regeln erschlagen einen erstmal, dann ist es aber doch sehr leicht gespielt, wirklich interessant wird es aber sicher erst beim zweiten Mal, wenn jeder weiß, was er wirklich tut…
Mit 50€ aber dann doch viel zu teuer für das Gebotene.

Wertung: 7,5 | 7

Dice Brewing (Board & Dice)

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Ein Würfelspiel, in dem man Bier brauen muss. Die Würfel sind dabei Zutaten bzw. Spezialfähigkeiten, mit denen man die Würfel beeinflussen kann (wenn man nicht so ein unglaubliches Würfelpech hat, wie ich es hatte. Das konnte selbst der Autor nicht fassen, der sowas laut eigener Aussage noch nicht gesehen hat. Nun hab ich daher eine Schachtel mit “For the player who only rolls ‘ones’”-Widmung im Deckel…)

Wertung: 7,5 | 9

Loony Quest (Asmodee)

loony_quest

Jump’n'Run-Malspiel, bei dem man ein Bild in der Mitte sieht, in das man Linien oder Punkte malen muss und dabei bestimmte Regeln zu befolgen hat (z.B.: Male eine Linie vom Start zum Ziel, berühre dabei möglichst viele Sterne, treffe aber keine Wände oder Gegner). Wäre natürlich total easy, allerdings malt man nicht direkt auf dem Bild, sondern auf einer transparenten Platte vor sich. Erst wenn man fertig ist, wird die Platte über das Bild gelegt und geschaut, wie gut man nun wirklich getroffen hat.
Ein sehr witziges Spiel. Wir (Frau Bü, ich und 4 andere Fremde zwischen ca. 15 und 50 Jahren) hatten am Ende 3-4 “ach, ein geht noch”-Runden, ich bin mir nur nicht sicher, ob es, wenn man alle Level gespielt hat, nicht irgendwann langweilig wird. Hier könnte ich mir aber auch neue Level zum “aus dem Internet” drucken vorstellen (oder selber machen, womöglich mit Leveleditor), so dass das auch kein Problem mehr wäre. Und der Verlag wird sicher auch für Nachschub sorgen. In Amerika gibt es das Spiel in einer leicht anderen Variante (“Doodle Quest”), da finde ich die “Level” abwechslungsreicher, das gab es aber leider auf der Messe nicht.
Loony Quest kommt erst Ende des Jahres raus, pünktlich zu Weihnachten also, wo es nach unseren Erfahrungen wirklich jede Altersstufe erfreuen kann.

Wertung: 8 | 6,5

Doodle City (Aporta Games)

dice_town

Wie bei “El Gaucho” ein Würfelspiel, bei dem auch die Mitspieler den eigenen Wurf mitbenutzen müssen. Diesmal geht es darum, auf durch eine Würfelkombination bestimmter Koordinaten eine Straße auf den Stadtplan zu malen und so verschiedene Dinge zu verbinden, die dann Punkte bringen. Schnell erklärt, schnell gespielt.

Wertung: 7 | 8

Evolution (North Star Games)

evolution

Ähnlich wie bei Ursuppe versucht man hier seine Spezies (bzw. mehrere davon) möglichst toll zu evolutionieren (langer Hals, Fettreserven, Fleischfresser, Hörner etc.) um am Ende das meiste Futter zu ergattern (gerne auch aus dem Körper der gegnerischen Tiere).
Im Vergleich zu Ursuppe etwas gradliniger, ernster und leichter zu überblicken. Könnte auch weniger lange dauern als Ursuppe, aber das kann ich nicht sicher sagen, wir haben Evolution aus Zeitgründen nicht zu Ende gespielt.

Wertung: 7,5 | 6

Steam Park (Horrible Games)

steampark

Wieder ein Würfelspiel. Hier nutzt man seine Würfel diesmal, um einen Freizeitpark (in sehr schöner Optik) aufzubauen, Besucher anzulocken, den ganzen Dreck (durch Würfel und Besucher) wieder weg zu bekommen und nebenbei noch munter Aufträge zu erfüllen. Der Würfelkniff diesmal: Alle würfeln gleichzeitig, so oft sie wollen (bzw. noch maximal dreimal, wenn der erste fertig ist) und je schneller man zufrieden ist, desto sauberer bleibt der Park.
Hier mischt sich Würfel-Pech mit Zug-Pech (Besucher werden aus einem Würfel gezogen und sollten die passende Farbe haben) und den lästigen Bauverordnungen (kennt jeder, der selber ein Haus gebaut hat), die die Bauvorhaben auf dem eingeschränkten Platz eher schwierig machen.

Wertung: 7 | 6,5

ISpy Original (Game Factory)

ispy

Man hat vor sich ein Wimmelbild liegen, dann wird eine Karte aufgedeckt, auf der 8 Symbole zu sehen sind, von denen genau auf auf der Karte abgebildet ist (welches auch immer), das es zu finden gilt. Mehr ein Kinderspiel (allerdings noch nix für Sohnvanone), das aber trotzdem Spaß gemacht hat…

Wertung: 6,5 |7

Sushi Go! (Zoch)

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Kartensammelspiel, bei dem man aus der Kartenhand eine Karte nimmt und den Rest weitergibt. SO geht das ein paar Runden, bis alle Karten weg sind. Man guckt also nicht nur, was man selber sammeln will, sondern auch, was man seinem Nebenmann auf keinen Fall weitergeben will. Und Sushi ist eh toll (wobei die graphische Gestaltung mir nicht so zusagt)

Wertung: 7 | 5

Beasty Bar (Zoch)

beasty_bar

Karten-Ärgerspiel in schöner Optik (lediglich die Punkte, die eine Karte am Ende bringt hätte man noch auf die Karte bringen können, statt eine Extra-Karte dafür zu machen), das zwar auch sehr glücksabhängig ist, aber trotzdem Spaß macht, da man dauernd seine Mitspieler ärgern kann

Wertung: 7 | 5

Machi Koro (Kosmos)

machi_koro

Und noch ein Würfelspiel, diesmal deutlich glückslastiger. Vor allem das Ende (wo es dann um den Gewinner geht) kam es uns wie ein reines Glückspiel vor (und der Startspieler hat gewonnen, weil er eine Runde mehr hatte)

Wertung: 6 | 6

Co-Mix (Horrible Games)

co-mix

Ein reines Fun-Spiel, in dem das Gewinnen Nebensache ist. Die Spieler einigen sich auf den Titel einer Geschichte (bei uns war es “Somewhere in the night” oder so) und versuchen dann zeitgleich aus ihren zahlreichen Hand-Bild-Karten einen passenden Comic aus 6 Bildern zu legen. Wenn alle fertig sind, erzählt jeder seine Geschichte und dann wertet jeder alle Geschichten bzgl. Kreativität, “hat mich berührt” und Technik/Erzählart.

Wertung: 6 |6

Hamsterbacke (Amigo)

Ein Kartensammelspiel, bei dem man aber nicht zu viel auf der Hand hamstern darf, denn sonst freuen sich die Mitspieler. Nette Mechanismen, mit mehr Spielern vermutlich nochmal deutlich besser als zu zweit. Ja, je mehr ich drüber nachdenke, desto besser könnte ich mir da vorstellen…

Wertung: 6 |5

Bite Night (Zoch)

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Meiner Meinung nach fast wie Lotterie, man hat kam Einfluss und am Ende hat halt irgendwer durch Glück gewonnen. Frau Bü hats gefallen.

Wertung: 5 | 7

Frischfisch (2F-Spiele)

frischfisch

Die Erklärdame hat es (evlt. da auf englisch) nicht wirklich geschafft, uns (Frau Bü mir, und schon wieder 2 neuen Fremden) das Spiel gescheit zu erklären, weswegen wir am Anfang sehr sehr ratlos losgespielt haben. Später wurde es dann klarer und eine zweite Runde wäre sicher ganz anders abgelaufen, aber irgendwie konnte ich trotzdem nicht das “besondere” am Spiel erkennen. So wird es eine zweite Runde also wohl nie geben…

Wertung: 5,5 |6

Sushi Dice (Sit Down)

sushi_dice

Sushi-Würfelspiel. Eher ein Kinderspiel, alle versuchen gleichzeitig bestimmte Würfel-Sets zu erwürfeln. Wer es zuerst schafft, kriegt nen Punkt. Ein Kniff kommt noch dadurch rein, dass es hilfreich sein kann, den anderen mit einem Auge beim Würfeln zuzuschauen, da man denen bei einem bestimmten Würfelergebnis dann durch reinrufen den Wurf versauen kann, so dass sie wieder von vorne anfangen müssen.

Wertung: 5 | 5

Illegal (Lucidally / Asmodee)

illegal

Eine Art “Mörderspiel”, bei dem aber nicht gemordet wird, sondern jeder Spieler ein Händlier ist, der versucht eine Warensorte loszuwerden (davon hat er so 6 auf der Hand, dazu noch eine zufällige andere) und dafür möglichst viele von einer anderen zu bekommen. Alle Spieler handeln und tauschen dazu geheim in verschiedenen Ecken des Raumes (oder in verschiedenen Räumen). Dabei ist aber auch das Ziel, dass am Ende der Tauschphase die Mehrheit der Spieler nicht sagen können, welche deine beiden Waren waren. Wir haben zu viert getestet, da war es nicht wirklich der Brüller und wir wurden auch alle enttarnt. Mit 7-9 Spielern sollte das aber anders aussehen und ich könnte mir vorstellen, dass es da wirklich funktioniert (daher die 6 Punkte)

Wertung: 6 | 2

Shephy (bouken)

Ein Solitär-Spiel, bei dem man versucht, seine Schäfchen zu vermehren. Dabei spielt man jede Runde eine Karte aus der Hand, mit denen man z.b. Schafe erzeugen, verdoppeln oder zusammenziehen kann. Oder aber auch (und das viel zu oft) vernichten muss. Da mir nicht klar war, wie viele negative Karten es doch gibt, ging meine “Strategie” schnell nach hinten los und auf einmal waren alle Schafe verschwunden. Neben mir hat es aber jemand mit den gleichen Voraussetzungen auf Anhieb geschafft…

Wertung: 4 | 6,5

7 Steps (Kosmos)

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Legespiel, bei dem man wieder eine Portion Glück braucht (richtige Steine ziehen) und wo man dann zu lange über seinen Zug grübeln muss (da man nicht wirklich vorplanen kann), so dass es eher dröge wird. Haben wir dann irgendwann abgebrochen

Wertung: 5 | 4

Concept (Asmodee)

concept

Begriffe erklären, indem man nur Icons nutzt. Klingt witzig, ist aber dann doch irgendwie schwerer als gedacht, so dass es nicht witzig ist, sondern man sich nur gegenseitig vorwirft, zu dumm zum raten oder erklären zu sein…

Wertung: 5 | 4

Absacker (Amigo)

absacker

Tatsächlich ein lupenreines “Absacker-Spiel” (also eins, was man nach einem langen Spieleabend spielt, um noch nicht nach Hause gehen zu müssen, aber sein Gehirn trotzdem schonmal abschalten zu können). Die Regel ist in einem Satz erklärt, dann werfen alle Spieler munter Karten ab (und ziehen nach) und sammeln zwischendurch Punkte ein. Viel Glück, wenig Einfluss, aber darum geht es beim Absacken ja auch nicht…

Wertung: 5,5 |2

Mc Johny’s (Czech Board Games)

mcjohnys

Ein Spiel, in dem jeder Spieler ein anderes Spiel spielt, um gemeinsam Punkte in 4 Kategorien zu sammeln (jeder kann dabei für jede Kategorie Punkte sammeln). Einer spielt nicht mit und kommandiert nur die Spieler, damit die auch in den richtigen Kategorien punkten, damit alle Kriterien erfüllt werden. Ein weiterer Spieler versucht das ganze allerdings zu sabotieren (offen), indem er möglichst viele Minuspunkte sammelt. Die einzelnen Spiele sind dabei alles andere als innovativ und so konnte das Spiel dann auch nicht überzeugen.

Wertung: 5 | 4

Kobayakawa (Iello)

Minimalstes Spielmaterial (so, dass man es auch ganz ohne Kauf sicher daheim spielen kann), minimale Regeln, minimaler Einfluss und hoher Glücksfaktor.

Wertung: 5 | 3

Neptun (Queen)

neptun

Zu Verteidigung des Spiels: Wir haben es nichtmal eine komplette Runde gespielt, da es das letzte Spiel am letzten Tag war und wir noch einen Tisch im Restaurant reserviert hatten. Hier kam es uns aber dann nicht wirklich nach “spielen” vor, sondern nach einer langen “Entscheidungsphase”, wo man in “riskier ich was?”-Manier seinen Zug und die dafür vorhandenen Karten zusammenstellt. Und dann spielt man seine Karten eben nach und nach ab, wo man dann auch nicht mehr wirklich viel überlegen muss.

Wertung: 4 | 4

Crazy Circus (Asmodee)

crazy_circus

Auch hier hatten wir nur eine Mini-Runde gespielt und mussten/wollten abbrechen. Hier handelt es sich um eine Knobelaufgabe, die alle Spieler gleichzeitig lösen wollen (natürlich als erster). 3 Zirkustiere müssen nach Vorgaben angeordnet werden, dafür gibt es 6 Zugmöglichkeiten, die alle einen Namen aus zwei Buchstaben haben (z.B. “Ma” oder “So”). Wer zuerst die Lösungskombination laut sagt (“MaKiNiMaSo”), der bekommt den Punkt.

Wertung: 4 | 4

Schraube locker (Amigo)

schraube_locker

Jawohl, nochmal ein Würfelspiel. Wieder ein neuer Laufmechanismus, bei dem ich mir allerdings relativ “gespielt” vorkam (im Sinne von: Ich habe nicht wirklich viel Entscheidungsspielraum), Einzig ein wenig “gehe ich Risiko?” gibt es noch, aber das reicht nicht.

Wertung: 4 | 3

Cubo (Queen)

cubos

Hatten wir schon ein Würfelspiel? Hier nochmal die Variante, wo man so lange würfeln darf wie man will, zumindest, bis der erste Spieler fertig mit würfeln ist. Dann geht es drum, ein wenig zu knobeln und seine Würfel so anzuordnen (in einem 3×3-Raster), dass man möglichst viele Punkte bekommt. Die Sache mit den doppelten Punkten bei gleicher Farbe finde ich nicht fertig durchdacht, denn so tauscht dann jeder im Laufe des Spiels seine Würfel so, dass er nur Würfel einer Farbe hat. Wer das nicht macht, hat das Nachsehen.

Wertung: 4 | 3

Kwando (Huch! & friends)

Team-Spiel, in dem Personen nach Geburtsjahr sortiert werden muss, wobei jeder im Team nur die Personen auf seiner Hand kennt und deren Namen nicht nennen darf, sondern sie dem Team erst einmal beschreiben muss.

Wertung: 4 | 2

Monster Chef (believeingames)

monster_chef

Kam uns vor wie ein noch nicht fertig durchdachter Prototyp, was aber evtl. an der eher verwirrenden und lückenhaften Erklärung gelegen haben könnte.

Wertung: 3 | 0

Dons Spielecheck – Spiel 2011 – Übersicht

12. Dezember 2011 um 15:37 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Ende Oktober war ich mal wieder auf den Internationalen Spieletagen (SPIEL) in Essen, um die neuesten Brett- und Kartenspiele zu testen und meinen Bestand dann entsprechend aufzustocken.
Und damit ihr auch was davon habt (sei es, weil ihr noch auf der Suche nach einem passenden Weihnachtsgeschenk seid, oder weil ihr eh ein neues Spiel braucht, um die kalte Jahreszeit zu überbrücken), gibt hier mal meine Eindrücke zu den 20 Spielen, die ich gespielt (oder auch nur angespielt) habe. Und zwar schön sortiert, beginnend beim besten Spiel, bis hinab zu Un-Empfehlungen.
Die Bewertungen basieren dabei auf der direkten spontanen Eindrücken nach dem 1. Spiel. Die Sortierung der Spiele mit gleicher Bewertung habe ich mir jetzt nachträglich überlegt und basieren teilweise auf weiteren Spielrunden oder weiteren Einblicken, die ich über andere Rezensionen bekommen habe. Trotzdem bleibt es alles noch bei einem “ersten Eindruck” und keiner fundierten Kritik, die auf vielen Spielrunden basiert.
Zu jedem Spiel hab ich dann noch ein paar Daten zusammengesammelt (Verlag, Anzahl Spieler, Spieldauer, Mindestalter) sowie(wenn möglich) einen Link zur Regel und eine Kaufmöglichkeit (fast alles Partnerlinks). Dann noch der Messepreis (falls ich mir den notiert hab, bei schlechteren Spielen hat der mich oft nicht interessiert) als Anhaltspunkt. Irgendwie hab ich das Gefühl, dass die Messe dieses Jahr im Vergleich zum Ladenpreis deutlich günstiger war als sonst. Dafür werden die Spiele aber meist auch deutlich teurer, was ich mir nicht immer wirklich erklären kann.

Und nachdem das ganze dann doch viel zu viel für einen einzelnen Beitrag wurde, gibt es hier nur eine Übersicht mit 1-3 Sätzen pro Spiel. Die ausführlicheren Kritiken gibt es dann in Einzelbeiträgen, die nach und nach auf DonsTag erscheinen und hier dann zeitnah (vermutlich abends) verlinkt werden. Ganz unten gibt es dann nochmal eine Kurzübersicht der schon veröffentlichten Artikel, da ist die Verlinkung dann auch immer auf dem aktuellsten Stand.
UPDATE: Hab jetzt gemerkt, dass es keinen Spaß macht, Kritiken zu Spielen zu schreiben, die einem nicht gefallen. Darum hört das mit den längeren Kritiken irgendwann auf. Dafür dann ab und an ein paar mehr Sätze in der Übersicht.

Confusion (8/10)**********

Spione, bei denen man erstmal rausfinden muss, wie sie gesteuert werden, Doppelagenten, die einem den Plan zerstören können und ein Aktenkoffer, der zur durch die feindliche Zone getragen werden muss. Klasse 2-Personen-Spiel, nur leider nicht ganz billig.
Zur ausführlicheren Kritik gehts hier lang.

Infos zu Confusion :

Verlag
Regeln Kaufen Messe-
preis
Stronghold Games 2 45 min ab 12
40€

K2 (8/10)**********

Ein Spiel, bei dem die Thematik “Bergsteigen” fantastisch umgesetzt ist und eien enorme Spannung aufkommen lässt. Wer kommt am höchsten und wer überlebt das ganze dann auch noch bis zum Ende?
Zur ausführlicheren Kritik gehts hier lang.

Infos zu K2:

Verlag
Regeln Kaufen Messe-
preis
Heidelberger Spieleverlag 1-5 60 min ab 8
?

Takenoko (8/10)**********

Ein typisches “Familienspiel” und hoffentlich auch Anwärter auf das Spiel des Jahres. Mit Würfeln, Karten und ein wenig Strategie geschickt den Bambusgarten anlegen. Bambus züchten ud vom Panda wieder auffressen lassen. Und dann sieht das ganze auch noch sehr sehr schick aus (aber nicht so, wie oben auf dem Foto…)
Zur ausführlicheren Kritik gehts hier lang.

Infos zu Takenoko:

Verlag
Regeln Kaufen Messe-
preis
Asmodée 2-5 60 min ab 10
?

Mammut (8/10)**********

Steinzeitmenschen teilen ihre Beute auf. Wer kriegt wie viel und wer gönnt wem was. Das wars schon. Reicht aber dicke!
Zur ausführlicheren Kritik gehts hier lang.

Infos zu Mammut:

Verlag
Regeln Kaufen Messe-
preis
Queen Games 2-5 30 min ab 8
25€

Panic Station (8/10)**********

Gemeinsam auf einer Weltraumstation gegen das böse Alien. Bis einer infiziert wird, dann wird das mit dem “gemeinsam” etwas kritisch, denn wer ist noch in meinem Team und wer wurde schon infiziert? Paranoia pur!
Zur ausführlicheren Kritik gehts hier lang.

Infos zu Panic Station:

Verlag
Regeln Kaufen Messe-
preis
White Goblin Games 4-6 40 min ab 10
- 20€

Alcatraz: The Scapegoat (8/10)**********

Und nochmal “gemeinsam”: Diesmal wird gemeinsam aus dem Gefängnis ausgebrochen. Doch dummerweise geht der Plan nur dann auf, wenn mindestens einer am Ende zurückgelassen wird.
Zur ausführlicheren Kritik gehts hier lang.

Infos zu Alcatraz: The Scapegoat:

Verlag
Regeln Kaufen Messe-
preis
Kuznia Gier 3-4 90 min ab 15
- 20€

Carré (8/10)**********

Wenn das Spiel nicht so hässlich aussehen würde, wäre es wirklich toll.
Zur ausführlicheren Kritik gehts hier lang.

Infos zu Carré:

Verlag
Regeln Kaufen Messe-
preis
Amigo 2-4 30 min ab 8

Infarkt (8/10)**********

Drogen, Fast-Food und der Rest des depremierenden Alltags. Wer hält das am längsten lebend durch?
Zur ausführlicheren Kritik gehts hier lang.

Infos zu Infarkt:

Verlag
Regeln Kaufen Messe-
preis
Czech Board Games 2-5 45 min ab 10 Milan 19€

Dr. Shark (7/10)**********

Bei diesem Spiel ist “fühlen” das Hauptelement. Wird viel zu selten eingesetzt, da verzeihe ich auch die merkwürdige Optik…
Zur ausführlicheren Kritik gehts hier lang.

Infos zu Dr. Shark:

Verlag
Regeln Kaufen Messe-
preis
Hurrican / Asmodée 2-6 45 min ab 10
35€

For Fame & Fortune (kurz: F3) (7/10)**********

Texas Hold’em in Kurz. Und mit einer Prise Rommé und anderen Sachen.
Zur ausführlicheren Kritik gehts hier lang.

Infos zu For Fame & Fortune:

Verlag
Regeln Kaufen Messe-
preis
Black Dove Games 2-6 20 min ab 14
- 5€

Aquarium (7/10)**********

Mal ein anderes Versteigerungsspiel: Zwischen “das will ich kaufen” und “ja, jetzt kaufe ich es wirklich”, kann sich sowohl der Preis als auch das Kaufobjekt komplett ändern.
Mir persönlich zu unvorhersehbar. Ab hier dann keine ausführlicheren Kritiken mehr.

Infos zu Aquarium:

Verlag
Regeln Kaufen Messe-
preis
Sandtimer 2-4 45 min ab 8
Verlag 20€

Pictomania (6/10)**********

Montagsmaler auf Speed? So würde es in etwa aussehen.
Alle Spieler malen gleichzeitig und raten nebenher noch, was die anderen denn malen. Eigentlich eine nette Idee, mir aber zu durcheinander (obwohl ich solchen Spielen eigentlich nicht abgeneigt bin). Lieber Identik spielen, das ist ein ganz ganz tolles Malspiel, das bisher alle Leute meiner Spielrunde überzeugt hat. Auch die, die “nicht malen können” und Malspiele deswegen erstmal grundsätzlich ablehnen. Am Ende waren alle begeistert. Also: Identik, statt Pictomania!

Infos zu Pictomania:

Verlag
Regeln Kaufen Messe-
preis
Pegasus Spiele 3-6 30 min ab 9
25€

Die Brücke am Rio D’Oro (6/10)**********

Wenn die Schatzsuche durch eine sehr marode Brücke erschwert wird, sollte man nicht zu gierig sein…
Würde ich ehr als Kinderspiel einstufen, mir deutlich zu belanglos.

Infos zu Die Brücke am Rio D’Oro:

Verlag
Regeln Kaufen Messe-
preis
Amigo 2-4 30 min ab 8
15€

23 – Aufsteigend ablegen (6/10)**********

Nicht wirklich innovatives Kartenspiel, das kaum Spannung aufkommen lässt.
Auch hier gebe ich gerne eine Alternativ-Empfehlung: “Geschenkt ist noch zu teuer”. Eines der besten Kartenspiele. Schnell erklärt, schnell gespielt und dann ganz oft “noch eine Runde” hinterher…
Und bei nur 7€ muss man da zugreifen! Vertraut mir!

Infos zu 23 – Aufsteigend ablegen:

Verlag
Regeln Kaufen Messe-
preis
Amigo 2-4 25 min ab 8

Mäuse zocken (6/10)**********

Nicht wirklich innovatives Würfelspiel. Auch nur was für Kinder…

Infos zu Mäuse zocken:

Verlag
Regeln Kaufen Messe-
preis
Huch & Friends 2-4 15 min ab 7

A Fistful of Penguins (6/10)**********

Würfelspiel mit viel zu viel verschiedenen Wertungsmöglichkeiten.

Infos zu A Fistful of Penguins:

Verlag
Regeln Kaufen Messe-
preis
Wattsalpoag Games 2-6 30 min ab 8
11€

Sidibaba (5/10)**********

Gemeinsam geht man auf Schatzsuche durch ein Labyrinth. Dummerweise ohne Karte, darum sollte man ein sehr sehr gutes Gedächtnis haben…
Hat uns keinen Spaß gemacht. Und “merken” konnte sich den Weg auch keiner, war mehr reines Glücksspiel…

Infos zu Sidibaba:

Verlag
Regeln Kaufen Messe-
preis
Hurrican 3-7 30 min ab 14

Dungeon Fighter (4/10)**********

Monster mit Würfeln besiegen. Indem man diese auf obskure Arten auf eine Zielscheibe wirft. Sieht man auch nicht alle Tage…
Dürfte sicher seine Fans haben, aber für mich ist das Spiel einfach nicht gemacht…

Infos zu Dungeon Fighter:

Verlag
Regeln Kaufen Messe-
preis
Heidelberger Spieleverlag 1-6 30 min ab 8

Essence – Das Erkenntnisspiel (4/10)**********

Gähn…

Infos zu Essence – Das Erkenntnisspiel:

Verlag
Regeln Kaufen Messe-
preis
Edition Essentia 2-7 60 min ab 12
Verlag 28€

Ein Mann ein Spiel (3/10)**********

Ein total abstraktes Spiel, das vermutlich nicht wirklich schlecht ist, wo mich die komplett zusammenhanglose und lieblos draufgeflatschte “Thematik” aber zu sehr geärgert hat. Und dann hat die “Zeitmaschine” auch noch dauernd geklemmt…

Infos zu Ein Mann ein Spiel:

Verlag
Regeln Kaufen Messe-
preis
Süddeutsche Zeitung 2-4 30 min ab 10

Drum Roll (ohne Wertung)

Nicht gespielt, nur angeguckt: Hier wird man Zirkusmanager.

Infos zu Drum Roll:

Verlag
Regeln Kaufen Messe-
preis
Artipia Games 2-4 90 min ab 12
35€

Seriencheck: Chuck

21. August 2009 um 00:28 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Mal wieder ein Seriencheck aus aktuellem Anlass, denn ab Samstag kann man zur besten Sendezeit (17 Uhr…) auf Pro7 “Chuck” sehen.

chuck

Inhaltsverzeichnis:
Worum gehts allgemein?
Wie lang ist ein Handlungsstrang?
Wie gefällts?
Wie hoch ist der Suchtfaktor?
Worum gehts in den einzelnen Staffeln?
Wie wärs mal mit ein paar Videos?
Deutsch oder englisch oder egal?
Da gibts bestimmt Partnerlinks zu Amazon DVD-Boxen (oder besser Blu-ray), oder?

Worum gehts allgemein?

Chuck Bartowsky ist ein Computer-Nerd, der es nicht weiter als bis an die IT-SUpport-Station (“Nerd Herd”) eines großen Supermarktes (“Buy More”) geschafft hat. Doch als er auf einmal sämtliche Geheimnisse von CIA und NSA in sein Gehirn “gebrannt” bekommt, ändert sich alles. Denn dieses Wissen ist natürlich höchst brisant und da es nur in seinem Kopf vorhanden ist (und da auch nicht direkt abgerufen werden kann, das Wissen “flasht” immer vor seinen Augen, wenn er Personen oder Gegenstände sieht, die in seinem Kopf gespeichert sind), bedarf es eines besonderen Schutzes von Chuck. Dieser kommt in Form der überaus hübschen und für einen Nerd eigentlich unerreichbaren CIA-Agentin Sarah Walker (was natürlich zu einer romantischen Spannung führt) und des dauergrunzenden NSA-Agenten John Casey, der von einem Baldwin gespielt wird, der aber nichts mit der schrecklichen Familie zu tun hat.
Da das Wissen in Chucks Kopf äußerst praktisch ist, wird er von den beiden immer wieder zu Einsätzen mitgenommen, bei denen er als nicht spionagetauglichem Nerd-Depp nicht immer die beste Figur macht und daher oft im Auto warten soll, was aber meist nicht wirklich gut geht.
Wir haben hier also eine nette Mischung aus Nerd-Serie (IT Crowd, Big Bang Theroy) und der klassischen Spionage-Agenten-Serie (Alias).

Wie lang ist ein Handlungsstrang?

Jede Folge gibt es einen neuen Fall zu lösen, wobei es bei all den Fällen ein übergeordnetes Ziel gibt: Die böse Fulcrum-Organisation zerstören. Außerdem soll das Wissen (ich nenn es mal beim Namen: Intersect) wieder neu aufgebaut werden, um das Chuck-Problem loszuwerden. Und auch die Beziehung zwischen Chuck und Sarah ist natürlich ein übergreifender Strang, wie auch die Arbeit im Buy More. Verpasst man aber mal eine Folge, sollte man kaum Probleme haben, wieder reinzufinden.

Wie gefällts?

Besser als ich dachte. Auch besser, als ich nach der ersten Staffel dachte. Nach der hatten wir nämlich mit der Big Bang Theory angefangen und beim Wechsel zurück zu Chuck dachte ich dann kurz: “Och nö, das ist doch irgendwie öde”. Aber nein, getäuscht, nach 2 Folgen (die erste Folge der zweiten Staffel war doof) war ich wieder gefangen und fest im Chuck-Bann. Ist halt mit Big Bang nicht wirklich zu vergleichen. Und nach dem Finale der zweiten Staffel, kann ich kaum erwarten, dass es endlich weitergeht.

Hier der “Wie gefällts?”-Graph über die bisher gesehenen Staffeln
(50 Punkte = besser gehts nicht, 0 Punkte = grottig):

seriencheck_chuck

Wie hoch ist der Suchtfaktor?

Hoch, aber aufgrund der relativ abgeschlossenen Episoden nicht so hoch wie z.B. bei Lost, den guten 24-Staffeln.

Worum gehts in den einzelnen Staffeln?

Hm, ich glaub zwischen den ersten beiden Staffeln gibt es keine all zu großen Unterschiede. Staffel 3 dürfte aber einige neue Aspekte einbringen, auf die ich mich schon sehr freue. Gut, dass sich die Fans so mobilisiert haben, denn eigentlich hätte es eine dritte Staffel nicht geben sollen, wenn es nach dem Sender gegangen wäre…

Wie wärs mal mit ein paar Videos?

Aber klar doch. Wie immer, zuerst das Intro, das hier auch mal wieder sehr nett anzusehen ist (das ist jetzt das von der ersten Staffel, in dem von der zweiten sind zwar mehr Charaktere zu sehen, da ist bei allen Videos, die ich finden konnte das einbetten aber deaktiviert…):

Und dann einfach mal noch drei Trailer:

Deutsch oder englisch oder egal?

Allein das der Freund von Chucks Schwester (mit der Chuck zusammenwohnt) von “Captain Awesome” in “Captain Abgefahren” wurde, reicht für mich, um “englisch!” zu sagen. Denn was die da noch alles mehr verbockt haben, will ich gar nicht wissen…

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Staffel 1 gibts bei Amazon gerade für unschlagbare 10 Euro, Staffel 2 bisher nur als UK-Import

Alle Beiträge der Reihe 'Seriencheck'

  1. Seriencheck: Einleitung
  2. Seriencheck: 24
  3. Seriencheck: The Big Bang Theory
  4. Seriencheck: Chuck

Seriencheck: The Big Bang Theory

10. Juli 2009 um 17:49 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Aus aktuellem Anlass (ab morgen auf Pro Sieben):

bigbang_logo

Inhaltsverzeichnis:
Worum gehts allgemein?
Wie lang ist ein Handlungsstrang?
Wie gefällts?
Wie hoch ist der Suchtfaktor?
Worum gehts in den einzelnen Staffeln?
Wie wärs mal mit ein paar Videos?
Deutsch oder englisch oder egal?
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Worum gehts allgemein?

Leonard und Sheldon sind zwei Physiker-Geeks, die nicht nur einer WG leben, sondern auch in einer ganz eigenen Welt, in der es sich fast ausschließlich um Physik, Comics (kann man auch super kombinieren), Computerspiele, feste Routinen (also vor allem bei Sheldon, der laut Produzent Chuck Lorre nicht das Asperger-Syndrom hat, was aber einiges erklären würde…) und chinesisches Essen geht. Und in diese Welt stapft nun die blonde Klischee-Braut Penny herein, indem sie in die Wohnung direkt nebenan einzieht (Penny arbeitet übrigens nicht in einer Käsekuchenfabrik, wie ich ursprünglich dachte. Bei der “Cheesecake Factory” handelt es sich (wie man dann später auch öfter zu sehen bekommt) um eine FastFood-Kette in Amerika. mehr Infos zu komisch benamsten US-Ketten beim Wortvogel).
Der Spaß besteht nun darin, dass sowohl Penny in die Nerd-Welt gezogen wird (teilweise mit fatalen Folgen, wie der WoW-Sucht), aber auch die Pysik-Nerds auf einmal mit der Normalo-Welt konfrontiert werden.
Neben Leonard und Sheldon gibt es noch zwei weitere Physiker, die sich regelmäßig in der WG rumtreiben und ihre ganz eigenen Marotten mitbringen. Der Inder Rajesh bringt gegenüber Frauen kein einziges Wort raus (ok, später wird dafür eine halbwegs taugliche Lösung gefunden…) und Howard (der einzige ohne Doktortitel) lebt noch bei Mutter, hält sich für einen super Frauenaufreißer und hat die ultimative Gürtelschnallenkollektion…

bigbang_gruppenbild

Alles in allem die perfekte Kombi aus “How I met your mother” (von der Gagdichte und -qualität) und “IT Crowd”.
Und auch wenn Inishmore der Serie am Anfang keine Erfolgschancen gegeben hat (kann ich nicht verstehen, Frau Bü und ich waren schon nach der ersten Folge angefixt), lief die Serie doch ziemlich erfolgreich und mittlerweile in über 50 Ländern.
Und tada: Ab morgen dann auch in Deutschland, denn Pro Sieben zeigt sie nun immer Samstags um 14:40.

Wie lang ist ein Handlungsstrang?

Tendenziell ist jede Folge in sich abgeschlossen, wie bei einer Sitcom so üblich. Natürlich gibt es auch folgenübergreifende Handlungsstränge (wie z.B. Liebesbeziehungen) und Charakter-Entwicklungen, aber die sind minimal und daher könnte man die Folgen auch lose für sich betrachten.

Wie gefällts?

Sehr sehr gut. Ich würde sogar behaupten: Besser als “How I met your mother”, wobei das vermutlich nur daran liegt, dass HIMYM nun schon 4 Staffeln auf dem Buckel hat und da etwas an Schwung verloren hat. Müsste ich mich aber zwischen einer der beiden Serien entscheiden, fiele meine Wahl auf die Big Bang Theory.
Auch im Vergleich mit IT Crowd (hier eine ausführliche Gegenüberstellung) gewinnt die Big Bang Theory, auch wenn ich natürlich weniger Physik-Witze verstehe als Informatiker-Witze.

Hier der “Wie gefällts?”-Graph über die bisher gesehenen Staffeln
(50 Punkte = besser gehts nicht, 0 Punkte = grottig):

chart_big_bang

Wie hoch ist der Suchtfaktor?

Wie auch schon bei “How I met your Mother”, ist es keine gute Idee, spät am Abend noch schnell eine Folge gucken zu wollen, denn es ist quasi unmöglich, es bei nur einer Folge zu belassen (solange man noch ungesehene auf Vorrat hat), denn schnell heißt es dann “Ach, eine geht noch”. Und wieder und wieder und wieder. Es geht einfach nicht, da aufzuhören. geht nicht. Seid gewarnt!

Worum gehts in den einzelnen Staffeln?

Siehe: Worum geht es allgemein. Die Staffeln unterscheiden sich da nicht wirklich viel.

Wie wärs mal mit ein paar Videos?

Na klar doch. Hier erstmal wie immer das Intro (gefällt!):

Weiter mit einer “Kurzfolge”. Dabei handelt es sich um die Weihnachtsfolge (eine der besten), die um Rahmenhandlungen gekürzt wurde und sich also nur um den Hauptteil dreht. Und er ist einfach köstlich. Anschauen!

Und dann hab ich auf YouTube noch einen sehr coolen “Penny und Sheldon”-Zusammenschnitt gefunden (es scheint da beliebt zu sein, Videos von den beiden zusammenzustellen, die eine heimliche Liebesgeschichte andeuten sollen. Das ist natürlich quatsch, den Sheldon ist kein Mensch, der das Prinzip einer “Beziehung” auf sich anwenden könnte. Ich hoffe auch, dass es weiterhin so bleibt…):

Und dann noch ein typisches Gespräch aus der Uni-Kantine: “Das Problem beim Teleportieren”:

Das “Penny – Sheldon – Penny – Sheldon”-Türklopf-Video lass ich hier mal weg. Ich lag da zwar unterm Tisch vor lachen, aber das funktioniert nur, wenn man die Serie kennt…

Deutsch oder englisch oder egal?

Ich bin ja einer, der die Frage tendenziell immer mit “Englisch!” beantwortet, aber ich glaube hier könnte man (wenn Pro Sieben denn gute Arbeit leistet, in Italien gab es da laut Wikipedia wohl einige Probleme) auch zur deutschen Fassung greifen, da man schon relativ gut englisch können muss, um bei den oft sehr schnell gesprochenen Physik-Sachen (ein echter Physik-Professor unterstützt das Autorenteam übrigens, um das alles auch korrekt zu halten. Und selbst die Whiteboards, die in der WG rumstehen und mir kurzen Formeln versehen sind, entwickeln sich über die Staffel wohl tatsächlich an einem realistischen Problem immer weiter, bis es am Ende zur Lösung kommt) alles zu verstehen. Und auch bei Rajesh ist es nicht immer leicht zu folgen (es sei denn natürlich, eine Frau ist im Raum…). Da auch kaum tolle Dialekte vorkommen (ein Inder halt…), geht da auch nicht so viel verloren. Klar, Witze werden einige verloren gehen aber den Anteil hätte man auf englisch vielleicht eh nicht verstanden. Also: Erst einmal auf englisch probieren und dann zur Not halt ins Deutsche wechseln. Werde mir das morgen mal anschauen und hier dann aktualisieren…

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Jawohl, ich hätte da Staffel 1 und Staffel 2 als UK-Import (ohne deutsche Tonspur) im Angebot.
Ab 16. April 2010 gibts die erste Satffel auch auf deutsch.

Alle Beiträge der Reihe 'Seriencheck'

  1. Seriencheck: Einleitung
  2. Seriencheck: 24
  3. Seriencheck: The Big Bang Theory
  4. Seriencheck: Chuck

Seriencheck: 24

15. Mai 2009 um 17:27 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

seriencheck_24_logo

Inhaltsverzeichnis:
Worum gehts allgemein?
Wie lang ist ein Handlungsstrang?
Wie gefällts?
Wie hoch ist der Suchtfaktor?
Worum gehts in den einzelnen Staffeln?
Wie wärs mal mit ein paar Videos?
Deutsch oder englisch oder egal?
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Worum gehts allgemein?

Jack Bauer ist ein Bundesagent der fiktiven Anti-Terror-Einheit CTU (Counter Terrorist Unit) und muss immer wieder die Welt (und vor allem LA) retten. Dabei verzichtet er nie auf seine schicke Umhängetasche und eine gehörige Portion Folter und Gewalt um an seine Ziele zu kommen.
Das besondere an der Serie: Sie spielt in Echtzeit, jede Staffel hat 24 Folgen, die (inkl. Werbeunterbrechungen, in denen zum Glück nie irgendwas spannendes passiert) jeweils eine Stunde dauern. Alles wird in Echtzeit gezeigt, ab und an in Splitscreen, um gleichzeitige Ereignisse darzustellen.

Wie lang ist ein Handlungsstrang?

Das Konzept gibt da klar vor: Jack Bauer braucht immer genau einen Tag um ein Problem zu lösen, also geht die Handlung nur über eine Staffel. Ab und an werden Charaktere und Geschehnisse aus älteren Staffeln aufgegriffen, aber tendenziell ist es ohne Probleme möglich, einfach mal irgendeine Staffel anzusehen, ohne die vorherigen gesehen zu haben. Eine einzelne Folge nur anzusehen macht aber nicht wirklich Sinn.

Wie gefällts?

Die erste Staffel war klasse, die Idee war neu und alles superspannend. Dazu dann noch (was man aber vermutlich erst in späteren Staffeln realisiert hat) die Gewissheit, dass fast jeder in der Serie sterben kann (selbst der Tod von Jack Bauer wird von dessen Schauspieler (Kiefer Sutherland) immer mal wieder gefordert, um den Zuschauern alle Gewissheit zu nehmen). Perfekt.
Aber irgendwann (sagen wir so in Staffel 3) wird man das Gefühl nicht los, dass man das alles schonmal in vorherigen Staffeln gesehen hat. Oh, wieder ein Maulwurf. Huch, eine Atombome. Nein, der Präsident? Und so weiter. Das wird auf Dauer immer anstrengender und bei Staffel 6, die irgendwie gar keinen roten Faden mehr hat und am Ende einfach noch was ganz anders bringt um die 24 Stunden voll zu bekommen, ist es mir dann wirklich schwer gefallen, bis zum Ende durchzuhalten.
Ich würde daher dazu raten, nur 1-2 Staffeln zu sehen (sagen wir die ersten beiden) und dann einfach aufzuhören, auch wenn es schwer fallen sollte. Es spart einem aber viele Stunden, die man viel besser in andere Serien investieren könnte. Eine Staffel sollte man aber gesehen haben.

Hier der “Wie gefällts?”-Graph über die bisher gesehenen Staffeln
(50 Punkte = besser gehts nicht, 0 Punkte = grottig):

seriencheck_24

Wie hoch ist der Suchtfaktor?

Hoch. Jede Folge endet mit einem großen Cliffhanger, so dass man gar nicht umherkommt, die nächste Folge gleich auch noch zu sehen. Echte Fans schwören daher dadrauf, dass man 24 auch in Echtzeit gucken muss, also alle 24 Stunden am Stück. Spätestens dann fällt einem aber auf, wie wenig die Protagonisten in der Zeit überhaupt essen, trinken, schlafen und auf Toilette gehen. Aber das machen die sicher alles in den Werbepausen…
Erst Staffel 6 konnte mich dann von der Sucht befreien (bei Staffel 4-5 war mir alles noch egal, hauptsache ich komm an meinen Stoff, egal wie der gestreckt ist…), obwohl ich die ja immer noch bis zum Ende geguckt habe. Aufhören ging irgendwie nicht. Staffel 7 reizt mich aber nicht wirklich, da müssen schon alle in Lobeshymnen ausbrechen und mir mehr als glaubhaft versichern, dass da jetzt alles anders und toller ist (Inishmore klang hier ja mal relativ positiv, das war aber nur der Stand nach 10 Folgen, wie sieht es denn aktuell aus?)

Worum gehts in den einzelnen Staffeln?

Ich hab versucht mich sehr sehr kurz zu fassen, was mit der steigenden Staffelzahl allerdings nicht mehr wirklich möglich war. Da wird einfach viel zu viel in die Handlung gepackt. Sachen wie “Jack foltert” hab ich rausgelassen, das könnte ja bei jeder Folge stehen. Und irgendwann gabs mal als Abwechslung zur nervigen Kim einen nervigen Jungen, ich weiß aber nicht mehr wann das war und konnte das auch nicht bei Wikipedia finden, von wo ich meine Zusammenfassungen hergeleitet habe, aus dem Kopf kann man die Frage “Worum ging es in Staffel 4 von 24″ nicht wirklich beantworten (außer halt mit dem Zeug, der in jeder Staffel vorkommt, was aber eigentlich schon fast alles umfasst…)
Hier gibts natürlich massig Spoiler, ich hab aber versucht nicht alles zu verraten. Manche Handlungsstränge fehlen auch komplett, da es einfach zu viel war.

Staffel 1
Ein Anschlag auf den Präsidentschaftskandidaten David Palmer soll Jack Bauer in die Schuhe geschoben werden, was aber verhindert wird. Nebenbei wird Kim (Jack Bauers Tochter) andauernd entführt und nervt nur. Es gibt einen Maulwurf in der CTU. Kein Happy End.

Staffel 2
Jack ist zurückgetreten, der Präsident (David Palmer) braucht ihn aber, um eine in die USA geschmuggelte Atombome zu entschärfen. Kim macht wieder Ärger. Die CTU wird angegriffen, der CTU-Leiter opfert sein Leben für das Land. Die Atombombe explodiert, was nicht unproblematisch ist.

Staffel 3
Jack ist versehentlich drogenabhängig geworden und Palmer steckt wieder im Wahlkampf. Kim ist mit dem Partner von Jack zusammen, damit sie wieder einen Grund hat zu nerven. Ein tödlicher Virus wird nach LA geschmuggelt, der CTU-Leiter opfert sein Leben für da Land. Tony Almeida (Freund und Kollege von Bauer, seit Staffel 1 dabei) wird wegen Hochverrats verhaftet. David Palmer tritt zurück, Jack Bauer wird entlassen. Wird jetzt alles anders?

Staffel 4
Audrey Raines ist die neue Freundin von Jack und bringt ihn zurück zur CTU. Dann wird sie entführt, nervt aber nicht. Terroristen wollen alle 104 Reaktoren der USA zur Kernschmelze bringen, was größtenteils verhindert wird. Ein EMP sorgt für einen Stromausfall in LA, Panik. Der neue Präsident (Keeler) wird in der Air Force One abgeschossen, er überlebt. Charles Logan wird vorläufiger Präsident, kann es aber nicht und so wird David Palmer wieder aktiv. Jack Bauer sucht einen Atomkoffer, scheitert aber, tötet dabei versehentlich den chinesische Konsul (was uns noch viele Staffeln verfolgen wird, die Chinesen scheinen sehr nachtragend zu sein) und opfert den Mann seiner Freundin um an Informationen zu kommen. Eine Atomrakete wird auf LA geschossen, kann aber gestoppt werden. Jack Bauer wird scheinhingerichtet um die Chinesen zu beruhigen.

Staffel 5
Jack Bauer ist untergetaucht, David Palmer wird getötet, ebenso wie weitere Kollegen von Jack, die wussten, dass es nur eine Scheinhinrichtung war. Manche überleben aber auch (z.B. Tony Almeida, der irgendwie alles überlebt, auch wenn es nie so aussieht). Ein Maulwurf im Präsidententeam (jetzt also doch Charles Logan) hilft bei einer Geiselnahme auf einem Flughafen um ein Anti-Terrorismus-Abkommen zwischen den USA und Russland zu verhindern. Es gibt diverse Nervengasanschläge, einer davon auf die CTU, die gut dezimiert wird. Dahinter steckt ein ehemaliger CTU-Agent, der nun auch noch Tony Almeida tötet. Die CTU wird vom Heimatschutzministerium geführt, was alles schwerer macht, Jack verhindert Raketenabschüsse von einem U-Boot. Der Präsident wird verhaftet, Jack Bauer von den Chinesen entführt.

Staffel 6
Jack hat einen Bart. So einen, wie Jack Shephard in Lost auch mal hat. Ein typischer Jack-Bart also. Wayne Palmer (der Bruder von Davis) ist jetzt Präsident und bringt die Chinesen dazu, Jack aus der Gefangenschaft zu entlassen und an einen Terroristen auszuhändigen, der Informationen hat und Jack als Gegenleistung töten will, was aber nicht klappt. Dummerweise hat er ihm aber den ganzen Plan verraten. Jack beschützt daher einen angeblichen Terroristen, der aber in Wahrheit keiner ist, sondern für Frieden sorgen will. Eine Mini-Atombombe explodiert in LA. Jack erschießt einen Bundesagenten um den angeblichen Attentäter zu retten. Jacks Bruder ist böse (er ist für die ersten beiden Sätze aus der Staffel 5-Zusammenfassung verantwortlich) und wird verhaftet, Jack will ihn töten, wird aber dran gehindert. Jacks Vater macht es dann. Er ist noch böser. Der Präsident wird bei einem Attentat verletzt, der Vize Noah Daniels übernimmt. Weitere Atombomben wollen explodieren und müssen daran gehindert werden. Der neue Präsident will zurückschlagen, ebenfalls mit Atombomben, der alte Präsident wird aus seinem Koma geholt und kann das noch verhindern. Jack tauscht ein Atombombensteuerungsmodul gegen seine Freundin, die auch von den Chinesen gefangen gehalten wurde. Das durfte er nicht, er kommt in Arrest. Die Chinesen kommen in die CTU und töten den angeblichen Chef. Jacks Vater arbeitet mit den Chinesen zusammen und bringt noch mehr Familienmitglieder ins Spiel. Das überlebt er nicht.

Staffel 7
Noch nicht gesehen, aber das wichtigste: Tony Almeida lebt doch wieder noch, der Typ ist echt nicht klein zu kriegen…

Staffel 8
Kommt nächstes Jahr.

Wie wärs mal mit ein paar Videos?

Das Jack-Bauer-”Damn it!”-Trinkspiel:

Zum Vergleich mal zwei Trailer. Erst der von Staffel 1:

Und jetzt Staffel 6:

Zum Schluss noch eine typische 24-Staffel in 24 Sekunden:

Noch mehr?
24 bei den Simpsons, John McCain hat einen Miniauftritt in 24 (was besonders lustig ist, da 24 ja angeblich erst die Weichen für Obama gestellt hat, indem es gezeigt hat, dass schwarze Präsidenten ganz toll sind)

Deutsch oder englisch oder egal?

Ich würd behaupten hier ist es egal. Die ersten Staffeln hatten wir auf deutsch gesehen, später dann auf englisch. Danach zurückwechseln geht selten gut, aber ich wüsste jetzt nix, was zwingend für englisch spräche. Keine tollen Akzente, keine super Wortspiele. Gewalt ist sprachunabhängig…

Da gibts bestimmt Partnerlinks zu Amazon DVD-Boxen (oder besser Blu-ray), oder?

Staffel 1, Staffel 2, Staffel 3, Staffel 4, Staffel 5, Staffel 6, Staffel 7 (gibts noch nicht)
Staffeln 1-6 in einer fetten Box, aber wie gesagt: Da rate ich eher von ab…
Blu-ray gibts (noch?) nicht.

Alle Beiträge der Reihe 'Seriencheck'

  1. Seriencheck: Einleitung
  2. Seriencheck: 24
  3. Seriencheck: The Big Bang Theory
  4. Seriencheck: Chuck

10.000 BC

03. März 2008 um 23:59 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Warum hat sich hier niemand als Filmbegleitung für Frau Bü gemeldet? Die  Kritik vom Wortvogel gibts doch noch gar nicht so lange zu lesen…

Frau Bü wird sich sicher nur den einen Halbsatz lesen und beruhigt sein:

 

Und die ewig wiederkehrenden Aufnahmen des Hauptdarstellers, wie er mit nacktem Oberkörper in Zeitlupe auf die Kamera zurennt, [...]

Ich fühle mich dann durch alle anderen Wörter bestätigt.
Aber zum Glück hat sich Ke erbarmt und verschont mich. Danke schonmal ;-)

PS: 8 Blickwinkel war echt gut (siehe Sidebar)

Filmkritiken bei DonsTag

26. Februar 2008 um 15:40 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

In letzter Zeit waren Frau Bü und ich wieder etwas öfter im Kino, da man ab und an doch eine kleine Verschnaufpause vom Umzug braucht. Was wir gesehen haben und wie es (mir) gefallen hat, könnt ihr wie immer links in der Sidebar nachlesen (neuerdings gibts auch eine Seite mit allen Kritiken, die je bei mir in der Sidebar standen).
Als nächstes kommt dann wohl “No country for old men”, “Unsere Erde” und “8 Blickwinkel”. Für “10.000 BC” suche ich noch eine Begleitung für Frau Bü, den mag ich mir nicht antun. Bewerbungen gerne in den Kommentaren. Ich hätte sie danach aber gerne wieder…

Frei-Sprech-An-Lage

21. Januar 2008 um 18:10 von Frau Bü | Kommentar abgeben | Trackback

Zur Info:
Den  dot-friends.com-Leuten war es ein An-Lage, dass sich jemand ernsthaft und die Meinung Frei-Sprech mit ihrer Freisprechanlage auseinandersetzt. Mit diesem An-Lage Sprech An, sie uns und wir waren Frei für ihre An-Lage und Sprech “ja- machen wir!”. Dann kam ein Päckchen von dot-friends.com An mit einer Freisprechanlage als Lage bei und zwar Frei (also umsonst). Wir nahmen uns dann der Freisprechanlage An. Da nur mein Handy mit bluetooth Daten Sprech kann musste ich mich für den Produkttest auch Frei machen.

[Edit Don: Was Frau Bü uns damit sagen will (ist ihr erstes Mal als Blognutte): Die  dot-friends haben uns freundlicherweise kostenlos eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung “ Ego-Cup” der Firma  Funkwerk zu Verfügung gestellt, damit wir an dieser Stelle darüber berichten. Die Freichsprechanlage durften wir behalten, sonstige Bezahlungen gab es nicht. Der folgende Text ist die ungekaufte Meinung der Frau Bü.]

Versuchsaufbau 1: Wohnzimmer, Freisprechanlage Lage mit USB An-Schluss Frei auf Tisch
Freisprechanlage : An
Handy: An
Bluetooth Daten Sprech Verbindung mit Handy aufnehmen: check
Erster Telefonier Sprech Versuch An Handy: Frei-zeichen – Sprech An Nahme – Frei Sprech mit wachsender Entfernung vom Micro – Auf-Lage : check
Wahlwiederholung: check
Sprech Wahl Funktion: sprech wir nicht frei drüber… das macht aggressive Lage

[Edit Don: Was Frau Bü uns damit sagen will: Vor dem Test am lebenden Objekt haben wir das Teil erstmal am PC angeschlossen (es wird normalerweise über den Zigarettenanzünder mit Strom versorgt, geht aber auch (wenn man zufällig das entsprechende Kabel parat hat) ber USB) und erste Verbindungstests gemacht. Hat alles super geklappt, nur bei der Sprachwahl wollte das Ding Frau Bü nicht immer verstehen. Aber wer diesen Text liest, der wird sich darüber nicht sonderlich wundern...]

frau_bue_mit_ego_cup1.jpg

Versuchaufbau 2: Ich Lage im Auto fahre Frei; Zuhälter im Wohnzimmer am Telefon
An Sprech versuch eins : check
Rückruf per Frei Sprech Wahl : check
Motor aus – Motor An; Handy verbindet Frei mit Freisprechanlage; keine erneute An Gabe der Pin – Supi!

[Edit Don: Was Frau Bü uns damit sagen will: Danach wurde dann im Auto getestet. Anschluss ging ohne Probleme, wenn auch das Kabel nicht wirklich lang ist. Weit weg von der Mittelkonsole kann man das Teil nicht positionieren. Zum Glück hat unser neuer Golf Plus aber an der richtigen Position einen Getränkehalter, in dem man das Teil sicher aufbewahren kann. Wir haben dann ohne Probleme sowohl rein als auch raustelefoniert und anch nem "Neustart" des Motors hat das Handy sich automatisch verbunden. Sehr praktisch.]

Pro Cons im Überblick:
+ Einfache Verbindung mit Handy auch nach An-/ Ausschalten des Motors, bzw. keine erneute Pin Eingabe bei Anschalten des Handys
+ Plug & Play – keine Installation nötig
+ Einfache Bedienung während der Fahrt (Knöpfe sind mit Maximalabständen verteilt)
+ Freisprechanlagen sind grundsätzlich praktisch und machen das Autofahren sicherer
+ kann einfach in den Getränkehalter eingesteckt werden
+ Gerät und Kabel wurden auf der Fahrt nicht als störend empfunden. Alles ist noch normal bedienbar. Nur der dauerhaft freigegebene Blick auf die Ablage für benutze Taschentücher (Mülleimer) ist hmm, ich nenne es mal positiv “gewöhnungsbedürftig”.

- den Leiser Schalter hätte man sich sparen können. Bei Maximum ist das Teil zwar gut verständlich, aber bei 120 km/h würde das schon ganz anders aussehen.
- schmale unangenehme Knöpfe (mir wächst bestimmt schon Hornhaut)
- Andi hat ein Echo gehört (Aber Andi hört immer komische Sachen, außer seine Schnarchvariationen am frühen morgen)
[Edit Don: Was Frau Bü uns damit sagen will: Wenn ich (daheim) mit Frau Bü (im Auto am Ego-Cup) telefoniert hab, hat da Teil sämtliche Nebengeräusche und meine Stimme (die ja zeitversetzt bei ihr ankommt und vom Mikro auch wieder aufgenommen hat) sehr gut rausgefiltert. Das konnte es allerdings nicht mehr, wenn Frau Bü mir ins Wort gefallen ist. Dann habe ich mein Echo gehört und ihre Worte. Aber man fällt einem ja auch nicht ins Wort!]
- ein bisschen klobig, braucht unseren ganzen CD Stauraum, haben dabei aber ein viel tolleres CD Fach gefunden *g* daher kein Problem
- eher geeignet um Anrufe entgegen zu nehmen. Selbst jemanden Anrufen kann sich als sehr schwierig herausstellen. Der Kampf mit der Spracheingabe wurde sehr oft verloren oder aufgegeben.
[Edit Don: Was Frau Bü uns verschwiegen hat: Die Tasten sind leider nicht beleuchtet. Im Dunkeln kann man die Position der Tasten nur über die Position der dauerleuchtenden Status-LED erahnen]

Hier findet ihr weitere Kritiken (die ich noch nicht gelesen habe, man will sich ja nicht beeinflussen lassen):
glaubdes.net
endl.de
be-croative.de