Letztens hat Co angerufen und gefragt, ob es uns denn gut gehen würde, ihr Vater hätte da so Nachrichten aus Ulm gehört. Für alle, die sich auch Sorgen machen: Ja, es geht uns gut. Wir waren zwischen Weihnachten und Silvester auch fast gar nicht in Ulm und erst Recht nicht am Bahnhof (gut, dass wir das Auto gekauft haben, sonst wären wir in der Zeit sicher am Bahnhof gewesen), wo vermutlich eventuell der Auslöser der Legionärskrankeitswelle herkommt. Mehr Infos hier und hier.
Letztes Jahr hatte ich mich über den Mittelalter-Markt in Ulm beschwert. Die Hauptmängel waren die schlechte, unpassende Lage und der überteuerte Preis.
Am Freitag hatte ich dann eine Dame von den Organisatoren am Telefon (da sie gerne Fotos von mir auf ihrer Webseite (die wohl gerade neu gestaltet wird) und evtl. auch im Flyer nutzen will), die mir dann mitteilte, dass man aus den Fehlern gelernt habe und in diesem Jahr alles besser wird. Der Ort wird dann (7.-9. Mai, ein Zeitraum, in dem ich wohl verhindert sein werde) das schöne Kloster Wiblingen (ich berichtete, zudem auch das aktuelle Digitalender-Blatt) sein, was von der Atmosphäre ein riesen Sprung ist. Und da man da den Markt (im Kloster-Innenhof) vom Turnier (auf der Wiese) trennt, gibt es auch separate Eintrittskarten, wodurch es billiger wird, wenn man nur auf den Markt will und am Turnier eh kein Interesse hat.
Und da die Einnahmen an den “Förderkreis für tumor - und leukämiekranke Kinder Ulm e.V.” gehen, will ich wegen leicht überteuerter Preise auch nicht meckern (letztes Jahr haben die wohl dank des Sturms nicht wirklich was rausholen können), hab denen im Gegenteil meine Fotos umsonst überlassen.
Heute hats gewaltig getaut, die Sonne hat sich sogar mal kurz zeigen lassen (aber nur sehr kurz, leider nicht heute Nachmittag, sonst hätte ich euch ein paar Fotos vom Narrensprung (alemannischer Fastnets-Umzug) mitgebracht, so hatte ich dann aber doch keine Motivation hinzugehen…) und das Thermometer auf 10 Grad (ja, plus!) steigen lassen (ok, es hing nicht im Schatten, aber egal).
Passend dazu mal ein paar ältere Bilder von einer Outdoor-Kerze, die auf unserem Balkon steht (ja, hätte ich auch reinholen können, genau wie die Balkon-Möbel, aber das passt schon…). Hier hatte sie auf irgendeine Art, die mir unbekannt ist, einen Eiszapfen abbekommen:
Und hier dann ein paar Tage später, unter einer dicken (die wurde noch dicker, ist jetzt aber wieder komplett weg) Schneedecke:
Ich muss mal eben einem Kommentar etwas mehr Aufmerksamkeit schenken, der auf meinen Halskratzbeitrag kam. Denn dort wird das Wunderheilmittel “Schneckensirup” und seine Zubereitung beschrieben. Und das um die Mittagszeit… *würg*
Schneckensirup!
Seine Zubereitung ist ganz einfach. Die bekannten roten Waldschnecken legt man schichtweise in ein Glas. Darüber folgt eine Schicht Zucker, dann wieder eine Schicht Schnecken und abwechselnd eine Schicht Zucker. Die Menge des Zuckers darf das Gewicht der Schnecken nicht unterschreiten, sondern etwas überschreiten. Der Zucker, am besten ist der Rohrzucker, löst die Schnecken nahezu auf. Man lässt das Ganze bis zum zweiten Tag stehen und gibt es dann durch ein Sieb. Der langsam durchlaufende Sirup wird mit 30 Prozent Alkohol versehen und ist so haltbar und gebrauchsfähig. Die Rückstände im Sieb wirft man weg. Von diesem Sirup, der ähnlich ist wie ein Likör, nimmt man morgens nüchtern einen Esslöffel voll ein. In schweren Fällen kann ein Likörglaeschen voll eingenommen werden. Der Erfolg ist derart auffallend, dass selbst Ärzte nach der Einnahme dieses Mittels vor einem Rätsel standen. - Andere Befürworter dieses Sirups empfehlen ihn auch gegen Keuchhusten, gegen Bronchitis und Krampfhusten. Auf diese Weise kann man schleimlösende, schmerzlindernde Stoffe zu Heilzwecken risikolos verwenden, wobei uns selbst Gartenschädlinge noch besonders nützlich sein können.
Musst Du aber nicht selbst machen, gibts auch fertig in der Apotheke :)
Wegen seines angenehmen Geschmacks wird Schneckensirup erfahrungsgemäß von Kindern und Erwachsenen in gleicher Weise gern genommen und allgemein gut vertragen.
Puh…
Das mag zwar stimmen, aber um das rauszufinden, muss diese Matsche ja erst mal in meinen Mund kommen. Und ich glaube, dass genau dieser Punkt ein Problem darstellen könnte. Igitt, igitt, igitt, mir zieht sich alles zusammen. Auf der anderen Seite hab ich aber auch so eine vorlaute Stimme im Hinterkopf, die das ja schon mal gerne ausprobieren würde. Natürlich erst die Apothekenversion. Und wenn es hilft, kann Madonha mit der Produktion anfangen, die hat im Garten ja eh immer zu viele Schnecken…
Bei ciao gibts übrigens auch einen Erfahrungsbericht (zur Apothekenversion), wo es angeblich auch sehr lecker schmeckt…
Naja, gerade gehts mir auf jeden Fall spontan wieder ziemlich gut, ich glaub ich brauch erstmal keine Medizin. Gibts in Ägypten eigentlich Schnecken?
Seit gestern morgen kratzt mein Hals.
Jetzt ist der Countdown in der linken Sidebar also ein doppelter Countdown: Einmal bis zum Start in den Tauchurlaub und dann noch die Zeit, die mir bleibt, um die Erkältung durchzupeitschen und loszuwerden, denn sonst wird aus dem “Tauchurlaub” für mich ganz schnell nur ein “Urlaub”.
Bin mir nur noch nicht sicher, was das richtige Vorgehen ist: Die Erkältung richtig ausbrechen lassen, oder gegen ankämpfen. Und was, wenn ich es rechtzeitig schaffe, aber in der Zwischenzeit Frau Bü angesteckt habe und die dann nicht tauchen kann? Aber Frau Bü hat ja ein viel tolleres Abwehrsystem, da wird schon nichts schief gehen.
Und auch bei mir ist es ja bisher nur ein Kratzen im Hals…
Ich bin immer noch dabei, meine ganzen 2blog-Sachen abzuarbeiten und hab mir extra dafür die neue “Ein Thema - viele Links”-Reihe ausgedacht. Der Name spricht für sich, denke ich…
Den Anfang macht das Thema “Kinder”, da gerade um mich rum ständig irgendwer schwanger ist (nein, Frau Bü ist nicht schwanger, es sind wirklich immer die anderen).
Bevor man aber mal ein Kind haben kann, muss man (bzw. Frau) bekanntlich erstmal schwanger sein. Ich hab das Gefühl, dass das nicht unbedingt die lustigste Zeit im Leben einer Frau ist (vom Leben des Mannes sprechen wir hier einfach mal gar nicht), aber je öfter mir das folgende Video (via smileblue) so angucke (und ich kann es mir sehr sehr oft ansehen), desto schwerer wird es mir fallen, beim Anblick von Babybäuchen nicht laut loszulachen und von der Bauchinhaberin ein Pfeifen zu verlangen. So lustig:
[eingebundes video putt, einfach auf den link vorher klickern]
Aber jede Schwangerschaft geht mal zu Ende und dann fängt der eigentliche Spaß ja erst an. Nicht nur für einen selbst, sondern z.B. auch für alle, die während eines Fluges von München nach Sidney in Hörweite des Neugeborenen sitzen. Aber zumindest die Leute, die auch in Sichtweite sitzen, wird man bestimmt mit diesem “Congratulations you get to sit near me”-Shirt ruhig stellen können, denn wer kann da dann noch meckern?
Vielleicht höchstens dann, wenn das Baby gerade Fieber hat und noch ununterbrochener rumschreit, als es das handelsübliche Lungenvolumen hergeben würde. Also sicherheitshalber vor dem Flug nochmal Fieber messen. Das ist aber auch so eine Sache, denn so Fieberthermometer haben glaube ich noch nie ein Lächeln auf das Gesicht eines Kindes gezaubert. Ich denke, da würde auch ein Thermometer in Spongebob-Optik helfen, welches nach getaner Arbeit die Spongebob-Titelmelodie vorspielt. Ich denke, das wird mittelfristig eher den Spaß an Spongebob nehmen… Viel mehr Potential sehe ich da in dem Schnuller-Thermometer, das ist echt mal eine gute Idee, die das Temperaturmessen sicher leichter macht.
Damit das Kind nicht nur ein Hemd anhat, wenn es gerade Flugzeug fliegt, sollte man ruhig ein paar mehr Strampler kaufen. Zum Beispiel bei Babyrocker (via Sichelputzer), wo es z.B. einen “Abi 2026″-Strampler gibt.
Allerdings: Dieser Strampler verpflichtet. Denn wie steht man denn da, wenn die Freunde des Kindes nach dessen abgebrochendem Hauptschulbesuch das Fotoalbum in die Hände bekommen? geht gar nicht. Also muss man schon früh dafür sorgen, dass das Kind auch was in der Birne hat. Und so schwer ist das auch gar nicht. Um das Alphabet zu lernen, nimmt man z.B. nicht die üblichen “A wie Apfel”, “B wie Ball”, “C wie Clown”-Karten, sondern macht die ganze Sache etwas anspruchsvoller:
Das komplette “Nerd ABC” gibts hier (20$ sollte einem die Bildung seins Kindes ja wohl wert sein, oder nicht?), via OhGizmo.
Und wenn man dem Kind dann noch dieses Bier-Puzzle-Gehirntraingsingens in die Hand drückt, kann man später seinen Freunden mit gutem gewissen das Fotoalbum überlassen, da kann dann eigentlich nichts mehr schief gehen (außer das Kind wird Alkoholiker).
Das (also das Fotoalbum angucken, nicht das Alkoholproblem des Kindes) dürfte vor allem dann lustig werden, wenn man da solch schaurig-lustige Bilder drin hat, wie sie hier gemacht wurden: Einfach mal den Babykopf mit dem des Vaters austauschen (via Inishmore). Ich finds saulustig und bin mir sicher, dass ich das irgendwann mal ausprobieren werde, müssen nichtmal meine Kinder sein ;-)
Man sollte manche Sachen ja eh erst einmal mit fremden Kindern ausprobieren, damit man bei den eigenen dann nichts mehr falsch macht. Zum Beispiel, wie man denn nun dem Kind die haare wäscht, ohne dass es gleich anfängt rumzuheulen, weil Schaum in die Augen gekommen ist. Eine meiner schwangeren Freundeskreisteilnehmer hat da wohl in einer Fachzeitschrift (oder auch einem Buch) gelesen, dass man ein Poster an die Decke hängen solle, damit das Kind schön nach oben guckt. Ich selber bin ja (zumindest bei Oma) mit der “Handtuch auf die Augen”-Methode groß geworden. Immer erfolgreich war das aber auch nicht. Vielleicht hat dieses Platikteil (via coolest gadgets) ja eine höhere Tränenverhinderungsquote…
Sollte es aber doch mal zu Tränen kommen, so sind die meistens (behaupte ich einfach mal) schnell weg, wenn man dem Kind bunte Stifte und ein Blatt Papier in die Hand drückt. Denn dann ist es abgelenkt und total damit beschäftigt, seine abgedrehten Phantasien aufs Papier zu bekommen. Als Elternteil sitzt man dann davor und überlegt sich, was einem das Kind wohl damit schon wieder sagen will. Wie gut, dass es Menschen gibt, die einem helfen wollen und die obskuren Striche aus Kinderhänden in echte Fotos verwandeln (via uarrr, der momentan mit dem Kinder-Zeugungsprozess Quote macht, aber sowas von…). Heraus kommt dann zum Beispiel sowas:
Aber da man ja umweltbewusst leben will und gerne Papier sparen würde und weil das Kind ja auch schon in früher Phase alle möglichen physikalischen Phänomene kennen soll, empfehle ich, das Kind einfach vor den PC zu setzen, damit es da malen kann. Aber nicht etwa in Paint, sondern in diesem kleinen Spielchen, in dem man im Level Elemente malen muss, die dank Schwerkraft und Hebelwirkungszeug lustig mit einer Kugel interagieren, die dadurch bitte zum Ziel gebracht werden soll (via BasicThinking). Auch für Eltern was schönes, ich hab da schon die merkwürdigsten Dinge zusammengebautmalt, macht echt Spaß…
Und wenn man dann so viel Papier gespart hat, kann man davon dann doch wieder was benutzen, denn man soll es ja auch nicht übertreiben. Ich würde es dann aber eher zum Basteln als zum Malen benutzen. Sehr coole (kostenpflichtige) Bastelanleitungen für interaktive Pappsachen findet man hier und hier. Ich hatte als Kind auch mal so ein Bastelbuch (das muss auch irgendwo noch sein. Etwa sogar in der Kiste mit Mal- und Bastelzeug, die ich letztens mit nach Ulm genommen habe?) und war wirklich schwer begeistert. Es war jetzt nicht soo schwer, dass man es als Kind nicht hätte basteln können, dafür war der Effekt am Ende aber wirklich genial. Seht selbst:
Und wenn das Kind dann ein Bastelguru geworden ist, kann es sich ja auch mal an solchen Arbeiten versuchen.
Bis es aber so weit ist, soll es erstmal ein wenig mit Lego spielen, denn auch damit kann man sehr schöne Dinge machen (via Nerdcore).
Und womit man auch schöne Sachen machen kann, sind Puppen. Ja, ruhig auch, wenn man Jungs hat. Solange es zugeht, wie in diesem urkomischen Video (via pl0g.de), kann ich das voll und ganz unterstützen. Ein Kracher:
So lernt das Kind endlich mal, wie es ist, ein nerviges, dauerfragendes Kind zu haben. Wobei, zu viel sollte ein Kind auch nicht lernen, denn es sollte nie schlauer werden als die Erziehungsberechtigten. Nicht, dass es irgendwann den Opa austrickst, wie in dieser auf belauscht.de gefundenen Anekdote:
Die Tochter (4 Jahre) eines Freundes war nicht artig und hat deshalb Fernsehverbot. Sie geht zu Opa zum Spielen.
Enkelin: “Opa, lass uns was spielen.” Opa: “Was möchtest du denn spielen ?” Enkelin: “Vater, Mutter, Kind…. Ich bin die Mutter - du das Kind!” Die Kleine nimmt die Fernbedienung vom Tisch. Enkelin: “Ich mach Dir jetzt erst mal einen schönen Kinderfilm an…!”
Puh, alle Links abgearbeitet und sogar überall einigermaßen passende Überleitungen hinbekommen. Ich bin stolz auf mich…
Kurze Frage: So mit weiteren Themen weitermachen, oder einfach nur Linklisten hinklatschen? Oder gar nix von beidem?
Leider kann mein Arzt nicht singen (bzw. er weigert sich, das seinen patienten zu zeigen), sonst hätte ich heute wohl eine Szene erlebt, wie man sie am Wochenende in der großartigen Scrubs-Musicalfolge sehen konnte:
So hat er mir dann nur ein kleines Döschen mit kleinem Schäufelchen im Deckel in die Hand gedrückt. Und wenn die Scrubs-Leute Recht haben, wird er mir bald sagen können, was ich denn in den Flitterwochen falsches gegessen habe.
Das erste, an was ich denken musste war allerdings diese Szene aus Texas:
Was diese ominöse Zahlenfolge zu bedeuten hat? Ganz einfach: Das ist die zeitliche Abfolge der Anzahl der Personen, die fürs Riesenschnitzelessen eingeplant waren. Ursprünglich (ich berichtete), sollten Frau Bü und ich übers Wochenende Besuch von zwei sehr netten Freunden bekommen. Da eine davon aber spontan krank wurde, haben die abgesagt, da waren wir also nur noch zu zweit und haben uns sogleich auf die Suche nach Ersatz-Essern gemacht (kurz gab es mal die Idee, das hier auf DonsTag zu verlosen ;-) ), die dann in Conny und Manu auch rasch gefunden waren.
Am Freitag kam dann aber (ebenso spontan) doch noch die gesunde Hälfte des ursprünglich geplanten Besuches, verließ uns aber aufgrund einer unglaublich spontanen Verschlechterung des Gesundheitszustandes der anderen Person kurz vor dem Schnitzel-Essen wieder, so dass wir dann doch wieder nu zu viert waren. Bei Inishmore (wo sonst) hab ich sogar das passende (von der Message her) Video dazu gefunden:
Und so konnte er nicht mit ansehen, wie es dem Don endlich mal wieder gelungen ist, ein kleines Riesenschnitzel (also etwa 2 große Schnitzel) ohne Reste aufzuessen (ok, bei den Pommes (sollten so 3-4 normale Portionen sein) musste ich dann kurz vor Schluss doch noch passen, aber es ging danach ja noch unspontan aufs Ulmer Volksfest und da wollte ich nicht die tollen “Fahrgeschäfte” mit Riesenschnitzel und Pommes eindecken…
(ja ok, das Foto ist gestellt, aber so musste Frau Bü sich mit dem Fotoapparat nicht so konzentrieren…)
Unser Besuch hat dann immerhin noch Running Sushi (zumindest die beiden, die dabei waren sollten diesen Link anklicken und in dem dann erscheinenden Artikel wieder den ersten Link, denn an das Video konnten sich die beiden nicht mehr erinnern…), nen geselligen Wii-Abend und den Blautopf in Blaubeuren mitnehmen können. Und da ich das Video hier irgendwie im Blog unterbringen muss, gibts an dieser Stelle nochmal eine sehr gekonnte Überleitung: Der Besuch war übrigens ein sehr sehr guter Freund von mir (und baldiger Trauzeuge), mit dem ich seit dem Kindergarten die lustigsten Sachen erlebt. Ganz so krass wie diese Kinder waren wir allerdings nicht drauf:
Als ich hier in Ulm noch im Kino gearbeitet hab, hingen da ewig Plakate von “The Woodsman” rum. Irgendwann kamen dann noch Flyer dazu und die hatten mich und Frau Bü sehr schnell davon überzeugt, dass wir den Film sehen mussten. Leider (aber typisch für das Kino) kam der Film dann doch nicht. Und auch meine Mail (unter falschem Namen, da ich zwischenzeitlich gekündigt hatte und die nach meinem Brief, in denen ich zu erklären versuchte, was alles nicht so gut läuft, wie man sich das als Mitarbeiter und auch als Kunde wünscht, nicht mehr so gut auf mich zu sprechen waren), in der ich anfragte, wann der Film denn nun endlich kommen würde, hatte nicht geholfen (angeblich sei er arg gefloppt und darum wolle man ihn nicht zeigen).
Also hegten wir ewig die Hoffnung, dass er irgendwann mal in unserer Videothek auftauchen würde, aber auch das war nie der Fall. Und jetzt hatte ich letzte Woche endlich die rettende Idee und hab mich für den zweiwöchigen (kostenlosen) Test des Amazon-DVD-Verleihservices angemeldet. Wer es nicht kennt: Da gibt man DVDs an, die man gerne ausleihen würde, die schicken einem die dann zu und man schickt sie (kostenlos) wieder zurück. Nach den zwei Wochen werde ich dann aber wieder kündigen, da es doch deutlich teurer ist, als die normale Videothek (okay, dafür hat sie auch viel mehr, der zweite Film in der Testphase wird dann auch “Requiem for a dream” sein, der mir (unter anderem) von Daniel sehr empfohlen wurde und auch nirgends anders zu finden ist).
Aber jetzt zu The Woodsman. Worum geht es eigentlich?
Walter [der grandiose Kevin Bacon] kehrt nach zwölfjähriger Haftstrafe wegen Pädophilie nach Hause zurück. Er ist ein gebrandmarkter Mann, seine eigene Familie sieht in ihm ein Monster. Nur der Schwager hält zu ihm, verschafft ihm Arbeit und eine Bleibe. Bei seinem Job in der Holzfabrik freundet er sich mit Kollegin Vickie [Kyra Sedgwick, seit über 15 Jahren Kevins Ehefrau] an. Sie, selbst jahrelang Oper sexueller Übergriffe, scheint als einzige Zugang zu dem verschlossenen Mann zu finden. Da lernt Walter im Park ein zwölfjähriges Mädchen kennen, und die Dämonen der Vergangenheit erwachen wieder.
(Quelle: Amazon)
Trailer:
Ein sehr gewagtes Thema und das Bonusmaterial (Interviews und Audiokommentar) haben auch deutlich aufgezeigt, dass es nicht wirklich leicht war, den Film wirklich durchzuführen (und das, obwohl der irgendwann überzeugte Produzent mit “Monster’s Ball” einen großen Erfolg einfahren konnte). Aber die Mühen haben sich mehr als gelohnt, der Film ist wirklich klasse. Dadurch, dass sich der Film so sehr auf die Hauptfigur konzentriert und man teilweise richtig in seinen Kopf eintaucht, entsteht eine wahnsinnige Identifikation mit einem Menschen, den man für seine Taten eigentlich nur hasst. Und so kommt es dann, dass man währen des ganzen Filmes immer wieder zwischen Mitleid und Ekel schwankt und auf eine Heilung der Krankheit (nichts anderes ist Pädophilie ja) hofft, aber auch merkt, dass das keine leichte Sache ist (Die Rückfallquoten sprechen für sich).
Zudem muss man sich mit der Frage auseinandersetzen, ob Megan’s Law (welches die Veröffentlichung der Namen von Sexualstraftätern vorsieht) nun gut oder schlecht ist. Zum einen warnt es natürlich die Menschen vor einem gefährlichen Monster, zum anderen macht es dem Monster (welches eigentlich nur ein kranker Mensch ist) nicht wirklich leichter, wieder in ein normales Leben zu finden und so zu einem normalen Menschen zu werden (was sich Walter im Film immer wieder fragt: “Wann werde ich endlich wieder normal?”). Außerdem (auch im Film zu sehen) führen solche Veröffentlichungen gerne zu Selbst-Justiz, was dann auch mal unschuldige Menschen treffen kann.
Ich kann den Film wirklich nur jedem empfehlen. Ist ein ernstes Thema, das in einem fantastischen Film umgesetzt wurde (sehe übrigens nicht nur ich so, die von mir immer wieder gern herangezogene Wertung (weil sie so allumfassend ist) von Filmstarts ist auch meiner Meinung: filmstarts 9/10, Presse 7.9/10 und Leser 8.9/10) (wer lieber wissen will, was Anke Gröner dazu sagt, der kann das natürlich auch nachlesen).
Nicht nur, dass mir meine Erkältung immer mehr zu schaffen macht (vor allem die Nackenschmerzen) und ich morgens in einem Wasserbett aufwache, obwohl das am Tag davor noch nicht der Fall war (aber schwitzen soll ja helfen, also beschwere ich mich da nicht all zu sehr, wenn ich wenigstens mal durchschlafen würde…), nein, all dies ist noch nicht genug, ich werde zudem von euch noch in einer nie dagewesenen Ausdauer mit Stöckchen beworfen, dass es nur so kracht.
Ich werde die natürlich auch alle brav beantworten, will aber nicht, dass DonsTag nur noch aus Stöckchen-Beiträgen besteht und darum werde ich die ein wenig über die Zeit verteilen. Und damit ihr mich nicht noch mehrfach mit den gleichen Stöckchen bewerft, hier mal ein Überblick:
Zunächst mal muss ich ja noch das Musikstöckchen fertigstellen
Dann hab ich gleich dreimal das Geek-Stöckchen zugeworfen bekommen. Zuerst von Daniel Mies, der es auch an Schnitzel weitergeworfen hat, von dem es dann über den Vogel und schließlich Indy erneut bei mir geladet ist. Und auch Pleite (der sind wir ja heute dank einer Ecke (!) knapp entgangen) würde gerne wissen, wie denn der Don zum Computer kam. Ihr werdet es erfahren, auch wenn auf mein Gedächtnis auch diesmal nicht soo viel Verlass ist…
Vom Alexander hab ich dann fieserweise das “Stöckchen muss man gezielt werfen”-Stöckchen bekommen. Wo ich das doch selber oft nicht mache. Dazu dann aber an der Stelle mehr.
Sehr interessant finde ich das Stöckchen von Rozana, das hab ich vorher auch noch nirgends gesehen
Ich hab gehofft, dass dieses Stöckchen an mir vorbei gehen würde, da ich es mit der Ordnung ja nicht so wirklich habe, aber der jovelstefan hat es mir dann doch vor die Füße geschmettert und nun präsentiere ich euch also meinen Schreibtisch (zumindest in der Version von vorgestern, heute sieht er wieder etwas anders aus, ich bin da sehr kreativ…):
Und da ich euch nicht so überfordert mit dem Foto alleine lassen kann, hab ich noch ein paar Nümmerchen angebracht.
Die Erklärung sprengt aber etwas den Rahmen, darum müsst ihr auf den “Mehr”-Link klicken, um genau das zu bekommen:
Kurzkritik: Aus der Kategorie: Wir arbeiten Klassiker ab. Netter Agentenfilm, der aber halt schon so oft kopiert wurde, dass er heute vermutlich nicht mehr so stark ist wie früher. Aber egal. Ein guter Film. Lustigste Szene: Eve Kendall (Eva Marie Saint) sagt, sie sei 26, wonach sie eindeutig nicht aussieht...