Würd ich mir ja glatt basteln, wenn ich handwerklich kein Volltrottel wäre. Und wenn ich dann noch Zeit dafür hätte. Denn wie ihr wisst, steht hier seit meiner Schulzeit noch eine Pappkamera rum, die zusammengebaut werden will. Und viel schlimmer noch: Seit Weihnachten steht hier noch “Das Pop-up Handbuch” (Amazon-Partnerlink) rum, das mir Frau Bü (vermutlich aufgrund meiner ein wenig zur Schau getragenen Begeisterung für Pop-Up-Bücher (mein Video vom Phobien-Buch ist auf Vimeo mittlerweile fast 87.000 mal angesehen worden, uiuiui…), wahrscheinlicher aber, weil Sohnvanone sie fast noch toller findet) letztes Jahr zu Weihnachten geschenkt hat. Daher nun der feste und öffentliche Vorsatz: Sohnvanone soll zu Weihnachten ein selbstgebasteltes Pop-Up-Buch bekommen. Gibts halt weniger Serien und Filme am Abend, kann ja nicht angehen…
(Oh, und um zum obigen Video nochmal zurück zu kommen: Ich hab ja bald Geburtstag und da findet sich auf meinem Wunschzettel schon seit längerem das Sacred Myths & Legends Puzzle (zumindest mal die ersten 3 Teile dieser Reihe), welches nach meinen Vorstellungen auch in diese Richtung geht und mir in den Kommentaren auf meinem (inzwischen eingestelltem) Spieleblog nahegelegt wurde (übrigens in einem Spielemesse-Zusammenfassungs-Beitrag. Auf dieser Messe war ich am Wochenende auch wieder und habe vor (falls es die Zeit zulässt…) hier das ganze auch mal kurz zusammenzufassen). Nur, falls jemand noch keine Geschenkidee hat…)
Wir haben uns für die Kiste entschieden. Beziehungsweise für die Kisten. Gestern haben wir mit Unterstützung dreier (für die Menschenkette hat es also nicht wirklich gereicht, dafür haben wir dann unsere Autos gegen Ende direkt vor der Haustür der alten Wohnung geparkt. Wer mal da war, wird verstehen, was daran besonders ist…) netter (Ex-)Daimler-Kollegen auch die Inhalte unserer alten Wohnung in die Neue verfrachtet (Ro berichtete). Kommt doch ganz schön was zusammen und eigentlich hatten wir die letzte Woche auch ganz gut mit leeren Möbeln gelebt, warum also eigentlich das ganze Zeug?
links oben: mein Arbeitszimmer, voller Spielekisten; rechts oben: die Küche, mit drölfzig Kisten; links unten: der Flur mit neuer Garderobe; rechts unten: Frau Büs Hobbyzimmer (was sagt ihr zu der Farbe?) mit überraschend wenig Kisten (okay, ein Teil lagert da aber auch noch auf dem Speicher…)
Nun, spätestens morgen wäre es beim wöchentlichen Spieleabend dann doch aufgefallen, dass ein schicker Spieletisch alleine nicht reicht und so ist es doch ganz gut, dass die 7 (oder waren es am Ende doch 8) Umzugskartons (je 80 Liter Fassungsvermögen) voller Gesellschaftsspiele jetzt in der neuen Wohnung darauf warten, dass ich heute Abend das Regal aufbaue und den Inhalt fein säuberlich in die neue Heimat räume (hoffentlich reicht das Regal, hoffentlich reicht das Regal, hoffentlich reicht das Regal…).
Aber ein wenig graust es mir schon davon, all die vielen Kartons auch wieder aus- und aufräumen zu müssen. Vor allem in der Küche haben sich erschreckend viele angesammelt. Nur gut, dass unsere Küchenmöbel erst Mitte März kommen, da kann man die Kartons einfach mal noch elegant ignorieren.
Ich bedanke mich (auch im namen meiner Frau) bei den Helfern und würde jetzt trotzdem gerne wissen, was denn in dem roten Umschlag gewesen wäre…
Kurzkritik: Interessante Dokumentation über Künstliche Intelligenz, die vor allem durch die sympathische Art des ehemaligen MIT-Professorn Joseph Weizenbaum getragen wird, der den ganzen Entwicklungen sehr kritisch gegenüber steht.
Und das in meinen Augen vollkommen zu Recht. Relativ oft hab ich mir im Laufe der 90 Minuten die Frage gestellt: "Und warum genau sollte man das wollen?"
Ich hatte (auch aufgrund des Untertitels "Von Computern und anderen Menschen") eher ein breiteres Spektrum erwartet als nur die KI und musste dann bald Erfahrungen aus meinem Studium wiederholen: KI ist zwar ein Thema, für das ich mich gerne interessieren würde, aber dann wird mir doch relativ schnell langweilig. Im Studium hab ich zweimal versucht (bei verschiedenen Dozenten) die KI-Vorlesung durchzuhalten, hab es aber nie über 3 Wochen geschafft.
Und auch der Film verlor im hinteren Teil einen Teil meiner Aufmerksamkeit...