Wow, Neu-Ulm!

07. November 2011 um 00:27 von donvanone

Neu-Ulm (die Stadt, in der wir bald leben werden) hat bei mir (also vor allem die Innenstadt, jetzt nicht der Stadtteil, in dem wir unser Häuschen bauen wollen. Den kenn ich ja erst seit ein paar Wochen…) eigentlich keinen so guten Stand. “Häßlich” ist da ein Wort, das mir öfter mal über die Lippen kommt.
Und so hat es mich auch nie in die Kirche St. Johann Baptist in Neu-Ulm gezogen, die von außen genau nach dem aussieht, was sie auch ist: Aus Resten der alten Ulmer Bundesfestung zusammengestückelt.
Als wir aber nebendran den Notartermin hatten und wir vorher noch Zeit vertüddeln mussten. Gingen wir dann mal rein. Und WOW! So eine Kirche hab ich wirklich noch nie gesehen (Laut Wikipedia gehört sie “nach Aussagen von Fachleuten [..] weltweit zu den bedeutendsten Kirchenbauten des 20. Jahrhunderts in expressionistischem Stil”). Und die Taufkapelle erst! Wow, wow, wow! Neu-Ulm, vielleicht wird das mit uns ja wirklich noch was ;-)

Hier ein paar mehr Bilder, die meisten (wie das oben) aus der Taufkapelle, da kann man echt stundenlang aus allen Perspektiven draufhalten:

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Wien – Tag 4: Das mittelalterliche Wien + Wien bei Nacht

11. Juni 2009 um 21:19 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Puh, so eine Urlaubs-Aufbereitung kostet echt mal Zeit. Heute den kompletten Feiertag damit verbracht die Fotos des vierten Tages zu sichten, auszusortieren (50:50), die Raw-Daten zu bearbeiten, alles zu verschlagworten, auf Flickr und Google-Maps zu stellen und dann diesen Blogbeitrag zu schreiben. So hat man dann quasi doppelt so lange vom Urlaub…

Und so sah der vierte Tag dann aus:


Wien – Tag 4 auf einer größeren Karte anzeigen

Los ging es auf der Freyung, hier sind wir vorher schon jeden Tag mehrfach auf dem Weg vom Hotel zur Stadt und zurück vorbeigelaufen, daher war uns der Platz ans ich schon bekannt (und die paar Marktstände da drauf waren jetzt auch nicht so berauschend). Aber wenn man sich das dann mal planmäßig anschaut, fallen einem dann doch noch ein paar tolle Sachen auf, wie der “bis auf Widerruf gestatteter Durchgang”, der uns in die wunderschöne Freyung Passage brachte, die gegen Ende dann mit dem sechseckigen Hof aufwartete. Sehr schön!

freyung

Danach dann noch über den Markt “Am Hof” geschlendert (das ist der Markt auf dem zweiten Foto von oben in der rechten Spalte), der dann schon deutlich interessanter war. Vor allem einen Stand mit lauter altem Metallspielzeug hätte ich fast leer kaufen können, wenn das ganze Geld nicht schon für Torten drauf gegangen wäre. So hat es nur noch für einen praktischen Multiplizier-Affen gereicht, den wir RoKe als Dank fürs Meerschweinsitten mitbrachten.

Danach gings dann zum Stephansdom um dort eine Führung durch die Katakomben mitzumachen. Neben einigen Särgen, unglaublich großen Mengen an aufeinandergeschütteten oder fein säuberlich geputzten und gestapelten Knochen gabs dann auch die Metallbehälter mit den konservierten Innereien der Habsburger zu sehen. Da das Ende der Führung dann außerhalb des “Steffls” war und uns das kurz gesehene Innere des Doms auch nicht so überzeugte (da hatten wir schon deutlich eindrucksvolleres gesehen (vermutlich, weil der gotische Stil zu ähnlich mit dem Ulmer Münster ist), gings dann auch nicht mehr zurück, sondern weiter zur Ankeruhr.

stephansdom

Die funktioniert so, dass jede Stunde eine andere Figur vor dem Zeitstrahl langläuft und mit ihrem Schild (auf dem die Stunde steht) auf die Minutenzahl zeigt.
Und um Punkt 12 gibts dann zur Feier der Tagesmitte eine Parade, in der alle Figuren in passender Musik zu sehen sind.
Klingt erstmal super, aber da die Figuren es überhaupt nicht eilig haben, dauert das ganze eine ganze Weile und kann den Spannungsbogen nicht wirklich lange aufrecht erhalten.
Wie haben uns dann vorzeitig verabschiedet…

akeruhr

Nächstes Ziel war die älteste Kirche Wiens (11 Jh.): Die Rupertskirche. Leider war die Samstags nicht zugänglich (außer Abends zur Messe, aber das musste ja nicht wirklich sein), so dass wir sie nur von außen zu Gesicht bekamen. Aber auch das hat sich schon gelohnt, da sie durch die Efeuumrankung sehr gemütlich aussah:

rupertskirche

Und obwohl wir jetzt schon unendlich viele Kirchen gesehen hatten, gab es immer noch mehr, die besucht werden wollten. Da hätten wir (die beiden oberen in der linken Spalte) die griechische Kirche beim Grichenbeisl und dann (die mittleren beiden rechts und das untere links) die Jesuitenkirche. Rechts oben gehts durch die Seitenstettengasse, die von zwei maschinengewehrbewaffneten Polizisten überwacht wurde. Warum dies so ist, kann man in diesem Wikipedia-Artikel nachlesen. Dort steht dann auch, dass dieses Viertel “Bermudadreieck” genannt wird, was Frau Bü sicher bestätigen kann ;-)

mehr_kirchen

Unten rechts dann noch das Mozart-Haus (das einzige noch erhaltene der 11 Häuser, in denen Mozart mal gelebt hat).
Und nachdem jetzt fast alles in der Wiener Innenstadt abgearbeitet war (der letzte Tag war für entferntere Ziele eingeplant), durften wir unseren Füßen mal eine längere Pause gönnen, was wir im Stadtpark dann auch taten.

pause_im_stadtpark

Danach ging es dann zurück zum Hotel, wo wir aber vorher noch schnell die Votivkirche direkt gegenüber mitnahmen, an der wir jetzt Tag für Tag vorbeigelaufen waren, ohne mal einen Blick ins Innere zu werfen (stand halt nicht auf dem Plan…). Dank der tiefstehenden Sonne gabs dann auch sehr nette Spielereien mit den bunten Fenstern:

votivkirche

Unten rechts der Mann mit dem fehlenden Kopf gehört allerdings nicht zur Votivkirche. Den fanden wir nach einer kurzen Pause im Hotel (ja, wir hatten schon die Pause im Park, aber der Abend sollte diesmal etwas länger werden, darum war das erlaubt…) an der Kirche “Maria am Gestade”. Für die Innenansicht blieb aber keine Zeit, denn Frau Bü musste uns nochmal mehr oder weniger souverän durch das Bermudadreieck führen, da wir uns da am morgen nicht nur ein Kino ausgesucht hatten, in dem wir uns die Zeit mit “Illuminati” (meinen Kommentar dazu gibts bei Bullion) vertrieben, sondern auch noch ein lecker Mongolian-Barbecue Restaurant gleich in der Nähe, in dem wir danach dann ganz alleine die verschiedensten Fleischsorten grillen ließen.

Warum das ganze Zeitspiel? Na um dann nach Sonnenuntergang noch in der Innenstadt zu sein und (fast) alles bisher gesehene nochmal im Dunkeln zu sehen.

wien_bei_nacht

Fazit: Mit einer optisch ansprechenden Beleuchtung haben es die Wiener nicht so, die machen einfach nur hell. Ausnahme ist das Rathaus, das wirklich sehr schön beleuchtet ist.

Danach dann die letzte Nacht im Hotel verbringen. Bei dem handelte es sich übrigens um die Hotel Pension Franz, die einen sehr gemütlichen Empfangs- und auch Frühstücksraum hatte.

hotel_pension_franz

Die Zimmer waren dann Standard, aber gut. Und auch Preis und Lage passten. Würde ich also nochmal hin.

Mehr Bilder in hoher Auflösung wie immer im zugehörigen Flickr-Set.

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Wien – Tag 3: Hofburg und viele Kirchen

10. Juni 2009 um 11:49 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

So, nach kurzer Pause gehts nun mit dem Wien-Urlaub weiter. Zunächst wie immer unsere Tour:


Wien – Tag 3 auf einer größeren Karte anzeigen

Los ging es in der Hofburg, bei der wir eigentlich die “Morgenarbeit” (also das Training) der spanischen Hofreitschule anschauen wollten. Das “öffentlich” hatten wir irgendwie als “kostenlos” interpretiert, dem war aber nicht so, was wir erst bemerkten, als wie in der immer länger werdenden Schlange fast ganz vorne standen und 12 Euro für Dehnübungen war uns dann doch zu viel.
Also gleich weiter ins Sissi-Museum in der Hofburg. Dazu muss man anmerken, dass ich mich nicht erinnern kann, jemals einen Sissi-Film gesehen zu haben, was ich bisher auch nie bereut hatte. Aber die Führung (lohnt sich auf jeden Fall) war dann so nett (ich war übrigens der einzige Mann in der Gruppe, mal vom Führer abgesehen), dass ich das jetzt doch mal nachholen will. Allein, um die Kulissen wiederzuerkennen, ist ja schon was anderes, wenn Filme an Orten spielen, wo man schon war (deswegen will ich auch noch “Der Dritte Mann” sehen, obwohl wir uns die Kanalbesichtigung gespart haben, vielleicht ja das nächste Mal…).
Nach dem Sissi-Museum ging es dann noch in die Silberkammer (war halt im Preis mit drin), durch die wir dann am Ende nur noch zielstrebig zum Ausgang gespurtet sind, da Silberteller, Besteck und Porzellangeschirr jetzt nicht wirklich so lange einen Spannungsbogen aufrecht erhalten kann (ok, bei mir war schon nach der zweiten Gabel Schluss…).

Zeit also, sich den großen Hofburgkomplex mal von Außen anzusehen:

hofburg

Weiter ging es dann mit der Tour “Das Herz der Kaiserstadt” aus unserem Reiseführer (zu der natürlich die Hofburg schon gehörte) und so ging es für uns dann in einige Kirchen:

kirchen

Da hätten wir oben links die Michaelerkirche, daneben die Dreifaltigkeitssäule. Dann links (und rechts dieser schmale Platzhalter) die Peterskirche und auf den beiden unteren Bildern in der rechten Spalte die Augustinerkirche mit einer Gesamtansicht des Grabmals, das ich euch hier ja schon gezeigt hatte.

In der Augustinerkirche gibt es übrigens die Herzgruft, in der die herzen der Habsburger liegen. Die haben wir aber nicht besucht, wir haben uns mit den eingelegten Gedärmen in der Gruft unter dem Stephansdom zufrieden gegeben (dazu an einem anderen Tag mehr). Auch die Kapuzinergruft, in der dann die restlichen Teile liegen, haben wir nur bis zum Kassenhäuschen gesehen. Eine Gruft reicht…
Weiter ging es dann durch den Burggarten (bei dem wir dann doch mal eine Bank nutzten, um unseren Füßen eine Erholung zu geben) zum Naschmarkt, von dem wir dann aber ziemlich enttäuscht waren.
Vielfalt wurde uns versprochen, aber irgendwie hatte jeder Stand das gleiche: Wasabi-Nüsse und Trockenobst. Ok, das haben wir dann auch gleich beides gekauft (aber nicht bei einem der aggressiven Stände, die die penetranten Straßenverkäufer in Sri Lanka oder Ägypten erinnerten), aber irgendwie hatten wir da deutlich mehr erwartet.

Nunja, weiter ging es zur Karlskirche, die am vorherigen Tag ja dummerweise zu war, als wir davor standen. Nun war sie offen und nach einem nicht direkt günstigen Eintritt erwartete uns folgender Anblick des Decken-Fresko:

decke_karlskirche

Unser etwas älterer Reiseführer sagte dazu:

 

Während der Restaurierungsarbeiten (voraussichtliches Ende 2006) bringt ein Lift Besucher bis zu den Fresken in die Kuppel

Wikipedia meint zu dem “2006″:

 

Derzeit (bis etwa 2010) sind die Fresken in der Kuppel der Karlskirche über einen Panoramaaufzug zugänglich, der Besucher gut 32 Meter über Bodenniveau hebt; von dort aus ist auch der Zugang zur Laterne möglich.

Nun gut. Zum Einen ist es natürlich schade, dass man die Fresken nun nicht mit einem Blick sehen kann, sondern immer was im Weg ist, zum Anderen hat man natürlich selten die Gelegenheit, so ein Kunstwerk mal direkt aus der Nähe zu betrachten. Ok, das kommt jetzt nicht wirklich gegen die Höhenangst der Frau Bü an, die es auf der Plattform auch wegen der dort angebrachten Warnschilder nicht lange aushielt.
Aber auch mir wurde es auf dem letzten Abschnitt hoch in die Laterne etwas mulmig. Das Schild am Aufgang sagte etwas von “nicht mehr als 10 Personen gleichzeitig”, was aber von unten nicht wirklich abzählbar war. Die dort genannte Aufsichtsperson war auch nicht vorhanden, so dass man es halt einfach drauf ankommen lassen musste. Wohliger wurde mir dann auch nicht wirklich, als mir eine Gruppe von fülligeren Frauen entgegen kam, die das Gerüst doch ganz schön in Bewegung brachten. Naja, also schnell Fotos geschossen (die Aussicht über Wien von ganz oben ist übrigens aufgrund der Gitterfenster nicht wirklich berauschend, da hab ich deutlich besseres gesehen. Hab darum auch nur ein Bild von den Geldhaufen gemacht, die ganz oben auf den Fenstersimsem liegen) und dann nix wie runter auf den sicheren Boden.
Aber als Fazit fand ich es dann doch mal was besonderes, vor allem dieser Taube gang ganz oben (die mich in der Peterskriche schon faszinierte, oben bei den Bildern sieht man sie da auch ganz klein) mal so richtig Nahe zu kommen. Wer also vor 2006 2012 noch nach Wien kommt und mit Höhenangst kein Problem hat, sollte sich das mal angucken.

karlskirche

Enttäuscht vom Nachmarkt, verärgert über den viel zu kleinen und viel zu teuren Topfen-Strudel direkt daneben und verängstigt von der Höhe, musste Frau Bü jetzt erstmal aufgebaut werden. Und wie könnte man das besser machen, als mit einem Besuch der Geschäfte in den Ringstraßen-Galerien? Schließlich musste ja eh eine neue Handtasche her.
Die war dann auch bald zur großen Freude gefunden, nur leider nur noch in braun (statt schwarz) auf Lager. Naja, egal, braun tuts auch, dann muss halt irgendwann nochmal eine schwarze gekauft werden, Handtaschen kann man ja nie genug haben. Nach abgewickeltem Kauf, sollte es dann wieder raus aus den Gallerien gehen, doch als wir am Schaufenster eben “unseres” Ladens vorbeikamen, fiel Frau Bü dann gleich eine Schaufensterpuppe ins Auge, die “ihre” Handatsche trug. In schwarz! Also schnell wieder rein in den Laden und nett gefragt, ob die Puppe nicht auch ohne die Handtasche glücklich ist. Nach kurzer Bedenkzeit wurde dem dann zugestimmt und wir konnten die Taschen tauschen. Doch hui, beim Blick auf den Kassenzettel der braunen Tasche guckte die Verkäuferin ungläubig und fragte, ob wir die heute gekauft hätten. Ja, hatten wir, vor wenigen Minuten, ein Stock höher. Ja huch, da ist wohl was falsch gelaufen, denn eigentlich hätte es da 20% drauf geben sollen.
Und so kam es dann, dass wir wieder aus dem Laden gingen, diesmal aber mit der Handtasche in der richtigen Farbe und mehr Geld im Geldbeutel. Und schon war Frau Bü kuriert.
Da konnte ihr auch die “Mozart-Mafia” nichts mehr antun: Überall lauerten Männer in Mozart-Kostümen, die einem Tickets für eine Musik-Veranstaltung aufdrücken wollten. Schon etwas nervig…

innenstadt

Nach einem sehr leckeren türkischen Abendesssen direkt neben unserem Hotel wartete ich dann noch die “blaue Stunde” ab, um mich mit der Kamera mal der Votivkirche (auch direkt beim Hotel) anzunehmen. Von da sah ich dann in der Ferne eine andere schön beleuchtete “Kirche”, die sich aus der Nähe dann (die blaue Stunde war mittlerweile schon vorbei, ohne gescheites Stativ (hatte nur ein Miniteil dabei, gelegentlich musste dann mein Schuh aushelfen) dauerte das alles doch etwas länger) als Rathaus entpuppte. Trotzdem schön…

nachts_in_wien

(Das “Hotel Regina” war übrigens nicht unser Hotel (zu dem dann am letzten Tag mehr), war einfach nur nett beleuchtet)

Mehr Bilder in hoher Auflösung wie immer im zugehörigen Flickr-Set.

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BST 3: Dom zu Speyer, A61

04. Januar 2009 um 13:45 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

braunes Schild: Dom zu Speyer

Gute Vorsätze sind nichts, was es bei mir zum neuen Jahr gibt, aber vor längerer Zeit hab ich mir für meine momentane Urlaubszeit etwas vorgenommen: Nämlich endlich mal die ganzen braunen Schilder abzuarbeiten, die wir zwar schon besucht, aber noch nicht verbloggt haben.
Und so geht die “braune Schilder”-Tour (BST) heute endlich in die dritte Runde. Und die fand am 7.9.2008 in Speyer statt.

Dom mit Schild

Dort wohnt nämlich ein alter Kindergarten-, Grunschul- und Gymnasialfreund, der nebenbei noch Ums-Eck-Nachbar und Trauzeuge war. Und eben dieser hat uns dann bei einem der Besuche auch mal den Dom gezeigt, von dem das zugehörige braune Schild berichtet.

Im Dom

Und naja, was soll ich sagen? Es war halt ein Dom…
Mein Klassenlehrer hat mir damals mit seinen übermäßigen Kirchenbesichtigungs-Klassenfahrten wohl die Begeisterung genommen, irgendwie bin ich von Kirchen nicht so leicht zu begeistern. Da hilft Schildkrötencontent nur bedingt…

Die dort ebenfalls vorgestellten Schildkröten-Kuscheltiere gabs dann übrigens später ebenfalls in Speyer im  Sea Life zu sehen. Wie diese Annemone:

Annemone

Spektakulärer als das innere des Doms war da schon, was sich drumherum abspielte. Denn wie schon in Bietigheim hatten wir zufällig einen Tag rausgegriffen, an dem ein besonderes Rahmenprogramm geboten wurde. Und hier war das rund um den Dom die  “Mission Olympic”, bei der “Deutschlands aktivste Stadt” gesucht wurde. Und jetzt bereue ich es gerade, dass ich damals nicht irgendwo auch nur eine Muskelzuckung investiert habe, denn dann hätte ich hier jetzt behaupten können, dass nur dank meiner tatkräftigen Unterstützung der Sieg auch tatsächlich  nach Speyer ging.
Aber vielleicht kann ich das ja einfach trotzdem behaupten. Denn wer weiß, ob der Sieg mit meiner Teilnahme auch wirklich noch geklappt hätte? Also doch ganz allein mein Verdienst…

Um den Dom

Mehr (und größere) Bilder gibts im zugehörigen  Flickr-Album.

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Brokeback Vorentscheid

14. März 2006 um 00:54 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

So, jetzt hab ich es endlich geschafft, mir “Brokeback Mountain” anzusehen, fand ihn auch ganz nett, aber nicht wirklich überragend. Trotzdem besser als “L.A. Crash“, der mir eindeutig zu viel auf dem Rassismus-Thema rumritt (jetzt verkneif ich mir wohl lieber irgendwelche Witze, bezüglich der Dinge, auf denen in “Brokeback Mountain” rumgeritten wurde…)
Eigentlich soll es in diesem Beitrag auch nicht wirklich um den Film gehen, er dient nur als Einleitung zu meinem total verspäteten Kommentar zum GrandPrix-Vorentscheid. Wann bitte ist diese Veranstaltung eigentlich zu einem Schwulen-Event geworden? Nicht das ich was dagegen hätte, es war nur noch nie so deutlich wie in diesem Jahr. Moderiert wurde der Vorentscheid von Thomas Hermanns, als männliche Gäste gab es Georg Uecker, Dirk Bach (anfangs in Frauenkleidern) und Hape Kerkeling. Kein einziger Hetenmann, und das im ZDF bei einer Volksmusiksendung (sowas solls doch sein, oder? Zumindest hieß es doch mal so), dazu aber noch Lucy (Ex-No-Angel, lesbisch), als Showact die transsexuelle Gewinnerin von Israel und “Joy Fleming” (bei der ich mir jetzt nicht als erster die Frage stelle, ob die denn auch lesbisch ist). Und dass dann passend zu “Brokeback Mountain” auch noch die Country-Cowboys “Texas Lightning” gewonnen haben (und nicht der komische Indianer) wundert mich dann auch nicht mehr…
Ich weiß auch nicht, warum ich mir das überhaupt angeguckt habe (doch, wegen Dittsche und Ingo), ich weiß aber, warum ich mir dann den Eurovision-Songcontest auch angucken werde. Nämlich wegen Lordi:
Lordi
Ne tolle Pyroshow scheinen sie ja (ausgehend von der Website) schonmal zu haben. Und wer weiß, vielleicht geht der Trend ja weg von den Trommeln (letztes Jahr), hin zu Monsterfratzen… Ich bin gespannt…
Äh… jetzt fällt mir auch wieder ein, warum ich was über Schwule schreiben wollte, aber irgendwie krieg ich das in den Text nicht mehr rein, darum erwähn ich es einfach hier am Ende nochmal:
Der katholische Nachrichtendienst hat anlässlich des oben genannten Schuwlencowboyfilmes ein Interview mit dem sehr liberalen (*hust*) Psychologen Gerard van den Aardweg geführt. Und was der da alles so verzapfen darf ist echt unglaublich!

 

idea: Welche Wirkung haben solche Filme auf junge Leute?
Aardweg: Die Jugendlichen werden mit einem neuen Argument der Homosexuellen-Lobby konfrontiert, das besagt: „Schwul sein ist vielleicht auch etwas für Dich, denn richtige Männer praktizieren das auch.“ Es wird die Verwirrung, die ohnehin schon unter jungen Männern und Frauen herrscht, noch vergrößern.

idea: Warum sollte man homosexuelle Praxis nicht einfach akzeptieren?
Aardweg: Weil sie meiner Erkenntnis nach eine neurotische Störung ist. Sie ist nicht angeboren, nicht vererbt. Das wird immer nur behauptet, weil man damit Kritiker zum Verstummen bringen will. Wenn einer anders veranlagt ist, muß man ihm doch dieselben Rechte geben wie den Heterosexuellen. Aber mit dieser Position hilft man den Homosexuellen nicht. Anstatt an der Beseitigung der Störung zu arbeiten, bestärkt man sie in ihrem Persönlichkeitsdefekt.

und auch

 

idea: Läßt sich der Trend zur Homosexualisierung der Gesellschaft umkehren?
Aardweg: Das weiß ich nicht. Da selbst Kirchen zum Teil gleichgeschlechtliche Paare segnen, anstatt den Betroffenen aus ihrer Homosexualität herauszuhelfen, gibt es momentan wenige gesellschaftlich relevante Gruppen, die sich diesem Trend entgegenstellen. Wenn man den Kampf allerdings nicht beginnt, hat man schon verloren. Vordringlichste Aufgabe ist meiner Ansicht nach, die Unwahrheiten und unhaltbaren Behauptungen der Homosexuellen-Bewegung öffentlich zu entlarven und über die wahren Hintergründe von Homosexualität zu informieren.

Fragt sich, ob die Störung bei ihn noch zu beseitigen ist, oder ob es dafür schon zu spät ist. “Gott” sei Dank bin ich aus der Kirche ausgetreten

via inishmoreblog (Lordi)
via eye said it before (Aardweg)

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