Unbedingte Kochbuchempfehlung: Tartelettes – Kleine Kuchen pikant & süß

03. Oktober 2010 um 23:18 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

kuechentipps_vom_don

Mit Kochbüchern ist das ja so eine Sache: Irgendwie stehen da unzählige im Regal rum, in 4-5 von denen guckt man (und mit “man” meine ich im folgenden mich, ich schließe aber gerne von mir auf andere) auch wirklich ab und zu von rein und aus denen hat man dann auch mal 2-3 Rezepte ausprobiert.
Wenn man ein Rezept braucht, ist es eh viel leichter, schnell im Internet nachzugucken, da werden einem die Zutatenmengen dann auch noch direkt für die richtige Personenanzahl umgerechnet und man kann sich schnell das Rezept aussuchen, zu dem man auch die passenden Zutaten hat und wo es ein schickes Bild gibt (ja, ich brauche ein Bild beim Rezept, sonst kann ich das nicht kochen).

Wozu also Kochbücher?

Noch größer ist meine Skepsis dann bei Büchern, die nur mit einem Haushaltsgerät kombiniert verkauft werden (Backform, Nudelholz, Plätzchenausstecher und was weiß ich noch alles). Da frag ich mich immer: Sind die Rezepte so schlecht, dass man da noch ein Gimmick dabei legen muss, damit das Buch überhaupt verkauft wird. Reine “Geschenk-Bücher”, oder nicht? Wer kauft sich sowas selbst? Meist sind die ja auch schön eingeschweißt (wegen des Gimmicks), so dass man nicht mal einen Blick reinwerfen kann, was die Skepsis dann nur noch größer werden lässt.

Und so komme ich nun zu einer unbedingten Kochbuch-Kaufempfehlung. Ein Kochbuch, mit Gimmick. Ein Geschenk-Buch (Frau Dr. Bü hats geschenkt bekommen). Ein wirklich fantastisches Buch: Tartelettes – Kleine Kuchen pikant & süß

tarteletttes-buch

Das Gimmick ist klar: 4 Backformen (mit rausnehmbarem Boden, was ein echter Segen ist, denn so kriegt man wirklich jedes Tartelette unbeschadet aus der Form). Insgesamt gibt es 34 Rezepte (Gemüsetartelettes, Tartelettes mit Fisch & Fleisch und süße Tarteletets), von denen wir inzwischen schon 5 ausprobiert haben (und es werden sicher noch einige folgen, vermutlich sogar solche, die nicht bebildert sind…). Und 4 von den 5 waren unglaublich lecker, das eine war “nur” lecker.

Unglaublich unglaublich lecker sind z.B. die “Avocado-Tartelletes mit Chorizo Garnelen” (alle Fotos zeigen unsere Ergebnisse, im Buch sehen die natürlich noch einen Ticken besser aus).

avocadotartelettes

Ehrlich: Allein wegen diese Rezept lohnt sich der Kauf des Buches. Ein Traum! Gabs bei und daher auch nicht nur einmal…
(Und ja, von denen habe ich euch hier schon vorgeschwärmt, aber da ich gestern wieder so von dem Buch überzeugt wurde, muss ich das einfach nochmal gesammelt loswerden)

Anderes Tartelette aus der “pikant”-Richtung: Die “Spargel-Blätterteig-Tartelettes mit Ziegenkäse”

spargel_blaetterteig_tartelettes

(das waren die, die “nur” lecker waren. War aber auch gemein, dass die im direkter Konkurrenz zu dem Garnelen-Tartelettes standen, da zieht jeder den Kürzeren…)

Gestern (und heute, da mir das Internet ja nicht die Menge für 2 Personen ausrechnen kann und ich darum immer gleich 4 Tartelettes machen “muss”) gabs dann “Maracuja-Créme-brûlé-Tartelettes” (da kriegt man ja nen Krampf in den Fingern), die mir zwar die erschreckend hohen Preise für Maracujas aufgezeigt haben, aber davon jeden Cent wert waren. Mjam mjam mjam!

maracuja_creme_brulee_tartelettes

Und dann gabs bei uns auch noch vor Längerem (Frau Dr. Bü berichtete) diese beiden Vertreter der süßen Sorte:

tarte

Da hätten wir links die “warmen Schokoladentartelettes mit Macadamianüssen” und rechts “Kirschtartelettes mit Baiserhaube”. Beide lecker, links aber leckererer.

Und wie man hier schon sieht: Die Vielfalt ist sehr groß, allein hier haben wir schon die verschiedensten Teigarten (Mürbeteig (die Grundlage der meisten Rezepte), Blätterteig und Tortilla-Chips), womit das volle Spektrum aber noch nicht abgedeckt ist. Und apropos “abgedeckt”: “Pies” (also “Pasteten”, aber wie klingt das denn…) gibt es auch in dem Buch, z.B. “Steak-Pies mit Brunnenkressesalat”. Muss ich unbedingt auch noch probieren…

So, zum Abschluss noch die Anmerkung: Nein, ich wurde für diesen Beitrag nicht bezahlt, ich bin tatsächlich so begeistert von dem Buch. Aber ja: Wenn ihr das Buch über meinen Link kauft (was ich euch nur empfehlen kann), krieg ich da eine kleine Provision ab.
Aber das ist nicht so wichtig. Viel wichtiger ist, was auf den Tisch kommt. Und das ist LECKER!!!

PS: Dieses war der erste Streich. Unser zweitbestes Kochbuch stell ich euch dann demnächst auch noch vor. Aufmerksame DonsTag-Leser dürften es aber auch schon kennen, hab ich letztens erst in einem Klammersatz empfohlen, verdient aber auch eine größere Plattform.

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Wise Guys – Frei!

28. Februar 2008 um 23:48 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Seit Samstag bin ich stolzer Besitzer des neuen Wise Guys (ich hatte hier schonmal von denen geschwärmt) Albums “Frei!” und hab somit meinen Teil dazu beigetragen, dass sich dieses momentan wohl auf Platz 2 der Album-Charts befindet.
Und nachdem ich es jetzt schon öfter als oft rauf und runtergehört habe (muss die Texte am Dienstag ja drauf haben, wenn ich die in Ulm mal wieder live erleben darf. Mal gespannt, was es dann in deren Tour-Tagebuch (lässt sich nicht verlinken, der Link ändert sich scheinbar bei jeder Aktualisierung, da hat jemand das Netz nicht verstanden…) zu lesen gibt…), kann ich es auch uneingeschränkt empfehlen.
Eins meiner Lieblingslieder: “Es ist nicht immer leicht (ich zu sein)”

Aber auch “Paris” ist nicht schlecht:

So wie eigentlich fast alle Lieder. “Frei” hat mir auf jeden Fall schneller gut gefallen als das vorherige Album (“Radio”). Da war ich erst etwas enttäuscht, was sich aber bald gelegt hatte. Muss man sich halt erst reinhören. Hier schnell noch mein Lieblingslied vom “Radio”-Album, ausnahmsweise auch mal mit einer Frau als Gastsängerin: “Das fremde Wesen”

Mehr Infos (und Hörproben, Videoschnipsel etc.) zum neuen Album gibts  bei den Wise Guys (auch hier leider kein Direktlink möglich). Das sollte ja wohl reichen, um euch zu überzeugen, das Album auch zu kaufen (Amazon Partnerlink). Platz 1 in den Charts wär doch was feines…

UPDATE: Hier eine  ausführlichere Kritik auf laut.de

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Gestern, Heute, Morgen

27. Januar 2008 um 01:10 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Gestern:
Gestern war ich mit Frau Bü und einigen Ihrer Kollegen unterwegs. Das ganze nennt sich “Statteiltrinken” und geht so: Man sucht sich einen Stadtteil aus und besucht dort so viele Kneipen wie möglich. In jeder Kneipe muss jeder ein kleines Bier trinken (ich musste da am Anfang mal kurz gegen die Auflagen verstoßen, da mir nicht sonderlich gut war, konnte dann aber bald wieder voll einsteigen), auf einem Fragebogen die Kneipe anhand diverser Kriterien (Tempo, Geschmack (des Biers), Aussehen (des Personals), Atmosphäre etc.) bewerten und dann auch gleich weiterziehen zur nächsten Kneipe. Sollte dem Anführer das Lokal gar nicht zusagen, so verkündet er dies an Anfang und das Bier muss ex getrunken werden. Eine Kneipe auslassen geht mal gar nicht!
Nachdem die Truppe im letzten Jahr schon die Innenstadt abgehakt hat, ging es gestern nach  Söflingen. Außer dem Schatten (das ist das Restaurant, wo es die Riesenschnitzel gibt), kannte ich da noch nichts und war auch nicht sonderlich optimistisch, da auf was gescheites zu stoßen. Und so waren dann auch ein paar “Kneipen” dabei, die exakt so waren, wie ich mir das da vorgestellt hatte. Dittsche-live sozusagen.
Eindeutiger Sieger und große Überraschung war das  Söflinger Weinstadl, dass an dem Tag eigentlich eine geschlossene Gesellschaft hatte. Wir haben uns an dem “geschlossen”-Schild aber nicht sonderlich gestört (hey, da waren Leute drin, wie kann das also geschlossen sein) und haben dann tatsächlich auch noch einen Platz in einem Weinfass bekommen.

Im Weinfass

Vom Chef haben wir dann erfahren (ja, der hatte da gerade eine Weinprobe, hat es sich aber nicht nehmen lassen, auf nen Plausch bei uns vorbei zu kommen), dass er die Fässer (und das gesamte Stadl, wenn ich mich recht erinnere) alle in Handarbeit angefertigt hat. Echt klasse gemacht und sehr sympatisches Personal. Das Bier war dann zwar meiner Meinung nach das schlechteste am ganzen Abend, aber in nem Weinstadl sollte man ja auch eigentlich kein Bier trinken…

Sonstige Kuriositäten am Abend:

  • In eine Kneipe kamen wir genau rechtzeitig zum Bingo-Spiel. Das Publikum sah entsprechend aus. Sehr gruselig…
  • Ich wurde mal wieder dran erinnert, warum ich so ungerne in Diskotheken gehe: “Darf ich mal deinen Ausweis sehen???”
  • In einer Kneipe gab es im Nebenraum einen Billardtisch, den wir natürlich (entgegen der “Nur ein Bier und dann schnell weiter”-Regel nutzen wollten. Da konnten uns auch die merkwürdigen “Rocker” nicht aufhalten, die im Gang zu eben diesem Raum saßen, den Arm wie eine Grenzschranke hielten und nur ein “Grenze!” verlauten ließen. Während wir dort also spielten (wohoo, ratet mal, wer gewonnen hat…), hat ein Kollege Bü mit denen die Formalitäten ausgehandelt, was uns wohl allen das Leben gerettet hat. Vielen Dank dafür!
  • Und dann war da noch diese leicht zerkratzte Motorhaube:
    leicht zerkratzte Motorhaube
  • Heute:
    Erstmal gemütlich ausgeschlafen (das Bier muss ja verarbeitet werden) und dann das übliche Samstags-Programm: Zeug für die neue Wohnung kaufen. Und jetzt können wir Bodenbeläge, 2 Lampen, total praktische Aufbewahrungskisten (Ja, Kerstin: Kisten!!!) und nen größeres Meerschweinchengehege von der To-Do-Liste streichen. Fehlt also nicht mehr so viel. By the way: Hat jemand Erfahrungen mit ner Hoover-Waschmaschine (wie der HNL 6146) oder nem Siemens-Trockner (wie dem WT44 E100) gemacht? Da stehen nämlich noch Entscheidungen an…
    Abend gab es dann zur (Vor-)Feier der rossigen Schungelkönigswahl lecker Champignons mit Spinat-Champignon-Schafskäse-Sonnenblumenkern-Füllung. Gibts bei uns normalerweise immer mit selbst gepflückten Berennnesseln statt Spinat, aber da haben wir heute mal eine Ausnahme gemacht.

    gefüllte Champignons

    Morgen:
    Morgen werden die ersten Umzugskartons gepackt (hui, es geht jetzt so richtig los…) und Abends gibts dann zur Belohnung nen Videoabend mit RoKe. Bin noch nicht sicher, ob es nur “Hot Fuzz”, oder auch “Shaun of th dead” gibt, irgendwie hab ich von denen noch keine Antwort erhalten. Könnte aber auch daran liegen, dass mein Mailfach irgendwie in den letzten Tagen/Wochen etwas rumzickt, also einfach nochmal melden…

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    Getting things don

    25. März 2007 um 22:44 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

     Da hat Herr Poetsch vollkommen Recht.
    Und bei mir gehts gerade auch genau um das “things don getten” (oder sachen, die ich gestern erst gedonnt habe, morgen wieder zu undonnen, weil sie evtl. doch nicht so gut gedonnt sind…), darum hab ich auch nicht so viel Zeit, hier fleißig zu bloggen, aber das krieg ich schon irgendwie hin…

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