Dons Filmzeit: Wer früher stirbt ist länger Superman + alternatives Marmeladenbrot-Ende

06. September 2006 um 00:22 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Wer früher stirbt ist länger tot

Ich geb hier ja öfters mal Anguckbefehle, die alle meiner Leser zu befolgen haben, um in meiner Gunst nicht zu sinken. Und wenn ich so etwas von meinen Lesern verlange, dann muss ich da natürlich genauso handeln. Und davon handelt der erste Teil dieses Beitrages (was eine merkwürdige Einleitung…).

Es geht um den Film  “Wer früher stirbt ist länger tot”, den ich schon aufgrund seines grottigen Titels meiden wollte. Klingt absolut nicht nach einem Film, der mir gefallen könnte und verdammt nach schlechtem deutschen Film. Aber als dann der  Cowboy Jim so von dem Film schwärmte und den Anschaubefehl aussprach, blieb mir ja keine andere Wahl und ich musste rein. Das mit dem “durchgezogenen Dialekt” hatte ich zwar gelesen, aber nicht so sehr beachtet. Was ist da schon so besonderes an nem Dialekt? Aber schon nach dem ersten Satz im Kino war dann klar, was uns bevorstand: waschechtes bayerisch. Frau Bü musste von uns nach eben diesem Satz aufgeklärt werden, dass es sich tatsächlich um die deutsche Sprache gehandelt hatte, was ihr dann beim weiteren Verständnis doch weiterhalf… Und ich muss sagen es ging dann sogar. Nach so 10-15 Minuten hatte man sich eingehört und dann ging es doch recht gut. Ab und an mal ein paar Verständnisschwierigkeiten, aber der Kontext konnte da schon helfen. Aber es hat sich wirklich gelohnt. Der Film ist tatsächlich wunderschön und öfter schwarzhumorig, ziemlich genau nach meinem Geschmack. Wenn Hasen in die Luft gesprengt werden, oder der junge Hauptdarsteller die Lehrerin fragt, ob sie mit ihm vögeln wolle, weil er nur so die gewünschte Unsterblichkeit erlangen kann (zumindest nach den Stammtischdeppen aus Vaters Kneipe), dann ist das einfach nur köstlich. Dazu noch der Blick des Jungen (ja, er hat nur einen drauf, aber der ist nicht schlecht)…
Also auch von mir der Befehl: Angucken! (wer sich nur mit Worten nicht überzeugen lässt, der kann sich ja den  Trailer angucken, ich würde aber empfehlen einfach so ins Kino zu gehen. Also nur angucken, wenn unbedingt nötig…)

Batman & Robin

Heute war ich dann noch in dem neuen  “Superman”-Film. Und wenn ich jetzt schreibe, dass das auch das erste Mal war, dass ich mir irgendwas von Superman (Film, Serie, Comic) von Anfang bis Ende angeguckt habe, dann krieg ich bei  Jojo und  Malcolm wohl Blogverbot. Und dann hab ich nichtmal erwähnt, dass mich auch Spiderman nicht locken kann (wobei ich da den ersten Teil sogar gesehen habe), ich um X-Men, Daredevil und sonstige komische Gestalten einen weiten weiten Bogen mache und einzig und allein die  Batman & Robin-Fernsehserie (die mit dem “Bang” “Zoom” “Baff” und den der drehenden Zeitung. Das mit den  Gaststars ist mir übrigens total neu, war damals wohl zu jung…) als wichtigen Bestandteil meines Lebens ansehe (trotzdem habe ich auch von Batman nur einen einzigen Kinofilm gesehen und den fand ich dann sogar auch nicht schlecht, weil so schön düster (dürfte klar sein welcher,  oder?)). Und das  schwule Batman&Robin-Kinopärchen werde ich mir sicher niemals geben!

Und aus genau diesem Grund erspar ich euch hier meinen unfachmännischen Kommentar zu dem Superman-Film, einzig und allein die Tatsache, dass die Bösewichte bei ihrer Flucht von der Insel einen Rollkoffer dabeihatten möchte ich nicht verschweigen. Und wer mir plausibel erklären kann, warum Superman von niemandem erkannt wird, der bekommt ein Eis von mir, wenn er mich in Ulm besuchen kommt. Allein aus diesem Grund fällt Superman ja sowas von unten durch. Batman hat ja immerhin den “Oberkopf” verhüllt…

Ebenso wenig wie der Superman-Film können mich die Filme von meinem neuen Freund (so nennt es auf jeden Fall das grottig zu bedienende MySpace) Erik Pollard begeistern.  Marmeladenbrote, die auf den Boden fallen. Wohoo… Wenn doch schon die Katze danebensaß, warum dann nicht  dieses Experiment nachbauen? Nene, der soll mal lieber beim Briefe verschicken bleiben, das kann er besser…
Oder halt mehr was sportliches aufnehmen, so wie dieses Video, welches mir ein Arbeitskollege letztens zeigte. Ist sicher schon uralt und allen bekannt, aber ich kannte es noch nicht und darum kriegt ihr es jetzt vorgesetzt. Klar?

(ne Version mit weniger Artefakten gibts übrigens  hier)
Und wenn in den Filmen wirklich nur irgendwas runterfallen darf oder so, warum dann nicht in dem  “Rube Goldberg”-Style? Und bitte den Gesang auch live einspielen…

So, das war Dons Filmzeit, jetzt muss ich mal wieder ein paar Codes nachtragen (super, dass ihr alle so fleißig mitmacht) und dann geht es heute mal was früher ins Bett. Die gestrigen Recherchen hab ich heute morgen dann doch gemerkt… (UPDATE: Na prima, das hat ja geklappt… schon wieder 2 Uhr…)

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Mal wieder die Ameisen

08. Juni 2006 um 01:49 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

The otherLaut Duden ist ein Weblog ja ein “Internet-Tagebuch mit Katzenbildern” (“Scan” bei Wortfeld) (die kennen da meinen Ironiedetektor noch nicht, versucht es also bitte mal ohne oder lesen den Kommentar hier). Mein Blog scheint da aber eine Ausnahme zu sein und die Ameise als Wappentier zu haben.
Aber wenn es etwas über Ameisen zu berichten gibt, dann muss man das ja auch tun, also los: Heute habe ich nach gähnender Langeweile im Antquarium (unter fachlicher Aufsicht von Frau Bü) 6 zusätzliche Ameisen im Wald eingesammelt, die die bisherigen 12 nun auf die empfohlene Zahl von 18 aufstocken. War erst gar nicht so leicht, den Baumstamm wiederzufinden, von dem unsere Familie stammt (dieser dämliche Frühling, auf einmal sieht der Wald ganz anders aus…) und dann war er auch noch ziemlich verwaist. Einen halben Meter nebendran verlief aber eine fette Ameisenstraße und ein kurzes Experiment ergab, dass sich die Baumstammameisen mit den Straßen-Ameisen gut vertragen und so wurde dort fleißig gesammelt.
Dabei kamen dann auch zwei (oder drei?) Ameisen mit, die etwas anders aussehen, als die bisherigen (das oben im Bild ist so eine). Das Hinterteil ist deutlich größer und gestreift (kann man auf dem Bild gerade so erkennen). Wir vermuten mal, dass es sich um Weibchen handelt. Es könnten aber auch Drill-Instructors sein, denn seit dem die Neuen im Antquarium sind, geht es wieder ab. So schnell haben die noch nie gegraben (für ne Frau strengt man sich eben so richtig an). Hier der momentane Zwischenstand:
Neuer Elan im AntquariumBevor der Zuwachs kam haben sie an den Gängen kein Stück mehr verändert (es war also noch der Stand von den Zeitraffer-Aufnahmen), sondern nur das Gerümpel auf der Oberfläche zu einem großen Haufen zusammengetragen. Guckst du (sorry, ist schon spät, hab heute Nacht sehr schlecht geschlafen und bin für gescheite Sätze nicht mehr zu haben…):
Ein riesen HaufenUnd dann hab ich da noch drei Bilder für euch, die mir mal wieder gezeigt haben, dass es sich wirklich lohnt, jeden verdammten Tag den Fotoapparat bei Daimler an der Pforte einzuschließen. Für die Aufnahmen hatte ich nur eine Minute Zeit, da mein Bus kam und ich zu faul war, 10 Minuten zu warten. Mittlerweile bedauer ich die Entscheidung, hätte das Geschehen doch mal weiter beobachten sollen. Ich nehme auf jeden Fall meine Aussage von irgendwann zurück, dass es kaum noch Ameisen geben würde. Denen war es wohl nur noch zu kalt…
Ameisen überwältigen Raupe

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Tach, Post! (XI): Procter & Gamble – Wick-Inhalierstift Teil 1

20. Mai 2006 um 11:16 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Tach, Post! TitelblattSo, jetzt sind wir schon beim elften Brief und ich hab mir gedacht, an dieser Stelle könnte ich doch nochmal das Titelbild meines “Tach, Post!“-Buches rauskramen und darauf hinweisen, dass dort ziemlich viele meiner Briefe zu erkennen sind. Von den bisher veröffentlichten hätten wir da durch die vom Himmel fallenden Euro-Taler die Briefe an Waigel, Lafontaine, Eichel und das europäische Parlament, der Kerl in dem McDonalds mit der Genickstarre ist aus dem ARD-ZDF-Brief, dann wäre da noch die Swatch-Uhr am Armgelenk, das modernisierte Verkehrsschild, welches ich dem Müntefering vorgeschlagen habe, der Bus der Stadtwerke Neuwied sowie das Windrad mit der Fliege, als wichtigen Bestandteil meiner Schokoladen-Kühl-Erfindung. Außerdem gibt es noch Hinweise auf 6 weitere Briefe, wie zum Beispiel auf den Brief für heute. Sicher (wers glaubt) habt ihr euch schon gefragt, was der nette Herr denn da in seinen Nasenlöchern stecken hat, oder? Ich kann es euch sagen: Das sind zwei Wick-Inhalierstifte. Es gab mal eine Zeit, da hatte ich einen solchen immer in meiner Hosentasche und habe geschnüffelt, was das Zeug hielt, ob meine Nase nun zu war oder nicht, das war egal. Es ging nur um den super Minz-Geruch. Da war es dann auch ziemlich egal, dass der Stift eigentlich schon über ein Jahr abgelaufen war, oder? Oder nicht?
Egal, die Folgeschäden sind jetzt eh nicht mehr rückgängig zu machen und mein Problem in dem Brief hat damit auch nichts zu tun. Aber lest doch selbst…
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Der Held des Tages

25. April 2006 um 23:20 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Aua AuaIch präsentiere den Held des Tages: mich!
Den totesmutig hat sich der Don auf einen zufällig griffbereiten Gartenstuhl gestellt, um die Nachbarskatze vom Eingangstürvordach zu retten. Sicher, die hätte das auch alleine geschafft, aber getraut hat sie es sich nicht (mein Mr. Stooge (Hamster) wäre da genau andersrum gewesen: Er hätte es sich ohne auch nur ansatzweise nachzudenken sofort getraut, hätte es aber nicht geschafft). Und so hat ihr mitleiderregendes Gejaule mich dann dazu bewegen können, trotz der Gefahren, die eine Katze in einem Vogelgrippensperrbezirk mit sich bringen kann, vor Frau Bü und unserer mehr als neugierigen “Obendrüber-Nachbarin” den Retter in Not zu spielen und mich dann im Nachhinein für meine neu errungenen Wunden (das Ding hat undankbarer Weise auch noch die Krallen ausgefahren…) bemitleiden zu lassen. Huldigungen bitte in den Kommentaren, ein Foto der Katze wird nachgereicht, sobald sie sich nochmal blicken lässt…

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