DonsTags Ramsch-Adventstürchen Nr.25 – Christmas Laser Beam Cats

25. Dezember 2010 um 09:49 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback
Der Adventskalender hier auf DonsTag hat hinter jedem Türchen eine “Sache”, die ich mir irgendwann mal als “zu bloggen” markiert habe. Da ich nie dazu kam, hat sich zu viel angesammelt. Zeit, die Liste abzuarbeiten!

Ich präsentiere: Das strangeste Türchen dieses Adventskalenders (passt also ganz gut zur Nr. 25):

Wer Interesse hat, dass ich meine Liste auch nach dem 24. Dezember weiter abarbeite (wobei die Sachen dann immer unaktueller werden), sollte hier einfach munter kommentieren. Das motiviert ;-)

Sohnvanone anhand von Tiervideos erklärt

14. August 2010 um 23:37 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Wie berichte ich euch hier von Sohnvanone, ohne zu sehr in seine Privatsphäre einzudringen? Ganz einfach: Ich behelfe mich mit Tiervideos!

Was Sohnvanone z.B. schon ganz früh gekonnt hat: Schluckauf haben und gleichzeitig pupsen, so wie diese Katze:

Geht aber auch in anderen Kombinationen, also z.B. Schluckauf und Rülpsen, oder Pupsen und Spucken. Alles schon dagewesen, immer sehr lustig…

Was Sohnvanone gerade lernt: Sich selber umdrehen, wie dieser Seestern:

Was Sohnvanone noch nicht kann: Einen Keks essen, also anders, als dieses Murmeltier:

Und wo wir schon bei Tieren sind: Ich hatte ja mal herausgearbeitet, warum der Hund das perfekte Haustier in Kombination mit einem Baby ist. Nun bin ich aber für meinen Schildkrötencontent bekannt und das folgende Video hat mich dann auch zum Grübeln gebracht, ob nicht doch die afrikanische Leopardenschildkröte der bessere Begleiter ist:

PS: Man kann natürlich auch meine Vaterrolle mit der Tierwelt erklären. Dazu einfach mal hier vorbeischauen, wo die tollsten Väter raus der Tierwelt vorgestellt werden

PPS: Bei der Hunde-Ausarbeitung hatte ich auch schon wiedergegeben, warum eine Katze nicht das Wahre ist. Hier noch ein Grund: Ich find doch kleine Kinder/Babys mit Mützen so schick. Katzen offenbar nicht:

Welches Haustier zum Baby?

28. Juni 2010 um 14:28 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Wir haben neben Sohnvanone ja momentan noch zwei Meerschweinchen im Haus (mehr zu denen hier). Die sind aber nicht wirklich handzahm (viel zu ängstlich) und so wird es wohl selten zu mehr Interaktion als “Fütterung” und “Angucken” kommen, wenn überhaupt.

Zeit also, sich einen Hund anzuschaffen. Warum? Ganz einfach:

1. ist der (hier: ein Shetland Sheepdog) ein unglaublich netter und geduldiger Spielpartner

und 2. schafft er (hier: ein Alaskan Malamute) es auch, ein schreiendes Baby zu beruhigen und fungiert gleichzeitig noch als Alarmgeber, so dass ein Babyphone unnötig wird

Ob die beiden Rassen auch als Wachhund geeignet sind, weiß ich nicht, aber da tut es zur Not ja auch eine Katze, die gegenüber einem Kleinkind scheinbar enorme Beschützerinstinkte hat

PS: Nein, wir planen kein neues Haustier, ich find nur die beiden Hundevideos zu unglaublich herzerwärmend…

Don testet Zeug

30. Januar 2009 um 20:07 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Ich bin ja jemand, der gerne neue Sachen ausprobiert und vielen Dingen einfach mal ne Chance gibt. Da eignet sich so ein Blog dann eigentlich recht gut, weil öfter mal Leute auf einen zukommen und fragen, ob man nicht mal dieses oder jenes testen will und dann vielleicht auch Lust hat drüber zu bloggen.
Da sag ich dann sehr gerne “ja”, öfter bleibt es dann aber beim testen und ich blogge nicht drüber, weil ich dann doch nicht so begeistert bin und mir die Zeit sparen will. Aber irgendwie ist dass dann ja auch doof für euch, wenn euch keiner warnt, darum hab ich mich jetzt dann doch mal hingesetzt und ein paar der letzten Ausprobieraktionen zusammengefasst.
Ich hätte im Angebot: Einen Geschenkeshop, eine Kinobrille (oder wie man das nennen will), einen Staubsaugerroboter und eine Online-Videothek.


Den Anfang macht der Shop “Geschenke für Freunde”, für den mir Kati dankenswerterweise mal wieder einen Gutschein geschenkt hat. “Geschenke für Freunde” ist einer dieser Online-Shops, der nur so abgefahrene Geschenke hat, die man sich zu 99% nie selber kaufen würde, aber sich zu 70% drüber freut, wenn man sie geschenkt bekommt. Wie bei den anderen Shops dieser Art, zahlt man dann auch mal ein wenig mehr, da es halt oft Design-Zeug ist (wer bitte gibt 500 Euro für einen Bärenfall-Eingangsmatte aus?).
Aber so teure Sachen sind hier eher die Ausnahme, dafür finde ich dann die Auswahl aber sehr gut und abwechslungsreich. Ist viel Zeug dabei, dass es aufgrund seiner Skurrilität auch hier auf DonsTag schaffen könnte (so wie es z.B. der “weglaufende Wecker” vor langer Zeit mal getan hat), mache scheitern nur knapp (diese Comic-Pflaster hätte ich mir beinahe selber gekauft, fand sie dann aber doch nicht gut genug, da fehlt noch einiges an Style, damit das an den Charme der 1966er-Batman-Serie rankommt. Dann hätte ich die definitiv gekauft…
Naja, das Angebot kam auf jeden Fall genau zur richtigen Zeit, denn mein Bruder hatte ja gerade Geburtstag und dank der sehr schnellen Abwicklung war meine Panik, dass das Geschenk nicht rechtzeitig ankommen könnte, total unbegründet. Fazit: Wenn man mal wieder absolut keine Ahnung hat, was man jemandem schenken soll, kann man da einfach mal vorbeigucken und rumstöbern.


Ich hatte mich ja vor einiger Zeit erfolgreich für den Test des Cinemizers beworben und bekam das Teil dann auch für einen kurzen test nach Hause geschickt (das ganze hatte nichts mir irgendeinem Blog zu tun, da konnte sich jeder als Tester bewerben). So eine Brille mit Bildschirm drin hat mich ja schon immer gereizt, so hab ich mir früher die Zukunft vorgestellt.

cinemizer

Aber leider konnte mich das Teil dann absolut nicht überzeugen. Ich fands zu schwer, das Bild zu klein (wobei es schon größer als unser Fernseher ist, also ungefähr so, als säße ich vor unserem 32-Zoller in einem Abstand von etwas über einem Meter), aber es kam einem doch erschreckend klein vor. Außerdem war es mir zu weit oben (da konnte man auch durch Verrücken der Brille nichts machen), was bedeutet, dass meine Augen dauernd krampfhaft nach oben gucken mussten (Kopf bewegen hilft ja nix) statt entspannt nach vorne). Und dann haben helle Stellen die dunklen auch noch so leicht bläulich überstrahlt. Nein, da guck ich Filme lieber wie gewohnt auf dem Fernseher und meine iPod-Filmchen guck ich weiterhin auf dem iPod, auch wenn das Bild da viel kleiner ist. Sieht auch nicht so dämlich aus (wer bitte setzt sich mit so einer Brille z.B. in den Bus???). Ne, das war nix..


Und dann gab es da noch diesen Staubsaugerroboter, dessen Namen ich vergessen habe. Ich bin mir auch nicht mehr sicher, wie ich da dran kam, ich glaub es war eine “teste mich, mehr musst du nicht machen”-Aktion von Trigami. Doch, mittlerweile bin ich mir da sogar sicher. Könnte da jetzt den Namen auch nachgucken, dafür bin ich aber zu faul.
Das Teil sah auf jeden Fall so aus (nur ohne Affenkopf obendrauf):

(wer lieber Katzen als eine Affenkopf auf dem Teil (dann aber ne andere Marke) sitzen sehen will, der muss mal bei Nerdcore vorbeigucken)
Auch hier wie bei der Kinobrille: Die Idee ans ich klingt für mich wie Zukunftsmusik: Man schaltet den Staubsauger ein und er fährt die ganze Wohnung ab und saugt vor sich hin. Dabei entwickelt er optimale Wegstrategien, lernt die Wohnung mit der Zeit kennen, sucht automatisch seine Ladestation, wenn sein Akku leer geht (und wenn er sie nicht findet, sorgt er wenigstens dafür, dass er nicht im Dunkeln irgendwo unter ner Couch steht, sondern such Licht) und kann irgendwie auch noch antibakteriell den Boden beleuchten. Fragt nicht.
Das Hauptproblem war, dass das mit den “optimalen Wegstrategien” nicht wirklich gestimmt hat. Der hatte in paar vorgegebene Strategien (bei einem Hindernis immer links halten, kreisend rumlaufen und zufällig rumirren) die er im Wechsel durchgezogen hat uns so hoffte, die Wohnung (bzw. das eine Zimmer, in dem ich ihn getestet habe) vollständig abzudecken. Dem war aber nicht wirklich so, oft saugte er eine Stelle andauernd und kam nie in andere Winkel des vollgestellten Zimmers. Hätte er wenigstens ein Display auf dem Rücken, das mir anzeigt, wo er überall schon war, aber so hilft mir das nix, muss dann also doch überall nochmal nachschauen und evtl. selber saugen. Zudem kann man den Roboter nicht einfach so frei rumlaufen lassen, erstmal muss man das Gebiet robotersicher machen. Also alles wegstellen, was umkippen und kaputtgehen kann (wobei er da ziemlich sanft war, ich hab das mal mit ner Vase getestet, die hat er leicht berührt (muss so sein, der hat nur einen Bewegungssensor nach vorne, zusätzlich noch einen anderen (nicht genau geguckt) Sensor nach unten, damit er keine Stufen runterfällt, was auf unserem Tisch auch ganz gut geklappt hat) und hat dann kehrt gemacht, ohne irgendwas umzuschmeißen. Problematischer waren da unsere Schränke, die unten einen minimal zu niedrigen (oder zu hohen, wie man es nimmt) Freiraum hatten, unter denen sich der Roboter dann verkeilte. Wenigstens ist er dann schlau genug, sich auszuschalten. Aber vorsichtiger ist er an der Stelle beim nächsten Mal dann trotzdem nicht.
Fazit: Hier muss noch einiges passieren, damit einem so ein Roboter wirklich Arbeit abnehmen kann.


Aus eigenem Antrieb hab ich dann mal Maxdome für einen Monat getestet (kostenlose Probezeit in der man auf alle Filme (außer Blockbuster) zugreifen kann) und war auch hier enttäuscht. Denn da ich eine Videothek direkt vor der Haustür habe, liegt für mich der einzige Nutzen einer solchen Online-Lösung darin, dass das Angebot deutlich größer ist und ich z.B. auch mal an ältere Filme rankomme, die in meiner Videothek lange nicht mehr zu haben sind (oder nie zu haben waren, da es unbekanntere Filme sind) und in der Stadtbibliothek auch nicht vorrätig sind. So ein Online-OnDemand-Service sollte mit einer großen Auswahl ja kein Problem haben, dachte ich, lag aber falsch. Wie auch in meiner normalen Videothek nimmt Maxdome auch neuere Filme wieder aus dem Sortiment (bald zum Beispiel “No Country For Old Men”, der da ja noch nicht wirklich so lange online gewesen sein kann), um so (vermute ich mal) die Kunden ein wenig unter Druck zu setzen und schnell doch noch einen Film mehr anzugucken (heißt ja nicht umsonst “Letzte Chance”), oder wie auch immer. Auf jeden Fall: Doof! Und dazu dann noch viel zu teuer (wieder im Vergleich zu meiner Videothek oder der Bibliothek).
Gibts denn keine gescheite OnDemand-Lösung, die ein riesiges Sortiment und günstige preise haben? Oder von mir aus auch nur ein riesiges Sortiment? Und mit riesig meine ich jetzt nicht “Wir haben 1000-National-Geographic-Dokumentationen”, sondern wirklich “Wir haben ganz ganz viele Filme, aus allen Epochen und bunt zwischen Blockbuster und Nischenfilm gemischt)”.


PS: Meine Brille ist übrigens tatsächlich von RayBam

Katze spielt “Wie viel Uhr ist es Herr Wolf” (oder so…)

15. September 2008 um 13:20 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Kennt ihr dieses Spiel, wo man sich nur bewegen darf, wenn einem der “Fänger” den Rücken zudreht und man raus ist, wenn er doch eine Bewegung mitbekommt? Gewonnen hat der, der zuerst beim “Fänger” angekommen ist. Wie hieß das Spiel denn noch?  Hier heißt es “Wie viel Uhr ist es Herr Wolf”, aber unter dem Namen kenne ich es sicher nicht (und die Regel mit der Uhrzeit und der Anzahl Schritte war bei uns auch nicht dabei, da hat der “Fänger” mit dem Rücken zu den anderen einfach bis zu ner bestimmten Zahl gezählt, oder so) . Egal, haben wir auf jeden Fall in der Grundschule immer gespielt (und “Wer hat Angst vorm schwarzen Mann”).
Wenn eine Katze das macht, sieht es irgendwie gruselig aus:

[via  Neatorama]

Und weil wir schon beim Thema sind: Hier ein bunter Zusammenschnitt aus lauter lustigen Katzenvideos. Einige uralt, einige aber auch mir noch unbekannt und teilweise sehr lustig. Einfach mal angucken:


via videosift.com

Ab jetzt dann aber wieder Schildkrötencontent…

Katzencontent war gestern

10. Mai 2007 um 23:59 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Schildkröten-ContentGetreu dem Motto “Stein schlägt Schere” und “DonTag muss wieder ganz nach oben”, wage ich heute mal ein kleines Experiment. Blogs sind ja für ihren Katzencontent  bekannt (ja, auch DonsTag). Was nun, wenn ich etwas finde, das noch stärker ist als die Katze. Dann müsste sich DonsTag doch weit oberhalb der anderen Katzencontentblogs positionieren, oder nicht? Evtl. sollte ich es auch schaffen, BildBlog vom Thron zu stoßen.
In der Theorie sieht dieser Plan auf jeden Fall schonmal sehr gut aus und so wage ich jetzt einfach mal den Praxis-Beweis. Nur was ist der Stein, wenn die Katze die Schere ist? Jahrelange Recherchen und Studien haben schließlich das Ergebnis gebracht: Die Schildkröte ist der Stein.
Ab heute regiert auf diesem Blog also der Schildkrötencontent.
Es beginnt mit dem Beweis, dass die Katze nichts weiter als eine alte rostige Schere ist:

(via  Things you don’t see every day)

PS: Falls jemand auf die Lösung kam, dass eigentlich “Hund” der richtige Stein wäre: Das ist nur eine klischeebehaftete Vermutung. Befasst man sich erstmal (so wie ich) ausgiebig mit der Materie, dann wird irgendwann klar, dass die Schildkröte der ultimative Stein ist. Punkt aus. Auch hier lasse ich die These natürlich nicht ohne Beweis stehen:

Das mit der Stufe am Ende ist unfair und führte zu einer Disqualifikation des Hundes. Echt super arschig.

Interesse an noch mehr Studienergebnissen? Wer hätte z.B. gedacht, dass der Hase gegen die Schlange gewinnt?

(Ja, es gibt auch viele Videos, wo es anders ausgeht, aber die sind dann nicht lustig. Da bin ich bei meinen Recherchen auch auf sehr eklige Videos gestoßen. Z.B. wollte ich nie wissen, wie lange ein kleines Küken noch piepsen kann, nachdem es von einer Schlange runtergewürgt wurde)

Katzen-Content-Ersatz mit Katze

26. Februar 2007 um 15:58 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Ja, Schnitzel, du hast Recht

Das Buch ohne Namen: Prolog (I)

18. Januar 2007 um 11:11 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

(Warum? Darum!)

Die Sonne brennt wie wild auf den zerbrochenen Spiegel, der vor mir liegt. Jedes verdammte Stück scheint die Sonnenstrahlen genau in meine halb verschlossenen Augen zu schicken. An Schlaf ist so nicht zu denken. Die Scherben wegzuräumen wäre aber viel zu viel Arbeit. Verdammt noch mal, ich hab doch Urlaub. Darum liege ich auch faul in meiner niegelnagelneuen Hängematte (nicht im Norma für 12.98 DM gekauft, weil die hatten die nicht bekommen, was weiß ich warum). Neben mir steht mein Nachtischschränkchen, welches ich extra für meine faule Viertelstunde die Treppe runtergeschleppt habe. Nun steht es hier im Garten. Darauf habe ich eine Schale mit Honigmelonen-Stücken und ein Glas eisgekühlten Eistee hingestellt. Eistee ist eben die beste Erfrischung. Vor circa 5 Minuten hatte ich auch noch ein Tablett. Den Spiegel aus dem Flur, der mir aber eben runtergefallen ist, weil ich mit zwei Fingern ein Stück Melone vom Teller holen wollte, ohne mit den anderen drei Fingern das Glas Eistee loszulassen. Nun liegt der Spiegel zerbrochen auf dem Boden und eine Katze, die gerade durch die Hecke gehuscht kam, hat sich an ihm die Füße aufgeschnitten. Es muss eine sehr dumme Katze gewesen sein, denn schlaue Katzen machen so was nicht, die würden eher Whiskas kaufen, als sich an einem handelsüblichen Spiegel, den irgendein Trottel auf den Boden geworfen hat, die Füße zu zerschneiden. Jetzt ist es aber zu spät. Ich habe aber kein Mitleid mit der Katze, sie war sowieso schon alt und da es für Katzen kein Altenheim gibt, ist es wohl besser, sie stirbt jetzt irgendwo an einer dummen Schnittwunde als dass sie noch Alzheimer bekommt und vergisst, dass sie eine Katze ist. Dann denkt sie vermutlich auf einmal, sie wäre ein Mensch und will beim Metzger ein Pfund Gehacktes kaufen. So geht das ja auch nicht.

Rechts neben mir taucht auf einmal ein Schatten auf. Na gut, dachte ich, da kommt mich wohl ein Schatten besuchen. Aber der Schatten wollte gar nicht zu mir, sondern die dazugehörige Person. Es ist meine Mutter, Marianne Geimer, sie hat den Schatten einfach nur so mitgebracht, weil sie dachte, der bräuchte auch mal was frische Luft. „Was willst du denn hier“, frage ich sie, „Ich hab doch meine faule Viertelstunde, da brauch ich keinen für, alleine bin ich immer am faulsten.“ „Achso, naja, du hast auf jeden Fall Post bekommen, ich leg den Brief mal hier neben die Scherben, du kannst ihn ja lesen, wenn du deine Brieflesviertelstunde hast. Wann war die noch mal?“ „Wie jeden zweiten Mittwoch in ungeraden Monaten: Direkt nach den Hängematte-zusammenbaufünfminuten, also um 17.23 Uhr. Von wem ist den der Brief?“ „Von Kreutzer-Reisen. Was die wohl wollen?“ „Ich hab da doch den Urlaub gebucht.“ „Bei Kreutzer? Ich dachte bei LTU, weil die haben einen viel besseren Service.“ „Egal, Kreutzer ist billiger. Und billig…“ „..da stehst du ja drauf.“ „Genau“ „Okay, ich will dich nicht weiter stören, tschüss!“ „Tschöö.“

Die Katze in der Fensterbank

27. November 2006 um 01:05 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Hab mir heute mal wieder (das zweite Mal, wie schonmal erwähnt bin ich nicht so der Podcast-Fan) die  Blog-Radio-Show “Trackback” angehört.
Das hatte zwei Gründe: Zum einen bastel ich gerade wie wild am Digitalender 07, da mir aufgefallen ist, dass der am besten bis Freitag fertig sein sollte (darum hab ich auch den IE7-Bug im Kommentarfeld noch nicht bereinigt. Ist aber eh ein Feature…) und zum anderen waren da der böse Don und Jörg-Olaf Schäfers zum Thema StudiVZ per Telefon dabei und das wollte ich mir dann doch mal anhören. Gab aber nicht wirklich was neues spannendes.
Sehr [hier fällt mir gerade absolut kein Adjektiv ein, es ist wohl eine Mischung aus: verwirrt, angetan, belustigt, schockiert und vergrault] war ich dann von dem Lied “Die Katze in der Fensterbank”, welches man sich entweder auf der  myspace-Seite von Ingeborg Schnabel anhören, oder direkt  unter diesem Link als mp3 runterladen kann.
Vielleicht fällt euch ja das passende Adjektiv ein…

Bis es hier weitergeht: Katzencontent

03. Oktober 2006 um 23:08 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Don auf Oktoberfest

Huhu, da bin ich nochmal. Nach 2 Geburtstagsfeiern, einem Oktoberfestbesuch (siehe Bild) und zwei Tagen Hausputz (wurde mal wieder Zeit), melde ich mich hier so ganz langsam mal wieder zu Wort. Berichterstattungen (vor allem vom Oktoberfest) werden nachgereicht (momentan fühl ich mich ganz wohl ohne bloggen…), ebenso wie der “Tach, Post!”-Brief, der hier seit Montag stehen sollte. Heute nur mal eben noch (morgen gehts erschreckend früh wieder raus) eine kleine Geschichte von gestern, als ich mit Conny, Manu und Frau Bü in meinem alten Kino (also in Wahrheit war es nie meins, aber ich hab da mal 2 Jahre als Filmvorführer etc. gearbeitet) den Film  “Thank you for smoking” gesehen haben. Über den Film an sich will ich hier gar nicht so viel schreiben (nur schnell ein: war sehr lustig, darf man sich ruhig angucken), viel mehr geht es um das, was Blogs ja ausmacht:  Katzen. Denn eben eine solche hatte sich wohl in dem Kino verlaufen und war dort nun (nach Angaben meines ehemaligen Mitarbeiters) schon mindestens einen Tag am umherstreunen.

Vor dem Film versuchte er noch, die Katze alleine einzufangen, da sie aber immer hinter der Leinwand herlief und die Seiten wechselte, war das alleine ein unmögliches Unterfangen (aber sehr lustig, die Zuschauer erinnerten mich an meine Kindheit: “Kasperl! Rechts ist das Krokodil! Rechts!”- Kasper schaut nach rechts, sieht nichts, rennt aber mal rüber – “Links” Jetzt links, Kasperl! Schnell!” – Kasper rennt nach links, sieht aber nix – und so weiter). Während dem Film machte es sich die Katze dann vor der Leinwand bequem und studierte die Gesichter der Zuschauer (darum habe ich sie im Geheimen dann auch auf den Namen  Amelie getauft).

Nach dem Film war dann schnell klar, dass das so nicht weitergehen konnte und der Katzenretter schlechthin sich mit Hilfe seiner tapferen Gesellschaft dem Problem mal annehmen müsste. Ich also hinter die Leinwand und die Katze in die Arme der anderen getrieben. Währenddessen stieg mein Respekt gegenüber der Katze enorm an, hatte sie es doch verdammt gut drauf, zu fauchen und ganz schön böse zu gucken.
Leider hat diese Geschichte (ja, ich kürze gerade ab, muss ins Bett) kein Happy End, denn die Katze ließ sich einfach nicht einfangen, verkroch sich nach einer kurzen Treibjagd durch die Reihen unter einem Sitz und fauchte was das Zeug hielt. Auch mit Decken und Jacken kam man an das Ding nicht ran. Und da dann auch schon wieder ein Film laufen sollte, ließen wir die Katze dann endlich in Ruhe und hoffen, dass es dann später irgendwer doch noch geschafft hat…