Robustheit von Digitalkameras

13. April 2012 um 14:17 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Vor Ostern waren wir mit meiner Familie mal wieder in einem Center Parc und haben es uns so richtig gut gehen lassen (evtl. mal irgendwann mehr dazu, spätestens wenn ich in Rente bin, könnte ich vielleicht wieder etwas Zeit haben…).
Am letzten Tag (während alle anderen schon abreisten, warum auch immer), haben Frau Bü und ich den lieben Herrn Sohnvanone noch auf einem Trettboot in den Schlaf gefahren (wobei.. gefahren ist eigentlich nur Frau Bü, ich hab auf Sohnvanone aufgepasst und ihm dann als Bett gedient). Und während ich Sohnvanone also mit einer Hand hielt und mit der anderen die Kamera zückte, fiel die kleine Lumix (von uns kaum zum Fotografieren genutzt, sondern hauptsächlich als Videokamera) von Frau Bü aus meiner Fototschasche ins Wasser.Da ich das aus dem Augenwinkel schon kommen sah, hatte ich sie auch sofort gegriffen und aus dem Wasser gefischt. Und obwohl die Kamera nochmal in einer extra Tasche war, war sie davon schon nass geworden (Memo an mich: Wasserdichtere Kamerataschen kaufen).
Mich ließ das aber ziemlich kalt und für Frau Bü hatte ich noch ein: “Ach, das macht nichts” auf den Lippen.
Warum? Weil ich zufälligerweise keine Woche vorher dieses Video gesehen hatte, in dem jemand auf brutalste (aber auch sehr lustige) Weise testet, was Spiegelreflexkameras (im Vergleich: Die EOS 400D von Canon und eine Nikon D70) so aushalten. Von einfachem “gegen die Wand hauen” über “mit der Kamera (und auch der Linse) einen Nagel ins Brett hauen” bis zu “Flambieren” ist alles dabei (und alles mit der selben Kamera). Sensible Kameraliebhaber sollten also lieber nicht auf Play klicken:

Ich hätte mir ja gewünscht, dass man am Ende noch sieht, was für Bilder die Kameras denn jetzt noch machen. Kurz gesucht und dann den zweiten Teil gefunden, wo genau da gezeigt wird:

Nachdem die Tretboot-Lumix dann einen Tag später wieder an ging, sah man auf dem Display noch ein lustiges Wasserfleckenmuster über die Bilder gelegt. Mittlerweile ist das dann auch verschwunden und alles läuft wieder einwandfrei.
Die wasserfestere Hülle brauche ich dann wohl doch nicht. Eigentlich braucht man ja gar keine Hülle, wenn man nach dem obigen Video geht. So eine Kamera ist einfach unzerstörbar (außer natürlich, sie entscheidet von ganz alleine kaputt zu gehen, ganz ohne Fremdeinwirkung)

HILFE! Err 99 bei EOS 450D mit komischem Verschlussvorhangsgeklappere bei Speicherkartenfachöffnung

22. August 2011 um 12:22 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Während ich Sohnvanone beim Spielen fotografierte, gab meine Kamera (Canon Eos 450D) auf einmal den Geist auf und verweigerte mit einer “Err 99″-Fehlermeldung den Geist auf.

Nachdem ich mich dann mal im Netz (beste Zusammenfassungen hier und hier, Kurzfassung: Err 99 ist ein Sammelbegriff für ganz viele Fehler, die Meldung ist also nicht wirklich hilfreich) und bei der Familie (jeder hatte den Fehler schonmal) schlau gemacht hatte, wurde erstmal ein wenig herumexperimentiert.

Am Objektiv liegt es nicht, das klappt auf anderen Kameras, bei meiner kam der Fehler aber bei 3 verschiedenen Objektiven. Und auch, wenn gar kein Objektiv drauf ist.
Der Fehler kommt auch nicht erst, wenn ich ein Foto machen will (so ist es oft beschrieben), sondern direkt, wenn ich die Kamera einschalte, so dass ich im Menü also auch nichts umstellen (z.B. Sensorreinigung deaktivieren), oder ein Firmware-Update durchführen kann.

Auch ein Austauschen des Akkus (gegen einen frisch aufgeladenen) oder der Speicherkarte half nicht weiter. Beim Speicherkartenaustausch fiel mir dann aber auf, dass die Kamera ein komisches Geräusch machte, wenn ich die zugehörige Klappe öffnete 8selbst bei ausgeschalteter Kamera).

Nachdem ich das Objektiv abgenommen und den Spiegel zurückgeklappt hatte, war dann auch zu erkennen, woher das Geräusch kommt: Der Verschlussvorhang wölbt sich komisch nach außen, ich hab euch das mal kurz aufgenommen:

Warum? Und wie krieg ich den dazu, dass er damit aufhört? Und wie viel Geld muss ich Canon dafür hinwerfen?

Au jeden Fall schonmal: Kacke!

BluRay-Lesefehler bei der PS3 und der Friedensnobelpreis

08. Februar 2010 um 22:57 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Das Internet wird/ist angeblich für den Friedensnobelpreis nominiert. Und falls hier einer der Juroren mitliest, möchte ich ein weiteres Beweismittel in die Waagschale werfen. Das war nämlich so: Als die fünfte Staffel von Lost als BluRay-Box in den Briefkasten flatterte, wollte die PS3 die Disc einfach nicht lesen. Ich hab sie reingeschoben, es kamen ein paar unmotivierte Geräusche und dann war nix mehr.
Also auf Eject gedrückt und nochmal probiert. Manchmal ging es dann, manchmal aber auch nicht. Aber irgendwann ging es immer, man brauchte nur Geduld.

Am Mittwoch kam dann (über meinen Testzugang bei lovefilm [Affiliate Link]) “Radio Rock Revolution” als BluRay bei mir an. Und da wollte die PS3 dann auch nach hundertfachem Rein-Raus-Spiel nichts tun. Bei den Lost-Scheiben war sie sehr wählerisch. Die erste ging, die letzte (bei der wir doch noch die Lost University-Kurse besuchen müssen) wollte sie aber auch partout nicht mehr lesen.
Fazit: Kacke!

Die Garantie war natürlich schon abgelaufen und so hab ich mal recherchiert, wo man das Teil denn einschicken kann, oder dann (nach etwas mehr Recherche), wie man das Leseteil selber austauschen kann. Den lovefilm-Film hatte ich schonmal in pessimistischer Haltung zurückgeschickt, und meinen Wunschzettel auf reine DVDs umgestellt.
Und dann, als ich fast schon Ersatzteile bestellt hatte, fiel mir ein, dass die Playstation ja direkt neben dem Heukorb für die Meerschweine steht und da ständig Feinstaub durch die Luft wirbelt. Und wenn ja manche Discs gelesen werden können, kann ja nicht alles kaputt sein. Warum also nicht einfach sauber machen?

Und was macht man, wenn man keine Ahnung hat, wie genau man das anstellen soll? Genau: Man befragt das Internet.
Und bekommt dann eine absolut zufriedenstellende und idiotensichere Anleitung in Form dieses Videos:

Mit Hilfe eines schnell gekauften Reinigungssets war dann der Staub aus dem Gehäuse geblasen (ja, da war ganz schön was drin) und die Linse mit dem Reiniger geputzt (ja, das hat man mit bloßem Auge gesehen, dass die dreckig war). Danach lief alles wieder ohne Probleme.

Und so kann ich behaupten, dass das Internet den Frieden in unserer Wohnung wieder hergestellt hat. Und die ersten Lost-Unterrichtsstunden haben wir jetzt auch schon genommen…

Geocaching in verlassener Weberei

22. Juli 2009 um 00:46 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Am Samstag sollte es nach der schönen Bundesfestungs-Tour also zur zweiten großen Geocaching-Location gehen: Lost Place – alte Weberei (in Senden, kennt ihr sicher aus dem Radio, ich sag nur “Einrichten mit Inhofer ist in”).

Und was soll ich sagen, außer: Wow, wow, wow, was eine Location.
Ok, wir waren zu fünft und haben trotzdem nur 2 der 5 Hinweise gefunden (Wegweiser-Reflektoren haben wir mehr gefunden, aber halt nicht den entscheidenden Reflektor-Punkt). Für einen Punkt haben wir aber eine sehr gute Ausrede: Aufgrund des Dauerregens, lag dieser Bereich unter Wasser, so dass wir ohne Gummistiefel gar nicht weiter konnten.

Aber hey, das war mir auch alles ziemlich egal, schließlich gab es ja genug fürs Auge.

weberei_halle

(Das Panorama von ganz oben gibt es hier in groß)

Der Regen, der hier und da durch die Löcher in der Decke tropfte, tat ihr übrigens zur Atmosphäre (und verschaffte uns die Weberei für uns alleine, normalerweise gibt es da wohl vermehrt Skater, die offensichtlich auch gerne mit Sprühdosen hantieren…).
Und auch unter dem weggebrannten Dach machte der Regen (netterweise nicht mehr von oben kommend) was her:

weberei_dach

Fotos machen war aber gar nicht so einfach, da man dauernd aufpassen musste, nicht in irgendeins der Löcher im Boden zu fallen (ich frag mich echt, wie ich das geschafft habe…). Und auch ein Stativ hätte nicht wirklich geschadet, aber wer weiß, vielleicht komme ich ja wieder…
Bis dahin appelliere ich an alle anderen Besucher: “Haltet Sitz und Wände rein”!

weberei_rest

Mehr Bilder wie immer im zugehörigen Flickr-Album.

Die nachfolgenden Beiträge verschieben sich um ein paar Tage

06. Juni 2009 um 18:43 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Mein von mir immer mehr verhasster Rechner (seit fast zwei Jahren läuft meine Festplatte als externe Festplatte über langsames USB (nein, nichtmal USB 2), da das Mainboard nicht mehr mitmacht, wenn die Platte über SATA angeschlossen ist. In dem Zeitraum hab ich auch 3-4 Mal das Netzteil tauischen müssen, da die das nicht lage mitgemacht haben. Zudem wurde das Schrott-Teil immer lahmer und auch die Software da darauf passte sich dem Niveau an (Firefox ließ immer mehrere Minuten auf sich warten, bis es mal gestartet war).
Freunde waren wir auf jeden Fall schon lange nicht mehr und als er gestern dann meinte, sich einfach alle 10 Minuten ohne Vorwarnung auszuschalten und dann irgendwann gar nicht mehr anzugehen, hatte ich genug von den Spielereien. Irgendwann ist es auch mal genug, ich lass mir von so ner ollen Kiste doch nicht auf der Nase rumtanzen.
Und so wurde “Dave” (so hieß er, ich weiß nicht mehr warum) heute durch “Dave2″ (der vermutlich eigentlich Dave3 ist, wenn man nur mal von den Gehäusen ausgeht, innen drin wurde der erste Dave stetig umgewandelt) ersetzt. So!
Und jetzt heißt es also erstmal: Alles wieder so einrichten, wie es vorher war (nur besser) und alle wichtige Software installieren. Dabei möglichst die alten Profile wieder übernehmen und so weiter. Aber dafür hat man ja so ein Wochenende, gell?
Der nächste Wien-Teil lässt also noch etwas auf sich warten…

Wie funktioniert ein Radiowecker (auf einmal nicht mehr)?

23. März 2009 um 23:15 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Mal ne dumme Frage: Was hat ein Radiowecker typischerweise für ein Uhrwerk drin, also wie bestimmt das, wann mal wieder eine Minute vorbei ist? Nein, kein Funkwecker, dann wäre die Antwort selbst mir klar (zumindest vage).
Warum ich frage: Mein Radiowecker hat mir jetzt schon sehr sehr viele Jahre (das müsste noch der aus meiner Schulzeit sein, wenn ich mich nicht irre) treue Dienste geleistet und mich immer pünktlich geweckt. Doch in der Nacht von Samstag auf Sonntag hat sie mir auf einmal eine Stunde geklaut. Hab mir das nicht erklären können und den Wecker wieder richtig gestellt. Sonntag Abend ging der Wecker dann auch einmal zwei Stunden vor. Ok, dachte ich, hab ich ihn wohl in die falsche Richtung korrigiert und wieder richtig gestellt. Doch als er mich heute morgen dann wieder eine Stunde zu früh weckte (zum Glück hab ich Frau Bü, ich selber kriege morgens ja nicht so viel mit, da steh ich auch mal zu falschen Uhrzeiten auf, ja, ist mir auch schonmal passiert, aber das ist noch länger her, bestimmt noch vor dem Radiowecker, da stand ich dann ganz alleine an der Bushaltestelle, bis es mir aufgefallen ist…) war klar: Das Teil mag nicht mehr. Innerhalb der einen Stunde, die ich noch liegen bleiben durfte, hat sie dann weitere 7 Minuten aufgeholt.
Nun frage ich euch: Wie kann das von jetzt auf gleich passieren? Wenn sich das so nach und nach eingeschlichen hätte, hätte ich es nicht merkwürdig gefunden, aber so abrupt find ich das schon komisch.
Und jetzt such ich mir mal nen neuen Wecker aus…

Wer zuletzt lacht…

25. Juni 2008 um 13:20 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Es ist nicht immer gut, seine Wut auszulasen. Das könnte sich nämlich rächen…


Broken Skateboard Has Last Laugh – Watch more free videos

iPutt?

17. Juni 2008 um 19:50 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Mein iPod nano (3. Generation, 8GB) hat seit einiger Zeit die Angewohnheit, sich ungefragt (bei Tastensperre) und ohne erkennbares System, in den Pausenmodus zu stellen. Also während ich da munter Musik höre oder nen Video-Podcast angucke. Einfach so. Mit zufälligen Abständen dazwischen. Immer wieder.
Firmware ist die aktuellste, resetten bringt auch nix. Kennt das jemand? Oder hat jemand ohne es zu kennen eine Idee, woran es liegen könnte?
Und sind die Erfahrungen mit dem Apple-iPod-Reperaturservie (der wohl ein Austauschservice ist) wirklich so schlecht (im Sinne von langen Wartezeiten, in denen man dann eben keinen iPod hat und sich fragt, wie man vorher die 17 27 Jahre ohne ausgekommen ist)?

Not macht erfinderisch

15. Mai 2008 um 21:28 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Regal-Triptychon

Hinter meinem Schreibtisch blickte mich bisher immer nur eine langweilige weiße Wand an. Das hätte eigentlich schon seit längerem nicht mehr so sein sollen, denn nach langem hin und her hatte ich endlich Regale gefunden, die in mein “Konzept” passten. Aber wie ich hier schonmal berichtete (hinter dem Link kann man auch gut das “Konzept” sehen) kamen die bei mir ganz schön zerdeppert an (musste die übers Internet bestellen, da es sie in dem dazugehörigen Geschäft nicht mehr gab).
Nun hatte ich die Wahl: Die Teile zurückschicken, oder improvisieren. Ich hab mich dann für zweiteres entscheiden, da ich mir sicher war, dass ich die zumindest bei dem Laden nicht in unzerdeppert bekommen würde, dafür war dann aber auch der Preis unschlagbar (für 4 so Regalwürfel hab ich 20 Euro gezahlt, woanders zahlt man oft das doppelte für nur ein einziges).

Also hab ich mir dann letztens rotes Gewebeband gekauft und fleißig geklebt:

Regal vorher/nachher

Und so sehen die dann an der Wand aus:

Regale hängen

Jetzt muss ich mir nur noch überlegen, was da denn nun rein oder drauf soll. Provisorisch ist es schonmal befüllt, aber da ist noch Potential nach oben. Das Süßigkeiten kackende Rentier macht sich aber ziemlich gut, hab ich so das Gefühl:

Rentier im Regal

Damit wäre mein Zimmer dann jetzt von der Grundausstattung endlich fertig, jetzt kommt nur noch der übliche Evolutionsprozess, der alle Plätze immer mehr mit Kruscht zuwachsen lassen wird.
Und nächste Woche Dienstag kommt dann auch für unsere Küche der große Tag. Bin ja mal gespannt…

Feed geht wieder

17. März 2008 um 18:23 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Da hats beim WordPress-Update wohl die Feedburner-Umleitung zerhauen und so war der Feedburner-Feed kaputt. Würde ich regelmäßig in meine Statistiken gucken, hätte ich das sicher bemerkt, sieht schon irgendwie auffällig aus:

Feed kaputt

Da ich das aber nicht wirklich tue, wäre es mir wohl nie aufgefallen, wenn nicht ein aufmerksamer Leser (bzw. in dem Fall dann Nicht-Leser) mich darauf aufmerksam gemacht hätte.
Dankschön! Sollte jetzt behoben sein…