Interview mit dem Gewinner der Flip-Koch-Challenge

28. Februar 2010 um 13:10 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Heute Nacht um 2 Uhr ging die Abstimmung der Flip-Koch-Challenge zu Ende. Andreas Hallerbach ging mit 47% der Stimmen als Gewinner hervor und DonsTag hat exklusiv das erste Interview mit ihm geführt:

DonsTag: Ersteinmal herzlichen Glückwunsch zum Sieg.

Andreas Hallerbach: Vielen Dank. Und vor allem ein großes Dankeschön an alle, die für mich gestimmt haben.

DonsTag: Sie haben mit 47% der Stimmen gewonnen. Heißt das nun, dass Ihr Video das Beste von allen war?

Andreas Hallerbach: Nein, das heißt es definitiv nicht. Ich denke, dass das Publikumsvoting dafür auch nicht der richtige Ansatz ist, denn dafür hat das Flip-Blog an sich zu wenige Leser. Es ging im Endeffekt einfach nur darum, wer seine Mitmenschen am besten motivieren konnte, für sich zu stimmen.
Sieht man auch an den View-Zahlen der einzelnen Videos auf YouTube. Sowohl Paul als auch ich hatten am Ende mehr Stimmen, als überhaupt Leute das Video angesehen haben. Und ginge man davon aus, dass man nur hätte abstimmen dürfen, wenn man wirklich alle Videos gesehen hat (was man ja müsste, um wirklich das beste Video herauszufinden), dann hätte es in Summe höchstens 178 Stimmen geben dürfen (das ist die Anzahl der Views, die das am wenigst gesehene Video hatte). Es waren aber 1.655 Stimmen…
Aber die Frage zur Abstimmung lautete ja auch nicht “Welches Video ist das Beste?” sondern “Wer soll das Wellness-Wochenende für 2 Personen gewinnen?”, also ist das wohl ok so.

DonsTag: Welches Video war denn das Beste?

Andreas Hallerbach: Kann ich nicht sagen, dafür bin ich zu voreingenommen. Aber ich hätte definitiv Norbert Hayduk viel weiter vorne gesehen (evtl. sogar auf Platz 1), da das wirklich ein sehr professionelles Video war. Nur etwas langatmig, da hätte man ruhig etwas straffen können, statt sie 10 Minuten komplett zu nutzen.

DonsTag: Auf Platz 2 lag das Video von Paul Fritze. Zu Recht?

Andreas Hallerbach: Das sehe ich etwas gespalten. Das Video ist auch sehr gut gemacht und sicher unterhaltsamer als das von Norbert, aber da läuft halt sehr viel über die Musik. Ohne die Musik wäre das Video dann doch deutlich schwächer.

DonsTag: Wo ist da das Problem?

Andreas Hallerbach: Naja, laut den Teilnahmebedingungen war Musik nun eben komplett verboten und das war ein Punkt, der mich sehr beschäftigt hatte: Wie schafft man es, ein Kochvideo (was auch mit Musik schon eher langweilig ist) ganz ohne Musik noch unterhaltsam zu gestalten. Das war für mich das Kernproblem der ganzen Challenge und da hat es mich dann doch etwas geärgert, dass sich da sonst kaum einer dran gehalten hat.

DonsTag: Und was war Ihre Lösung, das Fehlen der Musik zu kompensieren?

Andreas Hallerbach: Ich hab mich dann entschlossen, auch komplett auf Sprache zu verzichten und auf der Tonspur dann wirklich nur die Kochgeräusche zu belassen. So konnte jeder, der Musik dringend brauchte, diese einfach parallel auf seinem Rechner abspielen. Im Gegenzug musste die Bildspur dann natürlich deutlich mehr bieten und so kam ich auf die Idee, mal ganz andere Kameraperspektiven auszuprobieren. Das sehr kleine Format der Flip-Kamera kam mir dann auch entgegen, so dass ich wirklich vom Inneren der Zuckerwattenmaschine filmen konnte.

DonsTag: Wurde das Rezept dann extra so gewählt, dass ungewöhnliche Kameraperspektiven möglich waren?

Andreas Hallerbach: Ja, ganz klar. Wenn man sich das Rezept mal anguckt, passiert da nicht wirklich viel, da sind die Rezepte der Konkurrenten deutlich aufwändiger gewesen. Außer Fleisch anbraten und in die Zuckerwatte halten ist nicht wirklich viel passiert, aber so konnte ich mich eben ganz auf die Perspektiven konzentrieren. Und das scheint ja auch funktioniert zu haben, Stevan Pauls Worte haben mir auf jeden Fall sehr gut getan: “kulinarischer Wagemut, ausgefeilet Stummfilm-Technik und unglaublich erschütternde Kameraperspektiven ziehen den Zuschauer in den Bann”

DonsTag: Ok, mal nochmal zurück zum “Leute motivieren”. Paul Fritze schrieb auf seinem Twitter-Acount: “Sieht aus als koennte man gegen Werbeplatzverlosung keinen Stich machen”. Stimmt das? Haben sie wegen dieser Verlosung gewonnen?

Andreas Hallerbach: Nein, ganz sicher nicht. Wenn man sich die Kommentare in dem Beitrag anguckt, waren die meisten auch mehr an den gleichzeitig verlosten Postkarten interessiert, als an dem Werbebanner. Werbebanner ziehen nicht wirklich, das kann ich hier mal feststellen.
Effektiver war da mein Ansatz, den Gewinn der Challenge mir dem Start meiner Twitter-Laufbahn zu verkoppeln. Dieser Artikel hatte mehr als doppelt so viele Leser wie der zum Werbebanner-Gewinnspiel, obwohl dieser ja sogar in der Sidebar mit Werbebanner verlinkt war. Und mein Tweet wurde dann in der Twitter-Welt auch deutlich öfter retweetet, als ich Reaktionen auf den Werbebanner hatte. Man muss Twitterern halt mit Twitter kommen, damit sie einen beachten. Werbebanner sind doch sowas von 2007 oder so…

DonsTag: Also haben Sie wegen der Twitter-Sache gewonnen?

Andreas Hallerbach: Nein, auch das glaube ich nicht. Denn auch da lesen einen ja vornehmlich nur Leute, die einen kaum kennen und wenn die das retweeten, lesen es Leute, die diese Leute eher kaum kennen und mich noch kaumer oder gar nicht und darum interessiert das nur wenige, ob ich gewinne oder nicht und ob ich twittere oder nicht. Auch von wer-kennt-wen oder Facebook, wo ich die Werbetrommel gerührt habe, werden nicht so viele Stimmen gekommen sein, dass es zum Sieg gereicht hätte.

DonsTag: Aber woher kamen die Stimmen denn dann?

Andreas Hallerbach: Aus dem “wahren Leben” und dem Web 1.0. Das lief alles vornehmlich über Mails, einmal auf Seiten der Familie (hier ein großes Dankeschön an meinen Schwieger-Bü (den Kommentarlesern als “Babba” bekannt), der wirklich alles getan hat, was er nur tun konnte und die ganze Bü-Familie per Rundschreiben aktiviert hat und auch an Ma- und Padonha, die für die andere Seite der Familie gesorgt haben) und dann aber vor allem auch über eine alte Mailingliste aus Studiums-Zeiten.
Das war quasi der Ort, wo ich vor meinem Blog meine Textergüsse abgelassen hab, das war ein sehr aktiver und verschworener Haufen, wo halt überall auch wirklich persönlicher Kontakt da war und die man gar nicht erst groß motivieren musste. Die entwickeln da dann eher noch selber einen eigenen Ehrgeiz. Und da die sich nach dem Studium über ganz Deutschland verteilt haben und da (oft an anderen Unis) wieder neue Netze aufgebaut haben, hat das “im Untergrund” für viel Bewegung gesorgt und mir so einen großen Anteil der Stimmen eingebracht.

DonsTag; Also ging alles mit rechten Dingen zu? Im Umkreis von Paul Fritze wird das ja angezweifelt.

Andreas Hallerbach: Ich weiß natürlich nicht, wie oft die Leute jeweils abgestimmt haben, sicher nicht immer nur einmal (aber das war auch bei Pauls Unterstützern sicher nicht anders), aber von mir selbst kann ich behaupten, dass ich eine reine Weste habe. Was Tom da in der von Ihnen verlinkten Konversation merkwürdig findet, war ja, dass ich auf einmal 120 Stimmen bekommen hatte, nachdem Paul über Nacht 100 Stimmen gut gemacht hatte.
Das hat aber nur was damit zu tun, dass ich meine Leute natürlich nur dann wieder “scharf” gemacht habe, wenn es enger wurde. Es war immer der Plan, den Abstand möglichst groß zu halten, damit nicht in der letzten Stunde nochmal ein richtiger Stimmenfight aufkommt. Solange der Abstand also groß genug war, hab ich mich zurückgelehnt. Nach Pauls nächtlicher Attacke (da zweifelt ja auch niemand an, dass das nicht mit rechten Dingen zugegangen wäre) hab ich dann gleich wieder auf allen Kanälen Alarm geschlagen, was dann ja auch seine Wirkung nicht verfehlt hat.

DonsTag: Ok, kommen wir langsam zum Ende.

Andreas Hallerbach: Ja, das wäre nett, denn eigentlich hab ich ja kaum Zeit, da Frau Dr. Bü und ich dieses Wochenende unsere Arbeitszimmer zusammenlegen, um Platz für das Kinderzimmer zu schaffen. Damit war ich auch gestern schon den ganzen Tag beschäftigt, so dass ich da nur hin und wieder mal einen ängstlichen Blick auf den Zwischenstand werfen konnte, um mal die Frage zu beantworten, die Sie eigentlich stellen wollten, die jetzt aber nicht mehr wirklich ins Konzept passt…

DonsTag: Äh.. ja. Letzte Frage: Wann gehts denn jetzt ins Wellness-Wochenende und wohin?

Andreas Hallerbach: Keine Ahnung, da muss ich erstmal auf den Anruf von Flip warten. Tendenziell würde ich das aber gerne so schnell wie möglich einlösen, da Frau Dr. Bü ja wie gesagt immer schwangerer wird und sie das dann bald vielleicht gar nicht mehr wirklich genießen kann.

DonsTag: Vielen Dank für das Interview und nun viel Spaß beim Umziehen.

Andreas Hallerbach: Ich danke auch. Und ja, jetzt muss ich wirklich mal anfangen, Frau Dr. Bü ist schon die ganze Zeit fleißig und schimpft bestimmt bald (daher muss die Verlosung der Postkarten und des Werbebanner auch noch etwas warten)…
Ach: Bei der muss ich mich natürlich auch nochmal bedanken, für die Hilfe bei der Erstellung des Videos.

Das Interview führte Andreas Hallerbach (donvanone)

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Ab übermorgen dritte Staffel IT Crowd

19. November 2008 um 09:27 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

 Wohoo!

Passend dazu krame ich nochmal ein älteres  Interview mit dem Autor Graham Linehan heraus, in dem er über eben diese Staffel spricht und unter anderem darauf hinweist, dass Richmond diesmal leider nicht dabei sein kann, dafür aber aus Jen wieder mehr Potential (sowas wie “If you type Google into Google, the internet will break”) holen.
Ich bin ja so aufgeregt…

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Unberechtigterweise links liegen gelassen

16. September 2008 um 13:04 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Wie schon gesagt: Ich komme momentan kaum hinterher mit bloggen und da bleiben eben die ein oder anderen Sachen auf der Strecke. Man darf halt nicht DonsTag als einzige Queller hernehmen…
Aber da sich mein kleiner Bruder in den Kommentaren schon beschwert, hole ich mal kurz die wichtigsten der vernachlässigten Dinge nach:

Spitzenreiter, Spitzenreiter, hey! Hey!

Die Überschrift ist bei Pleite geklaut, die sich mit dem HSV-Spitzenreiter-Thema auch  weiter befasst. Ich wollte mit dem Jubeln ja noch was warten, bis die Meisterschaft durch ist, aber da mein Bruder Lauternfan ist und nicht ganz so optimistisch in die Zukunft guckt, würdige ich eben mal, dass 2 der 3 Lieblingsvereine der Familie Hallerbach momentan auf einem ersten Platz stehen. Und der dritte Verein würde seinem merkwürdigen “Unabsteigbar”-Ruf auch gerecht bleiben. Mehr als Platz 11 brauchen die ja auch gar nicht…

Spitzenreiter

Noch zum Thema HSV: Irgendwie ist mir nie aufgefallen, dass die bei jedem Spieler eine individuelle Tormusik spielen. Haben bestimmt zu wenig Tore geschossen, oder alle nur den Van der Vaart, so dass ich das nicht gemerkt habe. Aber jetzt, wo wir quasi am laufenden Band Tore schießen, muss ich da doch mal verstärkt drauf achten. Leider gibt es keine aktuelle Liste, welches Lied bei welchem Spieler gespielt wird (auch nicht auf Anfrage beim HSV. Mal schauen, ob der NDR noch antwortet, aber nach der Antwort vom HSV gehe ich mal davon aus, dass die mir die auch nicht geben können…), im Netz kann man nur die  von der letzten Saison finden. Und hier und da kriegt man dann auch mit, was die neuen Spieler für Stücke haben.
Ich ergänze einfach mal:

Marcell Jansen: “Wenn et Trömmelche jeit” von De Räuber (der wird mir immer sympatischer…)
Thiago Neves: “A Amizade” von Bom Gosto (und nicht “Samba de Janeiro”, wie von der Redaktion  geplant
Mladen Petric: “Billy Jean” von Michael Jackson

Notizzettel-Kunst
Darf auf DonsTag eigentlich auch nicht fehlen, da oben links ja ständig ein Notizzettel hängt. Also hier die (den meisten jetzt sicher schon bekannte) neue Aktion der Coke-Mentos-Leute:

Interview zur dritten “IT Crowd”-Staffel
Einfach  hier klicken und lesen. Sehr interessant.

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TV und Kino - Rundumschlag

25. Juni 2007 um 22:47 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

So, nachdem hier “aufgrund einer technischen Panne” (nein, kein Personenschaden) in wenig Zeit aufgrund von netter Abendunterhaltung eher wenig los war, arbeite ich hier mal schnell ein paar Sachen ab, die ich euch nicht verschweigen will. Der Titel gibt ja schon an, worum es geht…

  • Kinotipp: Hot Fuzz
    Allein schon der Untertitel “Zwei abgewichste Profis” hat mir die Zehennägel bis auf die Schmerzgrenze aufgerollt und in Kombination mit dem Trailer war ich mir aber sowas von schnell klar: Den Film tu ich mir auf keinen Fall an. Glücklicherweise bin ich aber durch Blogs sehr leicht zu manipulieren und da überall stand, dass der selten dämliche Untertitel einem keine Angst machen solle, weil der gar nicht zu dem fantastischen Film passen würde, hab ich die Frau Bü dann vor exakt einer Woche doch reingezerrt. Und die ersten 10 Minuten musste ich mir dann auch richtig böse Blicke (gepaart mit Augenverdrehern) gefallen lassen und mich überkam die Sorge, ob ich da wohl doch nicht auf die ganzen Blogs hätte hören dürfen. Aber das hatte sich dann zum Glück sehr schnell gelegt (da war am Anfang bestimmt die Synchronisation oder unsere doch sehr skeptische Grundhaltung Schuld) und unsere Augen begannen immer mehr zu strahlen. Ja, es gab sogar eine Szene, da wurde heimlich eingeschlagen vor lauter Freude (es hatte was mit einer sehr sehr alten Dame und ihrer Nase zu tun…). Daher spreche ich jetzt mal wieder einen Anguckbefehl an all meine Leser aus: “Hot Fuzz” ist Pflicht. Ich werde ihn mir auf jeden Fall noch einmal im Original geben, vermute da nochmal eine Steigerung um 100%.
    Wer nicht weiß, wodrum geh geht, kann das ja einfach  bei den fünf Filmfreunden nachlesen (aber bloß nicht den Spoiler im oberen Teil. Den sollten die mal irgendwie besser unleserlich machen. Eigentlich reicht es, wenn ihr nur den unteren Teil von Batzman lest (dessen ungebremste Begeisterung hat mir dann auch den finalen Ruck gegeben)).

  • In Planung: Monopoly - Der Film
    Auf  so eine Idee muss man erst mal kommen…
  • Kinowunsch: Monkey Island
    Letztens meinte ich noch zu Frau Bü, dass ich mich wundern würde, dass es noch keinen “Monkey Island”-Film gibt, wo doch Piraten so modern sind und eigentlich jeder vernünftige Mensch ein “Monkey Island”-Fan ist (allein  diese  Musik…(ja, die beiden Links gabs hier schonmal, sind aber einfach zu gut)). Und was entdecke ich jetzt  im besten aller besten Blogs (also dem mit dem goldenen DonsTagAward)? Genau:  Diesen sehr amüsanten Flash-Monkey-Island-Film. Wem das alles zu schnell ging, der kann sich ja das Theaterstück angucken ( YouTube in 11 Teilen). Ich hatte dafür nicht wirklich die Muße…
    UPDATE: Gerade von Roland darauf aufmerksam gemacht worden (bzw. gemeinsam erarbeitet), dass die  “Pirates of the Caribbean”-Themenfahrt im Disneyland nicht nur für eben diese Filme, sondern auch für Monkey Island  als Vorlage diente. Also gibt es dann ja quasi nen “Monkey Island”-Film, nur hat der halt nix mit Monkey Island zu tun und darum zählt das nicht… (neuerdings gibts übrigens auch Johnny Depp-Figuren in der Themenfahrt und die sind mal echt  richtig krass gut gelungen)
  • Kinobericht: Ocean’s 13
    Was soll ich dazu sagen, außer: “Ist halt ein Ocean’s”? Eben… nix. Außer halt, dass ich ihn gesehen habe und für gut befand. War halt das, was man sehen will, wenn man in einen Ocean’s geht. Und da ich gerne so “wir haben einen Plan und jetzt setzen wir ihn um”-Filme ganz toll finde (z.B. auch “Das perfekte Verbrechen”, “Inside Man”, “The Italian Job”, sogar “Verlockende Falle” und so weiter), war das auch nicht wirklich schwer, mir zu gefallen…
  • Neue Serie: Prison Break
    Wo wir gerade bei “wir haben einen Plan und jetzt setzen wir ihn um” sind. Das ganze gibts jetzt auch als Serie: In Prison Break lässt sich ein der Hauptdarsteller ins Gefängnis stecken, um von dort mit seinem Bruder zu fliehen, der zu Tode verurteilt wurde (angeblich zu Unrecht). Das ganze ist natürlich bis aufs kleinste durchgeplant (der Plan des Gefängnisses befindet sich z.B. gut versteckt in der Rundum-Oberkörper-Tätowierung), dürfte aber, wenn ich mir den Serientitel so durchlese, nicht ganz so schnell erfolgreich durchgeführt werden. Wer die ersten beiden Folgen (mehr kamen noch nicht, die nächsten beiden kommen am Donnerstag ab 22:15 auf RTL) verpasst hat, der kann die (wie auch die der nächsten beiden Wochen) kostenlos online auf rtl.de gucken (ich hoffe mal, dass das Schule macht).
    Ich finds bisher (wer hätts gedacht) ganz gut, aber nach zwei Folgen kann man natürlich auch noch nicht mehr sagen. Außer halt über die ebenfalls synchronisierte Titelmelodie zu diskutieren.
    Original:

    deutsche RTL-Version:

    Und was sag ich dazu: “Halte noch aus - ich hol dich da raus”… args… hört sich (auch vom Niveau) an wie der Trailer für eine neue BigBrother-Staffen (BigBrother - der Ausbruch). Bäh!
    Das Lied ist übrigens vom Deutsch-Rapper AZAD und Adel Tawil. Hier gibts das  Musikvideo (örks…)

    Nen Titelmelodie-Switch gabs ja auch schon bei Dr. House, da versteh ich es noch weniger (sind sich alle relativ ähnlich:  Original -  Deutschland, Spanien, UK -  Griechenland (wohl auch 1. Staffel USA)), finde da aber die deutsche Version besser, darum kein Gemecker…

    (kurz Off-Tpoic: Könnt ihr auch eure Tabs nicht mehr wechseln, während ein YouTube-Film läuft? Was ist das denn bitte?)

  • Noch neuere Serie: Heores

    Erstmal wodrum es geht:

     

    In der Serie entdecken völlig normale Menschen aus verschiedenen Erdteilen ungewöhnliche Fähigkeiten an sich. Dabei müssen die voneinander unabhängigen Menschen erst einmal lernen mit Veränderungen wie Unverwundbarkeit, Hellsehen, Gedankenlesen oder die Kontrolle der Zeit umzugehen.
    Verstrickungen in ihrem Umfeld deuten darauf hin, dass es für diese ungewöhnlichen Ereignissen einen Grund gibt.

    Dann was da meine Gedanken sind:
    Ach du Schande. Ich bin ja absolut überhaupt garnicht der Typ für Superhelden (außer dem neuen Batman und dem von 1966). Geht echt gar nicht. Und außerdem klingt das wie 4400, dieser selten langweiligen und dämlichen Serie (haben wir ganz schnell aufgehört zu gucken).

    Und jetzt, was mein Lieblings-Fernsehserien-gucken-oder-nicht-gucken-Mentor (ja, der mit dem goldenen DonsTagAward von eben, ich muss den echt mal im echten Leben treffen) dazu sagt:

     

    Die Serie, die mich von meiner Superheldenallergie geheilt hat. Gegen Superman, Batman, Spiderman und Konsorten in allen möglichen Darreichungsformen war ich bis dato immun, die 4400 hatten mich vor ein paar Jahren ein wenig angefixt, dann aber mächtig im Stich gelassen. Nicht so Heroes. Die Show hat mich von Anfang an in ihren Bann gezogen (wenn auch zunächst aufgrund der deftigen Splatterszenen) und nicht mehr losgelassen. Ohne jegliches Füllermaterial auskommend, perfekt inszeniert, jede Folge eine Bereicherung des Fernsehtages.
    [..]
    6 von 6 Punkten

    Und dann nochmal meine Gedanken:
    Die Serie muss ich auf jeden Fall gucken!

  • Spezial-Dittsche mit Jauch
    Sabine Christiansen hab ich so ziemlich nie geguckt. Eine Sache, die ich jetzt nach der letzten Folge etwas bereue, aber nur wegen der letzten Folge. Denn da gab es laut dem Popkulturjunkie eine Spezial-Ausgabe von Dittsche (5 Minuten, aber für die Sommerpausenüberbrückung ist jede Minute wichtig). Thema war natürlich Christiansen und während dieser Zeit kam wohl Günther Jauch vorbei und wollte auch in den Imbiss kommen. Durfte er aber nicht, denn “der hat Hausverbot hier, der Spinner”:

    Und wer das jetzt nicht witzig findet, der hat wohl (wie auch immer) die  “Jauch wird Nachfolger von Christiansen”-Sache verpasst…
    Gerade kam übrigens ne Wiederholung auf Eins Extra, aber aus irgendeinem mir unerfindlichen Grund (ich sollte da echt mal nachhören) gehen die ganzen ARD-Sender bei uns nicht über digitales Kabel. Aber halb so schlimm, denn am 2.07. hab ich auch noch ne Chance (bzw. mein festplattenrekorder). Da kommt Christiansen (hoffentlich die richtige Folge) nämlich um 10 Uhr auf Phoenix.

  • Popkulturjunkie im Interview
    Hat zwar nur sehr indirekt was mit dem Thema zu tun, aber da ich jetzt eben schon den  Popkulturjukie (der bekanntlich auch für die  deutschen Blogcharts und den  Blogcensus (mit-)verantwortlich ist) erwähnt habe, weise ich noch schnell darauf hin, dass der morgen in der  Blogsprechstunde Rede und Antwort steht. Ich hab bei den  “Vorab-Fragen” auch mal eine zu der Visualisierung der Blogcharts reingestellt und wenn ich mir das jetzt so angucke, scheinen sich auch andere dafür zu interessieren…

    UPDATE: Pft! Jetzt hat der die Antwort einfach schon vor dem Interview rausgehauen. Ist doch die ganze Spannung raus…
    Aber immerhin war es genau die Antwort die ich hören wollte:  Noch in diesem Jahr soll es Visualisierungen geben. WOhoo!

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    Ich sehe Auge nun mit anderen Augen

    11. Mai 2007 um 01:58 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

    Wenn es um Trainer-Interviews geht, habe ich bisher bei Klaus Augenthaler nie großes Interesse gezeigt. Wirklich spannend wurde/wird es da doch nur bei Peter Neururer, Dragoslav Stepanovic oder Hans oder auch Hans Meyer. Aber Augenthaler? Total langweilig.
    Heute hat er sich dann in meiner Highscore einige Stufen nach oben gearbeitet, nachdem er eine  Pressekonferenz in ein Selbstgespräch verwandelt hat (”Guten Tag! Es gibt vier Fragen und vier Antworten. Die Fragen stelle ich, die Antworten gebe ich auch”).
    Einfach köstlich.
    Und wer lange sucht wird auch irgendwann fündig:  Hier gibts das ganze als Video anzusehen (ja, die ganzen 42 Sekunden. Ungeschnitten…)

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    Interview mit einem Vampirtaxifahrer

    16. Mai 2006 um 23:11 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

    Guy Kewney Nein, es geht hier nicht wirklich um ein Interview mit einem Vampir und auch nicht um ein Interview mit einem Taxifahrer, auch wenn das behauptet wurde. Aber warum fange ich nicht einfach von vorne an. Guy Kewney (ein IT-Experte, der nette Herr auf dem Bild zur linken) sollte beim BBC zum Apple vs. Apple-Gerichtsurteil seine fachkundige Meinung kundtun. Irgendwas muss da aber schiefgelaufen sein, denn als Kewney das Interview im Fernsehen sah, war er doch etwas überrascht. In seinem Blog beschreibt er es so:

     

    There were several surprising things about my interview. We’ll ignore the fact that I wasn’t giving it, and had not given it. We’ll even gloss over the fact that, judging by my performance, English wasn’t my first language, and that I didn’t seem to know much about Apple Computer, online music, or the Beatles. People have accused me of all those things, at various stages of my career.

    Nicht minder überrascht war übrigens der Kerl, der wirklich interviewt wurde, sein Gesicht in dem Moment, wo er merkt, dass er nicht der ist, für den er gehalten wird ist einfach köstlich:

    Apple Experte

    Das ganze Interview kann man sich hier angucken, genau wie die Mitschrift (falls jemand Probleme mit dem französischen Akzent hat). Und was hat das nun mit nem Taxifahrer zu tun? Nun, anfangs wurde der falsche Interviewpartner für den Taxifahrer von Guy Kewney gehalten, was aber nicht stimmt, wie der echte Experte in seinem Blog aufklärt.

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