Ein Artikel über den HSV, in dem es eigentlich nur um Lieder über den 1. FC Köln geht

19. September 2011 um 00:53 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

So, der HSV also. Lange nichts mehr dazu geschrieben, vermutlich auch besser so. Hab mir vor der Saison ja echt überlegt, ob ich diese Saison mal auf Sky verzichten soll, wo die letzte ja schon so frustrierend war und nicht wirklich Besserung in Sicht war. Ist sie immer noch nicht und ich seh mir den Dreck trotzdem an. Hach…

Naja, während ich die Tage am Rechner lustig Regler in Lightroom verschob, um Sohnvanone ins rechte Licht zu rücken, lief meine Musiksammlung im Zufallsmodus im Hintergrund rum. Und irgendwann kamen dann die Wise Guys (wer die nicht kennt, sollte sich was schämen, nicht zuletzt, weil ich die hier seit Jahren immer wieder aufs dringlichste ans Herz lege) mit “Deutscher Meister”. Ein Lied, welches ich zu 100% unterschreiben kann (man muss halt FC durch HSV (und Gladbach gegen Bremen) ersetzen und “Karnevalsverein” durch … naja … keine Ahnung, “Hühnerhaufen” reimt sich nicht…):

Und ja, als der HSV 1982 und 1983 auf der Welt war, war ich schon auf der Welt, das kann man aber nicht wirklich zählen..

Aber momentan sieht es nicht danach aus, als würde es dieses Jahr was mit dem Titel werden (rechnerisch ist aber noch alles möglich, tschaka, das wird noch!). Statt dessen reden alle von diesem “Abstieg”, was auch immer das sein soll, hab ich noch nie gehört. Oder doch? Doch, hab ich, ebenfalls in einem Lied der WiseGuys über ihren FC Köln. Nur um mal ein Gefühl dafür zu bekommen, was einen erwarten könnte, wenn sich nicht bald was beim HSV ändert:

Aber als gebürtiger Rheinländer (wenn auch nicht Kölner) hab ich das “Kölsche Grundgesetz” natürlich verinnerlicht und halte es da mit §3 (oder 4, wie im Video): “Et hät noch immer jot jegange”. Absteigen wird der HSV also ganz sicher nicht. Nie im Leben!
Nur was muss getan werden, damit es am Ende gut geht?

Den Trainer entlassen, wie so viele fordern (bewundernswerterweise nicht die Fans im Stadion, die größtenteils immer noch Geduldig supporten und Ruhe bewahren)? Nur wer soll da kommen? Und auch da hilft mir ein Blick in meine Play-List weiter, natürlich wieder die Wise Guys mit der “Heldensage vom heiligen Ewald” (Meine Liebste Zeile: “Köln spielt gegen Greuther Fürth - Greuther führt.”):

Laut Wikipedia ist Ewald Lienen seit 1. Juli 2011 vereinslos, sollte also kein Problem sein.

Das soll dann auch zum HSV reichen, mehr hab ich nicht zu sagen. Außer: Nur der HSV!

PS: Ja, Köln gewinnt locker flockig in Leverkusen, ist also gerade mit dem HSV nicht wirklich zu vergleichen, aber warten wir doch einfach mal bis zum Ende der Saison ab. Ich geb die Hoffnung ja nicht auf…

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Der HSV-Spielplan 2011/2012

21. Juni 2011 um 15:04 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Der neue Bundesliga-Spielplan wurde heute veröffentlicht.

Als besonderen Service für mich, gibt es hier den Spielplan mit den Spielen des HSV (der gleich am Anfang mal beim amtierenden Meister vorbeischauen darf. Na super…). Hervorgehoben die Spiele, die geographisch in meiner Nähe stattfinden. Termine muss ich dann checken. Aber schonmal kacke, dass in Augsburg der letzte Spieltag ist, das erhöht nicht wirklich die Chance auf Karten…

1. Spieltag (05.08.11): Borussia Dortmund (A)
2. Spieltag (13. – 14.08.11): Hertha BSC Berlin (H)
3. Spieltag (19. – 21.08.11): Bayern München (A) (keine Zeit)
4. Spieltag (26. – 28.08.11): 1. FC Köln (H)
5. Spieltag (09. – 11.09.11): Werder Bremen (A)
6. Spieltag (16. – 18.09.11): Borussia Mönchengladbach (H)
7. Spieltag (23. – 25.09.11): VfB Stuttgart (A) (evtl. Fr oder So)
8. Spieltag (30.09. – 02.10.11): FC Schalke 04 (H)
9. Spieltag (14. – 16.10.11): SC Freiburg (A)
10. Spieltag (21. – 23.10.11): VfL Wolfsburg (H)
11. Spieltag (28. – 30.10.11): 1. FC Kaiserslautern (H)
12. Spieltag (04. – 06.11.11): Bayer 04 Leverkusen (A)
13. Spieltag (18. – 20.11.11): 1899 Hoffenheim (H)
14. Spieltag (25. – 27.11.11): Hannover 96 (A)
15. Spieltag (02. – 04.12.11): 1. FC Nürnberg (H)
16. Spieltag (09. – 11.12.11): Mainz 05 (A)
17. Spieltag (16. – 18.12.11): FC Augsburg (H)

Rückrunde:

18. Spieltag (20. – 22.01.12): Borussia Dortmund (H)
19. Spieltag (27. – 29.01.12): Hertha BSC Berlin (A)
20. Spieltag (03. – 05.02.12): Bayern München (H)
21. Spieltag (10. – 12.02.12): 1. FC Köln (A)
22. Spieltag (17. – 19.02.12): Werder Bremen (H)
23. Spieltag (24. – 26.02.12): Borussia Mönchengladbach (A)
24. Spieltag (03. – 04.03.12): VfB Stuttgart (H)
25. Spieltag (09. – 11.03.12): FC Schalke 04 (A)
26. Spieltag (16. – 18.03.12): SC Freiburg (H)
27. Spieltag (23. – 25.03.12): VfL Wolfburg (A)
28. Spieltag (30.03. – 01.04.12): 1. FC Kaiserslautern (A)
29. Spieltag (07. – 08.04.12): Bayer 04 Leverkusen (H)
30. Spieltag (10. – 11.04.12): 1899 Hoffenheim (A)
31. Spieltag (13. – 15.04.12): Hannover 96 (H)
32. Spieltag (20. – 22.04.12): 1. FC Nürnberg (A)
33. Spieltag (28.04.12): Mainz 05 (H)
34. Spieltag (05.05.12): FC Augsburg (A)

Sieht doof aus. Vor allem alles so geballt am Ende.
Schaumama…

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Ich war also mal wieder in Hoffenheim

06. April 2011 um 00:01 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Als ich vor fast einem Jahr in Hoffenheim war, gabs eine desolate Vorstellung des HSV und eine 5:1 Klatsche. Am Samstag war ich dann mal wieder da (eigentlich hatte ich keine Karte, aber dann hat sich da jemand mit Ticket einige Bänder am Knie angerissen, so dass ich einspringen (hihi) konnte), diesmal zeigten beide Vereine eine desolate Vorstellung, so dass es bei einem 0:0 blieb.

Ich berichte aber trotzdem mal kurz, beschränke mich aber lieber nur mit dem drumherum…

Gespannt war ich, was Hoffenheim sich diesmal einfallen lassen würde, um die “Fans” zur Stimmungsmache zu bewegen. Letztes Jahr gabs ja Vuvuzelas für das komplette Stadion, dieses Jahr fanden wir dann folgende Zettel an unseren Plätzen:

Was noch gefehlt hatte, waren Zettel in der Gästekurve, dass diese bitte schön leise sind, damit die Nordkurvler die Südkurvler dann auch hören können (immerhin dreimal hat es tatsächlich geklappt). Aber davon: Wie “wirkungsvoll” war denn der Wechselgesang vorher, als die Nordkurve noch nicht wusste, dass sie antworten muss?

Egal. Wir saßen also in der Nordkurve, zentral hinterm Tor, vierte Reihe. Also wirklich direkt hinterm Tor.

Und so kam es, dass dank des langweiligen Spiels das meiste Adrenalin in meinem Körper schon beim Warmmachen der HSV-Spieler produziert wurde. Denn dank eines nicht vorhandenen Fangnetzes und der recht vagen Ausrichtung der HSV-Schüsse musste man ständig auf der Hut sein, um nicht einen Ball im Gesicht wiederzufinden (und ja, einen Petric-Schuss hab ich dann tatsächlich gefangen und zielsicher zum Balljungen geworfen. So viel Passgenauigkeit hat man dann im Spiel nicht mehr wirklich sehen können).

Video? Video:

Auch schön zu sehen, wie viel Stimmung die Hoffenheimer hinbekommen, selbst wenn sie den Text ablesen können und vom Stadionsprecher zudem vorgelesen bekommen.
Die einzigen, die man wirklich hört sind natürlich die Hamburger…

Dann noch ein paar Sachen, die besser als das Spiel waren:

Unbeholfener als mancher Spieler: Die zu kleine Person, die versucht hat, diesen Ball aus dem Netz zu bekommen:

Hoffnungsloser als Westermanns Passversuche: Der Versuch von “Hoffi” eine Welle in der Nordkurve zu starten:

Spannander als das Spiel: Die Frage, wer auf der VIP-Tribüne zuerst den Hopp ausmachen kann. Antwort: Niemand. All meine “warte, ich zoom mal ran”-Fotos widerlegten die “das könnte er sein”-These:

So, das wars, mehr ist zu dem Spiel nicht zu sagen. Nach dem Gesetz der Serie müsste ich das nächste Mal dann aber einen Sieg der Hamburger in Hoffenheim sehen. Diesmal versuch ich auch selber an Tickets zu denken…

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Das Flash-Spiel zur aktuellen HSV-Lage: Zombie Soccer

04. Dezember 2010 um 18:16 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Irgendwie hab ich bei den HSV-Spielern mehr und mehr das Gefühl, dass da nur Zombies auf dem Platz stehen. Bloß keinen Spielaufbau, bloß keine gescheite Abwehrleistung zustandebringen. Einfach auf dem Platz stehen und ausdruckslos in der Gegend rumstarren.

zombie_soccer

Da hat es der Gegner natürlich leicht: Einfach so lange mit dem Ball auf die Zombies halten, bis sie auseinandergeflogen sind. Dann ist das Tor auch schon frei.
Und wer das nun selber nachspielen will, muss einfach nur hier klicken.

Ich schüttel mal weiter ungläubig meinen HSV-Kopf und versuch mich nun mit ein wenig Oper abzulenken…

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Spaß mit Kindern

14. Oktober 2010 um 22:05 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

So, mal eine kleine Video-Sammlung zum Thema Kinder.

Erstmal eins, das mir wirklich Angst macht. Angst davor, dass Sohnvanone mal genauso wird. Ich wüste nicht, wie ich reagieren soll. reicht es, ihn zu enterben, oder wirft man ihn direkt aus der Wohnung? Darf man zweijährige Kinder (so alt ist der Kleine in dem Video) eigentlich schon aus dem Haus werfen?

[via langweileDich.net]

Und apropos “Angst”: Dieser sehr zart besaitete Babysitter hat eine ganze Menge davon:

[ebenfalls via langweileDich.net]

Wir bleiben bei “Streichen mit verstecker Kamera” und kommen zu diesem goldigen französisch-sprechenden Kind (was haben die nur an sich?) mit dem Vater, der einen ganz schön große Klappe hat:

[via Spreeblick]

Und abschließend noch ein Video zum Thema: “Ich versteh kein Wort”. Letztens erst war ich bei Lu zu Besuch und hab wie immer nur die Hälfte von dem verstanden, was er mir sagen wollte (“großer Zug” zum Beispiel).
Da ist es doch löblich, dass mal jemand ein Video ins Netz stellt, bei dem das endlose Gerede eines Kleinkindes schön mit Untertiteln versehen ist:

[via Bits & Pieces]

Und, ach komm, was solls, “abschließend” hin oder her, hier noch kurz das Baby in der Wassermelone:

Lässt sich übrigens auch ideal als Babysitz benutzen:

imagesbaby-chair-and-teethniing-ring

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Warum der HSV in der neuen Saison erfolgreich sein wird

05. August 2010 um 13:35 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

So, vergesst Kraken-Paul, ich erklär euch jetzt erstmal, warum die deutsche Mannschaft bei der WM wirklich so gespielt hat, wie sie gespielt hat.
Das hatte nämlich alles nur mit der Bekleidung von Sohnvanone zu tun.
Der trug nämlich zu den Spielen immer dieses schicke Hemd:

deutschland_trikot

“Immer”? Nein, nicht immer. Das obige Foto ist einen Tag vor dem Spiel gegen Serbien aufgenommen worden. Dummerweise hat er kurz danach ordentlich seinen Mageninhalt darüber verteilt, so dass es bis zum Serbien-Spiel nicht mehr sauber wurde. Das haben wir dann natürlich sofort verloren.

Natürlich haben wir daraus unsere Lehren gezogen. Ab sofort wurde das Hemd nur noch pünktlich zum Anpfiff übergezogen, nach dem Abpfiff dann schnell wieder in Sicherheit gebracht. Ging auch alles gut. Auch beim Halbfinale, das wir dann ja doch verloren haben. Warum? Ich kann es nicht 100%ig erklären, aber ich denke mal, dass es damit zusammenhängt, dass es sich bei dem Shirt nicht um einen Original-DFB-Artikel handelt (die gab es auch, in sehr schick, aber leider auch in zu teuer und zu groß).

Und darum, hat Sohnvanone nun das hier in seinem Kleiderschrank liegen:

hsv-body

Ein original HSV-Body im Stil des aktuellen Auswärtstrikots, welcher dann zu den Spielen getragen wird, wodurch wir ja nur noch gewinnen können. Wächst Sohnvanone aber in dem Tempo weiter, das er bisher an den Tag legt, passt der Body vermutlich nur die Hinrunde. Aber wenn wir bis dahin nur Siege eingefahren haben, wird es sicher den ein oder anderen geben, der ihm einen größeren Rückrunden-Body spendiert, oder?

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HSVfB – Die neue Macht in der Bundesliga?

26. April 2010 um 14:18 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Der HSV ist ja mal wieder auf Trainersuche (hat sich der Grottenkick gestern also doch gelohnt). Einem, der die Hinrunde wieder tollen Fußball spielt und dann abkackt. Muss ja ins System passen.
Aber warum nicht mal einen Schritt weiter denken? ich hab das mal für euch getan und heraus kam die Fußball-Fusion, die die Bundesliga auf den Kopf stellt: Der Hamburger SV und der VfB Stuttgart schließen sich zusammen und gründen den HSVfB.

hsvfb

Das ganze läuft dann so ab, dass der HSV-Teil immer die Hinrunde bestreitet und der VfB-Teil die Rückrunde. Aktuell hätte der HSVfB damit 4 Punkte Vorsprung vor den Bayern (könnten 7 sein, wenn der HSV in der Rückrunde den VfB hätte gewinnen lassen) und damit schon so gut wie Meister.
Letzte Saison hätte das auch geklappt, da wäre der HSVfB mit 3 Punkten Vorsprung vor den Wolfsburgern Meister geworden.

Eine Idee mit Zukunft? Ganz sicher! Und das hätte dann zudem noch den Vorteil, dass ich viel mehr Heimspiele gucken könnte. Also worauf warten wir noch?

PS: Die zweite Mannschaft (VfB in der Hinrunde und HSV in der Rückrunde) wäre diese Saison auch schon fast durch, satte 5 Punkte Vorsprung gegenüber den Relegationsplätzen ist doch was. Letzte Saison wäre noch ein passabler 8. Platz rausgesprungen.

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Ich war also heute in Hoffenheim

25. April 2010 um 23:52 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Also nicht wirklich in Hoffenheim, sondern ins Sinsheim (genau hier, wo auf Google Maps nur Felder zu sehen sind), aber dann wüsste ja keiner, wovon ich rede…

hoffe_arena

Fangen mit mit dem positiven an: Auf der “wo Don überall schon war”-Karte kam nun mit der Rhein-Neckar-Arena das 15. Stadion dazu, in dem ich den HSV hab spielen sehen. Ok, “spielen” in Anführungsstrichen, denn das war es auch schon, was es positives zu sagen gibt.

Ich mein, mir war klar, dass wir das Spiel nicht gewinnen würden, ich hatte Frau Dr. Bü auch schon vorhergesagt, dass das ein Desaster werden würde, aber dass ich mir schon nach 2 Minuten wünschen würde, dass eben diese mich bitte bald anrufen würde, um mich in den Kreißsaal zu rufen, hatte ich dann doch nicht gedacht.
Und da sie das auch nicht tat, durfte ich mir die 5:1-Niederlage also in voller Länge antun. Örks…

hoffe_vuvuzela

Und um das ganze noch schlimmer zu machen, hatten die Hoffenheimer die glorreiche Idee, im ganzen Stadion diese nervigen Vuvuzela zu verteilen. Mag das im Fernsehen schon mehr als nerven, wenn die ganze Zeit ein Bienenschwarm über das Feld fliegen zu scheint (siehe hier:

) (ein Video in ner Klammer eingebettet, das muss mir erstmal einer nachmachen…), so ist das im Stadion dann tatsächlich noch ne Nummer nerviger (Selbst der Stadionsprecher meinte kurz nach dem Abpfiff genervt: “Jetzt hört doch mal mit diesen Tröten auf.”).
Auf meinen Platz lag leider keine mehr, ich hätte die gut gebrauchen können, um meinen trötenden Nebenmännern einen auf den Kopf zu geben. Oder auch den “Spielern” auf dem Platz, das Nudelholz (siehe hier und hier) hatte ich leider vergessen (so lasche Kontrollen wie in Hoffenheim hab ich übrigens noch nirgends gesehen, da hätte ich das vermutlich tatsächlich rein bekommen…).

Naja, bedingt durch das erste Hoffenheimer Tor in der zweiten Minute und eben die Vuvuzela-Flatrate fürs Stadion, kann ich hier jetzt auch nicht über die Hoffenheimer-”Fans” herziehen, denn stimmungstechnisch kam da mehr rüber als mir lieb war. Und da dieses “Hoffe Hoffe”-Lied (am Anfang brauchten die eingefleischten Hoffe-Fans noch den Text zum Mitsingen) bei jedem Tor gespielt wurde, will mir das jetzt auch als Ohrwurm nicht mehr aus dem Kopf gehen. Wenn schon bestraft, dann richtig, oder wie?

hoffe_lied

Zum Spiel an sich muss und will ich hier dann auch nicht mehr wirklich viel sagen, warum sollte ich mir da jetzt mehr Arbeit machen, als es die “Spieler” auf dem Feld getan haben? Eben. Interessant anzusehen war auch unser (Noch-)Trainer, der während des gesamten Spieles (einzige Ausnahme: Die rote Karte) keinerlei Regung zeigte. Er stand die ganze Zeit bewegungslos neben der Bank und zog sich nur immer noch ein Stückchen weiter nach hinten zurück, bis es von der Körpergröße halt nicht weiter nach hinten ging.

hoffe_trainer

Vielleicht kann man sich aus der Perspektive dann ja auch den Berg-Rozehnal-Wechsel erklären, ich weiß es nicht. Von meiner Sicht hab ich das auf jeden Fall (mal wieder) nicht verstanden. Vielleicht haben mich die Vuvuzelas aber auch nur weich im Kopf gemacht, oder die heiße Sonne…

Egal, vergessen wir das Spiel, vergessen wir die Bundesliga-Rückrunde und vergessen wir bitte ganz schnell den Trainer. Warum ihn nur wegen der Europa-League halten? Weil wir da noch (einigermaßen) gut im Rennen sind? Egal. Das sind wir ja nicht dank Labbadia, sondern trotz Labbadia.

PS: Sehr passend übrigens Neds Stimmungsbarometer, wo nach dem heutigen Spiel die Skala nach unten enorm erweitert werden musste…

PPS: Als es im letzten Jahr darum ging, nach Hoffenheim zu fahren, meinte ich noch, dass wir da ja dann vielleicht schon die Meisterschaft klar machen könnten. Ok, so ganz ernst war das nicht gemeint, aber damals hätte ich das Szenario doch realistischer empfunden, als dass wir am Ende dann vielleicht noch auf Platz 9 landen…

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Oscar, Lena und der HSV

16. März 2010 um 13:09 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Krankheits- und renovierungsarbeitsbedingte Zeitknappheit haben hier ein wenig für Stille gesorgt, darum mal kurz mein Senf zu ein paar Ereignissen der letzten Woche:

  • Dieses Jahr war es uns nicht möglich, die Oscar-Verleihung live zu gucken. Durch die oben geschilderte Zeitknappheit kamen wir dann tatsächlich erst eine Woche später dazu, die Aufnahme zu sichten. Ich hatte vorher versucht, möglichst wenig über die Verleihung und Gewinner zu erfahren, was mir auch relativ gut gelungen ist (Waltz wurde mir vom Radiowecker verraten (da hab ich kurz “gepennt”, hätte ich eigentlich mit rechnen müssen), Bester Soundtrack wurde in einem Lost-Blog verraten (da der Gewinner eben auch dort für den Soundtrack zuständig ist) und Logorama auf irgendeinem Fun-Blog. Da hatte ich nicht mit solchen Infos gerechnet).
    Eigentlich war das viel zu einfach, was mich dann auch zu der Annahme brachte, dass die Verleihung wohl nicht wirklich der Rede wert war.
    Leider wurde das mehr als bestätigt, selten (stimmt nicht: nie!) eine so langweilige Show gesehen. Ganz ganz schlechtes Kino. Die Filmfreunde haben das treffend zusammengefasst, hätte ich nur mal vorher lesen sollen…
  • Auch das Finale von Unser Star für Oslo konnte ich nicht live sehen (hab zu der Zeit Alice in 3D gesehen, auch nicht wirklich großes Kino), da hab ich mir dann aber keine Informationssperre auferlegt, sondern wusste vor der Sichtung der Aufnahme schon, mit welchem Lied Lena gewinnen würde. Und das machte das ganze nicht angenehmer, denn irgendwie konnte ich mich mit Satellite nicht wirklich anfreunden, sondern war für die Nummer 3. Mittlerweile (nachdem ich alle drei Lieder öfter gehört habe) seh ich das aber ganz anders, “Love Me” gefällt mir mittlerweile am schlechtesten, da der Refrain zu eintönig und nervend ist. Denke, dass Satellite die richtige Wahl war.
    Hier auch einen weiterführenden Link, “Der merkwürdig unbefriedigende Sieg der Lena Meyer-Landrut” vom Fernsehlexikon.

  • Und nun zum schwierigsten Thema: Dem HSV. Eieieieiei, was ein Spiel. Ich hab tatsächlich nach gut 70 Minuten aufgehört mir das anzutun (obwohl ich die letzten Live-Spiele genießen sollte, für die nächste Saison konnte mir Sky noch kein Angebot machen, dass ich bezahlen würde) und hab mich statt dessen an den Herd gestellt. War ja nicht auszuhalten.
    Ich weiß aber jetzt, warum die HSV-Abwehr immer so weit von den Leverkusener Spielern wegstand: Das passierte auf Bitten von Sky, die das Spiel ja einem erlesenen Kreis als 3D-Übertragung vorgeführt haben. Und dieser 3D-Effekt kommt halt viel mehr zu Geltung, wenn die einzelnen Spieler auch unterschiedlich weit von der Kamera wegstehen. Harte Manndeckung wirkt da nicht.

    Link: Kaiser mit 3D-Brille: Fußball in neuer Dimension!

    Das Schlimme ist ja nun, dass meine Tipp-Prognose voraussagt, dass wir vor dem letzten Spiel punktgleich mit den Werderanern sind und das dann ein Endspiel um den Europaleague-Platz wird (den anderen bekommt Dortmund). Und irgendwie hab ich da kein gutes Gefühl bei. Gar kein gutes…

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    Ruud van Nistelrooy – Shalalalala!

    14. Februar 2010 um 00:07 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

    blauer_rauch

    Na also, der Fluch ist besiegt. Nach den Unentschieden in Freiburg, Frankfurt und Schalke konnte ich nun endlich mal wieder 3 Punkte aus einem Stadionbesuch mit nach Hause nehmen.

    Und das hatte auch seine Gründe. Den ersten hab ich erst kurz vor dem Spiel erfahren: Wir hatten nämlich den Doktorvater (inkl. Familie) von Frau Dr. Bü als Dankeschön ins Stadion eingeladen. Er ist glühender VfB-Fan, was sich an den Korrekturen der Bü’schen Diss auch bemerkbar gemacht hatte (siehe hier). Und kurz vorher erzählte er mir dann, dass der VfB immer verloren hätte, wenn er im Stadio war, egal was für eine Serie die hatten (selbst in der Saison, wo sie dann Meister wurden). Hat auch diesmal funktioniert und ich hab mir fest vorgenommen, den in Zukunft immer mitzunehmen. So leicht kommt man selten an drei Punkte…

    Und dann war da noch das ungeborene Wesen in des Frau Doktors Bauch, das die ersten 20 Minuten komplett verschlafen hatte, dann auf einmal wach wurde und zu kicken anfing. Und schon fiel Berg wieder ein, was er zu tun hatte und das 0:1 fiel.
    Merke: Den Nachwuchs auch immer schön mit ins Stadion bringen, hat auch Glück gebracht (wobei er bei den Unentschieden in Frankfurt und auf Schalke auch schon dabei war, da konnt er halt nur noch nicht spürbar kicken).

    Und schlussendlich waren unsere Plätze dann auch noch so weit vorne (3. Reihe), dass die Spieler endlich mal gehört haben, was für wertvolle Tipps ich denen immer zurufe (normalerweise von Fernseher, da scheint aber irgendwie die Rückverbindung nicht zu funktionieren).

    Und so kam es dann, wie es kommen musste: Als Ruud eingewechselt wurde (bzw. schon vorher, beim warm machen) erklärte ich Frau Dr. Bü, wie so ein Ruud funktioniert: Man muss ihm nur im 16er den Ball geben, dann ist das quasi schon ein Tor.

    Ich selbst glaubte mir das natürlich am meisten, und so jubelte ich einfach schon los, als er dann dort endlich mal einen Ball bekam. Das muss er gehört haben (war nicht wirklich weit weg) und wollte mich nicht dumm dastehen lassen (wer jubelt denn bitte, obwohl noch gar nichts passiert ist) und da war der Ball dann auch schon drin und alle anderen machten es mir nach.

    ruud

    Der zweite Ballkontakt im Sechzehner war dann natürlich auch gleich drin und der dritte wäre dann fast die Krönung gewesen.

    Naja, alles in allem ein sehr unterhaltsames Spiel.
    Man hat gemerkt, dass Ruud noch nicht wirklich auf der Höhe ist, denn schließlich hat er in der letzten Saison bei Real in 12 Minuten ein Tor geschossen und eine Vorlage gegeben, jetzt beim HSV in ca. 29 Minuten nur 2 mickrige Tore geschossen (ganz ohne Vorlagen). Da ist also noch deutlich Potential nach oben ;-)

    PS: Frau Dr. Bü hatte übrigens ein HSV-Trikot mit der Rückennummer 22 an. Allerdings ein etwas älteres Modell, d.h. das gehörte nicht zum Doppeltorschützen von heute, sondern zu Roy Präger. Aber das “Roy” passt ja…

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