Geht es eigentlich nur mir so, oder hört man bei der zweiten Tonspur der ARD (Digital) keinen Unterschied, obwohl da der Vuvuzela-Filter eigentlich stärker sein soll?
Bevor es zu Verwirrungen kommt: Teil 1-4 sind fast ein Jahr her, ihr braucht euch nicht wirklich erinnern. Eine Übersicht vom letzten Jahr gibts hier.
Aber nun zu diesem Jahr, in dem das Ulmer Zelt heute seine Tore Vorhänge (oder was auch immer) geöffnet hat. Und als Eröffnung gabs gleich was ganz feines: Die New Irish Folk-Gruppe “Gráda”. Schon von gehört? Ich auch nicht. Aber ich wette, das ihr den Chef und Flötenspieler (Alan Doherty) schon einmal gehört habt. Denn der war für das Flötensolo im “Herr der Ringe”-Theme verantwortlich. Und das er Flöte spielen kann, hat er heute wieder eindrucksvoll bewiesen, echt unglaublich. Leider hat das Geld von Frau Bü und mir nicht für alle 3 CDs gereicht, so konnten wir uns erstmal nur zwei kaufen, die dritte muss dann irgendwann noch nachgeholt werden.
Aber bevor ich hier versuche, das ganze in Worte zu fassen und das eh nicht hinbekomme, lass ich doch mal YouTube sprechen. Zuerst mal das vorläufige Lieblingslied (müssen die CDs ja mal noch anhören, die haben zwar viel gespielt, aber eben auch nicht alles) von Frau Bü: “tread softly”. Und da da Alan nicht wirklich an der Flöte zu bewundern ist, schiebe ich noch dieses Video hinterher.
Und weil ihr sicher zu faul seid, da auf die Links zu klicken, wird hier auch noch ein Video embeddet. Bei den anderen war das nicht erlaubt, scheint von Gráda so gewünscht zu sein, denn das ist bei den meisten Videos von denen der Fall.
Das hier ist jetzt von denen selber eingestellt worden und gibt kurze Eindrücke in verschiedene Lieder. Für den Anfang also genau das richtige…
Noch viel mehr kann man auf der MySpace-Seite (*örks*) der Band hören. Oder man kauft eben eine derdreiCDs (oder mehr).
Fazit: Ein perfekter Auftakt für die diesjährige Ulmer-Zelt-Saison!
Anders kann man das nicht bezeichnen, was ich in den letzten Wochen in verschiedenen Blogs so gefunden habe.
Da wäre zum einen (um mal harmlos anzufangen) dieses Puppenhaus im Hobbit-Stil:
Da will ich auch nicht viel gegen sagen, ist ein schönes Hobby und sieht auch fantastisch aus. Aber war ja nur der Anfang.
Weiter gehts mit dem Batman-Fan, den ich auf Nerdcore gefunden habe:
Ne Frau kann der sicher nicht haben, dafür aber wahrscheinlich mehr Batman-Köstüme und Masken als Haare auf dem Kopf. Ob der da über alles Buch führt?
Denn wenn, dann könnte der das ja in einen Diddl-Block eintragen. Und damit kommen wir zur absoluten Krönung, die ich am 1. April beim Taxi-Blog gefunden habe, aber trotzdem kein Aprilscherz war: Der Verkauf einer Diddl-Sammlung bei ebay. Hört sich jetzt nicht so schlimm an, aber wenn man dann mal ein paar Daten liest, wird einem doch anders:
ca. 3500 x A5 Blöcke
ca. 3200 x A6 Blöcke
ca. 1000 x A4 Blöcke
ca. 500 x Magnetblöcke
ca. 25.000 x Tüten in allen Größen, A5, A4, Nummer 1 ca. 300 x dabei, mit und ohne Henkel, aus Plastik, aus Papier, Expotüten usw.
ca. 12.000 x Karten
ca. 4000 x Briefpapier + Briefumschläge
ca. 500 x Reliefblöcke
ca. 2.600 x Diddl + Pimboli Servietten
ca. 1500 x Diddltassen
…
und so geht das immer weiter. Und als ob der Text einen nicht schon sprachlos machen würde, gibts das ganze auch noch in 189 Bildern. Da bleibt einem echt die Spucke weg. Hier eine kleine Vorschau, flasht aber bei weiten nicht so, wie die Gesamtsammlung:
Hier der Link zur Original ebay-Auktion (sollte die mal weg sein, dürfte das hier immer noch gehen). Startgebot waren übrigens 125.000 Euro, ging aber nicht über den Tisch. Evtl. hat auch dieser Hinweis abgeschreckt:
ICH GEHE AUF TERMINWÜNSCHE AM WOCHENENDE EIN, DA SIE VIEL ZEIT MITBRINGEN MÜSSEN, ALLES ZU BESICHTIGEN.
SCHÄTZUNGSWEISE BENÖTIGEN SIE AUF JEDEN FALL EINEN 7,5 TONNEN LKW ZUM ABTRANSPORT UND UM DIE 400 UMZUGSKARTONS / KARTONS / BEHÄLTER
Und wie ist so euer Leben als DonsTag-Fan? Wie sieht euer Schrein oder eure Sammlung aus? Ich bin gespannt…
Kurzkritik: Interessante Dokumentation über Künstliche Intelligenz, die vor allem durch die sympathische Art des ehemaligen MIT-Professorn Joseph Weizenbaum getragen wird, der den ganzen Entwicklungen sehr kritisch gegenüber steht.
Und das in meinen Augen vollkommen zu Recht. Relativ oft hab ich mir im Laufe der 90 Minuten die Frage gestellt: "Und warum genau sollte man das wollen?"
Ich hatte (auch aufgrund des Untertitels "Von Computern und anderen Menschen") eher ein breiteres Spektrum erwartet als nur die KI und musste dann bald Erfahrungen aus meinem Studium wiederholen: KI ist zwar ein Thema, für das ich mich gerne interessieren würde, aber dann wird mir doch relativ schnell langweilig. Im Studium hab ich zweimal versucht (bei verschiedenen Dozenten) die KI-Vorlesung durchzuhalten, hab es aber nie über 3 Wochen geschafft.
Und auch der Film verlor im hinteren Teil einen Teil meiner Aufmerksamkeit...