Gute Vorsätze sind nichts, was es bei mir zum neuen Jahr gibt, aber vor längerer Zeit hab ich mir für meine momentane Urlaubszeit etwas vorgenommen: Nämlich endlich mal die ganzen braunen Schilder abzuarbeiten, die wir zwar schon besucht, aber noch nicht verbloggt haben.
Und so geht die “braune Schilder”-Tour (BST) heute endlich in die dritte Runde. Und die fand am 7.9.2008 in Speyer statt.
Dort wohnt nämlich ein alter Kindergarten-, Grunschul- und Gymnasialfreund, der nebenbei noch Ums-Eck-Nachbar und Trauzeuge war. Und eben dieser hat uns dann bei einem der Besuche auch mal den Dom gezeigt, von dem das zugehörige braune Schild berichtet.
Und naja, was soll ich sagen? Es war halt ein Dom…
Mein Klassenlehrer hat mir damals mit seinen übermäßigen Kirchenbesichtigungs-Klassenfahrten wohl die Begeisterung genommen, irgendwie bin ich von Kirchen nicht so leicht zu begeistern. Da hilft Schildkrötencontent nur bedingt…
Die dort ebenfalls vorgestellten Schildkröten-Kuscheltiere gabs dann übrigens später ebenfalls in Speyer im Sea Life zu sehen. Wie diese Annemone:
Spektakulärer als das innere des Doms war da schon, was sich drumherum abspielte. Denn wie schon in Bietigheim hatten wir zufällig einen Tag rausgegriffen, an dem ein besonderes Rahmenprogramm geboten wurde. Und hier war das rund um den Dom die “Mission Olympic”, bei der “Deutschlands aktivste Stadt” gesucht wurde. Und jetzt bereue ich es gerade, dass ich damals nicht irgendwo auch nur eine Muskelzuckung investiert habe, denn dann hätte ich hier jetzt behaupten können, dass nur dank meiner tatkräftigen Unterstützung der Sieg auch tatsächlich nach Speyer ging.
Aber vielleicht kann ich das ja einfach trotzdem behaupten. Denn wer weiß, ob der Sieg mit meiner Teilnahme auch wirklich noch geklappt hätte? Also doch ganz allein mein Verdienst…
Mehr (und größere) Bilder gibts im zugehörigen Flickr-Album.
Was diese ominöse Zahlenfolge zu bedeuten hat? Ganz einfach: Das ist die zeitliche Abfolge der Anzahl der Personen, die fürs Riesenschnitzelessen eingeplant waren. Ursprünglich (ich berichtete), sollten Frau Bü und ich übers Wochenende Besuch von zwei sehr netten Freunden bekommen. Da eine davon aber spontan krank wurde, haben die abgesagt, da waren wir also nur noch zu zweit und haben uns sogleich auf die Suche nach Ersatz-Essern gemacht (kurz gab es mal die Idee, das hier auf DonsTag zu verlosen ;-) ), die dann in Conny und Manu auch rasch gefunden waren.
Am Freitag kam dann aber (ebenso spontan) doch noch die gesunde Hälfte des ursprünglich geplanten Besuches, verließ uns aber aufgrund einer unglaublich spontanen Verschlechterung des Gesundheitszustandes der anderen Person kurz vor dem Schnitzel-Essen wieder, so dass wir dann doch wieder nu zu viert waren. Bei Inishmore (wo sonst) hab ich sogar das passende (von der Message her) Video dazu gefunden:
Und so konnte er nicht mit ansehen, wie es dem Don endlich mal wieder gelungen ist, ein kleines Riesenschnitzel (also etwa 2 große Schnitzel) ohne Reste aufzuessen (ok, bei den Pommes (sollten so 3-4 normale Portionen sein) musste ich dann kurz vor Schluss doch noch passen, aber es ging danach ja noch unspontan aufs Ulmer Volksfest und da wollte ich nicht die tollen “Fahrgeschäfte” mit Riesenschnitzel und Pommes eindecken…
(ja ok, das Foto ist gestellt, aber so musste Frau Bü sich mit dem Fotoapparat nicht so konzentrieren…)
Unser Besuch hat dann immerhin noch Running Sushi (zumindest die beiden, die dabei waren sollten diesen Link anklicken und in dem dann erscheinenden Artikel wieder den ersten Link, denn an das Video konnten sich die beiden nicht mehr erinnern…), nen geselligen Wii-Abend und den Blautopf in Blaubeuren mitnehmen können. Und da ich das Video hier irgendwie im Blog unterbringen muss, gibts an dieser Stelle nochmal eine sehr gekonnte Überleitung: Der Besuch war übrigens ein sehr sehr guter Freund von mir (und baldiger Trauzeuge), mit dem ich seit dem Kindergarten die lustigsten Sachen erlebt. Ganz so krass wie diese Kinder waren wir allerdings nicht drauf:
So, heute endlich der versprochene Bericht zum Junggesellenabschied letzte Woche Samstag. Es sollte nicht so ein nackte-Frauen-viel-Alkohol-und-lauter- peinliche-Sachen-Junggesellenabschied werden (schade, diese Zaubershow wäre sicher ein Brüller geworden…), sondern mehr so eine Art nettes Beisammensein. Also haben wir uns nach langem hin und her entschieden, den Zukünftigen morgens gegen 7 Uhr ins Auto zu packen und mit ihm nach Holland in den Freizeitpark “Walibi World” zu fahren. Das Wetter hatte uns vorher ein paar Sorgen gemacht, da sich der August ja zu einem ausgewachsenen November entwickelt hat, aber einmal angekommen hatten wir richtig Glück und die Sonne ließ sich fast den ganzen Tag blicken.
Das größere Problem war dann, dass die Hauptperson (siehe oben) nicht achterbahnkompatibel ist (war uns leider unbekannt) und “Walibi World” früher mal zu “Six Flags” gehörte und somit eher ein Achterbahnparadies als sonst was ist. Das Motto “RollerCoaster of Marriage” traf darum nicht 100%ig zu, Spaß hatten wir aber trotzdem.
So gab es ja neben den Achterbahnen auch noch den Space-Shot-Freefalltower, den wir erstmal als “sicher nicht so prickelnd” einstuften, da er anders als die bisher erlebten nicht oben anhielt und einen dann fallen ließ, sondern nach oben schleuderte und es dann in einem Rutsch auch wieder runter ging. Das stellte sich dann aber doch als positiv, weil magenumdrehverstärkernd heraus. Auch Wildwasserbahn, komisches Dreh-Haus oder Rafting-Bahn waren nicht schlecht und für alle fahrbar. Die Rafting-Bahn war übrigens besser als die im Europapark, da das Boot aus vier Einzelkabinen bestand, die sich gegeneinander bewegen und so besser den Wellen anpassen können. Somit hat man einen höheren Durchrüttel- und auch Nasswerdfaktor.
So richtig nass wurde man aber auf einer anderen Attraktion, die ich vorher noch nie irgendwo anders gesehen hatte (auch nichts vergleichbares). Es ist eine Bahn, die langsam überm Wasser auf Schienen rumtuckert und an vielen Stellen vorbeikommt, wo Wasser von oben oder der Seite genau in den Wagen spritzt. Da man dann ja natürlich ganz schön nass werden würde, sollte man das verhindern. Dafür sind im Wagen 4 Wasserpistolen angebracht, die durch eine Kurbel Wasser von unten pumpt und auf entsprechende Ziele gerichtet werden müssen (das ist gar nicht so leicht, da das Kurbeln auch an der Pistole stattfindet und man so sehr gerne verzieht). Trifft man diese Ziele lange genug, so geht zum Beispiel der Wasservorhang aus, durch den man sonst durchgefahren wäre. Da das Zielen wie schon beschrieben nicht so leicht ist, würde man so immer noch ziemlich nass werden. Allerdings haben wir die Ziele meist Ziele sein lassen und haben uns auf die schlimmeren Nässequellen konzentriert. Zum einen wären da nämlich noch außenstehende Zuschauer, die die am Rand angebrachten Wasserpistolen nutzen und frech auf alle Wagen schießen, zum anderen wären da auch noch die anderen Wagen, die sich einen Dreck um die eigentliche Aufgabe scheren und einfach nur alles naß machen wollen, was nicht fliehen kann. Aber das ist einem eh egal, da man allein beim Anstehen an die Bahn schon so nass wird (man kann in der Warteschlange ja nicht fliehen, also ist man ein perfektes Ziel für vorbeifahrende Wagen), dass einen die paar Tropfen auch nicht mehr kümmern. Und wenn man dann am Ende der Fahrt abgekommen ist, dann kann man sich ja an den gerade wartenden Menschen rächen…
Wer meinen wirren Beschreibungen nicht folgen kann, der kann sich hier übrigens auch ein Video anschauen.
Das spacige Teil unten rechts ist übrigens eine Trockenkammer, die einen für 2 Euro etwa 5-10 Minuten trockenföhnt. Falls die Sonne dann doch nicht ausreicht…
Der Park an sich ist übrigens sehr schön aufgebaut. Wie auch im Europark gibt es verschiedene Länder, die entsprechend dekoriert sind, allerdings kommt das hier nicht so schön rüber wie im Europapark. Statt dessen überwiegt deutlich die Natur. Egal wo man gerade im Park ist, um sich rum sieht man fast nur grün. Die Größe des Parks und die Menge der Besucher wird einem zu keinem Zeitpunkt wirklich bewusst, oft sieht man nichtmal sofort, wofür man eigentlich gerade ansteht. Fand ich sehr angenehm (ebenso wie die Tatsache, dass es keine einzige von diesem komischen Bahnen gibt, wo man mit so einem Wagen rumtuckert und um einen rum irgendwelche mechanischen Figuren stehen, die sich unter luftigen Geräuschen stupide bewegen und Atmosphäre schaffen sollen).
Wer das ganze mal von oben sehen wollte, der konnte entweder das Riesenrad nutzen, oder aber (gegen Aufpreis) den Skydiver nutzen. Hier wurde man an einem Seil hochgezogen um dann aus ziemlicher Höhe fallengelassen zu werden und über den Park zu schwingen (okay, nicht den ganzen). Das haben wir uns dann aber doch gespart und das Geld lieber ind en Gehirnverwieser gesteckt. Gemeint ist hier dieses Zucker-Farbstoff-Eis-Gemisch, welches man zum Beispiel auch beim Burger-King bekommt. Davon konnte man sich aus etlichen Geschmacksrichtungen einen (gegen Ende) unpraktisch zu leerenden Behälter füllen und dies dann (bloß nicht zu schnell, wie man aufgefordert wurde) zu sich nehmen. An dieser Stelle kann ich dann mal eben auch noch (das Bild links ist so groß…) das größte Problem des Parkes ansprechen: Die Wespenplage. Ständig und überall wimmelte es nur so von Wespen. Ich selber bin da nicht so anfällig für, ich ignoriere einfach und werde auch ignoriert. Aber es gibt eben auch Leute, die sich davon sehr belästigt fühlen…
Und bevor wir dann (endlich) zu den Achterbahnen kommen, muss ich natürlich noch den Streichelzoo erwähnen, von dem ihr die wunderschöne Pute ja schon kennengelernt habt. Neben der Pute gab es aber auch noch diese beiden putzigen Tiere (was auch immer das für welche sind):
Und natürlich eine Menge Ziegen. Dumme Ziegen und auch schlaue Ziegen. Hier ist eine der schlaueren (das mit dem Kopf drehen habt ihr ja inzwischen gelernt. Vielleicht lerne ich es auch noch nur noch im Querformat Videos aufzunehmen…):
Jetzt aber zu den Achterbahnen. Von denen gab es insgesamt fünf komplett verschiedene:
Oben links ist eine Hängeachterbahn (die gleiche soll wohl auch im “Movie World” stehen), darunter eine große Holzachterbahn (die einzige, die der Noch-Junggeselle mitgefahren ist), unten links eine magnetbeschleunigte Achterbahn (hab ich noch nicht gesehen: Es gibt keinen Berg zum Schwung holen, sondern man wird aus dem Stand innerhalb von kürzester (gerader) Strecke super beschleunigt und startet sofort mal mit einem Looping), rechts oben eine “normale” Achterbahn (laaaaangweilig…) und unten rechts… ja unten recht…. unten rechts ist der pure Wahnsinn, den ich erstmal mit ein paar mehr Fotos darstellen muss:
Das Konzept: Man wird erst rückwärts den Berg hochgezogen, fährt dann unwahrscheinlich schnell durch einen merkwürdigen Schraubenlooping, danach sofort wieder durch einen Looping und dann ist man schon auf dem Endberg angekommen. Da wird man dann nochmal hochgezogen und dann geht die ganze Sache rückwärts wieder zurück. Und in so einem Tempo rückwärts durch nen Looping ist escht der Hammer. Okay, nach dem zweiten Mal hat der Schädel dann ganz schön gebrummt und es war auch mal gut, aber das hatte sich wirklich gelohnt. Wow!
So, das wars nun aber endgültig (liest das eigentlich noch jemand), zum Abschluss noch ein Gruppenfoto und gut ist:
Ach, wem das doch noch nicht reicht: Hab noch zweiBilder im Fotoalbum…
Vor ein paar Monaten hat Hecki mir von einer Fontäne erzählt, die entstehen würde, wenn man ne Rolle Mentos in eine 2-Liter-Flasche Diet Coke schütten würde. Da gerade keine Diät-Cola vorhanden war (Mentos hätte ich dabei gehabt), konnte es nicht ausprobiert werden und da ich mir den Effekt eh nicht so spektakulär vorgestellt habe, hab ich das auch ziemlich schnell wieder vergessen. Jetzt gerade bin ich (wie auch immer, kann die Ursprungsseite nicht mehr finden) auf einen Artikel auf SpiegelOnline gestoßen, der sich diesem Thema annimmt.
Die Gurus auf dem Gebiet der Diet-Coke-Mentos-Föntänen sind wohl in diesem Video zu sehen, in dem mit 101 2-Liter Flaschen und 523 Mentos ein musikalisch hübsch unterlegtes “Wasserspiel” vorgeführt wird. Die beiden haben noch mehr Experimente als Video bei sich rumliegen und werden evtl. bald von Mentos unter Vertrag genommen. Ich hab jetzt lange überlegt, ob ich diese Sache wirklich in meinen Blog stellen soll, da mein kleiner Bruder hier ab und an mitliest und der ja wirklich jeden Schrott nachmachen muss. Denn wie man in diesem Video deutlich sieht, ist die Sache nicht ganz ungefährlich. Und von dieser Anwendung würde ich unbedingt abraten, das kann ja nur schief gehen…
Hallo Blogleser, mal wieder bin ich nicht daheim und werde auch erst Mittwoch wieder daheim sein. Für Konserven war mal wieder keine Zeit, nur diesen Beitrag und den “Tach, Post”-Brief heute Mittag kann ich euch bieten. Ich versuche aber wirklich am Montag und Dienstag mal hier aufzutauchen und was zu schreiben, versprochen!
Nun noch zum Titel: Ich nenne meinen Urlaub mal “Urlaub der Wahrheiten” und der spannenste Teil wird heute passieren: Frau Bü hat vor etwa einem Monat versucht, meinen Kindergartenfreund (und Grundschulfreund und Gymnasialfreund und danach-immer-noch-Freund und langjährigen Fast-Nachbar) mit einer ihren guten Schulfreundinnen zu verkuppeln, da beide seit längerem keine Beziehung mehr hatten und ihrer Meinung nach auch gut zusammen passen würden. Die beiden hatten dann auf ihren Vorschlag auch regen Mailverkehr, kamen dann aber nach einem Treffen zum Entschluss, dass das nicht mehr als Freundschaft werden könne. So sagte man uns zumindest. Vor ziemlich genau zwei Wochen habe ich meinen Freund dann nochmal daheim besucht (400km von Ulm weg) und auf einmal stand da auch die Freundin der Frau Bü und zärtliche Küsse wurden ausgeteilt. Erstmal sprachlos verbrachte ich dann den Abend damit, einen Ouzo nach dem andern in mich rein zu kippen, war ich doch zu Beginn der Kuppelaktion eher skeptisch eingestellt. Außerdem brauchte ich den Alkohol, um die nächste Botschaft zu verarbeiten: Kein Wort zu Frau Bü, die soll nämlich auch persönlich überrascht werden, man will ja das Gesicht sehen. Oje… zwei Wochen dazu den Mund halten, es war wirklich nicht leicht. Einmal hätte ich mich fast verplappert, als es um das Thema “Reiten” ging und ich schon sagen wollte: “Also die [Name der Dame] hat letztens aber gesagt, dass…”. Das wäre arg in die Hose gegangen, da ich mit der normalerweise keine Kommunikation pflege. Aber das wird sich jetzt wohl auch ändern…
Naja, und heute ist es dann endlich soweit: Gerade sitzen wir (falls die Bahn nicht ne halbe Stunde Verspätung hat) im Zug nach Mannheim und dort werden Frau Bü und ich dann (überraschenderweise (okay, für mich nicht wirklich)) von ihrer gelungenen Kuppelaktion vom Bahnhof abgeholt. Sie wird mich hassen. Sie wird mich töten. Ich werde mich am Montag wohl doch nicht melden können…
Aber ich bin ein wenig optimistisch, würde ich doch sonst die anderen beiden Wahrheiten verpassen. Zum einen werden sich morgen zum ersten Mal die Eltern der Frau Bü und meine Eltern treffen, was nach einer über vierjährigen Beziehung auch mal Zeit wird. Ich bin sehr gespannt und schreibe mal noch nicht zu viel, da meine Eltern ja mitlesen… Mal schauen, was ich Montag zu schreiben habe ;-)
Und dann wäre da noch der Dienstag, bei dem es beim HSV um die Wahrheit geht: Championsleague, oder doch zum Saisonfinale wieder alles verspielen. Ich werde mir das Spiel in Köln anschauen und alles für einen Sieg unserer Rothosen tun. Gedrückte Daumen sind aber gerne willkommen.
So langsam bin ich ausgeschlafen und kann mich den Oscars widmen. Zur Show selbst haben andere genug geschrieben, da kann ich mich also relativ kurz fassen: Die Moderation von Jon Stewart fand ich ziemlich gut, zumal er besser zu verstehen war als Chris Rock die letzten Jahre. Mal ordentlich auf Bush draufgehauen, die Jeans eines Preisträgers gewürdigt und Scorseses Oscarlosigkeit in Bezug auf den für die 3-6-Mafia genannt. Klasse, gerne nächstes Jahr wieder. Die Gewinner haben mir dann nicht immer so gefallen, “Corpse bride” fand ich zum Beispiel besser als “Wallace & Gromit” (der aber auch gut war) und “L.A. Crash” fand ich jetzt auch nicht sooo gut, da war das Thema Rassismus irgendwie zu allgegenwärtig. Magnolia war besser. Schön aber, dass Reese den Oscar bekommen hat, während den ganzen Filmausschnitten zu “Walk the line” hab ich dann auch entschlossen, mir den Soundtrack dazu mal zuzulegen…
So, das sollte zur Show reichen, jetzt widme mich hier mal unserer kleinen Oscar-Party.
Nach 4 Jahren Halloween-Party (irgendwann kommen hier vielleicht auch mal ein paar Bilder zu den Heu-, Strohballen und Ekelessen-Gelagen, wahrscheinlich pünktlich zu Halloween…) war es mal Zeit, ein anderes Thema anzugehen und so haben wir uns erstmal für die Oscars entschieden. Das Wohnzimmer war dafür nun auch endlich schick genug und so konnten wir die Deko vernachlässigen (zumal ich vergeblich versucht hatte an meiner alten Arbeitsstätte ein paar Filmplakate nominierter Filme zu bekommen) und uns ganz auf die Anrichtung eines riesigen, möglichst dekadenten Buffets konzentrieren.
Da gab es dann (von links nach rechts) Brot, Schichtsalat, Spargel in Blätterteig, Bohnen in Speck, Tomate-Mozzarella-Spieße, Hackbällchen. wilde Kartoffeln, eine Rohkostplatte, Kaviar-Eier, kleine Pizzen, eine Fisch- sowie eine Wurst- und Käseplatte. Dazu noch diverses Obst, lecker Nachtisch und diverse Chips (die halbe Walkers-Palette). Zu so einem Menü darf man natürlich nicht ganz normal gekleidet kommen (oder eben doch, wie man bei Fluffi nachlesen kann), da gehörte schon eine schicke Abendgarderobe dazu. Und ich war echt begeistert, wie das umgesetzt wurde, wirklich schicke Gäste hatten wir da.
Ein Hauptprogrammpunkt war dann unsere eigene Oscarverleihung, zu der wir uns vorher Kategorien ausgedacht hatten. Mit 3 Oscars war dann auch Frau Bü die Siegerin des Abends (“bestes Halloweenkostüm“, “(w)irrste Person” und “beste Kategorie” (die “schlimmste Momentaufnahme” lautete)). Die weiteren Sieger waren: Conny (“bestriechendste Person”), Caro (“fotogenste Person”), Fluffi (“bester Spielgegner”), Manu (“beste Party” (wir fordern eine Fortsetzung!) und “bestes vtratsch-Weltweitfoto“) und ich (“beste Frisur” (aber warum nicht meine aktuelle, sondern nur die verstoßene Zackenfrisur?) und “schlimmste Momentaufnahme” (danke!)).
Die Oscar-Verleihung von 1 (bzw 2) bis 5:30 haben dann noch 6 von den vorher 10 Partyteilnehmern durchgestanden. Unter diesen 6 war dann auch (wie es die Regeln vorgeschrieben haben) der Gewinner des Oscar-Tippspiels: Hecki hat 11 von 24 Gewinnern richtig getippt.
Ich hab gegen Ende nochmal punkten können, kam aber dennoch nur auf lächerliche 5 Punkte. Herrje, und das obwohl ich mich doch so gut vorbereitet habe und 14 der nominierten Filme gesehen habe (L.A. Crash, Walk the line, Kaltes Land, Stolz und Vorurteil, Corpse Bride, Batman Begins, Charlie und die Schokoladenfabrik, Paradise Now, Sophie Scholl, Star Wars: Episode III, King Kong, Match Point, Wallace & Gromit und Syriana). Aber die Wege der Academy waren ja schon immer unergründlich…
Zum Abschluss noch ein Foto, dass zeigt, wie die “fotogenste Peson” aussieht, wenn sie erfährt, dass sie den Oscar gewonnen hat… ;-)
Kurzkritik: Interessante Dokumentation über Künstliche Intelligenz, die vor allem durch die sympathische Art des ehemaligen MIT-Professorn Joseph Weizenbaum getragen wird, der den ganzen Entwicklungen sehr kritisch gegenüber steht.
Und das in meinen Augen vollkommen zu Recht. Relativ oft hab ich mir im Laufe der 90 Minuten die Frage gestellt: "Und warum genau sollte man das wollen?"
Ich hatte (auch aufgrund des Untertitels "Von Computern und anderen Menschen") eher ein breiteres Spektrum erwartet als nur die KI und musste dann bald Erfahrungen aus meinem Studium wiederholen: KI ist zwar ein Thema, für das ich mich gerne interessieren würde, aber dann wird mir doch relativ schnell langweilig. Im Studium hab ich zweimal versucht (bei verschiedenen Dozenten) die KI-Vorlesung durchzuhalten, hab es aber nie über 3 Wochen geschafft.
Und auch der Film verlor im hinteren Teil einen Teil meiner Aufmerksamkeit...