Pril Design Contest

05. April 2011 um 21:19 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

[Trigami-Review]

Als es in der Schulzeit darum ging, sich zu überlegen, was man mal beruflich machen will, stand bei mir länger mal sowas wie “Verpackungsdesigner” auf der Liste. Oder auch Werbefuzzi oder allgemeiner Mediendesigner. Naja. Als wir dann im BIZ waren und ich im Register bei “Medien” nach eben jenem Designer suchte, stieß ich auf den Medieninformatiker und damit war die Sache entschieden.

Und so muss die Welt eben ohne von mir designte Verpackungen leben.
Oder doch nicht?

Denn Pril könnte da mit seinem Design Contest “Mein Pril” theoretisch doch noch für eben jenen Fall sorgen.

Hier darf man nämlich mit einem Konfigurator selber das Etikett einer Spülmittel-Flasche entwerfen. Und mit etwas Glück und Können, wird es dieses Design dann auch in die Geschäfte schaffen. Aber bevor wir zu den Gewinnen kommen (ich sag nur iPads…), schauen wir uns erstmal den Konfigurator an:

Hier kann man das Label mit Hintergrundfarben und -mustern versehen, theoretisch mit einem Pinsel frei malen (da man nicht zoomen kann, kommt da mit der Maus nur Gekrakel raus, für Flächen kann man es aber nutzen) und mit vielen vorgegebenen Zeichnungen, Mustern und Icons “bestempeln”.
Bei diesen Icons (im Bild oben mal die, die ich am wenigsten zu verwenden wusste) kann man dann Farbe und Größe anpassen und das Motiv spiegeln. Drehen ist leider nicht möglich, was meinen Ideen oft das Genick gebrochen hat. So ganz “freien Lauf” kann man seiner Kreativität also dann doch nicht lassen.
Und damit das Motiv dann auch zur Flasche passt, kann man hier auch noch die Farbe der Flasche und des Deckels anpassen.

Macht viel Spaß, damit rumzuspielen, mir wurde aber schnell klar, dass es eine gute Entscheidung war, den Weg des Verpackungsdesigners nicht einzuschlagen.
Hier mal zwei meiner Werke (mit Klick aufs Bild kommt man zur Abstimmungsseite für dieses Bild):

Das linke orientiert sich stark an einem Header, den ich für mein aktuelles Projekt gebastelt habe (um hier mal ein paar Eastereggs einzustreuen. Und ja, die Sonne macht da keinen Sinn, wenn der Himmel sich angeblich von der untergehenden Sonne so verfärbt haben soll), das rechts ist ein “Kitsch-Klassiker”, wie es sie ganz viele in der Galerie gibt.
Aber so Zeug kommt beim Wahlvolk wohl an, wenn man sich mal die aktuelle Top-6 anguckt:

Aber nochmal einen Schritt zurück: Oben habe ich geschrieben, dass ihr über die verlinkten Bilder zu den Abstimmungsseiten kommt (ich hoffe doch mal, ihr habt das mittlerweile fleißig gemacht). Und genau das ist der Weg, wie die Gewinner ermittelt werden.
Bis Ende April darf man noch Motive einreichen, während schon munter abgestimmt werden kann. Vom 1. bis zum 15. Mai darf dann nur noch abgestimmt werden und am 18.5. werden die Gewinner bekannt gegeben.

Eine Jury wählt aus den besten 10 (oder mehr, falls unter den Top10 nix dabei ist, was deren Kriterien entspricht) die 2 Motive aus, die es (vom Künstler signiert) im Oktober tatsächlich zu kaufen gibt. Und neben dieser Ehre, kriegen diese beiden Personen dann noch einen Reisegutschein für je eine Reise mit bis zu 3 Freunden in eine europäische Metropole ihrer Wahl, inklusive Flug und Aufenthalt im Design-Hotel.
Brauch ich aber nicht, ich würde lieber Platz 3 bis 10 belegen, denn da gibt es jeweils ein Apple iPad (16GB). Zudem werden 100 “trendige Pril Hoodies” verlost.

Was ich in dem Zusammenhang noch nicht verstanden habe, ist, wie genau die Platzierung berechnet wird.
Mein “Kitsch”-Motiv hat gerade z.B. 7 Views und 2 Votes und ist damit auf Platz 1750. Das andere Motiv hat auch 2 Votes, 17 Views und unerklärlicherweise 6 Facebook-Likes. Das macht Platz 1801. Warum auch immer…

Hier mal noch zwei Motive, die ich zusammengeklickt habe. Das Linke (gefällt mir glaub fast am Besten von meinen Motiven) hat 1 Vote bei 5 Views und liegt damit auf Platz 2989. Das Rechte (im Stil der Pril-Kampagne) hat den Vote bei nur 4 Views (ja, ich hab mal für jedes meiner Motive ein Vote abgegeben) und liegt dann auf Platz 2946. Hilft mir auch mein Mathe-Vordiplom nicht weiter…

Abschließend noch kurz zur Jury, die die zwei Gewinner auswählt. Die besteht aus 5 MItgliedern, wobei 4 von Pril/Henkel gestellt werden und das fünfte aus den Leuten ausgelost wird, die ein Fan der Pril-Facebook-Seite sind.

Man darf übrigens jeden Tag nochmal für die gleiche Flasche voten und an einem Tag für so viele unterschiedliche Flaschen wie man will. Ihr wisst also, was ihr zu tun habt?

Genau: Erstmal schön für meine Motive stimmen und dann selber eine persönliche Pril Flasche gestalten (und hier in den Kommentaren verlinken, ich will mal sehen, wie man es richtig macht…)

DonsThemenabend: Alles für die Frau

21. Januar 2007 um 22:41 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

So, da es mit DonsTag in den Blogcharts ja wie beschrieben bald bergab gehen wird, wenn sich nicht schleunigst was ändert, versuche ich mich mal an einer Zielgruppenerweiterung und biete hier jetzt einen Artikel nur und speziell für die Frauen an. Frauen? Das sind diese Wesen, die immer nur zu zweit auf die Toilette können. Kennt ihr doch, oder? Aber kennt ihr auch die  spezielle Toilette “für Freundinnen”? Irgendwie hätte man da ja auch früher mal drauf kommen können…

Meistens ist die Frau dann auch noch für Küche und Haushalt zuständig. Okay, das ist nicht mehr so arg getrennt, aber ne Tendenz ist da schon noch vorhanden. Und irgendwer muss es ja machen, denn auf das Internet kann man sich scheinbar nicht immer verlassen. Oder hättet ihr an  solch einer Tortenenschriftung Gefallen? Nein. Also. Sag ich doch. Muss also doch selber gebacken werden. Also: Wage und Schneidebrett rausholen und… moment… warum kann man das eigentlich nicht kombinieren? Braucht man doch eh oft beides gleichzeitig. Ach?  Kann man? Ja klasse!

Aber wenn man sowas kombinieren kann, dann muss man doch noch viel mehr kombinieren können, oder nicht? Ich denke da so an einen  Staubsauger, der in den Schuhen integriert ist. Wobei? Wenn die Frau dann in der Küche steht, dann saugt sie ja nur auf einem Fleck, so ausgereift ist die Idee nicht. Aber was gibt es denn, was sich unentwegt in der Wohnung umherbewegt und daher praktisch mit einem Staubsauger zu kombinieren wäre? Ein Kind! Genau. Macht dann dieses praktische  Staubsauger-Tretauto.

Aber ich schweife ab, es geht ja um die Frau. Dieses Wesen, dem man es in Sachen Temperatur wirklich nie Recht machen kann. Aber dazu hatte ich ja schonmal ein paar Einkaufstipps gegeben. Also gehen wir mal davon aus, das die Körpertemperatur der Frau ok ist. Was könnte noch schief gehen? Die Suppe zum Beispiel. Viel zu heiß… Aber das merkt man ja erst, nachdem man sich die Zunge verbrannt hat. Bis jetzt. Denn jetzt gibt es den  Löffel, der sich entsprechend der Temperatur färbt. Perfekt!

Wobei… perfekt ist er erst, wenn es ihn in allen möglichen Farben gibt, damit er auch immer zum aktuellen Outfit passt. So wie das bei den Schuhen ist. Bei denen gibt es dann allerdings irgendwann ein Platzproblem und Schuhschränke sind irgendwie nicht ganz so übersichtlich, wie das gewünscht wäre. Aber auch da (wer hätte es gedacht) gibt es Abhilfe:  Das Schuhrad. Na, sieht das nicht unglaublich praktisch aus?

So, ich hoffe, ich konnte meinen weiblichen Lesern etwas helfen. Und für die männlichen Leser war es bestimmt auch interessant. Falls nicht, gibts speziell für die Männer jetzt am Ende noch schnell einen kleinen Geschenktipp: Die  Blumenvase in der Karte. Kann man immer einstecken haben, falls man mal wieder einen der wichtigen Tage vergessen hat. Fehlen nur noch die Blumen…

PS: Falls sich jetzt irgendwelche Frauen angegriffen fühlen, weil sie hier als Hausmütterchen abgestempelt werden: Bitte verzeiht mit. Ist ja auch gar nicht so. Warum sonst sollte es dieses  ultraschicke Frauen-Handwerker-Zubehör geben?