Es folgt eine Wiederholung: Halloweenparty zum Selbermachen (mit Bonusmaterial)

29. Oktober 2008 um 18:55 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Vor zwei Jahren hab ich hier mal über unsere relativ ausgefallenen Halloweenpartys berichtet und dort auch einige Tipps zur Essenszubereitung gegeben. Da die evtl. jemand gebrauchen könnte (laut den Google-Treffern sind das schon ein paar), verweise ich da einfach nochmal drauf. Viele von euch werden hier 2006 ja noch gar nicht mitgelesen haben…

1. Default-Party
Teil 1: Default-Party
2. Stroh und Friedhof
Teil 2: Stroh

3. Klaustrophobie und Leichenschmaus
Teil 3: Klaustrophobie ud Leichenschmaus

4. Im Hexenwald
Teil 4: Im Hexenwald

Und um noch etwas Mehrwert zu geben, hier noch ein paar Links:

  • essbares Gehirn nicht (wie bei mir in Teil 2 beschrieben) aus Blumenkohl, sondern  aus Melone. Sieht unangeschnitten besser aus, wenn man aber mal ein Stück rausholt und es innen ganz rot wird, gewinnt glaub wieder der Blumenkohl. Der macht auch weniger Arbeit…
  •  eingelegte Monster (statt der ebenfalls in Teil 2 beschriebenen eingelegten Schweineherzen und-Füße)
  •  Leichen-Torso-Kuchen (sieht unglaubliche echt aus, nicht so abstrakt wie unsere essbare Leiche aus Teil 3. Aber da muss man echt schon sehr viel Talent für haben…
  • Verkleidungstipp:  Das offene Gehirn. Voraussetzung: Glatze und Fingerfarben (via  Neatorama, da gibts noch mehr zu dem Künstler)
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    Halloweenparty-Tipps – Teil 4

    30. Oktober 2006 um 00:03 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

    So, gerade noch rechtzeitig kommt hier der vierte und letzte Teil der Halloween-Party-Tipps-Reihe (Links zu den ersten drei Teilen gibt es ganz unten). Da ich nun schon öfters gefragt wurde: Nein, auch nach dem 31.10. wird es keinen fünften Teil geben, da Frau Bü und ich beschlossen haben, dass man aufhören muss wenn es am Schönsten ist. 2005 war also unsere vorerst letzte Halloween-Party, dafür gibt es dann übers Jahr verstreut andere Themenpartys (wie zum Beispiel die Oscar-Party, oder auch die Good-Taste-Party). Da ist man dann auch themenmäßig nicht so festgezerrt und die ganze Wohnung auf den Kopf stellen kann man ja immer noch (wir haben da schon wieder ein paar Ideen, die ziemlich krass werden könnten, aber das darf ich hier natürlich nicht verraten, die Gäste lesen ja mit…)

    Hexenwald

    Das Thema: Hexenwald
    Nachdem wir uns im Vorjahr fast ausschließlich mit dem Essen beschäftigt hatten, haben wir uns in dem Jahr wieder ausgiebiger mit der Dekoration auseinandergesetzt. Grabsteine und Co waren schon ausgiebig verbraucht, also musste eine neue Idee her. Und nachdem ich Frau Bü dann endlich überredet hatte, dass ein Hexenwald halloweentauglicher als ein Dschungel wäre, stand es also fest.

    Die Deko
    Und bevor ich hier jetzt auf die Deko eingehe, erst mal ein paar Bilder vom Aufbau und ganz unten dann vom fertigen Wohnzimmer (wehe irgendwer macht Witze über Kleidung oder Frisur. Das ist halt mein Arbeitsoutfit…):

    Deko

    Das Wohnzimmer wurde mal wieder komplett leer geräumt (geht jedes Jahr schneller. Dieses Jahr wurde allerdings dank der neuen Couchgarnitur etwas enger in der Abstellkammer im Schlafzimmer, aber es ging gerade noch so. Ein Glück hatten wir noch nicht das komplett neue Zimmer…) und (mal wieder) untenrum gut abgeklebt.
    War die Deko in den letzten Jahren teuer eingekauft (siehe Teil 2), so wollten wir diesmal etwas sparen und setzten auf “do it yourself”: Aus dem Wohnzimmertisch, Teilen des Steckregales aus der Küche und viel Pappe wurde in die eine Zimmerecke ein Hexenhaus gebaut, welches mit entsprechender Tapete auf “echt” getrimmt wurde. So Steintapete bekommt man eigentlich in fast jedem Tapetenladen, für das Dach haben wir lange überlegt und auch die freundliche Angestellte konnte nicht helfen. Hat aber interessant geguckt, als wir fragten, welche Tapete denn einem Hexenhausdach am ähnlichsten käme. Achja, der ursprüngliche Plan war übrigens, das Hexenhaus auch zu Teilen essbar zu machen (hatten extra riesige Waffeln für das Dach gekauft (die haben wir immer noch hier, fragt also danach, wenn ihr mal wieder da seid und Hunger habt), das ganze dann aber doch wieder verworfen.
    Zu dem Hexenhaus gehörte dann noch ein Kessel und ein Rabe, den wir aus Karnickelszaun, Kleister und Zeitung zusammenbastelten (da halfen dann meine Erfahrungen vom Kirmeskronenbau oder der Pulp-Fiction-Party aus der Vor-Frau-Bü-Zeit). Und da das Hexenhaus innen ja auch nicht zu leer sein sollte, gabs da zum einen in den in dieser Zimmerecke angebrachten Spielregalen Süßkram und Alkoholika, die jeweils nach Farben sortiert wurden. Zum anderen gab es noch einen kleinen Ofen, in dem spezielle Flammen-Glühbirnen vor sich hinflackerten.
    HexeIn die zweite Zimmerecke kam dann natürlich noch die Hexe. Sie bestand aus einem Stuhl, auf dem mein Schneidertorso (hab ich mal vom Sperrmüll gerettet, nur zur Deko, ich schneidere nicht) Platz nehmen durfte. Dieser Konstruktion haben wir dann ein Karnevalskostüm aus meiner Jugend angezogen, ein Kissen als Buckel reingestopft, die Arme wieder aus Karnickelsdraht gefüllt und obenauf eine Hexenmaske. Später (auf dem Bild nicht zu erkennen) hat sie dann noch nen Kleinen Korb mit Kräutern in die Hand bekommen. Und dreimal dürft ihr raten, was die Hexe da für Augen unter der Maske hat. Wer nicht drauf kommt sollte sich Teil 2 und Teil 3 nochmal anschauen (nein, nicht die Litschis).
    Und um aus dem Wohnzimmer jetzt auch wirklich einen Wald zu machen, haben wir uns drei Plastik-Weihnachtsbäume und noch ein paar echte Zypressen gekauft. Diese im ganzen Wohnzimmer verteilt und dann den Boden mit 210 Liter Rindenmulch aufgefüllt.
    Besonders viel Spaß hatten wir beim Aufbau der Weihnachtsbäume, welches wir natürlich mit der entsprechenden Musik zelebrierten. Hier ein Video dazu. Diesmal wollte ich euch das “Kopf drehen” nicht mehr zumuten (es gab beim letzten Mal ja ein paar Beschwerden) und so habe ich da Video vor dem Hochladen gedreht. Da Youtube aber zu dumm ist, da links und rechts einfach nen schwarzen Balken hinzumachen, ist das Bild jetzt ins Breitformat gedehnt und Frau Bü sieht etwas unförmig aus. Also müsst ihr jetzt (statt Kopfdrehen) eure Augen etwas zusammenquetschen, okay?)

    Das Essen
    SchlammbowleFast alles Essen wurde in der undekorierten Küche aufgebaut (war glaub ich ein Fehler, da es so zeitweise zu einer Küchenparty kam), nur die Schlammbowle bildete eine Ausnahme, sie wurde in dem Hexenkessel serviert. Schlammbowle sollte eigentlich bekannt sein, zur Sicherheit aber hier mal ein  Link zu verschiedenen Rezepten (weiß nicht mehr, wie genau wir die gemacht hatten, aber auf jeden Fall mit Kirschen, die gehören für mich in jede gute Schlammbowle).
    Hexen auf ScheiterhaufenNatürlich (Traditionen müssen ja aufrecht erhalten bleiben) gab es auch bei dieser Party wieder Bockwürstchen. Nur die Finger-Nummer wurde nach 3 Jahren dann doch etwas langweilig und so haben wir uns was neues überlegt und sind dem Thema “Hexe” treu geblieben. Heraus kam die Hexe auf dem Scheiterhaufen. Leider hat das aufrechtstellen überhaupt nicht geklappt (vor allem der Scheiterhaufen aus Salzstangen wollte nicht halten, die Hexe hätten wir zum stehen bekommen) und so lag das ganze dann halt auf dem Teller. Um genau zu sein lag da ein Brötchen, in dem zwei Würstchen als Arme und Beine steckten (für die Vegetarierin waren es Essiggurken), eine Essiggurke als Kopf, eine komische Chipsart als Hexenmütze und Salzstangen und so Knabber-Pommes als Scheiterhaufen bzw. Feuer.
    Blätterteig-TaschenAußerdem gab es dann noch gefüllte Blätterteigtaschen. Gefüllt waren sie mit Hackfleisch, Brunch, Tomaten etc. (und natürlich auch einer vegetarischen Variante). Halloweenesk wurde es dann durch die Hinzugabe von massig Lebensmittelfarbe, was manchen Menschen (nein, ich nenne keine Namen) den Verzehr dieser Speisen mächtig erschwerte (auch wenn man es natürlich nicht geschmeckt hat). Interessant war dann in den darauffolgenden Tagen zu sehen, dass die Farbe im Körper wohl nicht abgebaut wird… (ist ein Constantin-Thema. Wenn du willst, können wir das in der Mittagspause ja weiter ausführen…)

    Die Verkleidung
    In diesem Jahr war ich von unseren Gästen überaus überrascht. So ziemlich jeder kam in toller Verkleidung und machte diese Halloweenparty somit zu der stimmigsten von allen. Hier ein paar Impressionen:

    Verkleidung

    Besonders witzig war, dass es zwei verschiedene “Verletzten-Fraktionen” gab, die dann auf der Party angeregt diskutierten, welches Lebensmittel sich als Blutatrappe am besten eignete (Conny, was war nochmal das Ergebnis?).
    Und auch in diesem Jahr hatten die Gäste wieder den Auftrag, für Programmpunkte zu sorgen und so gab es unter anderem ein Geisterkegeln mit einem schwingenden Kürbis:

    Spiele
    Ich selbst hatte ein Haggle (Regeln siehe  hier ganz unten) vorbereitet, in dem nicht mit farbigen Karten, sondern mit Hexen-Zutaten gehandelt wurde. Leider waren die Tütchen um die Meeresfrüchte nicht ganz dicht, so dass das ganze doch etwas eklig wurde, aber es hat trotzdem Spaß gemacht.

    Der Aufwand
    Natürlich war der Aufwand dieses Mal wieder höher, der Hexenwald hat 2 Tage gebraucht (Achtung: Kleister braucht ganz schön zum trocknen), aber das Abbauen ist weit weniger aufwändig, als man sich das vorstellt. Und da uns das eher selten geglaubt wurde, hab ich in diesem Jahr den Abbau mal im Zeitraffer aufgenommen, die ganze Aktion hat gerade einmal 2,5 Stunden gedauert (okay, es gab auch noch die Küche und das ganze Geschirr, aber das ist eine andere Sache):

    Und bevor hier Beschwerden aufkommen: Die Zypressen und der Rindenmulch wurden natürlich nicht weggeworfen, sondern dankenswerterweise von Conny und Manu in den Garten aufgenommen. Nur die Weihnachtsbäume stehen noch im Keller, da sie niemand haben wollte. Auch nicht als  “Sex im Freien”-Starterset

    Ach, liebe Kinder. bitte nur nachmachen, wenn die Eltern einverstanden sind. Oder wollt ihr  sowas bald mit euren Namen in der Zeitung lesen? (via  DeineIP)

    Alle Folgen auf einen Blick:

    1. Default-Party
    Teil 1: Default-Party

    2. Stroh und Friedhof
    Teil 2: Stroh

    3. Klaustrophobie und Leichenschmaus
    Teil 3: Klaustrophobie ud Leichenschmaus

    4. Im Hexenwald
    Teil 4: Im Hexenwald

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    Vermischtes

    26. Oktober 2006 um 23:54 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

    Da ich momentan etwas blog-lustlos bin, gibts hier einfach ein paar Sachen als ungeschliffene Brocken vorgeworfen, auch wenn ich mir dann morgen auf der Arbeit von Henning wieder anhören muss, dass ich ja immer schlampiger bloggen würde. Eigentlich hätte ich letzte Woche sowieso für immer mit der Sache aufhören sollen, da man das ja tun soll, wenn es am Schönsten ist. Aber jetzt schreibe ich bei den  deutschen Blogcharts zum ersten Mal negative Zahlen, der “schönste Punkt” ist also verpasst und somit werde ich wohl nie aufhören können. Tja, Chance verpasst…
    Wobei ich da einfach mal Technorati die Schuld gebe (momentan ist das ja in), denn da haben meine Linkdaten in den letzten Tagen arg geschwankt (von 400 bis 477 war alles drin, es hätte also deutlich “schlimmer” in den Charts aussehen können…).

    Aber nicht dass ihr denkt, ich wäre jetzt allgemein faul, nur weil ich momentan etwas weniger blogge. Nein, ich bin schon fleißig. Zum einen ist da natürlich die Diplomarbeit, zum anderen aber auch Sachen, die euch eher interessieren könnten.
    So hab ich mir eben zum Beispiel extra für euch den  Firefox 2.0 installiert, was bedeutet, dass ich morgen da nochmal Energie reinstecken muss, damit der sich wieder so verhält, wie ich es will. Vor allem muss ich die mir besonders wichtige aber nicht mehr funktionierende  TabBrowser-Extension durch  Tab Mix ersetzen, wie ich gerade gelesen habe. Und da sind wir auch schon bei dem Punkt, warum ich mir FF2.0 überhaupt installiert habe: Weil ich ja auch eine Verantwortung habe und diese in den Kommentaren schon eingefordert wurde. Und so ist nun die Ironiedetektor-Erweiterung (Hier klicken zum installieren) auch kompatibel zum neuen FF.

    Und wo ich schon so fleißig am updaten bin, werde ich mich in den nächsten Tagen auch mal daran setzen, mein WordPress auf den neuesten Stand zu bringen und einen Account für den neuen Gastblogger Manu einrichten, der schon einen Artikel in der Warteschlange hat. Aber so hat er noch Zeit, auch noch einen kleinen Artikel zu schreiben, in dem er sich kurz vorstellt, schließlich wollt ihr ja wissen, wer euch hier jetzt auch noch belästigt (er weiß davon noch nichts, wird diese Zeilen aber sicher lesen…).

    Und ganz so faul, dass ich euch den vierten und letzten Halloween-Teil nicht rechtzeitig liefern könnte bin ich auch nicht, der kommt garantiert noch. Allerdings wohl etwas zu spät um ihn noch daheim in Realität umzusetzen (wobei, eigentlich kriegt man fast alles im Baumarkt, könnte also doch kurzfristig klappen). Sicherheitshalber hier aber noch ein paar kleine Tipps:

  • Das perfekte  Kostüm für den Hund
  • Falls man an Halloween  Billard spielen will
  • Und jetzt wirklich nur noch in Bröckchenform:

  • Hab ich  das hier schon verlinkt (unbedingt auch dir drei “drei Millionen Bilder”-Links im letzten Abschnitt anklicken)? Hab mich heute wieder mit meinem “Betreuer” drüber unterhalten…
  •  Hier kann man unseren dabbelju gleich zweimal von seiner komischen Seite sehen (via  basicthinking)
  • Auch sehr schön anzuschauen sind  diese logistischen Meisterleistungen (via  pl0g.de)
  • “Ganz nett”, aber nichts, was man mir zum Geburtstag schenken brauch sind diese  Sushi-Kissen. Da nehm ich doch lieber echtes Sushi (Frau Bü, wie wärs?) (So, da wäre also mal wieder der Name “Frau Bü” untergebracht. Nach der wird immer öfter gefragt und manche Leute sind der Meinung, dass es hier einige Leser gibt, die sich eigentlich nur für Frau Bü interessieren und gar nicht für den kleinen Don…)
  • Und  dieses Video, welches die Verwandlung einer normalen Frau zum hochgespushten Werbebild zeigt, ist zwar schon überall verlinkt worden, ich machs hier aber trotzdem nochmal, könnte ja irgendwer (wer auch immer) verpasst haben
  • Abschließend (speziell für Henning) hier noch ein  Link zu Fluffi, der auf der Party von (unter anderem)  Caro meine Panzer (hier hatte ich euch nach einer Kaufberatung gefragt und es sind dann die Panzer geworden) gefilmt hat
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    Halloweenparty-Tipps – Teil 3

    23. Oktober 2006 um 23:35 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

    Nach der Zwangs- und Wunschpause geht es nun weiter mit der Halloween-Reihe (Ich gehe davon aus, dass ihr Teil 1 und Teil 2 schon gelesen habt, wenn nicht solltet ihr das zuerst mal tun, ich werde öfters darauf verweisen). Diesmal ist die Deko um einiges schlichter als im Jahr davor, dafür haben wir versucht, das Essen als eine Einheit zu präsentieren und nicht als Sammlung lustiger Ideen.

    Leichenschmaus

    Das Thema: Klaustrophobie und Leichenschmaus
    Nachdem im letzten Jahr alles nur im Wohnzimmer stattfand, sollten diesmal sowohl das Wohnzimmer als auch die Küche einbezogen werden, wobei diese thematisch nicht zusammenpassen mussten. Wir entschieden uns im Wohnzimmer für eine klaustrophobische Variante und die Küche sollte das Thema des letzten Jahres aufgreifen und das Buffet bereithalten.

    Die Deko
    Wohnzimmer
    Das Wohnzimmer wurde komplett leer geräumt (diese Tradition hat übrigens den Vorteil, dass zumindest einmal im Jahr das Zimmer bis in die letzte Ecke sauber gemacht wird) und mit schwarzen Müllsäcken abgeklebt. Dabei wurde die Decke mit einer waghalsigen Seilkonstruktion auf etwa einen Meter abgesenkt, so dass eine Stehparty unmöglich gemacht wurde. Auch die Fenster wurden abgeklebt, so das zu der Enge auch noch die Dunkelheit kam (ich glaube irgendwo oberhalb der Abdeckung gab es eine schwache Lampe, die die Dunkelheit einen Tick undunkler gemacht hat, aber es war schon dunkel, auch wenn das nicht auf allen Fotos so aussieht, aber die wurden eben mit Blitz gemacht. Das rechts unten übrigens mit Infrarotmodus). Im Raum selbst gab es dann außer einem (auch abgeklebten) Tisch kein weitere Mobiliar (ok, noch der Schreibtisch mit Computer (ah… der war die Lichtquelle, ich erinnere mich) und das an der Wand festgeschraubte Regal, aber die waren außerhalb des begehbaren kleinen Raumes) und so blieb den Gästen nichts anders übrig, als auf dem eher unbequemen Boden zu sitzen. Da hat man sich die Strohballen vom Vorjahr hergewünscht, aber es war ja unser Ziel, eine eher unangenehme Atmosphäre zu schaffen.

    In der Küche

    In der Küche wurde dann der Friedhof aus dem letzten Jahr wieder aufgegriffen. Da ragte damals ja schon eine Hand aus dem Grab, in diesem Jahr ist es dem Wesen wohl geklungen, sich ganz aus der Erde zu graben uns aus dem Küchenfenster zu fliehen. Nicht jedoch, ohne vorher noch einem armen unschuldigen Menschen das Leben zu nehmen. Die Polizei war schon vor Ort um den Tatort zu untersuchen, was die Partygäste aber nicht daran hinderte, sich an der Leiche zu verköstigen. Doch dazu im nächsten Abschnitt mehr.
    Vorher sei noch angemerkt, dass auch das Badezimmer diesmal in die Party mit einbezogen wurde, da dort eine Polizeiakte hing, in der jeder (man hat da ja ab und an mal Zeit) seine Theorie über den Mordfall aufschreiben konnte. Die beste Ermittlung wurde dann am Ende (oder war es am nächsten Tag?) prämiert.

    Das Essen
    PuddingDas einzige, was nicht ins Konzept gepasst hat, ist dieser Schokoladenpudding, der mit der schon bekannten Lakritzschneckenspinne und Fliegen aus Rosinen und Mandelblättern garniert wurde. Alle anderen Speisen bildeten als Ganzes die Leiche, die nun im Detail beschrieben wird.

    Fangen wir mit der oberen Körperhälfte an:

    Leiche oben

    Die Augen (Litschi-Olive, das Gehirn (Blumenkohl) und die Finger (Würstchen) sind aus den ersten Teilen noch bekannt, neu sind die Haare und Armknochen aus Knabbergebäck, die Lippen und Nippel (das sind umgedrehte Pilze) aus der Gummibärchen-Abteilung, Nase und Ohren aus Marzipan (selbst geformt, sowas kann man nicht kaufen…) und die Achselhaare und Augenbrauen aus Lakritze. Außerdem haben wir da noch die Lungenflügel aus  Baiser, das Herz, welches ein mit gefärbtem Zucker überzogener Apfel ist (die kamen gar nicht weg), die Rippen aus normalem Plätzchenteig (war ein Rezept von  Fluffi, ein “Kniescheibenrezept” aus einem Halloweenbuch, Details kann ich leider keine bieten), die Baguette-Wirbelsäule und den Dickdarm aus Fleischwurst.
    Kommen wir nun zur unteren Körperhälfte:

    Leiche unten

    Auch hier kamen ein paar Baguettes (als Fußknochen) zum Einsatz, da Baguettes ja immer gebraucht werden, zum Beispiel um ihn mit dem bekannten Hackfleisch-Fuß zu beschmieren. Oder aber mit einer Scheibe vom Leberkäse, der (wortstammmäßig) als Leber diente. Der Dünndarm sah tatsächlich eklig aus, es handelt sich um gefüllte Cannellonis. Die Nieren sind auch aus Marzipan, dann hätten wir da noch eine Gurke mit zwei getrockneten Feigen und Lakritze sowie einem kleinen Fläschchen mit einer Probe aus mit Wasser angereichterem Puderzucker, was eine klebrig weiße Konsistenz ergibt, die gewisse Assoziationen freisetzt. Beckenknochem und Kniescheiben sind wieder mit dem Kniescheibenrezept hergestellt, ebenso wie das Erbrochene, hier wurde nur noch etwas Lebensmittelfarbe hinzugegeben.
    Das ganze wurde natürlich nicht direkt auf den Boden gelegt, sondern auf eine saubere Tapezierfolie. Und nebendran auf dem Tisch gab es dann noch ein paar Reste, die nicht untergebracht werden konnten, damit auch niemand hungern muss.

    Die Verkleidung
    Kostüm Frau BüDa die Kostüme im letzten Jahr nicht die billigsten waren, haben wir sie einfach noch einmal eingesetzt, Frau Bü hat sich von mir dann noch ne Falsche Haarspray geborgt (ja, die Frisur hält alleine dadurch, da sind keine Klammern oder sonstwas drin) und etwas experimentiert.
    Auch die Gäste kamen stärker verkleidet (noch nichts im Vergleich mit dem nächsten Jahr), was aber dank des sehr dunklen Partyraumes nicht immer aufgefallen ist ;-)
    Was ich hier noch erwähnen will (hat nix mit Verkleidung zu tun, aber ich will keinen neuen Punkt erfinden) ist der Punkt, dass wir diesmal die Gäste gebeten haben, doch bitte für Programmpunkte zu sorgen. Das hat recht gut geklappt und so kam da zum Beispiel dieses thematisch passende Murmelspiel heraus (bei dem schwachen Licht besonders anspruchsvoll):

    Murmelspiel

    Der Aufwand
    Wie man sich denken kann, hat die Wohnzimmerdekoration diesmal nicht ganz so lange gedauert (vor allem das Abreißen ging sehr sehr schnell), das Anrichten der Leiche dagegen hat wieder fast einen ganzen Tag eingenommen. Trotzdem war das eine verhältnismäßig unaufwändige Party, zudem wir sie diesmal nicht (wie sonst) zu zweit organisiert hatten, sondern  Fluffi mit im Team war.

    Alle Folgen auf einen Blick:

    1. Default-Party
    Teil 1: Default-Party

    2. Stroh und Friedhof
    Teil 2: Stroh

    3. Klaustrophobie und Leichenschmaus
    Teil 3: Klaustrophobie ud Leichenschmaus
    4. Im Hexenwald
    Teil 4: Im Hexenwald

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    Halloweenparty-Tipps – Teil 2

    12. Oktober 2006 um 23:53 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

    Und weiter gehts in der Halloweenparty-Reihe, es sind ja nur noch 2,5 Wochen und ihr wollt die Tipps ja sicher rechtzeitig haben. Nach dem etwas langweiligeren Teil 1, geht es heute vor allem kulinarisch hoch her.

    Essen komplett

    Das Thema: Fieses Essen auf modrigem Friedhof
    Wobei das mit dem “Friedhof” auch nicht ganz so ernst zu nehmen ist, ein wirkliches Deko-Konzept gab es nicht. Aber zumindest haben wir das ganze in diesem Jahr (2003) etwas professioneller angegangen und uns nicht in einem Supermarkt ausgestattet, sondern auf  www.horror-shop.de/, wo es von  traditionellem Kitsch, bis zu  richtig fiesen Sachen (oder auch  Särgen) einfach alles gibt.

    Die Deko
    Deko
    Was zuallererst auffällt ist, dass das Wohnzimmer ziemlich leer geräumt wurde (nein, nicht ganz leer, soweit ging des dann erst im nächsten Jahr) und die (damals eh nicht ganz so bequeme) Sitzmöglichkeit durch einen noblen Ersatz in Form von Strohballen ersetzt wurde. Die haben wir erst ewig in Baumärkten etc. gesucht und dann schlussendlich auf einem Bauernhof (naheliegend, oder?) günstig (kann mich nicht mehr an Details erinnern) bekommen. Kleiner Tipp am Rande: Wenn man das Auto gescheit mit Folie abdeckt, dann erspart man sich eine Menge Arbeit. Hätten wir eigentlich auch vorher drauf kommen können ;-)
    Der Eimer Wasser steht da eigentlich nur, um Frau Bü zu beruhigen. Der hatte ich verschwiegen, dass so ein Eimer nicht wirklich hilft, wenn man ein Strohballen brennt…
    In die noch freie Ecke des Zimmers wurde dann eine Grabstelle gebaut (für die extra die Backsteine gekauft wurden, die sich Jahre später noch als sehr nützlich erweisen sollten).  Grabstein,  Arm und das  komische Gestrüpp sind aus dem oben verlinkten Shop. Im ganzen Zimmer wurden dann noch ein paar Detailelemente verstreut, wie den netten Totenkopfkerzenhalter (links auf dem Tisch, auch aus dem Shop, aber jetzt scheinbar nicht mehr erhältlich), einem Strick, an dem sich lebensunlustige Gäste (hier ist es  Fluffi) kurzzeitig erhängen konnten (nein, der Mega-Haken ist da nicht extra dafür angebracht worden, der gehörte zu meiner Hängematte) und als absolute Krönung: Ein  Moder-Duftwässerchen. Manche Gäste sagten im nächsten Jahr zur Party nur unter der Bedingung zu, dass es diesmal kein Modergeruch in der Wohnung geben dürfte. Einige klagten am nächsten Tag über Übelkeit, was aber gut und gerne auch an dem nächsten Punkt gelegen haben könnte:

    Das Essen
    Wie schon geschrieben: Auf diesen Punkt haben wir in dem Jahr das Hauptaugenmerk gelegt. An dieser Stelle in Kurzform die Rezepte zum Nachmachen:
    FußVor allem unsere Vegetarierin hat sich hier ziemlich gegruselt, aber auch die anderen hatten Respekt vor rohem Hackfleisch. Ich selber hab da aber nicht so das Problem mit (FLEISCH!!!) und so kam der Fuß auch im übernächsten Jahr wieder auf den Tisch die Speisekarte. Einfach lecker Hackfleisch (bitte nur Rind, das Schwein sollte man nicht roh essen) lecker würzen und in Fußform bringen (ist wie töpfern…). Zehennägel und Beinknochen sind aus Zwiebel und das Blut ist Ketchup. Dazu am Besten noch Brötchen reichen. Übriggebliebene Reste kurz anbraten und dann am nächsten Tag essen.

    GehirnDas Gehirn ist dann das passende Gegenstück für die Vegetarier und erklärt sich eigentlich von selbst: Blumenkohl ganz in den Topf geben und weich kochen, dann auf vorsichtig (zerbricht leicht) auf ein Tablett legen und in der Mitte leicht trennen. Mit Soße schmeckt es besser und mit OP-ähnlichem Besteck sieht es gruseliger aus…

    BlutbreiNach den Maden im Wackelpudding hier wieder was aus der Kategorie “sieht eklig aus und schmeckt auch so”: Der Blutbrei. Man nimmt eine Banane, schneidet sie in kleine Stückchen und legt sie in eine Schüssel. Dann nimmt man eine Gabel und zerquetschst das Ganze bis es aussieht wie Babybrei. Dazu den Saft von 2 Blutorangen geben und 100g Haferflocken dazurühren. Dekokekse reinzustecken ist keine so gute Idee, da die nur aufweichen und das ganze auch nicht besser machen…

    AllerleiNeben den schon bekannten Litschi-Oliven-Augen und den (nur oben auf dem Gesamtbild zu sehenden) Wurstfingern gab es dann noch verführerische Kackhaufen (Mousse au chocolat geschickt hingespritzt), Fliegenpilze (Eier, Tomaten und Mayonaise. Auch nur oben zu sehen) und die lustigen Krabbelkäfer links auf dem Bild. Diese bestehen aus zwei Crackern, zwischen denen sich eine lecker Frischkäsekräuterfüllung (mit grüner Lebensmittelfarbe versetzt) befindet. Dann noch Salzstangenbeinchen dran und mit der Lebensmittelfarbe zwei Augen malen – fertig. Drumherum (kann man nicht so erkennen) wuseln Spinnen, die aus Lakritzschneckenschnüren zusammengeknotet wurden.

    eiskaltes HändchenUnd da man auch was trinken muss, gab es noch eine Blutbowle:
    2 Liter Traubensaft mit 2 Flaschen Martini Bianco oder weißem Rum (ca. 1,4 Liter) und 2 Bechern Tequila (ca. 0,4 Liter) vermischen und mit Gelantine andicken (das hat bei uns nie wirklich funktioniert, auch als wir deutlich mehr als die angegebenen 4 Blätter reingemischt haben). Dann noch nachsüßen und mit Zitronensaftkonzentrat abschmecken. Schmeckt sehr gut und wirkt auch (wie man an den Zutaten sicher erkennen kann…). Dekoriert wurde das ganze mit dem eiskalten Händchen, welches cohu auch schon in den Kommentaren erwähnte: Einfach einen (ungepuderten!) Gummihandschuh mit Wasser füllen und in die Tiefkühltruhe legen. Der Handschuh lässt sich dann sehr leicht anziehen, man muss aber trotzdem aufpassen, dass die Finger nicht abbrechen. Unbedingt eine Hand auf Reserve bereit halten.

    Die Verkleidung
    Verkleidung
    Auch hier haben wir in dem oben genannten Shop  zugeschlagen. Meine  Maske aus Foamlatex zum festkleben, die super professionell sein soll, sich den Gesichtszügen anpasst und unter der man auch nicht schwitzt hat zwar diese Versprechen alle relativ gut gehalten, hat aber unwahrscheinlich gejuckt und darum nur den ersten Teil der Party an meinem Gesicht verbracht.
    Don macht AugenUnd natürlich konnte ich es mir auch in diesem Jahr nicht verkneifen, mit Augen rumzuspielen, dieses mal war es kein Glasauge, sondern so glitschige Augen zum Essen (schmecken übrigens deutlich besser als die ekligen Litschi-Oliven-Dinger…)
    Die anderen Gäste waren verkleidungsmäßig noch etwas zurückhaltend (wir haben ja verschwiegen, dass es in diesem Jahr etwas “überdimensionierter” wird, in den nächsten Jahren wurde das dann aber immer besser, da man dann ja wusste, auf was man sich einlässt.

    Der Aufwand
    Da ganze Essen herzurichten hat schon einen ganzen Tag verbraucht, die Deko hatten wir schon am Tag vorher fertig. Da wir das ganze Zimmer schön ordentlich abgeklebt hatten, was das aufräumen dann schnell gemacht, die Strohballen wurden auf dem Wertstoffhof entsorgt und die Deko im Keller für das nächste Jahr verstaut.
    Nochmal zu den Strohballen: Entgegen den Befürchtungen des Bauern waren sie überaus stabil und sogar ziemlich bequem. Auch wenn Manus Schlafanfall (während “Life of Brian”, dem Halloweenklassiker schlechthin) nicht wirklich den Anschein macht:

    Nicht zu empfehlen

    Nicht zu empfehlen ist es übrigens, Schweineherzen und -pfoten in Einmachgläser mit lebensmittelgefärbtem Wasser zu geben und als Deko auszustellen. Das sieht zwar verdammt cool aus, setzt am nächsten Tag beim “auspacken” allerdings alle Würgereflexe in Bewegung. Oder einfach mit dem Glas wegwerfen und nie nie nie wieder aufmachen…

    Alle Folgen auf einen Blick:

    1. Default-Party
    Teil 1: Default-Party

    2. Stroh und Friedhof
    Teil 2: Stroh
    3. Klaustrophobie und Leichenschmaus
    Teil 3: Klaustrophobie ud Leichenschmaus

    4. Im Hexenwald
    Teil 4: Im Hexenwald

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    Halloweenparty-Tipps – Teil 1

    10. Oktober 2006 um 21:57 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

    So, nicht mehr lange und es ist Halloween. Die ersten Google-Sucher kommen schon auf meine Seite und gieren nach Partytipps, die ich hier ja schon versprochen hatte. Heute geht es also los, der erste Teil ist allerdings ziemlich unspannend, da ich chronologisch anfange und unsere erste Party im Jahre 2002 noch sehr unausgereift war und auf dem Kitsch basierte, den die normalen Läden so hergeben. Man sollte diese Folge dekomäßig also eher als ein “wie man es besser nicht macht” (oder von mir auch auch “wie man es machen kann, wenn man nicht so einen Aufwand betreiben will”) ansehen. Essensmäßig kann man schon ein wenig wenig Potential erkennen, das wird aber auch noch deutlich besser. Wie gesagt: Das war der Anfang. Wir waren jung und hatten keine Ahnung…

    Pumpkin

    Das Thema: Wir machen mal ne Halloween-Party
    Um genau zu sein: Außer Halloween hatte diese Party kein Thema, das war so schon was besonderes…

    Die Deko
    Deko: PuppeNeben dem Pflicht-Kürbis (der nach der zweiten Party allerdings ausgestoßen wurde. Aber wenn man will, kann man mit so einem Teil  ne  ganze  Menge  anstellen) gibt es noch eine kitschige Girlande, Spinnweben im ganzen Zimmer verteilt (nein, sieht nicht echt aus), weiteren Dekokürbisse, gruselige rote Kerzen, Halloween-Tischdeko-Zeugs und realitätsfremde Platikspinnen und -mäuse.
    Halt so, wie man es aus dem Fernsehen kennt. Gruselstimmung kommt da keine auf (da half auch die Horrormusik im Hintergrund nicht), Partystimmung ist aber durchaus möglich.

    Das Essen
    Wirklich viel gab es damals nicht, aber die Gästeliste war auch noch kleiner als in den Jahren danach. Zum satt werden gab es Wiener Würstchen, die mit einem Messer bearbeitet und Mandelblättchen dekoriert wurden, so dass sie den Wurstfingern eines Default-Informatikers zum verwechseln ähnlich sahen. Der Ekelfaktor sollte mit den Augen im Glas erhöht werden. Hierzu wurden Litschis mit Oliven gefüllt, was manch einem wirklich geschmeckt haben soll…
    Der Maden-Glibber fand da dann tatsächlich viel weniger Abnehmer (durfte ich dann später alleine alle machen): Ein Glas mit grünem Wackelpudding füllen, da dann Reis rein (die Maden) und andere komische Sachen (z.B. so Gummi-Würmer, die dann schön matschig werden..).

    Essen
    Und wenn einem dann nichts “gruseliges” mehr einfällt (einfach die nächsten Teile abwarten, da kommt noch einiges), kann man das “normale” Essen ja einfach mit etwas “gruseligem” (z.B. einer dieser “schauderhaften” Plastikspinnen) dekorieren.

    Die Verkleidung
    Verkleidung (wenn man es so nennen kann...)Der Großteil war unverkleidet, eine hochtoupierte Frisur oder ein schwarz angemalter Zahn waren schon fast alle Highlights. Ich selbst hatte überhaupt nichts zu bieten und konnte lediglich mit dem Glasauge meines Opas Boden gut machen.

    Der Aufwand
    Gering. Das Zimmer ist in ner halben Stunde dekoriert und das Essen ist auch schnell gemacht. Wenn man also ganz spontan ne Party machen will, dann ist das hier genau das richtige (alle “Zutaten” findet man dann auch noch in jedem x-beliebigen Supermarkt.

    Alle Folgen auf einen Blick:

    1. Default-Party
    Teil 1: Default-Party
    2. Stroh und Friedhof
    Teil 2: Stroh

    3. Klaustrophobie und Leichenschmaus
    Teil 3: Klaustrophobie ud Leichenschmaus

    4. Im Hexenwald
    Teil 4: Im Hexenwald

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    Es wird Herbst

    17. August 2006 um 18:18 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

    Vorgestern habe ich zum ersten Mal Herbst-Dekoration im Supermarkt gesehen und fand sie gar nicht mal so unpassend. Obwohl wir ja eigentlich Hochsommer haben müssten…
    Und beim diesem Anblick musste ich sofort an Halloween denken und meinen Blogger-Auftrag, euch Tipps zu geben, wie man seine Halloween-Party gestalten könnte. Frau Bü und ich haben das 4 Jahre ausgiebig zelebriert und sind schon sehr bald von dem einfachen Kürbiskopf weggekommen. Freut euch also auf die Vor-Halloween-Serie: “Dons Deko-Ecke zu Halloween”, in der ich euch in vier Teilen unsere jeweilige Dekoration vorstellen werde. Ein (oder auch zwei) Zusatzbeiträge werden sich dann mit dem Essen auseinandersetzen, dem fast wichtigsten Bestandteil einer solchen Party.

    Halloweenpartys

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    Experiment beendet

    09. Juni 2006 um 12:46 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

    Ich wollte mal herausfinden, wie leicht es ist, eine Auktion bei eBay, in der es eigentlich nur um einen ganz normalen oder gar unnützen Gegenstand geht, zu promoten und so die Massen anzulocken.
    Eben ist dann meine Auktion “Sex im Freien-Starterset” zu Ende gegangen und zumindest im Bereich der Besucherzahlen (fast 34.000. Hätte ich doch einen Link zu diesem Blog einbauen sollen?) war das Experiment erfolgreich. Über meine verschiedenen Strategien und Kommentare zu der Auktion werde ich später (kann noch ne Woche dauern) ausführlich berichten. Sehr amüsant fand ich am Ende (danke Fluffi), dass auf einem Blog mein Ironiedetektor und die Auktion direkt hintereinander vorgestellt wurden, obwohl der Zusammenhang wohl nicht klar war. Preislich hat sich sie Auktion natürlich nicht rentiert, Spaß hats aber trotzdem gemacht…

    Sex im Freien - Starterset

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    Das Tor zur Hölle

    19. Mai 2006 um 00:09 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

    Einleitend nochmal kurz zu dem komischen Ding im Wald zurück: Ich habe es gestern auch mal der Frau Bü gezeigt und auch sie war ziemlich verwirrt (wie man auch ihrem Kommentar entnehmen kann). Da man die Größe nicht so abschätzen kann, hier mal eine kurze Angabe: Das Ding in der Mitte hat etwa einen Durchmesser von zwei Metern und hört sich metallisch an, wenn man drauf rumläuft. Sieht aber eher nach so nem Abdichtschaum aus, ist aber sehr hart. Unten drunter geht die Mulde dann noch weiter, so dass man sich da auch drunter setzen könnte (wird zwar eng, aber es müsste gehen). Der starke Bewuchs drumherum sind nach Meinung der Frau Bü übrigens Maiglöckchen, die (Hukkle-gucker wissen Bescheid, die anderen sollten ihn sich dringend angucken, wirklich gut!) giftig sind. Ich denke für Halloween wäre das eine ideale Kulisse, man muss sich halt vorher nur mit den Satanisten absprechen, ob die das Ding an dem Tag brauchen oder nicht…
    Und wenn man sich dieses Ding jetzt mal etwas arg vergrößert vorstellt (die Einleitung endet hier jetzt), dann kommt dabei ein wirklich beeindruckendes Loch raus, wie bei diesem Bergwerk:
    Tor zur HölleMehr Bilder gibt es bei bl0g.wa-junge.de

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    Don, wie macht man Kinderfotos an Karneval?

    07. März 2006 um 20:12 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

    Don als VogelgrippeEine Frage, die ich nach dem diesjährigen Karneval ganz gut beantworten kann, da ich für die Druckerei meines Nachbarn ganz viele Fotos machen durfte, die er dann am Tag darauf zu einem schicken Heftchen zusammenstellte, welches noch einen Tag später dann im Dorf verkauft wurde und wohl auch immer noch wird. Letztes Jahr hab ich das auch schon gemacht, dieses Jahr gibts sogar Geld dafür…
    Aber zurück zur Frage: Dieses Jahr hab ich mal wieder mein Huhnkostüm genommen (obwohl ich es eigentlich nicht mehr anziehen wollte, hatte es ja schon zweimal (variiert) an, dieses Jahr sollte was neues her, hab mich dann aber wegen der aktuellen Brisanz doch wieder für das Kostüm entschieden) und es mit meinem Halloween-Kostüm kombiniert. Heraus kam eine schicke Vogelgrippe. War zugleich auch eine kleine “Huldigung” an den Nachbarort Heimbach, der es als einer der ersten deutschen Orte mit der Vogelgrippe in die Schlagzeilen geschafft hat (dann aber doch nur Rattengiftopfer vorzuweisen hatte). So, und das ist auch schon die Antwort auf die Frage: Zieh ein Kostüm an, dass die Kinder schockt und sie werden den Blick nicht von dir lassen können. War ziemlich lustig, wie mich manche Kinder mit ihrem Blick nicht mehr losgelassen hatten und irgendwann fast rückwärts gegangen sind.
    Sehr schön war auch der kleine Polizist auf dem Bobbycar, der 2-3 Minuten nur vor mir stand und ich anstarrte. Nebenbei hab ich dann noch die kleinen blauen Kreiselkinder fotografiert, die auch frontal vor mir standen, danach war der Bobbycar-Polizist immer noch da und für weitere Fotos bereit…
    Netter Nebeneffekt: Ich hab allen Kindern, die mir zu nahe kamen beigebracht, dass man tote Vögel in der heutigen Zeit nicht anfassen darf…
    erstarrte Karnevalskinder
    PS: Heute bekam ich von meinem kleinen Bruder eine SMS, dass bei uns in der Gegend eine tote Gans gefunden wurde. Ich bin mir keiner Schuld bewusst!
    PPS: Weils hier grad so hinpasst: Ich hab am Aschermittwoch auch noch ein Foto vom Zug in Mainz gemacht, der soll ja auch nicht schlecht sein:
    Zug in Mainz an Aschermittwoch

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