Dr. Shark ist schon wieder ein Fall von nicht wirklich ansprechender Optik, überzeugt dann aber durch ein Spielkonzept, das ich so noch nicht in meinem Schrank stehen habe.
Denn hier geht es hauptsächlich darum gutes Fingerspitzengefühl zu zeigen. Aus einem Sack müssen Teile gezogen werden, die (wenn man die entsprechenden Teile zusammen hat) zu einem Spionageutensil zusammengebaut werden können und dann Punkte bringen.
Allerdings darf man nicht einfach so Teile aus dem Sack ziehen, sondern muss sich vorher entscheiden (wobei man nicht immer die ganz freie Wahl hat), nach welchem Prinzip man ziehen will. So darf man z.B. nur von jeder Farbe ein Teil aus dem Beutel ziehen. Und da man Farbe nicht fühlen kann, hat jede Farbe eine anders strukturierte Rückseite (glatt, samtig, rau, Schlangenhaut und körnig, wenn ich mich recht erinnere), was mal leichter und mal schwerer zu unterscheiden ist. Oder man darf von jeder Farbe/Struktur nur genau ein Teil rausziehen. Oder von jeder Form nur genau eins. Und so weiter. Zieht man aber einen Hai raus (kann man nicht fühlen, der ist einfach auf normale Teile aufgedruckt) hat man Pech gehabt und muss schon vor Ablauf des kurzen Zeitfensters, in dem man fühlen darf, aufhören.
Das war es auch schon fast. Mit ein paar Sonderaktionen kann man anderen Spielern noch Teile abnehmen oder (auch gegen deren Willen) mit ihnen tauschen.
Tatsächlich mal was ganz anderes und für Kinder bestimmt was ganz tolles. Mich schreckt die Optik dann aber doch ein wenig ab…
Natürlich gibt es in Ägypten auch Haie und so kann ich nicht garantieren, dass ich nicht in diesem Moment schon zu Fischfutter verarbeitet wurde, während ihr ahnungslos diesen Beitrag lest. Ich drück mir einfach mal die Daumen, dass dem nicht so ist (so ich denn noch Daumen habe) und kann euch in dem Sinne beruhigen, dass ich glücklicherweise vor dem Urlaub (also quasi jetzt, wo ich diese Zeilen tippe, lange bevor ihr sie zu lesen bekommt) eine Möglichkeit gefunden habe, wie ich mich vor den scharfen Zähnen schützen kann.
ich schnalle mir nämlich einfach ein paar graue Flösselhechte um und bin schon sicher.
Denn die haben wohl so eine tolle Haut, dass die U.S. Army das jetzt nachbasteln will um sicherere Schutzwesten zu erschaffen. Soll der Hai also nur kommen, mein Hechtanzug wird ihn schon stoppen…
Mal ne dumme Frage: Komme gerade aus dem Film “Sharkwater” (dazu demnächst in der Sidebar-Filmkritik mehr) und wollte jetzt nochmal schnell was dazu nachgucken. Als ich dann sharkwater in Google eingegeben hatte, war ich doch etwas überrascht, denn ganz oben hat es mir da angezeigt, wann der bei mir in der Nähe im Kino läuft.
Hab erst vermutet, dass ich eingeloggt war und der daher meine Adresse hat, aber dem war nicht so. In Cookies konnte ich die auch nicht finden, wo hat der die also her (UPDATE: Es kam aus einem Cookie, stand nur nicht im Klartext drin)? Wenn man auf den Link klickt, sieht man dann auch, dass er wirklich meinen Straßennamen hat:
Ich mein, ich finds ja praktisch, ich würd nur gerne wissen, wo und warum der die gespeichert hat…
UPDATE: Ah, ich habs. Ich hab bei dieser Filmfunktion bestimmt mal meine Adresse angegeben (links unten), als die neu rauskam und ich sie testen wollte. Hab das jetzt mal wieder gemahct, weil ich es eigentlich ganz praktisch finde…
Ich weiß, einige warten hier sehnsüchtig auf die Flitterwochen-Nachbereitung (und von der Hochzeit kam ja auch noch nix), aber ich komm einfach nicht dazu.
Darum werf ich einfach nochmal einen kleinen Happen hin.
Diesmal ein Video von den Malediven, dass ganz schön viel in nur einem Kameraschwenk zeigt: Wir starten mit einem Hai, dann folgt ein Rochen (okay, der ist auch ganz am Anfang schon zu sehen, aber da interessiert zunächst nur der Hai), weiter zu ner Wand mit lauter Krebsen, dann zum Reiher (oder ist es doch ein Kranich?) und schließlich ein wunderschöner Sonnenuntergang (der auf den Fotos, die dann irgendwann kommen aber noch besser aussieht):
Kurzkritik: Interessante Dokumentation über Künstliche Intelligenz, die vor allem durch die sympathische Art des ehemaligen MIT-Professorn Joseph Weizenbaum getragen wird, der den ganzen Entwicklungen sehr kritisch gegenüber steht.
Und das in meinen Augen vollkommen zu Recht. Relativ oft hab ich mir im Laufe der 90 Minuten die Frage gestellt: "Und warum genau sollte man das wollen?"
Ich hatte (auch aufgrund des Untertitels "Von Computern und anderen Menschen") eher ein breiteres Spektrum erwartet als nur die KI und musste dann bald Erfahrungen aus meinem Studium wiederholen: KI ist zwar ein Thema, für das ich mich gerne interessieren würde, aber dann wird mir doch relativ schnell langweilig. Im Studium hab ich zweimal versucht (bei verschiedenen Dozenten) die KI-Vorlesung durchzuhalten, hab es aber nie über 3 Wochen geschafft.
Und auch der Film verlor im hinteren Teil einen Teil meiner Aufmerksamkeit...