Unser erstes Mal

14. Dezember 2007 um 09:02 von Frau Bü | Kommentar abgeben | Trackback

Eigentlich war es ja abzusehen. So nach der Hochzeit musste ich damit ja einfach rechnen. Als es jetzt wirklich ernst wurde, habe ich getan, was ich in solch schwierigen Situationen immer mache – ich habe meine Kollegen gefragt. Ich habe ausschließlich männliche Kollegen, was die Sache einfacher machte, denn wer kennt sich mit Männerzeugs besser aus als eben Männer? Also habe ich sie gefragt, was ich machen und wie ich vorgehen soll. Welche Strategie wäre wohl die Beste? Die Vorlieben meiner Kollegen sind wirklich sehr unterschiedlich, die einen stehen mehr aufs Äußere und auf Sportlichkeit, andere auf „Flexibilität“ und Temperament und die Länge, ja die Länge wäre doch von Bedeutung!

Irritiert und verstört von zu vielen Details, die ich so nicht hören wollte, habe ich mich in ein Medium gestürzt, dass mir die notwendige Anonymität für meine Recherchen erlaubte. Ich habe das Internet befragt, habe Geschichten von Gleichgesinnten gelesen, habe mich beraten lassen und bin sogar einem Club beigetreten, der mir die Vorzüge und Nachteile der einzelnen Techniken und Praktiken näher brachte. Entscheiden konnte ich mich dennoch nicht. Also ließ ich mich ein paar Nächte lang auf erste zögerliche Annäherungen ein. Richtig geprickelt hat es nicht, oft hab ich nur noch rot gesehen, rückblickend oft gar nichts mehr!

Schließlich beendete nur eins meine Unsicherheit, ein offenes Gespräch, eine Einigung auf ein Modell, dass sich Frau und Mann vorstellen konnten, das auch dauerhaft funktionieren könnte. Eins das jedem genug Raum gibt, ohne Enge, dafür aber mit jahrelangen Verpflichtungen.

Nächste Woche Freitag wird es dann soweit sein. Wir werden es tun. Zum ersten Mal. Wir freuen uns schon drauf obwohl ein bisschen Angst schon mitschwingt, dass etwas schief gehen könnte. Das man sich verletzen könnte oder zerstört, was man lieb gewonnen hat. Aber wir sind zuversichtlich, dass es unsere Beziehung verbessern wird. Es wird uns gut tun. Und wenn wir dann zu dritt sind, werden wir viel mehr Spaß haben, beim Einkaufen, an Besuchen zu Hause, wenn unser kleiner im Mittelpunkt steht und an den wenigen ruhigen Momenten. Wir freuen uns auf unser neues Familienmitglied. Liebevoll nennen wir ihn schon jetzt „UNSEREN” VW Golf Plus!

DonsTagAward Of The Moment (II)

04. Dezember 2007 um 14:57 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Ich heiße euch recht herzlich willkommen bei der Verleihung des “DonsTagAward Of The Moment”. Die erste Verleihung ist jetzt schon fast ein halbes Jahr her, da wird es Zeit, sich mal nach neuen Preisträgern umzugucken (die alten Preisträger dürfen ihren Award natürlich behalten, sonst müsste ich ihn an Inishmore immer wieder vergeben, allein für die  Verlinkung des klasse Kommentars zur aktuellen Fernsehlage von Oliver Kalkofe hat er ihn sich wieder verdient).
Diese Mal wird nur ein Blog ausgezeichnet, die anderen beiden Awards gehen an Podcasts, die ich jedem nur wärmstens an Herz legen kann. Allein wegen dein beiden hat sich der Kauf meines iPods mehr als gelohnt. Hatte bis dahin nie mit einem Podcast Kontakt. Ein Fehler…

Los gehts:

DonsTagAward Verleihung - bronzeDer “DonsTagAward Of The Moment” in Bronze geht an  Sympatexter, weil Sympatexter so ein schönes feines, reines Blog ist. Kein “Blogospheren”-Kram, kein Trendhopping, keine  uncoolen Sachen und keine selbst auferlegte Blogpflicht. Dafür gibts oft weise Worte, kleine feine Wortspielereien, meist unterhaltsame Skizzen, (Sneak-)Filmkritiken und die Garantie, dass es sich lohnt, vorbeizugucken. Weils halt so ist, wie bloggen sein sollte. Außerdem hat sie  das gleiche Stickerheft, das ich als Kind auch hatte…

Frau Sympatexter: Hiermit überreiche ich Ihnen den Award. Herzlichen Glückwunsch und weiter so!
DonsTagAward in bronze

DonsTagAward Verleihung - silberDer “DonsTagAward Of The Moment” in Silber geht an  Wie war dein Tag, Liebling?, weil mir da genau das geboten wird, was ich um Überleben brauche: Skurrile Geschichten / Erlebnisse / Fundstücke aus allen möglichen Bereichen. Anke Engelke und Christian Thees erzählen sich in ihrem Telefongespräch gegenseitig eine solche Geschichte (also zwei pro Folge) und es kommt eigentlich nie vor, dass ich nicht dümmlich vor mich hingrinsen muss, während ich im Bus sitze und die Stöpsel im Ohr trage. Muss doof aussehen, macht aber ungemein viel Spaß. Und wenn dann irgendwer nen kleinen Patzer macht und versehentlich  eine Version online stellt, in der man auch das Vorgespräch noch mithören kann, dann macht es nochmal mehr Spaß.

Wehrte Frau Engelke und wehrter Herr Thees: Hiermit überreiche ich Ihnen den Award. Herzlichen Glückwunsch und weiter so!
DonsTagAward in silber

DonsTagAward Verleihung - goldUnd der “DonsTagAward Of The Moment” in Gold geht schließlich an den  Ohrensessel, weil das einfach der beste Podcast ist, den es gibt. Bisher waren ja die  Fünf Filmfreunde meine Meinungsmacher im Internet. Guck ich mir den Film an, oder nicht? Erst mal bei den 5F nachgucken. Jetzt sind aber die 3 B’s vom Ohrensessel (Bernd Begemann (der wohl auch sonst so  ganz toll sein soll), Benjamin Maack und Ben Schadow) meine Meinungsbilder. Denn wo die Filmfreunde nur geschriebenen Text haben, haben die Ohrensesselsitzer ein (ca. halbstündiges) Gespräch über ein Thema, bei dem aber sehr gerne auch mal abgeschweift wird und dadurch einfach viel mehr rüberkommt. Atmosphäre, Meinungen, Emotionen und und und. Und die drei passen auch einfach zu gut zueinander, jeder hat eine eigene Rolle (die von Ben besteht darin, einfach die Klappe zu halten und pro Podcast (meist auf Aufforderung) nur so 2-3 Sätze von sich zu geben, die die anderen dann aber immer ganz ganz toll finden. Und Benjamin ist quasi das weibliche Element der Runde. Der, der Gefühle hat und Dirty Dancing toll fand…
Wer den Ohrensessel (wird übrigens im Auftrag von Universal Pictures produziert, was aber nicht bedeutet, dass nur Filme von denen besprochen werden oder die Kritiken irgendwie parteiisch wären) noch nicht kennt, sollte sich auf jeden Fall mal eine Folge anhören. Bitte nicht die aktuellste (Mord ist ihr Hobby), denn die ist ganz anders, da haben die sich noch Frauen eingeladen…  Sucht euch am besten eine zu dem Thema raus, das euch am meisten zusagt und habt euren Spaß. Und dann werdet ihr sicher so schnell nicht mehr aufhören, da mithören zu wollen.

Sehr geehrte Ohrensessel-Crew: Hiermit überreiche ich Ihnen feierlich den Award. Herzlichen Glückwunsch und weiter so!
DonsTagAward in gold

PS: Bin dafür, dass die Filmfreunde sich auch mal an so einen Podcast wagen, das kann nur gut gehen…

Bloggertreffen in Koblenz und die “ultimative Erfolgsidee”

12. April 2007 um 18:02 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Treffen sich zwei Blogger. Kein Witz, aber doch eigentlich schon ein “Bloggertreffen”, oder?
Wie auch immer, auf jeden Fall kam der Don (also ich) deutlich zu spät. Schuld daran hat zum einen die nicht ganz so leichte Parkplatzfindung im Löhr-Center (“1 freier Platz” in nem mehrstöckigen Parkhaus ohne Leitsystem ist nicht unbedingt das wahre) und zum anderen die nette Beamtin in Neuwied. Die sollte eigentlich nur meinen Zweitwohnsitz (warum auch immer ich den hatte) abmelden. Und eigentlich war sie auch schon fertig, es hat nur noch eine Unterschrift von mir und ein Stempel von ihr gefehlt. Aber dann klingelte das Telefon und ich durfte ihr 15 Minuten zuhören, bis ich meine Stempel dann endlich bekommen hatte. Warum werde ich am Telefon eigentlich immer auf die Warteschleife gelegt?

Als ich dann also endlich am vereinbarten Treffpunkt ankam, war die  erste Apfelsaftschorle von Daniel schon vernichtet. Ich hab trotzdem mal auf das schlechte Gewissen verzichtet (war ja total unschuldig) und so gings dann gleich mit nem netten Gespräch los und hörte fast gar nicht mehr auf. Eigentlich hätte Daniel wohl noch in die Uni gemusst, aber wenn man sich einmal festgequatscht hat, ist das ja nicht mehr ganz so wichtig. Hätte ich aber die Parkpreise im Kopf gehabt…

Aber kommen wir mal zu der ultimativen Erfolgsidee, die wir an dem Nachmittag erarbeitet haben (abgesehen von der Abmahnstrategie): Ein  BasicThinking Watchblog. Kann ja nur ein Erfolg werden, wenn man das Watchblog-Konzept vom Spitzenreiter Bildblog mit der Omnipräsenz des Charts-Drittplazierten (mit engem Kontakt zu Platz 2) kombiniert. Da wir aber beide zu verschissert sind, uns mit den Basic-Jüngern anzulegen und der Robert ja eigentlich auch ein ganz netter ist (wobei er uns beiden nicht auf die letzte Mail geantwortet hat, was glaub auch Ausgangspunkt für die Idee war), mach ich das hier ganz auf die Basic-Tour: Ich werfe euch die Idee hin und irgendwer wird sich dann schon finden, der sie realisiert.

Ich hab euch sogar schon ein Bild für den Header entworfen:

Basic Sinking

Den Inhalt müsst ihr selber ranschaffen. Seien es die  leeren Ankündigungen des Blog-Meisters, seine Rechtschreibfehler (ich darf da ja nix sagen) oder sonstige Ungereimtheiten. Einfach alles rein und ordentlich draufhauen.
Erfolgsgarantien kann ich allerdings keine angeben ;-)

PS: Am Besten jetzt schnell anfangen (Domain ist sogar noch frei…), solange er noch auf der re:publica ist und sich nicht wehren kann…

Die Jugend von heute

02. März 2006 um 12:08 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Bon ScottLetztens im Bus vier Jungen zugehört. Der eine hatte einen mp3-Player auf und meinte:
“Das Lied ist cool! Der Sänger vom Original ist übrigens an seinem Erbrochenen erstickt.”
Man amüsiert sich, einer schafft allerdings nicht mehr als ein fragendes Gesicht. “Was ist denn Erbrochenes?” Darauf der dritte “Na der hat gespuckt und ist daran erstickt”. Immer noch ein ziemlich verunsicherter Gesichtsausdruck. Zum Glück kann der vierte schließlich helfen: “Na Kotze!” Daraufhin war dann alles klar.
Nun frage ich mich aber, ob es wirklich Sinn macht, seinen Kindern Kraftausdrücke zu verbieten, wenn sie dann von ihren Freunden nicht mehr verstanden werden…