DonsTags Video-Adventstürchen Nr.6 – Bescherung am Flughafen

06. Dezember 2011 um 07:53 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback
Dieses Jahr gibts jeden Tag ein (nicht immer wirklich neues) Video hinter dem DonsTag-Adventskalender-Türchen. Unkommentiert, sofern ich das schaffe. Oder sagen wir: Nur kurz kommentiert, das geht leichter…
Stell dir vor es ist Heiligabend und du hast deinen Urlaub dummerweise so gebucht, dass du gerade im Flieger sitzt. Doof, oder? Haben sich auch die Leute von SpainAir gedacht und sich für die Passagiere eines Fliegers (das reicht ja für nen viralen Effekt…) etwas ganz besonderes ausgedacht:

DonsTags Video-Adventstürchen Nr.3 – Warten auf das Christkind

03. Dezember 2011 um 07:23 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback
Dieses Jahr gibts jeden Tag ein (nicht immer wirklich neues) Video hinter dem DonsTag-Adventskalender-Türchen. Unkommentiert, sofern ich das schaffe. Oder sagen wir: Nur kurz kommentiert, das geht leichter…
Sehr schön gemachtes Video, das zeigt, wie lange einem die Zeit bis Weihnachten doch vorkommen kann, wenn man sich so sehr auf eine bestimmte Sache freut. Nur auf welche Sache denn? Seht selbst:

DonsTags Ramsch-Adventstürchen Nr.23 – Wie man sich über Geschenke freut

23. Dezember 2010 um 07:29 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback
Der Adventskalender hier auf DonsTag hat hinter jedem Türchen eine “Sache”, die ich mir irgendwann mal als “zu bloggen” markiert habe. Da ich nie dazu kam, hat sich zu viel angesammelt. Zeit, die Liste abzuarbeiten!
Ok, das hier ist keine Weihnachts- sondern eine Geburtstagsgeschichte, ist aber auch egal.
Auf YouTube findet man ja etliche Videos, wo Kiner gefilmt werden, wie sie z.B. eine xBox auspacken und komplett durchdrehen.
Dieser Junge ist aber anders, sehr sehr rührend, vor allem, als er am ende dem Vater von seinem Taschengeld geben will, weil die ja so viel für ihn ausgegeben haben.
Den Hintergrund beschreibt der Vater auf YouTube so:

 

We surprised our son with an xBox 360 Elite & The Halo 3 Legendary Edition and a friend and his wife even pitched in for a controller. The thing is, Nik has always been sick or hurt for his last few birthdays. This year he broke his collar bone playing soccer and we wanted to do something really special. We kept telling him money was tight & we couldn’t afford an xBox 360 or the game but “maybe we could rent it for you one weekend.”

Wer Interesse hat, dass ich meine Liste auch nach dem 24. Dezember weiter abarbeite (wobei die Sachen dann immer unaktueller werden), sollte hier einfach munter kommentieren. Das motiviert ;-)

Ja huch… ein Geschenk für mich…

17. März 2010 um 10:53 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Aus irgendeinem Grund ist mein Blog bei der Google Bildersuche ja bekanntlich unglaublich gut vertreten, warum auch immer. Sucht man da z.B. nach “Eisbär Mütze”, kommt man um mein Gesicht schon beim 5. Treffer nicht mehr vorbei:

eisbaer_suchergebnis

Folgt man dann dem Link, gelangt man zu diesem Artikel, wo man erfährt, dass ich da gar keine Eisbar-Mütze aufhabe, sondern nur ein Stirnband und Haarfärbespray. “Geiz ist geil” war das Motto.

Und eben diesen (mittlerweile über 4 Jahre alten) Artikel haben dann letztens auch die Damen und Herren der Firma Eisbär entdeckt (über die Google Bildersuche? Keine Ahnung…). Und statt mich zu verklagen (da ich ja nicht nur ihre patentierte Mütze kopiert habe, sondern auch gleich noch die Anleitung mitgegeben habe), wie das manch andere Firma vielleicht gemacht hätte (ich denk da nur an diese eine mit dem Fußabdruck eines anderen Tieres als Logo), hat denen die Idee so gut gefallen, dass sie mir dann einfach mal eine echte Eisbär-Mütze (Amazon Partnerlink) geschenkt. Und noch ein Eisbär-Stirnband, “für weitere Selbstversuche”.

eisbaer

Sehr sehr cool, vielen Dank dafür.

PS: Am selben Tag bekam ich dann noch eine andere Mail, die definitiv auf die Google Bildersuche zurückging. Falls sich also jemand demnächst Shakespeares “Liebesleid und Liebeslust” bei den Langenzenner Klosterhofspielen anguckt: Die Hirschplastik wurde auf Basis meiner Fotos von eben dieser im Schlossgarten Schwetzingen erstellt…

CDs und DVDs für untern Weihnachtsbaum

15. Dezember 2009 um 11:38 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

So, nachdem ich euch hier jetzt tolle Spiele und Bücher für untern Weihnachtsbaum vorgestellt habe, geht es heute an CDs und DVDs.

Amazon Adventskalender

Doch da muss ich gleich mal mein geplantes Programm unterbrechen, denn der Amazon Adventskalender, der jeden Tag ein paar Sachen im Sonderangebot hat (hab ich leider viel zu spät von erfahren, da waren schon ein paar Sachen dabei, die durchaus interessant waren) hat da heute ein paar Sachen im Angebot, die ich hier zuerst mal anbringen muss.
Da gibt es dann (wie gesagt: Nur heute, morgen sieht das wieder ganz anders aus) die Blu-Ray vom unglaublich genialen Shaun of the Dead für knapp 11 statt 18 Euro, oder die Box “Loriot – Vollständige Fernseh-Edition (6 DVDs)“, die alleine wegen der Weihnachtsfolge (“Früher war mehr Lametta”) an Weihnachten in keinem Haushalt fehlen darf für knapp 23 Euro.
Und viel mehr (GTA IV, Norah Jones etc.), einfach mal täglich bis Weihnachten vorbeigucken.
Bei der Gelegenheit noch schnell ein Link zu Milan-Spiele, die einen solchen Adventskalender für Brettspiele anbieten.

Light My Fire – A Collection Of Various Interpretations

Aber nun zu der CD, über die ich hier schon viel viel länger mal schreiben wollte, nämlich einer CD, auf der sich 16 verschiedene Versionen von “Light my Fire” befinden. Heißt dann passenderweise auch Light My Fire – A Collection Of Various Interpretations.
Zu der gekommen bin ich, als ich im Radio (freeFM, also kein Mainstreamzeug) mal eine ausgefallene Version des Liedes hörte und die dann gerne haben wollte. Also gleich mal recherchiert, wie man an die wohl (legal) kommen könnte und dabei bin ich dann auf eben diese CD gestoßen. Na gut, da ich eh ein Fan von Cover-Versionen bin, hab ich sie einfach mal relativ blind bestellt und war dann doch ziemlich begeistert. Hätte nicht gedacht, dass man sich die CD tatsächlich in einem Rutsch anhören kann, aber die Versionen sind doch alle so unterschiedlich, dass das gut geht, zumal mir das Lied (immer noch) gefällt.
Und jetzt wollte ich euch hier eigentlich auch die Version vorspielen, die ich damals im Radio gehört hatte, aber so wirklich sicher bin ich mir gar nicht mehr, da ich jetzt alle Versionen halt schon soo oft gehört habe…
Es war aber auf jeden Fall eine langsame Version mit Frauenstimme und ich bin mir ziemlich sicher, dass es diese hier (mit Weltraumorgelakustik) war:

Und um mal noch die Versionsbreite ein wenig mehr zu zeigen, hier noch eine andere Version:

Sehr strange ist auch eine deutsche Version, die kann ich auf YouTube aber leider nicht finden. Auf Amazon könnt ihr aber in alle Stücke reinhören, Nummer 12 ist die deutsche.

Und da auch anderen Leuten die CD gefallen hat, hab ich von einem von denen dann auch zum Geburtstag das gleiche mit dem Stück “Sunny” bekommen, um da dann gleich auch eine Privatkopie zurückzugeben…
Von Sunny gibt es übrigens so viele Lieder, dass es da gleich 2 CDs von gibt, ich hab die zweite, die schien mir vom Probehören nen Tacken besser als die erste.
Gibts noch mit mehr Liedern, hier sollten sie alle zu finden sein (bis auf die zweite Sunny CD).

Lemon Jelly

So, da das jetzt schon wieder viel zu lang wurde, verweise ich für die Lemon Jelly-CDs einfach auf einen älteren Beitrag von mir, in dem es auch viele Videos gibt.

Oben

UPDATE: Oha, typischer Fall von schlechter Recherche. Gibts erst am Mitte Januar im Handel, mit “unterm Baum” wirds also nix. Oder den Baum einfach bis dahin stehen lassen… Sorry…
Kommen wir zu den DVS und da fang ich einfach mal mit “Oben” (DVD, Blu-Ray) an, da dieser neueste Streich von Pixar zwar nicht deren Meisterwerk ist (da würde ich Wall-e zu zählen), aber mir in den ersten Minuten sowas von die Tränen in die Augen gebracht hat, wie es lange lange kein Film mehr geschafft hat (ich glaub davor war es “Das letzte Einhorn“, wobei ich da gut 20 Jahre jünger war…)

Pastewka-Box

Da das deutsche Fernsehen nicht wirklich viel zustande bringt, ist es meine große Pflicht, euch auf die wenigen perlen aufmerksam zu machen, die es dann doch gibt. Und dazu gehört eindeutig Pastewka, dessen 4 Staffeln (die vierte läuft momentan noch in der Erstaustrahlung, hab sie noch nicht ganz gesehen, bin nach der schwächeren dritten aber wieder enorm begeistert) es jetzt mit einigem Bonusmaterial (welches bei Pastewkas Reise-DVDs ein Highlight waren, mit Audiokommentar war es fast noch lustiger als mit Originalton) auf 9 DVDs in der Pastewka-Box gibt.
Wobei das nur bedingt was für Leute ist, die wirklich nur die Perlen aus dem TV picken, da man sonst die ganzen Gaststars und Anspielungen ja gar nicht kennt. Auf meinem Wunschzettel ist es aber auf jeden Fall gelandet.

Alle Beiträge der Reihe 'Dons Geschenktipps'

  1. Spiele für untern Weihnachtsbaum
  2. Bücher für untern Weihnachtsbaum
  3. CDs und DVDs für untern Weihnachtsbaum

Bücher für untern Weihnachtsbaum

14. Dezember 2009 um 20:20 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Nach den Tipps für gute Spiele, gehts nun an die Bücher.
Auch hier gilt wieder: Die Links sind Amazon-Partnerlinks, d.h. wenn ihr darüber bestellt, gibt Amazon mir einen Teil eurer Ausgaben (die natürlich gleich bleiben) ab, so dass ihr mir dann auch noch was gutes tut…

weihnachten_buecher

Das Buch der verrückten Experimente + Teil 2

Absolutes Highlight ist hier Das Buch der verrückten Experimente und dessen Nachfolger Das neue Buch der verrückten Experimente, über den ich beim Bloggen dieses Artikels gestolpert bin. In eben jenem Artikel habe ich euch eine Menge Bücher vorgestellt (ohne sie zu kennen), die sich mit physikalischen, psychischen und anderen Phänomenen beschäftigen. Mittlerweile befindet sich ein Großteil dieser Bücher in meinem Besitz, die meisten sind angelesen, aber kein einziges hat mich bisher (eins ist noch un-angelesen) so in den Bann gezogen, wie eben diese beiden Bücher.
Hier werden in sehr verständlicher und höchst unterhaltsamer Sprache verschiedene skurrile Experimente (“Forschungen” trifft es glaub besser) vorgestellt, die sich hauptsächlich mit der Psyche beschäftigen.
Beispiele will ich jetzt keine nennen, schaut einfach mal auf der zugehörigen Webseite vorbei, da gibt es zu vielen Ausführungen aus dem Buch noch Videos (im Buch dann immer vermerkt) und weitere Infos.
Jedes Experiment geht in der Regel über 1-2 Seiten, manchmal auch mehr, aber in der Regel in schön kleinen Häppchen, die man gut im Bus, auf der Toilette oder sonst wo zu sich nehmen kann. Und dann kann man damit gut seine Umwelt nerven, ich weiß gar nicht, wie ift ich Frau Bü in den letzten Tagen mit “dazu hab ich auch was gelesen, dass ist nämlich so…” ankam. Wirklich eine absolute Empfehlung!

Lexikon des Unwissens

In eine ähnliche Kerbe schlägt “Lexikon des Unwissens“, nur dass es sich hier nur um Phänomene dreht, die noch nicht geklärt sind (z.B. was es mit dem Gähnen auf sich hat (übrigens: “Dazu hab ich auch was gelesen”, im Teil 2 der Experimente-Bücher geht es nämlich darum, dass sich Hunde offenbar noch stärker vom Gähnen anstecken lassen als Menschen, Autisten hingegen gar nicht), wie sich Aale fortpflanzen oder warum man Trinkgeld zahlt (dazu hab ich auch.. ach, lassen wir das)
Auch sehr nett geschrieben (wenn auch nicht ganz so nett) und mit deutlich längeren Kapiteln, hier wird den Fragen also etwas mehr auf den Grund gegangen.

Zapp!: Merkwürdigkeiten aus der Fernsehwelt

Und hier noch das Ultimative Nonsens-Faktenbuch für alle Fernsehjunkies wie mich: Zapp!: Merkwürdigkeiten aus der Fernsehwelt von den Bloggerkollegen vom Fernsehlexikon.
Hier gibts z.B. die skurrilsten Arten, mit der Schwangerschaft einer Serien-Schauspielerin umzugehen, sechs Popstars, deren Karriere in der australischen Soap Neighbours begann (darunter z.B. Kylie Minogue) oder 26 Todesursachen in der Lindenstraße. Alles Dinge, die man nicht wissen muss, aber in einem Dauerkommentar-Serien-Kritik-Battle mit Inishmore doch hilfreich sein können. Und unterhaltsam allemal…

Merkt man eigentlich, dass ich für Romane nicht (mehr) geschaffen bin und nur Bücher mit kleinen Happen lesen kann?

Alle Beiträge der Reihe 'Dons Geschenktipps'

  1. Spiele für untern Weihnachtsbaum
  2. Bücher für untern Weihnachtsbaum
  3. CDs und DVDs für untern Weihnachtsbaum

Spiele für untern Weihnachtsbaum

14. Dezember 2009 um 19:48 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Weihnachten steht vor der Tür und so langsam sollte man sich mal um die Geschenke kümmern (wobei, hab grad gesehen, dass Amazon bei Bestellungen bis zum 22.12 18:00 Uhr die Lieferung pünktlich zu Weihnachten garantiert (wer noch länger wartet, kriegt das mit Aufpreis sogar trotzdem noch hin, spätestens 23.12. 18:45 Uhr sollten die Bestellungen dann aber wirklich getätigt sein), ist also noch einiges an Zeit…)
Und da das Hauptproblem meistens das “was” ist, will ich euch in diesem Jahr mal unter die Arme greifen, und euch meine momentanen Lieblings-Spiele, -Bücher, -CDs und -DVDs vorstellen, die schenkenswert sind.

Fangen wir heute mal mit den Spielen an. Ich hab darauf geachtet, dass es sich wirklich um Spiele handelt, die man auch Leuten schenken kann, die nicht so Spiele-Besessen sind wie ich. Gerade das kooperative Pandemie und das saukomische Partyspiel “Time’s up” sollte für jeden tauglich sein, auch für die, die Spielen wenig abgewinnen können. Aber lest doch selbst und lasst euch überzeugen.
Die Links sind Amazon-Partnerlinks, d.h. wenn ihr darüber bestellt, gibt Amazon mir einen Teil eurer Ausgaben (die natürlich gleich bleiben) ab, so dass ihr mir dann auch noch was gutes tut…

weihnachten_spiele

Pandemie

Wie sehr ich euch das erste Spiel ans Herz legen möchte, erkennt ihr am Besten durch diese kurze Anekdote: Ich bin kein Mensch, der gerne ein Spiel zweimal hintereinander spielt, dafür hab ich einfach viel zu viele Spiele, die alle auch gespielt werden. Solche Bitten meiner Mitspieler ignoriere ich daher gerne mal (es sei denn, das Spiel geht sehr schnell, dann ist eine zweite Runde ok, dreimal geht aber gar nicht). An meiner letzten Geburtstagsfeier, die traditionell als “Spieletage” stattfinden, hab ich Pandemie gleich fünfmal hintereinander gespielt. Und eine Partie dauert da gerne mal 45-60 Minuten…
Warum also?
Nun: Pandemie ist ein Spiel, in dem alle Spieler gemeinsam gegen die Pandemie spielen. Nur wenn sie es schaffen, je ein Heilmittel für die 4-5 Virenstämme zu erforschen, bevor diese sich zu sehr über die Welt verteilt haben und nicht eine gewisse Zeit verstrichen ist, haben die als Kollektiv gewonnen, sonst halt gemeinsam verloren. Und das ganze ist so spannend, unterhaltsam und immer wieder anders (die Ausbrüche dieser Drecks-Viren lassen sich leider nicht so gut vorhersehen), dass keinerlei Langeweile oder Monotonie aufkommt. Und da wir eben viermal (wenn auch manchmal sehr sehr knapp) gegen die Todesbringer verloren haben, blieb uns gar nichts anderes übrig, als es immer weiter zu probieren, bis wir die Welt endlich mal gerettet hatten.
Zu dem Basisspiel sollte man sich dann gleich auch die Erweiterung kaufen, denn mit der wird das alles noch abwechslungsreicher. Denn jeder Spieler hat eine ganz besondere Rolle (z.B. Arzt, Forscher, Eindämmungsexperte oder Logistiker), die ihm besondere Fähigkeiten gibt. Gibt es davon im Basisspiel 5 Stück (ist aber nur für 4 Spieler, eine Rolle bleibt also mindestens immer ungenutzt), so sind in der Erweiterung nochmal 6 neue dabei, die beliebig kombiniert werden können (dann für 5 Spieler, wir haben es aber auch zu sechst gespielt, was es tendenziell schwerer macht). Zudem gibt es einen neuen Virenstamm, der in verschiedenen Modulen (virulenter Stamm oder Mutation) genutzt werden kann. Oder aber, man verabschiedet sich von der “alle gegen das Spiel”-Sache und spielt in der Variante “Bioterrorist” gegen einzelnen Spieler (und die anderen Viren), was ich aber selber noch nicht gemacht habe.
Absolute Schenk-Empfehlung!

Small World

Und dann gibts mit Small World noch ein Spiel, das gerade bei mir hoch im Kurs steht. Hier spielt jeder der 2-5 Spieler (dank individueller Spielpläne in jeder Besetzung sehr gut spielbar) ein Volk, welches spezielle Fähigkeiten hat. Ziel ist es, möglichst viel Land zu erobern, wobei es gerne mal zu Kämpfen zwischen verschiedenen Völkern kommt. Ist eine Rasse zu dezimiert, als dass sie noch zu irgendwas zu gebrauchen wäre, stößt man sie einfach ab und sucht sich eine neue, mit der man dann in der nächsten Runde auf ein neues das Land bevölkert (auf dem die alte Rasse noch inaktiv rumliegt, aber trotzdem Punkte bringt, bis sie komplett vernichtet wurde).
Auch hier wird es aufgrund der Vielzahl der Rassen (die jede eine andere Eigenschaft hat), die immer per Zufall mit einer weiteren Spezialeigenschaft kombiniert wird nicht langweilig, da es immer wieder neue Kombinationen gibt, die jeweils eine komplett andere Strategie erfordern.
Kann man Pandemie auch mit Spiele-Neulingen spielen (da ja alle zusammen spielen und man da am Anfang dann auch ein wenig mehr helfen kann), würde ich Small World eher für die Leute empfehlen, die öfter mal was spielen.
UPDATE: Gerade gelesen, dass Small World wohl “ausverkauft” ist, d.h. es momentan nur noch das gibt, was die Geschäfte auf Lager haben (Amazon hat noch), Nachschub gibt es erst wieder im Frühjahr. Die Erweiterungen, die mir zu teuer waren und bei denen ich warten wollte, bis der Preis fällt, sind wohl auch schon bald alle und werden nicht nachgedruckt. Hm… eine hab ich geschenkt bekommen, die zweite jetzt doch kaufen? Muss ich mich schnell mal entscheiden…

Time’s up

Abschließend noch zwei etwas ausgefallenere “Party-Spiele” (ich nenn sie lieber “Kommunikationsspiele”), falls es mal was anderes sein darf als das angestaubte Tabu:

Time’s up hat noch die größte Ähnlichkeit zu Tabu. Hier gibt es pro Spiel 40 Personen (insgesamt sind 836 in der Schachtel, die auswendig zu können, bringt aber auch keinen großen Vorteil) der Zeitgeschichte in ziemlich kurzer Zeit zu beschreiben. Dabei geht die erste Runde (in der sich die Teams reihum abwechseln) so lange, bis wirklich alle 40 Personen beschrieben sind (d.h. es kann durchaus vorkommen, dass eine Person 4-5mal erklärt wird, eben so lange, bis endlich mal einer den richtigen Namen sagt. Vorherige Erklärer haben den Namen dann schon gesehen und sollten also irgendwann als Rater auch mal drauf kommen).
Da da ab und an auch Leute dabei sind, die man nicht kennt, wird hier auch gerne mal der Weg über Lautmalerei oder der Bezug zu anderen Leuten (vor allem, wenn es um die nicht immer bekannten Vornamen geht) genommen. Anders als in Tabu gibt es übrigens keine Worte, die “Tabu” sind, Teile der Namen darf man aber natürlich nicht sagen.
Richtig witzig (und damit meine ich richtig witzig) wird es dann in den folgenden beiden Runden. Denn hier werden genau die gleichen 40 Personen nochmal erklärt. In Runde zwei darf dies aber jeweils nur mit einem einzigen Wort passieren. Man sollte sich also gemerkt haben, was für 40 Leute das in der ersten Runde waren und wie diese erklärt werden, denn in der Regel wird sich auf diese Erklärung bezogen, auch wenn sie total falsch war oder über die übelsten Herleitungen erreicht wurde.
In Runde 3 werden die (wieder gleichen) 40 Leute dann ganz ohne Worte erklärt, also nur über Geräusche oder Pantomime. Und hier hört es jetzt auf, das ganze nachfühlbar machen zu wollen, denn das geht nicht. Lasst euch einfach gesagt sein: So viel gelacht hab ich noch bei keinem Spiel. Wirklich. Eine ganz ganz tolle Sache, die einen Tabu nie wieder spielen lassen will. Schenken!

Linq

So, Linq erklär ich jetzt mal etwas schneller, was nicht bedeutet, dass es schlechter ist.
Angenommen wir haben 7 Spieler, dann hat ein Spieler ein Fragezeichen zugelost bekommen, die anderen 6 Spieler verschiedene Worte, wobei je zwei Spieler das gleiche Wort haben. Nun muss jeder Spieler reihum ein Wort nennen, dass zu seinem Wort passt (der Spieler mit dem Fragezeichen muss improvisieren). Danach tippt jeder Spieler geheim, wer wohl identische Wörter hat. Dann das gleiche nocheinmal (mit den selben Wörtern, man muss halt andere passende finden).
Nun gibt es Punkte. Dabei ist es sehr gut, wenn man seinen Partner findet (also die Person, die das gleiche Wort gezogen hat, wie man selber), aber nur, wenn diese einen auch “gefunden” hat. D.h. man sollte seine Hinweise so wählen, dass sie für den Partner erkennbar sind. Allerdings muss man sie auch so wählen, dass es für die anderen Spieler nicht offensichtlich ist. Denn tippen die korrekt auf ein Paar, so muss dieses dem Spieler Punkte abgeben. Das Fragezeichen schließlich muss dafür sorgen, dass es auf möglichst vielen Tippscheinen auftaucht, denn dafür bekommt es die Punkte. Also ruhig mal an andere Spieler anhängen. Aber nicht zu offensichtlich, denn da fällt niemand drauf rein.
Auch ein sehr schönes Spiel, das je nach Mitspielern einiges an “um die Ecke denken” abverlangt und auch viel Spaß macht. Wenn auch um einiges stiller und grüblerischer als “Time’s up”.

Sonst so

Wenn hier nichts dabei war, könnt ihr ja mal auf mein Spieleblog schauen, da stelle ich z.B. Spiele für Informatiker, oder auch Spiele für werdende Eltern vor.

Alle Beiträge der Reihe 'Dons Geschenktipps'

  1. Spiele für untern Weihnachtsbaum
  2. Bücher für untern Weihnachtsbaum
  3. CDs und DVDs für untern Weihnachtsbaum

Mehr abgefilmte Geburtstagsgeschenke!

24. November 2009 um 20:02 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

snake_in_a_box

Wer hätte gedacht, dass in der Welt so ein großes Interesse an meinen Geburtstagsgeschenken besteht? ;-)
Hatte euch ja das “pop-up book of phobias” gezeigt (bedankt euch bei René, der mich darauf aufmerksam gemacht hat, dass das ganze mehr verdient hat als nur einen Nebensatz) und schwupdiwupp, ging das auch schon in der Welt herum. Ich habs unter anderem auf japanischen, amerikanischen, spanischen und russischen Seiten gesehen, bei Tweets dann noch mehr, selbst auf dem großen amerikanischen Blog Neatorama war es zu finden (da jemand das Video bei VideoSift hinzugefügt hat, wo es mit “Is there a name for a fear of watching someone slowly turn the pages of a book with one hand without talking?” den lustigsten Kommentar zum Video gab).
Mein Vimeo-Video wurde bis jetzt über 17.000 mal angesehen, auf YouTube (wo es irgendwer auch hochgeladen hat) nochmal über 25.000 mal. Und das in nichtmal einer Woche…

Ich sehe also: Ihr wollt mehr von meinen Geschenken sehen, darum hier nun eine Kleinigkeit, die ich zu dem Popup-Buch dazu bekam. Wieder ohne dabei zu sprechen, dafür aber beidhändig, ich entwickel mich ja auch weiter:

Frog-lovers should not watch this video from donvanone on Vimeo.

So, und jetzt überleg ich mir, welches Geschenk als nächstes drankommt. Ob ich das Buch “Nur der HSV” mal (einhändig) durchblättern soll?

PS: Huch, ganz vergessen: Es handelt sich um “Snake in a box – An action cut-out by Robert Race”, d.h. ich habs selber zusammengebaut:

bastelzeug

snake_in_a_box_innen

Ich hatte als Kind mal ein ganzes Buch mit solchen Bastelbögen drin, hab aus dem aber leider viel zu wenig gebastelt (ich glaub nur ein paar Wölfe (oder waren es so ägyptische was-auch-immer-Tiere), die Rasen gemäht haben), das Buch müsste aber noch irgendwo rumliegen. Hab es beim Zimmer-ausräumen nur leider nicht gefunden. Madonha?
Was ich aber noch habe, ist ein cooles MC-Escher-Bastelbuch, das könnte ich hier auch irgendwann mal vorstellen…

UPDATE: Ach, in dem Zusammenhang könnte ich ja mal auf diese Seite von Canon verweisen, wo es allerlei solcher Bastel-Action-Sachen zum kostenlosen Runterladen gibt. Zum Beispiel diese Kuh:

ruminations-1_thl

Oder auch dieses Sumo-Spiel. Hm, ich glaub ich werd bald noch weniger Zeit zum Bloggen haben…

UPDATE (II): Gerade mal die Kuh genauer angeschaut und auf ihr einen Werbelink entdeckt. Der führt nach hier, wo es noch mehr Bastelbögen zum runterladen gibt. Allerdings selten kostenlos, da gibt es nur ein paar wenige.

Don testet Zeug

30. Januar 2009 um 20:07 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Ich bin ja jemand, der gerne neue Sachen ausprobiert und vielen Dingen einfach mal ne Chance gibt. Da eignet sich so ein Blog dann eigentlich recht gut, weil öfter mal Leute auf einen zukommen und fragen, ob man nicht mal dieses oder jenes testen will und dann vielleicht auch Lust hat drüber zu bloggen.
Da sag ich dann sehr gerne “ja”, öfter bleibt es dann aber beim testen und ich blogge nicht drüber, weil ich dann doch nicht so begeistert bin und mir die Zeit sparen will. Aber irgendwie ist dass dann ja auch doof für euch, wenn euch keiner warnt, darum hab ich mich jetzt dann doch mal hingesetzt und ein paar der letzten Ausprobieraktionen zusammengefasst.
Ich hätte im Angebot: Einen Geschenkeshop, eine Kinobrille (oder wie man das nennen will), einen Staubsaugerroboter und eine Online-Videothek.


Den Anfang macht der Shop “Geschenke für Freunde”, für den mir Kati dankenswerterweise mal wieder einen Gutschein geschenkt hat. “Geschenke für Freunde” ist einer dieser Online-Shops, der nur so abgefahrene Geschenke hat, die man sich zu 99% nie selber kaufen würde, aber sich zu 70% drüber freut, wenn man sie geschenkt bekommt. Wie bei den anderen Shops dieser Art, zahlt man dann auch mal ein wenig mehr, da es halt oft Design-Zeug ist (wer bitte gibt 500 Euro für einen Bärenfall-Eingangsmatte aus?).
Aber so teure Sachen sind hier eher die Ausnahme, dafür finde ich dann die Auswahl aber sehr gut und abwechslungsreich. Ist viel Zeug dabei, dass es aufgrund seiner Skurrilität auch hier auf DonsTag schaffen könnte (so wie es z.B. der “weglaufende Wecker” vor langer Zeit mal getan hat), mache scheitern nur knapp (diese Comic-Pflaster hätte ich mir beinahe selber gekauft, fand sie dann aber doch nicht gut genug, da fehlt noch einiges an Style, damit das an den Charme der 1966er-Batman-Serie rankommt. Dann hätte ich die definitiv gekauft…
Naja, das Angebot kam auf jeden Fall genau zur richtigen Zeit, denn mein Bruder hatte ja gerade Geburtstag und dank der sehr schnellen Abwicklung war meine Panik, dass das Geschenk nicht rechtzeitig ankommen könnte, total unbegründet. Fazit: Wenn man mal wieder absolut keine Ahnung hat, was man jemandem schenken soll, kann man da einfach mal vorbeigucken und rumstöbern.


Ich hatte mich ja vor einiger Zeit erfolgreich für den Test des Cinemizers beworben und bekam das Teil dann auch für einen kurzen test nach Hause geschickt (das ganze hatte nichts mir irgendeinem Blog zu tun, da konnte sich jeder als Tester bewerben). So eine Brille mit Bildschirm drin hat mich ja schon immer gereizt, so hab ich mir früher die Zukunft vorgestellt.

cinemizer

Aber leider konnte mich das Teil dann absolut nicht überzeugen. Ich fands zu schwer, das Bild zu klein (wobei es schon größer als unser Fernseher ist, also ungefähr so, als säße ich vor unserem 32-Zoller in einem Abstand von etwas über einem Meter), aber es kam einem doch erschreckend klein vor. Außerdem war es mir zu weit oben (da konnte man auch durch Verrücken der Brille nichts machen), was bedeutet, dass meine Augen dauernd krampfhaft nach oben gucken mussten (Kopf bewegen hilft ja nix) statt entspannt nach vorne). Und dann haben helle Stellen die dunklen auch noch so leicht bläulich überstrahlt. Nein, da guck ich Filme lieber wie gewohnt auf dem Fernseher und meine iPod-Filmchen guck ich weiterhin auf dem iPod, auch wenn das Bild da viel kleiner ist. Sieht auch nicht so dämlich aus (wer bitte setzt sich mit so einer Brille z.B. in den Bus???). Ne, das war nix..


Und dann gab es da noch diesen Staubsaugerroboter, dessen Namen ich vergessen habe. Ich bin mir auch nicht mehr sicher, wie ich da dran kam, ich glaub es war eine “teste mich, mehr musst du nicht machen”-Aktion von Trigami. Doch, mittlerweile bin ich mir da sogar sicher. Könnte da jetzt den Namen auch nachgucken, dafür bin ich aber zu faul.
Das Teil sah auf jeden Fall so aus (nur ohne Affenkopf obendrauf):

(wer lieber Katzen als eine Affenkopf auf dem Teil (dann aber ne andere Marke) sitzen sehen will, der muss mal bei Nerdcore vorbeigucken)
Auch hier wie bei der Kinobrille: Die Idee ans ich klingt für mich wie Zukunftsmusik: Man schaltet den Staubsauger ein und er fährt die ganze Wohnung ab und saugt vor sich hin. Dabei entwickelt er optimale Wegstrategien, lernt die Wohnung mit der Zeit kennen, sucht automatisch seine Ladestation, wenn sein Akku leer geht (und wenn er sie nicht findet, sorgt er wenigstens dafür, dass er nicht im Dunkeln irgendwo unter ner Couch steht, sondern such Licht) und kann irgendwie auch noch antibakteriell den Boden beleuchten. Fragt nicht.
Das Hauptproblem war, dass das mit den “optimalen Wegstrategien” nicht wirklich gestimmt hat. Der hatte in paar vorgegebene Strategien (bei einem Hindernis immer links halten, kreisend rumlaufen und zufällig rumirren) die er im Wechsel durchgezogen hat uns so hoffte, die Wohnung (bzw. das eine Zimmer, in dem ich ihn getestet habe) vollständig abzudecken. Dem war aber nicht wirklich so, oft saugte er eine Stelle andauernd und kam nie in andere Winkel des vollgestellten Zimmers. Hätte er wenigstens ein Display auf dem Rücken, das mir anzeigt, wo er überall schon war, aber so hilft mir das nix, muss dann also doch überall nochmal nachschauen und evtl. selber saugen. Zudem kann man den Roboter nicht einfach so frei rumlaufen lassen, erstmal muss man das Gebiet robotersicher machen. Also alles wegstellen, was umkippen und kaputtgehen kann (wobei er da ziemlich sanft war, ich hab das mal mit ner Vase getestet, die hat er leicht berührt (muss so sein, der hat nur einen Bewegungssensor nach vorne, zusätzlich noch einen anderen (nicht genau geguckt) Sensor nach unten, damit er keine Stufen runterfällt, was auf unserem Tisch auch ganz gut geklappt hat) und hat dann kehrt gemacht, ohne irgendwas umzuschmeißen. Problematischer waren da unsere Schränke, die unten einen minimal zu niedrigen (oder zu hohen, wie man es nimmt) Freiraum hatten, unter denen sich der Roboter dann verkeilte. Wenigstens ist er dann schlau genug, sich auszuschalten. Aber vorsichtiger ist er an der Stelle beim nächsten Mal dann trotzdem nicht.
Fazit: Hier muss noch einiges passieren, damit einem so ein Roboter wirklich Arbeit abnehmen kann.


Aus eigenem Antrieb hab ich dann mal Maxdome für einen Monat getestet (kostenlose Probezeit in der man auf alle Filme (außer Blockbuster) zugreifen kann) und war auch hier enttäuscht. Denn da ich eine Videothek direkt vor der Haustür habe, liegt für mich der einzige Nutzen einer solchen Online-Lösung darin, dass das Angebot deutlich größer ist und ich z.B. auch mal an ältere Filme rankomme, die in meiner Videothek lange nicht mehr zu haben sind (oder nie zu haben waren, da es unbekanntere Filme sind) und in der Stadtbibliothek auch nicht vorrätig sind. So ein Online-OnDemand-Service sollte mit einer großen Auswahl ja kein Problem haben, dachte ich, lag aber falsch. Wie auch in meiner normalen Videothek nimmt Maxdome auch neuere Filme wieder aus dem Sortiment (bald zum Beispiel “No Country For Old Men”, der da ja noch nicht wirklich so lange online gewesen sein kann), um so (vermute ich mal) die Kunden ein wenig unter Druck zu setzen und schnell doch noch einen Film mehr anzugucken (heißt ja nicht umsonst “Letzte Chance”), oder wie auch immer. Auf jeden Fall: Doof! Und dazu dann noch viel zu teuer (wieder im Vergleich zu meiner Videothek oder der Bibliothek).
Gibts denn keine gescheite OnDemand-Lösung, die ein riesiges Sortiment und günstige preise haben? Oder von mir aus auch nur ein riesiges Sortiment? Und mit riesig meine ich jetzt nicht “Wir haben 1000-National-Geographic-Dokumentationen”, sondern wirklich “Wir haben ganz ganz viele Filme, aus allen Epochen und bunt zwischen Blockbuster und Nischenfilm gemischt)”.


PS: Meine Brille ist übrigens tatsächlich von RayBam

Molekulare Cocktails

02. Januar 2009 um 18:32 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Molekulare Cocktails -  Blick hinter die Kulissen

Wie schon im Silvesterbeitrag erwähnt, haben RoKe mir zum Geburtstag ein Set geschenkt, mit dem man molekulare Cocktails herstellen kann. In diesem Set sind 7 Pülverchen (siehe  hier) sowie ein Buch mit Rezepten enthalten. Zu kaufen gibt es das zum Beispiel  bei Amazon (Partnerlink, wie auch die nachfolgenden Links zu Amazon). Dort kann man auch  nur das Buch kaufen, was aber jetzt eigentlich nur darum von mir besonders erwähnt wird, mal man  hier einen Blick ins Buch werfen kann. Da findet man dann neben einem Überblick der Rezepte auch eine Einführung, die auch etwas näher (der Detail-Teil fehlt hier, ist aber vorhanden) auf die Zutaten eingegangen wird:

 

Die Texturgeber sind auch keine gesundheitsgefährdenden Chemikalien, vielmehr handelt es sich um neu entwickelte Gelier- und Verdickungsmittel, die aus Algen, Seegräsern, Pflanzenfasern oder Samen gewonnen werden. Es sind alles natürliche Produkte ohne chemische Zusatzstoffe, die zudem geschmacksneutral und farblos sind.

Und diese “Texturgeber” können mit den sonst flüssigen Cocktails ne ganze Menge anstellen, wovon ich bisher auch noch nicht alles (z.B. unter UV-Licht leuchtende Cocktails) ausprobiert habe. Genauer gesagt hab ich erst zweimal mit dem Zeug experimentiert und mir da dann Ideen für die Silvesterparty gesucht (das Buch diente meist nur als Anregung, nur der Martini mit Olivenchip stammt (allerdings auch nicht 1:1) aus dem Buch).

Fangen wir mal mit der meiner Meinung nach lustigsten Sache an: Cocktail-Kaviartröpfchen:

Molekulare Cocktaildrops

Hier gibt man zunächst eines der Pulver in den Cocktail, ein anderes gibt man in Wasser. Tropft man nun den Cocktail ins Wasser, bekommt er da eine feste Schale und behält so seine Tropfenform. Mit etwas Geschick (mir ist es nicht so sonderlich gelungen) kann man auch größere Tropfen machen, die dann im Mund aufplatzen und den flüssigen Cocktail freigeben.
Da mir das aber zu unsicher war, hab ich an Silvester nur auf Kaviarhäppchen (Bild ganz unten, darüber sieht man die blauen Tropen auch mal in O-Saft schwimmen) gesetzt. Neben den Blue Curacao-, Orangensaft- und Pfefferminzschnaps-Kügelchen, waren eigentlich noch rote geplant. Die von meiner Oma angesetzten schwarzen Johannisbeeren haben sich aber mit dem Pulver nicht wirklich vertragen und hat sich schon vor dem Tropfen in eine geleeartige Masse verwandelt. Geht halt nicht mit jeder Flüssigkeit (wird im Buch auch näher drauf eingegangen).

Hab euch auch mal ein Video vom Entstehungsprozess vorbereitet:

Allerdings hab ich hier noch ein wenig das Problem, dass die Kügelchen mit der Zeit Flüssigkeit abgeben und dann nicht mehr so schön kugelig aussehen. Irgendwas stimmt da noch nicht. Hat aber keinen gestört…

Zu diesen Häppchen gab es dann noch etwas Obst:

Molekulare Cocktails

Ganz oben die Orangenscheiben, die sich erst auf den zweiten Blick als Orangenschale mit geliertem Wodka-O zu erkennen geben. Darunter dann meine Probe-Mandarine, gefüllt mit Wodka-O-Schaum. Zwecks Abwechslung hab ich die Mandarinen an Silvester (unteres Bild) dann mit Planters-Punch-Schaum gefüllt. Der war auch leckerer, auch wenn er farblich nicht ganz so erfrischend aussieht…

Und dann gab es zu späterer Stunde noch einen Martini, der geliert und in dünne Scheiben geschnitten war. Dazu hätte es noch einen Wodka-Schaum geben sollen, den hab ich aber dann nach Absprache mit meinen Gästen weggelassen. Die dazugehörige Olive gab es dann aber natürlich auch nicht in normaler Form, sondern als Olivenchip, der ganz ohne die Pülverchen hergestellt wird, sondern (nach meiner Abwandlung) nur mit Zutaten, die es bei uns eh im Haus gab. Und obwohl mir Oliven eigentlich nicht schmecken, kann ich diese Chips nur empfehlen (mein Vater ist da übrigens anderer Meinung, aber der hat die auch zu dick gemacht, so dass sie nicht knackig wurden, sondern noch weich waren. SO haben sie der Frau Bü auch nicht geschmeckt…)

Molekularer Martini

Alles in Allem wirklich eine sehr witzige Sache, nochmal vielen Dank an RoKe für das super Geschenk. Und wer weiß, vielleicht probiere ich ja irgendwann auch mal die  molekularen Nachspeisen oder  Hauptgerichte aus…