Babycontent: Aus dem Internet lernen?

05. März 2010 um 12:17 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Wie bereitet man sich eigentlich am Besten darauf vor, ein Vater zu werden? In der heutigen zeit eigentlich ganz klar: Mit dem Internet. Wenn es mit dessen Hilfe sogar schafft, ein Baby auf die Welt zu bringen, dann sollte es da doch auch genug Tipps für die Zeit danach geben.

Zum Beispiel könnte man sich ja fragen, was es denn noch für schöne Schlaflieder gibt, außer den üblichen Verdächtigen.
Hier gibt der geniale Ricky Gervais in der Sesamstraße eine Antwort:

Überzeugt bin ich nicht. Aber die Sesamstraße bringt ja auch Spielzeug auf den (amerikanischen) Markt, dass die Kinder schnell zu Rammstein-Fans macht:

Und was das dann für Auswirkungen hat, ist auch klar. Denn wenn man dann das typische “Wie macht der Hahn?”-Spiel mit dem Kind spielt (warum bringt man denen eigentlich zuerst Tiergeräusche bei, statt direkt mit “ich habe Hunger” oder “mir tut was weh”-Geräuschen anzufangen?), wird es sich vermutlich eher an diesem Hahn hier orientieren:

Irgendwie scheint das Internet doch nicht der beste Ratgeber zu sein.

Wobei… wo sonst lernt man, wie man das baby mit einem einfachen Linux-Shell-Script in den Schlag (ups…) Schlaf wiegen kann?

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Video-Assoziationskette: Von Lost über Ellen, den Golden Globes, dem Late Night Krieg, Crais Ferguson und hin zu How I met your mother

17. Januar 2010 um 15:37 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Hier stapeln sich irgendwie die Videos, die ich bei Gelegenheit mal bloggen wollte, also hau ich jetzt einfach mal einen ganzen Schwung raus, schön verbunden mit einer Assoziationskette.
Lasst euch von der großen Anzahl nicht abschrecken, da sind wirklich ganz tolle Sachen dabei.

Fangen wir an mit Josh Holloway, der bekanntlich “Sawyer” in Lost spielt (Frau Bü und ich haben jetzt innerhalb erschreckend kurzer Zeit die fünfte Staffel nochmal durchgeschaut, wann gehts denn endlich weiter???). Im folgenden Video ist er zu Gast in der Talkshow von Ellen DeGeneres und redet ein wenig über die sechste Lost-Staffel (keine Spoiler, nur für die, die die fünfte noch nicht gesehen haben). Viel witziger ist aber der Part, wo er über seine 9 Monate Alter Tochter spricht (man kann übrigens gestrost nur bis zur ersten Werbepause gucken, danach kommt nur noch Montagsmaler):

Ellen DeGeneres hat übrigens 2007 die Oscar-Verleihung nominiert. Und das sehr gut, wie ich finde. Etwas ähnliches gibt es heute Nacht, da werden nämlich die Golden Globes vergeben (quasi eine Mischung aus Oscars und Emmys, also für Filme und Serien gemischt), was von niemand anderem moderiert wird als dem grandiosen Gicky Gervais.
Hier ist er auch bei Ellen in der Talkshow und spricht eben genau über diese kommende Moderationsaufgabe. Ich bin mir sicher, dass das ganz fantastisch wird (hab die Globes bisher noch nie komplett gesehen, heute Nacht werde ich sie aber aufnehmen):

Ich geh mal davon aus, dass auch “30 Rock” wieder einen Golden Globe abbekommt (dazu gehört “Tina Fey”, deren Pappkarte man da oben im Standbild sieht). Eine Serie, die Frau Bü und ich vollkommen zu Unrecht ignoriert haben und nun begeistert gucken. Mit dazu gehört Jack McBrayer, der einen bei NBC angestellten dauergrinsenden Pagen namens “Kenneth” spielt. [Bonus-Video: Auch im normalen Leben scheint Jack McBrayer immer zu grinsen und gar nicht so weit weg von seiner Rolle zu sein (siehe z.B. seinen Auftritt bei Ellen, um in der Kette zu bleiben), wer ihn aber mal wütend (und weit weit weg) sehen will, der muss nur hier gucken...]

Und jetzt muss ich dann doch etwas ausholen. Auf NBC läuft nämlich seit ca. 60 Jahren die “Tonight Show”, die vor wenigen Monaten von Jay Leno an Conan O’Brien übergeben wurde. Das war vor vielen Jahren schon so abgesprochen. Jetzt läuft aber dummerweise Lenos neue Show um 22 Uhr nicht mehr so toll, so dass NBC umstellen will und daher am Ende O’Brien vermutlich gekündigt wird (da er nicht zu einer späteren Uhrzeit laufen will, wie NBC ihm angeboten hat). Mehr Infos dazu gibt es hier.

Und nun verbinden wir das wieder mit “Kenneth”, der nämlich während einer Tonight Show eine Führung durch eben diese Studios machte:

Wir bleiben beim “Late Night War II”. Hier ein Ausschnitt aus Lenos 22 Uhr-Show und einem Segment, wo er wohl anderen Talkshow-Menschen 10 Fragen stellt (10 at 10). Diesmal dabei: Der (ABC-) Late Night Talker Jimmy Kimmel (der übrigens ein großer Lost-Fan ist). Und der haut ordentlich drauf, schein eher ein Conan-Fan zu sein:

Kimmel hat eine seiner Show übrigens letztens komplett als Jay Leno moderiert, kann man sich hier anschauen.

Das sind aber alles Late Night Shows, die ich mir nicht wirklich angucke (den Kimmel nur, wenn es mal wieder Lost-Zeug gibt), die einzige Late Night Show (bzw. Late Late Night), die ich regelmäßig (auf dem Weg zur Arbeit auf meinem iPod) gucke, ist Craig Ferguson, der das ganze ganz anders aufzieht und einen fantastischen Humor hat. Seinen Monolog zu dem Thema kann man übrigens hier finden.

Fergusons Show ist meist totaler Nonsens, der meist komplett improviesiert und konzeptlos wirkt, manchmal gibt es aber auch sehr ernste Töne. Z.B. dieser wirklich lohnenswerte Monolog, in dem er (angeregt durch das Mediengetue um den Totalausfall von Britney Spears, als sie sich die Glatze rasierte) über seine überwundene Alkoholsucht (inkl. Beinahe-Selbstmordversuch) redet. Wirklich anschauenswürdig:

Letztens war übrigens Jason Segel zu Gast, der “Marshall” in der grandiosen Serie “How I met your mother” spielt. Es ging aber mehr um seine Nacktszenen in dem duchwachsenen Film “Nie wieder Sex mit der Ex” (Forgetting Sarah Marshall). Dann weiter über Nasebohren und Pipigeschichten aus der Kindheit. Sehr sehr amüsant:


Die Dracula-Szene, von der die beiden da reden, stammt übrigens auch aus “Nie wieder Sex mit der Ex”, hier der angesprochene Auftritt bei Craig zur 1000. Folge, die von Wavy moderiert wurde:

Und von der 1000. Folge mit Musical-Einlage nun zur 100. Folge mit Musical-Einlage, nämlich der von How I met your mother. Hier hatte Jason nur eine kurze Gesangseinlage, den Hauptteil übernimmt der fantastische Neil Patrick Haris, der übrigens (um die Kette ungefähr zu schließen) bei den Golden Globes nicht nur (eben für seine Rolle in HIMYM) nominiert ist (wird er aber eher nicht gewinnen, da sehe ich Michael Emerson (Ben Linus in Lost) und John Lithgow (Trinity-Killer in Dexter) weiter vorne), sondern auch eine Laudatio halten wird. Noch ein Grund mehr, reinzuschauen. (Ach letztes Jahr hatte er ja auch noch die Emmys moderiert, was auch ganz toll war).

Aber hier nun die “nothing suits me like a suit”-Musicaleinlage aus der 100. HIMYM-Folge:

Und hier ein Blick hinter die Kulissen:

Noch mehr Blicke hinter die Kulissen gibt es hier und hier.

Und damit wäre ich erstmal fertig. Eine neue Kette ist aber schon in der gedanklichen Planung. Ricky Gervais wird da auch wieder dabei sein…

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