Geocaching bei den Lonetaler Höhlen

13. Oktober 2009 um 19:26 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

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So, ich schulde euch ja noch unseren Wahltag, nachdem ich da ja für einen Bericht zu müde war.
Es ging also nach Abgabe unserer Stimmen direkt rüber nach Stetten (ja, das Stetten mit den Strohballen), wo wir uns mit den leckersten Steaks der Umgebung stärkten (oh, gar nicht war, das hab ja nur ich gemacht, Frau Bü nahm zur Abwechslung (seit meinem ersten Steak hier an meinem Junggesellenabschied waren wir immer mal wieder da, wenn uns die Lust nach blutigem Fleisch überkam) mal was von der Tageskarte, schon wieder vergessen. Reh?).
Und damit sich die Fahrt auch lohnen würde (natürlich Quatsch, allein wegen dem Steak lohnt es sich ja schon), hab ich dann auch nach einem schönen Cache in der Nähe gesucht. Und die Lonetaler Höhlen gefunden. Von denen hatte ich es hier indirekt auch schon einmal, denn in einer dieser Höhlen wurde der inzwischen berühmte Löwenmensch gefunden.

Falls sich übriges jemand fragt, ob die Lone immer noch Alkoholier(in) ist? Ne, sie ist trocken:

flussbett

So sah das fast die ganze Zeit aus, während wir unseren 11km-Marsch durch das Tal machten. Vielleicht etwas zu lang (ok, nicht nur vielleicht), aber ein bisserl Bewegung hat ja noch kaum jemandem geschadet.
Die Löwenmensch-Höhle konnte man übrigens nicht besichtigen, ein paar andere Höhlen waren aber frei zugänglich, wenn auch nicht sonderlich groß oder beeindruckend. Trotzdem ein sehr schöner Ausflug, der nur noch einmal bestätigt hat, wie schön es hier um Ulm doch ist…

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Fotos in höherer Auflösung wie immer im zugehörigen Flickr-Album.

Danach ging es dann (nach einem Eis, das wir uns dann ja wirklich verdient hatten) noch in “Oben”, der besser war, als ich es vom Trailer erwartet hatte (ich war aber von diversen Kritiken “vorgewarnt”, dass er wieder super sein solle) und noch trauriger, als eben diese Kritiken auch warnend hervorgehoben hatten. Hach, war der traurig. Ich bin nicht sicher, aber ich glaub “Das letzte Einhorn” ist damit nach vielen vielen Jahren als letzter Film, bei dem eine Träne mein Auge verließ, abgelöst.
Einfach mal eine Anguckempfehlung meinerseits. Taschentücher nicht vergessen…

Geocaching im Ulmer Untergrund

02. September 2009 um 15:27 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

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Kommen wir nun zur Auflösung, wie ich “in die Scheiße geraten” bin.
Mit Ro habe ich mich nämlich aufgemacht, den Geocache Ulm Underground “Warmduscher”.
Das klingt jetzt so, als würde es sich um einen Easy-Popeasy-Cache handeln, aber der Name kommt aus einer ganz anderen Richtung und hat eher was mit den Temperaturen zu tun, die uns dank fetter Fernwärme-Rohre im Ulmer Untergrund erwartete. Aber das war uns vorher bekannt und so gingen wir auch nicht wirklich dick bekleidet (Ro sogar mir kurzer Hose) ins Abenteuer. Da auch in vielen Logs zu lesen war, dass Gummistiefel nichts bringen würden, da das Wasser eh zu hoch steht und in die Stiefel reinläuft, haben wir auch auf diese verzichtet und dann gleich normale Turnschuhe genommen (wie im Teaser-Artikel bebildert).
Das Wasser (übrigens sehr klares und sauberes Wasser, das von kleinen Krebsähnlichen Tierchen und einem großen Fisch bewohnt wurde) ging dann aber doch nur bis kurz über die Knöchel, so dass Gummistiefel die Füße trocken gehalten hätten.
Allerdings war ich beim Rückweg dann am Ende wirklich froh, als das klare Wasser wieder kam um meinen durchschwitzten Körper zumindest von unten her kühlte…

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Das Wasser gab es aber auch nur am Anfang (bzw. dann wieder am Ende), danach überwiegte deutlich Matsch (von sehr kleinen und auch deutlich größeren Kakerlaken bewohnt, Ratten haben wir aber keine gesehen), der teilweise schön tief und rutschig war. Richtig fies wurde das dann dadurch, dass wir nicht ganz normal durch den Schlamm gehen konnten, sondern zwischendrin alle paar Meter unter ungünstig platzierten Querstreben durchklettern (oder drüberklettern, je nach Höhe, die immer mal wieder variierte) mussten. Aber ich soll ja eh mehr Sport treiben…

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Am Warmduscher-Cache sind wir dann unbemerkt vorbeigelaufen, was uns irgendwann auch dämmerte. Aber da wir wussten, dass weiter hinten auch noch der Brunnenwerk-Cache liegen musste und die Fußspuren im Matsch eindeutig bezeugten, dass wir noch auf dem richtigen Weg waren, gingen wir munter weiter und behielten den Warmduscher für den Rückweg im Hinterkopf.

Und kurz bevor es dann durch die letzte (knapp bemessene) Öffnung in den finalen Raum ging, stießen dann noch zwei weitere Cacher auf uns, so dass wir und die folgende Location zu viert ansehen konnten.
Und wow, war das Überraschung. Sowas hätte ich unter der Erde nicht wirklich erwartet: Ein alter verlassener Luftschutzraum (ehemals wohl mit Zugang über das Justizgebäude oder so), der in der Zwischenzeit wohl von irgendwem in einen “Partykeller” umfunktioniert wurde:

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Echt sehenswert und auch ein schönes Abenteuer da hin zu kommen.
Am Ende sieht man zwar aus wie Sau, aber das kann man ja alles wieder rauswaschen (die Schuhe kamen allerdings sofort in den Müll…).
Und da es in Ulm noch 6-7 weitere Untergrund-Caches gibt, wird das sicher nicht mein letztes Abenteuer dieser Art gewesen sein…

Mehr Fotos gibts im zugehörigen Flickr-Album.

Geocaching in verlassener Weberei

22. Juli 2009 um 00:46 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Am Samstag sollte es nach der schönen Bundesfestungs-Tour also zur zweiten großen Geocaching-Location gehen: Lost Place – alte Weberei (in Senden, kennt ihr sicher aus dem Radio, ich sag nur “Einrichten mit Inhofer ist in”).

Und was soll ich sagen, außer: Wow, wow, wow, was eine Location.
Ok, wir waren zu fünft und haben trotzdem nur 2 der 5 Hinweise gefunden (Wegweiser-Reflektoren haben wir mehr gefunden, aber halt nicht den entscheidenden Reflektor-Punkt). Für einen Punkt haben wir aber eine sehr gute Ausrede: Aufgrund des Dauerregens, lag dieser Bereich unter Wasser, so dass wir ohne Gummistiefel gar nicht weiter konnten.

Aber hey, das war mir auch alles ziemlich egal, schließlich gab es ja genug fürs Auge.

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(Das Panorama von ganz oben gibt es hier in groß)

Der Regen, der hier und da durch die Löcher in der Decke tropfte, tat ihr übrigens zur Atmosphäre (und verschaffte uns die Weberei für uns alleine, normalerweise gibt es da wohl vermehrt Skater, die offensichtlich auch gerne mit Sprühdosen hantieren…).
Und auch unter dem weggebrannten Dach machte der Regen (netterweise nicht mehr von oben kommend) was her:

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Fotos machen war aber gar nicht so einfach, da man dauernd aufpassen musste, nicht in irgendeins der Löcher im Boden zu fallen (ich frag mich echt, wie ich das geschafft habe…). Und auch ein Stativ hätte nicht wirklich geschadet, aber wer weiß, vielleicht komme ich ja wieder…
Bis dahin appelliere ich an alle anderen Besucher: “Haltet Sitz und Wände rein”!

weberei_rest

Mehr Bilder wie immer im zugehörigen Flickr-Album.

Mein Wochenende

19. Juli 2009 um 22:33 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Geocaching in einer wunderschön verfallenen Weberei:

alte_weberei

Lichterserenade:

lichterserenade

Fischerstechen (hier besiegt Ulla Schmidt einen gebeutelten Kranken):

fischerstechen

Dummerweise hab ich mich wieder nicht zurückhalten können und 750 Fotos geschossen. Mehr Fotos und Details also erst nach ein paar Tagen Sortierung und Bearbeitung…

150 Jahre Bundesfestung Ulm/Neu-Ulm

14. Juni 2009 um 17:07 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

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Dieses Wochenende wurde das im Titel genannte Jubiläum eröffnet, was allerlei Aktionen rund um die im gesamten Stadtgebiet verteile Bundesfestung zur Folge hatte (mehr Details auf www.diebundesfestung.de).
Und so schnappte ich mir zwei tapfere Begleiter, um mit meinem Garmin-Gerät auch endlich mal einen Geocache zu heben:

begleitung

Denn eben zu diesem Jubiläum wurden solche extra in und um die Bundesfestung versteckt, wir entschieden uns (welch weise Wahl) für den Cache “Zitadelle”.

Und so ging es dann rund um die Wilhelmsburg, wo wir dann auf auf den vor wenigen Tagen eröffneten Festungsweg stießen. Merkwürdigerweise gibt es von diesem Weg keinen Plan auf der Webseite, hat man aber erstmal eine der 32 Informationstafeln gefunden (die auf den ca. 12,5 Kilometern verteilt sind), braucht man dann ja nur den Schildern folgen. Und manche der Infotafeln haben dann sogar Flyer, mit einer Kate des Weges.

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Und obwohl es die Festung jetzt schon 150 Jahr gibt und ich von der Zeit ja doch immerhin schon ca. 7,5 Jahre in Ulm verbracht habe, hab ich die Wilhelmsburg bisher noch nie aus der Nähe gesehen (immerhin eine sehr empfehlenswerte Führung durch das Fort Oberer Kuhberg hab ich vor einiger Zeit mal gemacht). Das wäre nun also endlich nachgeholt und den Festungsweg werde ich dann auch mal (sicher stückweise) abwandern. Fotogen ist sie ja, die Festungsanlage…

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Zum Cache selbst, will (darf?) ich nicht viel schreiben, außer, dass das Finale (über 10 Etappen mussten wir Hinweise sammeln, um dann zum letzten Punkt gelangen zu können) wirklich unglaublich war. Dort wartet ja in der Regel ein Behältnis, in dem sich ein Logbuch und evtl. noch kleinere Sachen zum Austauschen befinden. Die Behältnisse gibt es in klein (z.B. Filmdosen) und größer (Tupperdosen). Dieses hier war Kategorie “groß”, was ich nur unterschreiben kann. Für alle, die mit Geocaching nichts zu tun haben, es nie machen wollen, oder wenn dann nicht in Ulm, also alle, denen die diese Schnitzeljagd nie machen wollen und sich also keinen Spaß verderben lassen, hier mal ein Foto vom Ziel.

Abends ging es dann noch den Stummfilm “Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens” (eine Dracula-Adaption) mit Live-Musik. Wobei ich es glaub lieber “stumm” vorgezogen hatte, denn die extra für diesen Abend komponierte Musik war nicht wirklich nach meinem Geschmack. Die Instrumentauswahl aus Theremin, Trautonium, Camera Musicale (das in dem Video ist auch der Musiker, der an dem Abend da war) zeigt schon, das das ganze sehr experimentell war. Dazu kam noch Duduk, Flöte und Saxophon, sowie eine Sopran-Sängerin, die dem Theremin in Sachen “Rumgejaule” starke Konkurrenz gemacht hat. Auch fiel es mir öfter schwer, den Zusammenhang zwischen Musik und Film zu erkennen. Aber okay, man muss ja alles mal gesehen und gehört haben. Kann ich jetzt also auch abhaken.

Eigentlich wollte ich das auch mal kurz auf Video festhalten, um meine Kritik zu untermalen, dummerweise war die Kamera aber auf Zeitraffer eingestellt, so dass ich nun doch keinen Ton habe. Hätte ich aber eh nicht veröffentlichen dürfen…

nosferatu

Zumindest im Vorprogramm gab es aber sehr schöne Musik von vier Saxophonisten (siehe Foto), da war es dann gar nicht so schlecht, dass die Sonne sich etwas Zeit mit dem untergehen gelassen hatte…

Wie immer gibt es auch hier ein Flickr-Album zu.

GeoTagging von Fotos – Ich will eure Tipps

13. November 2008 um 21:33 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Was ich habe:

  • Garmin GPS eTrex Legend HCx ( Fritten sei Dank, sonst wär es nur ein einfacher Geologger geworden)
  • Canon Ixus 860 IS
  • Was ich kann:
    Den Fotos mit Hilfe von  GeoSetter (ausführliche Beschreibung bei den  Cache Test Dummies) ihre Geokoordinaten zuweisen, sogar in menschenlesbarer Form:

    GPS-Ortsdaten

    Was ich nicht kann:
    Den Teil mit dem menschenlesbaren Ortsangeben automatisch beim Öffnen des Bilderordners ausführen. Normale Geokoordinaten inkl. Mapping mit der Trackingdatei ist kein Problem, aber das mit den menschenlesbaren Ortsdaten kieg ich nur manuell über “Bilder -> Daten bearbeiten” hin. Das muss doch auch automatisch gehen, oder nicht?

    Was ich kann:
    Das ganze gleich vom GeoSetter aus auf meinen Flickr-Account  hochladen (sehr cool). Da werden die dann auch (nachdem ich das Flickr  einmal erlaubt habe) direkt beim Hochladen auf  meiner Karte angezeigt. Und die menschenlesbaren Ortsbeschreibungen werden auch gleich noch als Tags verwendet. So muss das sein…

    GPS auf Flickr

    Was ich kann:
    Das ganze von GeoSetter dann auch noch in GoogleEarth öffnen (den Pfad inklusive der Bilder):

    GPS auf Google Earth

    Ihr könnt das auch, hier  meine Datei.

    Was ich nicht kann:
    Alle Vorschaubilder auf einmal auf der Strecke anzeigen lassen. Irgendwie spinnt Google Earth da, ich seh am Anfang nur das erste Bild auf der Karte. Wenn ich in der linken Sidebar das dazugehörige Häkchen wegmache, sehe ich das zweite und das dritte Bild. Sehr merkwürdig, versteh ich nicht. Ist das bei euch auch so? (Ja, das ist der Grund, warum ich die Datei hochgeladen habe…)

    Was ich kann:
    Die für Google Earth erzeugte kml-Datei auch in eine  Google-Maps-Karte importieren

    Was ich nicht kann:
    Die Bilder mit importieren. Die Punkte werden zwar gesetzt, aber die Bilder nicht mit hochgeladen, oder die Links irgendwie auf einen meiner Ordner umgebogen, wo ich die Links gespeichert habe. Sieht bisher so aus:

    GPS in Google Maps

    Was ich kann:
    Den Export für Google Earth auch noch mit  GPS-Track-Analyse öffnen und mir mit Hilfe der  NASA-Daten ein 3D- oder 2D-Höhenprofil meiner Route erstellen:

    GPS-Höhenprofil

    Was ich kann:
    Über die  Garmin-Homepage lauter Geocaches (was das ist? Ich verweise nochmal auf  Frittens Beitrag) aus meiner Umgebung (huch, eins ist direkt vor der Haustür, muss ich bei Licht mal gucken) aufs Garmin laden.

    GPS Geocaches

    Was ich nicht kann:
    Mehr als 15 Caches auf einmal hochladen (umständlich…) und die  Zusatzinformationen komplett auf dem Garmin-Gerät lesen (der beschränkt das auf ganz schön wenig Zeichen)

    Was ich noch testen muss:
     OpenStreetMap-Karten aufs Garmin laden (hier steht  wie es geht), die offiziellen sind ja viiiiel zu teuer. Eventuell auch noch alternative  kostenlose Garmin-Karten angucken.

    Was ich sonst noch wissen will:
    Was kann ich theoretisch noch alles und weiß es nicht?
    Was habt ihr sonst so für Tipps?