Schilder, die ich schon lange gebloggt haben wollte

21. September 2010 um 22:06 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Was auf Videos zutrifft, gilt auch für Schilder, bzw. Schildchen.

Wie dieses Schildchen in einem T-Shirt, von dem ich “letztens” auch Frau Bü erzählt, als wir es vom Thema Tierversuche hatten:

tierversuche

Und auch hiervon hatte ich Frau Dr. Bü erzählt: Für ein Schild musste auch eine walisische Version des Textes erstellt werden. Also schrieb man einen Übersetzer per Mail an und setzte die Antwort aufs Schild:

autorespond

Dummerweise handelt es sich bei der Antwort um eine automatisch generierte Mail mit dem Inhalt: “I am not in the office at the moment. Send any work to be translated”.
Die ganze Geschichte gibts hier.

Dieses Schild sollte man eigentlich viel öfter einsetzen:

gehirn

Und zum Schluss, noch diese Schilder-Bildergeschichte, die sich jeder (natürlich mit sich selber drauf) auf seiner Kamera speichern sollte, für den Fall, dass er sie einmal verliert.

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Der “geniale Autist” Daniel Tammet mit “Kn” und “Str” bei Beckmann

02. März 2009 um 15:49 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Vor drei ca. Jahren hatte ich es hier schon einmal von Autisten, damals ging es um den Dreiteiler “Expedition ins Gehirn” (gibts jetzt auch auf DVD, falls es jemand immer noch nicht gesehen hat), der mich unglaublich fasziniert hat. Ich find es einfach beeindruckend, zu was das menschliche Gehirn alles fähig sein kann.
Über SpOn bin ich dann darauf aufmerksam geworden, dass bei Beckmann heute Abend (Montag, 2.3.2009, 22.45 Uhr, ARD) Daniel Tammet (zig Minidokus zu über ihn findet man auf YouTube) zu Gast ist, der dafür in der letzten Wochen extra deutsch gelernt hat (isländisch hat er auch in einer Woche gelernt). Und auf SpOn gibt er dann auch ein paar seiner Einblicke in die deutsche Sprache preis:

 

Kleine runde Dinge fangen in Deutsch häufig mit “Kn” an, Knoblauch, Knopf, Knospe. “Str” wiederum beschreibt lange, dünne Dinge, Strand, Strumpf, Strahlen.

Jetzt sitz ich hier, und versuche irgendwelche Gegenbeispiele zu finden, kann diese Beobachtung aber eigentlich mit jedem mir in den Sinn kommenden Wort nur weiter bestätigen (der “Strohballen” war nur ein kurzer Gegenbeweis, da “Stroh” ja eben doch lang und dünn ist…). Der SpOn-Artikel liest sich auf jeden Fall so interessant, dass ich heute Abend sicher Beckmann einschalten werde (bzw. aufnehmen, da Frau Bü da bestimmt auch Interesse dran hat) und auch gleich das dazugehörige Buch “Wolkenspringer: Von einem genialen Autisten lernen” von eben diesem Daniel Tammet auf meinen Wunschzettel gesetzt habe. Gleich hinterher auch noch das ältere “Elf ist freundlich und Fünf ist laut: Ein genialer Autist erklärt seine Welt“, in welches man hier auch einen Blick werfen kann, der mich dann noch mehr überzeugt hat.
So sehr ich solche Gaben auch bewundere, so wenig wünsche ich sie mir, da sie ja oft mit Begleiterscheinungen daherkommen (Zitat aus der Leseprobe: “So esse ich zum Beispiel jeden Morgen exakt 45 Gramm Porridge zum Frühstück; ich wiege die Schüssel mit einer elektronischen Waage, um ganz sicher zu sein. Dann zähle ich die Anzahl der Kleidungsstücke, die ich trage, bevor ich das Haus verlasse.”) und ich glaube, dass ich die ganzen Eindrücke gar nicht verarbeiten könnte (denke da jetzt besonders an einen Autisten aus dem oben genannten Dreiteiler, der keine Details ausblenden kann, sondern alles in sich aufnimmt und nach einem Flug über eine Stadt diese exakt aufzeichnen kann). Ne, da bleibe ich lieber sprachunbegabt und lass mir von solchen Menschen erzählen, wie sich ein Wort oder eine Zahl anfühlt. Das reicht mir…

PS: Knie, Knolle, Knorpel, Knoten, Knete, Knubbel, Knochen .. Knochen… das dürfte evtl. als Ausnahme durchgehen, oder?

PPS: Strick, Strecke, Strich, Striemen, Strang, Strauch … Strauch… der ist doch eher rund, oder?

Update: Hm, irgendwie hätte ich den Spiegel-Artikel und die ersten Buchseiten auf Amazon nicht vorher lesen sollen, denn viel mehr gab es dann bei Beckmann auch nicht zu sehen (außer, dass man ihn halt mal deutsch hat reden hören. Aber selbst die von ihm aufgemalten Zahlen wie er sie sieght (z.B. die 89 als Schneeflocken) hab ich vorher shcon in dem kurzen Buch-Auszug gesehen). Wer die Sendung verpasst hat uns sie trotzdem gerne sehen würde, kann sich den kompletten Auftritt (natürlich kostenlos) in der ARD-Mediathek als Video angucken.
Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass er nur so viel deutsch gelernt hat, um seine Standard-Antworten zu geben (wobei ich nicht abstreiten will, dass ich auch dazu nicht in der Lage wäre), oder warum musste er die letzte Frage komplett auf Englisch beantworten? Merkwürdig…

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“Hinschauen sollen” und “nicht wegschauen können”

19. April 2006 um 23:29 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Expedition ins GehirnHier der Tipp, für alle, die es letztens auf Arte verpasst haben und zum Beispiel nur von Frau Bü alles erzählt bekommen haben, oder sich einfach so für interessante Sendungen über das menschliche Gehirn interessieren, oder sich für nichts interessieren, aber dem Don einfach mal glauben und darum einschalten.
Der Dreiteiler nennt sich “Expedition ins Gehirn” und kommt von Mittwoch, dem 26.04. (nächste Woche also) bis Freitag 28.04. täglich (ok, sind nur drei Tage) um 20:15 auf 3sat.
Nicht wegschauen!3sat zeigt übrigens keine Werbung zwischendrin, man kann also immer umschalten. Wie meinen? Na, ganz einfach: Philips hat sich einen super Fernseher patentieren lassen (schon vor längerer Zeit), bei dem man während der Werbung nicht umschalten kann. Super, oder? Ist zum einen recht unpraktisch, wenn man sich so durchzappen will, da man bei jeder Werbung erst einmal aufgehalten wird, bis diese vorbei ist (zappen ist eh doof, kauft euch ne Fernsehzeitschrift und schaltet dann nur ein, wenn es wirklich was zu sehen gibt. Und kauft euch nen Festplattenrekorder, dann kann man das auch immer dann gucken, wann man es für richtig hält (Werbung überspulen wird “dann” natürlich auch nicht mehr möglich sein)). Zum anderen könnte es einen aber auch stören, wenn man eine bestimmte Sendung sehen will, bis zu deren Anfang aber noch auf einem anderen Sender verweilt. Nun ist es also Zeit um umzuschalten, aber oje: Der momentane Sender zeigt Werbung. So ein Pech. Also werden die ersten 10 Minuten der Wunschsendung verpasst, dafür kennt man aber jetzt alle tollen neuen Produkte.
Das einzig gute ist das “dann”, welches ich weiter oben in Anführungsstriche gesetzt habe, denn Philips sagt mal noch, dass ein solches Gerät nicht in Planung ist, sondern eben nur das Patent angemeldet wurde. Glaube auch kaum, dass man damit wirklich Kunden anlocken kann und finde es schreckend, auf was für Ideen manche Menschen überhaupt kommen. Und nein, diesmal habe ich nicht schlecht geträumt, hier ist alles wahr…

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