Feldwespennester an den unmöglichsten Orten

26. Juni 2017 um 23:32 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

20170522_175652__IMG_0015

So, nachdem DonsTag ja für einen kleinen SkyTicket-Rant zum Leben erweckt ist, nutze ich die Gelegenheit des offenen Admin-Fensters gleich, um euch noch von zwei Feldwespenköniginnen zu erzählen. Leider sind das zwei Geschichte ohne Happy End. Wer das nicht verkraftet, schaut sich einfach nur dieses merkwürdige Paar an:

20170612_101708__2017-06-12 10.17.08

Und nun zurück zur ersten Königin, die auf die Idee kam, ihr Nest direkt an unseren Sonnenschirm auf der Terrasse zu bauen (links oben zu sehen):

20170603_192320__2017-06-03 19.23.20

Da es eine sehr friedliche Königin war (wie ich später lernte, sind Feldwespen allgemein sehr friedvolle Tiere und eigentlich eine Bereicherung für den Garten) und sie sich auch nicht am regelmäßigen Auf- und Zuklappen des Schirms störte, ließ ich sie erst einmal zu Beobachtungszwecken weiter machen. Meist saß sie nur auf dem Nest, fächelte kühle Luft in die Waben oder schaute mal, ob auch alles mit rechten Dingen zu ging:

20170522_175736__IMG_0018

Und so war dann auch bald der Nachwuchs zu sehen:

20170603_183858__2017-06-03 18.38.58

Hier war dann der Punkt erreicht, wo ich das Nest dann vor dem Wachststumsschub von der Terrasse haben wollte. Ich erkundigte mich dann also, wie man das wohl macht und siedelte das Nest mit Heißkleber an das benachbarte Gartenhäuschen um:

20170607_182355__2017-06-07 18.23.55

Die Königin war dabei die ganze Zeit auf dem Nest (meine größte Sorge war, dass sie in den Heißkleber tappst) und es sah auch erst alles gut aus:

20170607_182336__2017-06-07 18.23.36

Allerdings war der Umzug dann wohl doch zu weit auf einmal und ich hätte es in kleineren Etappen machen müssen. Am nächsten Tag schwirrte die Königin wieder um den Schirm herum. Nachdem sie dann mit einem Glas nochmal zum neuen Nestplatz gebracht wurde, düste sie aber ab und wurde nicht mehr gesehen.

Ebenso der Nachwuchs, der ein paar Tage später erst die Türen verschloss…

20170612_160502__2017-06-12 16.05.02

… und dann schlüpfte

20170617_124039__2017-06-17 12.40.39

Kurze Zeit später sah Frau Bü dann durch Zufall, wie eine Feldwespe in einem unserer Zaunposten verschwand:

20170617_130401__2017-06-17 13.04.01

Und tatsächlich:

20170617_124520__2017-06-17 12.45.20

Ich wollte mir ja einreden, dass das die gleiche Königin ist, die sich nun ein neues Zuhause gesucht hat, aber die Zeichnung auf dem Kopf sieht dann doch leicht anders aus.

20170617_124515__2017-06-17 12.45.15

Und auch hier kein Happy-End. Auch wenn ich dachte, dass das mal der optimal geschützte Platz für ein Nest ist: Heute wollte ich nochmal nachschauen und fand vom Nest keine Spur. Nix im Zaunposten und auch nix drumherum…

Ich geb aber die Hoffnung nicht auf, dass wir irgendwann mal mehr als nur eine Königin im Garten haben…

Abschließend noch ein paar Fotos:

20170522_175934__IMG_0036

20170522_175536__IMG_9990

20170612_101303__2017-06-12 10.13.03

Marzellus Garten – Geheimtipp um Ulm herum

19. April 2016 um 00:06 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

marzellus_garten_header

Es gibt so Dinge, die liegen hier ewig als “2blog” rum (ein Haufen toller/lustiger Game Of Thrones-Videos zum Beispiel, wäre jetzt ja der ideale Zeitpunkt, die gebündelt zu bringen), so auch unser Besuch in “Marzellus Garten”, über den wir im Buch “Schau mal – 240 Erlebnisse in der Region” von der Südwestpresse erfahren haben.

Theoretisch handelt es sich um einen Privatgarten, den man jederzeit kostenlos besuchen kann, praktisch ist es eine Endtdeckungsreiese durch ein 15.000 Quadratmeter großes, verwinkeltes und mit allerlei Kunst und Krempel sowie witzigen (deutlich linkspolitisch angehauchten) Zetteln versehenes Wild-Gartenpradies.

Gleich am Anfang muss man sich schon entscheiden, ob man un den erstesten, den zweitebesten oder den allerbesten Weg gehen will:

wohin

Und das macht durchaus Sinn, denn “den Weg” gibt es gar nicht. Ständig muss man sich entscheiden, wo man denn langgehen möchte, immer gespannt, was hinter der nächsten Ecke wartet (ein riesiges, nur leicht vertrauenserweckendes Baumhaus, ein riesiger Rhododendren-Platz, ein Müllabladeplatz, ein Mini-Himalaya-Nachbau, ein Forellenteich, eine Sackgasse, ein Wasserrad, oder der eine Weg, bei dem man doch eben schonmal war) und immer auch in Sorge, dass man bei dem Weg, gegen den man sich entschieden hat, irgendwas tolles verpasst.

himalaya

“Wildgarten” war dann auch kein netter Begriff von mir. Es ist zwar schon ein wunderschön “natürtlicher Garten” (wobei es auch die Ecke mit den fein gestutzten Hecken gibt), aber ganz sicher keiner, der nur sich selbst überlassen wird und keine Arbeit macht.
Ganz und gar nicht.

Seit über 30 Jahren baut der Eigentümer Marzellus Hampp hier unermüdlich mit Unterstützung zweier Freunde weiter, immer wieder entstehen neue Ecken, neue Brücken, neue Wege und neue Ideen.

marzellus_garten_1

Unser erster Besuch war 2013. Zufälligerweise an einem Feiertag, was ein Glückstreffer war, denn Sonn- und Feiertags gibt sich dort der Vietnamnese Lee (einer der Helfer, auch für das asiatische Eingangstor und die asiastischen Brücken verantwortlich) die Ehre und verwöhnt seine Gäste mit frisch zubereiteter Pekingsuppe, Frühlingsrollen, Nudel-, Reis-, oder Gemüsegerichten.
Und das ist alles sehr sehr lecker. Vor allem die frittierten Bananen. Woah!

lecker_essen

Eintritt, Essen und Getränke laufen dabei übrigens rein über das Spendenprinzip. Am Ausgang wacht die Büste von Johannes-Hubert I. über eine Milchkanne, die mit einem beliebigen Betrag befüllt werden darf. Damit der Garten auch in Zukunft noch weiter wachsen kann.

marzellus_garten_2

Seit 2013 waren wir dann bisher jedes Jahr immer einmal da (die Bilder hier sind von allen 3 Besuchen bunt gewürfelt, teilweise von Madonha geschossen), was eigentlich viel zu selten ist. Vor allem waren wir bisher nur im Mai oder November da, eigentlich müsste man sich das ganze auch mal im Juli/August anschauen…

Auf was man sich (neben sehr leckerem Essen und sehr viel zu Entdecken) allerdings auch einstellen muss, ist, dass die Toiletten eher “so naja” sind und es auch an manch anderen Ecken mal etwas müllhaldig oder zerfallen aussieht. Aber auch das macht den Reiz des ganzen aus.

marzellus_garten_3

Abschließend kann ich nur nochmal betonen (sollte man aber rausgehört haben), dass ich jedem, der eh in der Gegend ist, da mal einen Abstecher vorbei machen sollte (am besten natürlich Sonntags). Ich empfehle den erstbesten Weg zu nehmen. Und viel Zeit…

Ach: Das “Wo” ist natürlich noch so eine Sache. Das ganze liegt nämlich ganz schön versteckt, so dass wir erst beim dritten Mal wirklich “sicher” hingefunden haben. Hier, an der Straße zwischen den Weißenhorner Stadtteilen Biberachzell und Oberhausen liegt der verwunschene Fleck.

Garten-Texturen Vol.13

08. November 2014 um 09:07 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

gt_b_1

gt_b_2

gt_b_3

Garten-Texturen Vol.12

04. November 2014 um 09:30 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

gt_a_1

gt_a_2

gt_a_3

“Sweet Treat Sunday”: Garten-Geburtstagskuchen

07. September 2014 um 13:57 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

So, es ist Sonntag und Ke sammelt mal wieder “Sweet Treats” ein. Und wie beim letzten Mal angekündigt, nutze ich das dann mal, um Sohnvanones Geburtstag anzuarbeiten.

Ich versuche ja immer, ihm den Geburtstagskuchen nach dem zu gestalten, was ihm gerade besonders gut gefällt (alles andere würde auch wenig Sinn machen…). Zum ersten Geburtstag war es “Käsekuchen” mit Mäusen drin (da waren besondere Interessen noch nicht zu erkennen und wir nannten ihn einfach viel zu oft “Maus”), zum weiten Geburtstag ein Bus (wir wohnten in einer Straße mit regem Busverkehr und so war das eins seiner ersten Worte) (huch, den hatte ich hier auch gar nicht verbloggt. Also hier bitte, noch ein paar Bilder. Das verpixelte ist sein Name, der tut hier aber nichts zur Sache…) und zum dritten Geburtstag Paula und Paula, die er beim Sandmännchen am liebsten hatte.

Danach hatten wir dann endlich einen eigenen Garten und dieser wurde auch gleich Sohnvanones Lieblingsort. Und da er zum Geburtstag noch eine Schaukelrutsche geschenkt bekam, war das Motto des Geburtstagskuchens dann natürlich klar:

15_schaukelkuchen

Dieses Jahr recht simpel gehalten, denn der Kuchen war nur ein kleiner Teil des großen Kindergeburtstagsbuffets (zum Rest dann an einem anderen Sonntag mehr)..
Neben dem “Garten” und der “Schaukelrutsche” gibt es auch das auch das Rank-Tipi, die Möhren, bei denen er geholfen hat sie zu setzen und Michael „Mike“ Glotzkowski von der Monster AG, der immer noch recht angesagt ist (“MONSTER!!!!):

14_schaukelkuchen_details

Hier mal ein Gruppenfoto von Kuchen und Vorbild-Schaukel (alle Abweichungen sind künstlerische Freiheit) sowie Vorbild-Tipi (bei dem zu dem Zeitpunkt nur sie Stangen standen, mit Mini-Mini-Prunkwinden am Boden):

13_schaukelkuchen_mit_vorbildern

Inzwischen sind 4 Monate vergangen und das Tipi hat sich ein wenig weiterentwickelt. Wir haben zwischen die Bohnenstangen noch Weidenzweige gesetzt. Von denen sind so 60% angegangen, sieht man aber aktuell nicht wirklich, da die Prunkwinde alles überdeckt. Besonders die Rückseite wächst fantastisch und wandelt den Zaun dahinter gleich noch in einen Sichtschutz:

tipi

Garten-Texturen Vol.11

09. August 2014 um 00:04 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

k1

k2

k3

Garten-Texturen Vol.10

07. August 2014 um 00:04 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

j1

j2

j3

Garten-Texturen Vol.9

05. August 2014 um 00:04 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

i1

i2

i3

Garten-Texturen Vol.8

03. August 2014 um 00:04 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

h1

h2

h3

Garten-Texturen Vol.7

01. August 2014 um 00:04 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

g1

g2

g3