Was will mir das Schicksal sagen, wenn ich beim Winken (!!!) meinen Ehering verliere und dieser an einem dunklen Herbstabend mit einem(!) leisen “Kling” in einem großen Haufen Laub verschwindet – mitten in der Ulmer Fußgängerzone, wo der Ehemann kürzlich noch darüber gespottet hat, dass jemand seinen wirklich Pott-hässlichen Ehering vermisst und dafür eine Belohnung ausschreibt?
Vielen Dank, an alle die mir beim Suchen geholfen haben, oder der kranken, wie ein Hünchen-im-Laub-scharrenden Frau (also mir) aus dem Weg gegangen sind. ;)
Da ich den Ring tatsächlich in einem bepflanzten Rondell zwischen Zigarettenstummeln und schlimmern wieder gefunden habe (igitt, ich hab ihn danach aus Überschwang direkt wieder angesteckt… nachträgliches Bäh-pfui), kann ich nur sagen:
Am Samstag bin ich mit Frau Bü durch die ulmer Innenstadt “geschlendert”, um und ein schickes Outfit für eine bevorstehende Hochzeit zu kaufen. Neben allerlei Kuriositäten (einer merkwürdigen Manga-Aufführung von Schulkindern (?) die merkwürdig kostümiert waren und noch viel viel merkwürdiger “gesungen” haben; oder lauter Jugendlichen, die von Gott und Jesus predigten) kam uns auch ein hochgewachsener Kerl entgegen, der ein “Free Hugs”-Schild in die Luft hielt (da er so groß war, war es auch schon von weitem zu sehen). Die konstante Bewegung zeigte, dass er wohl besser “Kostenlose Umarmungen” auf seinen (dann etwas größer ausfallenden) Karton hätte schreiben sollen, denn ich vermute mal, dass die nicht vorhandenen Reaktionen der vollen Fußgängerzone auf die unzureichenden Englischkenntnisse zu führen waren. Nachdem ich Frau Bü kurz aufklärte, um was es da geht, fielen wir dem netten Mann dann auch schon in die Arme und holten uns bei ihm eine warme Umarmung und damit auch ein Lächeln auf Gesicht ab.
Macht wirklich glücklich, so eine Umarmung. Kann also nur empfehlen, so ein Angebot anzunehmen ;-)
Hier ein beispielhaftes Video einer solchen Aktion:
Kurzkritik: Interessante Dokumentation über Künstliche Intelligenz, die vor allem durch die sympathische Art des ehemaligen MIT-Professorn Joseph Weizenbaum getragen wird, der den ganzen Entwicklungen sehr kritisch gegenüber steht.
Und das in meinen Augen vollkommen zu Recht. Relativ oft hab ich mir im Laufe der 90 Minuten die Frage gestellt: "Und warum genau sollte man das wollen?"
Ich hatte (auch aufgrund des Untertitels "Von Computern und anderen Menschen") eher ein breiteres Spektrum erwartet als nur die KI und musste dann bald Erfahrungen aus meinem Studium wiederholen: KI ist zwar ein Thema, für das ich mich gerne interessieren würde, aber dann wird mir doch relativ schnell langweilig. Im Studium hab ich zweimal versucht (bei verschiedenen Dozenten) die KI-Vorlesung durchzuhalten, hab es aber nie über 3 Wochen geschafft.
Und auch der Film verlor im hinteren Teil einen Teil meiner Aufmerksamkeit...