Alte Wohnung endlich leer

26. Februar 2008 um 12:55 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Gestern brauchte ich nur noch ein wenig (naja, 4-5 Stunden hats dann doch gedauert) Saugen, Wischen, Müll wegbringen und Wandbemalung (weiß…) korrigieren und nun ist die alte Wohnung endlich leer und wird morgen hoffentlich erfolgreich abgenommen.
Vorausgegangen ist meiner gestrigen finalen Aktion (hatte mir den Tag freigenommen, um nach der Oscarnacht auch nicht zu verschlafen auf der Arbeit erscheinen zu müssen. Hätte aber eh niemand gemerkt, da alle Kollegen krank (Erkältung und Salmonellen (war wohl eine der 8 Kostbarkeiten…) waren) eine “Umzugsparty” am Samstag, in dem uns Freunde geholfen haben, die Wände weiß zu streichen (nur die, die nicht schon weiß waren, die Wohnung muss nur “streichfertig” sein, d.h. Dreck und Spachtelmasse ist egal) und die letzten ungeliebten Möbel zu zertrümmern und auf den Müll zu bringen (was war ich in den letzten Wochen oft auf dem Wertstoffhof… öfter war ich nur im 20%-Baumarkt…).
Mit dabei war übrigens auch Tim Taylor, der Heimwerkerkönig. Gut zu erkennen an dem Profi-Heimwerkergürtel:

Heimwerker-Gürtel

Nach abgeschlossener Arbeit durfte musste sich dann jeder umziehen (erstens ist es ne Umzugsparty und zweitens war man ja dreckig) und wir sind in die neue Wohnung um- bzw. weitergezogen, um dort den Tag mit lecker Grillgut zu belohnen. natürlich mit (extra dafür gekauftem) Elektrogrill auf dem Balkon, ne Küche haben wir ja noch nicht, da muss man sich irgendwie anders behelfen. Und bei dem Wetter (am Sonntag wurde es nochmal deutlich besser, dazu später mehr) hat sich das einfach angeboten…

An dieser Stelle nochmal ein Dankeschön an alle Helfer, man sieht sich dann spätestens auf de Einweihungsparty (ja, wir feiern gerne) wieder…

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Ein Tag nach meinem Geschmack

14. Januar 2008 um 17:15 von Frau Bü | Kommentar abgeben | Trackback

Die Müdigkeit ist vergangen und nichts zieht einen in den Schlaf zurück. Man steht auf und werkelt ein bisschen rum. Lässt sich eine schöne Tasse Schokoladen-Kaffee aus der Maschine, die man am Vortag gekauft hat, und genießt das heiße Lebenselixier mit einem ausgiebigen Frühstück. Anschließend macht man sich auf den Weg in die Stadt, um fern des ganzen alemannischen Narrenrummels in Ruhe einen guten Film im Kino anzuschauen. Danach löffelt man die leckere Milchschaumhaube eines mit Karamell verfeinerten Cappuccinos in einem Café mit Aussicht. Den zweiten Film des Doppelfeatures schaut man dann mit nachbarlichen Freunden an; amüsiert sich köstlich und freut sich auf den gemeinsamen Abend. Den Sonntagsbraten schon im Ofen, die Knödel im Topf, den Salat gerupft überbrückt man die Hungerzeit mit Gesprächen und Gelächter. Das Finale genießt man dreifach: auf dem Teller den Anblick, im Mund den Geschmack und auf dem Heimweg die Erinnerung an beides. Der Nachtisch macht den Magen schwer, der Likör ihn wieder munter. Und am Ende steht die Aussicht – viele kleine Lichter am Horizont!

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Dons Junggesellenabschied

11. September 2007 um 00:32 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Fahrt ins Ungewisse

Am Samstag war es also so weit. Während Frau Bü daheim ausnüchterte, durfte ich meinen Junggesellenabschied feiern. Der Termin war mir durch eine Verkettung diverser Umstände bekannt, wer denn alles kommen würde und was wir dann machen wurden, wusste ich aber nicht (okay, dass Alkohol eine nicht geringe Rolle spielen würde war natürlich klar…). Und so ging es dann auch gleich mal mit verbundenen Augen (schicke Augenbinde, oder nicht?) auf einen kleinen Roadtrip. Als das Navigationsgerät dann endlich ruhig gestellt werden konnte (jeder weiß, wie schwer es ist, einer Frau das Wort zu verbieten), hatte ich dann auch wirklich keine Ahnung mehr, wo wir denn nun waren (außer “auf der Straße”).

Und nachdem ich dann aus dem Auto navigiert wurde, um dann diverse Schranken und Schilder mitzunehmen, waren wir endlich am Ziel. Augenbinde ab und das erste was ich sehe war ein See und Leute in Badebekleidung. Hallo? bei dem Wetter schwimmen gehen, was ist das denn für ein Quatsch!?!? Dann erblickte ich die Neoprenanzüge an den Wänden und musste gleich mal an meinen Tauchkurs denken. Aber keiner der anderen taucht (meines Wissens), das kann es also eigentlich auch nicht sein. Und dann sind mir diese komischen blauen Dinger im See aufgefallen: Sprungschanzen…
So langsam wurde die Sache also klarer und mein Blick blieb glaube eine ziemlich lange Zeit so skeptisch, wie auf dem folgenden Bild oben rechts..

Wasserski

Denn eins war schnell klar: Ich bin natürlich der Erste von uns, der sich von diesem Ding ins Wasser befördern sollte. Und wer nur ein winziges Mal so eine ulkige Clip-Show im Fernsehen gesehen hat (oder auch YouTube, ist mir egal), der weiß, was Wasserski so alles zu bieten hat. Ich sollte den anderen also zu ihrer ersten Gaudi am Tag verhelfen, aber da haben die die Rechnung ohne den Don gemacht. Denn allein aus Protest hab ich gleich beim ersten Versuch eine komplette Runde geschafft, worauf ich dann doch ein wenig Stolz war…
Und natürlich gibts da auch nen Videobeweis (O-Ton Fluffi: “Willst du lieber ein Video oder Fotos von deinem ersten Sturz?”):

Das ganze haben wir dann 2 Stunden gemacht und hatten eine riesen Gaudi. Kann ich echt nur jedem empfehlen und ich war da sicher nicht das letzte Mal. War übrigens die  Wasserki- und Wakeboardseilbahn in Gundelfingen. Praktischerweise ist da gleich ein Kraftwerk nebendran, welches sein Kühlwasser in den See fließen lässt, wodurch wir eine Wassertemperatur von geschätzten 19 Grad hatten. Aber vor allem an den Füßen wurde es irgendwann dann doch ziemlich kalt und nach den zwei Stunden hat man dann auch deutlich gemerkt, dass die kräfte nachlassen und es ließ sich erahnen, dass der Muskelkater kommen würde. Dass er aber wirklich in jedem Körperteil spürbar sein wird, hätte ich nicht gedacht…

Klotz am Bein

Bevor es dann weiterging, wurde mir noch schnell ein Klotz ans bein gebunden, der zufälligerweise den gleichen Namen trug wie Frau Bü. Sachen gibts…
Dieser Klotz baute dann im Laufe des Abends eine ganz besondere Beziehung zu mir (und vor allem meinen Fersen) auf. Er half mir aber auch sehr gut bei der nachfolgenden (das lecker lecker lecker Steak-Essen lasse ich hier einfach mal aus, auch wenn es wirklich sehr sehr lecker war) Aufgabe: In Ulm Schnaps an durstige Passanten verkaufen und munter mit ihnen mittrinken (ich durfte mich dabei dankenswerterweise auf Ouzo beschränken, mit sauren Äpfeln, Pfläumlis und Waldmeister-Wodka-Plörre hätte ich das sicher nicht überstanden). Und so ein Block hilft da ganz schön, die Mitleidsnummer zu fahren. BurgerKing-Krone und DonsTag-Style-Junggesellen-T-Shirt (ohne Scherz in MS Paint zusammengebastelt, ich konnts kaum glauben…) haben dann ihr übriges getan.

Junggesellenabschied

Je später der Abend wurde, desto ausgedehnter wurden die Gespräche mit den Passanten. Da waren sehr spendable Schweizer, ein Radiomoderator, gefühlte 7 weitere Junggesellenabschiede und genau die richtige Frau für meinen kleinen Bruder…
Zur Belustigung meiner (inzwischen von 7 auf 8 Personen angewachsenen) Gruppe wurde ich von etwa 90% aller Passanten gefragt, ob ich denn nicht viel zu jung wäre. Auf die Frage, wie alt ich denn wäre kamen dann auch nur die unverschämtesten Antworten. Selbst mein auch nicht gerade alt-wirkende kleiner Bruder (3 Jahre jünger als ich) wurde von einer unabhängigen Supermarktverkäuferin (ich hatte den Schnaps zu gut verkauft, wir brauchten Nachschub) als älter eingeschätzt. Immerhin bestätigte sie, dass ich größer wäre, alles andere wäre auch ein Desaster gewesen.

Und was ich auch gelernt habe: Wenn deine “Freunde” frech werden und erzählen, ich würde nicht nur Schnaps verkaufen, sondern würde auch gerne ein Lied vorsingen, dann ist es nicht unbedingt die beste Idee, den Leuten zu erzählen, dass man noch zu nüchtern wäre und man diese Leistung erst in 2 Stunden erbringen könnte. Denn in Ulm nimmt man das wohl sehr genau. Und so haben die uns dann tatsächlich nach zwei Stunden wieder ganz woanders getroffen (ich wette da hat jemand heimlich Handy-Nummern ausgetauscht, das kann kein Zufall gewesen sein) und ich musste tatsächlich singen. Zum Glück war gerade einer der anderen Junggesellengruppen auch bei uns, so dass wir im Duett “We are the champions” trällern konnten. Davon gibts natürlich auch ein Video, aber das wollt ihr gar nicht hören und ohne den anderen Künstler zu fragen, darf ich das ja auch gar nicht veröffentlichen…
Ihr könnt oben auf dem Bild (ziemlich in der Mitte) aber einen Schnappsschuss bewundern. Den Gesang könnt ihr euch ja einfach vorstellen.

beinahe ein Gruppenfoto

Und so ging das dann immer weiter, irgendwann durfte ich dann auch endlich mal erleben, wie es im Irish aussieht, wenn dort keiner rauchen darf (sehr cool). Und dann verlassen mich irgendwann die Erinnerungen, daher endet hier auch mein Erfahrungsbericht…
Alles in allem ein sehr gelungener Abschied, der nicht besser hätte verlaufen können. Vielen Dank an alle beteiligten, hat mir wirklich sehr viel Spaß gemacht. Und mittlerweile bin ich glaub auch wieder 100%ig nüchtern…

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Babygebrüll: check!

30. August 2007 um 14:33 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Die Vorbereitungen auf die Hochzeit gehen so langsam in die finale Phase und nun kann ein weiterer punkt abgehakt werden: Ausreichend Babygebrüll während der Trauung. Cousin Bü hatte zwar schon vorgesorgt, aber da Monogebrüll ja irgendwie doof und langweilig ist, haben sich zwei gute Freunde (die wo ich Hochzeitsfotograph war) bereit erklärt, für den zweiten Audiokanal zu sorgen. Und heute ist der Nachwuchs dann auch endlich angekommen (sollte schon vor einer Woche “fertig” sein, eigentlich wollte ich ihn am vergangenen Wochenende schon in den Armen halten, statt dessen wurde ich mit Pflaumenkuchen und Blick auf den Babybauch vertröstet. Jetzt werde ich ihn wohl erst zum Polterabend sehen), wozu ich (auch) auf diesem Wege ganz ganz dolle gratuliere. Ich freu mich riesig für die beiden, unbeschreiblich. Wie ist das erst, wenn man ein eigenes Kind bekommt?

Passend dazu hab ich letztens  auf dem EKM-Blog einen schönen Ausschnitt aus den (gar nicht so schlechten) Dinos gefunden, der schön das Leben einer Muter aufzeigt:

Ich hoffe mal ihr habt mindestens genauso viel Spaß mit eurem Sohn!

Das heißt natürlich nicht, dass wir nicht noch mehr Babygebrüll für die Hochzeit gebrauchen können (Dolby Surround heißt das Stichwort). Je mehr Babys, desto lustiger:


Link: sevenload.com

Aber vielleicht haben wir ja Glück und mitten im Ja-Wort platzt die Fruchtblase der dann hochschwangeren Cousine Bü…

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Das Buch ohne Namen: Kapitel 2

21. Januar 2007 um 11:11 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

(Warum? Darum!)

Endlich hat das warten ein Ende, wir sitzen im Flugzeug. Ich habe mir einen Platz am Fenster ergattert. Es war zwar etwas schwer, sich gegen Sutsche und Effi durchzusetzen, aber ich habe es doch geschafft. Sabrina wollte nicht ans Fenster, die hat nämlich eine Maske an, die ihm der Sebastian eben aus Langeweile gebastelt hat. Leider hat er aber vergessen ihr Augen zu machen und so hätte sie sowieso nichts von dem guten Ausblick. Sie sieht aber sehr witzig aus mit ihrer Maske, gefertigt aus einer spontan von allen gekauften und schnell geleerten Mc Donalds-Pommes-Tüte.

Nunja, auf jeden Fall sitzen wir jetzt alle in 2 Reihen im Flieger, aber beinahe hätte auch das nicht geklappt. Denn als wir einchecken wollte mussten wir unsere Karte bei einem sehr kräftigen Mann vorzeigen, der etwas aussah wie eine Mischung aus Quasimodo, Karl Dall und Hebbäät Weigel. Riesige Warzen und Pickel zieren sein faltiges Gesicht, einige sind aufgeplatzt und Eiterspuren laufen sein Gesicht runter, treffen sich am Kinn und tropfen zu Boden, wo sich langsam eine kleine Pfütze bildete. Nun ja, Bastian und Simon hatten schon eingecheckt, da kam Effi an die Reihe. Als der Mann sie dann mit seiner sehr tiefen Stimme, die der des spazierenden Bären ähnelte, mit dem Wort „Karte!“ aufforderte, ihm ihre Karte zu zeigen, bekam Effi Panik und rannte auf Toilette und schloss sich ein. Es dauerte eine geschlagene viertel Stunde, bis sie dort wieder freiwillig rauskam, weitere 30 Minuten, bis sie es schaffte, am Toilettenspiegel vorbeizukommen. Um ein Haar hätten wir wegen ihr den Flieger verpasst, Gott sei dank ging aber noch einmal alles gut.

So sitze ich nun also neben meinem Bruder, daneben Sabrina. Vor uns sitzen Susanne (am Fenster), Bastian und Effi. Eigentlich sollte ich gar nicht neben meinem Bruder sitzen, sondern neben der Sabrina. Das wollte de Bastian aber nicht, da ist der doch immer noch etwas vorsichtig. Dabei braucht der doch gar keine Angst zu haben.

Vor einem Jahr hab ich mit der Sabrina Schluss gemacht, weil ich mich in eine andere verliebt hatte. Bis ich dann aber mal gemerkt hab, dass Sailor Moon kein echtes Mädchen ist und ich darum wahrscheinlich nie mit ihr zusammenkommen werde, war mein Bruder schon mit Sabrina zusammen. Naja, wenigstens blieb es in der Familie. Als Bastian dann klar wurde, dass ich mich innerlich von Sailor Moon verabschiedet habe, wurde er immer vorsichtiger und stellt sich so oft es ging zwischen mich und meine Ex. Dabei braucht er sich wirklich nicht zu sorgen, denn ich nimm doch meinem Bruder nichts weg. Ich war immer der liebe Bruder. Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, daß bei zweieiigen Zwillingen der Zweitgeborene immer der böse ist. Bei uns stimmt das auch. Bastian hat mir immer mein Spielzeug weggenommen, meine Lego-Bauten zerstört, mich mit Flips und anderem Kram beschmissen und und und. Ich hingegen war immer brav und habe ihn machen lassen. Genauso lasse ich ihn jetzt mit Sabrina machen. Es ist ja schließlich seine. Ich hab auch nie mit seiner blonden Gummiepuppe rumgemacht, die er hinter dem Kleiderschrank versteckt hat. Oder mit der dunkelhaarigen unter dem Bett. Ich hab nur mal in eins der Heftchen geguckt, die unter den langen Unterhosen liegen, aber nur ganz kurz. Und nur geguckt. Ich war da doch erst 9. Keine Ahnung, was der Basti mit denen gemacht hat.

Aber wo war ich stehen geblieben, ach ja, ich sitze also doch nicht neben Sabrina, sondern neben meinem Bruder. Na toll, als könne ich mir nichts besseres vorstellen, als 2 Stunden neben meinem Bruder nach Menorca zu fliegen. Ich weiß noch, wie wir einmal, so vor 8 bis 9 Jahren zur Oma gefahren sind. Die wohnte damals noch am Bodensee und wir sind 6 Stunden gefahren. Irgendwann ist der Bastian dann eingeschlafen und hat sich gegen meine Schulter gelehnt. Ich bin dann auch eingedöst. Als wir dann ankamen und uns unsere Mutter weckte, hatte ich einen großen Sabberfleck vom Bastian an meiner Schulter. Bah!
Trotz allem startet der Pilot jetzt, und wenn der Bastian mal müde wird wird er sich wahrscheinlich eher an die Sabrina lehnen als an mich. Hoffe ich zumindest.

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Das Buch ohne Namen: Prolog (II)

19. Januar 2007 um 11:11 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

(Warum? Darum!)

Nächste Woche ist es soweit, da fliege ich mit meinen Freunden in Urlaub nach Menorca. Mit dabei ist dann auch mein nerviger Bruder Sebastian Dito Geimer, der im Moment noch bei der Oma ist und da Bauernhof-Wochenendurlaub macht. Warum kommt keiner auf die Idee, ihn wegen seines Zweitnamens Dito zu verarschen. Ich versteh das nicht. Mich verarschen alle, ich heiße Andreas Ponko Geimer und werde darum immer Sponko oder Sponk genannt. Meinen Bruder, der übrigens 10 Minuten nach mir von meiner Mutter auf die Welt gepresst wurde, wird nur G-Punkt gerufen, weil die Abkürzung seines Nachnamens ja G. ist. Mich nennen die aber nicht so, ich verstehe das nicht. Naja, auf jeden Fall werde ich den auf Menorca 2 Wochen am Hals haben. Mit dabei seine Freundin und meine Ex-Freundin Sabrina Müller. Wir verstehen uns aber noch sehr gut, was meinen Bruder manchmal ganz schön ärgert. Dann kommen noch verschiedene andere Pärchen mit, sogar ein Schwulenpärchen. Nein, stimmt nicht, nur ein Teil eines Schwulenpärchens, nämlich der Simon Heinzelmann, der eindeutig die weibliche Rolle in der Beziehung spielt. Darum wird er auch ab und zu Simone gerufen, was er aber gar nicht gerne hört. Er ist mit dem Marque zusammen. Wie der mit richtigem Namen heißt, weiß ich nicht, der ist ein im ganzen Land bekannter Didgeridoo-Spieler, der sich diesen Künstlernamen zugelegt hat. Ich glaube der heißt Gereon Weigand, bin mir aber nicht sicher. Außerdem kommt noch mein bester Freund Bastian Bug mit seiner Freundin Susi Kutsche mit (oft böse als „Sutsche bezeichnet“) und die Felicia Immel mit. Bei der war es schwer, einen Spitznamen zu finden. Fili hört sich doof an, Filou mochte sie nicht und Immi schon gar nicht. Wir haben uns fast jede Woche zusammengesetzt und einen Spitznamen für sie gesucht, denn ohne Spitznamen ist man ja stumpf und das ist total out. Und Felicia will nie out sein. Darum mussten wir auch dringends einen Spitznamen finden. Irgendwann kam ich dann auf die rettende Idee. Wie meinem Bruder, dem G-Punkt, versuchte ich es mal mit den Anfangsbuchstaben. I-Punkt war dann aber doch zu phantasielos, oder sollte ich fantasielos schreiben. Nein, sollte ich nicht, denn Felicia trinkt ja immer nur Pepsi, keine Fanta. Pepsi light. Also kam ich zu den Initialen F.I. und schon war der Name da: Eff-I. Also Effi. Felicia war einverstanden und endlich wieder in. Ihr Freund, der Florian Much kommt leider nicht mit, der muss arbeiten. Der arbeitet seit letzten Monat in Boppard als staatlich anerkannter Wundertütenfüller. Einmal hat der doch glatt so einen Plastikring mitgehen lassen und der Felicia mitgebracht. Die mochte den natürlich gar nicht, traute sich aber nicht, das zuzugeben und meinte nur, man dürfte doch nichts klauen, auch nicht aus Wundertüten und der Flo sollte das doch bitte zurückgeben. Seitdem ist der voll brav geworden und klaut nichts mehr. Voll gemein, ich wollte nämlich, dass der mir mal so einen lustigen Kreisel mitbringt, den man auch auf den Kopf stellen kann und der sich trotzdem nicht drehen lässt. Aber nein, man macht das ja nicht.

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Tach, Post! (XXII): Warsteiner

19. August 2006 um 08:08 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Da ich mich immer noch in der “Keine Zeit“-Phase befinde, ist die Einleitung zu dem dieswöchigen “Tach-Post“-Brief etwas kurz, aber dafür gibts dann endlich auch nocheinmal einen Antwortbrief…
Das einzige, was einem als Hintergrund-Info helfen kann ist, dass meine Urheimat Neuwied wohl einen Vertrag mit der lokalen Königsbacher-Brauerei hat, dass auf öffentlichen festen nur  Nette Edel-Pils ausgeschenkt werden darf. Was das “Edel” im Namen zu suchen hat ist mir unbekannt, das Zeug schmeckt nämlich überhaupt nicht. Im  großen Biertest-Almanach kommt es mit einer 4 noch relativ gut weg. Vor allem das Urteil “Nicht schön, nichts Besonderes, aber trinkbar.” würde ich aufgrund des letzten Teiles nicht unterschreiben.
Naja, auf jeden Fall war damals Warsteiner mein Lieblingsbier (würde ich heute auch nicht mehr unterschreiben) und so kam es zu dem folgenden Brief.

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Pimp my ordinary day

02. August 2006 um 09:00 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback
 

Morgens das Ei zum kochen in den Topf geworfen und die Toasts in den Toaster gesteckt. Dann die Finger am Toast verbrannt und panisch im Haus rumgelaufen und gepustet. Dabei das Ei vergessen, welches nun viel zu hart wurde. Jetzt aber schnell zur Arbeit (leichter gesagt als getan: Wo ist denn jetzt schon wieder der Schlüssel???), quer durch die Stadt. Die Füße tun weh. Abends noch Freunde zum Grillen eingeladen. Dummerweise vergessen den Minigrill sauber zu machen, richtiges Besteck ist auch nicht zu finden. Und dann reden jetzt alle Freunde über einen Kinofilm den ich nicht gesehen habe. Was für ein Tag…

Das muss nicht sein!
Fangen wir also nochmal ganz von vorne an. Um ein perfektes Ei zu bekommen, könnte man sich zum Beispiel eine Eieruhr stellen (darum heißen die übrigens so), aber das ist doch langweilig. Wie wäre es also mit Eiern, die einen  “Ich bin fertig”-Aufdruck haben, der erst sichtbar wird, wenn das Ei auch fertig ist? Klasse, oder? Und am Toast muss man sich nun wirklich nicht verbrennen. Dafür gibt es doch den  Memmen-Toaster mit praktischer Rauskipp-Funktion. Om man mit dem das Toast auch zur Seite rausschießen kann? Was ihm allerdings fehlt ist zum einen das  eingebaute Radio. Und noch eine Funktion, die (passend zum Ei), einen “Ich bin fertig”-Text auf das Ei schreibt. Müsste doch machbar sein,  Liebesbekundungen sind ja auch möglich….

Toaster und Ei
Nach einem entspannten Frühstück jetzt also schnell zur Arbeit. Und das ist genauso leicht gesagt wie getan, denn dank des  MiniReminders ist es gar nicht mehr so leicht, seine Sachen zu verlegen. Es sei denn, man verlegt den MiniReminder, aber es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis man den dann mit nem MaxiReminder ausstatten kann…
Und zur Arbeit kann man jetzt auch zu Fuß gehen, das ist viel schonender. Natürlich nicht auf der Straße oder dem Bürgersteig, sondern auf der Wiese. Wie, auf deinem Arbeitsweg gibt es keine Wiese? Dann nimm doch einfach das  Grasrad. So schaffst du es bis zu deinem Schreibtisch. Und in der Mittagspause kannst du dann gleich ein Picknick machen…

Parkwheel
Gegrillt wird dann abends auch nicht auf dem verklebten Grill, sondern in einem  DIY-Parabol. Da man da wohl noch ein paar Erfahrungen sammeln muss, wie heiß es nun ist, wie heiß das Fleisch wird und wann es endlich gut ist, empfiehlt sich am Anfang  dieses praktische Grillbesteck, das Antworten auf alle möglichen Fragen bietet. Und die Antworten auf Filmfragen (man will ja mitreden) findet man neuerdings bei den  Fünf Filmfreunden. Was für ein Tag! (der kann dann auch noch  hiermit ausklingen…)

Grillen

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Tach, Post! (XI): Procter & Gamble – Wick-Inhalierstift Teil 1

20. Mai 2006 um 11:16 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Tach, Post! TitelblattSo, jetzt sind wir schon beim elften Brief und ich hab mir gedacht, an dieser Stelle könnte ich doch nochmal das Titelbild meines “Tach, Post!“-Buches rauskramen und darauf hinweisen, dass dort ziemlich viele meiner Briefe zu erkennen sind. Von den bisher veröffentlichten hätten wir da durch die vom Himmel fallenden Euro-Taler die Briefe an Waigel, Lafontaine, Eichel und das europäische Parlament, der Kerl in dem McDonalds mit der Genickstarre ist aus dem ARD-ZDF-Brief, dann wäre da noch die Swatch-Uhr am Armgelenk, das modernisierte Verkehrsschild, welches ich dem Müntefering vorgeschlagen habe, der Bus der Stadtwerke Neuwied sowie das Windrad mit der Fliege, als wichtigen Bestandteil meiner Schokoladen-Kühl-Erfindung. Außerdem gibt es noch Hinweise auf 6 weitere Briefe, wie zum Beispiel auf den Brief für heute. Sicher (wers glaubt) habt ihr euch schon gefragt, was der nette Herr denn da in seinen Nasenlöchern stecken hat, oder? Ich kann es euch sagen: Das sind zwei Wick-Inhalierstifte. Es gab mal eine Zeit, da hatte ich einen solchen immer in meiner Hosentasche und habe geschnüffelt, was das Zeug hielt, ob meine Nase nun zu war oder nicht, das war egal. Es ging nur um den super Minz-Geruch. Da war es dann auch ziemlich egal, dass der Stift eigentlich schon über ein Jahr abgelaufen war, oder? Oder nicht?
Egal, die Folgeschäden sind jetzt eh nicht mehr rückgängig zu machen und mein Problem in dem Brief hat damit auch nichts zu tun. Aber lest doch selbst…
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Fernsehtipps

11. Mai 2006 um 23:44 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Don, Don, Don: Warum bloggst du in letzter Zeit eigentlich so selten? Ganz einfach: Weil ich wirklich versuche zu lernen und dann momentan auch wieder ein paar gute Sachen im Fernsehen kommen.
American DadPopetown gehört sicherlich nicht dazu, aber das Programm um Popetown rum scheint nicht so schlecht zu sein. Davor hätten wir (MTV, mittwochs 21:00 ) “American Dad”, von den Machern von “Family Guy” und quasi (wie sie sogar selber zugeben) das gleiche Konzept. (Und welche Serie ist nun die bessere? Soll das doch mit einem Kampf ausgetragen werden…) Sowas soll man sich natürlich im Original angucken, aber da es Leute gibt, die das nicht wollen oder können, sei die deutsche Fassung auf MTV mal empfohlen.
Drwan togetherDann kommt Popetown, wo man den Fernseher mal ausmachen darf und danach folgt dann “Drawn together” (MTV, mittwochs 22:30) (beide Serien werden (wie man es von MTV kennt) unter der Woche auch ständig wiederholt), welches mir von der Idee besser als von der Umsetzung gefällt. Es geht darum, dass ein Haufen Comicfiguren diverser Stilrichtungen (Zelda-Elf, 20er Jahre Sexsymbol, Disney-Prinzessin, Superheld etc.) in einem Haus zusammleben und dabei von vielen Kameras beobachtet werden (BigBrother bzw. das MTV-Format “The real life”). Die Idee klingt sehr cool und die einzelnen Stile sind auch gut erkennbar getrennt, aber das Niveau ist leider arg tief. Trotzdem werde ich dem Ding mal ne Chance geben, allein, weil ich die Idee so gut finde und doch ein paar Mal lachen konnte.
Dr. HouseAußerdem neu und mir gerade noch rechtzeitig empfohlen worden ist “Dr. House“. Eigentlich bin ich absolut kein Fan von Arztserien, einzig “Scrubs” darf bei mir (sehr sehr gerne) auf den Bildschirm. Und nun: tadaa! Eine zweite hat mich nach der ersten Folge schon dazu gebracht, diese auch auf meine Liste der anerkannten Arztserien zu nehmen. In der Serie geht es (dreimal dürft ihr raten) um einen Doktor namens House, der schon sehr stark an Dr. Cox aus Scrubs erinnert. Ziemlich menschenfeindlich, bzw. menschenscheu und immer den passenden Spruch auf den Lippen. Ein Beispiel gefällig? Bitte:
Dr. Cameron: It’s hard to work for a guy who doesn’t respect me.
House: Why?
Dr. Cameron: Was that rhetorical?
House: No. Just seems that way because you can’t think of an answer.
(Mehr gibt es hier)
Insgesamt ist die Serie deutlich ernster und arztbezogender als Scrubs (so ich das nach der ersten Folge sagen kann, aber man liest es auch von Serienkennern so), was mich aber dank der göttlichen Sprüche überhaupt nicht stört.
“Dr. House” läuft übrigens Dienstags um 22:10 auf RTL.
Freunde für immerZeitgleich dazu lief (dazu später mehr) “Freunde für immer – Das Leben ist rund“, die siebenteilige Fußballserie von Sönke-Wortmann. “Fußballserie” hört sich jetzt nicht so nach dem Brüller an und Frau Bü hat auch deutlich protestiert, als ich dem Festplattenrekorder den Auftrag gegeben habe, diese Serie bitte abzuspielen, aber nach der ersten Folge hat sie mich sofort gebeten diese nicht zu löschen, damit sie sie noch einer Freundin zeigen kann. Man merkt also: Keine reine Männerserie, aber auch die haben ihren Spaß. Dachte ich. Die Normalzuschauer scheinen das aber nicht so zu sehen und haben einfach nicht eingeschaltet. Darum hat Sat.1 die Sendung von ihrem alten Termin auf einen etwas weniger zuschauerfreundlichen Termin verschoben, was aber eigentlich toll ist, da jetzt die Überschneidung mit “Dr. House” weg ist. Also; Einfach mal reingucken, egal ob Fußballfan oder nicht, hier kommt jeder zum Zug: “Freunde für immer” ab sofort montags um 23:15 auf Sat.1
abcUnd zu guter letzt muss ich dann auch noch schnell erwähnen, dass der von Fluffi vor längerer Zeit mal erwähnte ABC-Stream zu aktuellen Folgen von “Lost”, “Alias”, “Desperate Housewifes” (alles erstklassige Serien!!) und “Commander in Chief” (kenn ich nicht) für uns hier in Nicht-USA nur nach einer Proxy-Umstellung funktioniert. Da man aber keinen Fullscreen und Werbeunterbrechungen hat, werde ich wohl weiterhin auf meine alten Quellen zurückgreifen…

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