Dons Junggesellenabschied

11. September 2007 um 00:32 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Fahrt ins Ungewisse

Am Samstag war es also so weit. Während Frau Bü daheim ausnüchterte, durfte ich meinen Junggesellenabschied feiern. Der Termin war mir durch eine Verkettung diverser Umstände bekannt, wer denn alles kommen würde und was wir dann machen wurden, wusste ich aber nicht (okay, dass Alkohol eine nicht geringe Rolle spielen würde war natürlich klar…). Und so ging es dann auch gleich mal mit verbundenen Augen (schicke Augenbinde, oder nicht?) auf einen kleinen Roadtrip. Als das Navigationsgerät dann endlich ruhig gestellt werden konnte (jeder weiß, wie schwer es ist, einer Frau das Wort zu verbieten), hatte ich dann auch wirklich keine Ahnung mehr, wo wir denn nun waren (außer “auf der Straße”).

Und nachdem ich dann aus dem Auto navigiert wurde, um dann diverse Schranken und Schilder mitzunehmen, waren wir endlich am Ziel. Augenbinde ab und das erste was ich sehe war ein See und Leute in Badebekleidung. Hallo? bei dem Wetter schwimmen gehen, was ist das denn für ein Quatsch!?!? Dann erblickte ich die Neoprenanzüge an den Wänden und musste gleich mal an meinen Tauchkurs denken. Aber keiner der anderen taucht (meines Wissens), das kann es also eigentlich auch nicht sein. Und dann sind mir diese komischen blauen Dinger im See aufgefallen: Sprungschanzen…
So langsam wurde die Sache also klarer und mein Blick blieb glaube eine ziemlich lange Zeit so skeptisch, wie auf dem folgenden Bild oben rechts..

Wasserski

Denn eins war schnell klar: Ich bin natürlich der Erste von uns, der sich von diesem Ding ins Wasser befördern sollte. Und wer nur ein winziges Mal so eine ulkige Clip-Show im Fernsehen gesehen hat (oder auch YouTube, ist mir egal), der weiß, was Wasserski so alles zu bieten hat. Ich sollte den anderen also zu ihrer ersten Gaudi am Tag verhelfen, aber da haben die die Rechnung ohne den Don gemacht. Denn allein aus Protest hab ich gleich beim ersten Versuch eine komplette Runde geschafft, worauf ich dann doch ein wenig Stolz war…
Und natürlich gibts da auch nen Videobeweis (O-Ton Fluffi: “Willst du lieber ein Video oder Fotos von deinem ersten Sturz?”):

Das ganze haben wir dann 2 Stunden gemacht und hatten eine riesen Gaudi. Kann ich echt nur jedem empfehlen und ich war da sicher nicht das letzte Mal. War übrigens die  Wasserki- und Wakeboardseilbahn in Gundelfingen. Praktischerweise ist da gleich ein Kraftwerk nebendran, welches sein Kühlwasser in den See fließen lässt, wodurch wir eine Wassertemperatur von geschätzten 19 Grad hatten. Aber vor allem an den Füßen wurde es irgendwann dann doch ziemlich kalt und nach den zwei Stunden hat man dann auch deutlich gemerkt, dass die kräfte nachlassen und es ließ sich erahnen, dass der Muskelkater kommen würde. Dass er aber wirklich in jedem Körperteil spürbar sein wird, hätte ich nicht gedacht…

Klotz am Bein

Bevor es dann weiterging, wurde mir noch schnell ein Klotz ans bein gebunden, der zufälligerweise den gleichen Namen trug wie Frau Bü. Sachen gibts…
Dieser Klotz baute dann im Laufe des Abends eine ganz besondere Beziehung zu mir (und vor allem meinen Fersen) auf. Er half mir aber auch sehr gut bei der nachfolgenden (das lecker lecker lecker Steak-Essen lasse ich hier einfach mal aus, auch wenn es wirklich sehr sehr lecker war) Aufgabe: In Ulm Schnaps an durstige Passanten verkaufen und munter mit ihnen mittrinken (ich durfte mich dabei dankenswerterweise auf Ouzo beschränken, mit sauren Äpfeln, Pfläumlis und Waldmeister-Wodka-Plörre hätte ich das sicher nicht überstanden). Und so ein Block hilft da ganz schön, die Mitleidsnummer zu fahren. BurgerKing-Krone und DonsTag-Style-Junggesellen-T-Shirt (ohne Scherz in MS Paint zusammengebastelt, ich konnts kaum glauben…) haben dann ihr übriges getan.

Junggesellenabschied

Je später der Abend wurde, desto ausgedehnter wurden die Gespräche mit den Passanten. Da waren sehr spendable Schweizer, ein Radiomoderator, gefühlte 7 weitere Junggesellenabschiede und genau die richtige Frau für meinen kleinen Bruder…
Zur Belustigung meiner (inzwischen von 7 auf 8 Personen angewachsenen) Gruppe wurde ich von etwa 90% aller Passanten gefragt, ob ich denn nicht viel zu jung wäre. Auf die Frage, wie alt ich denn wäre kamen dann auch nur die unverschämtesten Antworten. Selbst mein auch nicht gerade alt-wirkende kleiner Bruder (3 Jahre jünger als ich) wurde von einer unabhängigen Supermarktverkäuferin (ich hatte den Schnaps zu gut verkauft, wir brauchten Nachschub) als älter eingeschätzt. Immerhin bestätigte sie, dass ich größer wäre, alles andere wäre auch ein Desaster gewesen.

Und was ich auch gelernt habe: Wenn deine “Freunde” frech werden und erzählen, ich würde nicht nur Schnaps verkaufen, sondern würde auch gerne ein Lied vorsingen, dann ist es nicht unbedingt die beste Idee, den Leuten zu erzählen, dass man noch zu nüchtern wäre und man diese Leistung erst in 2 Stunden erbringen könnte. Denn in Ulm nimmt man das wohl sehr genau. Und so haben die uns dann tatsächlich nach zwei Stunden wieder ganz woanders getroffen (ich wette da hat jemand heimlich Handy-Nummern ausgetauscht, das kann kein Zufall gewesen sein) und ich musste tatsächlich singen. Zum Glück war gerade einer der anderen Junggesellengruppen auch bei uns, so dass wir im Duett “We are the champions” trällern konnten. Davon gibts natürlich auch ein Video, aber das wollt ihr gar nicht hören und ohne den anderen Künstler zu fragen, darf ich das ja auch gar nicht veröffentlichen…
Ihr könnt oben auf dem Bild (ziemlich in der Mitte) aber einen Schnappsschuss bewundern. Den Gesang könnt ihr euch ja einfach vorstellen.

beinahe ein Gruppenfoto

Und so ging das dann immer weiter, irgendwann durfte ich dann auch endlich mal erleben, wie es im Irish aussieht, wenn dort keiner rauchen darf (sehr cool). Und dann verlassen mich irgendwann die Erinnerungen, daher endet hier auch mein Erfahrungsbericht…
Alles in allem ein sehr gelungener Abschied, der nicht besser hätte verlaufen können. Vielen Dank an alle beteiligten, hat mir wirklich sehr viel Spaß gemacht. Und mittlerweile bin ich glaub auch wieder 100%ig nüchtern…

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Alles kaputt

07. September 2007 um 23:50 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

PC kaputt

PC kaputt

Seit gestern morgen macht er wieder exakt das gleiche, wie vor einiger Zeit. Nur diesmal mit der neuen Festplatte (die alte Platte war danach Schrott). Ich hasse ihn und versuchs jetzt erstmal mit ignorieren. Der Arbeits-Laptop hilft mir dabei natürlich, auf Dauer ist das aber auch keine Lösung.
Hab aber echt keinen Bock mehr auf die Kiste, vor allem da ich nicht weiß, woran es denn nun liegt. Bisher hab ich mir erst ein einziges mal einen kompletten PC gekauft, ab da wurde immer drumrum gebaut (2x Gehäusewechsel). Aber ich glaub jetzt steig ich dann mal auf nen Laptop um. Das kann ich aber erst sicher nach den Flitterwochen und dann einem Blick auf den Kontostand sagen. Bis dahin wird weiter ignoriert. Scheiß-Teil!

Schlüssel kaputt

Schlüssel kaputt

Frau Bü hat mich heute angerufen und mir mitgeteilt, dass sie den halben Schlüssel im Schloss stecken lassen würde, der würde sich da wohl fühlen. Sie ginge jetzt einkaufen…
Für mich waren das gleich zwei Probleme auf einmal, denn ich wusste, dass jeden Moment eine Horde wilder Damen bei ihr auftauchen sollten, um sie zu ihrem Junggesellinnenabschied zu entführen. Das hat mein Gehirn dann wohl nicht ganz verkraftet und die ausgehandelte Schlüssel-Lösung war nicht ganz optimal, ist aber alles nochmal gut gegangen. Auch das mit dem Abschied, denn als ich bei der Organisatorin anrief, stellte sich raus, dass die schon da waren und mich nur ein wenig testen wollten. Unverschämtheit!

Don kaputt

Don kaputt

War mal wieder ne ganz schön anstrengende Woche, aber seit wenigen Minuten kann ich endlich behaupten, dass mein Teil der Arbeit an den Tischkärtchen (für die Hochzeit) fertig ist. Puh! Schön wärs, wenn ich jetzt fertig wäre, aber das bin ich noch lange nicht. Und der Countdown links rennt immer weiter runter, das wird noch richtig spannend. Schuhe hab ich auch noch keine…

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Tauchen im Verzasca-Tal

21. August 2007 um 00:48 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

So, hier nun also die versprochene Auflösung, was denn mein letztes Wochenende mit dem Trailer zu James Bond zu tun hatte. Ganz einfach: Frau Bü und ich hatten unseren ersten Freiwassertauchgang (ihr erinnert euch: Wir lernen gerade fleißig Tauchen, um dann auf den Malediven viel Spaß zu haben…). Und den hatten wir nicht in irgendeinem Drecksbaggersee in der Nähe von Ulm (da dürften wir wohl morgen reinspringen), sondern in einem Bergfluss in  Verzasca in der Schweiz (ich Depp hätte mich vorher auch mal genauer informieren können, wo das denn nun liegt (nämlich genau  hier), dann wäre ich auch nicht so verwundert gewesen, dass da alles auf italienisch und nicht auf deutsch ist…). Aber bevor ich nun vollends vom Kurzurlaub anfange, schnell nochmal die Kurve zurück zu James Bond. Denn eben dieser sprang in besagtem Trailer nämlich von der  Staumauer am Ende vom Verzasca-Tal:

Staumauer

Wie man sieht, kann man da für reichlich Geld (über 200 Franken, also etwa einen Franken pro Meter) auch heute noch einen auf Bond machen, aber das überlasse ich dann doch anderen (siehe auch  YouTube). Mir hat der  Blick runter vollkommen gereicht…

Gleich hinter dem Staudamm ist dann natürlich auch ein Stausee (in dem die Flaschen schwammen), in dem es sogar ein versunkenes Dorf gibt. Augenscheinlich ein Paradies für Taucher, nur eben leider verboten. Darum waren wir dann da auch nicht drin, sondern im  Fluss, der im Stausee endet. Fluss? Tauchen? Ja, denn der Fluss hat sich tief in die Felsen eingegraben (richtig schöne Canyons) und so kamen Frau Bü und ich dann auch auf eine Tiefe von 8m (geht wohl noch etwas tiefer). Der Artenreichtum im Fluss konnte uns zwar nicht überzeugen (ich hab einen einzigen Fisch entdeckt, Frau Bü gleich dreimal so viele), dafür waren die Felsformationen aber unglaublich schön. Hier mal ein Panorama von unserem Tauchplatz, ein Klick aus Bild führt zur  Großansicht:

Verzasca Panorama

Leider blieb es an dem Wochenende aber bei einem einzigen Tauchgang, da das Wetter nicht wirklich mitgespielt hat. Auf einmal fing es an aus allen erdenklichen Himmelsöffnungen zu schütten. Sollte an sich kein Problem fürs Tauchen sein, aber der Fluss hatte sowieso schon eine recht starke Strömung (gegen die wir erst angeschwommen sind, um uns dann ganz bequem wieder zurück zum Ein- und Ausstiegsplatz treiben zu lassen um dort rechtzeitig vor dem “Wildwasserteil” des Flusses wieder an Land zu gehen), die sich durch die neuen Wassermassen immer weiter verstärkte. War dann auch für Profis nicht mehr schön. Die beiden Bilder unten links verdeutlichen mal, was der Regen so angerichtet hat. Die Bilder zeigen unsere Einstiegsstelle, die anfangs noch schön ruhig war…

Regen

Außerdem sieht man oben auch noch Dimi, unseren Tauchlehrer vom  “Auqarius Dive In” (uneingeschränkt empfehlenswert, sehr spaßig) in Neu-Ulm und die “Regenrinne” unseres provisorisch aufgestellten Unterschlupfes. Schließlich wollten wir ja noch grillen und sowas lässt man sich auch vom Dauerregen nicht vermiesen.

Eindrücke aus Verzasca

Unter den Fotos der obigen Sammlung werdet ihr übrigens vergebens Fotos von mir oder Frau Bü in Tauchermontur finden, davon hab ich keine Bilder hier, irgendwer sollte aber welche gemacht haben, könnten also evtl. nachgereicht werden. Hab da in der Aufregung nicht dran gedacht, selber welche zu machen…
Mittig übrigens der Berg-Grappa, von dem ich vorher schon viele Geschichten hören durfte und der tatsächlich überhaupt nicht geschmeckt hat seine Wirkung nicht verfehlt hat und so ab dem dritten Glas sogar einigermaßen erträglich war. Aber was sollte man bei dem Wetter denn auch anderes machen? Zumal in meinem Heimatort ja gerade Kirmes war und mein Körper daher ganz natürlich seine jährliche Überdosis Alkohol einforderte…

Wobei ich die “Was soll man denn auch anderes machen?”-Frage auch tatsächlich beantworten kann: Man kann sich die Gegend anschauen, denn die Art, wie dort die Häuser gebaut waren war einfach richtig urig, romantisch und wunderschön (nur halt nicht unbedingt vertrauenerweckend):

Gasse

Mehr Architekturfotos gibt es in  diesem Flickr-Set, in dem auch einige der obigen Bilder (und mehr) noch in höherer Auflösung zu finden sind.

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Lecker Gewerbeanmeldung

12. August 2007 um 00:19 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Bekanntlich muss man ja ein Gewerbe anmelden, wenn man mit seinem Blog regelmäßig Geld verdient (oder auch nicht, je nachdem, mit welchem Finanzmenschen man gerade spricht) und so hatte ich das ja auch vor einiger Zeit getan (Umsatz-Steuer-ID hab ich übrigens keine, da hieß es bei mir im Finanzamt (nachdem erst mal das Gegenteil behauptet wurde), dass ich die nicht brauchen würde, da ich ja nur Geschäfte innerhalb von Deutschland und mit Drittländern (USA, Schweiz) außerhalb der EU mache).
Heute hab ich dann auch mal die Vorteile dieser Sache genutzt und bin mit Frau Bü zur riesigen und ausgesprochen artenreichen Fischtheke der  Metro gegangen (ok, nicht nur dahin, da gibts ja noch sooo viel mehr) und so gab es heute Abend zur Feier des endlich einmal freien Wochenendes (das erste seit 7 Wochen) diesen leckeren Viktoriabarsch zu Essen:

lecker Fisch

Ok, den Fisch kann man jetzt nur noch erahnen, da er sich unter einem dicken Mantel aus Tomaten, Schafskäse, Salbei, Oregano, Thymian, Minze und Schalotten befindet (dazu noch Pfeffer, Salz, Paprika-Pulver (weil die “echten” Paprika aufgrund eines Missverständnisses dann doch nicht geauft wurden) und Chilli-Pulver). War aber auf jeden Fall sehr sehr lecker und obendrein noch ein Geschenk des Hauses (zur Begrüßung gabs nämlich von der Metro gleich mal ein paar nette Gutscheine, darunter ein 5-Euro-Fischgutschein).
Und für morgen liegt dann noch ein fetter Braten im Kühlschrank (wirklich fett, also nicht wirklich nur für morgen…). Ja, wir lassen es uns gerade sehr gut gehen, aber das wurde auch dringend mal wieder Zeit…

PS: Nochmal zum Gewerbe und so: Bei Trigami gibt es ein paar  hilfreiche Steuertipps für Blogger, die (nur) mit bezahlten Beiträgen Geld verdienen (wer gleichzeitig noch AdSense laufen hat, wird dann wohl doch ein Gewerbe anmelden müssen, mir wurde das zumindest so gesagt). Und an der Stelle wäre ich auch über einen Tipp für euch dankbar, wie ich denn beim Amazon-Partnerprogramm an Rechnungen komme. Kann da absolut nix finden, dabei braucht man die doch für die Buchführung…

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4-2-4-5-4

15. Juli 2007 um 22:34 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Was diese ominöse Zahlenfolge zu bedeuten hat? Ganz einfach: Das ist die zeitliche Abfolge der Anzahl der Personen, die fürs Riesenschnitzelessen eingeplant waren. Ursprünglich (ich berichtete), sollten Frau Bü und ich übers Wochenende Besuch von zwei sehr netten Freunden bekommen. Da eine davon aber spontan krank wurde, haben die abgesagt, da waren wir also nur noch zu zweit und haben uns sogleich auf die Suche nach Ersatz-Essern gemacht (kurz gab es mal die Idee, das hier auf DonsTag zu verlosen ;-) ), die dann in Conny und Manu auch rasch gefunden waren.
Am Freitag kam dann aber (ebenso spontan) doch noch die gesunde Hälfte des ursprünglich geplanten Besuches, verließ uns aber aufgrund einer unglaublich spontanen Verschlechterung des Gesundheitszustandes der anderen Person kurz vor dem Schnitzel-Essen wieder, so dass wir dann doch wieder nu zu viert waren.
 Bei Inishmore (wo sonst) hab ich sogar das passende (von der Message her) Video dazu gefunden:

Und so konnte er nicht mit ansehen, wie es dem Don endlich mal wieder gelungen ist, ein kleines Riesenschnitzel (also etwa 2 große Schnitzel) ohne Reste aufzuessen (ok, bei den Pommes (sollten so 3-4 normale Portionen sein) musste ich dann kurz vor Schluss doch noch passen, aber es ging danach ja noch unspontan aufs Ulmer Volksfest und da wollte ich nicht die tollen “Fahrgeschäfte” mit Riesenschnitzel und Pommes eindecken…

Ulmer Volksfest

(ja ok, das Foto ist gestellt, aber so musste Frau Bü sich mit dem Fotoapparat nicht so konzentrieren…)

Unser Besuch hat dann immerhin noch Running Sushi (zumindest die beiden, die dabei waren sollten diesen Link anklicken und in dem dann erscheinenden Artikel wieder den ersten Link, denn an das Video konnten sich die beiden nicht mehr erinnern…), nen geselligen Wii-Abend und den  Blautopf in Blaubeuren mitnehmen können. Und da ich das Video hier irgendwie im Blog unterbringen muss, gibts an dieser Stelle nochmal eine sehr gekonnte Überleitung: Der Besuch war übrigens ein sehr sehr guter Freund von mir (und baldiger Trauzeuge), mit dem ich seit dem Kindergarten die lustigsten Sachen erlebt. Ganz so krass wie diese Kinder waren wir allerdings nicht drauf:

(via  jovelstefan)

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Man lernt ja nie aus

03. Juli 2007 um 22:31 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

So langsam ist ja wieder Sommerferienzeit und schon hört man die Schüler brüllen: “Nie wieder Schule!”. Stimmt natürlich für die meisten nicht, denn für die gehts ja nach den Ferien weiter. Für die, die mit der Schule fertig sind heißt es dann aber oft: “Nie wieder Lernen!!!!!!!”
Fand ich auch ganz toll, bis ich dann gemerkt hab, dass man im Studium ja auch lernen muss…
Und als das dann auch irgendwann vorbei war (lang, lang ists her) war ich dann so schlau, dass mir klar war “Nie wieder Lernen!” gibts nicht, denn ohne Lernen steht man im Beruf (vor allem als Informatiker) irgendwann ganz schön dumm da. Aber immerhin konnte ich “Nie wieder Prüfungen!!!!!” brüllen.

Nur ob das mal nicht gelogen war? Ab nächster Woche geht für Frau Bü und mich der Tauchkurs los, damit wir auf den Malediven in aller Ruhe die Schildkröten (und evtl. noch ein paar Fische und Korallen) begucken können. Und so sitze ich jetzt also wieder über einem Buch und lerne fleißig, um dann im Test alle (okay, 75% sind gefordert, aber wo bleibt da der Ehrgeiz?) Fragen richtig zu beantworten.
Und nebenher wird dann noch Spring, Hibernate, JSP und VoIP-Protokolle gelernt, alles noch nicht wirklich meine Fachgebiete…

Aber in den letzten Tagen hab ich dann noch ein paar Sachen gelernt:

  • Auch in Zeiten vor dem Streik (genauer gesagt am Freitag) darf man der Bahn NIE NIE NIE trauen. Mein Zug von Ulm nach Neuwied hatte mal wieder Verspätung, so dass meine Umsteigaktion in Koblenz mal wieder sehr gefährdet war. Dies wurde dann auch durch die freundliche Durchsage im Zug bestätigt: “Leider konnte der Zug BLABLA nicht warten, Fahrgäste in Richtung Neuwied, Köln nehmen bitte den BLABLA um 22:18). Der erste Schock: 22:18! Schließlich war es gerade mal 20:18. Ein Blick in den Reiseplan hat dann aber schnell bestätigt, dass ich nur bis 20:48 warten müsste. Aber auch das musste ich nicht, denn der Zug, der angeblich “leider” nicht mehr warten konnte war noch gar nicht da. Der hatte nämlich auch Verspätung. Erst 5, dann 10 und schließlich 15 Minuten, so dass ich nach meinem Spurt zum Gleich dort erstmal ewig verschnaufen durfte..
  • Der Support von Technorati ist klasse. Irgendwie dachte ich immer gelesen zu haben, dass die eh nie antworten und hab darum auch nie versucht die darauf hinzuweisen, dass die zwei meiner Beiträge als eigenständige Blogs führen, die bei jedem meiner Artikel in einen gegenseitigen Verlinkungswahn stürzen (Tag-Wolke sei Dank). Heute hab ich es dann doch mal probiert und 8 Stunden später wars dann korrigiert (zumindest einer der beiden, der hier ist noch da, aber ich mach da einfach nochmal Stress…). Wohoo!
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TV und Kino – Rundumschlag

25. Juni 2007 um 22:47 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

So, nachdem hier “aufgrund einer technischen Panne” (nein, kein Personenschaden) in wenig Zeit aufgrund von netter Abendunterhaltung eher wenig los war, arbeite ich hier mal schnell ein paar Sachen ab, die ich euch nicht verschweigen will. Der Titel gibt ja schon an, worum es geht…

  • Kinotipp: Hot Fuzz
    Allein schon der Untertitel “Zwei abgewichste Profis” hat mir die Zehennägel bis auf die Schmerzgrenze aufgerollt und in Kombination mit dem Trailer war ich mir aber sowas von schnell klar: Den Film tu ich mir auf keinen Fall an. Glücklicherweise bin ich aber durch Blogs sehr leicht zu manipulieren und da überall stand, dass der selten dämliche Untertitel einem keine Angst machen solle, weil der gar nicht zu dem fantastischen Film passen würde, hab ich die Frau Bü dann vor exakt einer Woche doch reingezerrt. Und die ersten 10 Minuten musste ich mir dann auch richtig böse Blicke (gepaart mit Augenverdrehern) gefallen lassen und mich überkam die Sorge, ob ich da wohl doch nicht auf die ganzen Blogs hätte hören dürfen. Aber das hatte sich dann zum Glück sehr schnell gelegt (da war am Anfang bestimmt die Synchronisation oder unsere doch sehr skeptische Grundhaltung Schuld) und unsere Augen begannen immer mehr zu strahlen. Ja, es gab sogar eine Szene, da wurde heimlich eingeschlagen vor lauter Freude (es hatte was mit einer sehr sehr alten Dame und ihrer Nase zu tun…). Daher spreche ich jetzt mal wieder einen Anguckbefehl an all meine Leser aus: “Hot Fuzz” ist Pflicht. Ich werde ihn mir auf jeden Fall noch einmal im Original geben, vermute da nochmal eine Steigerung um 100%.
    Wer nicht weiß, wodrum geh geht, kann das ja einfach  bei den fünf Filmfreunden nachlesen (aber bloß nicht den Spoiler im oberen Teil. Den sollten die mal irgendwie besser unleserlich machen. Eigentlich reicht es, wenn ihr nur den unteren Teil von Batzman lest (dessen ungebremste Begeisterung hat mir dann auch den finalen Ruck gegeben)).

  • In Planung: Monopoly – Der Film
    Auf  so eine Idee muss man erst mal kommen…
  • Kinowunsch: Monkey Island
    Letztens meinte ich noch zu Frau Bü, dass ich mich wundern würde, dass es noch keinen “Monkey Island”-Film gibt, wo doch Piraten so modern sind und eigentlich jeder vernünftige Mensch ein “Monkey Island”-Fan ist (allein  diese  Musik…(ja, die beiden Links gabs hier schonmal, sind aber einfach zu gut)). Und was entdecke ich jetzt  im besten aller besten Blogs (also dem mit dem goldenen DonsTagAward)? Genau:  Diesen sehr amüsanten Flash-Monkey-Island-Film. Wem das alles zu schnell ging, der kann sich ja das Theaterstück angucken ( YouTube in 11 Teilen). Ich hatte dafür nicht wirklich die Muße…
    UPDATE: Gerade von Roland darauf aufmerksam gemacht worden (bzw. gemeinsam erarbeitet), dass die  “Pirates of the Caribbean”-Themenfahrt im Disneyland nicht nur für eben diese Filme, sondern auch für Monkey Island  als Vorlage diente. Also gibt es dann ja quasi nen “Monkey Island”-Film, nur hat der halt nix mit Monkey Island zu tun und darum zählt das nicht… (neuerdings gibts übrigens auch Johnny Depp-Figuren in der Themenfahrt und die sind mal echt  richtig krass gut gelungen)
  • Kinobericht: Ocean’s 13
    Was soll ich dazu sagen, außer: “Ist halt ein Ocean’s”? Eben… nix. Außer halt, dass ich ihn gesehen habe und für gut befand. War halt das, was man sehen will, wenn man in einen Ocean’s geht. Und da ich gerne so “wir haben einen Plan und jetzt setzen wir ihn um”-Filme ganz toll finde (z.B. auch “Das perfekte Verbrechen”, “Inside Man”, “The Italian Job”, sogar “Verlockende Falle” und so weiter), war das auch nicht wirklich schwer, mir zu gefallen…
  • Neue Serie: Prison Break
    Wo wir gerade bei “wir haben einen Plan und jetzt setzen wir ihn um” sind. Das ganze gibts jetzt auch als Serie: In Prison Break lässt sich ein der Hauptdarsteller ins Gefängnis stecken, um von dort mit seinem Bruder zu fliehen, der zu Tode verurteilt wurde (angeblich zu Unrecht). Das ganze ist natürlich bis aufs kleinste durchgeplant (der Plan des Gefängnisses befindet sich z.B. gut versteckt in der Rundum-Oberkörper-Tätowierung), dürfte aber, wenn ich mir den Serientitel so durchlese, nicht ganz so schnell erfolgreich durchgeführt werden. Wer die ersten beiden Folgen (mehr kamen noch nicht, die nächsten beiden kommen am Donnerstag ab 22:15 auf RTL) verpasst hat, der kann die (wie auch die der nächsten beiden Wochen) kostenlos online auf rtl.de gucken (ich hoffe mal, dass das Schule macht).
    Ich finds bisher (wer hätts gedacht) ganz gut, aber nach zwei Folgen kann man natürlich auch noch nicht mehr sagen. Außer halt über die ebenfalls synchronisierte Titelmelodie zu diskutieren.
    Original:

    deutsche RTL-Version:

    Und was sag ich dazu: “Halte noch aus – ich hol dich da raus”… args… hört sich (auch vom Niveau) an wie der Trailer für eine neue BigBrother-Staffen (BigBrother – der Ausbruch). Bäh!
    Das Lied ist übrigens vom Deutsch-Rapper AZAD und Adel Tawil. Hier gibts das  Musikvideo (örks…)

    Nen Titelmelodie-Switch gabs ja auch schon bei Dr. House, da versteh ich es noch weniger (sind sich alle relativ ähnlich:  Original Deutschland, Spanien, UK Griechenland (wohl auch 1. Staffel USA)), finde da aber die deutsche Version besser, darum kein Gemecker…

    (kurz Off-Tpoic: Könnt ihr auch eure Tabs nicht mehr wechseln, während ein YouTube-Film läuft? Was ist das denn bitte?)

  • Noch neuere Serie: Heores

    Erstmal wodrum es geht:

     

    In der Serie entdecken völlig normale Menschen aus verschiedenen Erdteilen ungewöhnliche Fähigkeiten an sich. Dabei müssen die voneinander unabhängigen Menschen erst einmal lernen mit Veränderungen wie Unverwundbarkeit, Hellsehen, Gedankenlesen oder die Kontrolle der Zeit umzugehen.
    Verstrickungen in ihrem Umfeld deuten darauf hin, dass es für diese ungewöhnlichen Ereignissen einen Grund gibt.

    Dann was da meine Gedanken sind:
    Ach du Schande. Ich bin ja absolut überhaupt garnicht der Typ für Superhelden (außer dem neuen Batman und dem von 1966). Geht echt gar nicht. Und außerdem klingt das wie 4400, dieser selten langweiligen und dämlichen Serie (haben wir ganz schnell aufgehört zu gucken).

    Und jetzt, was mein Lieblings-Fernsehserien-gucken-oder-nicht-gucken-Mentor (ja, der mit dem goldenen DonsTagAward von eben, ich muss den echt mal im echten Leben treffen) dazu sagt:

     

    Die Serie, die mich von meiner Superheldenallergie geheilt hat. Gegen Superman, Batman, Spiderman und Konsorten in allen möglichen Darreichungsformen war ich bis dato immun, die 4400 hatten mich vor ein paar Jahren ein wenig angefixt, dann aber mächtig im Stich gelassen. Nicht so Heroes. Die Show hat mich von Anfang an in ihren Bann gezogen (wenn auch zunächst aufgrund der deftigen Splatterszenen) und nicht mehr losgelassen. Ohne jegliches Füllermaterial auskommend, perfekt inszeniert, jede Folge eine Bereicherung des Fernsehtages.
    [..]
    6 von 6 Punkten

    Und dann nochmal meine Gedanken:
    Die Serie muss ich auf jeden Fall gucken!

  • Spezial-Dittsche mit Jauch
    Sabine Christiansen hab ich so ziemlich nie geguckt. Eine Sache, die ich jetzt nach der letzten Folge etwas bereue, aber nur wegen der letzten Folge. Denn da gab es laut dem Popkulturjunkie eine Spezial-Ausgabe von Dittsche (5 Minuten, aber für die Sommerpausenüberbrückung ist jede Minute wichtig). Thema war natürlich Christiansen und während dieser Zeit kam wohl Günther Jauch vorbei und wollte auch in den Imbiss kommen. Durfte er aber nicht, denn “der hat Hausverbot hier, der Spinner”:

    Und wer das jetzt nicht witzig findet, der hat wohl (wie auch immer) die  “Jauch wird Nachfolger von Christiansen”-Sache verpasst…
    Gerade kam übrigens ne Wiederholung auf Eins Extra, aber aus irgendeinem mir unerfindlichen Grund (ich sollte da echt mal nachhören) gehen die ganzen ARD-Sender bei uns nicht über digitales Kabel. Aber halb so schlimm, denn am 2.07. hab ich auch noch ne Chance (bzw. mein festplattenrekorder). Da kommt Christiansen (hoffentlich die richtige Folge) nämlich um 10 Uhr auf Phoenix.

  • Popkulturjunkie im Interview
    Hat zwar nur sehr indirekt was mit dem Thema zu tun, aber da ich jetzt eben schon den  Popkulturjukie (der bekanntlich auch für die  deutschen Blogcharts und den  Blogcensus (mit-)verantwortlich ist) erwähnt habe, weise ich noch schnell darauf hin, dass der morgen in der  Blogsprechstunde Rede und Antwort steht. Ich hab bei den  “Vorab-Fragen” auch mal eine zu der Visualisierung der Blogcharts reingestellt und wenn ich mir das jetzt so angucke, scheinen sich auch andere dafür zu interessieren…

    UPDATE: Pft! Jetzt hat der die Antwort einfach schon vor dem Interview rausgehauen. Ist doch die ganze Spannung raus…
    Aber immerhin war es genau die Antwort die ich hören wollte:  Noch in diesem Jahr soll es Visualisierungen geben. WOhoo!

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    Sätze, die ich nicht gerne höre

    17. Juni 2007 um 16:20 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

    Ich hab ja letztens noch in einem Kommentar von Frau Bü geschwärmt und gesagt, dass man so eine auf jeden Fall heiraten sollte, bevor es jemand anderes tut. Manchmal gibt es aber auch Situationen, wo Frau Bü Sachen sagt, die einem nicht so gefallen. Ganz im Gegenteil.
    Heute war es mal wieder so weit. Frau Bü saß an meinem Rechner und telefonierte mit ihrer Mutter. Plötzlich wendet sie sich in meine Richtung und meint “Schatz, dein Rechner brennt!”. Und schwups, war sie auch schon in ein anderes Zimmer verschwunden.
    Und so bewunderte ich einen kurzen Augenblick meine neue Nebelmaschine, entschied mich dann aber aufgrund der ungünstigen Kombination aus Gestank und frisch gewaschener Wäsche gleich daneben dafür, dem ganzen ein Ende zu setzen.
    War zum Glück nur das Netzteil und da ich vom letzten Mal noch das Ersatzteil da hatte (ein Ersatznetzteil gehört wohl in jeden guten Haushalt), kann ich euch das jetzt auch alles brühwarm erzählen.
    Apropos “brühwarm”: Im Netzteil sind einige Tropfe transparenter Flüssigkeit zu sehen. Wer kann mir das erklären? Ist das Ursache oder Wirkung? Kann mir nicht erklären, wie da Flüssigkeit reingekommen sein soll (doch nicht durch die zum trocknen aufgehangene Wäsche glaube ich nicht, oder doch? Das kondensiert doch eher an kalten Stellen, und nicht im heißen Netzteil…).

    PS: Hätte ich als Blogger erst ein Foto von dem qualmenden Rechner machen sollen und dann den Strom abschalten?

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    Gebucht

    13. Juni 2007 um 22:46 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

    Keine 4 Monate mehr, dann wird Frau Bü das “Bü” nur noch hier im Blog tragen und eine echte Frau Vanone (oder so…) sein. Und auch wenn man da bisher noch nicht so viel hier gelesen hat: Wir haben schon ganz schön dran gearbeitet. Ort, Essen, Kleidung, Musik und Einladungen (dazu ein anderes mal mehr) sind schon erledigt, d.h. so viel kann gar nicht mehr schief gehen (okay, noch besteht die Gefahr, dass jemand verdurstet, aber das sollte schnell behoben sein).
    Und seit heute sind die Flitterwochen auch gebucht. Und damit ihr mal seht, wofür die Werbeeinnahmen von DonsTag genutzt werden (jaja, wäre schön wenn die ausreichen würden, aber dann dürften wir erst in ein paar Jahren in Flitterwochen fliegen…), hier ein paar Eindrücke:

    Flitterwochen

    Fotos (von oben nach unten) von  zakgollop,  zakgollop,  odh_,  Brian-Air,  Muhunthan Sathasivam,  YoTuT,  Jungle_Boy,  Carmelo Aquilina und  chonil

    Ich hoffe mal, dass ich euch danach dann auch ähnlich gute Fotos präsentieren kann, ihr sollt ja auch was davon haben…

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    Asia-Kochkurs (I): Frühlingsrollen Shanghai

    03. Mai 2007 um 00:59 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

    Asia-Kochkurs

    Vor langer langer Zeit hatte Conny mal Geburtstag (ok, das hat die jedes Jahr, ich gebs zu) und bekam von Frau Bü und mir dazu einen Gutschein für einen asiatischen Kochkurs. Und weil das alleine ja doof ist, haben wir dem Manu (der hat auch ab und an Geburtstag) auch noch sowas geschenkt und unsere Teilnahme da dann gleich noch als Bedingung mit drangeknüpft. Und am letzten Wochenende war es dann endlich so weit: Wir hatten einen Termin gefunden.

    Das gabs zu EssenLeider weiß ich den Namen von dem Asia-Shop gerade nicht, aber den reiche ich mit freundlicher Hilfe irgendeines Mitkoches sicher nach. Er liegt auf jeden Fall genau  hier. Und was kriegt man dann da: Jeden Samstag gibt es einen Kochkurs für vier Personen, in dem dann jeweils vier Gerichte plus Vor- und Nachspeise gekocht werden. Ganz wichtig dabei: Tupperdosen mitbringen! Denn jedes der vier Gerichte ist etwa für 4 Personen ausgelegt, da bleibt also massig (!) übrig. Frau Bü und (hauptsächlich) ich haben und bis heute noch an den Resten gelabt, ein kleiner Teil liegt auch noch im Gefrierschrank…
    Was es nicht gibt sind Text-Versionen der Rezepte. Die darf man selber mitschreiben, wobei nie die Rede von irgendwelchen Mengen ist, aber das sieht man ja und kann sich dann versuchend as alles zu merken. Oder man macht eben (schlau wie Conny ist) “Vorher”-Fotos. Und da irgendwer diese Schmierblätter dann noch fein abtippen muss und ich ja eh gerade als arbeitssuchender Tunichgut nix zu tun habe, ist mir diese Ehre zuteil geworden. Und genau aus diesem Grund werdet ihr dann von dem Kochkurs dann auch noch was haben, da das dann halt alles hier auf dem Blog passiert.

    Los geht es mit der Vorspeise: Den Frühlingsrollen.
    Hier gibts leider kein “Vorher”-Foto, daher auch keine Mengenangaben (darf gerne jemand nachreichen, ich bin in so Schätzungen mehr als miserabel). Auf dem Foto ganz oben sieht man aber ganz rechts die fertige Hackfleisch-Mischung. Dieser Batzen hat übrigens für etwa 80 Frühlingsröllchen gereicht, also durchaus eine akzeptable Menge für eine Vorspeise für 4 Personen ;-)

    Frühlingsröllchen

    Um nun zu diesem Batzen zu kommen, werden folgende Zutaten durch den Reißwolf gedreht:

  • Schweinefleisch (also dann Hackfleisch)
  • eine Karotte
  • Petersilie
  • (mit Wasser) eingeweichtes Weißbrot
  • Sellerie
  • Koriandergrün
  • Schnittlauch
  • Das ganze wird dann schön vermengt, dazu noch ein Ei, Sesamöl und Kartoffelmehl.
    Und jetzt kommt die Handarbeit: Frühlingsrollenfertigteig (Thy Spring Roll Pastry) in Dreiecke schneiden, dann auf den mittleren Bereich der Hypotenuse eine Wurst von der Fleisch-Paste geben (spritzen, oder mit Löffeln) und die beiden anliegenden Ecken nach innen klappen. Dann von der Hypotenuse aus alles schön einrollen, das letzte Stück dabei mit verquirltem Ei ankleben.
    Dann nur noch in heißes Öl (vorzugsweise Soja- oder Erdnussöl, die Reste haben Frau Bü und ich allerdings in Sonnenblumen- und Walnussöl gemacht und das hat auch geschmeckt) geben und schön knusprig werden lassen. Perfekt.

    Noch besser schmeckt es, wenn man die Fleischpaste über Nacht einziehen lässt und dann erst die Röllchen macht.

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