Feldwespennester an den unmöglichsten Orten

26. Juni 2017 um 23:32 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

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So, nachdem DonsTag ja für einen kleinen SkyTicket-Rant zum Leben erweckt ist, nutze ich die Gelegenheit des offenen Admin-Fensters gleich, um euch noch von zwei Feldwespenköniginnen zu erzählen. Leider sind das zwei Geschichte ohne Happy End. Wer das nicht verkraftet, schaut sich einfach nur dieses merkwürdige Paar an:

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Und nun zurück zur ersten Königin, die auf die Idee kam, ihr Nest direkt an unseren Sonnenschirm auf der Terrasse zu bauen (links oben zu sehen):

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Da es eine sehr friedliche Königin war (wie ich später lernte, sind Feldwespen allgemein sehr friedvolle Tiere und eigentlich eine Bereicherung für den Garten) und sie sich auch nicht am regelmäßigen Auf- und Zuklappen des Schirms störte, ließ ich sie erst einmal zu Beobachtungszwecken weiter machen. Meist saß sie nur auf dem Nest, fächelte kühle Luft in die Waben oder schaute mal, ob auch alles mit rechten Dingen zu ging:

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Und so war dann auch bald der Nachwuchs zu sehen:

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Hier war dann der Punkt erreicht, wo ich das Nest dann vor dem Wachststumsschub von der Terrasse haben wollte. Ich erkundigte mich dann also, wie man das wohl macht und siedelte das Nest mit Heißkleber an das benachbarte Gartenhäuschen um:

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Die Königin war dabei die ganze Zeit auf dem Nest (meine größte Sorge war, dass sie in den Heißkleber tappst) und es sah auch erst alles gut aus:

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Allerdings war der Umzug dann wohl doch zu weit auf einmal und ich hätte es in kleineren Etappen machen müssen. Am nächsten Tag schwirrte die Königin wieder um den Schirm herum. Nachdem sie dann mit einem Glas nochmal zum neuen Nestplatz gebracht wurde, düste sie aber ab und wurde nicht mehr gesehen.

Ebenso der Nachwuchs, der ein paar Tage später erst die Türen verschloss…

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… und dann schlüpfte

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Kurze Zeit später sah Frau Bü dann durch Zufall, wie eine Feldwespe in einem unserer Zaunposten verschwand:

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Und tatsächlich:

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Ich wollte mir ja einreden, dass das die gleiche Königin ist, die sich nun ein neues Zuhause gesucht hat, aber die Zeichnung auf dem Kopf sieht dann doch leicht anders aus.

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Und auch hier kein Happy-End. Auch wenn ich dachte, dass das mal der optimal geschützte Platz für ein Nest ist: Heute wollte ich nochmal nachschauen und fand vom Nest keine Spur. Nix im Zaunposten und auch nix drumherum…

Ich geb aber die Hoffnung nicht auf, dass wir irgendwann mal mehr als nur eine Königin im Garten haben…

Abschließend noch ein paar Fotos:

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Kalt und schön hier

06. Januar 2017 um 23:36 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

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Nachdem mir zu Ohren kam, dass unser Teich um die Ecke zugefroren war, machte ich mich mit dem Fotoapparat auf, um mir das mal genauer anzuschauen.
Gerade noch rechtzeitig, bevor das Licht aus gemacht wurde…

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Was man aufgrund der geringen Auflösung hier nicht wirklich sieht, ist die interessante “Körnung” auf der Eisfläche. Ich hab da mal ein Detail vorbereitet:

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Und nicht nur der Plessenteich war eingefroren, sondern auch der benachbarte Landgraben:

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Weihnachten mit Yuko und Mo

30. Dezember 2016 um 13:10 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

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Ich hoffe ihr hattet alle ein schönes Weihnachtsfest.
Bei uns stießen Yuko und Mo (von Mia and Me) dazu, die ihr erstes Weihnachten in der Menschenwelt feiern durften. Fanden sie auch ganz toll…

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Und jetzt bleibt mir nur noch, euch einen guten Rutsch ins Jahr 2017 zu wünschen!

Grüße aus der “Hauptstadt des Nebelreiches”

02. November 2016 um 22:38 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

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Wobei, eigentlich aus einem Ortsteil von Neu-”Hauptstadt des Nebelreiches”, aber wer nimmt es da schon so genau…

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Und auch wenn Wikipedia versucht diesen Titel halbherzig zu widerlegen (Messtation auf dem Berg… ach…): Es stimmt!

Marzellus Garten – Geheimtipp um Ulm herum

19. April 2016 um 00:06 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

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Es gibt so Dinge, die liegen hier ewig als “2blog” rum (ein Haufen toller/lustiger Game Of Thrones-Videos zum Beispiel, wäre jetzt ja der ideale Zeitpunkt, die gebündelt zu bringen), so auch unser Besuch in “Marzellus Garten”, über den wir im Buch “Schau mal – 240 Erlebnisse in der Region” von der Südwestpresse erfahren haben.

Theoretisch handelt es sich um einen Privatgarten, den man jederzeit kostenlos besuchen kann, praktisch ist es eine Endtdeckungsreiese durch ein 15.000 Quadratmeter großes, verwinkeltes und mit allerlei Kunst und Krempel sowie witzigen (deutlich linkspolitisch angehauchten) Zetteln versehenes Wild-Gartenpradies.

Gleich am Anfang muss man sich schon entscheiden, ob man un den erstesten, den zweitebesten oder den allerbesten Weg gehen will:

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Und das macht durchaus Sinn, denn “den Weg” gibt es gar nicht. Ständig muss man sich entscheiden, wo man denn langgehen möchte, immer gespannt, was hinter der nächsten Ecke wartet (ein riesiges, nur leicht vertrauenserweckendes Baumhaus, ein riesiger Rhododendren-Platz, ein Müllabladeplatz, ein Mini-Himalaya-Nachbau, ein Forellenteich, eine Sackgasse, ein Wasserrad, oder der eine Weg, bei dem man doch eben schonmal war) und immer auch in Sorge, dass man bei dem Weg, gegen den man sich entschieden hat, irgendwas tolles verpasst.

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“Wildgarten” war dann auch kein netter Begriff von mir. Es ist zwar schon ein wunderschön “natürtlicher Garten” (wobei es auch die Ecke mit den fein gestutzten Hecken gibt), aber ganz sicher keiner, der nur sich selbst überlassen wird und keine Arbeit macht.
Ganz und gar nicht.

Seit über 30 Jahren baut der Eigentümer Marzellus Hampp hier unermüdlich mit Unterstützung zweier Freunde weiter, immer wieder entstehen neue Ecken, neue Brücken, neue Wege und neue Ideen.

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Unser erster Besuch war 2013. Zufälligerweise an einem Feiertag, was ein Glückstreffer war, denn Sonn- und Feiertags gibt sich dort der Vietnamnese Lee (einer der Helfer, auch für das asiatische Eingangstor und die asiastischen Brücken verantwortlich) die Ehre und verwöhnt seine Gäste mit frisch zubereiteter Pekingsuppe, Frühlingsrollen, Nudel-, Reis-, oder Gemüsegerichten.
Und das ist alles sehr sehr lecker. Vor allem die frittierten Bananen. Woah!

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Eintritt, Essen und Getränke laufen dabei übrigens rein über das Spendenprinzip. Am Ausgang wacht die Büste von Johannes-Hubert I. über eine Milchkanne, die mit einem beliebigen Betrag befüllt werden darf. Damit der Garten auch in Zukunft noch weiter wachsen kann.

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Seit 2013 waren wir dann bisher jedes Jahr immer einmal da (die Bilder hier sind von allen 3 Besuchen bunt gewürfelt, teilweise von Madonha geschossen), was eigentlich viel zu selten ist. Vor allem waren wir bisher nur im Mai oder November da, eigentlich müsste man sich das ganze auch mal im Juli/August anschauen…

Auf was man sich (neben sehr leckerem Essen und sehr viel zu Entdecken) allerdings auch einstellen muss, ist, dass die Toiletten eher “so naja” sind und es auch an manch anderen Ecken mal etwas müllhaldig oder zerfallen aussieht. Aber auch das macht den Reiz des ganzen aus.

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Abschließend kann ich nur nochmal betonen (sollte man aber rausgehört haben), dass ich jedem, der eh in der Gegend ist, da mal einen Abstecher vorbei machen sollte (am besten natürlich Sonntags). Ich empfehle den erstbesten Weg zu nehmen. Und viel Zeit…

Ach: Das “Wo” ist natürlich noch so eine Sache. Das ganze liegt nämlich ganz schön versteckt, so dass wir erst beim dritten Mal wirklich “sicher” hingefunden haben. Hier, an der Straße zwischen den Weißenhorner Stadtteilen Biberachzell und Oberhausen liegt der verwunschene Fleck.

D´r Schaid in Seeg

13. September 2015 um 23:10 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

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Als wir damals nach Bayern auswanderten (der beste Witz an diesem Auswander-Beitrag ist übrigens, dass mich kurz danach jemand von VOX anrief, um zu fragen, ob sie unsere Auswanderung nicht von “Vox – Die Auswanderer” dokumentieren lassen wollten. Als ich ihr aber dann den Witz des Artikels erklärte (und die Tatsache, dass wir schon ausgewandert waren), war das Interesse dann aber wieder verschwunden), also als wir auswanderten, war uns ja klar, dass das ein kultureller Schock werden würde und hier alles anders wäre.
Aber dem wollten wir mit offenen Armen entgegen gehen und uns (in gesundem Maße. CSU wählen braucht man darum ja nun nicht gleich) auf die Sitten und Bräuche einlassen.

Einer dieser Bräuche ist “d’r Schaid”, bzw. “der Viehscheid”, bzw. um es für jeden verständlich zu machen: “Der Almabtrieb”. Den wollte ich eigentlich schon lange mal gesehen haben, aber da die Alm dann doch noch ein Stückerl weiter weg ist, hab ich davon immer erst mitbekommen, wenn es schon wieder vorbei war.
Dieses Jahr aber nicht. Da wurde es glücklicherweise kurz vorher im Radio erwähnt und da das Wetter ja auch optimal werden sollte (und es dann auch wurde), war klar: Dieses Jahr geht es also zum Schaid.

Stellte sich dann nur noch die Frage: Wo genau soll es denn hingehen? Denn an dem Tag gab es dann gleich 6 Almabtriebe. Da ich nicht sicher war, wie die Kinder die nahen und durch die Glocken sehr lauten Kühe wegstecken würden, entschied ich mir für einen relativ kleinen Schaid, auch in der Hoffnung, dass man da dann noch nen guten Platz bekommt und es noch nen urigen Touch hat (zeitgleich war auch ein Abtrieb in Hohenschwangau, wo ich dann durch das Schloss Neuschwanstein eher ein überfülltes Touri-Event erwarten würde). Letztes Kriterium war dann noch die Uhrzeit. Denn um 9 Uhr muss ich an einem Samstag dann doch noch nicht auf der Alm sein…

Und so ging es dann nach Seeg, wo es nur 80 Kühe gab, die gegen 13 Uhr im Ort eintreffen sollten. Optimaler Einsteiger-Schaid quasi.

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Bis zum Eintreffen picknickten wir noch auf einer Wiese, von wo wir dann beim ersten Kuhglockenläuten an die Straße eilten (wo dann immer noch mehr als genug Platz war. Der Plan war also voll und ganz aufgegangen).
Und schwups, war es auch ganz schnell wieder vorbei, denn die 80 Kühe waren dann auch in windeseile durch die Straße gejagt (das hatte ich mir aufgrund von YouTube-Recherchevideos doch ein wenig länger vorgestellt (das nächste Mal geht es dann nach Bad Hinde, da gibt es wohl ca. 1000 Kühe und es sollte ne Weile länger dauern…)).
Hat gerade noch gereicht um ein paar Fotos zu machen, da war es schon wieder vorbei:

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Sohnvanone hat auch noch zwei Fotos gemacht (dann war sein Speicher voll, was er mir aber erst auf der Rückfahrt verraten hat. Bis dahin hat er weiterhin so getan, als würde er Fotos machen…):

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Damit war es dann aber zum Glück noch nicht vorbei, denn das war erst Mal nur der Almabtrieb. “D’r Schaid” hat seinen Namen aber von der Scheidung/Trennung der Tiere, denn diese müssen nun nach ihren Besitzern aufgeteilt werden. Und damit da auch ja alles mit rechten Dingen zugeht, schauen alle aufmerksam zu:

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Dort konnte man dann auch noch die Kranzkuh und das Kreuzrind aus der Nähe bewundern und anfassen:

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Die Kranzkuh ist traditionell die schönste Kuh und wird besonders geschmückt, wenn es in der Zeit auf der Alm keine tödlichen Zwischenfälle (für Mensch und Tier) gab. Dieser wird (so sagt es Wikipedia) “aufwändig aus Zweigen, Blumen, Gräsern und Bändern in Form einer Krone geflochten”. Und weiter: “Meist zeigt der Kranz ein Kreuz, womit um den Schutz des Himmels gefleht wird, sowie Spiegel und Glocken zur Abwehr böser Geister.” Können wir alles bestätigen.
In Seeg gibt es allerdings nicht nur die überall verbreitete Kranzkug, sondern auch noch das weniger verbreitete Kreuzrind.

Auf dem Heimweg, musste ich dann aber doch noch ein paar Mal anhalten, um die schöne Landschaft festzuhalten:

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Das nächste Mal darf es dann ruhig ein größerer Schaid sein. Jetzt wissen wir ja, was auf uns zukommt…

Ende. Also nach dem zugehörigen Symbolbild:

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“Sweet Treat Sunday”: Holunderblüten im Bierteig

14. Juni 2015 um 11:19 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

So, ich melde mich mal wieder kurz aus der Versenkung, um mal wieder beim “Sweet Treat Sunday” von elf19 mit zu machen (das dort letzte Woche vorgestellte Erdbeer Fruchtleder wartet übrigens hier gerade im Backofen auf seine Fertigstellung. Bin ich mal sehr gespannt!).
Letztens gab es nämlich erstmalig Holunderblüten im Bierteig bei uns. Noch dazu mit Holunderblüten aus dem eigenen Garten…

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Und da ich ja nicht backen und fotografieren gleichzeitig kann, hat Sohnvanone das ganze mit seinem Fotoapparat dokumentiert. Da es so ein sturzsicherer Kinderfotoapparat ist (nachdem sich meine alte Digicam bei ihm irgendwann als nicht so sturzsicher rausgestellt hat und dann keine Lust mehr hatte), bitte ich die mangelnde Qualität zu entschuldigen ;-)

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Erstmal Holunderblüten pflücken und dann “säubern” (ich habe erst gewaschen, Frau Bü meinte dann aber, ich solle nur schütteln. Macht einfach was ihr wollt).

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Dann 125g Mehl, 1 Prise Salz und ne halbe 0,33er-Flasche Bier (wir haben alkoholfreies genommen) verrühren. Dazu dann 1/2 EL Öl und ein Eigelb mischen. Dann noch ein Eiweiß schaumig schlagen und unterrühren.

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Jetzt die Blüte durch den Bierteig ziehen, in heißes Frittierfett halten (bis es gold wird, geht recht schnell) und am Ende mit Puderzucker bestäuben.

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Beim Essen dann die grünen Stiele abmachen, die könnten evtl. giftig sein (das Internet ist mir hier leider keine Hilfe). Die dünnen Stile haben wir dran gelassen und leben alle noch.

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Und lecker wars zudem auch noch, hätte nicht gedacht, dass das so holundrig schmeckt…

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So, und jetzt alle nochmal schnell bei Ke gucken, was man aus Holunderblüten noch so machen kann.

Bilder von da wo ich wohne

14. September 2014 um 21:44 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

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Hmpf, wie nennt man das denn nun? “Heimat” ist es ja nicht, dass ist da, wo für mich “die frühesten Sozialisationserlebnisse” stattgefunden haben. Und selbst wenn man dazu auch Heimat sagen könnte: Mir kommt das noch nicht über die Lippen, denn das ist hier ja immer noch nicht meine Welt und es fühlt sich falsch an, “Heimat” zu sagen und “Bayern” zu meinen…

Egal, Gerlenhofen und insbesonder den Plessenteich habe ich euch hier ja schon mindestens zwimal (hier und hier) näher gebracht (hier mit ein wenig Infos und Links und hier im Winter). Heuet mal noch ein Schwung Fotos, die nun aber auch schon wieder fast ein Jahr alt sind. Lagen hier noch so im “2blog”-Order rum und sind dem DonsTag-Schönheitsschlaf zum Opfer gefallen.

Hier nochmal die “Palette Natur” aus einer anderen Perspektive (und hoffnungslos bearbeitet):

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Und ein Ausblick…

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… aufgenommen vom Vogelguckturm:

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Und Vögel zu bestaunen (und von weitem schon zu hören) gibt es hier wahrlich reichlich (und das nicht nur dort, sondern erfreulicherweise auch immer wieder am Himmel über unserem Haus. Gänseformationen sind hier Alltag, ich steh trotzdem immer wieder mit offenem Mund unter den riesigen V-Formationen) (nein, natürlich nicht wirklich mit offenem Mund, das ist ja viel zu riskant…).

Meine Mutter hat dort im Mai diesen Jahres sogar einen Flamingo entdeckt:

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Hier gibts ein ähnliches Bild, wo man dann auch Hals und Kopf sieht. Aufgenommen einen Tag später.

Die hier können nicht fliegen, halten sich aber trotzdem in der Nähe auf:

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Noch mehr WM-Videos

11. Juli 2014 um 23:31 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

90% der folgenden Videos werden 60% meiner Leser (ja, euch 3 meine ich) zwar schon kennen, aber für irgendwen könnte ja vielleicht doch irgendwas dabei sein. Und hey, früher hat mich das ja auch nicht gestört und da war ich der Held der Blog-Charts. Also, auf, “Blogging like 2006″ oder so.

Fangen wir mit dem aktuellsten an:

Und hier ein Video, das auf den nachfolgenden Link einstimmen soll:

Ich finde dieses Armeverschränken ja sehr albern und zudem äußerst dämlich von der FiFa, auch diese Mini-Detail so streng zu reglementieren, und da jede Individualität zu nehmen.
Wobei… “jede”? Nein, es gibt ja etliche Arten, seine Arme zu verschräken. Hände über die Arme, drunterm in die Achsel. Schnelle Drehung, langsame Drehung etc.
Und genau das wird hier sehr schon und homorvoll analysiert und kategoriesiert. Und am Ende gibt es dann auch noch einen Gewinner:

Who Won the World Cup of Arm-Folding?

Und wo wir schon bei der FiFa waren, muss hier natürlich auch dieses Video auftauchen:

Dann nochmal aktueller, alle Tore aus dem fulminanten Halbfinalsieg. Die unbeteiligten Statiten, die eh nur im Bild standen, wurden zur besseren Würdigung der deutschen Mannschaft einfach raus retuschiert:

Und das hier hat nun wirklich schon jeder gesehen, 2006-like gibt es das hier aber trotzdem noch:

Zum Ascbhluss dann aber noch ein Video, das ziemlich sicher noch kaum einer von euch gesehen habt, was aber einfach daran liegt, dass es nicht wirklich ansehenswert ist. Es handelt sich nämlich lediglich um einen 0815-LOkalbericht über das recht erfolglose WM-Orakel vom Neuwieder Zoo:

Warum es hier dann doch auftaucht liegt einfach daran, dass “Brösel” das erste WM-Orakel ist, das ich schon persönlich getroffen habe (oder anders gesagt: Das ist das erste WM-Orakel, das die Ehre hatte, den berühmten donvanone zu treffen). Da das aber kurz vor Ostern war, wussten wir beide davon noch gar nichts. Fotos hab ich trotzdem gemacht, muss ich mir dann bei Gelegenheit mal unterschreiben lassen:

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Und aus der Nähe betrachtet sieht so ein Gürteltier auch nicht viel besser aus als ne Pute

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Als Bonus, für alle, die durchgehalten haben, hier dann noch ein paar Fotos von dem Zoo-Besuch:

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In der Staudengärtnerei Gaissmayer

24. August 2013 um 18:08 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

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Nicht erschrecken, ich will hier nur kurz ein paar Fotos ablegen, dann lass ich euch auch wieder in Ruhe…

Und zwar war ich mit Frau Bü nun endlich auch einmal in der Staudengärtnerei Gaissmayer. Frau Bü war da ja irgendwie schon tausendmal und hat immer mit großen, leuchtenden Augen geschwärmt, bei mir hatte das aber zeitlich nie gepasst. Jetzt hab ich Urlaub, der Steingarten sollte angelegt werden und das Wetter war gut, um das ganze mit den Kindern als Ausflug anzulegen.

Denn dazu eignet sich die Staudengärtnerei optimal. Ein riesiges Gelände, mit vielen kunstvoll angelegten Beispielgärten. Frau Bü war von den Pflanzen hin und weg, ich von den vielen tollen Fotomotiven (und den vielen Minze-Sorten, von denen ich mir dann auch gleich zwei gekrallt habe).

Mein Lieblingsbild ganz oben hat dann folgerichtig auch gar keine Pflanze als Motiv. Hier das ganze nochmal mit einem Ausschnitt aus der farblosen Hälfte:

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Pflanzen gab es dann aber auch noch:

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Und ich habe gelernt, dass der gute Lorem Ipsum gestorben ist. RIP, mein Lori…

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