Wien – Tag 1: Westlicher Ring und Belvedere

29. Mai 2009 um 11:05 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

wien

Nachdem wir am Tag zuvor schon nach München gefahren waren, um dort bei Fluffi und Caro zu übernachten, ging es um 5:20 dann schon wieder von der bequemen Couch runter, zack in die Straßenbahn (18 Euro für zwei Personen zum Flughafen, unglaublich…) und husch husch zum Schalter von AirBerlin. Geflogen sind wir nämlich (wie Fluffi und Caro vor kurzem übrigens auch) mit Niki, der zweiten von Niki Lauda gegründeten Fluglinie (die erste heißt Lauda Air, was aber nicht die letzte gewesen sein muss, denn schließlich hat Niki mehr als einen Vornamen, da geht also noch was).

An den Check-In wurden wir dann freundlich gefragt, ob wir lieber “Gangplatz und den daneben” oder “Fensterplatz und den daneben” hätten. Wir entschieden uns dann für “Fenster und den daneben” um dann im Flieger festzustellen, dass wir die einzigen Personen in der 6-Sitz-Reihe waren (Reihe 13, ich dachte sowas gibt es in Flugzeugen nicht?) und von diesen 6 Plätzen genau die “Fenster und die daneben”-Plätze nicht vergeben waren. Ja, wir hatten die beiden Gangplätze bekommen. Sehr sehr merkwürdig. Aber da ja ringsum alles frei war, war das nicht wirklich tragisch, konnten uns so dann auch noch aussuchen, an welchem Fenster wir denn sitzen wollen…

Während dem Flug (Wir starten, bitte angeschnellt bleiben – Hier, lecker Essen – Oh, Landeanflug: Bitte wieder anschnallen) hab ich Frau Bü dann mal schnell instruiert, was wir in Wien eigentlich alles so erleben werden. Dafür hatte ich alle Sehenswürdigkeiten aus dem schon erwähnten Reiseführer schon auf einer Karte in Google Maps zusammengestellt und das ganze mit weiteren Excel-Tabellen ergänzt, auf denen Öffnungszeiten, Eintrittspreise und sonstige besondere Vorkommnisse vermerkt waren. Da war der Reiseführer allein zu unübersichtlich, unaktuell und taktisch unklug (z.B. lag die Ankeruhr eher am Ende der Tagestour, aber nur um 12 Uhr passiert da was besonderes. Ok, so toll ist das dann auch nicht, wie wir feststellen durften, aber ausgeklügelt war die Originaltour halt nicht…).
Und da ich fürs Fotografieren zuständig war, ging das Amt des Kartenlesers und Richtungsvorgebers an Frau Bü, die sich da erst noch einarbeiten musste. Ein Zettel ging für immer verloren, das Verschwinden eines anderen haben wir gerade so noch rechtzeitig bemerkt und ihn dann noch in Sichtweite auf dem Boden ausmachen können. Aber ok, hat ja alles gut geklappt und wir haben und auch fast nie verlaufen (nein, eigentlich nie, das waren ja nur immer noch unvermerkte Extratouren, die Frau Bü speziell für mich entwickelt hat oder so…)

der_stadtplan

Und so sah unsere Tagestour dann aus (die kleinen Bilder lassen sich anklicken und sind dann etwas größer zu sehen, ein Link führt da dann weiter zu einer noch größeren Version):


Wien – Tag 1 auf einer größeren Karte anzeigen

Eigentlich sollte es nur die Tour “Die westliche Ringstraße” aus dem Reiseführer werden, ein entspannter Einstieg, der auch noch direkt vor dem Hiotel anfing (ok, eigentlich endete er da eher, aber wir sind ja flexibel).

An der Börse wurde uns gleich bewusst, wie schlimm die Banken. und Wirtschaftskrise hier zugeschlagen hat. Da müssen die sich glatt mit einer direkt an das schöne Haus gebauten Tankstelle ein Zubrot verdienen und trotzdem noch Räume vermieten. Huiuiui

boerse

Weiter ging es an der Universität vorbei, dann das Rathaus (an dem gerade auf dem Vorplatz irgendwas für die Wiener Festwochen aufgebaut wurde und wo wir deswegen nicht ganz so dicht ran konnten), das Hoftheater gegenüber, durch den Volksgarten zum Parlament (mit komischem Bauhäuschen (?) auf dem Dach) und dann eine kurze Pause zwischen dem Kunst- und dem Naturhistorischen Museum (die bis auf die Statue auf der Kuppel identisch aussehen). Hier hatten wir uns dann beim “Mann der verwöhnt” lecker Zeug gekauft, später stellten wir dann fest, dass das eigentlich eine ganze Armee ist, die verwöhnt, denn “Der Mann” (Achtung: Hier geht sofort Musik los, wenn man die Seite besucht…) ist über ganz Wien verteilt an jeder zweiten Ecke aufzufinden. War trotzdem sehr elcker, darum haben wir uns an irgendeinem Tag später auch nochmal verwöhnen lassen…

ostring

Dann noch schnell durch das Museumsquartier gehuscht (auch hier waren wir nirgends drin, dazu war das Wetter viel zu gut, die Lust zu klein (war nichts dabei, was mich wirklich gereizt hätte) und die Zeit zu knapp) und immer wieder erstaunt festgestellt, wie viele Überwachungskameras in Wien doch rumhängen. Ich glaub ich hätte mein Tracking-Gerät gar nicht gebraucht, sondern hätte einfach bei den Überwachungsgesellschaften nachfragen brauchen, wann ich wo war. Wäre bestimmt ein ausgefallenes Urlaubsvideo, wenn ich so drüber nachdenke. Das sollten die sich echt mal überlegen…

Nach der “Akademie der bildenden Künste” gabs dann die erste Torten-Pause dieses Urlaubs. Da de Audiowalk (ein iPod-Führer, den wir in unsere Touren integrierten) so vom “Café Museum” schwärmte, wo selbst das Besteck und die Aschenbecher durchdesignt sein sollten (können wir nicht bestätigen, zumal es gar keine Aschenbecher gab…), war dies also die Anlaufstelle unserer Wahl. Hier gabs dann auch das einzige Stück Sachertorte für den Urlaub. So richtig spektakulär ist die ja nicht (und die kann man auch leicht und lecker selber machen, wie Frau Bü im letzten Jahr schon bewies), aber lecker wars trotzdem.
Und dann war die “gelbe Tour” auch schon für diesen Tag abgehakt (die Staatsoper hatten wir uns für denn nächsten tag aufgehoben, da da eine Führung mit garantierter Bühnenbesichtigung auf dem Plan stand). Ging irgendwie ganz schön schnell, was denn jetzt noch den Rest des Tages tun? Also gut: Brechen wir auch noch die “Wiental”-Tour an.
So gings also an der Secession vorbei (die mich bei Bullions Foto direkt an Alias erinnerte, im Original war die Kugel dann aber doch viel zu klein…), ebenso am Künstlerhaus und dem Musikverein. Am (abgeschalteten) Hochstrahlbrunnen (das ist übrigens jetzt die Stelle, wo die Fotos vom verlorenen Zettel gemacht wurden) entschieden wir uns dann (weil immer noch so viel Zeit übrig war), auch noch das Belvedere mitzunehmen (eine dritte Tour, die damit angebrochen wird).
Hier hatte ich auf meinem Ausdruck ein wenig Platz gespart und nur die obere Ecke noch ausgedruckt, so dass wir dann doch etwas überrascht waren, wie lange wir doch außen rum gehen mussten, bis endlich mal ein Eingang kam. So hatten wir dann aber wenigstens noch einige Botschaften und etliche Parkverbotsschilder in Reihe gesehen…

teil2

Immerhin kamen wir dann direkt beim oberen Belvedere raus (bzw. rein) und hatten direkt einen wunderschönen Blick auf die Stadt (und natürlich das untere Belvedere mit Gärten). Praktischerweise war dann auch noch Mittwoch, an dem das untere Belvedere bis 21 Uhr offen hat (was ich dem Kartenverkäufer dann schnell nochmal erklären musste), denn mittlerweile war es dann doch schon etwas später geworden. So hatten wir dann aber genug Zeit, uns in beiden Schlossteilen in Ruhe die Räume und die Kunstausstellungen anzusehen. Ja, so kommt man dann also doch zu seinen Museumsbesuchen, es muss halt nur mit anderen Sachen kombiniert sein. Und das hat sich auch wirklich gelohnt. Rein von der Optik ist das Beldevere wirklich hübsch (viel schöner als Schloss Schönbrunn) und auch die ausgestellten Bilder waren schick (haben sogar Frau Bü gefallen, die bei Kunst sehr wählerisch ist). So gabs da z.B. den berühmten Kuss von Klimt und , oder das ebenso berühmte Bild, auf dem Napoleon die Alpen überquert.
Im unteren Beldvedere gabs dann sehr interessante Bilder (die teilweise Richtung Comic gingen) von Alfons Mucha.

belvedere

Und war dieser lange Tag schon fast vorbei, es ging nochmal quer durch die Stadt zurück zum Hotel (auf dem Weg noch beim Albertina vorbei, das damit dann auch abgehakt war), wo dann die stark beanspruchten Füße erstmal etwas Ruhe und Luft bekamen. Puh…

der_rest

Aber da man ja nicht ungestärkt ins Bett gehen kann, wurde die nähere Umgebung nochmal schnell nach einem Restaurant abgesucht (an sowas hatte ich bei meiner Planung natürlich nicht gedacht). Gefunden hatten wir dann mit dem “Safran” einen sehr sehr leckeren Inder (ist eigentlich nicht so mein Fall, hab da in Restaurants in Deutschland selten was gekriegt, was ich mir nochmal bestellt hätte, auf Sri Lanka wars aber meistens lecker), bei dem wir im Hinterhof dann erstmal über die Gesetze in Österreich aufgeklärt wurden (eigentlich darf man nur bis 21 Uhr draußen sitzen, das nahm man da aber dann doch nicht so genau. Hat sich auch kein “Anrainer” beschwert…)
Und ohne nur einen Funken vom in diesem Moment laufendem UEFA-Cup-Finale mitbekommen zu haben, war der Tag dann endgültig vorbei.
Und wie es weiterging, erfahrt ihr nächste Woche…

Mehr Bilder in hoher Auflösung wie immer im zugehörigen Flickr-Set.

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volksgarten

Pause im Volksgarten

27. Mai 2009 um 00:19 von donvanone

volksgarten

So, der erste Wien-Tag ist durchforstet (93 von 207 Bildern haben überlebt), bearbeitet (nur ganz selten so stark wie das Bild oben) und verschlagwortet. Kann also bald verbloggt werden. Heute aber erst mal nur ein Bild aus dem Volksgarten, wo zur Abwechslung mal nicht die ganzen Wegrände mit Parkbänken, sondern mit Parkstühlen gepflastert waren. Neben dem Hundeverbot in den meisten Parks eine der Hauptvorteile gegenüber deutschen Parks.
In Groß gibts das Bild natürlich auch.
(Eine Pause haben wir da übrigens nicht wirklich gemacht…)

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Was tun, wenn andere Leute meine Fotos nutzen wollen?

27. April 2009 um 12:24 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Nachdem letztens die zweite “dürfen wir deine Fotos für XYZ nutzen”-Mail innerhalb kurzer Zeit bei mir eintrudelte, muss ich mir doch mal Gedanken machen, wie ich mit so Anfragen umgehen will.
Das erste Mal (zwei Fotos für die Mitgliedszeitschrift der Deutschen Narkolepsie-Gesellschaft e.V., siehe hier) hab ich das bisschen Geld, das die mir angeboten haben gleich als Spende bei denen gelassen und nur ein Belegexemplar gefordert.
Und auch bei der letzten Anfrage, ob zwei Bilder, die ich vom Ulmer Nabada geschossen habe in einem Foto-Geschenkbuch über den Ulmer Spatz veröffentlicht werden dürfen, hab ich das auch nur mit einem Belegexemplar (und Namensnennung im Buch natürlich) erlaubt (dazu dann mehr, wenn ich das Buch habe).
Jetzt habe ich eine Anfrage von einem Innenarchitektenbüro bekommen, die eines meiner Bilder als Wanddekoration in einem Gästebad eines Autohauses nutzen wollen. Von Geld war da keine Rede, nur die Frage, ob sie dürfen oder nicht. Und hier ist jetzt irgendwie der Punkt erreicht, wo ich denke, dass ich meine Bilder nicht einfach so “verschenken” sollte.
Nur wie viel verlangt man da und wie wickel ich das ganze am unkompliziertesten ab? Soll ich einfach gleich meine Fotos zu fotolia oder ähnlichen Bildverkaufsplattformen geben und die Anfrager dann dahin verweisen? Könnte sich ja als ein netter Nebenverdienst rausstellen. Aber geht das dann noch über mein bisher angemeldetes Gewerbe für mein Blog? Denn da heißt es ja nur “Werbliche Bewirtschaftung von eigenen Internetseiten”, worunter der Fotoverkauf ja eher nicht zählt. Also den Gewerbeeintrag erst noch erweitern?
Ich spiele auch mit dem Gedanken, ein paar Bilder auf FineArtPrint einzustellen, jetzt wo ich ja die innenarchitektliche Bestätigung habe, dass meine Bilder als Wanddeko geeignet sind (es ging da übrigens um diese beiden Bilder)
Hat irgendwer Erfahrungen mit sowas gemacht?

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sri_lanka_eisenbahnstrecke

Sri Lanka

30. März 2009 um 23:42 von donvanone

sri_lanka_eisenbahnstrecke

Komme gerade aus “Slumdog Millionaire” und hab mir fest vorgenommen, die Flitterwochen (Sri Lanka und Malediven) jetzt endlich mal aufzuarbeiten (hier auf DonsTag und auch als Fotoalbum), ist ja schon fast 1,5 Jahre her…
Hier das Foto in Groß

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BST 7: Münster, Rathaus des Westfälischen Friedens, A1

06. März 2009 um 00:31 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

braunes_schild_header

So, es wird Zeit, dass ich die “braune Schilder”-Tour (BST) endlich mal wieder fortsetze. Da Frau Bü momentan die meiste “Freizeit” für die Diss opfert (und natürlich für Lost…), kamen in letzter zeit zwar keine Schilder hinzu, aber vom Oktober sind ja noch 3 übrig. Heute also Münster.

muenster_am_abend2

Der Besuch in Münster liegt jetzt schon eine unglaubliche Ewigkeit zurück (darum werde ich hier auch mehr Bilder als Worte sprechen lassen, die Details verblassen alle schon…), war nämlich die erste Etappe unserer “Herbsttour” Ende Oktober. Aufgenommen wurden wir von einem ehemaligen Kommilitonen uns seiner Freundin (die auch schon in Ulm gewohnt hat), die dann für uns auch eine super vorbereitete Stadtführung vorbereitet hatten. Ist jetzt schon zu lange her, dass ich noch sagen könnte, wie viele Karteikarten mit Fakten rund um Münster das waren, aber es waren schon ne ganze Menge. Nicht fehlen durfte natürlich das “Rathaus des Westfälischen Friedens”, welches ja im braunen Schild beworben wird:

Rathaus des Westfälischen Friedens

Viel spannender fand ich aber die drei “Wiedertäufer-Käfige” am Turm der Lambertikirche mit der dazugehörigen Geschichte. Schon ein wenig gruselig…
Die Altstadt hatte aber wirklich Flair, hat mir gefallen, viele nette Häuserfassaden, schöne Kirchen und so weiter. Aber wie gesagt: Weniger Text, mehr Fotos:

muenster

Wenn ich aber für das Design des braunen Schildes verantwortlich gewesen wäre, hätte ich das einfach mit lauter Fahrrädern vollgemalt, denn das war das, was uns in Münster als erstes aufgefallen ist und dann auch nicht mehr losgelassen hat: Überall nur Fahrräder. Ich hab noch nie so viele Fahrräder auf einem Haufen gesehen wie auf dem Fahrradparkplatz beim Bahnhof und auf der Straße war man weder als Fußgänger noch als Autofahrer sicher, ständig huschte von irgendwo ein Zweirad dazwischen.
Vor allem bei unserer Ankunft (von Ulm aus) ging das dann gepaart mit der schier unmöglichen Parkplatzssuche (ja, das ist einer der Gründe für die vielen Fahrräder) und dem Punkt, dass uns das Navi auch noch durch eine Fußgängerzone geschickt hat, ganz schön an die Nerven und ist für mich das Totschlag-Argument gegen einen Umzug nach Münster. SO schön es da auch sein mag, aber die vielen Fahrräder machen mich wahnsinnig…
Mehr zur “Fahrradstadt Münster” gibts auf Wikipedia. Hier nur noch ein paar Zitate von eben dort:

 

[..]
Somit hat die Stadt den höchsten Radverkehrsanteil in ganz Deutschland. Nach einer Umfrage im Jahre 2007 wählten die Münsteraner sogar am häufigsten dieses Verkehrsmittel.
[..]
In einer Stadt mit doppelt so vielen Fahrrädern wie Bewohnern tritt auch das Problem des Fahrraddiebstahls in den Vordergrund: So gaben weniger als die Hälfte der Befragten an, ihnen sei noch nie ein Fahrrad gestohlen worden, 15% beklagten gar drei oder mehr verschwundene Räder.
[..]
In der Verunglücktenhäufigkeitszahl, das heißt die Anzahl an verletzten Personen pro 100.000 Einwohner, belegt Münster in Nordrhein-Westfalen den letzten Platz, allerdings sind nur in rund neun bis zwölf Prozent aller Unfälle Radfahrer beteiligt. Problematisch hingegen ist, dass Radfahrer und Fußgänger einen hohen Anteil von rund 50 % aller Verletzten stellen.
[..]
Münster beherbergt mit der Radstation Münster das größte Fahrradparkhaus Deutschlands. Sie befindet sich direkt vor dem Hauptbahnhof. Während des Baus skeptisch von den Bewohnern der Stadt beäugt, wurde die Radstation schnell zum Erfolg: Die 3.300 Stellplätze sind bei gutem Wetter ausgebucht, circa 2.700 Kunden besitzen eine Dauerkarte. Nötig wurde die Anlage, da auf dem Bahnhofsvorplatz regelmäßig sämtliche Wege von abgestellten Fahrrädern blockiert wurden, so dass Fußgänger auf die Straße ausweichen mussten[..]

Neben den vielen Fahrrädern gibt es dann auch noch viele Studenten, was dann dafür sorgt, dass es auch viele Kneipen gibt (was dann wiederrum zu den Unfällen mit den Fahrrädern sorgt…). Dazu einfach nochmal ein paar Bilder:

muenster_kneipen

Was ich irgendwie gar nicht mit Münster in Verbindung gebracht hätte, war der Hafen. Irgendwie hab ich damit so mitten in Deutschland nicht gerechnet (hatte “Hafen” erst für Wilhemshaven eingeplant…) und war dann angenehm überrascht. Sah nämlich wirklich schick aus und schien bei gutem Wetter eine schöne Alternative zur Altstadt zu sein.

muenster_hafen

So, hab ich noch was vergessen? Frau Bü darf es gerne in den Kommentaren ergänzen…

Ach ja: Wer mittelfristig einen Besuch in Münster plant, sollte seinen Trip für den 28. März 2012 einplanen. Denn ich würde schon mal gerne wissen, was da in der Nähe des Rathauses dann passiert:

2012

(Ok, ich weiß was da passiert, schließlich gibt es ja das Internet…)

Mehr Bilder (und in höherer Auflösung) wie immer im zugehörigen Flickr-Album.

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Tauwetter auf dem Kuhberg

01. März 2009 um 14:03 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Erinnert sich noch jemand an dieses Bild?

alpen

Das hatte ich vor über zwei Jahren hier mal verbloggt. Damals ging es mir um den Alpenblick, den man hier von Ulm aus hat, heute geht es mir um den Baum im Vordergrund. Das ist nämlich ein alleinstehender Baum, der von unserer Wohnung 1a zu sehen ist, gerade für solche Zwecke einen guten Vordergund abgibt und bei gutem Wetter viele kleine Pünktchen um sich rum versammelt.
Aber nochmal langsam: Wenn man sich in Google Earth flach auf unser Hausdach legt und Richtung Süden guckt, sieht man dank des perfekt nachgebildeten Höhenmodells direkt, wo sich dieser Baum befindet (wenn man das Originalbild vor sich hat, aus irgendeinem Grund, ist der Baum noch nicht als 3D-Modell eingepflegt. Ob ich das mal machen sollte?). Nämlich hier:

google_earth

Und irgendwie hatte ich schon sehr viel länger vor, dem Baum mal einen Besuch abzustatten (er ist ja nicht nur von unserer neuen Wohnung aus zu sehen, sondern z.B. auch von der Uni), kam aber nie dazu.
Als dann gestern auf einmal die Sonne auf Hochtouren lief und man sich kurzzeitig (heute ist wieder alles in Nebel gehüllt) wie im Frühling vorkam, wollten wir auch mal einer dieser kleinen schwarzen Punkte sein, die um den Baum rumwuseln (UPDATE: Hier jetzt auch ein Bild davon) und haben uns also vom Eselsberg zum Kuhberg aufgemacht, um dort diese kleine “8″ zu laufen:


Größere Kartenansicht

Und natürlich, um den Baum endlich mal aus der Nähe zu sehen:

der_baum

Das tolle an dieser Route ist, dass man von dort einen fantastischen Ausblick in beide Richtungen hat. Einmal Richtung Ulm, wobei der Schwerpunkt auf dem Eselsberg liegt, das Münster kann man zwar auch sehen, muss sich dafür aber etwas verrenken. So sieht der Baum übrigens unsere Wohnung:

wie_er_uns_sieht

Und dann auch der Blick in Richtung Süden, wo es gestern auch einen Hauch von Alpen zu sehen gab (auf den Fotos noch hauchiger…) und auch einen Blick auf das Kloster Wiblingen, das wir letzten ja erst besucht haben (links im Bild):

kloster_wiblingen

Das sieht man vermutlich von unserer Wohnung auch, da sind wir aber noch nicht 100%ig sicher, bräuchten mal ein Fernglas.

Ich hab euch natürlich auch mal ein Panoramabild zusammengestellt, das den Ausblick in beide Richtungen verdeutlicht. Den “Hauch einer Alpe” kann man in der großen Version übrigens auch erkennen, ziemlich weit rechts (aber noch links vom Baum) über dem Industriegebiet, genau hinter dem aufsteigenden Qualm (verschwimmt leider etwas mit dem Qualm, aber mit etwas Fantasie kann man es erkennen).

kuhberg_panorama_zugeschnitten_klein

Nun war gestern ja wie gesagt wirklich fantastisches Wetter, allerdings hätten wir der Sonne evtl. noch so 1 Woche mehr Zeit geben sollen, denn der Kuhberg war eigentlich noch mitten im Wintermodus und so gab es dort Unmengen an Tauwasser, der Wege und Felder überschwemmte, sich zu “reißenden” Flüssen zusammenraffte und Hose und Schuhe in einen Matschträger verwandelte. Hatte aber auch mal was:

tauwetter

Es ließ sich aber mehr als erahnen, wie traumhaft dieser Weg bei “richtigem” Frühlingswetter (mit Blumenduft, Schmetterlingen und Picknickdecke) sein muss und daher werden wir auch hier sicher noch einmal hinkommen.

spaziergang

Wieder einer dieser “Orte in der nähren Umgebung, die man in den letzten 7 Jahren nicht beachtet hat, die aber ganz toll sind und zu denen man seinen Besuch auch mal hinschleppen muss”. Sehr schön!

Wie immer gibts im zugehörigen Flickr-Album eine Auswahl der Fotos in höherer Auflösung und mit Zuordnung zum Aufnahmeort.

PS: Von “Tauwetter” zu “Taufwetter”: Glückwunsch an den kleinen Lu, der heute einen besonderen Tag hatte…

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lapplaender

20 24 Jahre

25. Februar 2009 um 11:07 von donvanone

lapplaender

Don als kleiner und großer Sami. Mehr Infos zur Kultur auf Wikipedia. Fotos von echten Trachten hier, hier, hier, hier und hier.

UPDATE: Das linke Foto ist von 1985, da kam wohl was durcheinander…

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Die 8 besten Bundeskanzler, die wir nie hatten

19. Februar 2009 um 16:45 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Wenn Stefan Niggemeier auf seinem unzählbar vielten Blog feststellt, dass Günther Jauch der “beste Bundeskanzler, den wir nie hatten” sei, dann stellt sich einem unweigerlich die Frage: Was für Bundeskanzler hatten wir eigentlich schon?

Das waren natürlich Adenauer, Erhard, Kiesinger, Brandt, Schmidt, Kohl, Schröder und Merkel.

Aber wie merkt man sich das? Da gibt es einen einfachen Spruch: “Andreas (das bin ich) erklärt keine Bundeskanzler, sondern kreiert sieben Morphbilder”.

Und diese Morphbilder sehen dann so aus (Klick für Großansicht):

zwischenkanzler_klein

Wer sie nicht erkennt: Das sind nach Günther Jauch die sieben besten Bundeskanzler, die wir nie hatten. Inspiriert wurde ich von diesem Bush-Obama-Morphbild:

bushbama

Hier noch alle echten Kanzler mit jeweiligem Zwischenkanzler (wieder Klick für Großansicht):

kanzler_mit_original_klein

Die Mischung aus Brandt und Schmidt find ich ganz nett (jetzt mal nur rein vom Bild, nicht politisch gesprochen). Hier dann das ganze auch noch als Video:

Und bevor jemand fragt: FotoMorph war die Freeware meiner Wahl.

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Schneespaziergang ums Kloster Wiblingen

15. Februar 2009 um 23:24 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

header

Die Landschaft ist in schön fluffigen Pulverschnee gehüllt, während die Sonne munter vom blauen Himmel scheint. Was macht man da? Ganz klar: Man geht spazieren. Und da wir ja auch mal was neues sehen wollen, haben Frau Bü uns ich uns erstmal in den Bus gesetzt und sind nach Wiblingen gefahren, um da das Kloster und Umgebung mal genauer zu inspizieren. Und wieder mal muss ich sagen: Die Ulmer Umgebung hat echt so einige schicke Plätzchen zu bieten, ich bin immer wieder aufs neue erfreut.

Und das war unsere Route:


Größere Kartenansicht

Zuerst ging es also durch den klösterlichen Lustgarten und dann in die eigentliche Klosteranlage. Sah schonmal ziemlich beeindruckend aus, wie das folgende Panorama-Foto (unbedingt in groß angucken) zeigen will:

panorama

Um da hin zu kommen, überquerten wir übrigens die Schloßstraße, was Frau Bü zu der berechtigten Frage brachte, wo denn hier ein Schloss sei. Nun, hätten wir einen Blick in das Museum geworfen, dass sich im Kloster befindet, hätten wir auf diese Frage eine Antwort bekommen, denn da gibt es momentan eine Ausstellung genau zu diesem Thema: “1808: Ein Kloster als Schloss? Das Leben Herzog Heinrichs von Württemberg in Wiblingen”.
Ich zitiere aus dem Flyer:

 

Vor 200 Jahren wurde das säkularisierte Benediktinerkloster Wiblingen zur herzoglichen Residenz: Heinrich von Württemberg bezog mit seiner Familie und der Dienerschaft eine standesgemäß eingerichtete Wohnung in der „Beletage“. Von da an war es streng untersagt, “Kloster Wiblingen” zu sagen, es musste “Schloss Wiblingen” heißen!

Das war aber nicht das einzige, was wir verpasst haben (sollte ja nur ein kurzer Spaziergang werden, kein Tagesausflug), denn auch der zum Museum gehörige Bibliothekssaal blieb von uns noch ungesehen. Müssen also dringend nochmal hingehen…

Was wir aber gesehen haben, war der Innenraum der Kirche (hier leider ohne die ober Galerie, die verschlossen war). Und der sah sehr opulent aus, kein Vergleich zur kargen Inneneinrichtung des Ulmer Münsters:

kloster_innen

Dann ging der eigentliche Spaziergang auch wirklich irgendwann los und wir konnten so das Kloster von hinten aus allen möglichen Richtungen bewundern. Viel faszinierender fand ich aber den grünen Schilf (??), der in großen Mengen am Wegesrand wuchs. Sah sehr künstlich aus, war es aber natürlich nicht. Aber so ein sattes Grün in der weiß-grauen Umgebung ist schon merkwürdig…

kloster_aussen

Wenn man sich die Route oben mal genauer anschaut, stellt man fest, dass wir scheinbar über die Iller gelaufen sind. Dem war natürlich nicht so, hier scheinen nur mein GPS-Gerät und Google Maps unterschiedliche Auffassungen zu haben. Wie auch immer, wir waren auf jedem Fall am Rand der Iller und haben das klare Wasser, die Sonne und die vielen schönen Steine (darf man da eigentlich welche als Dekoration mit nach Hause nehmen? Wenn nicht: Haben wir natürlich nicht gemacht!) genossen.

iller

War mal wieder ein sehr schöner Ausflug, der uns da spontan eingefallen ist. Das Wetter hat uns aber auch gerade zu dazu gezwungen…

Auf Flickr gibts im zugehörigen Album natürlich wieder ausgewählte Bilder in höherer Auflösung (diesmal sogar wirklich in ganz hoher, da ich vergessen hatte, die Bilder erst noch ein wenig runter zu skalieren), auch in der Kartenansicht, falls jemand genauer wissen will, wo denn welches Foto nun entstanden ist…

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Stop Motion + Live Projection Mapping + HD = Whoa!

13. Februar 2009 um 11:29 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Da mir keine gescheite Überschrift eingefallen ist, hab ich die einfach bei nomnomnom mitgeklaut. Passt aber auch sehr gut hierzu:


SCINTILLATION from Xavier Chassaing on Vimeo.

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