Babybauch auf Leinwand

30. April 2010 um 10:53 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Manchmal gibt es Momente, da passt einfach alles zusammen. So hatte ich z.B. gerade das Babybauch-Insel-Foto gemacht und mich gefragt, was man im zukünftigen Kinderzimmer denn noch so an die Wand hängen könnte, da kam eine Anfrage von printeria ins Mailfach.

Und schwupps, da hab ich nun eine 40×50cm-Leinwand mit eben diesem Foto, welche sich sicher gut im Kinderzimmer macht.

babybauch_auf_leinwand

Dafür erstmal ein großes Dankeschön, sieht wirklich schick aus.
Aber die Anfrage war eigentlich eine andere. Printeria macht nämlich nicht nur Fotoleinwände, sondern auch noch eine ganze Reihe anderer Fotogeschenke und mehr. Und so kommt es dann, dass ich hier demnächst ein Produkt aus deren Sortiment unter euch Lesern verlosen darf.
Was das ist, wird noch nicht verraten, geduldet euch einfach noch ein wenig, für die Gewinnspielfrage, die mir vorschwebt, muss ich nämlich erstmal Vater werden…

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Digitalender 2010 fertig

30. November 2009 um 22:40 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Dieses Jahr habt ihr hier ja Monat für Monat ein Kalenderblatt meines Digitalenders vorgesetzt bekommen (in wenigen Stunden ist es wieder so weit) und damit das auch im nächsten Jahr so ist und ich (viel wichtiger!) damit gleich nen Batzen Weihnachtsgeschenke fertig habe, hab ich mich auch in diesem Jahr (nun zum siebten Mal) hingesetzt und aus meinen besten Bildern des Jahres einen Kalender gestrickt.
Und da da ja inzwischen Tradition ist, gewähre ich euch einen kleinen Einblick in das Farbschema das Kalenders:

digitalender10_farben

Wieder nur eine Farbe pro Monat, dafür ist das Layout in diesem Jahr mal wieder etwas größeren Veränderungen unterworfen, nachdem es die letzten 3 Jahre eher nur kleine Veränderungen gab.

Hier mal eine Übersicht aller Stile:

digitalender_uebersicht1

2004 war das chaotischste Jahr, da hab ich wild Collagen aus thematisch zueinander passenden Bildern gebastelt und den Kalendertext dann auch mit ins Bild “komponiert”.
Alles eher unruhig und ziemlich überladen.
Darum gings dann 2005 ein paar Schritte zurück, in die andere Richtung: Den Bildern wurde die Farbe genommen und nur selektiv wieder zurück gegeben. Sah schick aus, aber das Titelblatt und das Layout würde ich heute garantiert nicht mehr so machen.
2006 hatte ich dann (vor allem dank Dropography) zu viele Fotos, so dass ich mich entschied, immer drei zueinander passende Bilder auf ein Blatt zu machen. Das die dann alle noch quadratisch sein mussten, hat das ganze dann doch recht anstrengend gemacht, sah aber gar nicht so schlecht aus.
Aber die Festlegung auf ein festes Format hab ich 2007 schnell wieder aufgegeben und hier das Layout an Hoch- und Querformat angepasst. Das Element vom Monatsnamen und der großen Zahl dahinter wurde übernommen (und ist auch 2010 noch enthalten), nur dass jetzt die Nummer des Monats da steht und nicht die des Jahres wie 2006. Das war doch etwas verwirrend…
2008 und 2009 hat sich wie gesagt nicht viel getan. Die Bilder haben andere Rahmen bekommen, die Schriften wurden gewechselt. Aber ich würde behaupten, dass es jedes Jahr besser wurde, vor allem der Schritt zu nur einer Akzentfarbe war eine gute Entscheidung.
2010 wirds wie gesagt wieder anders. Hier habe ich mich auch wieder auf ein einheitliches Format festgelegt.
Lasst euch überraschen, am 1.1.2010 werdet ihr hier das erste Blatt sehen…

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Farbenfroher Herbst in Jever

02. November 2009 um 22:57 von donvanone

img_0462

Warum wird Minigolf eigentlich so lieblos behandelt?
Und wer macht mit beim DonsTag-Minigolf-Turnier, ich hab seit Jahren keine Kugel mehr ins Netz geschleudert…

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pilze_klein

Müde

27. September 2009 um 22:18 von donvanone

pilze_klein

Nach der Wahl (leider erfolglos) gings für Frau Bü und mich lecker essen (Junggesellenabschieds-Steak), dann 11km Spaziergang (Geocache), dann lecker Eis essen und dann noch ins Kino (sooo traurig). Mehr dazu morgen, ich bin fertig…
Das obige Bild gibts auf Flickr auch in groß, da auch mit Info in den Tags, wo wir spazieren waren.

PS: Ein weiteres wunderschönes “Pilz auf Baumstamm”-Foto gibts auf guck-ma

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Eselsburger Tal - Revisited

26. August 2009 um 16:27 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

picknick-2

Anfang des Jahres war ich mit Frau Bü im Zuge der braunen Schilder Tour (nein, die ist nicht gestorben, erst Sonntag kam wieder ein neues dazu, wird hier bald auch zu lesen sein) im Eselsburger Tal und schrieb:

 

Im Frühling soll es da auf jeden Fall nochmal hingehen, dann mit RoKe und Lu und einer großen Picknickdecke. Denn dazu laden die ganzen grünen Hügel geradezu ein.
Hach, ich freu mich schon und werde dann sicher berichten und weitere Fotos (dann auch mal mit Sonnenschein hoff ich doch) nachreichen…

picknick-1Und was soll ich sagen? Frühling war es zwar nicht mehr, aber der Rest hat gestimmt, als wir uns dann letzte Woche aufgemacht haben.

Bei Sonnenschein sieht alles nochmal schöner und idyllischer aus, die Wiesen waren grün, die Decken groß, das Essen lecker, der Lu (und alle anderen auch) brav und so weiter. Irgendwann müssen wir dann mal die “große Runde” laufen, irgendwo sind da ja glaub auch Höhlen versteckt, dann eine Wacholderheide, eine wohl gute Aussicht von der Domäne Falkenstein (da war wohl mal ne Burg, jetzt ist da nur noch Aussicht…) und eine solala-Ruine.

Mal schauen. Hier auf jeden Fall nochmal zum Vergleich das Foto, das ich beim letzten mal von den “Steinernen Jungfrauen” geschossen habe.

steinerne_jungfrauen_header

Sieht oben doch deutlich netter aus, oder? (oder liegt das nur an der neuen Kamera?)

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Ulmer Fischerstechen 2009

26. Juli 2009 um 18:03 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

So, widmen wir uns Teil 3 des letzten Wochenendes (heieiei, ich komm echt nicht nach, dieses Wochenende war ja auch wieder nicht ereignis- und fotolos…), dem Ulmer Fischerstechen. In der Regel findet das nur alle vier Jahre statt (das letzte Mal ist allerdings schon 5 Jahre her) und wird durch eine Reihe von Fischer- und Bauertänzen auf vielen Plätzen in Ulm eingeleitet.
Bei diesem Tanz, tanz der Bauer mit seiner Bäuerin und wird dabei im weiteren Verlauf von zwei Schalknarren gestört, die die beiden zuerst nur nachäffen und später dann dem Bauern die Bäuerin entreißen. Das Infoheft umschreibt es so schön mit:

 

Beim Narrenmarsch lenkt der eine Schalk den Bauern ab, während der andere sich der Bäuerin bemächtigt. Später merkt der Bauer den Schwindel.

Wir haben uns den Tanz auf dem Münsterplatz angesehen, zwecks einer besseren Sicht dann gleich vom Münsterturm aus:

1_bauerntanz

Natürlich haben wir danach dann den Turm noch bis ganz nah oben erklommen, und noch ein paar Bilder gemacht:

2_blick_vom_muenster

Leider hat sich die Sonne nicht wirklich rausgetraut, denn dann sieht das ganze nochmal viel besser aus, wie man auf diesem Flickr-Bild von Arnold sehen kann.

Wie schon erwähnt, wurden die Tänze an mehreren Plätzen in Ulm aufgeführt und dazwischen gab es dann immer einen prunkvollen Umzug von einem Ort zum anderen. Neben den Fischernn, Fischermädchen und -frauen, Musikgruppen und Fahnenschwingern waren da dann natürlich auch die berühmten Ulmer Persönlichkeiten dabei, die später das Fischerstechen austragen sollten. Zum Beispiel Graf Eberhard II. von Württemberg (auf dem folgenden Bild links in der Mitte) oder die Bäuerin (rechts oben):

3_umzug

Durch Zufall (jemand wollte seine Karten zurückgeben) sind wir an dem Tag noch an ziemlich gute Sitzplätze gekommen, auf denen wir dann auf den Start warteten. Kaum wurden aber die prominenten Gäste begrüßt, öffnete sich der Himmel und unglaubliche Regenmassen ergossen sich nach unten.
Erst waren wir noch froh, unter einem Baum zu sitzen, aber irgendwann konnte auch der nicht mehr helfen. Zum Glück (zum zweiten Mal für heute), hatten die Leute vor uns zu viele Schirme dabei, so dass unsere doch sehr schlechte Vorbereitung (ich hatte nichtmal ne Kapuze an meiner Jacke…) gar nicht so schlimm war.
Die gute Sicht war aber erstmal Futsch:

4_regen

Nach ein paar Minuten (die ausreichten, um einen trotz Schirm komplett zu durchnässen) war der Spuk aber schon vorbei und ein blauer Himmelte begleitete uns für den Rest des Stechens. Ich hab da mal ein Panorama vorbereitet, das es hier in großer Auflösung zu sehen gibt.

6_fischerstechen_panorama

Die Regeln des Stechens kann man sich im oben verlinkten Flyer, oder gleich hier nachlesen. Kurzfassung: Zwei Boote (Zillen) fahren aufeinander zu, darauf stehen jeweils drei Fahrer und ein Stecher. Die drei Stecher versuchen den jeweils anderen mit einem Speer vom Bott zu schubsen. Wer nass wird, hat ein Problem. Das ganze geht dann über mehrere Runden, bis nur noch einer übrig ist.

5_fischerstechen

Am Ende waren bei uns noch der Kuhhirt (unten rechts, an dem Tag klarer Publikumsliebling, ganz im Gegensatz zur “Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt” (natürlich von einem Mann verkörpert), die nach den ersten Siegen (vor allem gegen den gebeutelten Patienten) vom Publikum noch ausgebuht wurde) und der König von Württemberg (unten links) übrig, die sich in unzähligen Stechen nicht einigen konnten (meist blieben beide stehen, oder aber beide fielen ins Wasser). Irgendwann konnte sich der Kuhhirte durchsetzen (nachdem ein Sieh vom König wegen “Abstützen an der Zille” wieder annuliert wurde) dann doch durch und sicherte sich den Tagessieg. Danach musste er sich noch gegen den Sieger der Vorwoche beweisen. Und der war, Überraschung: Der König von Württemberg. Also das ganze nochmal (langsam wurde man ungeduldig…), bis sich dann irgendwann (die Turnierleitung hatte schon ein Ende gesetzt (”Noch zwei Stechen, wenn es sich dann nicht entscheiden hat, gibt es eben keinen Gesamt- sondern nur zwei Tagessieger”)) der König von Württemberg durchsetzen konnte.

Das Nabada hab ich mir dann am Montag wegen “ach, so toll ist das Wetter nun auch nicht” nicht gegeben, darum hier nur ein Foto von der alljährlichen Lego-Ausgabe, die aber tatsächlich immer aktuelle Themenboote drin hat:

7_nabada_lego

Wer das ganze nun mal gerne in bewegtem Bild un mit Ton sehen würde und diesen Beitrag rechtzeitig liest, der sollte gleich (18:45-19:15) SWR (nur BW) einschalten, da gibts eine Zusammenfassung des gesamten Schwörprogrammes (Fischerstechen, Schwörrede und Nabada). Ich weiß aber nicht, ob die a beiden Fischerstech-Tagen gefilmt haben. In diesem Vorschauvideo sieht es zumindest nach dem ersten Turnier aus (bei dem ich nicht war), denn die dunkelhaarige Frau gehört glaub zu dem Überraschungspaar (bei uns eben Ulla Schmidt und der Kranke) von dieser Woche (Berlusconi mit Gespielin). Eine Wiederholung der Sendung gibt es heute Nacht um 2 Uhr auf EinsExtra und um 3 Uhr auf SWR (BW und RP) und SR.

Wie immer gibts im zugehörigen Flickr-Set noch mehr Bilder.

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Geocaching in verlassener Weberei

22. Juli 2009 um 00:46 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Am Samstag sollte es nach der schönen Bundesfestungs-Tour also zur zweiten großen Geocaching-Location gehen: Lost Place - alte Weberei (in Senden, kennt ihr sicher aus dem Radio, ich sag nur “Einrichten mit Inhofer ist in”).

Und was soll ich sagen, außer: Wow, wow, wow, was eine Location.
Ok, wir waren zu fünft und haben trotzdem nur 2 der 5 Hinweise gefunden (Wegweiser-Reflektoren haben wir mehr gefunden, aber halt nicht den entscheidenden Reflektor-Punkt). Für einen Punkt haben wir aber eine sehr gute Ausrede: Aufgrund des Dauerregens, lag dieser Bereich unter Wasser, so dass wir ohne Gummistiefel gar nicht weiter konnten.

Aber hey, das war mir auch alles ziemlich egal, schließlich gab es ja genug fürs Auge.

weberei_halle

(Das Panorama von ganz oben gibt es hier in groß)

Der Regen, der hier und da durch die Löcher in der Decke tropfte, tat ihr übrigens zur Atmosphäre (und verschaffte uns die Weberei für uns alleine, normalerweise gibt es da wohl vermehrt Skater, die offensichtlich auch gerne mit Sprühdosen hantieren…).
Und auch unter dem weggebrannten Dach machte der Regen (netterweise nicht mehr von oben kommend) was her:

weberei_dach

Fotos machen war aber gar nicht so einfach, da man dauernd aufpassen musste, nicht in irgendeins der Löcher im Boden zu fallen (ich frag mich echt, wie ich das geschafft habe…). Und auch ein Stativ hätte nicht wirklich geschadet, aber wer weiß, vielleicht komme ich ja wieder…
Bis dahin appelliere ich an alle anderen Besucher: “Haltet Sitz und Wände rein”!

weberei_rest

Mehr Bilder wie immer im zugehörigen Flickr-Album.

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Zu gewinnen: “Der Ulmer Spatz”-Bildband

05. Juli 2009 um 12:44 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

ulmer_spatz_cover

In zwei Wochen ist es wieder so weit, da findet in Ulm mit der “Schwörwoche” wieder die größte Feierlichkeit statt. Los geht es schon nächste Woche, wenn das erste der beiden Fischerstechen-Turniere stattfindet (gibts nur alle vier Jahre, d.h. das wird das erste Fischerstechen sein, über das ihr hier im Blog dann auch lesen könnt…). Das zweite (bei dem ich dann auch zuschauen werde) findet am 19.7. statt, am Montag danach ist dann wieder Schwörmontag, wo es das Nabada gibt (dazu gabs hier auf dem Blog schonmal was), bei dem der Schlachtruf “Ulmer Spatza, Wasserratza, hoi, hoi, hoi!” wieder über die Donau hallen wird.

Und da schließt sich nun der Kreis, denn zu eben jenem Blogbeitrag zum Nabada 2006 hatte ich auch ein Panorama angefertigt. Und über jenes ist dann (allerdings auf Flickr und nicht auf meinem Blog) auch der Hampp Verlag gestolpert, als er Fotos für einen Bildband über den Ulmer Spatz gesucht hat (ich berichtete). Vom Ulmer Spatz hat sicher jeder schonmal gehört (spätestens als der SSV Ulm 1846 sich mal kurz in der Bundesliga hat blicken lassen, oder doch vom Ulmer Spatzen Chor), für alle, die aber nicht wissen, warum gerade ein Spatz das inoffizielle Wappentier von Ulm ist, hier mal die Geschichte dahinter:

 

Der Sage nach sollen die Ulmer beim Bau des Münsters einen besonders großen Balken angekarrt haben. Sie schafften es aber nicht, ihn durch das Stadttor zu bringen. Als sie kurz davor waren, das Tor einzureißen, sahen sie einen Spatzen, der einen Zweig im Schnabel trug, um diesen in sein Nest einzubauen. Und dieser Spatz flog mit dem Zweig längs durch das Tor. Da ging dann wohl auch den Ulmern ein Licht auf, und sie legten den Balken der Länge nach auf ihren Karren und nicht quer, wie bisher.

[Quelle: Wikipedia]

Und da ich die Zusage gegeben hatte, eben jenes Panoramabild (und das hier auch noch) in dem Bildband zu verwenden (hatte ich hier schonmal erwähnt), bin ich seit gestern stolzer Besitzer eines Belegexemplares:

ulmer_spatz

Und weil ich ja auch an meine Leser denke, hab ich auch noch ein weiteres Buch rausgehandelt, dass ich unter euch verlosen darf. Wer also Interesse an einem Buch hat, das nicht nur Fotos von mir enthält, sondern auch noch die Geschichte des Ulmer Spatzen (”von der biologischen über die historische Dimension bis hin zur Bedeutung des Ulmer Spatzes in der Gegenwart”), der muss hier einfach nur einen Kommentar hinterlassen, in dem er erzählt, was ihn mit Ulm, den Ulmer Spatzen, oder Spatzen allgemein verbindet. Oder nicht verbindet. Ganz egal.

“Einsendeschluss” ist in einer Woche, also Sonntag, der 12. Juli 2009, 13 Uhr am Samstag, dem 11. Juli 2009 um 19 Uhr. Dann werde ich den Gewinner zufällig ermitteln (irgendwie ganz transparent, dass mir niemand nachsagen kann geschummelt zu haben, daher sehe ich auch davon ab, Familienmitglieder von der Verlosung auszuschließen…), so dass das Buch dann rechtzeitig zur Schwörwoche bei euch ankommen sollte.

Das Buch gibt es übrigens auch bei Amazon (Partnerlink) ganz regulär zu kaufen…

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Fragen an meine schlauen Leser

01. Juli 2009 um 00:22 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Meine lieben Leser, jetzt habt ihr schon so oft beweisen, dass ihr eine überaus intelligente Spezies seid, darum belästige ich euch mal mit ein paar Fragen, die mir im Kopf herum schwirren und von meinem eigenen Gehirnschmalz nicht beantwortet werden können.

  • Warum ist in jeder Kirsche nur ein Wurm?
    Die SchwiegerBüs haben uns letztes Wochenende einen Eimer voller Kirschen mitgebracht und da Frau Bü ja schwer an der Diss arbeitet, war es meine Aufgabe, die Dinger zu entkernen und bis zur Weiterverarbeitung im Tiefkühlfach zu deponieren. Da das unbehandelte Kirschen aus unkontrolliertem Eigenanbau waren, musste da natürlich ein besonderes Augenmerk auf im Inneren der Kirsche hausende Würmer gelegt werden. Bei ca. einem Drittel der Kirschen wurde ich dann auch fündig. Allerdings war keine einzige Kirsche dabei, in der sich mehr als ein Wurm befand. Warum ist das so? Wie kommen die Würmer da überhaupt rein und wer überwacht das ganze und sorgt für eine gerechte Verteilung?
  • Warum ist das Spiegelbild im Inneren einer Trompete nicht spiegelverkehrt?
    Bin ich letztens bei Flickr drüber gestolpert und glaube, dass ich es mir mittlerweile erklären kann, warte aber doch lieber mal eure Lösung ab…
  • Was geht eigentlich beim HSV?
    Was genau ist der Plan dahinter, nicht nur lauter Spieler zu verkaufen oder verschenken, sondern auch noch den Sportdirektor aus seinem Amt zu befördern (dem dann auch noch andere Leute freiwillig folgen) und partout keine neuen Spieler zu kaufen. Ich verstehs nicht… (oha, gerade gelesen: Zé Roberto soll wohl kommen, das macht die Sache aber nicht wirklich viel verständlicher…)?
  • Ok, die letzte Frage braucht ihr nicht beantworten, zwei waren mir nur einfach zu wenig.

    Wobei, da fällt mir ein, ich könnte den Platz ja auch sinnvoller nutzen. Wollte hier eh schon länger mal auf ein paar Bücher aufmerksam machen, die ich zwar noch nicht gelesen habe, die aber nicht nur vom Titel her interessant klingen.
    In den ersten drei Büchern geht es genau darum, was ich hier gerade gemacht habe: Einfach erscheinende Fragen zu stellen, auf die man dann aber vielleicht doch nicht sofort antworten kann. Im Normalfall ist das ja nicht schlimm, aber spätestens wenn man mal Kinder in dem Alter hat, in dem sie alles und jeden hinterfragen (”Warum?”), sollte man da wohl mal einen Blick reinwerfen.
    Den besten Titel hat sicher “Wie dick muss ich werden, um kugelsicher zu sein?: 101 Antworten auf Fragen, die uns alle beschäftigen“, aber auch “Was macht die Mücke beim Wolkenbruch: Neue wunderbare Alltagsrätsel” (hier behaupte ich die Antwort zu wissen) und “Warum fallen schlafende Vögel nicht vom Baum?: Wunderbare Alltagsrätsel” klingen interessant.

    Aber nur Fragen beantworten ist ja langweilig, viel toller ist es ja, wenn man sich die Fragen experimentell selber beantwortet. Auch da gibt es ein BUch mit einem tollen Titel: Wie man mit einem Schokoriegel die Lichtgeschwindigkeit misst und andere nützliche Experimente für den Hausgebrauch (gleich mal auf meinem Wunschzettel gelandet). Hab darüber vor längerer Zeit was bei “Wie war dein Tag, Liebling?” (hatte ich hier mal empfohlen). Bei Amazon kann man übrigens einen Blick in die englische Ausgabe werfen. Die hat mit “How to Fossilize Your Hamster” (Wie man seinen Hamster versteinert” einen anderen, aber nicht weniger abenteuerlichen Titel.
    Bei “Wie war dein Tag, Liebling?” haben die übrigens behandelt, wie man mit Sachen, die man typischerweise eh im Haus hat, seine DNA sichtbar machen kann. Hat wohl auch funktioniert…

    Das letzte Buch ist dann ne Mischung aus beiden, es heißt “Reise zum Mittelpunkt des Frühstückseis: Streifzüge durch die Physik der alltäglichen Dinge” und hat auch sehr spannende Themen:

     

    Berühmt wurde der Physiker Len Fisher durch seine Studie über die optimale Eintunkzeit von Keksen — das brachte ihm sogar den IgNobelpreis des Szenemagazins der Harvard University ein. Im ersten Kapitel dieses Buches können nun alle Kekstunker nachlesen, wie Unmengen von Keksen unterschiedlicher Stärke Fishers Experimenten zum Opfer fielen — mal längs, mal quer, mal lang, mal kurz eingetunkt. Während wir Fisher auf seiner Entdeckungsreise begleiten, erfahren wir jedoch sehr viel mehr als das: Wir lernen, wie Wissenschaft funktioniert, wie ein Wissenschaftler sich einem Problem nähert und es handhabbar macht, welche Kräfte beim Kekseintunken eine Rolle spielen und welche Wissenschaftler mit ihren Erkenntnissen und Entdeckungen die Grundlagen für Fishers Studie gelegt haben.

    Auch in den weiteren Kapiteln — in denen es beispielsweise um Seifenblasen geht, um die optimale Kassenzettel-Überprüf-Methode, um das Saucenaufsaug-Verhalten verschiedener Lebensmittel und um das Fangen eines Balls — zeigt Fisher, wie aufregend und alltagsnah Wissenschaft sein kann.

    Kann man übrigens auch einen Blick reinwerfen.

    Ach, stop, ein Buch hab ich noch, das einzige, das ich (schon) gelesen habe (die anderen sind alle geplant, bei sowas kann ich nicht widerstehen) und daher als einziges auch tatsächlich empfehlen kann. Es handelt sich um “Das Buch der verrückten Experimente” und liegt wohl in der Richtung des letztens Buches, nämlich der Vorstellung von durchgeführten Experimenten und Studien. Dabei geht es quer durch die Wissenschaften und bleibt wirklich durchgehend unterhaltsam.
    Aber da es zu dem Buch eine Webseite gibt, brauch ich ja gar nicht viel erklären, guckt einfach mal dort vorbei.
    Und ja huch, wohoo! Es gibt ja schon ein Nachfolgerbuch. Ist auch direkt auf meinem Wunschzettel gelandet. Heieiei, wird echt Zeit, dass ich mal wieder Geburtstag habe…

    PS: Huch, das waren jetzt doch ganz schön viele Bücher, die lagen hier alle noch auf dem 2blog-Stapel rum. Lest den Artikel darum am Besten nochmal von vorne, denn jetzt habt ihr bestimmt schon die Fragen vergessen, die ihr mir doch in den Kommentaren beantworten wolltet…

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    Mit der Kamera durch Ulm

    30. Juni 2009 um 23:42 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

    “Demnächst” werde ich hier mal meine Erfahrungen mit meiner ersten Spiegelreflexkamera und dem Zubehör schildern, vorher musste ich aber erst nochmal welche (Erfahrungen) sammeln. Dazu bin ich nach der Arbeit einfach mal durch Neu-Ulm und Ulm geschlendert, zumindest so lange, bis auf einmal eine Regenwand auf mich zukam (in einem sehr gemächlichem Tempo und mit sehr akkurater Kante, man konnte richtig gut sehen, wie der Regen immer näher kommt) und ich mir einen Unterstellplatz suchen musste, von dem aus ich dann halt “Ulm bei Regenwetter”-Fotos machte.
    Hier mal eine kleine Auswahl an Bildern, mehr gibt es auf Flickr.

    fotowalk_ulm

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