Irgendwie hab ich bei den HSV-Spielern mehr und mehr das Gefühl, dass da nur Zombies auf dem Platz stehen. Bloß keinen Spielaufbau, bloß keine gescheite Abwehrleistung zustandebringen. Einfach auf dem Platz stehen und ausdruckslos in der Gegend rumstarren.
Da hat es der Gegner natürlich leicht: Einfach so lange mit dem Ball auf die Zombies halten, bis sie auseinandergeflogen sind. Dann ist das Tor auch schon frei.
Und wer das nun selber nachspielen will, muss einfach nur hier klicken.
Ich schüttel mal weiter ungläubig meinen HSV-Kopf und versuch mich nun mit ein wenig Oper abzulenken…
Hinweis: Dies ist eine von trigami vermittelte Auftragsarbeit, für welche ich ein Honorar erhalte. Konkret heisst das: Ich werde dafür honoriert, dass ich über ein Produkt oder eine Dienstleistung schreibe (und nicht dafür, dass ich positiv darüber schreibe). (Mehr Informationen)
Nachdem ich bei Trigami jetzt 5 Anfragen (insgesamt ca. 450 Euro) abgelehnt habe, kam endlich mal wieder eine Anfrage, die hier ins Blog pass, denn vor allem in letzter Zeit hab ich euch hier ja ein paar kleine Online-Spiele mit Suchtfaktor vorgestellt (z.B. dieses und jenes). Und genau darum geht es hier auch: Ein kleines Online-Spiel, leider ganz ohne Suchtfaktor (es lohnt sich aber trotzdem weiterzulesen)…
Aber fangen wir mal ganz vorne an: Inspiration über drei Ecken war wohl Matt von “Where the hell ist Matt”. Wer es nicht kennt:
Dieses Video nahmen sich wohl (unter anderem) ein paar Freunde zum Vorbild, die mit dem Zug quer durch Europa reisten. Und dieses Video hat dann wiederum InterRailNet.com dazu bewegt, das Spiel “Raildance Express” zu entwickeln. Ziel des Spieles ist es, mit dem Zug möglichst weit durch Europa zu reisen und dabei mit möglichst vielen anderen Reisenden zu tanzen. Aktive Aufgabe des Spielers ist es dabei, von einem Punkt aus durch die Stadt zu laufen und im Bahnhof dann in den Zug zu steigen. Je eher man am Bahnhof ankommt, desto höher ist die Auswahl an Zügen, die einen zu verschiedenen Orten bringen (man sollte sich vorher auf der Europakarte angeschaut haben, wo man denn eigentlich hin will, denn doppelte Zielorte bringen nicht so viele Punkte und nicht überall warten viele Tänzer). Das ganze macht man dann 15 Runden (Tage) und schon ist das Spiel vorbei und man kann sich in die Highscore eintragen. Bis Ende September gibt es es wöchentlich für den Erstplatzierten ein InterRail-Ticket zu gewinnen, monatlich werden auch nochmal 4 verlost.
Und genau dieser Gewinn wird wohl der einzige Anreiz sein, das Spiel zu spielen, denn süchtig macht es nicht, Spaß auch nicht wirklich. Hauptproblem ist, dass es wirklich 15 Runden lang exakt das gleiche ist: Erst Pfeiltaste nach rechts um “Gas” zu geben und dann auf mit der Pfeiltaste nach oben auf Koffer springen um schneller zu werden (logisch, oder?). Am Bahnhof dann noch ducken, wenn man nicht in den Zug will und fertig. Klingt viel zu einfach, ist es auch. Und die Schwierigkeit nimmt auch nicht zu, es ist wirklich 15 Runden _exakt_ das gleiche. Einzige Ausnahme ist die Kulisse, die sich minimal dem Ort anpasst, an dem man sich gerade befindet, aber Bahnhof und Musik sind immer die gleichen. Hier hätte man meiner Meinung nach viel individueller die einzelnen Städte und Kulturen herausarbeiten müssen, denn schließlich will man doch die Spieler dazu bringen, gefälligst mit dem Zug durch Europa zu fahren. Also muss ich ihm auch zeigen, was es da denn so gibt. Durch das Spiel gewinnt man den Eindruck, dass es eh überall relativ gleich aussieht…
Hier springt nun aber glücklicherweise das zugehörige Blog ein, welches mich viel besser unterhalten hat als das eintönige Spiel. Denn hier werden z.B. YouTube-Videos von Reisegruppen gezeigt, die ihre Europa-mit-der-Bahn-Erlebnisse dokumentieren, oder nur zeigen, wie man sich während der Fahrt bei Laune hält. Auch Tipps zur Reservierung oder Hotelbuchungen kann man auf dem Blog finden. Und dadurch hab ich jetzt Lust gewonnen, auch mal so einen Urlaub zu machen (mein bisher einziges Erlebnis in diese Richtung war eine Zugfahrt zu einem zufällig bestimmten Ort, der mit nem Ferienticket angefahren werden konnte. Wir waren da noch nie und hatten keine Ahnung, was uns erwarten würde. Und das Schicksal meinte es verdammt gut mit uns, denn just an dem Wochenende hatte es da ein fettes Weinfest…).
Somit das Fazit am Ende: Das Spiel mag gut gemeint sein, ist aber ziemlich lasch und schafft bei weitem nicht die Reiselust so zu wecken, wie es das Blog tut. Und wer jetzt traurig ist, dass es gar kein Sucht-Spiel gab, der kann ja einfach mal hier klicken…
Unter panopti.com.onreact.com findet sich eine ganz gut gemachte Flashanimation, die zumindest mal grob einige wissenswerte Sachen zur immer weiter fortschreitenden allgemeinen Überwachung anspricht. Vermutlich aber nicht bunt genug, um die breite Masse zu erreichen…
Von Johannes Widmer an der Hochschule Ulm im Studiengang Digital Media. Via Stefan in vtratsch.
Erinnert ihr euch noch an den coolen Flash-Film “Animator vs. Animation? Damals schrieb ich, “dass man sich das Filmchen vielleicht öfters ansehen sollte, da man beim ersten Mal schon einige Details übersieht”.
Und jetzt hab ich heute bei p0g.de den zweiten Teil gefunden und kann meine damalige Aussage nur doppelt unterstreichen. Diesmal geht es raus aus Flash, der ganze Rechner wird bekämpft und es wird noch schwerer, alles mitzuverfolgen. Aber Gott sei Dank gibt es jetzt unten (wenn man mit der Maus an den Rand fährt) eine Steuerung, in der man bielibig spulen und pausieren kann…
Da ich immer noch kaum Zeit finde, endlich mal wieder gescheit zu bloggen, müsst ihr euch heute mit einer sehr coolen Animation zufrieden geben, die ich bei basicthinking gefunden habe. Das Vorschaubild hatte ich zwar nicht sonderlich überzeugt, aber ich hab aufgrund des Kommentars dazu (“wow”) dann doch mal draufgeklickt. Und was soll ich sagen? Ganz einfach: Wow!
Und vielleicht noch, dass man sich das Filmchen vielleicht öfters ansehen sollte, da man beim ersten Mal schon einige Details übersieht (so ging es mir auf jeden Fall).
Und wo ich jetzt schonmal blogge: Bei den Ameisen tut sich überhaupt nichts. Faules Pack…
Kurzkritik: Interessante Dokumentation über Künstliche Intelligenz, die vor allem durch die sympathische Art des ehemaligen MIT-Professorn Joseph Weizenbaum getragen wird, der den ganzen Entwicklungen sehr kritisch gegenüber steht.
Und das in meinen Augen vollkommen zu Recht. Relativ oft hab ich mir im Laufe der 90 Minuten die Frage gestellt: "Und warum genau sollte man das wollen?"
Ich hatte (auch aufgrund des Untertitels "Von Computern und anderen Menschen") eher ein breiteres Spektrum erwartet als nur die KI und musste dann bald Erfahrungen aus meinem Studium wiederholen: KI ist zwar ein Thema, für das ich mich gerne interessieren würde, aber dann wird mir doch relativ schnell langweilig. Im Studium hab ich zweimal versucht (bei verschiedenen Dozenten) die KI-Vorlesung durchzuhalten, hab es aber nie über 3 Wochen geschafft.
Und auch der Film verlor im hinteren Teil einen Teil meiner Aufmerksamkeit...