DonsFilmkritiken für Oktober bis Dezember 2012

23. Februar 2013 um 22:14 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

So… bin ich also doch mal dazu gekommen, zumindest das letzte Jahr an Kurzkritiken aufzuholen. Gleich kommt dann noch ein Jahresrückblick mit den üblichen Statistiken (behaupte ich mal), jetzt aber erstmal ein Schwung Kurzkritiken:

Diesen Monat mit dabei:
“Aftermath: Population Zero”, “Captain Abu Raed”, “The Greatest Movie Ever Sold”, “John Carter – Zwischen zwei Welten”, “Verblendung”, “Contagion” und “Glee on Tour – Der 3D Film”.

Mehr »

DonsFilmkritiken für August und September 2012

31. Januar 2013 um 00:25 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Die Filmkritik-nachhol-Aktion geht weiter. Heute mit den Monaten August und September. Das Gedächtnis macht nur so halb mit, aber das soll uns nicht groß stören…

Diesen Monat mit dabei:
“The Dark Knight Rises”, “Retreat”, “Ohne Limit”, “Der Mandant”, “The King’s Speech”, “Cowboys & Aliens” und “Singin’ in the rain”.

Mehr »

DonsFilmkritiken für Juni und Juli 2012

15. Januar 2013 um 16:04 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Äh.. ja. Hat a super geklappt im letzten Jahr mit dem monatlichen Veröffentlichen der Filmkritiken.
Bevor es hier also zu einem statistischen Jahresrückblick kommen kann, muss da erstmal was nachgeholt werden…

Diesmal mit dabei:
“Marvel’s The Avengers”, “Beim Leben meiner Schwester”, “$9.99″, “Brautalarm”, “Country Strong”, “Der Vorleser”, “Tucker & Dale vs Evil” und “Kokowääh”.

Mehr »

DonsFilmkritiken für Mai 2012

01. Juni 2012 um 23:23 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Sohnvanone geht neuerdings erst kurz vor 21 Uhr ins Bett, was dann dazu führt, dass wir nur noch Wachheit für ein paar Serien haben, statt für einen ganzen Film. Daher diesen Monat nur 3 mickrige Kurzkritiken…

Und das wären:
“The Road”, “Wer ist Hanna?” und “Brothers”.

The Road ********** (8/10)

Einer der vielen Filme, die es dank einer begeisterten Bullion-Rezension auf meine “Muss ich gucken”-Liste geschafft haben. Und dieser bullion wird mich dann jetzt auch in Kommentaren übelst beschimpfen, weil ich mit meinen 8 Sternen ja viel zu schlecht bewertet habe. Egal, mir hat irgendwas gefehlt (keine Ahnung was), um mich restlos zu überzeugen. 9 und 10 Sterne vergebe ich auch nur sehr sehr selten, das sollte man auch bedenken… Naja, trotzdem ein sehr guter, sehr nahegehender, deprimierender und düsterer Film, der Vater und Sohn zeigt, die nach irgendeiner nicht genau definierten Katastrophe, die viel Leben auf der Erde zerstört hat, einen monatelangen Marsch Richtung Küste auf sich nehmen, in der Hoffnung, dass es dort wärmer und überlebensfreundlicher ist. Hoffnung gibt es in dem Film aber relativ selten (was noch übertrieben ist), so dass man sich schon ab und an fragt, ob man in so einer Situation selber den Willen aufbringen würde, da weiter zu machen. Oh, ein Kritikpunkt noch: Der Film ist eher in warmen erdfarben gehalten, was zwar schick aussieht, es mir aber schwer gemacht hat, eins der Hauptprobleme der Leute dort, nämlich die bittere Kälte, als solches anzusehen. Es sah einfach nie wirklich kalt aus (auf englisch gesehen).

 

Ich wusste nichts über den Film, außer das er sehr gut sein soll. Also sah ich ihn mir an. Und tatsächlich: Er war sehr gut. Und sehr merkwürdig, erfrischend anders, ab und an leicht albern, witzig skurril und trotzdem auch noch spannend und unterhaltsam. Jetzt wisst ihr etwas mehr als ich vorher wusste, solltet ihn aber trotzdem einfach mal ansehen…

 
Brothers ********** (6/10)

Hat man alles schonmal irgendwo gesehen. Zum Beispiel in der fantastischen Serie “Homeland”, wo die hier gezeigte Story (nur, dass es hier keine Brüder waren) nur als Nebenhandlung für die viel bessere Story dient. Was dann auch viel über die Story (Soldat geht im Einsatz verschollen, wird als tot erklärt, Frau kommt einer dem Soldaten nahe stehenden Person näher, der Soldat kommt plötzlich doch wieder zurück und ist aufgrund seiner Erfahrungen ein merkwürdiger Mensch geworden) an sich aussagt: Als Nebenstory ok, als Hauptstory für einen ganzen Film aber doch etwas zu lasch (auf englisch gesehen).

 

Filmplakate via TMDb (oder auch: “This product uses the TMDb API but is not endorsed or certified by TMDb.”)

DonsFilmkritiken für Februar, März und April 2012

03. Mai 2012 um 10:26 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Das war nämlich so: Im Februar hatte ich nur 3 Filme gesehen und fand das etwas wenig für eine monatliche Zusammenstellung. Darum wollte ich noch auf den März warten und hab die Zeit lieber investiert, um das Filmbewertungsplugin, zu dem ich mir schon eine monatliche-Zusammenfassungs-Erstellung geschrieben habe, auch noch um eine themoviedb-Anbindung zu erweitern, um euch dann ganz automatisiert hier auch noch schicke Filmplakate einbinden zu können um das ganze noch ein wenig attraktiver zu machen.
Anfang Mai war ich dann aber in Urlaub und dann war da schon Ostern und so weiter und so blieb das ganze weiter liegen. Und jetzt ist Anfang Mai und hier liegen 13 Filmbewertungen rum (ok, gelogen, die musste ich alle noch schreiben. Argh!). Jeden Monat war übrigens ein “wenige Personen hängen an einem Ort fest”-Film dabei (lebendig begraben, auf einem Skilift und eingeklemmt in einem Felsen). Und durch das andauernde Aufschieben können die hier jetzt direkt miteinander verglichen werden. Hat sich doch gelohnt!

Diesen Monat mit dabei:
“Unstoppable – Ausser Kontrolle”, “Der Plan”, “Buried – Lebend begraben”, “Wo die wilden Kerle wohnen”, “Paul – Ein Alien auf der Flucht”, “Bolt – Ein Hund für alle Fälle”, “Küss den Frosch”, “127 Hours”, “Iron Sky”, “Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten”, “Vincent will Meer”, “Frozen” und “Die Schlümpfe”.

Ein Zug muss gebremst werden, ein Zugführer-Neuling und ein Fast-Rentner nehmen sich der Sache an, mögen sich erst nicht, lernen sich kennen, schaffen es natürlich nicht sofort und am Ende dann auf eine Art, wo man sich fragt, warum das nicht früher (nochmal) jemand probiert hat. Kennt man alles schon, nix besonders, kann man getrost links liegen lassen… (auf englisch gesehen)

 
Der Plan ********** (6/10)

Was macht man, wenn man eine interessante Grundidee hat (Schicksal gibt es nicht, alles wird von einem großen Bürokratie-Apparat überwacht und gesteuert, bis auf einmal jemand dahinter kommt), diese aber eher für einen Kurzfilm reicht und man keine Ahnung hat, wie man das auf Spielfilmlänge strecken soll? Genau: Eine Romanze mit einbinden. Und wie finde ich das: Doof! Da hätte ich mir lieber den Kurzfilm angesehen, der die Idee dann besser abhandelt. (auf englisch gesehen)

 

Der erste der “wenige Personen hängen an einem Ort fest”-Filme für diesen Zeitraum. Hier ist es ein Mann, der lebendig begraben wurde (netterweise mit Handy, was aber auch keine wirkliche Hilfe ist, wie jeder weiß, der irgendwann mal in irgendeiner Hotline-Schleife hing) und auf Rettung (oder Bezahlung des Lösegeldes, das für ihn gefordert wird) hofft. Unser Fehler war, dass wir diesen Film auf deutsch gesehen haben (ging leider nicht anders), denn die deutsche Stimme hat irgendwie gar nicht zu dem Typ gepasst. Der Fehler des Films war, dass er ein wenig zu lang war und dann mit einer Schlange, die zufällig auch noch auftauchte, unnötig Zeit geschunden wurde. Hat dann aber weder zur Story beigetragen, noch wirklich Spannung erzeugt. Unnötig. Auch diverse atemberaubende Kamerafahrten im “Grab” (wirklich 100 es Films fanden dort statt, was schonmal löblich ist) hätte man sich sparen können. Das Ende war dann fast noch das Beste am Film.

 

Ich muss gestehen, ich kannte das Kinderbuch nicht und hab es mir erst nach Sichtung des Films von einem Christopher Walken-Imitator vorlesen lassen. Da war ich dann erst einmal schockiert, dass dieses Buch ja mal gar keine Handlung hat. Wie auch immer man dann auf die Idee kommt, dieses zu Verfilmen ist mir sehr suspekt. Dass man dann auch noch auf die Idee kommt, ein handlungsloses Kinderbuch in einen höchst depressiven (Junge flüchtet in eine Fantasiewelt, weil er sich unverstanden und vernachlässigt fühlt, die Monster in dieser Fantasiewelt sind sich aber auch nicht grün und flüchten teilweise selber in eine Fantasiewelt) und traurigen Film zu konvertieren, der sicher nichts für Kinder ist (und das nicht nur, weil einem Monster beim “Krieg spielen” spontan und ohne Vorwarnung einfach mal ein Arm rausgerissen wird, was nicht gerade unblutig verläuft), ist noch eine ganz andere Sache. Aber eine, die mir gefällt, denn der Film hatte wirklich was, auch wenn es absolut nicht das war, was ich erwartet habe (wobei ich auch nicht wirklich viel erwartete, außer dem Hype kannte ich ja nichts…). Ich empfehle jetzt einfach mal noch das Review bei den Fünf Filmfreunden, da ich da fast jeden Satz voll unterschreiben würde und mich daher nicht entscheiden konnte, welchen ich hier beispielhaft zitieren soll… (auf englisch gesehen)

 

Ich wusste, dass bei “Paul” der Regisseur fehlte, der die fantastischen Simon Pegg und Nick Frost bei “Shaun of the dead” und “Hot Fuzz” so fantastisch hat aussehen lassen. Und ich wusste, dass “Paul” daher eher solala ist. War er auch, teilweise etwas unter meinem Niveau, teilweise aber auch ganz witzig. Solala eben. Aber durchaus zu gebrauchen, um die Wartezeit auf den dritten Teil der Blood and Ice Cream Trilogy, bei der dann Edgar Wright auch wieder Regie führt, zu verkürzen. (auf englisch gesehen)

 

Nach “Tangled” hatte ich mir vorgenommen, doch noch mal ein paar der neueren Disney-Filme nachzuholen, da die Qualität da ja offensichtlich doch gar nicht so schlecht wurde. Und da es von allen Seiten immer wieder “Bolt!” hieß, fing ich also mit eben diesem an. Und ja, er war nicht schlecht, aber irgendwie auch nicht so gut, wie ich nach all den Lobeshymnen erwartet hatte. Halt doch eher ein Kinderfilm, als das, was Pixar Jahr für Jahr (die Cars-Reihe mal außen vor) so abliefert. Hatte dann aber schon ein paar gute Witze, so ist es ja nicht, wobei ich da die Tauben deutlich besser als den oft gelobten Hamster fand (auf englisch gesehen)

 

Und das ist dann ein “richtiger” Disney-Film, während “Bolt” eher wie ein disneysierter Pixar-Ableger wirkte. Klassischer Zeichentrickfilm mit den typischen Disney-Musical-Einalgen, die auch mal wieder richtig gute Musik boten (eines sehr schöne Mischung aus Jazz, Swing Gospel und Dixieland, alles eh mein Fall) und die auch mit schönen Bildern (z.B. dem Glühwürmchen-Schwarm) in Szene setzen konnten. Evtl. sogar besser leicht als Tangled. Und das, obwohl ich diesen Film hier leider nur auf deutsch sehen konnte. Da dann auch direkt ein Kompliment, dass nicht auf die üblichen synchro-untauglichen Comedy-Klappspaten gesetzt wurde, sondern auf erfahrene Sänger aus der entsprechenden Musikrichtung. Geht doch!

 
127 Hours ********** (8/10)

Hier nun der mit Abstand beste der drei “wenige Personen hängen an einem Ort fest”-Filme. Oft ist es ja so, dass man in solchen Filmen am liebsten den Hauptpersonen mal ordentlich eine ins Gesicht watschen würde, weil sie sich erbärmlich dumm anstellen und nichtmal gescheit nachdenken um auf naheliegende Lösungen zu kommen. Das ist hier ganz anders, denn der in den Felsen eingeklemmte Protagonist (gut gespielt von James Franco, dem ich nun die unglaublich hölzerne Oscar-Moderation vielleicht doch irgendwann verzeihen kann) ist zwar etwas fahrlässig (und darum in diese Situation geraten), aber auch durchaus erfahren und ganz gewiss nicht dumm und stellt sich daher meist schlauer an, als ich es mir so auf der Couch überlegen könnte. Zwar wird auch hier versucht, ein wenig mehr Spannung in die Geschichte zu bekommen (wie mit der dämlichen Schlange in “Buried”, hier ist das aber in meinen Augen ganz nett gelöst (ich spreche übrigens von dem Regen, für alle, die den Film gesehen haben). Hätte ich nicht gedacht, dass es wirklich so “unterhaltsam” (im Sinne von “es wird einem nicht langweilig”, leichte Kost ist es eher nicht) sein kann, jemandem über eine Stunde zuzuschauen, wie er versucht, aus einer fast ausweglosen Situation rauszukommen. (auf englisch gesehen)

 
Iron Sky ********** (8/10)

Allein diese Idee schon: Die Nazis sind heimlich auf die Rückseite des Mondes geflüchtet, haben dort bis heute ausgeharrt, werden versehentlich von einem Amerikaner (der nur ein Schauspieler ist und ins All geflogen wurde, um der Präsidentin (Palin) beim Wahlkampf zu helfen) entdeckt und wollen nun die Welt erobern. Hier mal der Trailer zu diesem trashigen Film. Und hier noch ein paar Szenen. Mein Highlight war die “Computer”-Szene, die im Film leider etwas zu lang war. Die gekürze Fassung im Trailer trifft es besser. Aber das schlimmste am Film war, dass ich ihn auf deutsch gesehen habe. Und jetzt mal ernsthaft: Was ist falsch in unserem Land, dass jeder Film komplett ins Deutsche übersetzt wird? “Iron Sky” ist ein Film, in dem zwei Kulturen mit zwei verschiedenen Sprachen (!) aufeinander treffen. Das geht doch total kaputt, wenn dann auf einmal alle die gleiche Sprache sprechen (und der eine beim anderen offenbar nur Wortfetzen versteht, wenn ich mir die “Sauerkraut”-Szene richtig zusammengereimt habe. Und der deutsche Akzent aus dem Trailer… alles weg! Echt jetzt mal! Das geht doch nicht! (darum hab ich damals auch nicht “Merry Christmas” im Kino gesehen (und bis heute noch nicht gesehen), der im Original dreisprachig ist (im Krieg feiern die Deutschen, Engländer und Franzosen an der Front gemeinsam Weihnachten) und hier dann auch komplett in Deutsch auf die Leinwand kam). Aber genug aufgeregt, mein Fehler, hätte ich eigentlich wissen müssen. Insgesamt dann aber doch ein sehr lustiger Film, der nur ab und an ins Alberne und Unnötige abdriftet, einiges an Potential beim Thema “Nazis in der Neuzeit” auslässt und die witzigsten Szenen dann fast alle bei den Sitzungen der UN auftreten. Und auch das Ende ist noch einmal überraschend gut geworden. Aber auf jeden Fall im Original sehen, werde ich bei Gelegenheit vermutlich auch nochmal nachholen. (im Kino gesehen)

 

Halten wir fest: Teil 1 der Reihe war super, danach ging es steil bergab, Teil 3 war ne Katastrophe. Darum wollte ich Teil 4 eigentlich nicht sehen, diverse Kritiken sprachen aber von einer deutlichen Besserung und so gab ich meinem Festplattenrekorder dann doch den Auftrag, mir den Film mal auf die Seite zu legen. Und kurz gesagt: Ja, besser als die letzten beiden Teile, nicht so gut wie der erste, wenig neue Ideen, aber ein Wiedersehen mit vielen alten Bekannten. Muss man nicht sehen, kann man aber.

 

2 kranke Personen lernen sich in einer Klinik kennen, fliehen von dort um ans Meer zu kommen und schrecken vor illegalen Mitteln nicht zurück. Am Meer angekommen, klappt dann eine der Personen zusammen. Das war “Knockin’ on Heaven’s Door”. Jetzt machen wir aus der “2″ eine “3″ und wir haben “Vincent will Meer”. Ok, beides sind grundverschiedene Filme, aber das Hauptthema ist dann doch etwas langweilig geworden (denn dies ist ja nicht der erste Abklatsch). Hier sind es dann auch keine todsterbenskranke Hauptpersonen, sondern solche mit psychischen Störungen (Tourette, Zwangsneurose und Magersucht). Das wären dann auch fast schon alle charakterbescheibungen, die es gibt, denn leider sind alle Charaktere des merkwürdigerweise vielgelobten Filmes sehr eindimensional und stereotypisch gehalten, was auch auf die Story zutrifft. Hab ihn dann irgendwann nur noch nebenher laufen lassen…

 
Frozen ********** (5/10)

Und das wäre dann Teil 3 der “wenige Personen hängen an einem Ort fest”-Reihe. Diesmal ist es nicht nur eine Person, sondern gleich drei Personen, die auf einem Skilift festhängen und da ohne eigenes Zutun wohl auch die nächste Woche verbringen müssten. Das erste Mal, als ich von dem Film gehört habe, dachte ich, es sei ein Scherz, aber ok, warum nicht. Hat sich sicher jeder mal gefragt, was man in so einer Situation wohl machen würde (dafür sind die Skiliftfahrten einfach zu langweilig, als dass man nicht auch mal über das Szenario nachdenkt). Runterspringen oder “zum nächsten Mast hangeln” wären meine beiden Optionen, wobei die für meinen Körper realistischere wohl eindeutig das Springen wäre. Und dabei kann man sich sicher deutlich schlauer anstellen, als der Typ aus dem Film. Verloren hat der Film aber für mich dadurch, dass er noch ein weiteres Gefahrenszenario einbauen musste, um das ganze nicht zu leicht werden zu lassen. Und so tummelt sich auf dem Skigebiet ein Rudel Wölfe, die allesamt von Tollwut befallen zu sein scheinen, denn sie sind angriffslustig bis zu geht nicht mehr und greifen nicht nur angeschlagene, wehrlose Opfer an. Wo waren die Wölfe, als die Piste die letzten Tage geöffnet war? Warum wurde da kein Skifahrer gerissen? Wie kann so ein ganzer Rudel da auf einmal auftauchen? Mööp.

 

Drei Darsteller aus von mir gerne gesehenen Serien konnten nicht darüber wegtäuschen, dass die Story sehr dünn ist, die Kombination aus realen Aufnahmen und Animationen überaus grottig (das habe ich schon vor vielen Jahren viel besser gesehen) und Gargamel extrem nervig. Ist halt doch ein Kinderfilm und als solcher wird er vermutlich auch gut funktionieren. Mehr aber auch nicht… (auf englisch gesehen)

 

Filmplakate via TMDb (oder auch: “This product uses the TMDb API but is not endorsed or certified by TMDb.”)

DonsFilmkritiken für Januar 2012

01. Februar 2012 um 12:12 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Oje, DonsTag scheint momentan nur noch aus Filmkritiken und Digitalenderblättern zu bestehen, ich geb mir Mühe, da was dran zu ändern. Aber jetzt erstmal die Filmkritiken und später dann noch das Digitalenderblatt ;-)

Diesen Monat mit dabei:
“In Time – Deine Zeit läuft ab”, “Mission: Impossible – Phantom Protokoll”, “Moon”, “The Joneses” und “Plug & Pray”.

Interessante Grundidee (Lebenszeit als Währung mit “Die Reichen werden immer reicher auf Kosten der Armen”-Thematik), die dann auch noch recht nett umgesetzt wurde. Natürlich alles relativ vorhersehbar und mit Logiklöchern übersäht (warum ist es z.B. so einfach, eine Bank zu überfallen oder jemandem Zeit vom Arm zu stehlen?), aber das hat mich diesmal kaum gestört. (Im Kino gesehen)

Mission Impossible ist so eine Sache. Die Serie kannte ich nicht, den ersten Teil fand ich super, dann fing ich an Tom Cruise doof zu fanden, was mit dem grottigen zweiten Teil dafür sorgte, dass ich Mission Impossible eigentlich aufgeben wollte. Vom dritten Teil hörte man aber sehr viel Gutes und so konnte ich da irgendwann nicht anders, als ihn doch anzusehen. Zumal “Philip Seymour Hoffman” ja in der Regel auch für gute Filme steht. War dann auch tatsächlich sehr positiv überrascht. So war dann die Hürde zum vierten Teil wieder deutlich geringer. Und da das dann ja mehr ein “Oceans Eleven” als eine Solosache sein sollte und der Cast mit Simon Pegg (an den ich mich im dritten Teil nicht wirklich erinnern kann) und Jeremy Renner gut das Vorhandensein von Tom Cruise kompensierte, war ich dabei. Und sehr gut unterhalten. Ok, teilweise evtl. etwas zu viel Comedy (da ist ja echt alles schief gegangen), aber auf der Basis kann man gerne an einem fünften Teil arbeiten, da wäre ich dann auch wieder dabei. (Im Kino gesehen)

Moon ********** (8/10)

Da es in dem Film nicht um den “Twist” geht (der schon nach 30 Minuten aufgelöst wird), sondern um das “wie man damit umgeht”, kann ich hier ja ein wenig spoilern. Es geht also um einen Astronauten, der alleine (nur mit einem Roboter als Kontaktperson) auf dem Mond arbeitet und auf einmal auf einen Klon von sich trifft. Oder ist er selber der Klon? Eine dumme Situation, in die ich nur ungerne kommen würde. Anschauen hat aber dafür um so mehr Spaß gemacht… (auf englisch gesehen)

Wieder mal eine witzige Grundidee: Ein paar Schauspieler spielen in einem Vorort das perfekte Familienleben und präsentieren all ihren Nachbarn ihre tollen neuen Errungenschaften um damit den Verkauf eben dieser Gegenstände anzukurbeln. Erschreckenderweise nichts, was ich der Werbeindustrie nicht zutrauen würde. Der Film setzt das ganze dann einigermaßen solide um, Überraschungen bleiben aus, aber das passt schon. Die einzige Überraschung für mich war, dass ich David Duchovny wieder sympathisch fand. Da ist mir dann auch erst wieder eingefallen, dass ich den ja zu Akte X-Zeiten ganz toll fand, ihn aber damit überhaupt nicht mehr in Verbindung bringe, sondern nur noch mit Californication, wovon ich allerdings nur maximal 3 Folgen gesehen habe… (auf englisch gesehen)

Interessante Dokumentation über Künstliche Intelligenz, die vor allem durch die sympathische Art des ehemaligen MIT-Professorn Joseph Weizenbaum getragen wird, der den ganzen Entwicklungen sehr kritisch gegenüber steht. Und das in meinen Augen vollkommen zu Recht. Relativ oft hab ich mir im Laufe der 90 Minuten die Frage gestellt: “Und warum genau sollte man das wollen?” Ich hatte (auch aufgrund des Untertitels “Von Computern und anderen Menschen”) eher ein breiteres Spektrum erwartet als nur die KI und musste dann bald Erfahrungen aus meinem Studium wiederholen: KI ist zwar ein Thema, für das ich mich gerne interessieren würde, aber dann wird mir doch relativ schnell langweilig. Im Studium hab ich zweimal versucht (bei verschiedenen Dozenten) die KI-Vorlesung durchzuhalten, hab es aber nie über 3 Wochen geschafft. Und auch der Film verlor im hinteren Teil einen Teil meiner Aufmerksamkeit…

DonsFilmkritiken für Dezember 2011

03. Januar 2012 um 15:12 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Diesen Monat mit dabei:
“Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen”, “Männer, die auf Ziegen starren”, “Spurlos – Die Entführung der Alice Creed”, “The Kids Are All Right”, “Drei Haselnüsse für Aschenbrödel” und “Everybody’s Fine”.

So, hier nun die letzten Kritiken für 2011. Eine Zusammenfassung folgt in den nächsten Tagen, ebenso eine kleine Frage zu den Filmen 2012, aber das werdet ihr dann ja schon sehen, jetzt erstmal die Kritiken:

Mehr »

DonsFilmkritiken für Oktober und November 2011

02. Dezember 2011 um 07:43 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Diesmal mit dabei:
“Rapunzel – Neu verföhnt”, “Verrückt nach Dir”, “Burlesque”, “(Traum)Job gesucht”, “Kein Pardon”, “Das A-Team – Der Film”, “Gamer”, “Tron”, “Briefe an Julia”, “Megamind”, “#9″ und “The Green Hornet”.

Da ich den letzten Monat krankheits- geburtstags- und grundstückskaufsbedingt mit den Filmkritiken pausiert habe und faulerweile auch schon wieder nicht zeitnah meine Rezensionen geschrieben habe, gibt es heute die Kurzkritiken zu den Filmen der letzten beiden Monate. Und da ich so ein schlechtes Gedächtnis habe (vor allem, was schlechte Filme angeht, von denen es diesmal viel zu viele waren), sind die Rezensionen der Oktober-Filme dann auch ein wenig knapper. Aber hochwertige Filmkritiken hats hier ja eh noch nie gegeben, das ist hier ja nur ein grobes Meinungsbild, mehr nicht.
Also los:

Mehr »

DonsFilmkritiken für September 2011

01. Oktober 2011 um 23:02 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Konterte ich vor zwei Monaten noch der “hier kommt ja alles so geballt”-Kritik von bullion mit einem “Die Filmkritiken in der Sidebar kommen immer tröpfelchensweise”, so muss ich nun eingestehen, dass ich diesen Monat alle Filme gerade erst reingetippt habe. Irgendwie kam ich nie dazu…
Naja, dann eben jetzt die geballte Ladung, ganz ohne Ausreden.

Diesen Monat mit dabei:
“Dumbo, der fliegende Elefant”, “Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt”, “The Book of Eli”, “Ich – Einfach unverbesserlich”, “Der Informant!”, “Mary and Max”, “[Rec]“, “The Social Network” und “Die Royal Tenenbaums”.

Mehr »

DonsFilmkritiken für August 2011

01. September 2011 um 16:29 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Diesen Monat mit dabei:
“The Others”, “The Town – Stadt ohne Gnade”, “Super 8″, “Tödliches Kommando – The Hurt Locker”, “Sherlock” und “The Great Buck Howard”.

Nicht wirklich viel, was auch daran liegt, dass wir fast 2 Wochen bei den Eltern und Schwiegereltern Urlaub gemacht haben, Und “Sherlock” sind ja dann eigentlich auch 3 Filme…
Und jetzt im September müssen wir uns in der ersten Monatshälfte dann nochmal richtig ranhalten (Wohoo! Auf Sky kommt da neben “Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt” auch noch “Mary & Max”, den ich hier mal als “muss ich noch sehen”-Film genannt hatte, womit diese Liste dann auch abgearbeitet wäre), bevor dann in Amerika die ganzen Serien wieder losgehen und wir gar keine Zeit mehr für Filme haben. Hach, ist das ein stressiges Leben…

Mehr »