DVD-Tipp: The Woodsman

11. Juni 2007 um 00:36 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Als ich hier in Ulm noch im Kino gearbeitet hab, hingen da ewig Plakate von  “The Woodsman” rum. Irgendwann kamen dann noch Flyer dazu und die hatten mich und Frau Bü sehr schnell davon überzeugt, dass wir den Film sehen mussten. Leider (aber typisch für das Kino) kam der Film dann doch nicht. Und auch meine Mail (unter falschem Namen, da ich zwischenzeitlich gekündigt hatte und die nach meinem Brief, in denen ich zu erklären versuchte, was alles nicht so gut läuft, wie man sich das als Mitarbeiter und auch als Kunde wünscht, nicht mehr so gut auf mich zu sprechen waren), in der ich anfragte, wann der Film denn nun endlich kommen würde, hatte nicht geholfen (angeblich sei er arg gefloppt und darum wolle man ihn nicht zeigen).
Also hegten wir ewig die Hoffnung, dass er irgendwann mal in unserer Videothek auftauchen würde, aber auch das war nie der Fall. Und jetzt hatte ich letzte Woche endlich die rettende Idee und hab mich für den zweiwöchigen (kostenlosen) Test des  Amazon-DVD-Verleihservices angemeldet. Wer es nicht kennt: Da gibt man DVDs an, die man gerne ausleihen würde, die schicken einem die dann zu und man schickt sie (kostenlos) wieder zurück. Nach den zwei Wochen werde ich dann aber wieder kündigen, da es doch deutlich teurer ist, als die normale Videothek (okay, dafür hat sie auch viel mehr, der zweite Film in der Testphase wird dann auch “Requiem for a dream” sein, der mir (unter anderem) von Daniel sehr empfohlen wurde und auch nirgends anders zu finden ist).

Aber jetzt zu The Woodsman. Worum geht es eigentlich?

 

Walter [der grandiose Kevin Bacon] kehrt nach zwölfjähriger Haftstrafe wegen Pädophilie nach Hause zurück. Er ist ein gebrandmarkter Mann, seine eigene Familie sieht in ihm ein Monster. Nur der Schwager hält zu ihm, verschafft ihm Arbeit und eine Bleibe. Bei seinem Job in der Holzfabrik freundet er sich mit Kollegin Vickie [Kyra Sedgwick, seit über 15 Jahren Kevins Ehefrau] an. Sie, selbst jahrelang Oper sexueller Übergriffe, scheint als einzige Zugang zu dem verschlossenen Mann zu finden. Da lernt Walter im Park ein zwölfjähriges Mädchen kennen, und die Dämonen der Vergangenheit erwachen wieder.
(Quelle:  Amazon)

Trailer:

Ein sehr gewagtes Thema und das Bonusmaterial (Interviews und Audiokommentar) haben auch deutlich aufgezeigt, dass es nicht wirklich leicht war, den Film wirklich durchzuführen (und das, obwohl der irgendwann überzeugte Produzent mit “Monster’s Ball” einen großen Erfolg einfahren konnte). Aber die Mühen haben sich mehr als gelohnt, der Film ist wirklich klasse. Dadurch, dass sich der Film so sehr auf die Hauptfigur konzentriert und man teilweise richtig in seinen Kopf eintaucht, entsteht eine wahnsinnige Identifikation mit einem Menschen, den man für seine Taten eigentlich nur hasst. Und so kommt es dann, dass man währen des ganzen Filmes immer wieder zwischen Mitleid und Ekel schwankt und auf eine Heilung der Krankheit (nichts anderes ist Pädophilie ja) hofft, aber auch merkt, dass das keine leichte Sache ist (Die Rückfallquoten sprechen für sich).

Zudem muss man sich mit der Frage auseinandersetzen, ob  Megan’s Law (welches die Veröffentlichung der Namen von Sexualstraftätern vorsieht) nun gut oder schlecht ist. Zum einen warnt es natürlich die Menschen vor einem gefährlichen Monster, zum anderen macht es dem Monster (welches eigentlich nur ein kranker Mensch ist) nicht wirklich leichter, wieder in ein normales Leben zu finden und so zu einem normalen Menschen zu werden (was sich Walter im Film immer wieder fragt: “Wann werde ich endlich wieder normal?”). Außerdem (auch im Film zu sehen) führen solche Veröffentlichungen gerne zu Selbst-Justiz, was dann auch mal unschuldige Menschen treffen kann.

Ich kann den Film wirklich nur jedem empfehlen. Ist ein ernstes Thema, das in einem fantastischen Film umgesetzt wurde (sehe übrigens nicht nur ich so, die von mir immer wieder gern herangezogene Wertung (weil sie so allumfassend ist)  von Filmstarts ist auch meiner Meinung: filmstarts 9/10, Presse 7.9/10 und Leser 8.9/10) (wer lieber wissen will, was Anke Gröner dazu sagt, der kann das natürlich  auch nachlesen).

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Endich mal wieder im Kino

29. Mai 2007 um 23:55 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Fast genau einen Monat war ich jetzt nicht im Kino (ein sehr deutliches Zeichen, wie wenig Zeit ich plötzlich hatte), das haben wir nun endlich mal wieder geschafft. Am Sonntag gabs in Kaiserslautern “Pirates of the Caribbean”. Der lief da irgendwie fast halbstündig an, trotzdem gabs für uns nur noch Plätze in der zweiten Reihe. Naja, wird man halt nass, aber damit kann man leben.
Jetzt bin ich nur nicht sicher, ob es an der visuellen Unüberschaubarkeit lag, dass auch die Handlungsstränge nicht wirklich leicht zu folgen und verstehen waren, oder ob der Film wirklich etwas arg “hin und her” ist. Irgendwie hat da ja jeder jeden hintergangen und die Seiten gewechselt und ein anderes Ziel verfolgt. Oder sah das aus hinteren Reihen besser aus?
Naja, heute dann noch in “Das perfekte Verbrechen” gewesen und einfach mal für gut befunden. Okay, das war alles nicht wirklich überraschend, sondern schön vorhersehbar, aber ich bin nun mal ein Fan von Filmen, wo irgendwer nen ganz ganz tollen Plan hat und alle an der Nase lang führt. Das ist schonmal ein fetter Pluspunkt bei mir.
Und daher freu ich mich auch schon auf “Oceans 13″. Außerdem steht bald noch “Shoppen” und “Shrek der dritte” aus. Bei “Zodiac” bin ich mir nicht sicher, irgendwie trau ich dem Film nicht…

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Tach, Post! 2.0: Ich will Co-Autor werden: Dreamgirls

28. März 2007 um 12:22 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Nachdem das mit der Co-Autor-Bewerbung auf den Grafikblogs ja nicht geklappt hat, hab ich es in dieser Ausgabe der “Tach, Post! 2.0″-Aktion mal bei den Kinoblogs versucht und meine ganzen Energien in eine fulminante Dreamgirls-Kritik gesteckt. Ob ich damit mehr Erfolg hatte? Lest selbst:

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Live von den Oscars

26. Februar 2007 um 06:22 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

6:18: alles vorbei, nette Nacht mit ein paar Überraschungen, gegen Ende dann aber doch vorhersehbar. Nette Schattenspiele, gute (und vor allem gut verständliche) Moderation und immer wieder (wie immer) Jack Nicholson im Bild.
Jetzt aber ab ins Bett, um da dann in etwa einer Stunde von Frau Büs Wecker wieder jäh aus dem Schlaf gerissen zu werden.

PS: Hab nebenher übrigens mal den  Movie-Piloten (hier ne  ausführlichere Beschreibung bei den Fünf Filmfreunden) getestet und mit 366 Filmbewertungen (damit dann in “Level 10″) gefüllt. Bin noch nicht ganz sicher, ob es nun besser oder schlechter als  criticker.com ist (auf DonsTag schon öfters erwähnt), aber die Tatsache, dass die Empfehlungen auf dem aktuellen Kino- und Fernsehprogramm beruhen sprechen schonmal für den Movie-Piloten.

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Super Monkey Ball Deluxe – Chads Abenteuer

17. Februar 2007 um 13:44 von Manu | Kommentar abgeben | Trackback

 Die Abenteuer von Chad … dem Typ, der so auf Super Monkey Ball Deluxe stand, dass er beschloss in einem Ball zu leben.

Eine kleine Sammlung von lustigen Episoden zum Kultspiel  Super Monkey Ball von SEGA.

Das ist eine von den lustigen: “Im Unterricht”

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genialer Zeichentrick

05. Dezember 2006 um 01:55 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Ich liebe Zeichentrickfilme, in denen der Künstler als Hand mit Stift mit den Figuren interagiert. Aber sowas cooles wie das hab ich noch nie gesehen. Gefunden bei TotalBlogal, wo es treffend betextet wird mit: “Einfach nur WOW!”

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