Media Monday #82

21. Januar 2013 um 15:37 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Unser Blog soll befüllter werden und daher versuche ich nun auch einfach regelmäßig mal beim Media Monday des Medienjournals, welchen ich beim bullion und dem Abspannsitzenbleiber (der ist aber schon wieder ne Weile raus) schon aufmerksam seit Ewigkeiten verfolge. So sollte regelmäßig (neben der Fotografie mit dem “Foto der Woche“) auch das Thema Film und Serie abgedeckt sein.

Hier die Regeln und hier mein erstes Mal:

1. Peter Sarsgaard gefiel mir am besten in Garden State, da mir an dem Film eigentlich alles gefiel und ich mich an ihn in Jarhead nicht so direkt erinnern kann…

2. Clint Eastwood hat mit Gran Torino seine beste Regiearbeit abgelegt, weil ich von dem Film und seiner direkten Art überaus überwältigt wurde (mag auch daran liegen, dass meine Erwartungen eher niedrig waren). Dicht gefolgt von “Mystic River”.

3. Meiko Kaji gefiel mir am besten in … (nie gehört)

4. Der beste Beitrag oder die beste Kritik, die ich in der vergangenen Woche auf einem Blog gelesen habe, war “Besseres Englisch durch Fernsehen”, der nochmal ein paar weitere Argumente zu meiner Synchronfassungs-Geschichte von vorletzter Woche anbringt, inkl. einem erschreckenden Beispielvideo.

5. Der schlechteste Film, den ich im noch jungen Jahr gesehen habe ist,“Robin Hood” mit Russell Crowe, weil ich mich nicht gerne langweile und eh der Disney-Robin-Hood-Fuchs der einzig Wahre ist und bleiben wird).

6. Grundsatzfrage: Romane lieber selbst lesen oder vorlesen lassen (gerne mit Begründung)?
Als Kind habe ich Bücher gefressen, heute lasse ich mich von allen anderen Sachen (Internet…) viel zu sehr ablenken und schaffe es eigentlich gar nicht mehr, ein Buch wirklich bis zum Ende zu lesen. Wenn ich lese, dann nur “Häppchen-Bücher”, also keine Romane. Daher “vorlesen lassen”, auch wenn ich da erst einmal (während einer Schulung mit langer, einsamer Autofahrt) gemacht habe. Aber auch da fällt mir genug ein, was ich statt dessen machen könnt…

7. Mein derzeit liebster Podcast sind die Couchpotatoes, weil sie so schön zwischen vielen interessanten Themen springen, der Kinderwahnsinn, weil ein Couchpotatoe mitmacht und es um Kinder geht, “Wie war dein Tag, Liebling”, weil ich kleine, lustige Häppchen gerne verkoste (den hab ich z.B. die vollen 79 Minuten gehört, ich hatte einiges aufzuholen…) und Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs, aus dem selben Grund und, weil es um Fußball geht ;-)

Frage an die Filmkenner unter euch

02. Juni 2012 um 00:00 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Das ist nämlich so: Auf unserem Festplattenrekorder landen ständig neue Filme (erst Recht, seit wir auch Sky haben, was jetzt aber ende des Monats auch wieder ausläuft. Die sollten mir mal wieder ein gutes Angebot machen…), wo wir nicht wirklich mit dem Anschauen hinterherkommen. Damit das wenigstens mit der Filmauswahl kein zu großes Theater gibt (je größer die Auswahl, desto schwieriger ist es, sich auf einen Film zu einigen), haben wir uns dafür ein fantastisches Verfahren ausgeklügelt:
Die Fernsehzeitschriftkritiken (ja, ich brauch die Fernsehzeitschrift auf Papier, alles andere kann man zu schwer überfliegen) werden ausgeschnitten und in 3 Kategorien geteilt: “Wollen wir beide sehen” (in der Regel am vollsten), “Will nur donvanone sehen” und “Will nur Frau Bü sehen” (in der Regel am leersten, und nur mit merkwürdigen Filme befüllt…).
Wollen wir dann gemeinsam einen Film sehen, wählt einer von uns (das wechselt immer ab) 3 Filme aus, aus denen der jeweils andere dann den anzusehenden Film auswählt. Fair und unkompliziert.
Nur einen Haken hat das ganze: Es bildet sich ein krustiger Bodensatz. Filme, die es nie in die Top 3 schaffen oder dann nie ausgewählt werden. Allein davon verlieren sie dann irgendwie schon an Reiz und außerdem kommen ja ständig neue, viel tollere Filme dazu. Irgendwann heißt es dann: “Also, den XXX will ich glaub doch nicht mehr sehen” und der Film wandert in eine “Will nur einer von beiden sehen”-Kategorie. Und wenn der Festplattenrekorder dann mal wieder kurz vor dem Überlaufen steht und keine Zeit zum Filme weggucken ist, fliegt so einer dann auch mal wieder ungesehen von der Platte, was natürlich total schlimm ist, denn da könnte ja dann irgendwelche Perlen weggeworfen werden, was man aber nie erfahren wird. “Everybody’s Fine” war z.B. so ein Bodensatz-Film, der es dann irgendwie aufgrund einer merkwürdigen Stimmung doch einmal als Auswahlsieger auf den Bildschirm geschafft hat und uns dann unglaublich berührt hat. Und fast wäre er den traurigen Bodensatz-Tod gestorben…

Das darf nicht passieren, darum liste ich euch hier mal unseren Bodensatz auf und ihr sagt mir, welche Filme ich ruhig ignorieren darf und welche auf keinen Fall in den Bodensatz gehören (alles Filme aus meiner persönlichen oder der Gemeinschaftsliste):

  • Green Zone (mit Matt Damon, dessen Namen ich auch heute immer noch nur in Team-America-Manier aussprechen kann)
  • Die Reifeprüfung (Klassiker, den man vermutlich gesehen haben sollte, aber der mich nur minder reizt)
  • Das weiße Band (klingt nicht wie die Art Film, die man nach einem anstrengenden Tag gebrauchen kann)
  • Things we lost on fire (da schrecken mich schon die Schauspieler ab)
  • Inside Job (ob man den wach übersteht?)
  • The American (keinen blassen Schimmer)
  • Machete (kann auch totaler Schrott sein)
  • Waltz with Bashir (auch da passt selten die Stimmung)
  • Kokowääh (ich find die Schweigerfilme immer optisch schön, aber inhaltlich sehr schwankend. Der Trend geht gegen “määh”)
  • Die Geschwister Savage (der bodensätzigste Film, den wir haben, der liegt schon gefühlte Jahrzehnte hier rum (ja, er ist von 2007, aber egal))
  • Der dritte Mann (wollte ich seit dem Wien-Urlaub sehen, aber irgendwie dann doch nicht)

Bin auf euer Urteil gespannt

5 Filme, die ich noch sehen will (und 2, die ich gesehen habe)

09. Oktober 2010 um 23:43 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Gutschein-Codes.de hat mich gefragt, ob ich nicht mal die 5 besten Filme des Jahres auf meinem Blog benennen könnte und ganz nebenher auf deren Seite verlinke, wofür dann ein Amazon-Gutschein für mich rausspringen würden.
Klingt natürlich super, die Sache hat nur einen Haken: Sohnvanone. Denn mit so einem frisch geschlüpften Kind, wird die Kinobesuchsquote doch erheblich gegen Null geschrumpft. Und selbst auf dem Fernseher war es in den ersten Monaten nicht möglich, einen Film zu sehen, ohne dass dieser zu einem Stop-Motion-Film mutierte.
Aber das wurde besser, mittlerweile haben wir hier so ab 20 Uhr Ruhe im Haus und können uns wieder in Fantasiewelten ziehen lassen. Nur handelt es sich dabei meist um Serien (da kürzer) oder (da unsere 24h-Videothek vor der Haustür zugemacht hat) um alte Filme, die aus dem regulären Fernsehprogramm aufgenommen wurden.
Ihr merkt: Ich bin nicht wirklich der optimale Ansprechpartner für die besten Filme des aktuellen Jahres.
Darum gibt es jetzt hier von mir die “5 potentiell besten Filme, die ich bisher zwar noch nicht gesehen habe, die ich aber unbedingt noch sehen will. Und wenn ich warten muss, bis sie irgendwann im Free-TV gesendet werden” (oder bis ich sie mir mit eben jenem Amazon-Gutschein besorge) (in zufälliger Reihenfolge):

1. Toy Story 3
Den ersten Teil hab ich damals im Kino gesehen und war begeistert. Der zweite war dann auch ganz ok (aber nicht mehr, wenn ich mich recht erinnere, ich muss die auf jeden Fall aber nochmal nachholen, bevor ich den dritten Teil dann irgendwann sehe) und der dritte soll ja wieder richtig gut sein.
Vor allem hat mich geschockt, als ich irgendwo (nur wo?) gelesen habe, dass “Toy Story 3″ der traurigste Film von Pixar sein soll. Hallo? Hab ich schon bei “Oben” Rotz und Wasser geheult (zweimal!), dass es kaum noch öffentlich vertretbar war? Das kann doch nicht noch trauriger gehen…
Muss ich unbedingt rausfinden.

2. Micmacs – Uns gehört Paris!
Als jemand, der “Die fabelhafte Welt der Amélie” zu den besten Filmen aller Zeiten zählt, muss ich Micmacs einfach sehen. War eigentlich auch schon lange mit Ro im Kino geplant, aber der ist halt auch ein vielbeschäftigter Mann (und Vater), so dass das irgendwie (auch dank der unmöglichen Spielzeiten) nie geklappt hat. Morgen um 13 Uhr würd er wieder laufen, aber da bin ich vermutlich noch brunchen. Bei Ro…

3. Iron Man 2
Ersten Teil für gut befunden, da muss der zweite doch folgen. Zumal der Trailer tatsächlich gut aussieht:

4. Babies
Hatte den Trailer hier schonmal. Denke es ist klar, warum ich den sehen will…

Außerdem hat der Trailer nen echt schönen Soundtrack…

5. Mary and Max
Ein Knetfilm. Für Erwachsene. Mit sehr ästhetischen Bildern. Wie für mich gemacht!

So, das wären also meine Top-5-ungesehene-Filme.
Als Bonusmaterial hier noch die zwei besten Filme, die ich dieses Jahr tatsächlich gesehen habe (die Anzeige links in der Sidebar ist leider sehr sehr unaktuell, werde mich da bei Gelegenheit nochmal dran machen):

1. Inception
Einziger Film der Post-Sohnvanone-Ära, den ich im Kino gesehen habe. Und der Beste! Scherz beiseite: Wirklich ein ganz großartiger Film, den man auch wirklich auf großer Leinwand gesehen haben sollte. Ich war beeindruckt (und vom Ende positiv überrascht, ich hatte mir ein anderes zusammengereimt, das ich als “zu vorhersehbar” schon während des Filmes als “doof” abgestempelt habe. Traf dann zum Glück nicht ein)

2. Schmetterling und Taucherglocke
Hier wollte ich schon länger mal einen eigenen Artikel zu schreiben, da das ein Thema ist, über das ich öfter nachdenke: Was soll mit mir passieren, wenn ich mal im Wachkoma liegen sollte. Und wann soll das passieren. Ich hab da schon so ein paar Vorstellungen.
Dieser Film hat das alles auf jeden Fall sehr krass rübergebracht und regt noch mehr zum Nachdenken an. Unbedingt anschauen!

Das wars jetzt aber wirklich.
Wer jetzt Interesse hat, sich den ein oder anderen Film (die Taucherglocke!) auf DVD zuzulegen, der kann ja mal bei gutschein-codes.de vorbeischauen, ob er da einen Gutschein findet, der ihm da ein wenig Kosten erspart. Zum Beispiel einen 10 Euro OTTO Gutschein

Filme2watch – Wie realisiere ich das am Besten? In WordPress?

05. Februar 2009 um 10:53 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Hatte ja letztens angedeutet, dass ich wohl noch ein weiteres Blog aufsetzen werde, welches aber tendenziell für die Allgemeinheit uninteressant ist. Ich weiß auch noch nicht, ob es wirklich ein Blog wird, oder ob man das nicht besser anders löst, bzw. ob das irgendwer schon toll gelöst hat. Darum beschreibe ich mal kurz, was ich eigentlich will und ihr sagt mir dann, wie ich das am besten mache (hab nämlich heute Abend zufälligerweise noch nichts vor…). Also:

Es geht darum, dass ich die Filme, die ich in Zukunft mal sehen will irgendwo schön gesammelt zusammenstehen habe. Es kommt schon öfter mal vor, dass Frau Bü und ich einen Trailer im Kino sehen und sagen: Den müssen wir auch mal gucken. Oder schlimmer noch: Den gucken wir dann irgendwann mal auf DVD. Denn bis dahin ist das schon lange wieder vergessen.
Darum hab ich hier auf DonsTag momentan einen ständigen Beitrag im Entwurfsmodus, in dem ich einfach alle Filme sammel, die ich mal noch gucken will. Das hilft aber nicht wirklich viel weiter, denn wenn wir uns dann mal wieder überlegen, was für eine DVD wir denn ausleihen könnten, sagen mir manche Titel schon gar nichts mehr, der Frau Bü sagen sie erst recht nichts, da sind von vielen Filmen noch gar nichts mitbekommen hat (ich hab da so einen Kinotrailer-Podcast abonniert, der mich immer mit lauter Zeug versorgt, welches wir hier in Deutschland erst Jahre später zu Gesicht bekommen) und ob es den Film nun schon auf DVD gibt steht da auch nicht. Ich will also folgendes haben:

Eine eigenständige Seite (ich nenn es mal Blog und tu im folgenden auch so, als wäre es ein Blog, das muss aber wie gesagt nicht sein), auf der ich für jeden Film einen Beitrag einstelle, der den Trailer enthält. Dann kommt das ganze in Filmgenre-Kategorien (Komödie, Action etc.), so dass man sich leicht nur die Filme zu einem bestimmten Genre anzeigen lassen kann, denn oft ist es halt so, dass man in einer bestimmten Stimmung ist, wenn man einen Film sehen will und das da dann schon gut einschränken kann). Zusätzlich noch ein paar Tags, die das Wiederfinden von Filmen leichter machen und ein paar Links zu zugehörigen Filmkritiken.
Soweit, so einfach, das geht nun ja wirklich alles direkt mit WordPress.

Jetzt hätte ich aber noch gerne, dass Frau Bü und ich uns da als Benutzer anmelden können und jeden Film (sprich: jeden Beitrag) einzeln bewerten können. Normale Leser (so denn welche Interesse dran haben) haben auch die Möglichkeit, eine kumulierte Leserbewertung abzugeben. Und nach diesen Bewertungen soll man dann auch sortieren können (vor allem nach der “Frau Bü + Don”-Durchschnittsbewertung, die ja vermutlich ausschlaggebend sein wird. Aber auch halt nach Einzelbewertungen).
Und um das ganze noch toller zu machen, will ich auch angeben können, wann ein Film in Kino und wann in der Videothek erscheint. Und danach will ich dann auch filtern können.
Ich will also mit wenigen Klicks z.B. den Thriller sehen, der von Frau Bü und mir im Schnitt am besten bewertet wurde und schon in der Videothek verfügbar ist.

Also: Wer hat eine Idee?

Don testet Zeug

30. Januar 2009 um 20:07 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Ich bin ja jemand, der gerne neue Sachen ausprobiert und vielen Dingen einfach mal ne Chance gibt. Da eignet sich so ein Blog dann eigentlich recht gut, weil öfter mal Leute auf einen zukommen und fragen, ob man nicht mal dieses oder jenes testen will und dann vielleicht auch Lust hat drüber zu bloggen.
Da sag ich dann sehr gerne “ja”, öfter bleibt es dann aber beim testen und ich blogge nicht drüber, weil ich dann doch nicht so begeistert bin und mir die Zeit sparen will. Aber irgendwie ist dass dann ja auch doof für euch, wenn euch keiner warnt, darum hab ich mich jetzt dann doch mal hingesetzt und ein paar der letzten Ausprobieraktionen zusammengefasst.
Ich hätte im Angebot: Einen Geschenkeshop, eine Kinobrille (oder wie man das nennen will), einen Staubsaugerroboter und eine Online-Videothek.


Den Anfang macht der Shop “Geschenke für Freunde”, für den mir Kati dankenswerterweise mal wieder einen Gutschein geschenkt hat. “Geschenke für Freunde” ist einer dieser Online-Shops, der nur so abgefahrene Geschenke hat, die man sich zu 99% nie selber kaufen würde, aber sich zu 70% drüber freut, wenn man sie geschenkt bekommt. Wie bei den anderen Shops dieser Art, zahlt man dann auch mal ein wenig mehr, da es halt oft Design-Zeug ist (wer bitte gibt 500 Euro für einen Bärenfall-Eingangsmatte aus?).
Aber so teure Sachen sind hier eher die Ausnahme, dafür finde ich dann die Auswahl aber sehr gut und abwechslungsreich. Ist viel Zeug dabei, dass es aufgrund seiner Skurrilität auch hier auf DonsTag schaffen könnte (so wie es z.B. der “weglaufende Wecker” vor langer Zeit mal getan hat), mache scheitern nur knapp (diese Comic-Pflaster hätte ich mir beinahe selber gekauft, fand sie dann aber doch nicht gut genug, da fehlt noch einiges an Style, damit das an den Charme der 1966er-Batman-Serie rankommt. Dann hätte ich die definitiv gekauft…
Naja, das Angebot kam auf jeden Fall genau zur richtigen Zeit, denn mein Bruder hatte ja gerade Geburtstag und dank der sehr schnellen Abwicklung war meine Panik, dass das Geschenk nicht rechtzeitig ankommen könnte, total unbegründet. Fazit: Wenn man mal wieder absolut keine Ahnung hat, was man jemandem schenken soll, kann man da einfach mal vorbeigucken und rumstöbern.


Ich hatte mich ja vor einiger Zeit erfolgreich für den Test des Cinemizers beworben und bekam das Teil dann auch für einen kurzen test nach Hause geschickt (das ganze hatte nichts mir irgendeinem Blog zu tun, da konnte sich jeder als Tester bewerben). So eine Brille mit Bildschirm drin hat mich ja schon immer gereizt, so hab ich mir früher die Zukunft vorgestellt.

cinemizer

Aber leider konnte mich das Teil dann absolut nicht überzeugen. Ich fands zu schwer, das Bild zu klein (wobei es schon größer als unser Fernseher ist, also ungefähr so, als säße ich vor unserem 32-Zoller in einem Abstand von etwas über einem Meter), aber es kam einem doch erschreckend klein vor. Außerdem war es mir zu weit oben (da konnte man auch durch Verrücken der Brille nichts machen), was bedeutet, dass meine Augen dauernd krampfhaft nach oben gucken mussten (Kopf bewegen hilft ja nix) statt entspannt nach vorne). Und dann haben helle Stellen die dunklen auch noch so leicht bläulich überstrahlt. Nein, da guck ich Filme lieber wie gewohnt auf dem Fernseher und meine iPod-Filmchen guck ich weiterhin auf dem iPod, auch wenn das Bild da viel kleiner ist. Sieht auch nicht so dämlich aus (wer bitte setzt sich mit so einer Brille z.B. in den Bus???). Ne, das war nix..


Und dann gab es da noch diesen Staubsaugerroboter, dessen Namen ich vergessen habe. Ich bin mir auch nicht mehr sicher, wie ich da dran kam, ich glaub es war eine “teste mich, mehr musst du nicht machen”-Aktion von Trigami. Doch, mittlerweile bin ich mir da sogar sicher. Könnte da jetzt den Namen auch nachgucken, dafür bin ich aber zu faul.
Das Teil sah auf jeden Fall so aus (nur ohne Affenkopf obendrauf):

(wer lieber Katzen als eine Affenkopf auf dem Teil (dann aber ne andere Marke) sitzen sehen will, der muss mal bei Nerdcore vorbeigucken)
Auch hier wie bei der Kinobrille: Die Idee ans ich klingt für mich wie Zukunftsmusik: Man schaltet den Staubsauger ein und er fährt die ganze Wohnung ab und saugt vor sich hin. Dabei entwickelt er optimale Wegstrategien, lernt die Wohnung mit der Zeit kennen, sucht automatisch seine Ladestation, wenn sein Akku leer geht (und wenn er sie nicht findet, sorgt er wenigstens dafür, dass er nicht im Dunkeln irgendwo unter ner Couch steht, sondern such Licht) und kann irgendwie auch noch antibakteriell den Boden beleuchten. Fragt nicht.
Das Hauptproblem war, dass das mit den “optimalen Wegstrategien” nicht wirklich gestimmt hat. Der hatte in paar vorgegebene Strategien (bei einem Hindernis immer links halten, kreisend rumlaufen und zufällig rumirren) die er im Wechsel durchgezogen hat uns so hoffte, die Wohnung (bzw. das eine Zimmer, in dem ich ihn getestet habe) vollständig abzudecken. Dem war aber nicht wirklich so, oft saugte er eine Stelle andauernd und kam nie in andere Winkel des vollgestellten Zimmers. Hätte er wenigstens ein Display auf dem Rücken, das mir anzeigt, wo er überall schon war, aber so hilft mir das nix, muss dann also doch überall nochmal nachschauen und evtl. selber saugen. Zudem kann man den Roboter nicht einfach so frei rumlaufen lassen, erstmal muss man das Gebiet robotersicher machen. Also alles wegstellen, was umkippen und kaputtgehen kann (wobei er da ziemlich sanft war, ich hab das mal mit ner Vase getestet, die hat er leicht berührt (muss so sein, der hat nur einen Bewegungssensor nach vorne, zusätzlich noch einen anderen (nicht genau geguckt) Sensor nach unten, damit er keine Stufen runterfällt, was auf unserem Tisch auch ganz gut geklappt hat) und hat dann kehrt gemacht, ohne irgendwas umzuschmeißen. Problematischer waren da unsere Schränke, die unten einen minimal zu niedrigen (oder zu hohen, wie man es nimmt) Freiraum hatten, unter denen sich der Roboter dann verkeilte. Wenigstens ist er dann schlau genug, sich auszuschalten. Aber vorsichtiger ist er an der Stelle beim nächsten Mal dann trotzdem nicht.
Fazit: Hier muss noch einiges passieren, damit einem so ein Roboter wirklich Arbeit abnehmen kann.


Aus eigenem Antrieb hab ich dann mal Maxdome für einen Monat getestet (kostenlose Probezeit in der man auf alle Filme (außer Blockbuster) zugreifen kann) und war auch hier enttäuscht. Denn da ich eine Videothek direkt vor der Haustür habe, liegt für mich der einzige Nutzen einer solchen Online-Lösung darin, dass das Angebot deutlich größer ist und ich z.B. auch mal an ältere Filme rankomme, die in meiner Videothek lange nicht mehr zu haben sind (oder nie zu haben waren, da es unbekanntere Filme sind) und in der Stadtbibliothek auch nicht vorrätig sind. So ein Online-OnDemand-Service sollte mit einer großen Auswahl ja kein Problem haben, dachte ich, lag aber falsch. Wie auch in meiner normalen Videothek nimmt Maxdome auch neuere Filme wieder aus dem Sortiment (bald zum Beispiel “No Country For Old Men”, der da ja noch nicht wirklich so lange online gewesen sein kann), um so (vermute ich mal) die Kunden ein wenig unter Druck zu setzen und schnell doch noch einen Film mehr anzugucken (heißt ja nicht umsonst “Letzte Chance”), oder wie auch immer. Auf jeden Fall: Doof! Und dazu dann noch viel zu teuer (wieder im Vergleich zu meiner Videothek oder der Bibliothek).
Gibts denn keine gescheite OnDemand-Lösung, die ein riesiges Sortiment und günstige preise haben? Oder von mir aus auch nur ein riesiges Sortiment? Und mit riesig meine ich jetzt nicht “Wir haben 1000-National-Geographic-Dokumentationen”, sondern wirklich “Wir haben ganz ganz viele Filme, aus allen Epochen und bunt zwischen Blockbuster und Nischenfilm gemischt)”.


PS: Meine Brille ist übrigens tatsächlich von RayBam

Kino und so

22. April 2008 um 00:10 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Gestern war ich mit Frau Bü und RoKe in Juno. Zuerst aber mal zu dem, was davor kam, nämlich dem neuen Spot der ZKM:  Filmbefreier:

Fin ich saucool. Vor allem stimmt es einfach, gute Filme muss man gefälligst auch in der entsprechenden Umgebung sehen. Billige abgefilmte Versionen auf nem iPod machen alles kaputt.
Und der Ansatz “Kino – dafür werden Filme gemacht” ist der deutlich richtigere und einleuchtendere Weg, als die “Raubkopierer sind Verbrecher”-Variante.
Auch schon der vorherige Spot der ZKM hat bei mir immer ein gutes Gefühl ausgelöst, weil er ziemlich gut vermittelt, dass Kino eben “Film erleben” ist. Man guckt nicht einfach nur mal nen Film, man erlebt den Film. Wer nicht weiß, von welchem Spot ich rede, ich meine den hier:

Vor allem bei diesem “Und sein Film läuft die ganze Nacht”-Deppen kribbelts bei mir immer. Und ich vermisse die Zeit als Filmvorführer, das war schon was feines…

Der Vollständigkeit halber, hier noch die zweite (nicht ganz so emotionale) Version:

Aber zurück zu Juno: Ich fand ihn sehr schön, wieder ein richtiger Wohlfühlfilm (auch wenn das Thema das nicht vermuten lässt) mit vielen Lachern. Und vor allem: Guter Musik. Hab heute auf der Arbeit einfach mal die  Website zum Film im Hintergrund geöffnet. Denn da kann man sich so den ganzen Soundtrack anhören. Reicht, um die Zeit zu überbrücken, bis mir die jemand schenkt (steht ja immerhin auf meinem  Wunschzettel), oder ich sie mir dann doch wieder selber kaufen muss, weil ich es nicht so lange (immerhin gibts erst im November wieder einen Anlass, mir was zu schenken) warten kann). Wo wir gerade dabei sind: Als die Juno-Website durchgelaufen ist, bin ich schnell zum  Konzert von Kate Nash gewechselt, welches man sich auch komplett anhören kann. Ist dann auch auf meinem Wunschzettel gelandet…

Aber zurück zu Juno (heieiei): Bei den fünf Filmfreunden hab ich heute den Trailer zum zweiten Teil gefunden:

Ok, natürlich nicht wirklich, aber lustig ist es schon (zumindest, wenn man den Film gesehen hat).

Neben Juno gabs in den letzten Tagen übrigens noch “Der letzte Kuss” und “Hulk” (ja, hier habe ich mich total schändlich verhalten und bin dabei eingeschlafen, aber bei dem Film ist das erlaubt). Bewertungen zu allen drei Filmen stehen in wenigen Augenblicken links in der Sidebar.

Don’t let them drink your milkshake

10. März 2008 um 23:10 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Der  beste Kommentar, den ich bisher zu den Gerüchten gelesen habe, dass Microsoft oder Google Digg kaufen wollen:

 

Don’t let them drink your milkshake

Nicht, dass mich Digg interessieren würde, hab das nie aktiv benutzt, aber der Spruch hat mir doch ein Grinsen ins Gesicht gezaubert.
Verstehen natürlich nur Menschen, die “There will be Blood” gesehen haben.
Der Milchshake scheint auf jeden Fall einen guten Eindruck hinterlassen zu haben, YouTube ist voll mit Parodien, die alle aber eher unlustig sind. Hier mal ein typisches Beispiel:

Auch ein Schmunzeln aufs Gesicht gezaubert hat mir  dieser Comic bei der selektiven Erinnerung (beugt man Blognamen eigentlich?), aber eben auch nur bei der Milchshake-Szene, sonst ist er eher lasch. Aber die Kombo “Ther will be Blood” und “No Country for Old Men” scheint auch beliebt zu sein, eben zufällig über einen nicht unbedingt witzigen Ausschnitt von Saturday Night Live gestoßen, der genau diese Kombo auch aufgreift:

Und jetzt hab ich Lust auf einen Milchshake bekommen. Bzw. auf deinen Milchshake…

DonsTag im Wandel

21. Januar 2008 um 00:27 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Ich hab vor, hier als Jubiläums-Marathon-Rahmenprogramm ein wenig an DonsTag rumzuschrauben. Selbst nach zwei Jahren ist hier noch nicht alles perfekt und irgendwann wird das ein oder andere (z.B. die Fotos oben rechts) auch langweilig und was neues muss her.

Filmkritiken mit DetailsHeute ist der erste Schritt getan: Links in der Sidebar gibt es bei “Dons aktuelle Filmkritiken” neben der bekannten Sternvergabe jetzt auch einen kleinen Text, der ein wenig näher darauf eingeht, warum ich dem Film denn jetzt so viele/wenig Sterne gegeben habe.

Weitere Änderungen werde ich nach und nach einbauen.

Jemand einen speziellen Wunsch? Oder ein Must-have-Plugin zu empfehlen, das hier noch fehlt?

DonsTagAward Of The Moment (II)

04. Dezember 2007 um 14:57 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Ich heiße euch recht herzlich willkommen bei der Verleihung des “DonsTagAward Of The Moment”. Die erste Verleihung ist jetzt schon fast ein halbes Jahr her, da wird es Zeit, sich mal nach neuen Preisträgern umzugucken (die alten Preisträger dürfen ihren Award natürlich behalten, sonst müsste ich ihn an Inishmore immer wieder vergeben, allein für die  Verlinkung des klasse Kommentars zur aktuellen Fernsehlage von Oliver Kalkofe hat er ihn sich wieder verdient).
Diese Mal wird nur ein Blog ausgezeichnet, die anderen beiden Awards gehen an Podcasts, die ich jedem nur wärmstens an Herz legen kann. Allein wegen dein beiden hat sich der Kauf meines iPods mehr als gelohnt. Hatte bis dahin nie mit einem Podcast Kontakt. Ein Fehler…

Los gehts:

DonsTagAward Verleihung - bronzeDer “DonsTagAward Of The Moment” in Bronze geht an  Sympatexter, weil Sympatexter so ein schönes feines, reines Blog ist. Kein “Blogospheren”-Kram, kein Trendhopping, keine  uncoolen Sachen und keine selbst auferlegte Blogpflicht. Dafür gibts oft weise Worte, kleine feine Wortspielereien, meist unterhaltsame Skizzen, (Sneak-)Filmkritiken und die Garantie, dass es sich lohnt, vorbeizugucken. Weils halt so ist, wie bloggen sein sollte. Außerdem hat sie  das gleiche Stickerheft, das ich als Kind auch hatte…

Frau Sympatexter: Hiermit überreiche ich Ihnen den Award. Herzlichen Glückwunsch und weiter so!
DonsTagAward in bronze

DonsTagAward Verleihung - silberDer “DonsTagAward Of The Moment” in Silber geht an  Wie war dein Tag, Liebling?, weil mir da genau das geboten wird, was ich um Überleben brauche: Skurrile Geschichten / Erlebnisse / Fundstücke aus allen möglichen Bereichen. Anke Engelke und Christian Thees erzählen sich in ihrem Telefongespräch gegenseitig eine solche Geschichte (also zwei pro Folge) und es kommt eigentlich nie vor, dass ich nicht dümmlich vor mich hingrinsen muss, während ich im Bus sitze und die Stöpsel im Ohr trage. Muss doof aussehen, macht aber ungemein viel Spaß. Und wenn dann irgendwer nen kleinen Patzer macht und versehentlich  eine Version online stellt, in der man auch das Vorgespräch noch mithören kann, dann macht es nochmal mehr Spaß.

Wehrte Frau Engelke und wehrter Herr Thees: Hiermit überreiche ich Ihnen den Award. Herzlichen Glückwunsch und weiter so!
DonsTagAward in silber

DonsTagAward Verleihung - goldUnd der “DonsTagAward Of The Moment” in Gold geht schließlich an den  Ohrensessel, weil das einfach der beste Podcast ist, den es gibt. Bisher waren ja die  Fünf Filmfreunde meine Meinungsmacher im Internet. Guck ich mir den Film an, oder nicht? Erst mal bei den 5F nachgucken. Jetzt sind aber die 3 B’s vom Ohrensessel (Bernd Begemann (der wohl auch sonst so  ganz toll sein soll), Benjamin Maack und Ben Schadow) meine Meinungsbilder. Denn wo die Filmfreunde nur geschriebenen Text haben, haben die Ohrensesselsitzer ein (ca. halbstündiges) Gespräch über ein Thema, bei dem aber sehr gerne auch mal abgeschweift wird und dadurch einfach viel mehr rüberkommt. Atmosphäre, Meinungen, Emotionen und und und. Und die drei passen auch einfach zu gut zueinander, jeder hat eine eigene Rolle (die von Ben besteht darin, einfach die Klappe zu halten und pro Podcast (meist auf Aufforderung) nur so 2-3 Sätze von sich zu geben, die die anderen dann aber immer ganz ganz toll finden. Und Benjamin ist quasi das weibliche Element der Runde. Der, der Gefühle hat und Dirty Dancing toll fand…
Wer den Ohrensessel (wird übrigens im Auftrag von Universal Pictures produziert, was aber nicht bedeutet, dass nur Filme von denen besprochen werden oder die Kritiken irgendwie parteiisch wären) noch nicht kennt, sollte sich auf jeden Fall mal eine Folge anhören. Bitte nicht die aktuellste (Mord ist ihr Hobby), denn die ist ganz anders, da haben die sich noch Frauen eingeladen…  Sucht euch am besten eine zu dem Thema raus, das euch am meisten zusagt und habt euren Spaß. Und dann werdet ihr sicher so schnell nicht mehr aufhören, da mithören zu wollen.

Sehr geehrte Ohrensessel-Crew: Hiermit überreiche ich Ihnen feierlich den Award. Herzlichen Glückwunsch und weiter so!
DonsTagAward in gold

PS: Bin dafür, dass die Filmfreunde sich auch mal an so einen Podcast wagen, das kann nur gut gehen…

Filmempfehlung: Ghost in the Shell

24. Juli 2007 um 23:57 von Manu | Kommentar abgeben | Trackback

Wie der Don ja schon erwähnt hat kommt am Mittwoch dem 25. Juli 2007 um 22.25 Uhr  Ghost in the Shell auf 3sat.
Ich kann nur dazu raten den anzusehen!

Ich würde diesen sehr empfehlenswerten Film als atmosphärischen, philiosophisch angehauchten, gut gezeichneten Cyberpunk-Anime bezeichnen. Vom Inhalt will ich gar nicht viel verraten, aber ich habe Ghost in the Shell immer wieder gern angesehen, allein schon wegen dem Soundtrack der super zum Film passt. Auch der Nachfolgefilm Ghost in the Shell: Innocence ist sehenswert. Von der Serie Ghost in the Shell: Stand Alone Complex hab ich bisher nur Teile gesehen, die zwar gut, aber nicht so interessant wie die beiden Filme sind. Einen zur Serie gehörigen Film namens Ghost in the Shell: S.A.C. Solid State Society gibts auch noch, den kenne ich aber (noch) nicht.

Die paar folgenden Bilder aus den verschiedenen Filmen sollten einen guten Eindruck des zu erwartenden Stils geben:

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ghost-in-the-shell.jpg

ghost-in-the-shell-pic3.jpg
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ghostshel4.jpg

© ZDF/Hisao Shirai; M. Shirow; Kodansha Ltd.; Bandai Visual Co. Ltd.

Ghost in the Shell ( Wikipedia: 攻殻機動隊, Kōkaku Kidōtai, i.e. Mobile Armored Riot Police) hat ausnahmsweise mal in der Übersetzung den besseren Namen als im Original. Wer den Film öfters ansieht wird eine kleine Szene entdecken, die in Matrix eins zu eins samt Perspektive und Schnitt übernommen wurde … Einen kleinen Wermutstropfen gibt es leider auch noch: … den komischen Cyporg mit Super-Tipp-Händen anstatt einer direkten Datenverbindung.

Für die, die den Film im Fernsehen verpasst haben:

Ich bevorzuge Originalton mit Untertiteln, da das einfach viel besser gesprochen ist und authentischer klingt.