Im Winter ist es meist richtig kalt. Das finde ich doof. Vor allem, wenn sich beim morgendlichen Eiskratzen diese Kälte in meinen Fingern festsetzt. Da eine Garage noch nicht in Sicht ist haben wir das Experiment “Frontscheiben-Plane” gestartet. Ich hasse das Teil. Ich finde es umständlich zu befestigen. Und nach dem Abnehmen und Lagern ist der ganze Beifahrer-Fußraum nass (irgendwo muss man das Ding ja lagern und in den Keller tragen ist mir zu weit). Führt zu: nasse Handtasche/Jacke/ etc. halt alles nass was mir bei der einhändigen Suche nach meinem Werksausweis vor Einfahrt ins Parkhaus vom Beifahrersitz fällt. Dazu kommt, dass knapp zwei Handbreit am unteren Rand der Scheibe unbedeckt sind. Und da die Seitenfenster ja auch von Eis betroffen sein können (und ich die Plane ja auch Abnehmen und Falten muss) sind meine Hände am Ende genauso kalt wie ohne Plane. An das Argument der Zeitersparnis kann ich dann auch nicht mehr glauben, denn Abends muss man das Ding ja wieder festmachen…
Meine Frage nun: gibt es eine andere Lösung? Ich hab mal gehört, dass man Abends eine Thermoskanne mit heißem Wasser ins Auto legen soll…
Nach den Tipps für gute Spiele, gehts nun an die Bücher.
Auch hier gilt wieder: Die Links sind Amazon-Partnerlinks, d.h. wenn ihr darüber bestellt, gibt Amazon mir einen Teil eurer Ausgaben (die natürlich gleich bleiben) ab, so dass ihr mir dann auch noch was gutes tut…
Absolutes Highlight ist hier Das Buch der verrückten Experimente und dessen Nachfolger Das neue Buch der verrückten Experimente, über den ich beim Bloggen dieses Artikels gestolpert bin. In eben jenem Artikel habe ich euch eine Menge Bücher vorgestellt (ohne sie zu kennen), die sich mit physikalischen, psychischen und anderen Phänomenen beschäftigen. Mittlerweile befindet sich ein Großteil dieser Bücher in meinem Besitz, die meisten sind angelesen, aber kein einziges hat mich bisher (eins ist noch un-angelesen) so in den Bann gezogen, wie eben diese beiden Bücher.
Hier werden in sehr verständlicher und höchst unterhaltsamer Sprache verschiedene skurrile Experimente (“Forschungen” trifft es glaub besser) vorgestellt, die sich hauptsächlich mit der Psyche beschäftigen.
Beispiele will ich jetzt keine nennen, schaut einfach mal auf der zugehörigen Webseite vorbei, da gibt es zu vielen Ausführungen aus dem Buch noch Videos (im Buch dann immer vermerkt) und weitere Infos.
Jedes Experiment geht in der Regel über 1-2 Seiten, manchmal auch mehr, aber in der Regel in schön kleinen Häppchen, die man gut im Bus, auf der Toilette oder sonst wo zu sich nehmen kann. Und dann kann man damit gut seine Umwelt nerven, ich weiß gar nicht, wie ift ich Frau Bü in den letzten Tagen mit “dazu hab ich auch was gelesen, dass ist nämlich so…” ankam. Wirklich eine absolute Empfehlung!
In eine ähnliche Kerbe schlägt “Lexikon des Unwissens“, nur dass es sich hier nur um Phänomene dreht, die noch nicht geklärt sind (z.B. was es mit dem Gähnen auf sich hat (übrigens: “Dazu hab ich auch was gelesen”, im Teil 2 der Experimente-Bücher geht es nämlich darum, dass sich Hunde offenbar noch stärker vom Gähnen anstecken lassen als Menschen, Autisten hingegen gar nicht), wie sich Aale fortpflanzen oder warum man Trinkgeld zahlt (dazu hab ich auch.. ach, lassen wir das)
Auch sehr nett geschrieben (wenn auch nicht ganz so nett) und mit deutlich längeren Kapiteln, hier wird den Fragen also etwas mehr auf den Grund gegangen.
Und hier noch das Ultimative Nonsens-Faktenbuch für alle Fernsehjunkies wie mich: Zapp!: Merkwürdigkeiten aus der Fernsehwelt von den Bloggerkollegen vom Fernsehlexikon.
Hier gibts z.B. die skurrilsten Arten, mit der Schwangerschaft einer Serien-Schauspielerin umzugehen, sechs Popstars, deren Karriere in der australischen Soap Neighbours begann (darunter z.B. Kylie Minogue) oder 26 Todesursachen in der Lindenstraße. Alles Dinge, die man nicht wissen muss, aber in einem Dauerkommentar-Serien-Kritik-Battle mit Inishmore doch hilfreich sein können. Und unterhaltsam allemal…
Merkt man eigentlich, dass ich für Romane nicht (mehr) geschaffen bin und nur Bücher mit kleinen Happen lesen kann?
Meine lieben Leser, jetzt habt ihr schon so oft beweisen, dass ihr eine überaus intelligente Spezies seid, darum belästige ich euch mal mit ein paar Fragen, die mir im Kopf herum schwirren und von meinem eigenen Gehirnschmalz nicht beantwortet werden können.
Warum ist in jeder Kirsche nur ein Wurm?
Die SchwiegerBüs haben uns letztes Wochenende einen Eimer voller Kirschen mitgebracht und da Frau Bü ja schwer an der Diss arbeitet, war es meine Aufgabe, die Dinger zu entkernen und bis zur Weiterverarbeitung im Tiefkühlfach zu deponieren. Da das unbehandelte Kirschen aus unkontrolliertem Eigenanbau waren, musste da natürlich ein besonderes Augenmerk auf im Inneren der Kirsche hausende Würmer gelegt werden. Bei ca. einem Drittel der Kirschen wurde ich dann auch fündig. Allerdings war keine einzige Kirsche dabei, in der sich mehr als ein Wurm befand. Warum ist das so? Wie kommen die Würmer da überhaupt rein und wer überwacht das ganze und sorgt für eine gerechte Verteilung?
Warum ist das Spiegelbild im Inneren einer Trompete nicht spiegelverkehrt?
Bin ich letztens bei Flickr drüber gestolpert und glaube, dass ich es mir mittlerweile erklären kann, warte aber doch lieber mal eure Lösung ab…
Was geht eigentlich beim HSV?
Was genau ist der Plan dahinter, nicht nur lauter Spieler zu verkaufen oder verschenken, sondern auch noch den Sportdirektor aus seinem Amt zu befördern (dem dann auch noch andere Leute freiwillig folgen) und partout keine neuen Spieler zu kaufen. Ich verstehs nicht… (oha, gerade gelesen: Zé Roberto soll wohl kommen, das macht die Sache aber nicht wirklich viel verständlicher…)?
Ok, die letzte Frage braucht ihr nicht beantworten, zwei waren mir nur einfach zu wenig.
Wobei, da fällt mir ein, ich könnte den Platz ja auch sinnvoller nutzen. Wollte hier eh schon länger mal auf ein paar Bücher aufmerksam machen, die ich zwar noch nicht gelesen habe, die aber nicht nur vom Titel her interessant klingen.
In den ersten drei Büchern geht es genau darum, was ich hier gerade gemacht habe: Einfach erscheinende Fragen zu stellen, auf die man dann aber vielleicht doch nicht sofort antworten kann. Im Normalfall ist das ja nicht schlimm, aber spätestens wenn man mal Kinder in dem Alter hat, in dem sie alles und jeden hinterfragen (“Warum?”), sollte man da wohl mal einen Blick reinwerfen.
Den besten Titel hat sicher “Wie dick muss ich werden, um kugelsicher zu sein?: 101 Antworten auf Fragen, die uns alle beschäftigen“, aber auch “Was macht die Mücke beim Wolkenbruch: Neue wunderbare Alltagsrätsel” (hier behaupte ich die Antwort zu wissen) und “Warum fallen schlafende Vögel nicht vom Baum?: Wunderbare Alltagsrätsel” klingen interessant.
Aber nur Fragen beantworten ist ja langweilig, viel toller ist es ja, wenn man sich die Fragen experimentell selber beantwortet. Auch da gibt es ein BUch mit einem tollen Titel: Wie man mit einem Schokoriegel die Lichtgeschwindigkeit misst und andere nützliche Experimente für den Hausgebrauch (gleich mal auf meinem Wunschzettel gelandet). Hab darüber vor längerer Zeit was bei “Wie war dein Tag, Liebling?” (hatte ich hier mal empfohlen). Bei Amazon kann man übrigens einen Blick in die englische Ausgabe werfen. Die hat mit “How to Fossilize Your Hamster” (Wie man seinen Hamster versteinert” einen anderen, aber nicht weniger abenteuerlichen Titel.
Bei “Wie war dein Tag, Liebling?” haben die übrigens behandelt, wie man mit Sachen, die man typischerweise eh im Haus hat, seine DNA sichtbar machen kann. Hat wohl auch funktioniert…
Berühmt wurde der Physiker Len Fisher durch seine Studie über die optimale Eintunkzeit von Keksen — das brachte ihm sogar den IgNobelpreis des Szenemagazins der Harvard University ein. Im ersten Kapitel dieses Buches können nun alle Kekstunker nachlesen, wie Unmengen von Keksen unterschiedlicher Stärke Fishers Experimenten zum Opfer fielen — mal längs, mal quer, mal lang, mal kurz eingetunkt. Während wir Fisher auf seiner Entdeckungsreise begleiten, erfahren wir jedoch sehr viel mehr als das: Wir lernen, wie Wissenschaft funktioniert, wie ein Wissenschaftler sich einem Problem nähert und es handhabbar macht, welche Kräfte beim Kekseintunken eine Rolle spielen und welche Wissenschaftler mit ihren Erkenntnissen und Entdeckungen die Grundlagen für Fishers Studie gelegt haben.
Auch in den weiteren Kapiteln — in denen es beispielsweise um Seifenblasen geht, um die optimale Kassenzettel-Überprüf-Methode, um das Saucenaufsaug-Verhalten verschiedener Lebensmittel und um das Fangen eines Balls — zeigt Fisher, wie aufregend und alltagsnah Wissenschaft sein kann.
Ach, stop, ein Buch hab ich noch, das einzige, das ich (schon) gelesen habe (die anderen sind alle geplant, bei sowas kann ich nicht widerstehen) und daher als einziges auch tatsächlich empfehlen kann. Es handelt sich um “Das Buch der verrückten Experimente” und liegt wohl in der Richtung des letztens Buches, nämlich der Vorstellung von durchgeführten Experimenten und Studien. Dabei geht es quer durch die Wissenschaften und bleibt wirklich durchgehend unterhaltsam.
Aber da es zu dem Buch eine Webseite gibt, brauch ich ja gar nicht viel erklären, guckt einfach mal dort vorbei.
Und ja huch, wohoo! Es gibt ja schon ein Nachfolgerbuch. Ist auch direkt auf meinem Wunschzettel gelandet. Heieiei, wird echt Zeit, dass ich mal wieder Geburtstag habe…
PS: Huch, das waren jetzt doch ganz schön viele Bücher, die lagen hier alle noch auf dem 2blog-Stapel rum. Lest den Artikel darum am Besten nochmal von vorne, denn jetzt habt ihr bestimmt schon die Fragen vergessen, die ihr mir doch in den Kommentaren beantworten wolltet…
Es wird langsam Zeit, dass ich das verlängerte Wochenende mal Revue passieren lasse. Ich kann da nicht ganz chronologisch bleiben, da ich das Spiel Hannover-HSV erst mal noch in der Zusammenfassung angucken muss (bisher noch keine Zeit gehabt), bevor ich dann hier den totalen Quatsch ablasse…
Also fangen wir beim phæno an. Frau Bü bezeichnet es liebevoll als “Kindermuseum”, ich fands aber ganz toll (okay, ist jetzt nicht wirklich der Widerspruch, aber egal). 250 Experimente, die man munter ausprobieren kann. Das meiste kennt man natürlich schon, aber es waren auch ein paar Sachen dabei, die ich so noch nicht kannte.
Was ich schon kannte, aber noch nie in Echt gesehen hatte, ist das hier vorgestellte Magnetofluid. Zwar nicht Soundgesteuert, aber Don-gesteuert hat ja auch was. Könnte ich mir ewig angucken…
Aber ich sollte jetzt mal langsam zur Überschrift kommen: Jojo wurde ja nach der Rückkehr seiner Nadine wieder schnell deutlich gemacht, dass Frauen irgendwie immer kalt ist. Bzw. das Frauen irgendwie immer kalt sind. Und das “Frau” in “Frau Bü” deutet an, dass es da bei Frau Bü nicht anders ausschaut.
Im phæno konnten wir das dann auch anhand einer Wärmebildkamera schön erkennen:
Erschreckend ist die blaugründe Nase (inklusive der Wangen) der Dame (rechts), wo bei mir alles in einem schönen dunkelrot gehalten ist (Brille reflektiert und Mund ist geöffnet, dass man wenigstens ein paar Anhaltspunkte hat…). Noch krasser: Wir beide haben (extra für diese Aufnahme) die Ärmel hochgekrempelt. Mit Hilfe dieses Fadenkreuzes konnte man sich zudem noch die Temperaturen anzeigen. Mein Arm: 33°. Der Arm der Frau Bü: 30°.
Ich bin nicht sicher, ob ich das alles so wirklich verstanden habe, aber der hollemann versucht wohl, die “jeder kennt jeden über 6 Ecken”-Theorie in der Blogwelt zu testen. Und ich soll nun eine Kette zum Boschblog aufbauen. Hab ich zwar schon gelesen, aber nicht verlinkt. Also soll ich nun bis zu drei andere Blogs benennen (die ich “in letzter Zeit” verlinkt habe) und die sollen dann die Kette zum boschblog weiterbauen.
Und da es wohl darum geht, den “kürzesten Weg” zu finden, darf ich doch technorati mal befragen, oder? Denn dann sehe ich, dass ich gar nicht drei andere Blogs brauche. Ich beauftrage einfach Andre von “Unten am Hafen”. Den habe ich vor etwa einem Monat hier verlinkt. Und ungefähr zur gleichen Zeit hat der auch das Boschblog verlinkt (ne, den Link gibt es hier jetzt nicht, ich will Andre ja nicht die ganze Arbeit abnehmen…).
Ich würde auch mal behaupten, dass 6 Ecken für die deutsche Blogosphere eindeutig zu viel ist…
Ich geb hier ja öfters mal Anguckbefehle, die alle meiner Leser zu befolgen haben, um in meiner Gunst nicht zu sinken. Und wenn ich so etwas von meinen Lesern verlange, dann muss ich da natürlich genauso handeln. Und davon handelt der erste Teil dieses Beitrages (was eine merkwürdige Einleitung…).
Es geht um den Film “Wer früher stirbt ist länger tot”, den ich schon aufgrund seines grottigen Titels meiden wollte. Klingt absolut nicht nach einem Film, der mir gefallen könnte und verdammt nach schlechtem deutschen Film. Aber als dann der Cowboy Jim so von dem Film schwärmte und den Anschaubefehl aussprach, blieb mir ja keine andere Wahl und ich musste rein. Das mit dem “durchgezogenen Dialekt” hatte ich zwar gelesen, aber nicht so sehr beachtet. Was ist da schon so besonderes an nem Dialekt? Aber schon nach dem ersten Satz im Kino war dann klar, was uns bevorstand: waschechtes bayerisch. Frau Bü musste von uns nach eben diesem Satz aufgeklärt werden, dass es sich tatsächlich um die deutsche Sprache gehandelt hatte, was ihr dann beim weiteren Verständnis doch weiterhalf… Und ich muss sagen es ging dann sogar. Nach so 10-15 Minuten hatte man sich eingehört und dann ging es doch recht gut. Ab und an mal ein paar Verständnisschwierigkeiten, aber der Kontext konnte da schon helfen. Aber es hat sich wirklich gelohnt. Der Film ist tatsächlich wunderschön und öfter schwarzhumorig, ziemlich genau nach meinem Geschmack. Wenn Hasen in die Luft gesprengt werden, oder der junge Hauptdarsteller die Lehrerin fragt, ob sie mit ihm vögeln wolle, weil er nur so die gewünschte Unsterblichkeit erlangen kann (zumindest nach den Stammtischdeppen aus Vaters Kneipe), dann ist das einfach nur köstlich. Dazu noch der Blick des Jungen (ja, er hat nur einen drauf, aber der ist nicht schlecht)…
Also auch von mir der Befehl: Angucken! (wer sich nur mit Worten nicht überzeugen lässt, der kann sich ja den Trailer angucken, ich würde aber empfehlen einfach so ins Kino zu gehen. Also nur angucken, wenn unbedingt nötig…)
Heute war ich dann noch in dem neuen “Superman”-Film. Und wenn ich jetzt schreibe, dass das auch das erste Mal war, dass ich mir irgendwas von Superman (Film, Serie, Comic) von Anfang bis Ende angeguckt habe, dann krieg ich bei Jojo und Malcolm wohl Blogverbot. Und dann hab ich nichtmal erwähnt, dass mich auch Spiderman nicht locken kann (wobei ich da den ersten Teil sogar gesehen habe), ich um X-Men, Daredevil und sonstige komische Gestalten einen weiten weiten Bogen mache und einzig und allein die Batman & Robin-Fernsehserie (die mit dem “Bang” “Zoom” “Baff” und den der drehenden Zeitung. Das mit den Gaststars ist mir übrigens total neu, war damals wohl zu jung…) als wichtigen Bestandteil meines Lebens ansehe (trotzdem habe ich auch von Batman nur einen einzigen Kinofilm gesehen und den fand ich dann sogar auch nicht schlecht, weil so schön düster (dürfte klar sein welcher, oder?)). Und das schwule Batman&Robin-Kinopärchen werde ich mir sicher niemals geben!
Und aus genau diesem Grund erspar ich euch hier meinen unfachmännischen Kommentar zu dem Superman-Film, einzig und allein die Tatsache, dass die Bösewichte bei ihrer Flucht von der Insel einen Rollkoffer dabeihatten möchte ich nicht verschweigen. Und wer mir plausibel erklären kann, warum Superman von niemandem erkannt wird, der bekommt ein Eis von mir, wenn er mich in Ulm besuchen kommt. Allein aus diesem Grund fällt Superman ja sowas von unten durch. Batman hat ja immerhin den “Oberkopf” verhüllt…
Ebenso wenig wie der Superman-Film können mich die Filme von meinem neuen Freund (so nennt es auf jeden Fall das grottig zu bedienende MySpace) Erik Pollard begeistern. Marmeladenbrote, die auf den Boden fallen. Wohoo… Wenn doch schon die Katze danebensaß, warum dann nicht dieses Experiment nachbauen? Nene, der soll mal lieber beim Briefe verschicken bleiben, das kann er besser…
Oder halt mehr was sportliches aufnehmen, so wie dieses Video, welches mir ein Arbeitskollege letztens zeigte. Ist sicher schon uralt und allen bekannt, aber ich kannte es noch nicht und darum kriegt ihr es jetzt vorgesetzt. Klar?
(ne Version mit weniger Artefakten gibts übrigens hier)
Und wenn in den Filmen wirklich nur irgendwas runterfallen darf oder so, warum dann nicht in dem “Rube Goldberg”-Style? Und bitte den Gesang auch live einspielen…
So, das war Dons Filmzeit, jetzt muss ich mal wieder ein paar Codes nachtragen (super, dass ihr alle so fleißig mitmacht) und dann geht es heute mal was früher ins Bett. Die gestrigen Recherchen hab ich heute morgen dann doch gemerkt… (UPDATE: Na prima, das hat ja geklappt… schon wieder 2 Uhr…)
Vor ein paar Monaten hat Hecki mir von einer Fontäne erzählt, die entstehen würde, wenn man ne Rolle Mentos in eine 2-Liter-Flasche Diet Coke schütten würde. Da gerade keine Diät-Cola vorhanden war (Mentos hätte ich dabei gehabt), konnte es nicht ausprobiert werden und da ich mir den Effekt eh nicht so spektakulär vorgestellt habe, hab ich das auch ziemlich schnell wieder vergessen. Jetzt gerade bin ich (wie auch immer, kann die Ursprungsseite nicht mehr finden) auf einen Artikel auf SpiegelOnline gestoßen, der sich diesem Thema annimmt.
Die Gurus auf dem Gebiet der Diet-Coke-Mentos-Föntänen sind wohl in diesem Video zu sehen, in dem mit 101 2-Liter Flaschen und 523 Mentos ein musikalisch hübsch unterlegtes “Wasserspiel” vorgeführt wird. Die beiden haben noch mehr Experimente als Video bei sich rumliegen und werden evtl. bald von Mentos unter Vertrag genommen. Ich hab jetzt lange überlegt, ob ich diese Sache wirklich in meinen Blog stellen soll, da mein kleiner Bruder hier ab und an mitliest und der ja wirklich jeden Schrott nachmachen muss. Denn wie man in diesem Video deutlich sieht, ist die Sache nicht ganz ungefährlich. Und von dieser Anwendung würde ich unbedingt abraten, das kann ja nur schief gehen…
Ich wollte mal herausfinden, wie leicht es ist, eine Auktion bei eBay, in der es eigentlich nur um einen ganz normalen oder gar unnützen Gegenstand geht, zu promoten und so die Massen anzulocken.
Eben ist dann meine Auktion “Sex im Freien-Starterset” zu Ende gegangen und zumindest im Bereich der Besucherzahlen (fast 34.000. Hätte ich doch einen Link zu diesem Blog einbauen sollen?) war das Experiment erfolgreich. Über meine verschiedenen Strategien und Kommentare zu der Auktion werde ich später (kann noch ne Woche dauern) ausführlich berichten. Sehr amüsant fand ich am Ende (danke Fluffi), dass auf einem Blog mein Ironiedetektor und die Auktion direkt hintereinander vorgestellt wurden, obwohl der Zusammenhang wohl nicht klar war. Preislich hat sich sie Auktion natürlich nicht rentiert, Spaß hats aber trotzdem gemacht…
Kurzkritik: Interessante Dokumentation über Künstliche Intelligenz, die vor allem durch die sympathische Art des ehemaligen MIT-Professorn Joseph Weizenbaum getragen wird, der den ganzen Entwicklungen sehr kritisch gegenüber steht.
Und das in meinen Augen vollkommen zu Recht. Relativ oft hab ich mir im Laufe der 90 Minuten die Frage gestellt: "Und warum genau sollte man das wollen?"
Ich hatte (auch aufgrund des Untertitels "Von Computern und anderen Menschen") eher ein breiteres Spektrum erwartet als nur die KI und musste dann bald Erfahrungen aus meinem Studium wiederholen: KI ist zwar ein Thema, für das ich mich gerne interessieren würde, aber dann wird mir doch relativ schnell langweilig. Im Studium hab ich zweimal versucht (bei verschiedenen Dozenten) die KI-Vorlesung durchzuhalten, hab es aber nie über 3 Wochen geschafft.
Und auch der Film verlor im hinteren Teil einen Teil meiner Aufmerksamkeit...